Nicht warten… Nicht „jammern“… Sondern „unterstützen“ - „ soll ich Euch das nicht abnehmen“ - sobald eine Urlaub hat, die andere fragen, ob Du… eben mit dem Verweis, dass Du „sowas“ schon gemacht hast, woanders!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Da würde ich aber tatsächlich eher ein Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen, ob die Option auf Erweiterung der Tätigkeit besteht. Wenn jemand, der für einen bestimmten Aufgabenbereich eingestellt ist, sich plötzlich permanent unaufgefordert "einbringt", kommt das möglicherweise nicht unbedingt gut an. Wenn mir die Dame vom Empfang plötzlich unbedingt Arbeit aus meinem Aufgabenbereich abnehmen will, wäre ich mindestens irritiert, eher genervt.
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
Normalerweise ist der Chef nur daran interessiert „dass der Laden läuft“, wie seine Damen das organisieren, ist ihm egal. Zumindest kenne ich das so aus der Medizin-Welt. Bei einer Chefin sieht das etwas anders aus.
Warum würde dich das nerven? @Mampf? Weil das die „doofe Rezeptionistin“ fragt ? So schätze ich dich eigentlich nicht ein, daher wundert mich das. Ich habe Cosmic Girl so verstanden, dass sie einige, die dort arbeiten, schon vorher kannte – die wissen also wohl, wo sie herkommt!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ja sie kommen alle aus der Kanzlei, in der ich Ausbildung gemacht habe.
Trotzdem: mir wurde gesagt, meine Einarbeitung dauert gut 1 Jahr bis ich wirklich alles drauf habe, was das Urkunden ausfertigen angeht. Daher wird meine Anfrage vermutlich definitiv erstmal abgelehnt werden, solange ich in der Stelle, für die ich eigentlich eingestellt wurde, noch nicht richtig eingearbeitet wurde.
Und das was die Sachbearbeiter gemacht haben, habe ich ja noch nicht gemacht. Es ist eine komplett andere Arbeit als die beim Anwalt
Zitat von Cosmic_Girl im Beitrag #50Ja, du hast Recht. Ich wollte damit noch warten. Erstmal ordentlich eingearbeitet werden und dann "jammern" ;)
Da ist was dran. Wenn du in deinem jetzigen Job noch nicht mal richtig eingearbeitet bist, würde ich definitiv noch nicht nach neuen Tätigkeiten fragen. Das passt nicht. Ich würde es aber auch nicht Jammern nennen. Sondern sowas wie „Tätigkeitsfeld erweitern“.
Zitat von Cosmic_Girl im Beitrag #46Ich habe den Job im Notariat angenommen, weil mich die alte Stelle mit dieser Kollegin und diesem Chef auf Dauer krank gemacht hätte. War wahrscheinlich eine Kurzschlusshandlung, ja. Aber ich war einfach nur heilfroh, da weg zu sein. Und im Notariat haben einfach die Rahmenbedingungen gepasst und 3 Kolleginnen kannte ich schon.
Dass der Job dann so langweilig wird, war mir nicht klar. Ein Fehler, ich weiß.
Das ist doch okay, solange du was draus lernst. Du warst da einen Tag zum Probearbeiten, das hätte dir eigentlich zeigen müssen, dass du unterfordert sein wirst, du hast dich trotzdem dafür entschieden, aus dem Druck heraus. Du könntest da jetzt draus lernen, dass du zu Kurzschlussreaktionen neigst, wenn Emotionen da sind und lernen, anders damit umzugehen.
Zitat von Cosmic_Girl im Beitrag #46 Ich würde anfragen, aber jeder Job ist da drin besetzt. Es wird niemand gesucht, der z. B. Sachbearbeitung übernimmt.
Du betrachtest nur die Ist-Situation. Wie die Situation in einem halben Jahr aussehen wird, weißt du naturgemäß nicht. Dein Vorgesetzter / der Notar hat da vielleicht einen ganz anderen Einblick. Vielleicht weiß er, dass Frau X in einem halben Jahr ausscheidet, weil XY. Oder Frau Y hat ihm gestern gesagt, dass sie schwanger ist. Was auch immer, er hat den besseren Überblick. Wenn er weiß, dass du an anderen Aufgaben interessiert bist, dann kann er das einplanen. Wenn nicht, dann nicht. Allerdings würde ich mit dem Gespräch tatsächlich etwas warten, bis du richtig eingearbeitet bist, die Situation würde sonst auf mich, wäre ich deine Vorgesetzte, schon einen etwas seltsamen Eindruck machen.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Das klingt für mich nach einem Plan, so würde ich das machen. Du kannst ja auch nie wissen, ob nicht innerhalb einer überschaubaren Zeit eine Stelle frei wird - Fluktuation, Elternzeit whatever.
In einem meiner Posts habe ich erwähnt, dass ich Anfang des Jahres ein Vorstellungsgespräch hatte. Stellenbeschreibung top, öffentlicher Dienst, EG 6. Die Personalchefin damals hat mehrmals betont, wie begeistert sie von meinem Werdegang ist und Angst hätte, ich wäre mit EG 6 auf Dauer nicht zufrieden. Letztendlich habe ich dann eine Absage bekommen.
Und gerade heute lese ich diese Stellenanzeige erneut. Exakt die gleiche wie damals. Scheinbar hat es mit der auserwählten Person nicht geklappt?
Nur wie gehe ich weiter vor? Schreibe ich dieser Personalchefin, mit der ich schon mehrmals Kontakt hatte, erstmal eine Mail? Soll ich mich ganz offiziell bewerben?
Cosmic_Girl, es gibt doch auch Lehrbücher für deinen Fachbereich, da würde ich mir ein gutes besorgen, und das auch lesen. Und mit auf Arbeit nehmen und diskret auf den Tisch legen. :-)
In einem meiner Posts habe ich erwähnt, dass ich Anfang des Jahres ein Vorstellungsgespräch hatte. Stellenbeschreibung top, öffentlicher Dienst, EG 6. Die Personalchefin damals hat mehrmals betont, wie begeistert sie von meinem Werdegang ist und Angst hätte, ich wäre mit EG 6 auf Dauer nicht zufrieden. Letztendlich habe ich dann eine Absage bekommen.
Und gerade heute lese ich diese Stellenanzeige erneut. Exakt die gleiche wie damals. Scheinbar hat es mit der auserwählten Person nicht geklappt?
Nur wie gehe ich weiter vor? Schreibe ich dieser Personalchefin, mit der ich schon mehrmals Kontakt hatte, erstmal eine Mail? Soll ich mich ganz offiziell bewerben?
Kann es sein, dass das eine gewisse Staatsanwaltschaft in NRW ist? Die sind mir im Foreno-Forum schon aufgefallen mit ständig geschalteten Stellenanzeigen. Entweder laufen da immer wieder die Leute weg oder niemand bekommt mal eine Entfristung, dann muss man natürlich wieder nachbesetzen.
Zitat von Cosmic_Girl im Beitrag #59Hallo! …..Und gerade heute lese ich diese Stellenanzeige erneut. Exakt die gleiche wie damals. Scheinbar hat es mit der auserwählten Person nicht geklappt? Nur wie gehe ich weiter vor? Schreibe ich dieser Personalchefin, mit der ich schon mehrmals Kontakt hatte, erstmal eine Mail? Soll ich mich ganz offiziell bewerben?
Ganz ehrlich? Warum hat nicht sie Dich angeschrieben, ob Du noch Interesse hast? War bei uns Standard, wenn die 1.e Wahl doch nicht funktioniert hat. Dann haben wir bei der 2. nachgefragt. Aber wir sind auch eine eher kleine Firma. Von daher: ich würde sie kurz anrufen, wenn ihr schon öfter Kontakt hattet und fragen, ob ich meine Bewerbung nochmal schicken soll. Dir alles Gute, Unterforderung ist schrecklich, sie macht auf Dauer unglücklich und im schlimmsten Fall krank.
Zitat von Cosmic_Girl im Beitrag #59Hallo! ..Und gerade heute lese ich diese Stellenanzeige erneut. Exakt die gleiche wie damals. Scheinbar hat es mit der auserwählten Person nicht geklappt? Nur wie gehe ich weiter vor? Schreibe ich dieser Personalchefin, mit der ich schon mehrmals Kontakt hatte, erstmal eine Mail? Soll ich mich ganz offiziell bewerben?
Ganz ehrlich? Warum hat nicht sie Dich angeschrieben, ob Du noch Interesse hast?
Weil das so bei Behörden nicht funktioniert? Da muss das Prozedere für jede Stelle neu gemacht werden, inkl. Ausschreibung.
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
In einem meiner Posts habe ich erwähnt, dass ich Anfang des Jahres ein Vorstellungsgespräch hatte. Stellenbeschreibung top, öffentlicher Dienst, EG 6. Die Personalchefin damals hat mehrmals betont, wie begeistert sie von meinem Werdegang ist und Angst hätte, ich wäre mit EG 6 auf Dauer nicht zufrieden. Letztendlich habe ich dann eine Absage bekommen.
Und gerade heute lese ich diese Stellenanzeige erneut. Exakt die gleiche wie damals. Scheinbar hat es mit der auserwählten Person nicht geklappt? …
Hallo zurück, das kann natürlich sein, dass es mit der Kandidatin nicht geklappt hat, oder eine gleiche andere Stelle wird frei.
Ich möchte nochmal darauf zurückkommen, was du dir von einem neuen Job wünschst:
Zitat von Cosmic_Girl im Beitrag #38So ungefähr weiß ich ja, was ich will. Eine abwechslungsreiche, verantwortungsvollen Tätigkeit. Gerne auch mit Menschen zu tun. Natürlich in der Verwaltungsrichtung.
Ich beneide aktuell im Notariat die Kollegen, die Besprechungen haben, bei denen die Leute sich vertrauensvoll an diese wenden. Und nicht nur wie ich: Telefongespräch annehmen und weiter verbinden.
Zitat von Cosmic_Girl im Beitrag #42 … Die Kollegen sind alle ausgebildete Notarfachangestellte mit Weiterbildung zur Inspektorin. Es arbeiten aber auch welche drin mit der gleichen Ausbildung wie ich. Die dann eben nur Sachbearbeitung machen. Das alleine würde mir vermutlich schon mehr Spaß machen. Weil es eben abwechslungsreicher ist und mehr Verantwortung
Du schreibst zwar oben „Stellenbeschreibung top“ aber bei einem in E6 eingruppierten Job habe ich große Zweifel, ob er so abwechslungsreich ist. Verantwortungsvoll ist die Tätigkeit auf keinen Fall, sonst wäre der Job anders eingruppiert.
Bist du sicher, dass du nicht vom Regen in die Traufe oder zumindest in einen anderen Regen kommst? Du bist zum Notariat, weil du aus deinem alten Job weg wolltest. Du bist da jetzt (noch) unterfordert, aber noch nicht vollständig eingearbeitet, kennst also noch nicht alle damit verbundenen Tätigkeiten - bist du sicher, dass eine Bewerbung auf diese Stelle für dich das Richtige wäre?
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Ich glaube, das zentrale Problem hier ist, dass die TE immer noch dem Job hinterher trauert, der für sie eigentlich perfekt war und den sie nur aufgrund der nicht ausreichenden Stunden verlassen hat. Jeder neue Job muss sich an diesem messen, im Vorwege wird jedes Angebot als vermeintlich ultimativ gesehen, perfekt zu den eigenen Fähigkeiten passend. Enttäuschung vorprogrammiert, egal ob Absage oder Antritt der Stelle. Vielleicht ist es ratsam, mal ein Coaching zu machen, um zunächst einmal für sich selber zu klären, was will man eigentlich.
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
Ja EG 6 wäre voll in Ordnung. Das ist auch das, was ich aktuell verdiene und mit dem bin ich zufrieden und komme auch gut hin.
Die Stelle ist als Teamassistenz ausgeschrieben und was mir im Januar beim Vorstellungsgespräch gesagt wurde, klang doch recht abwechslungsreich und interessant. Hätte mir auf jeden Fall Spaß gemacht
Das Gefühl kenne ich nur zu gut. Unterforderung killt sehr schnell Energie. Klär für dich, was dir fehlt (Anspruch, Tempo, Verantwortung, Sinn). Dann könntest du kurz mit der Leitung reden: „Ich kann X, würde gern Y übernehmen.“ Tut sich nix, CV updaten, Jobs checken und weiterbilden. Achte nebenbei auf Basics, die Energie geben (Schlaf, Bewegung, Feierabend wirklich trennen). Jede Woche eine Sache bewegen. So kommt der Schwung zurück, egal ob du bleibst oder gehst.