Zitat von Teetante im Beitrag #699Da ist jede(r) anders. Und das ist auch gut so!
Natürlich - aber das ist doch eh' klar, oder?
Für mich liest sich das, was du schreibst, sehr nach Überarbeitung und danach, dass du mal ein paar Wochen Erholung und Nichtstun bräuchtest.
Aber meinst du nicht, dass ein halbes Jahr auf einem Campingplatz am selben Ort weitab vom Zuhause mit durchwachsenem, möglicherweise regnerischem Wetter dann doch etwas öde wäre?
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
************************************ Moderatorin in der Pandemie, bei der Nachhaltigkeit und den Festen, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Für mich liest sich das, was du schreibst, sehr nach Überarbeitung und danach, dass du mal ein paar Wochen Erholung und Nichtstun bräuchtest.
Aber meinst du nicht, dass ein halbes Jahr auf einem Campingplatz am selben Ort weitab vom Zuhause mit durchwachsenem, möglicherweise regnerischem Wetter dann doch etwas öde wäre?
Ich mag zwar den Thread nicht zerschießen .
Aber eben weil es viele Menschen gibt, die im Süden überwintern, ist es zumindest eine Alternative, über die man mal nachdenken kann. Und was man an sich bräuchte und was man hat bzw. was möglich ist - dazwischen liegen oft Welten. Ich finde es jedenfalls höchst interessant, dass man sich für 270€ im Monat auf einem Campingplatz einbuchen kann.
PS und noch ein wenig persönlich: Ich wäre vor 10 oder auch noch vor 6 Jahren niemals auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen zu denken, dass ich "alleine" bin oder mich gar "einsam" fühle. Das kam alles mit der Trennung von meinem 2. Mann. Die Trennung war richtig, keine Frage. Das Problem ist bei mir auch nicht die Arbeit, sondern das ganze Drumherum - und das, was nach der Trennung kam. Leichter, schöner, besser - so wie es anscheinend viele empfinden - ist es jedenfalls nicht geworden, eher im Gegenteil.
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
es gibt gerade in spanien inzwischen etliche deutsche langzeiturlauber die auf campingplaetzen ueberwintern, und einige davon leben auch dauerhaft im camper/wohnmobil
war reine neugier, aber auch die ueberlegung was mich im gegenzug meine kleine gemietete ( ferien)- wohnung monatlich kostet
Es gibt einige, die das machen - und gar nicht mal unbedingt in den großen Luxuskarossen, sondern auch in kleinen, teils auch älteren Wohnwagen mit Vorzelt. Die Frage ist, was man braucht. Und da ist weniger oft mehr. Wenn man seine 40 Jahre gearbeitet und sich möglicherweise einen gewissen Geldbetrag wie auch immer zusammengespart hat, von dem man dann leben kann - warum nicht?
Ganz auswandern würde ich sicher nicht. Der Zug ist abgefahren.
Ich hatte das Thema kürzlich noch mit meinem Freund. Er geht davon aus, dass seine Kinder ihn irgendwann pflegen. Ich sehe das für mich anders, in dem Sinne, dass ich mich auch im Alter selbst aufstellen werde. Meine Kinder leben dann (hoffentlich) ihr eigenes Leben. Ich möchte auch dann nicht von ihnen abhängig sein. Und meine Vorstellung ist, dass ich im Ruhestand vielleicht noch ein paar Jahre unterwegs sein werde, mich dann aber, wenn es in Richtung Pflege geht, in irgendeinem Seniorenheim einmieten werde.
Du schreibst, du hast eine kleine Fewo gemietet - wo? In Deutschland oder wo anders?
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)