ZitatAlles andere, also vor allem Koloskopien im Rahmen der Vorsorge, könnte ambulant erfolgen, denn das Risiko, dass da etwas passiert, ist minimal.
Ja, schon. Es ist m.E. auch eine Frage von Alter, Allgemeinzustand und Lebensumständen. Bei älteren Alleinstehenden finde ich ambulante OPs generell schwierig, wenn nicht davon auszugehen ist, dass der Patient nach der Aufwachphase wieder voll fit ist.
Aber genau deshalb lassen sie sich ja diese Erklärung unterschreiben, dass jemand dabei sein muss.
Dass man nicht sofort wieder fit ist, hat mit der Sedierung zu tun, nicht mit dem Eingriff als solchem (jedenfalls bei der Koloskopie).
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
*Für mich wäre wahrscheinlich eine Begleitperson auf dem Hinweg wichtiger. Mein Kreislauf ist aufgrund der Vorbereitung und weil ich so lang nix zu essen bekomme, quasi nicht mehr vorhanden. Deshalb brauche ich nach der Untersuchung auch umgehend was zu essen.*
Hier wo ich wohne, wird gebeten, etwas zum Essen und Trinken mitzubringen (ich glaube Tee oder Wasser gab es so, vergessen, auch wenn es erst 2025 war).
Habe ich gemacht. Schwester kam dann nach xx Zeit (Länge vergessen) und teile mit, nun könne etwas gegessen werden.
Zitat von lenita im Beitrag #151Bei älteren Alleinstehenden finde ich ambulante OPs generell schwierig, wenn nicht davon auszugehen ist, dass der Patient nach der Aufwachphase wieder voll fit ist.
Es hängt von verschiedene Faktoren ab, ob das verantwortbar ist, aber das schrieb ich ja auch. Und natürlich auch von der Art des Eingriffs.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
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Zitat von lenita im Beitrag #155Ja. Wenn aber einfach niemand zur Verfügung steht?
Es gibt soziale Dienste, die das übernehmen. Muss man nur im Vorfeld abklären, die sind dann auch 24 Stunden nach dem Eingriff zu erreichen. Meine Freundin arbeitet in der Gastroenterologie und wir hatten es kürzlich davon, sie sagte mir das. Mir steht so was demnächst auch ins Haus und ich wurde gefragt, ob ich über Nacht bleiben möchte. Geht natürlich in einer einzelnen Praxis nicht.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Timeless im Beitrag #157Welche sozialen Dienste sind das?
Welcher genau weiß ich nicht, es gibt ja unterschiedliche. Müsste ich fragen. Ich nehme mal an, es ist ein privater Dienst.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Kenne ich so auch nicht. Und wenn ein Pflegedienst o.ä. dies anböte, würden Selbstzahlerleistungen fällig, dies ist m.E. nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten.
Zitat von Timeless im Beitrag #157Welche sozialen Dienste sind das?
Das kann von Sozialstation, über Haushalthilfe, die die Krankenkasse bezahlt, alles mögliche sein. Normalerweise wird das noch im Krankenhaus mit dessen Sozialdienst im Rahmen des Entlassmanagements besprochen.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Dass das eine Selbstzahlerleistung ist, davon bin ich schon ausgegangen.
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Zitat von Timeless im Beitrag #157Welche sozialen Dienste sind das?
Das kann von Sozialstation, über Haushalthilfe, die die Krankenkasse bezahlt, alles mögliche sein. Normalerweise wird das noch im Krankenhaus mit dessen Sozialdienst im Rahmen des Entlassmanagements besprochen.
Im Rahmen von. ambulanten OPs gibt es meines Wissens kein Entlassmanagement, jedenfalls keines, was sich als solches erkennbar macht.
Wenn das vorab über den Hausarzt organisiert werden kann, sollte der das auch bekannt machen. Häufig kennt er ja seine Patienten. Setzt aber auch voraus, dass er sich mit solchen Fragen beschäftigt.
Im Falle von ambulanten Eingriffen, weiß ich nicht, inwiefern das von Krankenhausseite organisiert werden kann/wird. Allerdings bin ich der Meinung, dass man das, die kognitiven Fähigkeiten vorausgesetzt, im Vorfeld des Eingriffes erfragen und abklären kann.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Vielleicht um zu hören, wenn der Thermomix piepst?
Exakt. Die Kandidatin hat 100 Punkte.
Wir haben ein Haus mit vielen Stockwerken und nach den einzelnen Zubereitungsschritten sind wir nicht mehr im Erdgeschoss. Ja, es gibt Küchenwecker und Smartphones. Ein Babyphone klappt aber auch. Wenn mein Mann Reis oder Kartoffeln kocht, etabliert er auch oft eine Videoüberwachung zwecks Überkochen vom Topf.
Der neue TM kann sich aber jetzt übers Smartphone melden.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Sariana im Beitrag #163Kleinfeld, man kann das über Verordnungen des Hausarztes auch bekommen, eventuell mit privater Zuzahlung.
Ah, okay. Ich musste mich bisher noch nicht damit beschäftigen. Wir sind nur drauf gekommen, weil ich für die nächsten 24 Stunden jemanden an meiner Seite haben soll und ich dann gefragt habe, wie Menschen das machen, die niemanden haben.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich denke auch, dass es bei ambulanten Operationen kein Entlassmanagement gibt.
Im Zweifelsfall wird ohne Unterschrift die OP nicht durchgeführt.
Wenn der Hausarzt einen bestimmten Eingriff empfiehlt bzw. für nötig hält, müsste man ihm im Vorfeld deutlich sagen, dass man allein lebt und keine Unterstützung hat. Dann kann nach einer stationären Alternative gesucht werden.
Zitat von Sariana im Beitrag #165Im Falle von ambulanten Eingriffen, weiß ich nicht, inwiefern das von Krankenhausseite organisiert werden kann/wird. Allerdings bin ich der Meinung, dass man das, die kognitiven Fähigkeiten vorausgesetzt, im Vorfeld des Eingriffes erfragen und abklären kann.
Ja naja, nicht alles, was einem selbst plausibel erscheint, ist auch so vorgesehen. Z.B., dass man nach einer Augenoperation nicht alleine zurückfahren kann ist eigentlich klar. Dass, wenn dann kein Abholer/Chauffeur zur Verfügung steht, z.B. ein Transportschein mind. für Taxi hilfreich wäre, eigentlich auch. Fand die KK aber nicht relevant, da war Schulterzucken. Klar, 150 Euro Transportkosten können die meisten stemmen, wenn es sein muß. Hätte man Grundsicherung, wäre es aber schon ein Brocken.
Habe mich zu dem Thema "Ambulante Operation und alleinstehend" sehr genau erkundigt habe sowohl vom Bundesgesundheitsministerium als auch von der Patientenberatung des Bundes die Auskunft bekommen, dass man, wenn eine Narkose benötigt wird und man keine Über-Nacht-Betreuung hat, nicht geeignet sei für eine ambulante OP. Folgende Paragraphen wurden mir dazu genannt:
https://www.gkv-spitzenverband.de/media/..._BMV-Aerzte.pdf hier § 13 (8): Der behandelnde Arzt muss einen Patienten, der eine OP benötigt, die eigentlich ambulant durchzuführen wäre, wenn die Betreuung nicht sichergestellt werden kann, ins Krankenhaus einweisen.
Diese Information habe ich auch vom Bundesgesundheitsministerium bekommen. Dass eine medizinische Operation jemandem verweigert wird, weil er die Betreuung privat nicht sichergesellt bekommt, das passiert eher nicht. Mir geht es halt vor allem darum, dass ich mich dann nicht vom Arzt meines Vertrauens, bei dem ich in Behandlung bin, operiert werden kann. Ich würde mir wünschen, dass in solchen Fällen die Pflegeeinrichtungen die Patienten für eine Nacht aufnehmen, von mir aus auch gegen Bezahlung, wenn es dem Patienten finanziell möglich ist.
Zitat von Sariana im Beitrag #165Im Falle von ambulanten Eingriffen, weiß ich nicht, inwiefern das von Krankenhausseite organisiert werden kann/wird. Allerdings bin ich der Meinung, dass man das, die kognitiven Fähigkeiten vorausgesetzt, im Vorfeld des Eingriffes erfragen und abklären kann.
Ja naja, nicht alles, was einem selbst plausibel erscheint, ist auch so vorgesehen. Z.B., dass man nach einer Augenoperation nicht alleine zurückfahren kann ist eigentlich klar. Dass, wenn dann kein Abholer/Chauffeur zur Verfügung steht, z.B. ein Transportschein mind. für Taxi hilfreich wäre, eigentlich auch. Fand die KK aber nicht relevant, da war Schulterzucken. Klar, 150 Euro Transportkosten können die meisten stemmen, wenn es sein muß. Hätte man Grundsicherung, wäre es aber schon ein Brocken.
lenita, den Transportschein stellt der behandelnde Arzt oder der Hausarzt aus. Der Schein muss bei der Krankenkasse eingereicht werden und diese genehmigt dann die Fahrt, ob mit Taxi oder Krankenwagen. Auch das muss im Vorfeld abgeklärt werden.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Ich bin schon nach stationärem Aufenthalt mit dem Taxi nach Hause gefahren. Habe einen Taxischein bekommen. Da muss nix vorher genehmigt werden. Man gibt den Schein dem Fahrer und der Rechner am Ende die Selbstbeteiligung aus. 10 % muss man zahlen. Die 90 % holt das Taxiunternehmen sich von der Kasse.
Den Taxischein hat dann vermutlich das Krankenhaus ausgestellt. Ich habe bei den Fahrten zur und von der AHB auch die Selbstbeteiligung bezahlt, aber zwischen Entlassung aus dem KH und der AHB lagen 3 Wochen, deshalb vermutlich das umständlichere Prozedere.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von lenita im Beitrag #137Ich bezweifle, dass man da die Wahl hat. Meine Mutter hatte schon mehrfach kleinere Eingriffe (z.B. Staroperation). Ambulant im Krankenhaus. Wer sich da keine Betreuung organisieren kann, wird u.U. nicht behandelt, jedenfalls wird eine Nacht stationär zur Nachkontrolle nicht als Option thematisiert.
Habt ihr klar gesagt, daß niemand da ist? Oder nur geseufzt, wie schwierig das ist? „Schwierig“ ist halt kein zu lösender Bedarf laut WANZ (Grundsätze der GKV für Erstattung von Leistungen).
ZitatWir sind da schon 300 bis 500 km angereist, zumal in diesen Fällen ja dann auch die Betreuung des Vaters gesichert sein müsste.
Die Betreuung des Vater ist „grundsätzlich“ gesichert - Nennt sich Verhinderungspflege. Daß das aufgrund der Versorgungssituation (Kurzzeitplatz im Pflegeheim/Verfügbarkeit Pflegedienst) schon schwierig ist, ist klar. Wenn die zu pflegende Person damit ein Problem hat („Will ich nicht“), ist allerdings nicht das Problem der Krankenkasse.
ZitatWer nicht privat einen Chauffeur organisieren kann, darf bei der Gelegenheit auch Taxikosten in unbegrenzter Höhe selbst tragen (bei uns waren es 150 Euro).
Taxi wofür?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.