Zitat von Dunkelblonde im Beitrag #141(...) Und ob es Sprachen oder Dialekte gibt, deren Singsang so sehr ins Ohr geht, dass man es irgendwann unweigerlich adaptiert?
Und ob! Mir geht es im Rheinland so, vor allem in Aachen, wo ich 8 Jahre gelebt habe. Dieser spezielle Singsang geht dermaßen schnell an mich, dagegen kann ich mich absolut nicht wehren. Ähnlich übrigens im Nordschwarzwald/Oberrhein. Da du in Irland warst: Bist du mit dem Belfaster Singsang in Berührung gekommen? Ich habe auch ein halbes Jahr in Belfast gelebt und den Belfast accent ziemlich schnell angenommen. Die Sprachmelodie ist der Aachener ziemlich ähnlich!
Belfast nicht, aber Derry - dürfte ähnlich sein. "Deadon, hey! I'm from Derry hey!" Das war wirklich sehr hörenswert - dieser Singsang! Leider habe ich den betreffenden "Eingeborenen" nur kurz erlebt, sonst hätte ich mich da noch mehr dran delektiert. War ja die meiste Zeit in Dublin, oft in Galway. Und, um zum Thema zu kommen, der Dubliner Akzent hat mein Englisch so geprägt, dass noch heute Leute, die mich Englisch sprechen hören, das merken (sofern sie selber in der Materie sind).
„Wir suchen das Bairische Boomerwort 2025“, ist auf der Facebook-Seite des Formats „Wir in Bayern“ zu lesen. Zur Erklärung heißt es: „Die haben ja teilweise ihren eigenen Wortschatz, den man heutzutage nur aus dem Munde eben dieser Generation hört. Sonst sagt das keiner mehr.“
Ich finde es wirklich schade, dass immer mehr Wörter aussterben.
Lieber voller Hundehaare, als umgeben von falschen Menschen!
Also, da nicht-Bayrin, sagt mein Umfeld die Bayrischen Worte grad garned.
Aber die andern? „Baujahr“ (anstelle von „Geburtsjahr“) - sagt Gen X auch, zumindest der ältere Teil „Mein lieber Herr Gesangsverein“ - tatsächlich eher Boomer „Schabernack“ - das hat meine Omma gesagt - Silent Generation „Trick 17“ - sag ich auch - vom Vater „geerbt“ - also Boomer „Rechner“ (statt „Computer“) - das sagen sogar meine Kinder… „Firlefanz“ - auch Omma(s) - Silent Generation
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich spreche hessischen Dorf-Dialekt. Ist rundum ähnlich aber dann doch von Dorf zu Dorf verschieden. ZB: Hau gitt der Baur Ha Ma. Die Kinder und meine Liebste (eine Zugereiste) können den Dialekt nicht.
Definitiv nicht meine Ecke. Da redet man anders. Ich verstehe immer alles, hab aber immer Hochdeutsch gesprochen. Ich kann den Dialekt auf ca. 30 km einkreisen.
Cynara, so kenne ich das auch. "Computer" sagt meiner Erfahrung nach nur, wer nie im Leben am Computer gesessen hat. Meine Mutter spricht es quasi mit spitzen Fingern aus: Com-pi-juter.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
„Wir suchen das Bairische Boomerwort 2025“, ist auf der Facebook-Seite des Formats „Wir in Bayern“ zu lesen. Zur Erklärung heißt es: „Die haben ja teilweise ihren eigenen Wortschatz, den man heutzutage nur aus dem Munde eben dieser Generation hört. Sonst sagt das keiner mehr.“
Ich finde es wirklich schade, dass immer mehr Wörter aussterben.
Ich bin Jahrgang 1957 und spreche neben Hochdeutsch auch Münchnerisch: Diese Boomerwörter bis aufs "Grischbal" (Krischperl) und "aufmandeln", die auch bei mir und meinem Umfeld beliebt sind, würde ich alle in der Generation meiner Großmutter (Jahrgang 1906) verorten. Oder im Bauerntheater.
„Wir suchen das Bairische Boomerwort 2025“, ist auf der Facebook-Seite des Formats „Wir in Bayern“ zu lesen. Zur Erklärung heißt es: „Die haben ja teilweise ihren eigenen Wortschatz, den man heutzutage nur aus dem Munde eben dieser Generation hört. Sonst sagt das keiner mehr.“
Ich finde es wirklich schade, dass immer mehr Wörter aussterben.
Ich bin Jahrgang 1957 und spreche neben Hochdeutsch auch Münchnerisch: Diese Boomerwörter bis aufs "Grischbal" (Krischperl) und "aufmandeln", die auch bei mir und meinem Umfeld beliebt sind, würde ich alle in der Generation meiner Großmutter (Jahrgang 1906) verorten. Oder im Bauerntheater.
Zitat von Katelbach im Beitrag #214... „Dschamstara“ (Liebhaber) „Grischbal“ (schmächtige Person) „Diridari“ (Geld) „Sappralott“ (Donnerwetter!) „Aufmandeln“ (sich wichtigmachen)
Das Wienerische kennt- mit Abwandlung- diese Begriffe auch. Hier heißt es:
Gschamsterer ...auch im Sinne von Bewunderer, Krischperl...eher auf Kinder bezogen: mager, dünnes, schwach Sapperlot .. gleiche Bedeutung Aufdirndeln...an weibliche Personen eher zynisch gemeint: (zu) schick gemacht
Kunterbunt hat es richtig übersetzt. Unser Dorfplatt Platt schreiben ist für mich ungewohnt. Gesprochen hört sich das für Leute die nur Hochdeutsch sprechen krass an. Ich rolle das R stark. Kann kein Wort englisch, aber die Leute denken ich wäre ein Amerikaner.