Leistungsrechtlich bin ich leider raus, aber du kannst dir bei der Fachabteilung einen telefonischen Rückruf buchen lassen, da hast du dann alles "in trockenen Tüchern ", was die Berechnung angeht. Arbeitsrechtlich kann/wird dich die Agentur für Arbeit nicht verbindlich beraten, das ist ein eigener Bereich, der über Arbeitsgerichte/Anwälte für Arbeitsrecht/Sozialverbände abgedeckt wird.
** Wenn unser Verstand still wird, können wir unser Herz besser hören. **
Ja, das kann ich auch nachvollziehen, das ist nicht deren/euer Schiff. Ich hatte aber - muss jetzt sagen, dass es gedauert hat, bis ich durchkam - einen wirklich total kompetenten und freundlichen Mitarbeiter dran.
Außer im Job hatte ich seit 16 Jahren nix mit der Agentur zu tun, aber er hat mich gefunden und sich selber gefreut, dass quasi noch alle meine Daten aktuell sind.
Die Kundennummer behälst du dein ganzes Leben. Dein Kompetenzprofil sowie der Lebenslauf sind aber gelöscht. Deshalb nicht wundern, wenn du neu gefragt wirst.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Von mir auch alles Gute. Dass die emotionale Seite schwer ist- weil das eben nicht "auf dem Plan stand" - höre ich von fast allen Kunden, die in ähnlicher Lage sind. Das ist ja auch eine schwierige Situation. Arbeit ist mehr als nur Geld verdienen. Es gibt eine kostenlose Hotline zum Thema Arbeitsrecht beim BMAS ( Bundesministerium für Arbeit und Soziales), dort kannst Du anrufen. Da die Agentur für Arbeit arbeitsrechtlich nicht beraten kann und darf, verweisen wir für ein erstes "Einsortieren" oft da hin ( also, in meiner Dienststelle). Bürgertelefon - BMAS https://share.google/BGht7o1QOrEkBuo7A
@Marieken: Auch wenn es dir recht war und du lieber nicht krank geschrieben bist, aber auch vermutest länger krank zu sein, warum hast du dir kündigen lassen? Kein Vorwurf, nur eine Nachfrage.
Zitat von Roundabout im Beitrag #14 Geht man krank aus dem Arbeitsverhältnis heraus muss man bei der Krankenkasse Krankengeld beantragen. Ist man wieder gesund oder das Krankengeld nach 78 Wochen erschöpft, meldet man sich umgehend arbeitslos.
Und es sind nicht mal unbedingt 78 Wochen. Die Krankenkasse zieht alle AU's der letzten, ich glaube, 3 Jahre her. Auch wenn es da kein Krankengeld gab und verkürzt die 78 Wochen.
Ist man beim Arbeitgeber immer noch angestellt, hört aber das Krankengeld auf, wird man beim Arbeitgeber ausgesteuert (keine Kündigung) und geht bei der Arbeitsagentur in die Nahtlosigkeitsregelung. Der medizinische Dienst der Arbeitsagentur überprüft den Fall. Bewertet wie lange man evtl noch krank ist, ob man arbeiten kann, wieviel Stunden, verlangt evtl Reha-Maßnahme durch die Rentenversicherung.
Das kann und möchte ich hier nicht darlegen, aber es ist völlig ok so für mich. Meine AU ist für meinen Arbeitgeber auch nicht gut tragbar gewesen, da Kleinunternehmen und ich extrem viele Verwaltungs- und Sachbereiche alleinverantwortlich erledigt habe. Deshalb habe ich frühzeitig das Gespräch mit offenen Worten gesucht.
Ich hoffe einfach, dass ich bald wieder fit genug/ok bin und aus der AU herauskomme. Dann kann ich mir in Ruhe einen Job suchen mit passenden Parametern oder mir was anders überlegen. Ich weiß es noch nicht. Ich schaue auf mein Leben und es läuft ständig ein falscher Film. Dummerweise auch noch ohne Popcorn.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.