Die "Sterbebildchen" gibt's hier auch, aber das ist, glaub ich, wieder was anderes als das, was bazeba beschreibt. Sie fungieren rein als Erinnerung, ohne Daten zum Gottesdienst etc.
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Zitat von bazeba im Beitrag #222 nein, in Ö nennen wir das Parte(zettel): jene Zettel auf denen der Tod und alles zum Begräbnis, Gottesdienst usw. bekanntgegeben wird, meist mit Foto des Verstorbenen und Namen der Angehörigen.
Ja, genau.
Und hier (also in unserer Gemeinde) gibt es am Stadtplatz eine Art großen Schaukasten, wo man die ganz aktuellen Partenzettel sieht.
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #220schafwolle, ich vermute, Du meinst Karten :) Das gibt es - zumindest in meiner Ecke von D - nicht. Die Information über den Todesfall und ggf. die Beisetzung erfolgt für die Öffentlichkeit via Todesanzeige in der Zeitung, bei kirchlichem Begräbnis wird es auch im Gottesdienst verkündet. Familie und Freunde werden telefonisch oder persönlich oder auch per Mail informiert.
nein, in Ö nennen wir das Parte(zettel): jene Zettel auf denen der Tod und alles zum Begräbnis, Gottesdienst usw. bekanntgegeben wird, meist mit Foto des Verstorbenen und Namen der Angehörigen.
Interessant, danke! Ich kenne diese ähnlichen Plakate aus Italien.
Wie es hier in D gehandhabt wird, hat Marie-Madeleine beschrieben. Das ist anscheinend eine eher katholische Handhabung. Meine Kollegin, evangelisch groß geworden, hat mir das mal ganz erstaunt erzählt, dass in der Kirche bzw. bei der Beisetzung Sterbebildchen verteilt wurden, fand sie ein wenig makaber. Ich kann da auch den praktischen Nutzen sehen, so hat man vom Verstorbenen noch ein Bild. Wenn es die Nachbarin war, kann’s ja gut sein, dass man kein Bild von ihr hat, vor allem früher nicht.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
In unserem Friedhof (bayr. Provinz 😁) gibt es verschiedene Bereiche: Erdgräber, Urnengräber, Urnenwand, Blumenfeld mit Tafel, auf der die Namen der dort Beerdigten stehen, dann ein anonymes Feld rund um einen Baum und schließlich eine Wiese mit ebenen Platten, auf denen der Name steht, auf denen aber nichts abgelegt werden darf.
Hör auf, dich Menschen zu erklären, die sich bereits entschieden haben, dich falsch zu verstehen.
Zitat von clara im Beitrag #194Denn wenn ich es noch richtig weiß, kommt der Baum dann aus den Niederlanden. Dort wird die Asche hingeschickt, mit Erde vermischt, ein Setzling eines Baumes kommt rein und wenn der eine bestimmte Größe hat, kommt der Versand ganz neutral. Aber meine Erinnerung mag mich täuschen.
Das kann man glauben oder auch nicht.
Kannst du ruhig glauben, der Freund meines Sohnes ist im letzten Jahr so im Garten seiner Eltern beigesetzt worden.
Zitat von clara im Beitrag #194Denn wenn ich es noch richtig weiß, kommt der Baum dann aus den Niederlanden. Dort wird die Asche hingeschickt, mit Erde vermischt, ein Setzling eines Baumes kommt rein und wenn der eine bestimmte Größe hat, kommt der Versand ganz neutral. Aber meine Erinnerung mag mich täuschen.
Das kann man glauben oder auch nicht.
Kannst du ruhig glauben, der Freund meines Sohnes ist im letzten Jahr so im Garten seiner Eltern beigesetzt worden.
Ich könnte mir vorstellen, es wird bezweifelt, ob der Inhalt der Urne überhaupt beim Setzling landet.
Ich finde ja den Friedhofszwang, den wir hier haben, eigentlich ganz gut. Wenn man die Urne eines Familienmitglieds im Garten beisetzt, über den obigen Weg oder solo, falls es ginge, haben andere keinen Ort der Trauer mehr. Siehe Noras Fall. Und was, wenn man nach Jahren umzieht? Oder selbst verstirbt und das Haus verkauft wird? Alles nicht so einfach.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #233 Ich könnte mir vorstellen, es wird bezweifelt, ob der Inhalt der Urne überhaupt beim Setzling landet.
Warum sollte er nicht?
ZitatIch finde ja den Friedhofszwang, den wir hier haben, eigentlich ganz gut.
Ich bin zwiegespalten.
Hat meiner Meinung auch viel mit Geldmacherei zu tun.
Ich fände es gut, wenn das liberaler geregelt wäre.
ZitatWenn man die Urne eines Familienmitglieds im Garten beisetzt, über den obigen Weg oder solo, falls es ginge, haben andere keinen Ort der Trauer mehr. Siehe Noras Fall.
Ja, das ist richtig.
Allerdings legt da auch nicht jeder Wert drauf.
Und trauern kann man ja im Prinzip überall.
ZitatUnd was, wenn man nach Jahren umzieht? Oder selbst verstirbt und das Haus verkauft wird?
Klar, dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sich für diese Art der Beisetzung entscheidet.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #233 Ich könnte mir vorstellen, es wird bezweifelt, ob der Inhalt der Urne überhaupt beim Setzling landet.
Warum sollte er nicht?
Das müsstest du diejenige fragen, die das bezweifelt hatte. Ich war das nicht. Ich hab nur versucht zu helfen, indem ich versuchte, den etwas kryptischen Satz zu deuten.
ZitatIch finde ja den Friedhofszwang, den wir hier haben, eigentlich ganz gut.
Ich bin zwiegespalten.
Hat meiner Meinung auch viel mit Geldmacherei zu tun.
Das denke ich nicht. Betreiber der Friedhöfe sind ja die Kommunen. Geldmacherei, wie du es ausdrückst, sehe ich da nicht, wo sollen denn die dicken Gewinne hingehen? Eine Friedhofs-Gebührensatzung wird ja immerhin von einem Kämmerer erstellt. Kommunen müssen kostendeckend arbeiten und die Dienstleistungen, die am Friedhof angeboten werden, müssen von denen, die sie nutzen, bezahlt werden. Genauso wie bei einem Friedwald auch, der von privaten Anbietern betrieben wird.
ZitatWenn man die Urne eines Familienmitglieds im Garten beisetzt, über den obigen Weg oder solo, falls es ginge, haben andere keinen Ort der Trauer mehr. Siehe Noras Fall.
Ja, das ist richtig.
Allerdings legt da auch nicht jeder Wert drauf.
Ich finde, man sieht hier im Strang ja schön, dass es eben Menschen gibt, denen Trauerfeier und später auch ein Platz zum Trauern sehr wichtig ist. Wenn nun jemand anders die Urne privat aufbewahrt, auswählen kann, wo auch immer, haben diese Menschen das Nachsehen. In meiner Familienkonstellation kann das nicht (mehr) vorkommen, aber ich respektiere sehr wohl, wenn anderen ein Platz zum Trauern wichtig ist.
Zitat von Sandra71 im Beitrag #234 Und trauern kann man ja im Prinzip überall.
Das können manche bestimmt - und andere nicht, wie gesagt. Sieht man ja.
ZitatUnd was, wenn man nach Jahren umzieht? Oder selbst verstirbt und das Haus verkauft wird?
Klar, dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sich für diese Art der Beisetzung entscheidet.
Da sehe ich eben das Problem, dass man nie wissen kann, was in 30 Jahren ist. Gibt nicht wenige, die irgendwann Demenz haben und ins Heim kommen. Würde mich interessieren, wie diejenigen, die eine private Beerdigung einer Urne im Garten befürworten, das lösen möchten. Vielleicht gibt’s ja eine gute Lösung. Bis dahin ist mir ein Friedhofszwang lieber.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
BBluevelvet, eine Grabstelle ist oft nur für 20 Jahre belegbar - wir können die Grabstelle meiner Mutter nicht verlängern, das sieht die Friedhofssatzung der Evangelischen Gemeinde, der der Friedhof gehört, für Reihengräber, teilweise auch für Urnengräber so vor. Solange wir bei guter Gesundheit den Friedhof noch besuchen können, werden wir uns nach Grabauflassung in die Nähe auf das Bänkchen unter dem Rhododendron setzen.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Die Graeber aller meiner Grosseltern und das meines Bruders sind auch nach 20 Jahren aufgeloest worden. Die Baeume im Friedwald, unter denen meine Eltern liegen, sind an uns fuer 99 Jahre ‘vermietet’. Bzw der Platz darunter.
Ein grosses Thema ist bei Friedhoefen halt der Platz und die Umweltfreundlichkeit. Da wird sich in den naechsten Jahren noch viel tun. Ob das in D nun zur Beisetzung* im Garten fuehrt (in Bremen geht das schon, oder?) oder zu mehr Flexibilitaet beim Ascheverstreuen, das wird sich dann wohl zeigen.
Geldmacherei sehe ich eher bei den grossen Bestattungskonzernen. Aber das waere ein eigenes Thema wert.
* Edit: ich meine hiermit Urnenbestattungen. Alles andere wird allerhöchstwahrscheinlich nicht erlaubt werden, wegen Grundwasser. Selbst hier in Australien, mit relativ entspannten Beisetzungsregeln, ist eine Nicht-Urnenbestattung auf eigenem Grund nur in seltenen Fällen gestattet.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
@Sariana Das geht auf einem öffentlichen Friedhof eben ganz regulär!
Aber die Käufer eines Hauses würden sich vermutlich bedanken, wenn Du ankommst, und ein Viertelstündchen da unterm Apfelbaum…
Ganz zu schweigen davon, dass der Verkaufswert des Grundstückes wahrscheinlich sinkt, wenn darauf ein Grab ist. Da durfte dann doch die eine oder andere von Abstand nehmen, so etwas zu kaufen.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Verhältnismäßig kostet der Platz im Friedwald nur ein Bruchteil von dem was eine Grabstelle auf dem Friedhof kostet. Abgesehen davon, dass dort noch Kosten für Bepflanzung, Stein und Einfassung hinzukommen.
Zitat von Sariana im Beitrag #236BBluevelvet, eine Grabstelle ist oft nur für 20 Jahre belegbar - wir können die Grabstelle meiner Mutter nicht verlängern, das sieht die Friedhofssatzung der Evangelischen Gemeinde, der der Friedhof gehört, für Reihengräber, teilweise auch für Urnengräber so vor. Solange wir bei guter Gesundheit den Friedhof noch besuchen können, werden wir uns nach Grabauflassung in die Nähe auf das Bänkchen unter dem Rhododendron setzen.
Es gibt auch Fälle wo die Graeber, gefühlt, ewig bestehen. In der Familie meines Mannes besteht ein Grab einer Urgrosstante noch die vor 100 Jahren gestorben ist. Wenn einer alle 25 Jahre die Gebuehren bezahlt bleibt das. Einer der jetzt noch lebenden ist katholischer Pfarrer, der wollte das auch so. Nur wenn der nicht mehr da ist wird das keiner mehr machen.
Insgesamt gesehen, ueberall da wo ich Friedhoefe kenne, gehen die pflegeintensiven Graeber zurueck. Entweder Rasengraeber oder Urnenbestattungen.
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Zitat von Sandra71 im Beitrag #232 [...] Kannst du ruhig glauben, der Freund meines Sohnes ist im letzten Jahr so im Garten seiner Eltern beigesetzt worden.
Wenn ich dazu die Möglichkeit gehabt hätte!
Für mich ist der Friedhof kein Ort zum Trauern. Mein Lebensmensch ist seit 24 Jahren tot und ich gehe extrem selten auf den Friedhof, obwohl ich ganz nah wohne. Mein Mann jst für mich in unserem - seinem - Garten, draußen in der Natur, wo wir immer zusammen mit den Hunden waren, in unseren Lieblingsrestaurants (von denen es noch welche gibt), in den Theatern und anderen Locations, in denen wir zusammen spannende Abende verbracht haben, im Sportbecken des Schwimmbads, im See ... - aber nicht auf dem Friedhof.
Dazu kommt, dass er genausowenig einen Bezug zum Friedhof hatte wie ich.
Etwas Asche im Garten wäre so schön!
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Mittlerweile gibt es zumindest die Möglichkeit, als Angehöriger einen ganz kleinen Teil der Asche privat aufzubewahren. Das wusste ich auch nicht, bis 2018 mein Schwiegervater starb und der Bestatter das angeboten hat.
Mit dem Ort zum Trauern geht es mir wie Dir, katelbach. Ich fände es zwar einerseits schlimm, wenn es unser Familiengrab nicht mehr gäbe (bei uns werden Gräber nach 25 Jahren aufgelassen, wenn man sie nicht erneut kauft), aber "meinen" Verstorbenen nahe fühlen tue ich mich dort so gar nicht. Sie sind für mich auch viel mehr da, wo wir oft gemeinsam waren.
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Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #242Mittlerweile gibt es zumindest die Möglichkeit, als Angehöriger einen ganz kleinen Teil der Asche privat aufzubewahren. Das wusste ich auch nicht, bis 2018 mein Schwiegervater starb und der Bestatter das angeboten hat.
Das ist sehr schön. Davon habe ich 2019 erfahren, als ein sejhr enger Freund starb. Seine Frau hat eine Mini-Urne vom Bestatter bekommen. Die beiden haben immer viel untermnommen, das macht sie jetzt alleine und ihr Mann ist sozusagen immer dabei.
ZitatMit dem Ort zum Trauern geht es mir wie Dir, katelbach. Ich fände es zwar einerseits schlimm, wenn es unser Familiengrab nicht mehr gäbe (bei uns werden Gräber nach 25 Jahren aufgelassen, wenn man sie nicht erneut kauft), aber "meinen" Verstorbenen nahe fühlen tue ich mich dort so gar nicht. Sie sind für mich auch viel mehr da, wo wir oft gemeinsam waren.
In unserem Familiengrab liegt meine komplette Familie. Bis auf meine eine Großmutter nur solche, denen ein Grab "nichts sagt". Ich weiß bei jeder Verlängerung, bei unsd 7 Jahre, glaube ich, wessen Wunsch ich berücksichtigen soll. Bisher hat immer die Oma gewonnen 😊
Ich denke für mich über ein Baumgrab nach (alterativ zur Seebestattung) und hoffe, dass es dann jemanden im Freundeskreis gibt, die/der ein bisschen Erde vom Grab meines Mannes und ein bisschen Asche aus den ganzen Hundeurnen reinmischt.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Damit ihr, die ihr mir sehr geholfen habt, auch einen Abschluß seht:
Danke nochmal für die vielen Posts, die Unterstützung.
Ja, die Beerdigung fand statt. „Wir“, „die“ und knapp 50 unbeteiligte Dritte (Nachbarn, erweiterter Freundeskreis beidseits).
Es war sehr seltsam… „Der Tanz um die Urne“ - ein Wortloses, von schiefen Blicken begleitetes Umeinanderschleichen - „Wer sitzt wo, wer geht wo in der Prozession zum Grab, wer steht wo neben der Grabriten“.
Diverse Sprachelemente (aus familiären Gründen eher amerikanische Elogie, nicht nur durch Pfarrer, sondern auch Verwandte) waren ganz knapp an „Anwürfen“ vorbei, ich hatte mich innerlich schon auf „Wenn es echt bösartig wird, stehe ich auch auf, und lasse eine entsprechende Retourkutsche in meine Worte einfließen“ vorbereitet.
Auf dem Weg zur Grabstelle wurde ich dann von einer einzelnen Person ganz bewußt, publikumswirksam, diffamierend angepfaucht. Allerdings fuhr ihr dann eine „unbeteiligte Dritte“ deutlich, zurechtweisend und richtigstellend übern Mund. Die Dame hat eine Wurzelbürste auf den Zähnen…
Einen gemeinsamen Beerdigungskaffee gab es nicht - Zwischen den Beteiligten nicht „aus Gründen“, aber mit soviel Zuspruch hatte auch ich nicht gerechnet. Daher ist das für mich ein wunder Punkt, hier nicht adäquat etwas organisiert zu haben. Aufgrund der Ereignisse lief es eben so.
Leider wird es aufgrund einer fragwürdigen Testamentssituation noch unschön werden. Aber damit habe ich eigentlich gerechnet, ist ok. Das ist etwas anderes als „keinen Raum zum Trauern bekommen sollen“.
Danke nochmal, auch fürs Zulesen, und auch für die PNs!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Gut, dass es rum ist, oder? Du kannst ja für dich und deinen Kreis nochmal eine eigene Zeremonie abhalten, nur für euch, zum Abschiednehmen. Ohne andere Leute. Raum zum Trauern muss ja nicht am Grab während der Beisetzung stattfinden.
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Aber es fühlt sich „falsch“ an, nachdem ich länger drüber nachgedacht habe. Ich werde sicher öfter ans Grab gehen. Aber „nochmal“ eine Zeremonie, nein.
Das ist eher ein „einmaliger Moment“ - wie z.B. auch eine Hochzeit - da funktioniert ein „reenactment“ auch nicht, denke ich.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ja, ich verstehe, wie du das meinst. Ich dachte auch weniger an eine Abschiedszeremonie wie bei einer Beisetzung, sondern eher so was wie eine Erinnerungszeremonie. Aber ich denke auch, dass du das für dich Passende finden wirst.
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