Ich bin gestern gestartet mit einer Meditation, wo es auch ums Atmen ging und interessanterweise musste ich auch öfter gähnen. Und ich hatte auch öfter den Impuls, so richtig tief einzuatmen.
Gestern Abend habe ich eine Yoga Nidra-Einheit gemacht, mit PMR vorher. Das war ziemlich entspannend. Heute Morgen gab's bereits mit Mady Morrison eine 5-minütige Meditation zur Einstimmung in den Tag. Das war mir ein bisschen zu kurz, aber besser als ausfallen lassen. In dem Buch von Ulrich Hoffmann steht auch "Lieber kurz und täglich als lang und selten."
Gestern und heute nur je eine kurze meditation. War nett, hat aber nicht viel gebracht. Was ich mal wieder festgestellt habe: ich kann mit schilderungen von landschaften, traumreisen und ähnlichem wenig anfangen. Da bin ich zu sehr im 'aussen' und verliere den kontakt zu meinem selbst. Ich empfinde es als ablenkung, die mich von meinem ziel wegführt.
Angeregt durch diesen Strang habe ich angefangen Lu Jong Yoga auszuprobieren. Keine Meditation - ich weiß. Die Basisübungen dauern 10 Minuten am Tag und sind nicht auf körperliche Fitness ausgerichtet, sondern auf Ausgleich der 5 Elemente. Mir geht es im Sommer seelisch oft nicht gut. Ich probiere es jetzt aus und denke: schaden kann es nicht. Nach längerer Erprobung kann ich mehr berichten.
Davon hab ich noch nie gehört, Keela. Berichte mal.
Ich hatte heute nach einer Untersuchung ziemlichen Husten und hohen Puls/Herzklabastern, als ich wieder zuhause war. 15 Minuten Meditation haben mich tatsächlich wieder gut runtergebracht.
Ich kann das inzwischen ganz gut mit Visualisieren, entweder mit eigenen Bildern von einer ruhigen Gegend oder mit 'Prompts' durch die App. Da bin ich gerade an einer Stelle, wo 'Koans' ins Spiel kommen, was mir vorher gar nichts sagte. Das sind kurze Sätze aus dem Zen Buddhismus, die erstmal keinen Sinn machen, die man im besten Fall im Unterbewusstsein ablegt. Und ohne Zutun irgendwann eine Lösung auf eine Frage bekommen könnte. Oder so. Kann ein Buddhist sicher besser erklären.
Jedenfalls waren es heute die Worte 'A bowl of rice and a bucket of water'. Und nachdem ich sie mir in Stille ein paarmal vorgesagt habe und mir dazu eine grosse leere Diele mit Holzboden und einfallende Sonnenstrahlen vorgestellt hatte, war mein Puls schnell wieder unten.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
@Keela - ist Lu Jong Yoga das, was auch als 5 Tibeter bekannt ist? Das hab ich in den 80ern mal gemacht.
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Ich habe bis jetzt jeden Tag 'geschafft', eine 5-Minuten Mediation geht immer.
Was ich komischerweise nicht so gut kann: Atem-Meditation, also nur auf den Atem achten und bspw. zählen oder "ein, aus" denken. Da entsteht irgendwie eine Enge in der Brust. Wobei ich das während Yohga Nidra schon kann. Hm, muss ich mal gucken.
@frangipani Ich war unsicher und habe gerade noch geschaut. Nein, es ist nicht das Gleiche. Schau mal hier: youtube.com/results?search_query=lu+jong+5+elemente+übungen Ich habe bei den Übungen 3 + 4 Schwierigkeiten richtigrum zu atmen. Aber das wird schon noch. Und ich mache es auch nicht im Morgengrauen oder bei der Abenddämmerung. :-))) , sondern irgendwann am Tag - allerdings nicht nach dem Essen. Ich bekomme das auch nur hin, weil es so kurz ist und es mir schon "irgendwie" gut tut.
Ich habe auch längere Erfahrungen mit Sitzmeditation (25 Minuten Sitzen mit 5 Minuten Gehen im Wechsel je dreimal). Das hat mir sehr gut getan. Aber dazu müsste ich immer 28 km oneway in die nächste Großstadt fahren. Und ohne Gruppe krieg ich das nicht hin.
Danke für die Info, @Keela. :) Da guck ich mal rein.
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Ich bin immer noch nicht in der richtigen verfassung. Immerhin habe ich bisher nur einen tag geschlabbert und an den anderen zumindest 5 minuten - naja, nicht meditiert, aber zur ruhe gefunden. Das funktioniert dann jedesmal verblüffend schnell, in diesen zustand zu kommen. Meine gedanken mischen sich leider doch immer wieder zwischendrin ein. Zumindest holt mich die stimme der geführten meditation nach kurzer zeit zurück. Ohne die würde ich das bestimmt nicht gut hinkriegen.