Zitat von kaffeewasser1 im Beitrag #137Oder steht nicht doch eher eine reine Stoffwechselerkrankung und keine zu hohe Kalorienaufnahme hinter der Krankheit?
Das mag in Einzelfällen sicher der Fall sein. Meine persönliche Stichprobe besteht jedoch nur aus Menschen, die zu viel essen. Aus ganz verschiedenen Gründen, vom Ständigsnacker über den süßen Zahn bis zum es schmeckt so gut, ein dritter Teller geht noch ist alles dabei.
Ich glaube, der Eindruck, dass es am Essen nicht liege, kommt vom umgekehrten Fall: dass es hält schlanke Leute gibt, die trotzdem snacken, drei Teller vertragen usw.
Zitat von -franzi- im Beitrag #138Während der Abnehmphase muss man erheblich weniger Kalorien zu sich nehmen, damit man abnimmt, somit weniger Nährstoffe, und damit möglicherweise auch zu wenig Mineralstoffe, weswegen nahrungsergänzungsmittel notwendig sein mögen.
Ja, OK, in der echten Abnehmphase kann ich mir das vorstellen. Aber danach sollte es kein Problem sein, wenn man nicht gerade durch Bettlägerigkeit o.ä. einen wahnsinnig niedrigen Grundumsatz hat.
Zitat von -franzi- im Beitrag #138so sind es immer noch miniportionen im Vergleich zu dem, was durchschnittliche natürlich schlanke Menschen essen.
Aber dafür, so zumindest bei den mir bekannten Magenverkleinerten, dann mehr als drei Portionen täglich. Wie gesagt, beim grundsätzlichen Kalorienbedarf einer normalgewichtigen Person wird man nach der Abnahme ja ungefähr landen.
Zitat von sturmfalke im Beitrag #143Ich denke bei 1500 kcal muss man schon sehr "gesund" essen um nicht vom einen oder anderen Nährstoff zuwenig zu haben.
Aber das ist doch eine Menge, die für viele Menschen ziemlich normal ist? Bei 1500kcal sollte es wirklich kein Problem sein, wenn die halbwegs ausgewogen sind.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #154Und auf Populationsebene verzehren wir wohl eher signifikant mehr Kalorien, als wir fett werden
Ich frage mich, wie man das misst, man müsste ja richtig guten Daten haben bzgl weggeworfener, ausgespuckter oder sonst wie "peinlich" entsorgter Lebensmittel.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Zitat von Pia im Beitrag #176Ich glaube, der Eindruck, dass es am Essen nicht liege, kommt vom umgekehrten Fall: dass es hält schlanke Leute gibt, die trotzdem snacken, drei Teller vertragen usw.
Oder daran, dass man diese Menschen nur bei ausgewählten Anlässen oder zu bestimmten Zeiten sieht. Ich esse an drei Tagen der Woche meine komplette Nahrungsmenge des jeweiligen Tages innerhalb von 6h, die ich unter Menschen verbringe. In den 6h wandern über 2000kcal in mich hinein. Andere essen in dieser Zeit eine Mahlzeit. Dafür gibt es Frühstück und Abendessen bei ihnen zu Hause.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von Tigerente im Beitrag #170Denn dass es heruntergeht, wenn man dieses Verhaltensänderungen umsetzt, das wird doch in den meisten Fällen so sein. Nur "einfach" ist es halt nicht.
Genau so sehe ich das auch. Wenn sich die Leute wirklich über lange Zeiträume so ernähren und bewegen würden, wie in der Theorie vorgesehen, dann klappt es.
Nur kenne ich niemanden, der das durchgehalten hat. Gerade wenn Blutzucker und Co verrückt spielen, ist das ja noch viel schwerer als wenn man von einer gesunden Basis ausgeht. Ich bin völlig normalgewichtig und finde es schon schwer, ein paar Tage auf Zucker zu verzichten. Wie viel schwerer ist das für Menschen, die an große Mengen gewöhnt sind?
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Zitat von Borghild im Beitrag #177Oder daran, dass man diese Menschen nur bei ausgewählten Anlässen oder zu bestimmten Zeiten sieht.
Das, bzw man sieht nicht das komplette Bild. Die 50km Radfahrt, die der Vielesser täglich absolviert, oder eben, dass er einen sehr bewegten Job hat.
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Zitat von sturmfalke im Beitrag #161ja, aber sind die alle krank? und könnte man die Gesundheit nicht auch durch andere Maßnahmen verbessern?
Adipositas an sich IST eine Krankheit. In diesem Sinne: Ja, die sind alle krank. Wie viele davon weitere Krankheiten als Folge davon haben, wäre die korrekte Frage.
Menschen mit Lipödem werden doch aber auch übergewichtig und adipös, ohne dass das an der Kalorienzufuhr liegt
Ich hatte eine Arbeitskollegin, die mit Lipödem zu tun hatte. Die sagte damals- ist über 15 Jahre- dass jedes Kilo Zunahme, an den Beinen hängen bleibt und dann nicht mehr weggeht. Wenn das Gewicht gehalten wird, bleibt der Zustand stabil.
Allerdings war mit diesen Beinen, Sport schon nicht mehr leicht möglich, sie auch recht klein, da ist ein unschöner Verlauf doch sicher kaum zu vermeiden, denn wer achtet schon so akkurat auf seine Kalorien.
ZitatJa, OK, in der echten Abnehmphase kann ich mir das vorstellen. Aber danach sollte es kein Problem sein, wenn man nicht gerade durch Bettlägerigkeit o.ä. einen wahnsinnig niedrigen Grundumsatz hat.
Doch, es ist ein Problem, denn viel schwerer fällt den meisten die Umstellung ihrer gesamten Lebensstruktur. Man muss sich intensiv mit Essen befassen, auf der Ebene Pläne machen, lernen Kalorien zu händeln, Mahlzeiten zubereiten, die Logistik, die davor kommt, abarbeiten. Es ist nicht nur einfach weniger essen, es beeinflusst den gesamten Alltag. Und das bei vielen unter Zeitdruck, weil sie den ganzen Tag arbeiten gehen, abends ggf. dann kaputt sind und eigentlich keinen Bock mehr haben, irgendwas zu kochen.
Bei vielen beginnen die Probleme schon in der Kindheit. Falsche Erziehung was das Thema essen angeht und aus solchen bemitleidenswerten Kindern werden dann dicke Erwachsene.
Das sind bloss Überschlagsrechnungen anhand von population surveys in den USA.
Und natürlich heisst das nicht, dass die Situation gar nichts mit dem Überangebot zu tun hat. Hat sie. Auch dazu gibt es Daten.
Es geht eher darum, Modelle zu finden, die die komplexe Realität besser abbilden.
Modelle, die in einer theoretischen Realität funktionieren, in der nachhaltige Verhaltensanpassungen möglich sind, in dem man einfach deren Nutzen erklärte, helfen halt nicht.
Wie oben beschrieben kann man ja sogar mit einer intensiven verhaltenstherapeutischen Begleitung nur bei 47% der Betroffenen eine Abnahme von mind 5% erreichen. Was also ist zu erreichen mit ein paar Ernährungsdoc Sendungen?
Zitat von Tigerente im Beitrag #170Denn dass es heruntergeht, wenn man dieses Verhaltensänderungen umsetzt, das wird doch in den meisten Fällen so sein. Nur "einfach" ist es halt nicht.
Genau so sehe ich das auch. Wenn sich die Leute wirklich über lange Zeiträume so ernähren und bewegen würden, wie in der Theorie vorgesehen, dann klappt es.
Nur kenne ich niemanden, der das durchgehalten hat. Gerade wenn Blutzucker und Co verrückt spielen, ist das ja noch viel schwerer als wenn man von einer gesunden Basis ausgeht. Ich bin völlig normalgewichtig und finde es schon schwer, ein paar Tage auf Zucker zu verzichten. Wie viel schwerer ist das für Menschen, die an große Mengen gewöhnt sind?
Ich komme eher von der anderen Seite her. Es gibt ja ach die, die alles mögliche essen und deren Gewicht trotzdem konstant bleibt. Besser zu verstehen, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen, kann ggf. auch helfen.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #184Ich komme eher von der anderen Seite her. Es gibt ja ach die, die alles mögliche essen und deren Gewicht trotzdem konstant bleibt.
Ich schätze, auch die haben eine verzerrte Wahrnehmung. Ich hab durchaus starke Schwankungen in meiner täglichen Kalorienzufuhr (locker 500kcal und mehr). Wirklich merken tue ich das aber nur, wenn ich penibel protokolliere, was ich selten tue.
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Zitat von Pia im Beitrag #178 Genau so sehe ich das auch. Wenn sich die Leute wirklich über lange Zeiträume so ernähren und bewegen würden, wie in der Theorie vorgesehen, dann klappt es.
Was in der Praxis eben nicht wirklich belegbar ist. Und damit bleibt die Frage, wie hilfreich diese „Therapieoption“ ist.
Wenn ich ein wirksames Medikament entwickle, das keiner schlucken kann, kann ich damit ja auch keine Patienten erreichen.
Naja- verhaltenstherapeutisch arbeitet auch nicht in der Tiefe, wo die Prägungen liegen. Das Verhalten umtrainieren ist wie neu anpflanzen und die Wurzeln von vorher drin lassen, in der Hoffnung, nichts kommt mehr durch.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #184Ich komme eher von der anderen Seite her. Es gibt ja ach die, die alles mögliche essen und deren Gewicht trotzdem konstant bleibt.
Ich schätze, auch die haben eine verzerrte Wahrnehmung. Ich hab durchaus starke Schwankungen in meiner täglichen Kalorienzufuhr (locker 500kcal und mehr). Wirklich merken tue ich das aber nur, wenn ich penibel protokolliere, was ich selten tue.
Ist das nicht genau der Beleg, dass bei dir unbewusste Gewichtserhaltungsmechanismen greifen, die bei anderen nicht funktionieren?
Ein Gegenbeweis wäre doch eher, wenn jeder der sein Gewicht hält das nur durch bewusst gesteuerte Regeln kann und eben nicht durch automatisierte Mechanismen.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #186Was in der Praxis eben nicht wirklich belegbar ist.
Nicht in randomisierten Studien. Einzelfälle, bei denen es geklappt hat, kennen wir aber vermutlich alle. Bei denen, die ich kenne, hat sich im Leben irgendwas geändert. Und zwar vor der Lebensstiländerung, die kam dann hinterher.
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Zitat von Amelanchier im Beitrag #188Ist das nicht genau der Beleg, dass bei dir unbewusste Gewichtserhaltungsmechanismen greifen, die bei anderen nicht funktionieren?
Ja, schon. Aber ich "fresse" halt auch nicht pausenlos und alles mögliche. Auch wenn das manchen manchmal so vorkommen mag.
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Zitat von Amelanchier im Beitrag #184 Ich komme eher von der anderen Seite her. Es gibt ja ach die, die alles mögliche essen und deren Gewicht trotzdem konstant bleibt. Besser zu verstehen, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen, kann ggf. auch helfen.
So kompliziert ist das doch gar nicht. Eine Freundin von mir (fr)ass täglich Riesenmengen und wog immer nur knapp 50 Kilo. Beneidenswert. Bei ihrer dritten Schwangerschaft nahm sie 25 Kilo zu, weil sie weiter so viel aß, ihr Stoffwechsel sich aber - weiß der Geier, wie so etwas kommt - verändert hatte. Nach der Geburt blieb das Gewicht erstmal drauf, verschwand dann aber zügig nach drei Wochen, bis es sich wieder auf 50 Kilo eingependelt hatte. Sie aß und trank während all der Zeit immer dieselben Mengen und das bis auf den heutigen Tag. Als sie kurzzeitig Cortison Tabletten nehmen musste, passierte wieder etwas mit ihrem Stoffwechsel, sie nahm zu allerdings nur 4 Kilo zu. Danach verschwanden die dann auch wie über Nacht. Langer Rede kurzer Sinn: sie hat einen rasanten Stoffwechsel, der kurzzeitig mal aus dem Takt kam, siehe Schwangerschaft und Cortison. Das ist einfach angeboren. Mein erster Mann war auch so ein Typ. Der aß und trank, was er wollte und blieb immer bei seinem Gewicht.
Mit den Jahren verdichtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Früher haben bei vielen die Regulationsmechanismen funktioniert, heute funktionieren sie nur bei wenigen. Wir kennen einige der Faktoren, die zu dieser Änderung beigetragen haben, aber nicht alle.
Bisher ist es uns nicht erfolgreich gelungen, diese Faktoren auszuschalten (Prävention).
Wenn sie mal nicht mehr funktionieren (Übergewicht entstanden), wurde bisher kognitive Regulierung empfohlen (aka Diäten). Wir wissen, dass das nur schlecht funktioniert und viele Nebenwirkungen hat. Insbesondere fieserweise das Risiko für weight cycling (Jojo)
Alternative Herangehensweisen könnten sein: - der Versuch einer Reaktivierung der unbewussten Regulierung (wie bei „intuitiv eating“/„mindful eating“) Bitti hat angemerkt, dass das auch nicht funktioniert. Ich konnte nicht so recht Daten dazu finden. Hat jemand welche? Sind die langfristigen Gesundheitserfolge besser oder schlechter als bei kognitiver Kontrolle?
- medikamentöses Management
- chirurgische Optionen
- verbessere Formen der kognitiven Kontrolle (Therapien)
Zitat von Amelanchier im Beitrag #192Früher haben bei vielen die Regulationsmechanismen funktioniert, heute funktionieren sie nur bei wenigen.
Am besten funktionieren halt körperliche Arbeit und Mangel. Das ist aber auch nicht intuitiv.
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Bei Mangel kommt es auf die Definition an. Adipositas hat eine höhere Prävalenz bei geringerem Einkommen und ist in den Industrienationen mit Armut assoziiert.
Es gibt also wohl eine Kurve von Hunger-Mangel (geringe Prävalenz) mit Steigerung zu relative Armut bei hohem Lebensstandard (sehr hohe Prävalenz) und sinkend wieder zu Wohlstand bei hohem Lebensstandard (mittlere Prävalenz)
Ich hab bewusst den Satz mit "früher" zitiert. Auch wenn mir nicht klar ist, welches "früher" du meinst. Früher waren körperliche Arbeit und Mangel Gründe für schlanken Körperbau.
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Zitat von -franzi- im Beitrag #150Genau, deswegen ist es so schwer nach Chips aufzuhören, denn die haben das richtige Verhältnis von Kohlenhydraten zu fett, was das Gehirn und der Rest des Körpers liebt!
Das gilt aber nicht für jeden. Das ist offensichtlich auch immer ein individuelles Problem. Mich kannst du mit Chips und Co. nicht locken. In meiner Familie sind Chips allgemein nicht beliebt.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #194Bei Mangel kommt es auf die Definition an. Adipositas hat eine höhere Prävalenz bei geringerem Einkommen und ist in den Industrienationen mit Armut assoziiert.
Da gibt es eine ganz einfache Erklärung. Billig ernähren bedeutet auf minderwertige Lebensmittel zurückgreifen. Minderwertig nicht im Sinne von eigentlicher Qualität, sondern vom Wert für den Körper. Wer sich hauptsächlich von Nudeln mit Ketchup ernährt, weil billig, muss sich nicht wundern, wenn der Bauch wächst.
Zitat von -franzi- im Beitrag #150Genau, deswegen ist es so schwer nach Chips aufzuhören, denn die haben das richtige Verhältnis von Kohlenhydraten zu fett, was das Gehirn und der Rest des Körpers liebt!
Das gilt aber nicht für jeden. Das ist offensichtlich auch immer ein individuelles Problem. Mich kannst du mit Chips und Co. nicht locken. In meiner Familie sind Chips allgemein nicht beliebt.
Es geht um das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Fett. das ist optimal bei Chips mit ungefähr 50 zu 35, ebenfalls super bei Schokolade, Nuss-Nougat-Creme und anderem Süßkram. Und natürlich ist es statistisch betrachtet, denn es gibt eben auch Leute, die anders reagieren.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #194Bei Mangel kommt es auf die Definition an. Adipositas hat eine höhere Prävalenz bei geringerem Einkommen und ist in den Industrienationen mit Armut assoziiert.
Da gibt es eine ganz einfache Erklärung. Billig ernähren bedeutet auf minderwertige Lebensmittel zurückgreifen. Minderwertig nicht im Sinne von eigentlicher Qualität, sondern vom Wert für den Körper. Wer sich hauptsächlich von Nudeln mit Ketchup ernährt, weil billig, muss sich nicht wundern, wenn der Bauch wächst.
Also müssten wir einfach nur gesunde Lebensmittel verbilligen und ungesunde Lebensmittel verteuern, und die Welt wäre wieder in Ordnung?