Hi zusammen, ich bin 50 und bin, seit ich 16 war, regelmäßig zu den Kontrolluntersuchungen zu meiner FA gegangen. Mit 40 habe ich mein 3. Kind bekommen, bin noch zu den Nachuntersuchungen hin, und dann... nie wieder. Es gibt keinen Grund, den ich nennen könnte. Hatte nie Angst oder hab schlechte Erfahrungen gemacht. Inzwischen existiert die Praxis nicht mehr, bedeutet, es gibt keinerlei Unterlagen mehr (nach 10 Jahren werden die aber wohl eh vernichtet). Nun möchte ich eigentlich schon gern wieder zu einer FA gehen, allerdings ist es mir total unangenehm. Muss ich mit Nachfragen oder gar Vorwürfen rechnen, da ich zu keinen Kontrolluntersuchungen mehr war und keinerlei Unterlagen vorweisen kann? Es klingt albern, vor allem in meinem Alter, aber ich schrecke irgendwie davor zurück. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen und könnte mich etwas ermutigen🙈. Danke Euch schon mal 🌷
Ich war auch ewig nicht, aber den Gedanken, mich rechtfertigen zu müssen, habe ich nicht. Ich würde wahrscheinlich mich durch telefonieren und versuchen einen Termin auszumachen. Ich denke, der Arzt oder die Ärztin wird auch nicht weiter fragen, warum Du lange nicht warst. Also ich glaube, du musst dir keine großen Gedanken dazu machen.
@Sonnenwiese Als Neupatientin wirst du beim 1. Termin sicher erst einmal einen Anamnesebogen ausfüllen müssen. Und ich kann mir durchaus gut vorstellen, dass der/die Gyn dann im Gespräch fragt, wann das letzte Mal eine gynäkologische Untersuchung erfolgt ist. Das beantwortest du wahrheitsgemäß - und fertig. Du musst dich für gar nichts rechtfertigen. Und dass man dir Vorwürfe macht, davon gehe ich überhaupt nicht aus.
Bei mir war es ähnlich. Neue Ärztin, aber Vorwürfe kamen da nicht, ich war auch etwas verschämt. (Aber du bist einzig und allein verantwortlich für dich und wie du mit Arzt-Besuchen umgehst, ist deine Sache.)
Ich denke aber auch, dass Arzt-Praxen Schlimmeres gewöhnt sind von Patientinnen.
Mach dir da keinen Kopf!
(Kannst ja mal berichten, wie es war, wenn du magst.)
Zitat von Timeless im Beitrag #4... Nach Unterlagen wurde ich bei Arztwechsel nie gefragt.
Ich habe bei Arztwechseln meist den letzten Arzt angegeben (von mir aus), aber ich bin mir da nicht sicher, ob die immer die Unterlagen eingefordert haben von entsprechendem Arzt. Beim Zahnarzt bin ich mir sicher, dass die nichts eingeholt haben von der früheren Ärztin. Die haben sich einfach den aktuellen "Zustand" angeschaut und anhand dessen weiter behandelt.
mir ging es genauso. Ich war mehrere Jahre nicht bei meiner Gyn. Als ich wieder zu ihr wollte, gab es die Praxis nicht mehr. Ich bin zu einem neuen Gyn gegangen. Dort musste ich einen Anamnesebogen ausfüllen. Dort musste ich auch angeben, wann meine letzte gynäkologische Untersuchung war. Ich habe wahrheitsgemäße Angaben gemacht. Dem Gyn war das herzlich egal.
Wer einen Fehler begangen hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen weiteren Fehler. (Konfuzius)
Ich hatte jahrelang keine Gyn, sondern ging immer in die Ambulanz der Uni-Klinik. Später fa nd ich dann eine Gyn in der Nähe (Tipp aus der Uni-Klinik). Die hat keinerlei Fragen außerhalb der Anamnes gestellt.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Nach meiner Hysterektomie war ich auch nicht mehr beim Gyn. Ich hatte seitdem keine Probleme mehr. Das ist schon über 6 Jahre her.
Warum sollte die Ärztin/der Arzt etwas sagen? Man ist nicht verpflichtet, zum Gyn zu gehen. Lehnt man die IGEL‑Leistungen ab, machen sie ohnehin wenig.
„Die Doppelmoral mancher Menschen ist so fein dosiert, sie merken sie selbst nicht.“
Zitat von Elfenspuk im Beitrag #9N . Lehnt man die IGEL‑Leistungen ab, machen sie ohnehin wenig.
Meine machten alle nötigen und sinnvollen checks, über all die Jahre fühle ich mich bestens betreut. von kompetenten und einfühlsamen Gyns, männlich.
I learned to hate the Russians all through my whole life If another war comes, it's them we must fight To hate them and fear them, to run and to hide And accept it all bravely with God on my side (Bob Dylan)
Im Zweiten Weltkrieg starben durch die Deutschen in der Sowjetunion etwa 28 Millionen Menschen, darunter 14,25 Millionen Zivilisten und 9,75 Millionen Soldaten. Danke für die Erinnerung, Herr Außenminister
The reason for fighting I never got straight But I learned to accept it Accept it with pride For you don’t count the dead When God’s on your side
Der Beitrag hätte vor ein paar Jahren von mir sein können. Drittes Kind mit 40 und dann 10 Jahre nicht bei der Gyn. Ich hatte während der letzten Schwangerschaft schlechte Erfahrungen gemacht. War überhaupt kein Problem. Jetzt gehe ich wieder (einigermaßen) regelmäßig.
Okay, das beruhigt mich jetzt tatsächlich ein bisschen. Ich weiß auch nicht, bei keinem anderen Arzt würde ich mir da einen Kopf machen. Im Grunde geht es ja auch niemanden was an, zu welchem Arzt ich gehe oder eben nicht, aber in diesem Fall hab ich halt irgendwie Schiss, mir da was anhören zu müssen. Ist halt auch blöd, dass an Unterlagen nichts mehr da ist, andererseits hatte ich diesbezüglich nie Probleme mit irgendwelchen Krankheiten und es war immer alles unauffällig. Ich werde nächste Woche mal mein Glück versuchen, um irgendwo einen Termin zu bekommen. Lieben Dank für Eure Rückmeldungen und Erfahrungen 🙏🏼!!
Ich würde mir an Deiner Stelle auch keinen Kopf machen. Die Vorbefunde sind ja dann wichtig wenn da was auffälliges war , zB Konisation , auffällige PAP Befunde.
Zitat von -franzi- im Beitrag #2Ich war auch ewig nicht, aber den Gedanken, mich rechtfertigen zu müssen, habe ich nicht. Ich würde wahrscheinlich mich durch telefonieren und versuchen einen Termin auszumachen. Ich denke, der Arzt oder die Ärztin wird auch nicht weiter fragen, warum Du lange nicht warst. Also ich glaube, du musst dir keine großen Gedanken dazu machen.
genauso sehe ich das auch und deine Story ähnelt der Meinen. Nach 10 Jahren habe ich mir ein jüngere FA gesucht, die mich quasi "überlebt" und habe mir nichts "Schlimmes" anhören müssen ... jetzt gehe ich regelmäßig alle 2 Jahre zur Vorsorge Hatte glücklicherweise nie irgendwelche Beschwerden.
Mir geht es ähnlich - mein bewährter Arzt ist in Rente gegangen, die Praxisnachfolge ist mir nicht sympathisch und ich weiß nicht so recht, wo ich hin soll.
Beruhigend, dass ich damit nicht alleine bin.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
Ging mir vor ein paar Jahren auch so. Sechs Gyns habe ich abgeklappert, es war deprimierend. Und bin schließlich bei einem männlichen Arzt gelandet, obwohl ich lieber eine Frau wollte.
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #17Mir geht es ähnlich - mein bewährter Arzt ist in Rente gegangen, die Praxisnachfolge ist mir nicht sympathisch und ich weiß nicht so recht, wo ich hin soll.
Beruhigend, dass ich damit nicht alleine bin.
Nachdem meine vorherige Frauenärztin in Rente gegangen ist und mir die Nachfolgerinnen nicht zusagten, habe ich im Internet recherchiert und bin auf meine aktuelle Frauenärztin gestoßen. Ende 40, empathisch, ihre Vita hat mich schon vor dem ersten Kennenlernen angesprochen. Nun hat sie Anfang des Jahres mit einer Kollegin eine neue Praxis übernommen und mich gefragt, ob ich mit ihr "umziehen" möchte. Ich habe natürlich zugesagt, denn ich fühle mich bei ihr aufgehoben.
Ob Mann oder Frau ist mir erst mal egal. Bisher hatte ich immer männliche Gynäkologen. Zwei waren super, der zwischen den beiden war ein Vollpfosten - nichts davon mache ich am Geschlecht fest.
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Zu meiner vorherigen Frauenärztin bin ich durch Empfehlung meiner Physiotherapeutin gekommen. Vielleicht hörst du dich im Kolleginnen-, Freundes- oder Bekanntenkreis um. Ich habe mich bei der ersten Terminvereinbarung auf die Empfehlung von Frau X. berufen und bekam daraufhin einen Termin. Dass es nun Frauenärztinnen geworden sind, ist dem Umstand zu verdanken, dass mein erster Frauenarzt hier in der Stadt ein Granatendepp war.
Ich suche auch gerade eine neue Frauenärztin. Bei meiner bisherigen habe ich mich gar nicht mehr gut betreut gefühlt und irgendwann meine Akte angefordert. Als ich die gelesen habe, hat mich fast der Schlag getroffen. Sie hat mir psychische Probleme unterstellt, die ich nicht habe.
Eine neue Frauenärztin habe ich schon ausprobiert. Ihr Internetauftritt gefällt mir sehr gut, und sie wird im Netz auch gut beurteilt. Aber ich fühle mich bei ihr äußerst unwohl.
Eine Bekannte hat mir eine Gyn hier im Gehbereich empfohlen. Sie hat aber leider Aufnahmestopp.
Ich bin gespannt, bei wem ich lande.
Wer einen Fehler begangen hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen weiteren Fehler. (Konfuzius)
Zitat von Elfenspuk im Beitrag #9Nach meiner Hysterektomie war ich auch nicht mehr beim Gyn. Ich hatte seitdem keine Probleme mehr. Das ist schon über 6 Jahre her.
Warum sollte die Ärztin/der Arzt etwas sagen? Man ist nicht verpflichtet, zum Gyn zu gehen. Lehnt man die IGEL‑Leistungen ab, machen sie ohnehin wenig.
Ich lehne die IGL Leistungen auch ab. Dann wird genau das gemacht was gemacht werden muss. Ohne Theater.
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Ich lehne die IGL Leistungen auch ab. Dann wird genau das gemacht was gemacht werden muss. Ohne Theater.
Nein. Es wird genau dass gemacht, was die Kk bezahlt. Nicht jede private Leistung ist Schnulli und als Patient sollten man sich darauf einstellen zukünftig mehr und mehr eigene Finanzen in die eigene Vorsorge stecken zu müssen. Die Zeiten haben sich geändert.