Zinn, das kann man dann ausmessen, wenn es wirklich notwendig ist.
Ich hatte mal vor Jahren einen zu spät diagnostizierten sehr schmerzhaften Bänderriss (am Fußgelenk, keine OP). Die Heilung hat ewig gedauert und mind. ein Jahr war jeder Schritt schmerzhaft. Mit Krücken kam ich nicht klar. Daheim war ein Schreibtischstuhl mit Lehne und Rollen sehr hilfreich, um in die Küche zu gelangen oder Bad / WC und andere Räume. Er war damals gold wert. Nicht ideal, aber es war eine gute Lösung, daheim von A nach B einigermaßen schmerzfrei zu kommen. Damals gab es noch nicht alle Hilfsmittel, die es inzwischen gibt, um die Fortbewegung zu erleichtern.
Mein Ansatz zum Thema praktische Vorsorge ist der etwas abgenudelte Spruch:
Mit dem Schlimmsten rechnen. Aufs Beste hoffen.
Außerdem bin ich zu hundert Prozent lösungsorientiert und damit flexibel.
Zum Beispiel ist der Unterschied zwischen Pflegeheim und Altenheim immens.
Im Heim meines Pfleglings war das Erdgeschoß für fitte Alte reserviert. Dort lebte es sich wie in einen angenehmen, altmodischen Hotel. Mit dem Vorteil, dass man bei vorübergehenden Malaisen gepflegt wurde.
Im ersten Stock war die Demenzabteilung, kombiniert mit der Pflege von für immer bettlägrigen Bewohnern.
Im zweiten Stock die Abteilung für Menschen, die mehr Pflege brauchten als die fitten Erdgeschössler, aber weniger Rundumpflege als die Bewohner im ersten Stock.
Um unnötige Härten zu vermeiden, waren die Übergänge fließend: Wer im zweiten Stock mit der Zeit dement oder bettlägrig wurde, war nicht zum Auszug aus dem gewohnten Zimmer gezwungen.
Solange die Pflegenden die Situation im Griff hatten, konnten dement oder bettlägrig gewordene Bewohner in ihrer gewohnten Abteilung bleiben.
Ich fand das eine gute, sichere Lösung. Genau solche Heime werde ich mir als Alleinstehende vormerken und mich zu gegebener Zeit auf die Warteliste setzen lassen.
Denn all das Elend, mit dem wir hier beim Threadthema ringen, tue ich mir nicht an. Ich will mich wohlversorgt untergebracht wissen, wenn ich meinen Alltag einmal nicht mehr auf die Reihe kriegen sollte.
Zitat von plentyoftime im Beitrag #126Daheim war ein Schreibtischstuhl mit Lehne und Rollen sehr hilfreich, um in die Küche zu gelangen oder Bad / WC und andere Räume.
Ah, klar. Ich hatte nicht an solche cleveren Alternativen gedacht, um schmale Türbreiten zu händeln. Hier lerne ich wirklich eine Menge dazu!
Zitat von Zinn im Beitrag #125Sehr viel wichtiger als das Packmaß sind bei Rollator und Faltrollstuhl die Breite im aufgeklappten Zustand. Die Türbreiten sind z. B. bei Speisekammern/begehbarer Putzschrank oft extrem schmal.
Ich habe in meiner Wohnung ein Exemplar mit nur 55 cm Durchlass. (Zum Vergleich: Wohnungtüre 90 cm, Zimmertüren 80 cm, Badtüre 65 cm hier.)
Da kann ich den Roomba Rollator empfehlen, den meine Mutter für die Wohnung hatte:
Zitat von -franzi- im Beitrag #122Ich glaube, der eventuelle Notausgang ist auf jeden Fall für einen selbst gut, damit man das Gefühl hat, die Wahl zu haben.
Genau so ist es, nicht mehr und nicht weniger.
Zitat Letztlich aber glaube ich, dass die meisten Menschen gern leben, und wenn man älter wird oder je älter man wird, desto mehr schränkt man sich selbst ein und kann auch mit der Einschränkung des Alters zurechtkommen und trotzdem im Leben Schönes finden. Und solange man Schönes findet, möchte man vielleicht gar keinen NotAusgang betreten.
Für das Leben, das du schilderst, ist der Notausgang bei mir auch nicht vorgesehen. Warum sollte es, wenn ich dem Leben Freude abgewinnen kann! Es ist bei mir nur so, dass ich mit Sicherheit keine lustige Witwe sein werde, und mein Mann kann jederzeit sterben. Ob ich dann noch einen Sinn sehe und spüre, bezweifle ich. Die "Freuden des Alleinlebens", die in einem anderen thread thematisiert werden, kann ich mir bei mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich habe Angst, dann in völlige Trostlosigkeit und Depressionen zu verfallen und wenn dann noch ausgeprägte Altersbeschwerden hinzukommen und alles nur grau in grau und eingeschränkt ist, habe ich immerhin die Möglichkeit des Notausganges.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
@Wendy du scheinst dich über Sterbehilfe nicht richtig informiert zu haben. Nur weil man allein und hilflos ist, reicht es nicht. Nur schwere Krankheiten mit massiver Einschränkungen und unheilbar, sind derzeit rechtlich anerkannt. Alles andere Nicht.
Meine Tante im Endstadium Leberkrebs ist diesen Weg gegangen und er war sehr kompliziert.
Ich finde es tut der Seele gut, um einen Notausgang zu wissen. Das erleichtert einem das Leben. Zumindest wusste ich, dass ich eine Möglichkeit habe und nicht so weiterleben muss, als es mir nach dem GAU, dem Tod meines Mannes jahrelang sehr schlecht ging. Das hat mir sehr geholfen. Meine Mutter und Großmutter haben mir beigebracht, dass man einen Notausgang hat, wenn es wirklich nicht mehr geht. Ihre Worte bei schlimmen Krisen: "Erst einmal anschauen. Umbringen können wir uns immer noch."
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Martissa im Beitrag #131@Wendy du scheinst dich über Sterbehilfe nicht richtig informiert zu haben. Nur weil man allein und hilflos ist, reicht es nicht. Nur schwere Krankheiten mit massiver Einschränkungen und unheilbar, sind derzeit rechtlich anerkannt. Alles andere Nicht.
Ich meine keine legale Sterbehilfe in Deutschland, die quasi nichtexistent ist, sondern den Verein Sterbehilfe in der Schweiz, der eine Zweigstelle in Deutschland (Hamburg) hat. Rechtsanwälte und Ärzte machen alles möglich und legal. Dafür muss man dann auch nicht in die Schweiz fahren.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.20 hat auf die Selbstbestimmung und den freien Willen des Einzelnen abgezielt. Und die Organisationen wie der Verein Sterbehilfe, Dignitas oder die DGHS, die dieses Hilfe anbieten, fragen von sich aus sehr genau nach, ob der Sterbewillige von irgendeiner Seite manipuliert wird, oder ob es seinem Wunsch entspringt, begleitet gehen zu wollen. Aber das Thema des Strangs ist ja, woher man bei Krankheit oder OP´s Hilfe her bekommt, wenn man allein lebt und auch keine Angehörigen oder nahestehende Personen hat. Ganz schlimm finde ich in diesem Zusammenhang die Ambulantisierung von Operationen, bei denen eine Narkose notwendig ist. Es wird von den Tageskliniken in der Regel gefordert, dass man von jemandem aus dem privaten Umfeld abgeholt und 24 Stunden betreut wird, also die darauffolgende Nacht. Das nützt auch nichts, wenn man versichert, dass man weder so enge Beziehnungen pflegt noch die räumlichen Möglichkeiten in einer Singlewohnung ohne Gästebett etc. hat. Und sie sind auch nicht einverstenden, dass man unterschreibt, dass man die Klinik aus der Verantwortung entlässt, sich aber bereit erklärt, telefonisch Kontakt zu halten bis zu deren Feierabend, und selbstverständlich andere nicht gefährdet, das heißt mit dem Taxi heim fährt und sich am selben Tag nicht ans Steuer setzt. Ich habe Narkosen bisher immer problemlos vertragen. Habe gefragt, ob diese Person nachts nebenan schlafen darf oder Wache schieben muss, wurde mir auch nicht eindeutig beantwortet, denn im ersteren Fall könnten sie ja mit einer Nachbarin, mit der man in Kontakt ist, zufrieden sein. Waren sie aber nicht. Problem ist halt, dass Ärzte einer Praxis oft nur in einer bestimmten Tagesklinik operieren dürfen. Und wenn man keine Betreuungsperson hat, kann man dann von diesem Arzt, zu dem dann ja ein Vertrauensverhältnis besteht, der über den Patienten Bescheid weiß, nicht operiert werden kann. Musste mich dann selbst an ein Krankenhaus wenden, um die Operation dort stationär, mit einer Übernachtung durchführen zu lassen. Da der Arzt, bei dem ich in der Praxis war, dort aber nicht operieren kann bzw. darf, muss das Krankenhaus muss sich dann natürlich erneut mit meinem Fall befassen, was ja auch nicht effizient ist. Es hat sich nur um eine Kleinigkeit gehandelt, drei Stunden danach bin ich selbstständig auf dem Flur herumgelaufen, ohne Probleme. Diese Bevormunderei geht mir so etwas von auf die Nerven. Und vor allem hat von vornherein schon Nachteile, was die freie Arztwahl angeht. Meine Meinung ist halt, wenn die Narkosen so gefährlich sind, dann doch bitte gleich stationär, anstatt die Verantwortung auf Private abzuwälzen, oder man lässt den Patienen gegen eine Unterschrift selbst entscheiden. Die Klinik kann mich doch, wenn ich zur Tür rausgehe, ohnehin nicht mehr überwachen.
Ich musste nach meiner Magen-/Darmspiegelung auch unterschreiben, dass in der Nacht jemand bei mir übernachtet. Ich hatte niemanden. Hab trotzdem unterschrieben. Ich hatte Freunde auf Standby, die in 5 Minuten dagewesen wären und meine Apartment-Nachbarn waren auch da. Wäre ich unsicherer gewesen, hätte ich bei einer Freundin im Gästezimmer geschlafen. Ich weiss, dass sich das KH da nur absichert, sollte es zu Blutungen oder so kommen. Aber manchmal geht es halt nicht. Ich denke mal, das ist denen auch bewusst.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Zitat von frangipani im Beitrag #135Ich musste nach meiner Magen-/Darmspiegelung auch unterschreiben, dass in der Nacht jemand bei mir übernachtet. Ich hatte niemanden. Hab trotzdem unterschrieben. Ich hatte Freunde auf Standby, die in 5 Minuten dagewesen wären und meine Apartment-Nachbarn waren auch da. Wäre ich unsicherer gewesen, hätte ich bei einer Freundin im Gästezimmer geschlafen. Ich weiss, dass sich das KH da nur absichert, sollte es zu Blutungen oder so kommen. Aber manchmal geht es halt nicht. Ich denke mal, das ist denen auch bewusst.
Ich verstehe jetzt nicht ganz, wo das Problem - die „grausliche Bevormundung Alleinstehender“ sein soll?
Wenn ich einen „betreuungsnotwendigen“ operativen Eingriff habe, und niemanden, der anschließend für mich da ist, dann gehe ich eben ins Krankenhaus! Statt zu hoffen, im Notfall noch rechtzeitig telefonieren zu können.
Ja, dadurch gibt es nicht ganz die freie Wahl ihreR WunschoperateurIn. Aber die hätte frau auch nicht, wenn sie etwas hätte, was die „übliche ÄrztIn“ nicht operiert.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Wenn ich einen „betreuungsnotwendigen“ operativen Eingriff habe, und niemanden, der anschließend für mich da ist, dann gehe ich eben ins Krankenhaus! Statt zu hoffen, im Notfall noch rechtzeitig telefonieren zu können.
Ich bezweifle, dass man da die Wahl hat. Meine Mutter hatte schon mehrfach kleinere Eingriffe (z.B. Staroperation). Ambulant im Krankenhaus. Wer sich da keine Betreuung organisieren kann, wird u.U. nicht behandelt, jedenfalls wird eine Nacht stationär zur Nachkontrolle nicht als Option thematisiert. Wir sind da schon 300 bis 500 km angereist, zumal in diesen Fällen ja dann auch die Betreuung des Vaters gesichert sein müsste. Wer nicht privat einen Chauffeur organisieren kann, darf bei der Gelegenheit auch Taxikosten in unbegrenzter Höhe selbst tragen (bei uns waren es 150 Euro).
Nora, wegen einer Routine Magen/Darmspiegelung nimmt dich zumindest hier kein KH vorsorglich stationär auf.
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Zitat von frangipani im Beitrag #135Ich weiss, dass sich das KH da nur absichert, sollte es zu Blutungen oder so kommen. Aber manchmal geht es halt nicht. Ich denke mal, das ist denen auch bewusst.
Genau, reine Haftungsfrage, die gehen einfach auf Nummer Sicher, damit ihnen kein Anwalt etwas anhängen kann.
Ich muss trotz Mann zuhause zumindest in der Lage sein ans Telefon zu kommen. Mein Schlafzimmer ist im obersten Stockwerk, mein Mann ist bis spät in der Nacht im Kellerbüro. Wenn ich "da oben" Probleme bekomme, hört niemand mein Rufen. Ok, ich könnte noch das Babyphone aktivieren, das wir fürs Kochen in der Küche benutzen.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Meine Freundin wurde vor ein paar Monaten nach einer ambulanten Mini-OP stationär aufgenommen, weil sie allein lebt. Eigentlich hätten sie sie nach komplettem Aufwachen sonst in Obhut nach Hause geschickt. Hat sich dann als sinnvoll erwiesen, da sie bis zum nächsten Tag an Übelkeitsattacken litt.
Ich habe wie @frangipani beim Gastroenterologen immer unterschrieben, dass sich jemand kümmert. Früher war zwar meine Mutter noch da, aber sie war weitgehend bettlägerig ... Zwei- oder dreimal rief der Anästhsist an, um sich zu erkundigen. Kontrollfreak
Eigentlich sollte man theoretisch auch nach zahnärztlichen Eingriffen nicht allein sein, den auch Lokalanästhetika sind nicht ohne und außerdem kann es zu massiven Nachblutungen nach Extraktionen kommen.
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Ich habe wie @frangipani beim Gastroenterologen immer unterschrieben, dass sich jemand kümmert.
Das hätte bei uns gar nicht ausgereicht. Die frisch operierte Patientin sollte auch abgeholt werden. Sie hätte wahrscheinlich ziemlichen Aufstand machen müssen, um "sich selbst zu entlassen". Tatsächlich wäre das auch nicht sinnvoll gewesen, weil sie ca. 1 Woche postoperativ nicht gut sehen konnte und auch etwas wackelig er auf den Beinen war.
Zitat von Nora im Beitrag #136Wenn ich einen „betreuungsnotwendigen“ operativen Eingriff habe, und niemanden, der anschließend für mich da ist, dann gehe ich eben ins Krankenhaus!
Zitat von lenita im Beitrag #137Ich bezweifle, dass man da die Wahl hat.
Ja, das sind die Nachteile der viel beschworenen Ambulantisierung.
Ich hoffe sehr, dass (immer noch) verantwortungsvoll darüber entscheiden wird, welche Eingriffe ambulant möglich sind und welche stationär erfolgen müssen. Am Beispiel der Darmspiegelung (weil ich mich da ein bisschen auskenne): Ich finde es unabdingbar, dass dieser Eingriff bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (bzgl. Herz, Lunge, Leber, Niere), außerdem solche, die unter Gerinnungshemmern stehen, weiterhin stationär erfolgt, außerdem auch alle, bei denen eine Intervention (Z.B. Polypabtragung) geplant ist. Bei letzterem wäre mir das Risiko einer Nachblutung zu hoch, bei ersteren auch deshalb, weil die Vorbereitung unter Aufsicht erfolgen sollte.
Alles andere, also vor allem Koloskopien im Rahmen der Vorsorge, könnte ambulant erfolgen, denn das Risiko, dass da etwas passiert, ist minimal.
@frangipani, war das bei dir (#135) rein diagnostisch? (Falls du das beantworten möchtest.) Bei der diagnostischen Koloskopie, die ich hatte, musste ich mich nur abholen lassen, aber das war wegen der Sedierung.
Zitat von Nocturna im Beitrag #141Ich muss trotz Mann zuhause zumindest in der Lage sein ans Telefon zu kommen. Mein Schlafzimmer ist im obersten Stockwerk, mein Mann ist bis spät in der Nacht im Kellerbüro. Wenn ich "da oben" Probleme bekomme, hört niemand mein Rufen.
Dann sollte der Mann in diesem Fall sein Büro Büro sein lassen und in deiner Nähe sein, denn das ist der Sinn der Sache.
Wenn man eine solche Überwachung Laien überlässt, riskiert man natürlich auch Fehlalarme.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Ich habe wie @frangipani beim Gastroenterologen immer unterschrieben, dass sich jemand kümmert.
Das hätte bei uns gar nicht ausgereicht. Die frisch operierte Patientin sollte auch abgeholt werden. Sie hätte wahrscheinlich ziemlichen Aufstand machen müssen, um "sich selbst zu entlassen". Tatsächlich wäre das auch nicht sinnvoll gewesen, weil sie ca. 1 Woche postoperativ nicht gut sehen konnte und auch etwas wackelig er auf den Beinen war.
Ist ja auch grundsätzlich ein sinnvolles Vorgehen. Ich hab mich immerhin immer an die Auflage gehalten, 24 Stunden nicht zu fahren. Ich hatte vor über 20 Jahren sogar mal versucht, eine Kolo- und Gastroskopie mit Übernachtung zu bekommen. No way. Man kann sich ja Anehörige oder "Aufpasser:innen" auch nicht aus dem Boden stampfen.
*Für mich wäre wahrscheinlich eine Begleitperson auf dem Hinweg wichtiger. Mein Kreislauf ist aufgrund der Vorbereitung und weil ich so lang nix zu essen bekomme, quasi nicht mehr vorhanden. Deshalb brauche ich nach der Untersuchung auch umgehend was zu essen.*
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Ana, ich muss ja alle 3 Jahre eine Spiegelung machen lassen, nach der Hemicolectomy vor ein paar Jahren. Bei den vorherigen Spiegelungen wurden auch jedesmal Polypen gefunden und gleich abgetragen. Nur beim letzten Mal war alles ok.
Abholen lassen musste ich mich auch und das schriftlich bestätigen. Das war auch kein Problem, nur die Übernachtung bei mir klappte aus Gründen nicht. Wäre ich selbst zu beunruhigt gewesen, hätte ich, wie gesagt, mir einen Schlafplatz bei Freunden organisiert. Aber so waren zumindest meine Nachbarn nur 3 Schritte entfernt und auch informiert.
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Katelbach, das mit dem Essen ist hier zumindest geregelt. Nach Aufwachen und 15 Minuten oder so liegen bleiben, dann anziehen, bekommt man* belegte Sandwiches und Kaffee oder Tee, während man auf den Arzt wartet. Nach spätestens 2 Stunden entlassen sie einen dann. * jeder, nicht nur Privatpatienten.
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Zitat von frangipani im Beitrag #148 Bei den vorherigen Spiegelungen wurden auch jedesmal Polypen gefunden und gleich abgetragen. Nur beim letzten Mal war alles ok.
Okay, also mit Interventionsoption.
Ich korrigiere meine Aussage von oben
Zitat von Analuisa im Beitrag #145 alle, bei denen eine Intervention (Z.B. Polypabtragung) geplant ist. Bei letzterem wäre mir das Risiko einer Nachblutung zu hoch
- so absolut formuliert ist das Quatsch. Das würde ich auch vom Patienten abhängig machen.
Bei geistig fitten Leuten, die jemanden haben, der sie notfalls fahren kann und die in erreichbarer Nähe zum Krankenhaus wohnen, ist das sicher auch ambulant verantwortbar. Verursacht dem Krankenhaus zwar ggf. Bürokratieaufwand (Entlassung, Wiederaufnahme, neue Fallnummer anlegen), aber es kommt ja auch nur in einem kleinen Teil der Fälle vor.
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