diese Woche ist es wieder soweit: Der 69. Eurovision Song Contest steht vor der Tür. Nachdem im letzten Jahr Nemo mit "The Code" in Malmö gewann findet der ESC zum dritten Mal in der Schweiz statt, genau genommen in Basel.
Dieses Jahr treten insgesamt 37 Länder an, genauso viele wie 2024. Davon treten 31 aufgeteilt auf zwei Halbfinale am Dienstag und Donnerstag an und kämpfen da um jeweils zehn Plätze fürs große Finale am Samstag. Dafür sind sechs Länder schon qualifiziert, nämlich die Schweiz als Gastgeber sowie die Mitglieder der Big 5 (Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Vereinigtes Königreich) die die größten Geldgeber und Quotenllieferanten sind.
Hier eine kleine Kostprobe aller 37 Songs in diesem Jahr:
Wenn man den aktuellen Wettquoten glauben will ist Schweden momentan der große Favorit, aber auch Österreich liegt gut im Rennen.
Insgesamt ist das musikalische Niveau dieses Jahr finde ich eher mau. Viele Songs sind irgendwo im Mittelfeld, was heißt dass sie zwar nicht katastrophal sind aber auch nichts besonders toll. Was ich aber gut finde ist dass es doch viel landestypische Musik gibt und weniger glattgebügelten Pop der auch aus Amerika stammen könnte. Auch der Trend zur Sprachvielfalt hält an, nur 14 der 37 Songs sind vollständig auf Englisch, während auch bisherige Englisch-Bastionen wie Schweden (1998) und Deutschland (2007) nach langer Zeit mal wieder ihr Glück in der Landessprache versuchen.
Die nächsten Tage schreibe ich meine Meinung zu den einzelnen Songs hier nieder. Bin jedenfalls schon sehr gespannt auf wie viel Interesse dieser Thread hier stoßen wird, aber ich als großer Fan der Veranstaltung finde einfach dass er einen eigenen verdient.
Danke, auf dich ist Verlass! Ich schaue bestimmt rein. Weniger wegen der Lieder, sondern weil es mit euch gemeinsam wirklich Spaß macht!
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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Ich weiß noch nicht ob ich es in diesem Jahr schauen werde - aber das sag ich jedes Jahr und schau dann noch, mangels Alternativen Gestern kam es schon in der Baseler Innenstadt zu unschönen Szenen als die israelische Sängerin vorgestellt wurde - so was brauche ich eigentlich auch nicht Den deutsch(-österreichischen) Beitrg in diesem Jahr finde ich richtig doof und kann mir nicht vorstellen, dass der irgendwo anders als im unteren Mittelfeld landen sollte
Ich finde den deutschen Beitrag bescheuert und Stefan Raab halte ich für größenwahnsinnig und selbstverliebt, deshalb ist es mir schnurzpiepegal wo der Song landet, Hauptsache nicht unter den ersten drei.
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
God gave rock 'n' roll to you, put it in the soul of everyone. (KISS)
Da heute das erste Semi stattfindet dachte ich es wäre an der Zeit meine Meinung und Prognose zu den Beiträgen zu verkünden.
1.Island mit VÆB und "Róa":
Island schließt sich den diesjährigen Trend zur Landessprache an und sendet nach 2022 wieder einen Song auf Isländisch. Hinter diesem Hip Hop-Duo stecken die Brüder Matthías Davíð und Hálfdán Helgi Matthíasson, die 2022 in Island ihr musikalisches Debut hatten und seitdem dort ganz erfolgreich sind. Im Song, welcher übersetzt "Rudern" heißt, rudert das lyrische Ich in einem selbstgebauten Boot auf dem freien Meer auf der Suche nach einem besseren Ort. Es lässt sich weder von Wellen noch von etwas anderem aufhalten. Der Song soll daher sowas wie ein positives Aufbruchsgefühl vermitteln.
Bewertung: Ich persönlich habe leider keine positiven Gefühle beim Hören des Songs. Finde es einfach nur fürchterlich nervig und anstrengend, wie eines dieser Gröhllieder die man beim Après-Ski hört, nur halt auf Isländisch. Dass ich die beiden Jüngelchen mit ihren Sonnenbrillen auch nicht soo sympathisch finde macht es leider nicht besser.
Punktzahl: 1/12
Prognose: Der Song wird sicherlich die Halle zum Kochen bringen, musikalisch ist das aber dann doch zu schwachbrüstig um ins Finale zu kommmen finde ich. Außerdem gibt es in dem Semi noch die ein oder andere laute Nummer, da werden sie mit ihrem Ruderboot sang- und klanglos untergehen.
2.Polen mit Justyna Steczkowska und "Gaja":
Für Polen feiert dieses Jahr Justyna Steczkowska ihr ESC-Comeback, schon 1995 vertrat sie damals in Dublin ihr Land mit dem Titel "Sama" und landete auf Platz 18 von 23. Seitdem ist sie in ihrer Heimat eine durchaus bekannte Sängerin, daneben ist sie auch als Schauspielerin und Moderatorin tätig. In ihrem Ethno-Popsong "Gaja" besingt sie die Erdgöttin der griechischen Mythologie und die Verbindung zwischen Mensch und Natur. Gleichzeitig kritisiert sie den respektlosen Umgang eben des Menschen gegenüber der Natur und ruft zu mehr Achtsamkeit auf.
Bewertung: Um mit dem Positiven zu beginnen muss ich sagen dass Justynas Bühnenpräsenz der Hammer ist, man merkt ihr einfach die jahrzehntelange Erfahrung an. Beim Song wird einem beim Zuhören auch definitiv nicht langweilig, dass muss ich zugeben. Nur leider wäre hier in diesem Fall weniger doch mehr gewesen. Es ist einfach melodisch ein extremes Durcheinander oder wie einer der Blogger von ESC kompakt gesagt hat "Sound-Matsche". Ich kann es mir zwar anhören, aber meine Ohren ermüden doch sehr schnell und sind froh wenn es vorbei ist.
Generell habe ich bei dem Song dass Gefühl das Justyna und ihre Co-Songschreiber beim Brainstorming folgendes gedacht haben:“Ach, was die olle Ruslana 2004 (ESC-Siegerin 2004) konnte können wir auch und dass nochmal in bombastischer!!“ Und dann hat man alles reingeworfen was einem gerade in den Sinn gekommen ist. Die einzelnen Elemente mögen ja nicht schlecht sein, alles zusammen ergibt aber einfach nur ein schwer verdauliches Chaos welchem dem gesamten Song einen sehr trashigen 2000er-Vibe gibt. Immerhin gefällt mir Justynas Stimme deutlich besser als die ihrer ukrainischen Kollegin.
Punktzahl: 4/12
Prognose: Ich glaube schon dass der Song ins Finale rutscht, einfach weil diese Musikrichtung immer noch recht gut zieht beim ESC und auch dadurch dass sie in diesem Semi die einzige weibliche Solokünstlerin ist wird sie hervorstechen. Im Finale allerdings wird es denke ich mal nicht höher als Platz 16 gehen, einerseits ist da die Konkurrenz größer und die Punkte werden sich mehr aufteilen, andereseits wird die Jury diesem Chaos wohl auch nicht viele Punkte geben.Und so zuverlässig wie immer wieder behauptet ist die polnische Diaspora nicht was das Anrufen angeht.
3.Slowenien mit Klemen und "How Much Time Do We Have Left":
Klemen Slakonja ist ein in Slowenien sehr bekannter Entertainer. Er arbeitet als Schauspieler, Moderator, Sänger und Songwriter. Er moderiert eine Show im slowenischen Fernsehen und ist da vor allem für seine Imitationen bekannter Persönlichkeiten bekannt, auch Angela Merkel wurde mal durch den Kakao gezogen von ihm. Sein Song ist eine der wenigen Balladen in diesem Jahrgang. In dem Song geht es darum Momente bewusster zu erleben. Seine Frau (die auch in dem Video vorkommt) ist schwer krank, und nach der Diagnose hat er die Inspiration zu diesem Lied gehabt. Momentan scheint es ihr wohl besser zu gehen. Im slowenischen Vorentscheid hat er einen Teil des Songs auf dem Kopf gesungen, was symbolisieren soll dass durch so eine Nachricht alles eben "Kopf steht".
Bewertung: Ich weiß wie es ist wenn einem so eine Nachricht erreicht, habe das ja mit meinem Vater gehabt. Von menschlicher Seite aus wünsche ich ihm und seiner Frau auch wirklich alles Gute!!
Wenn ich aber den Song allein beurteile muss ich leider sagen dass das Deutschland 2018 auf Wish bestellt ist, da stinkt Klemen überall ab. Die Melodie ist nicht stark genug, der Song bleibt auch dauernd auf dem gleichen niedrigen Level ohne wirklichen Ausbruch, und das auf den Kopf singen ergibt wenn man den Hintergrund kennt zwar Sinn, ist aber dennoch irgendwie strange anzuschauen. Dazu dann noch dieser simple Holzhammertext verfasst in Fünftklass-Englisch und ich bin berührt, aber auf unangenehme Art und Weise. Und stimmlich ist das zwar okay aber auch keine Meisterleistung.
Punktzahl: 1/12
Prognose: Auch wenn es eine ziemliche Balladenarmut in dem Semi gibt sehe ich Slowenien mit dem Song nicht im Finale. Habe große Zweifel ob die Story allein (welche sicherlich erwähnt werden wird von den Kommentatoren) das rausreißen wird. Sollte es doch ins Finale rutschen dann wird es aus den Bottom 5 nicht herauskommen.
4.Estland mit Tommy Cash und "Espresso Macchiato":
Tommy Cash ist ein bekannter Rapper in Estland, seine oft provokativen Videos landen regelmäßig Millionen von Klicks auf YouTube. In dem Lied besingt er eben das namensgebende Kafeegetränk und spielt mir bekannten Klischees, was in Italien jetzt nicht soo gut ankam. Aber negative Publicity ist ja bekanntermaßen besser als gar keine Publicity.
Bewertung: Ich finde den gesamten Beitrag einfach nur zum Fremdschämen. Ist überhaupt nicht mein Humor diese Ansammlung abgeschmackter Klischees über Italien, kann da jeden Italiener verstehen der da genervt die Augen verdreht. Dann noch dieser Fake-Akzent, einfach grauenhaft!! Die Melodie geht zwar zugegebenermaßen ins Ohr, aber angenehm ist das Hörerlebnis wirklich nicht.
Punktzahl: 0/12
Prognose: Rein musikalisch wäre das für mich ein klares Aus im Halbfinale, da dort aber bekanntermaßen nur die Zuschauer abstimmen wird es locker fürs Finale reichen. Dort allerdings wird es nicht für den großen Wurf reichen, einerseits werden die Jurys den Song ziemlich ignorieren und auch die Zuschauer können aus einem großen Pool an Spaßbeiträgen wählen, glaube da nicht dass der Song da besonders hervorstechen wird. Wird wohl irgendwo zwischen Platz 11-20 landen.
5.Ukraine mit Ziferblat und "Bird of Pray":
Ziferblat ist eine seit 2015 bestehende Band die vorwiegend Alternative-Rock macht, gelegentlich werden auch andere Musikstile beigemischt. Im Song geht es um einen kleinen Vogel, den Sänger Danyil im Song losschickt, um Menschen, die ihm wichtig sind, aber weit entfernt leben, seine Emotionen mitzuteilen. Zudem soll der Vogel den Wunsch nach Frieden in die Welt tragen. Viele verstehen den Song auch als Botschaft an die vielen Ukrainer die durch den Krieg verstreut in ganz Europa leben.
Bewertung: In der Bubble ist der Song durchaus beliebt, für mich ist das allerdings nur eine lauwarme Indie-Nummer. Besonders diese häufigen Tempowechsel irritieren mich doch ziemlich und verhindern dass ich überhaupt in den Song hineinkomme. Stimmlich trifft der Sänger leider auch nicht so meinen Geschmack, ist mir persönlich zu quäkig. Die Story dahinter ist zwar sehr schön und auch irgendwie berührend, aber das alleine macht den Kohl finde ich auch nicht fett.
Punktzahl: 5/12
Prognose: Landet natürlich im Finale da die Ukrainer in der Regel sehr gut darin sind ihre Beiträge zu inszenieren und der Song wie erwähnt doch viele Fans in der Bubble hat. Dort vermute ich das Lied dann so zwischen Platz 6-10 . Mit dem Sieg allerdings wird die Ukraine dieses Jahr nichts zu tun haben, da hat das Land finde ich einfach schon interessantere Titel in der Vergangenheit geschickt.
6.Schweden mit KAJ und "Bara Bada Bastu":
Nun kommen wir zu dem (laut aktuellen Wettquoten) großen Favoriten. Schweden schickt dieses Jahr zum ersten Mal seit Wegfall der Sprachregelung im Jahr 1999 wieder einen Song auf Schwedisch. Die drei Jungs von KAJ kommen aus Finnland und gehören dort der schwedischsprachigen Minderheit an. Die Gruppe existiert seit dem Jahr 2009, ihre Musik sind überwiegend humorvolle Songs über das Leben in Österbotten, natürlich alles mit einem Augenzwinkern. Ihr Sieg beim schwedischen Melodifestivalen war schon eine kleine Überraschung da auch Måns Zelmerlöw (ESC-Sieger 2015) Schweden gerne wieder vertreten wollte, er landete hinter KAJ aber auf Platz 2 und war danach ziemlich angesäuert.
Ihr Titel "Bara Bada Bastu" ist eine humorvolle Verneigung gegenüber der finnischen Saunakultur. Musikalisch bewegt sich der Song im Bereich des folkloristisch-poppigen Party-Schlagers mit eingängiger Melodie und fröhlichem Rhythmus. Der Text dreht sich darum, dass man sich in der Sauna nur auf das Wesentliche konzentrieren sollte – das Schwitzen und Entspannen. Der Text ist mit Ausnahme des Einzählens "Yksi, kaksi, kolme, sauna“ (eins, zwei, drei, Sauna) komplett auf Schwedisch.
Bewertung: Der Song wird sehr gehypt unter ESC-Fans und ich finde ihn zugegebnermaßen auch nicht schlecht. Finde es schön dass Schweden mal etwas schickt was nicht so glattpoliert ist und auch wenn ich jetzt kein großer Sprachfetischist bin ist es auch mal ganz schön Schwedisch beim ESC zu hören. Der Song und vor allem der Refrain geht schon ins Ohr und es macht mir auch Spaß sich die Performance anzusehen, da war´s dann aber auch schon für mich. So nach einer Minute ist die Story dann schon zu Ende erzählt und es wird mir doch etwas zu repetitiv.
Punktzahl: 7/12
Prognose: Schweden wird das Semi haushoch gewinnen und auch wenn ich es gerne anders hätte dieses Jahr mal wieder gehörig um den Sieg mitreden. Sollten sie es schaffen wäre es ihr achter Triumph und sie wären damit alleiniger Rekordhalter vor Irland welches sieben Mal gewonnen hat. Mir persönlich aber ist es trotz der großen Lebensfreude die die drei Herren ausstrahlen doch etwas zu simpel und schlagerhaft. Ich glaube ja dass Schweden nach langer Zeit mal wieder mehr Punkte von den Zuschauern bekommen wird, wobei ich mir da auch vorstellen kann dass das in Südeuropa nicht so verfangen wird wie z.B. in Nordeuropa und dem Baltikum. Die Jurys sind da finde ich die große Blackbox. Top 5 im Finale halte ich momentan aber für sicher.
7.Portugal mit NAPA und "Deslocado":
Die Band NAPA stammt von der Insel Madeira und gibt es schon seit 2013. Ihre musikalischen Vorbilder sind die Red Hot Chili Peppers und Arctic Monkeys, aber auch die Beatles sind mit ihren Melodien Inspiration für die Gruppe. 2019 veröffentlichten sie ihr erstes Album, vier Jahre später das zweite und im vergangenen Jahr spielten sie ihre erste ausgedehnte Tour durch Portugal. Der sehnsüchtige Titel "Deslocado", welches übersetzt in etwa "fehl am Platz" bedeutet, handelt davon dass sich viele junge Portugiesen eben genauso fühlen, in den großen Städten wo sie oft vom Land kommend hergezogen sind um dort eine bessere Zukunft zu haben. Ihnen geht es da zwar nicht schlecht, aber irgendwie gehören sie doch nicht dazu. In Portugal schaffte es der Titel bis an die Spitze der Charts, erst als zweiter portugiesischer ESC-Beitrag überhaup, der erste war 2017 "Amar pelos dois" von Salvador Sobral der dann in Kiew den ersten ESC-Sieg für das bis dahin recht erfolglose Land holte.
Bewertung: Die portugiesischen Beiträge seit 2021 mochte ich alle sehr gerne, das hier fühlt sich da leider wie ein Schritt zurück an. Für mich hat das eher den Charme einer Garagenband die in ihrer Freizeit Beatles-Songs auf Portugiesisch nachsingt, irgendwie amateurhaft. Der Song selber bleibt auch die ganze Zeit auf dem selben Level hängen und kommt überhaupt nicht in die Gänge. Dass ich mit der Stimme des Sängers nicht viel anfangen kann und mich auch sein schleimiges Grinsen eher irritiert macht es leider nicht besser.
Punktzahl: 3/12
Prognose: Da fehlt mir momentan wirklich die Fantasie wer das so toll finden soll dass er dafür das Telefon in die Hand nimmt und anruft. Daher gehe ich momentan von einem Aus im Semi aus. Selbst wenn es gerade so ins Finale rutscht sehe ich auch wenig Chancen auf einem Platz besser als 20.
8.Norwegen mit Kyle Alessandro und "Lighter":
Nach dem es letztes Jahr nach langer Zeit mal wieder einen letzten Platz für Norwegen gab soll es für Kyle Alessandro in Basel besser laufen. Er ist 18 Jahre alt und wollte schon 2023 sein Land beim ESC vertreten, damals noch als Teil einer Gruppe mit dem interessanten Namen "Umami Tsunami". Dieses Jahr tritt er mit dem Titel "Lighter" an, also übersetzt soviel wie "Feuerzeug". Laut eigener Aussage hat er den Song geschrieben nachdem seine Mutter an Krebs erkrankt war und ihm geraten hat nie "sein Licht zu verlieren". Das Lied will damit also aussagen das man selbst in dunklen Zeiten immer sein Licht finden und trotz Rückschlägen sich zurückkämpfen und die Hoffnung nicht verlieren soll.
Bewertung: Kann da gar nicht so viel zu sagen, ist für mich vertontes Mittelmaß. Es stört mich nicht beim Hören, aber hinterlässt auch keinen bleibenden Eindruck. Insgesamt wirkt der Songs schon etwas als ob er mit Hilfe einer KI geschrieben worden wäre die dafür viele skandinavische ESC-Songs der Vergangenheit ineinander gemixt hat. Stimmlich ist das jetzt auch nicht der Oberhammer, erinnert mich an den norwegischen Beitrag 2012 mit denen sie damals ihre bis 2024 letzte rote Laterne geholt haben.
Punktzahl: 5/12
Prognose: Wird es bei reinem Televoting schon ins Finale schaffen, dort aber keine übermäßig große Rolle spielen denke ich. Ein heißer Kandidat für die Plätze 11-20.
9.Belgien mit Red Sebastian und "Strobe Lights":
In Belgien wechseln sich der niederländisch- und französischsprachige Rundfunk jedes Jahr mit der Teilnahme beim ESC ab, dieses Jahr ist wieder der flämische Rundfunk VRT zuständig. Red Sebastian heißt eigentlich Seppe Herremann und ist in der belgischen Musiklandschaft kein Unbekannter, schon mit 14 Jahren nahm er an der belgischen Variante vom Supertalent teil und ist der Musik seitdem treu geblieben. In seinem Song "Strobe Lights" verneigt er sich vor der Rave-Kultur der 90er und erzählt die Geschichte einer langen Clubnacht. Es steigert sich immer weiter bis zum Schluss dann es förmlich explodiert in einer Techno-Orgie und passend zum Titel von intensiven Stroboskoplichtern begleitet wird. Intensiv ist auch seine Stimme, die im Song vom tiefen Bass bis ganz nach oben geht.
Bewertung: Dafür dass das eigentlich nicht so mein Genre ist gefällt mir der Song eigentlich ganz gut. Die Melodie wummert danach noch ewig in meinem Kopf herum. Stimmlich muss er aber noch etwas drauflegen, war in den Tiefen schon sehr wackelig teilweise im Vorentscheid.
Punktzahl: 8/12
Prognose: Finale sollte finde ich schon drinnen sein, dieese Musikfarbe sticht schon sehr hervor beim ESC und er ist auch ne Erscheinung. Dort wird es aber nicht soo weit nach vorne kommen, denke mal so zwischen Platz 16-20 wird Belgien im Endeffekt landen.
10.Aserbaidschan mit Mamagama und "Run With U":
Nachdem Aserbaidschan zweimal in Folge im Semi ausgeschieden ist soll die Band Mamagama das Land wieder in die Erfolgsspur bringen. Auch dieses Jahr setzte der zuständige Sender auf eine interne Nominierung. Die Band gibt es seit 2012 und ihre Musik ist eine Fusion aus traditionellen aserbaidschanischen Klängen und modernen Genres wie Pop, Rock oder elektronischer Musik. Die Band wollte schon 2023 zum ESC, zog aber bei der internen Auswahl den Kürzeren. In dem selbst geschriebenen Song "Run With U" geht es um Zusammenhalt, Hoffnung sowie den Wunsch Hindernisse gemeinsam zu überwinden.
Bewertung: Irgendwie habe ich das Gefühl dass Aserbaischan keinen wirklichen Bock mehr auf den ESC hat. Das Leid hat schon nen gewissen Rhythmus, das will ich nicht abstreiten, nur leider hat es keine wirklichen Höhen, wodurch es sehr schnell zum belanglosen Nebenbeigedudel wird. Der Song würde in den Playlisten der heimischen Popradios nicht groß stören aber auch nicht auffallen. Und irgendwie klingt es es teilweise schon sehr „inspiriert“ von „Get Lucky“ von Daft Punk & Pharrell Williams. Kaum ist der Song vorbei kann ich mich schon kaum mehr daran erinnern.
Mein Hauptproblem ist aber immer noch die Stimme. Die ist halt Geschmackssache und einige scheinen sie ja auch sehr zu mögen, ich persönlich finde sie einfach nur unangenehm und fühle mich sehr an Menderes von DSDS erinnert.
Punktzahl: 3/12
Prognose: Wie du schon ahnst bin ich nicht wirklich begeistert. Mir fehlt momentan auch die Phantasie wie der Song das Finale erreichen kann, zumal Aserbaidschan im Televoting ja auch nen schweren Stand hat. Daher glaube ich dass das Land auch dieses Jahr wieder vorzeitig den Abflug machen wird.
11.San Marino mit Gaby Ponte und "Tutta L’Italia":
Gabry Ponte, der bürgerlich Gabriele Ponte heißt, war früher Teil der Italo-Dance-Band Eiffel 65, die 1999 mit dem Song „Blue (Da Ba Dee)“ international sehr erfolgreich war. Nach dem Ausstieg 2005 macht er sich als DJ selbstständig und ist seitdem solo sehr erfolgreich. Der Song ist eine Elektro-Tarantella, die traditionelle italienische Klänge mit modernen Dance-Beats kombiniert. Mit seiner eingängigen Melodie und dem leicht mitsingbaren Refrain feiert das Lied die kulturelle Vielfalt Italiens und lädt zum Tanzen ein. Lustigerweise war das Lied eigentlich nur ein Werbejingle der immer zu Beginn und Ende der Werbepause beim San Remo-Festival lief, beim Publikum kam das gut and und viele fragten sich warum das Lied nicht für Italien zum ESC fahren kann. Daraufhin fragte der Sender in San Marino nach ob Gabry beim dortigen Vorentscheid michtmachen will und tatsächlich gewann er damit und vertritt nun den Kleinstaat.
Bewertung: So ganz kann ich die Begeisterung in Teilen der Bubble nicht nachvollziehen. Ja, der Refrain ist ganz catchy, aber sonst?? Die Strophen sind jedenfalls total langweilig und einfach nur ne Aneinanderreihung von typischen Vokabeln aus dem Italienisch-Basiskurs. Generell ist der Song einfach auch schnell auserzählt und wird sehr repetitiv, man merkt eben dann doch dass das ursprünglich nur ein Werbejingle war. Stimmlich war das vom anonymen Sänger im Vorentscheid jetzt auch keine Glanzleistung.
Das Hauptproblem ist aber hier eindeutig Gabry selber bzw. eher dass er so im Mittelpunkt steht. Als DJ hat man ja beim ESC praktisch gar nichts zu tun auf der Bühne, die Musik kommt ja vom Band. Er ist aber dennoch das Zentrum der Aufmerksamkeit und das wirkt einfach nur strange auf mich, vor allem das Rumgehüpfe. Daran sind schon viele ähnliche Acts in der Vergangenheit beim ESC gescheitert.
Punktzahl: 5/12
Prognose: Glaube schon dass es der Song ins Finale schaffen wird, dort wird er aber nicht so weit vorne landen wie einige denken, so zwischen Platz 15-20 halte ich da für realistisch. Wegen der von mir beschriebenen Problematik würde mich aber auch ein Aus im Semi nicht überraschen.
12.Albanien mit Shkodra Elektronike und "Zjerm":
Albanien schickt dieses Mal Beatriçe Gjergji und Kole Laca, die zusammen das Duo Shkodra Elektronike bilden. Sie machen seit 2019 gemeinsam Musik und kombinieren in ihren Songs traditionelle albanische Klänge mit elektronischer Musik. Der Song "Zjerm" (Feuer) lebt von seinem mystisch-urbanen Klangbild und verbindet eine düstere Atmosphäre mit einem modernen, elektronischen Sound. Die Komposition wirkt gleichzeitig geheimnisvoll und klar strukturiert, wobei besonders der Text hervorsticht, der Hoffnung in einer dunklen Zeit vermitteln soll
Bewertung: Finde es gut dass das Land keine dramatische Ballade wie so oft in der Vergnangenheit schickt sondern etwas mit Drive dahinter. Beatrice beherrscht die Bühne jedenfalls, schaue ihr sehr gerne zu und mittlerweile mag ich auch ihre Stimme sehr gerne, hat etwas gedauert bei mir. Auch schön dass es auf Albanisch geblieben ist, mit nachträglicher Anglisierung ist das Land schon ein paar Mal auf die Nase geflogen.
Womit ich mir aber immer noch etwas schwer tue ist der Part von Kole, irgendwie stört es für mich etwas den Flow. Und generell fehlt mir dann doch noch etwas der Wow-Faktor in der Melodie. Dennoch gehört „Zjerm“ zu den wenigen Songs aus Albanien die ich wirklich mag.
Punktzahl: 7/12
Prognose: Das Duo wird locker ins Finale einziehen, wie weit es dann dort nach oben geht werden wir sehen müssen. Ich glaube anders als einige andere Fans nicht an eine Platzierung unter den besten 5 da die Jurys außerhalb des Balkans dafür eher wenig übrig haben werden, und ob der Song außerhalb der üblichen Länder (Italien, Schweiz, Griechenland,...) im Televoting so viel reißen wird weiß ich auch nicht. Schätze mal so Platz 11-15 ist da schon realistischer, mit viel Glück vielleicht am unteren Ende der Top 10.
13.Niederlande mit Claude und "C’est La Vie":
Nach der Disqualifikation von Joost Klein kurz vor dem Finale war es lange Zeit unsicher ob die Niederlande weiter mitmachen, am Ende haben sie aber zugesagt. Sie schicken dieses Jahr Claude Kiambe, der unter seinem Vornamen auftritt. Er ist 2003 im Kongo geboren und kam mit 13 in die Niederlande, wo er kurz darauf das erste mal den ESC im Fernsehen sah und seitdem Fan ist. Seit 2022 ist er in den Niederlanden ein sehr erfolgreicher Sänger, wobei er in seinen Songs in der Regel Niederländisch und Französisch vermischt. In seinem ESC-Song, welchem er seiner Mutter widmet, singt er auf Französisch und Englisch.
Bewertung: Nachdem ich den letztjährigen Song aus den Niederlanden furchtbar fand geht es dieses Jahr zum Glück wieder bergauf. Mir gefällt eswirklich sehr gut, er hat ne wahnsinnig tolle Stimme und der Rhythmus lässt mich auch lange nachdem ich das Lied gehört habe nicht los. Auch der Mix aus Englisch und Französisch ist hier wirklich gelungen, bin sonst nicht so der Fan davon Sprachen zu mixen.
Das einzige Manko hier sind die übermäßigen „lalalas“, ich weiß es das wegen dem Songtitel ist aber etwas nerven tun sie mich dennoch. Und beim französischen Text wären etwas weniger Textbausteine aus dem Anfängerkurs auch schön gewesen. Insgesamt aber ein gelungener Song von Oranje.
Punktzahl: 10/12
Prognose: Wird locker das Finale erreichen und bei guter Performance und Startnummer dort auch in die Top 10 einziehen, so zwischen Platz 6-10 denke ich. Für noch weiter vorne fehlt dann doch noch das gewisse Etwas meiner Meinung nach.
14.Kroatien mit Marko Bošnjak und "Poison Cake":
Nachdem Kroatien letztes Jahr den zweiten Platz belegt hat liegt eine gewisse Erwartungshaltung in der Luft. Versuchen tut es dieses Jahr der 21-jährige bosnisch-kroatische Sänger Marko Bošnjak. Er hat trotz seines jungen Alters bereits zahlreiche Musikpreise gewonnen und ist fast in der gesamten Balkan-Region bekannt. Seine Karriere startete er bereits im Alter von 11 Jahren, als er an der serbischen Castingshow Pinkove Zvezdice teilnahm und diese am Ende gewinnen konnte. 2022 nahm er zum ersten Mal am Vorentscheid Dora teil und erreichte den zweiten Platz. Dieses Jahr beim zweiten Versuch klappte es mit dem Ticket zum ESC.
In seinem Song "Poison Cake" geht es mit teilweise sehr drastischen Worten darum, dass Marko Rache an einer anderen Person nimmt, indem er diese umgarnt, mit freundlichen Gesten anlockt, nur um dann seinen vergifteten Kuchen zu servieren.
Bewertung: Leider ein ziemlicher Absturz im Vergleich zum Vorjahr. Es fängt ja nicht schlecht an, und Marko hat auch ne sehr schöne Stimme. Doch dann kommt dieser gruselige Kinderliedteil der straight aus einem Horrorfilm kommen könnte und dann dieser „Refrain“ der nur aus dem gebrüllten Titel besteht. Danach ist das Lied komplett auserzählt und wiederholt sich nur noch, bevor es zum Schluss nochmal extra anstrengend wird.
Punktzahl: 5/12
Prognose: Ein Erfolg wie letztes Jahr ist völlig ausgeschlossen. Sie können von Glück reden wenn es fürs Finale reicht, da stehen die Chancen 50:50, glaube es könnte noch gerade so reichen. Im Finale dann maximal Platz 18 oder sowas in der Art.
15.Zypern mit Theo Evan und "Shh":
Zypern war diesmal das erste Land welches seinen Vertreter für Basel bekannt gegeben hat. Theo Evan, der eigentlich Evangelos Theodorou heißt, ist in Zypern geboren und aufgewachsen. Nach seinem Abschluss an der English School in Nikosia zog er in die USA, wo er am Berklee College of Music in Boston Musik und Performance studierte. Seit 2021 veröffentlicht er seine eigene Musik und arbeitet auch als Schauspieler, so hatte er unter anderem in der HBO-Erfolgsserie "Euphoria" eine Gastrolle.
„Shh“ ist ein clubtauglicher Song mit einem schnellen und treibenden Beat und einer eher düsternen Grundstimmung. Der Text beschreibt einen narzisstischen Menschen der nicht erkannt werden will. Seine Schönheit, aber auch Überheblichkeit, haben ihn zu Fall gebracht und sind gleichzeitig für Höhenflüge verantwortlich, wodurch er Höhen und Tiefen erlebt. Man könnte wenn man mag auch Bezüge zu Adonis aus der griechischen Mythologie herstellen.
Bewertung: Joa, was soll ich dazu sagen?? Anstrengender Beat gepaart mit schon im Video schwachen Gesang, sofern man es beurteilen kann so stark wie das bearbeitet ist. Generell wirkt der Song auf mich als ob man ChatGPT damit beauftragt hätte einen Song zu schreiben mit "Shh" und etwas EDM sowie großen "Anleihen" des Faithless Hits "Insomnia", nur halt in zwei Preisstufen günstiger. Nope, das ist gar nicht mein Geschmack!!
Punktzahl: 0/12
Prognose: Bräuchte es nicht im Finale, wird aber fürchte ich dorthin kommen da es sicherlich doch ein paar Zuschauer geben wird die das mögen. Dort aber maximal hinteres Mittelfeld, dneke mal so Platz 16-20 mit sehr starker Tendenz nach unten.
So, damit hätten wir das erste Halbfinale durch. Ich glaube jedenfalls folgende Länder werden sich qualifizieren:
Zitat von toto1994 im Beitrag #6Wünsche allen die es schauen jedenfalls viel Spaß heute!!
Danke gleichfalls und vielen Dank für den Strang und Deine ausführlichen Beiträge Ich hatte leider noch nicht viel Zeit, mich damit zu beschäftigen, aber ich schaue auch mit (bis ich einschlafe...)
Zitat von PeggySue im Beitrag #7Ich habe heute den Österreicher gehört, der gefällt mir sehr gut, mit Conchita im Duett optisch und akustisch top!
Das habe ich auch gesehen und er kann auf jeden Fall singen, auch wenn Countertenöre jetzt nicht so meine bevorzugte Tonlage haben.
Mal schauen, wie es so wird...
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Sagen wir es mal so: bislang war nichts dabei, wofür ich stimmen würde...
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Böser Kommentar des Moderators zum portugiesischen Beitrag: "wie auf einem Gewerkschaftstreffen oder dem evangelischen Kirchentag"
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Zitat von Bri-Eule im Beitrag #12Böser Kommentar des Moderators zum portugiesischen Beitrag: "wie auf einem Gewerkschaftstreffen oder dem evangelischen Kirchentag"
da musste ich auch herzlich lachen
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
God gave rock 'n' roll to you, put it in the soul of everyone. (KISS)
Beim Schnelldurchlauf konnte ich mich an die meisten Beiträge schon nicht mehr erinnern... Die einzigen, für die ich vielleicht anrufen würde, sind die der Niederlande und der Schweiz.
Da hoffe ich nur, daß das zweite Halbfinale besser wird - wenn da nicht deutlich bessere Beiträge dabei sind, werde ich mir das Finale jedenfalls sparen.
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Die Männer singen größtenteils ganz hoch und die Frauen schreien größtenteils fürchterlich, eine hat sich verlaufen, die wollte bestimmt ganz woanders hin.....
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Zitat von Bri-Eule im Beitrag #18Beim Schnelldurchlauf konnte ich mich an die meisten Beiträge schon nicht mehr erinnern... Die einzigen, für die ich vielleicht anrufen würde, sind die der Niederlande und der Schweiz.
Da hoffe ich nur, daß das zweite Halbfinale besser wird - wenn da nicht deutlich bessere Beiträge dabei sind, werde ich mir das Finale jedenfalls sparen.
wenn es darum ginge eine Sendung anzuschauen in der Musik nach meinem Geschmack kommt dürfte ich mir den ESC gar nicht anschauen aber irgendwie ist es Tradition.
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Tradition ist es, das stimmt, aber es gab auch immer wieder Auftritte, die ich aus unterschiedlichen Gründen richtig gut fand und für die ich tatsächlich angerufen habe - aber das ist tatsächlich schon einige Jährchen her...
Am Besten gefällt mir bislang der Moderator. In diesem Sinne "laßt uns die Fonduegabeln erheben"
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
ich habe das Gefühl, daß die nicht wirklich zur Zielgruppe gehören...
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
ich habe keine Ahnung wer da die Zielgruppe ist, es geht ja nicht um Einschaltquoten oder Werbepartner und viele der Songs kann ich keiner Altersgruppe zuordnen
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