Das Verhältnis zwischen meinem Mann und unserem Sohn ( fast 20, Student, noch zu Hause wohnend) wird immer schlechter.
Mein Mann tut alles für sein Kind, hat vom ersten Tag an seine Rolle angenommen und leidet sehr darunter, dass sein Sohn ihn ablehnt. Begonnen hat das, schleichend, vor ein paar Jahren. Das haben wir aber auf die Pubertät geschoben. Die Konflikte kommen oft aus heiterem Himmel. Aktuelles Beispiel von gestern: Heute ist Muttertag, auf den ich null Wert lege. Das weiß unser Sohn, er hat auch nichts besorgt.
Mein Mann hat einfach für ihn ( für mich) ein Blümchen mitgebracht, als er was für seine eigene Mutter gekauft hat. Das hat Sohn schulterzuckend angenommen ( Vater zahlt es auch). Dieses Blümchen stand im Gartenhaus, damit ich es nicht entdecke. Gestern Abend, ich war schon oben im Bett, mein Mann hat im Erdgeschoss noch TV geguckt, knallen plötzlich mehrere Türen und ich höre laute Stimmen unten. Hintergrund war, dass mein Mann gegen 23 Uhr plötzlich beim Sohn im Zimmer stand, der sich, weil er beim Zocken Kopfhörer trägt, erschreckt hat und ungehalten reagiert hat, als sein Vater ihn , zum wiederholten Male, darauf hinwies, wo das Blümchen steht. Sohn schläft sonntags aus, mein Mann ist seit 10 Uhr aus dem Haus. Da Vater und Sohn sich gestern auch schon Gute Nacht gewünscht hatten, hat Sohn nicht mehr damit gerechnet, dass später die Tür aufgeht.
Das hat sich dann so hochgeschaukelt, dass mein Mann wütend aus dem Raum ist und Türen geknallt hat.
Der Vorfall ist exemplarisch für die Anlässe, die zum Krach führen. Ich verstehe beide Seiten. Mein Mann will gut, wird dann aber enttäuscht und reagiert. Sohn ist genervt.
Ich habe durchaus auch Meinungsverschiedenheiten mit dem Kind, aber das eskaliert nicht so.
Kann ich was tun? Sohn sagt zwar, es wäre ihm egal, aber das glaube ich nicht. Mann leidet.
Dein Mann hätte Dir die Blümchen selber schenken können und Dir damit danken, dass Du eine tolle Mutter für Euern Sohn bist. Das hätte ich als richtig empfunden - wenn es ihm ein Bedürfnis ist, dass Du Blumen bekommst (was ja sehr schön ist).
Dass er Euren Sohn zum Blumenschenken "nötigt", finde ich merkwürdig und übergriffig.
Und wenn es sowieso Spannungen gibt zwischen dem Vater und dem Sohn beziehungsweise der Sohn weniger Nähe möchte als der Vater, würde ich Deinem Mann empfehlen, Euerm Sohn nicht so nahe zu treten. Und dem Sohn, auszuziehen. (Ja, sagt sich viel zu einfach). Alles Liebe Euch!
Laut Erfahrungsbericht meiner Bekannten, die einen dominanten Ehemann hatte und zwei Söhne, die ähnliche Alphatiere waren: Auszug, danach wird das Verhältnis wieder besser. Weil ich zu dieser Zeit eine freie Wohnung zu vermieten hatte, hat sie mich quasi angefleht, ihrem Sohn die Wohnung zu geben, was ich unter Bekannten eigentlich aus Prinzip vermeide. Der Junior hat aber die Wohnung bekommen und die Situation hat sich tatsächlich entspannt. Der zweite Sohn war ruhiger als der Bruder und der Hausfriede wurde postwenden besser.
Ich weiß, dass es keine Lösung ist, wenn man keine solche Ausweichmöglichkeit hat, aber euer Problem ist nicht so selten.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Ich empfinde das Verhalten deines Mannes als übergriffig. Wenn dein Sohn nichts schenken möchte dann ist es allein seine Entscheidung.
Allerdings würde ich bei eurer Konstellation entweder den Sohn den Auszug nahe legen oder ihn mehr Pflichten im Haushalt geben damit mehr Gleichgewicht gegeben ist. Dann ist es für deinen Mann leichter ihn nicht mehr so in der Kinderrolle zu sehen.
harder, better, faster, stronger
beating the competition ist easy, beating yourself is a never ending commitment
1. halt dich raus! Bloß nicht einen auf Vermittler machen, das macht alle nur schlimmer. 2. gut gemeint ist nie gut gemacht- dein Mann sollte seinem Sohn die Verantwortung überlassen und ihn nicht wie einen Buben behandeln. 3. Ich seh hier auch zwei Männer, die in einem Revier sind, welches zu klein wird.
Oft hat Stress auch mit Loslösen/Abnabeln zu tun. DaS muss knallen, wehtun- anders ist manchmal nicht erreichbar, dass dein Sohn erwachsen wird ( auch Eltern müssen sich in gewisser Hinsicht abnabeln.
Alles kein Drama- lass die sich finden und bleib auf jeden Fall außerhalb davon!
Hallo FantaMandarine, das tut mir Leid. Ich glaube, dass Dein Mann leidet und Du mit. Ich schreibe einfach mal ungeordnet ein paar Dinge und Fragen hin, vielleicht geben sie Dir Impulse, ansonsten einfach ignorieren. Du musst die Fragen auch nicht öffentlich bearbeiten eh klar.
Zu dem konkreten Vorfall gestern Abend hatte ich lustigerweise als erstes eine ganz andere Assoziation als die Vorposterinnen: Mir kommt das spontan wie der verzweifelte Versuch Deines Mannes vor, unbedingt mit seinem Sohn im Gespräch zu sein. Und Du warst eine gemeinsame Ebene zwischen beiden, die er anlässlich des Muttertags nutzen wollte, so nach dem Motto: Sohn, wir beide haben unsere Differenzen, aber wir beide lieben und schätzen die Mama. Um eine Gemeinsamkeit zu finden oder vielleicht auch herauszustreichen. Ich weiß natürlich nicht, ob da auch nur entfernt was dran sein könnte. Und falls es so wäre, wäre es natürlich maximal ungeschickt gewesen, das ist klar. Ich lasse es trotzdem mal hier.
Meine Fragen wären: Werden die Konflikte häufig oder sogar meistens in dieser oder ähnlicher Art von Deinem Mann initiiert, oder können Sie gleichermaßen von Eurem Sohn ausgehen? Redet Dein Mann offen und tiefergehend mit Dir über die Situation, also weiterreichend als: "Filius hat sich wieder unmöglich benommen und das nervt / belastet mich so"? Du schreibst, Dein Sohn sage "es wäre ihm egal", bezieht dich das auf die "Causa Blümchen", oder allgemein auf die Spannungen mit dem Vater? Und falls letzteres, sind ihm die Spannungen egal, oder nimmt er sie gar nicht (als so gravierend) wahr? Was ist im Moment die beste Situation zwischen den beiden? Gibt es vielleicht noch ein Gesprächsthema, bei dem sie einig sind und gut miteinander reden können; ist es am besten, wenn sie einander aus dem Weg gehen; ist es am besten, wenn Du oder andere dabei sind... ? Willst Du eigentlich zwischen den beiden vermitteln? Nicht in dem Sinne, dass Du gern ein besseres Verhältnis sehen würdest und bereit wärst, zu unterstützen, davon gehe ich aus. Ich meine mal ganz egoistisch nur an Dich gedacht: Fühlst Du Dich wohl in der Rolle der Vermittlerin?
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Zitat von kenzia im Beitrag #61. halt dich raus! Bloß nicht einen auf Vermittler machen, das macht alle nur schlimmer. 2. gut gemeint ist nie gut gemacht- dein Mann sollte seinem Sohn die Verantwortung überlassen und ihn nicht wie einen Buben behandeln. 3. Ich seh hier auch zwei Männer, die in einem Revier sind, welches zu klein wird.
Zustimmung. Darüber hinaus, finde ich, FantaMandarine, hast du das Recht dir zu verbitten, dass die Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn so lautstark ausgetragen werden, dass du abends im Bett davon gestört wirst.
Und dein Sohn hat m. E. das Recht sich zu verbitten, dass sein Vater, wie du schreibst "plötzlich im Zimmer" steht", also offensichtlich ohne anzukopfen. Erst recht am späten Abend.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von FantaMandarine im Beitrag #1 Mein Mann tut alles für sein Kind, hat vom ersten Tag an seine Rolle angenommen und leidet sehr darunter, dass sein Sohn ihn ablehnt.
Ich denke nicht, dass Euer Sohn den Vater ablehnt. Aber er erkämpft sich peu à peu seine Freiräume und somit auch die ganz normale Abnabelung.
ZitatBegonnen hat das, schleichend, vor ein paar Jahren.
Also mitten in der Pubertät. Und deshalb schon, wie bereits @kenzia schreibt, auch kein Drama, sondern recht normal. Dein Mann täte gut daran, das alles nicht so persönlich zu nehmen.
ZitatHeute ist Muttertag, auf den ich null Wert lege. Das weiß unser Sohn, er hat auch nichts besorgt. Mein Mann hat einfach für ihn ( für mich) ein Blümchen mitgebracht, als er was für seine eigene Mutter gekauft hat.
Auch wenn es echt gut gemeint war - er hat das Blümchen dem Sohn quasi aufgezwungen. Mich wundert eher, dass der Sohn das einfach so hingenommen hat.
Zitatdass mein Mann gegen 23 Uhr plötzlich beim Sohn im Zimmer stand, der sich, weil er beim Zocken Kopfhörer trägt, erschreckt hat und ungehalten reagiert hat, als sein Vater ihn , zum wiederholten Male, darauf hinwies, wo das Blümchen steht
Warum zum wiederholten Mal??
Für mich logisch, dass der Sohn ungehalten reagiert hat. Der Vater hat seine Privatsphäre ohne zwingenden Grund verletzt.
ZitatKann ich was tun?
Mische Dich nicht ein. Das ist eine Sache zwischen den Beiden.
Du könntest höchstens Deinem Mann empfehlen, sich mit den psychologischen Hintergründen zu befassen. Es gibt dazu unzählige Artikel im Netz sowie Sachbücher zum Thema.
Für mich klingt es auch ein bisschen, als hätte dein Mann ein starkes Kontrollbedürfnis. Es soll so laufen, wie er es für richtig hält. Das passt natürlich nicht zum Bedürfnis junger Erwachsener ihr eigenes Selbst zu werden.
Manchmal kommt dann noch so ein Autoritätsding dazu, wenn der Mann in seiner eigenen Persönlichkeit eher unsicher ist.
Ich würd meinen Mann fragen, ob er meinen Rat/meine Sichtweise hören möchte. Wenn nicht, raushalten.
Nur mal so ins Blaue: Hattet ihr eine gemeinsame Erziehungslinie für euer Kind? Also sozusagen Eltern <-> Kind oder ist es Mutter + Sohn <-> Vater? Was du tun könntest: nicht direkt einmischen, lieber mal schauen, mehr Aufmerksamkeit auf die Paarbeziehung zu legen. Bei Gelegenheit auf Paarebene über die Gefühle sprechen, was es in euch auslöst, dass das "Kind" jetzt selbst erwachsen ist und seinen eigenen Weg geht. Was für euch beide "Erziehung" bedeutet: in eine bestimmte Richtung ziehen, das Kind in seinem Sosein zu unterstützen, mit welchen oder ohne Bedingungen, etc..
1- „tut alles für sein Kind“ klingt sehr ungesund. Denn das klingt nach grenzenlos und genau das aber brauchen Kinder. Inkonsequenz- gerne unter dem Deckmantel von „ich liebe mein Kind „ ist in Wirklichkeit ein Problem im Elternteil, welches eben nicht in die Elternrolle gehen will (kann viele Ursachen haben). 2. „hat seine Rolle vom ersten Tag an angenommen „- klingt echt seltsam, weil das doch natürlich ist! Mal abgesehen davon, dass er diese Rolle anders einnehmen könnte- wieso stellst du das so heraus? Für mich ist das ein Selbstverständnis und nichts zum Loben. 3- „dass sein Sohn ihn ablehnt „ - hier zeigt sich gut, dass der Vater eben nicht auf der richtigen Position ist! Der Sohn lehnt „den Vater“ überhaupt nicht ab!! Er lehnt dessen Verhalten ab! Die Bevormundung, keine Augenhöhe, keine Anerkennung, wie er ist, dafür Ignoranz und beleidigtes Verhalten vom Vater, weil der nicht mit dem Respekt behandelt wird, wie er es gerne hätte! Ich weiß, das klingt übertrieben- aber dein Sohn würde es vielleicht genauso formulieren.
Und man muss erkennen, dass dein Mann diese Enttäuschung ständig selbst produziert, weil er nicht anerkennen will, dass das Kind erwachsen wird. Und statt DAS zu unterstützen- arbeitet er gegen den Sohn und will ihn klein halten. Verhält sich der Vater anders, muss der Sohn nicht ständig um Anerkennung und Selbstständigkeit kämpfen.
Dass es Schreierei hab, weil der Sohn das Klopfen nicht gehört hat - nachvollziehbar- dann muss man danach eben reden, wie man damit GEMEINSAM umgeht.
Ein 20jähriger kann durchaus Blümchen selbst besorgen oder pflücken, das ist meine Meinung. Ich glaube dir, dass dies nur eine exemplarische Situation ist. Aber vielleicht versucht dein Mann mal, ihn einfach zu lassen. Er hat nichts für die anderen für Weihnachten besorgt: Tja, wenn sich da jemand drüber ärgert, dann ist das der Ärger, den dein Sohn abbekommt, nicht ihr oder dein Mann.
Er vergisst irgendwelche Termine, die eigentlich wichtig waren: Pech! Er ist keine 10 mehr. Du verstehst, was ich meine. Und ich schreibe das nicht aus dem Blauen heraus, ich habe selbst Kinder und Enkel.
Dein Mann meint es bestimmt gut, aber ein junger Mann mit 20 ist erwachsen und möchte auch so behandelt werden. Nicht bevormundet. Man darf von ihm gewisse Dinge erwarten, wenn er noch zu Hause wohnt, z. B. dass er auch mal was für euch macht, kocht, putzt, Rasen mäht usw.
Das darf man auch einfordern. Oder er möchte für gar nichts Verantwortung übernehmen und zieht aus, als Student wäre dann wahrscheinlich ja nur ein kleines Zimmer oder ein WG-Zimmer möglich. Da wird ihm dann sein Elternhaus wieder in gute Erinnerung kommen.
Lasst ihn in Ruhe, er kann selbst entscheiden, was er tut oder nicht und muss dann halt auch alle Konsequenzen tragen, gute wie schlechte. Nur so kann ein junger Mensch selbständig werden.
Zitat von Fels im Beitrag #14 Man darf von ihm gewisse Dinge erwarten, wenn er noch zu Hause wohnt, z. B. dass er auch mal was für euch macht, kocht, putzt, Rasen mäht usw.
Dass das nicht der Fall ist steht aber auch nicht im EP.
Ich möchte hier hinterfragen, inwiefern man es bei sowas „gut meint“? Für wen? Wer hat hier Freude, wer bestätigt sein Ego, wer ist am Ende beleidigt, weil der andere nicht mitspielt?
Ich finde, wir sollten dieses „ er meint es gut“ als das sehen, was es ist - nicht gut! Und viel unüberlegter Egoismus. Und nein, das ist nicht gut ( für niemanden!)
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #2Dein Mann ist penetrant. Er soll den jungen Mann einfach in Ruhe lassen.
So ist es. Dieses Blumenkaufen für ihn und ihn mehrmals darauf hinzuweisen, wo sie stehen und dann plötzlich am späten Abend "plötzlich" in seinem Zimmer zu stehen und es ihm nochmal unter die Nase zu reiben - nee, das geht gar nicht! Ich stimme allen hier zu. Der Mann benimmt sich unmöglich, der Sohn normal. Auch ich rate dringend zu einer räumlichen Trennung.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Hobbitfrau im Beitrag #8Ich empfinde das Verhalten deines Mannes als übergriffig.
Ich auch.
Zitat von Hobbitfrau im Beitrag #8Du kannst wohl direkt nichts tun. Ich würde meinen Mann auf diese Sichtänderung ansprechen.
Unmittelbar in einen Konflikt zwischen Vater und Sohn würde ich mich auch nicht einmischen. Ich würde aber trotzdem meinen Mann später darauf ansprechen, dass ich sein Verhalten nicht in Ordnung finde (und dass ich die Reaktion des Sohnes gut nachvollziehen kann).
Wir müssen uns von der schematischen Vorstellung lösen, mit 16 Jahren sind alle erwachsen und mit 65 alle alt. (Franz Müntefering)
Ich muss den Strang nochmal hochholen und will es eigentlich auch nur loswerden.
In den letzten Wochen war es soweit ganz ruhig. Sohn hat sich sogar mal wieder zu uns "Alten" dazu gesetzt und war mit im Restaurant.
Heute früh dann der nächste Klopper und ich kann den Sohn (bald 20!) gut verstehen. Wir haben Kameras auf dem Grundstück (EFH), die normalerweise nur innerhalb des Zaunes aufnehmen. Die lassen sich via App steuern und auch, wenn man möchte, zur Straße drehen. Zugriff haben Mann und Sohn.
Sohn wurde vorhin von einem Kommilitonen mit dem Auto abgeholt und mit zur Uni genommen. Diese Mitgefahrgelegenheit hat er in den letzten Wochen öfter. Wir wissen nicht, wer das ist. Für mich keinen weiteren Gedanken wert. Würde das "Kind" nicht mehr zu Hause leben, würden wir wahrscheinlich noch nicht mal erfahren, dass es sie gibt.
Meinen Mann treibt das um. Er fragt MICH, ob ich mehr wüsste. Vielleicht ist das ja sogar eine KommilitonIN. Er macht sich wohl Sorgen um das Liebesleben seines Sohnes (hier ist bisher weder ein weibliches noch ein männliches Wesen in diesem Kontext in Erscheinung getreten- ich denke, das kommt, wie es kommen muss und außer, dass ich mir wünsche, dass mein Kind glücklich wird, ist mir das auch egal).
Ich weiß aber ja auch nichts- nur, dass ER 2 Orte weiter wohnt. Das hat Sohn mal beiläufig erwähnt. Vorhin hat Sohn im Bereich der Haustür gewartet, dass er abgeholt wird. Und schreibt mir eine Whatsapp, dass er wohl einen Stalker hätte. ?????? Jedenfalls hätte er bemerkt, wie eine der Kameras auf die Straße gedreht worden wäre. Das geht nur durch einen Befehl, nicht automatisch. Und Sohn kann auch gucken, wer das in der App getan hat. Ich habe die App gar nicht. Bleibt nur einer übrig.... Der wusste, dass Sohn freitags gegen 7.30 Uhr abgeholt wird....
Mein Mann reißt mit dem Hintern in einer Sekunde was um, das langsam anfing, wieder besser zu werden....
Ich bin auch eine Glucke, so ist das nicht. Und ich glaube, das bleibt man irgendwie als Eltern auch das ganze Leben lang. Aber an diesem beschissenen Verhältnis trägt mein Mann den größeren Anteil....Und SIEHT das nicht.