Keine Ahnung, ob man sich darauf hundertprozentig verlassen kann. Kommt vielleicht darauf an, welche Technik, und dann auch auf den Grund bzw. den Patienten. Wenn die Klinik sich damit wohler fühlt, dann würde ich es halt machen.
Zitat von Cerulean im Beitrag #290 weil wirklich niemand Zeit hatte (und das war wirklich so) eine ältere Nachbarin zum Arzt zu begleiten. Ich an ihrer Stelle, hätte von vornherein ein Taxi genommen.
Zitat von Knuffi im Beitrag #291War letztens auch in der Klinik, weil ich ich an der Hand verletzt hatte, es ging um eine OP, bekam eine Schiene und durfte eine halbe Woche lang nicht Auto fahren. Bin mit dem Taxi gefahren. Es wäre mir nicht in den Sinn gekommen, Nachbarn zur fragen
Das sind aber auch nicht die Fälle, um die es hier geht.
Wenn jemand fit genug ist, wie die 80jährige in Ceruleans Beispiel, um unbegleitet mit dem Taxi zu fahren, dann ist das doch gut so und kein Problem. In Knuffis Beispiel gab es offenbar auch keine medizinische Notwendigkeit für eine Begleitung.
Zitat von Cerulean im Beitrag #293Ich glaube mir fehlt einfach dieses Sozialarbeit Gen.
Und wer soll es statt dessen machen?
Lenita, bei deinen Beträgen habe ich immer den Eindruck, dass du jede Menge negative Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem gemacht hast. Das tut mir Leid. Ich finde es aber schwierig, wenn jemand immer nur im Stil "geht nicht, weil ist nicht" argumentiert. Wie stellst du dir denn Lösungen vor?
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Zitat von lenita im Beitrag #299Schon die Frage, wie das mit der "Fernüberwachung" so klappt. Wenn man z.B. einfach durchschläft, bricht dann die Feuerwehr die Haustüre auf? Oder bemerkt es niemand, wenn man sich NICHT meldet?
Ich bin da - auch aus Erfahrung mit hausinternen Notrufsystemen z.B. - auch etwas skeptisch.
Man kann die Vitalzeichen, Blutdruck, Sauerstoff, usw mit den nötigen Geräten überwachen lassen. Die Übertragung der Daten geht in stündlichen ? Abstand an ein Telemedizinzetrum . Bei schlechten Werten schicken die dann einen Arzt? Sanitäter? vorbei. Oder ein Arzt ruft dich an. Nach Gebrauch werden die Geräte wieder zurückgebracht.
Ernsthafte Frage. Wo gibt es schon Telemedizinzentren?
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Knuffi im Beitrag #300Wenn man nicht im Krankenhaus ist, kann man halt nicht alle Eventualitäten abdecken.
Aber das kann man niemals im Leben. Dachte, das ist klar.
Und Freundschaften zu pflegen, weil sie einen nützen, halte ich für einen völlig falschen Ansatz. Es geht mir eher um ein Netz, welches man hat, um sich im Leben wohlfühlen und mit Menschen etwas zu machen.
Zitat von Kleinfeld im Beitrag #305Ernsthafte Frage. Wo gibt es schon Telemedizinzentren?
Nirgendwo? Wäre aber dringend notwendig, da mal einen Zahn zuzulegen. Die Apple Watch erkennt harte Stürze und ruft bei ausbleibender Reaktion Hilfe. Und hat die Pixel Watch 3 nicht sowas für Herzstillstand, welchen eine KI erkennt?
Ich hoffe wirklich, dass sich da in den nächsten 10 Jahren was tut. In unserem diskutiertem Fall könnte man dem Patient so ein Funktionsarmband umbinden und die Überwachung setzt ein. Im Zweifelsfall drückt derjenige auch selbständig auf Notruffunktion.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Nocturna im Beitrag #307Nirgendwo? Wäre aber dringend notwendig, da mal einen Zahn zuzulegen.
Okay, dachte ich mir. Dass das in absehbarer Zeit kommt, halte ich für ausgeschlossen. Es klemmt ja schon an den kleinen Dingen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Lenita, bei deinen Beträgen habe ich immer den Eindruck, dass du jede Menge negative Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem gemacht hast. Das tut mir Leid. Ich finde es aber schwierig, wenn jemand immer nur im Stil "geht nicht, weil ist nicht" argumentiert. Wie stellst du dir denn Lösungen vor?
Das mit den schlechten Erfahrungen ist wohl so. Ich war jetzt von 2011 bis 2025 in die Betreuung von Pflegebedürftigen 80+ eingebunden und habe reichlich Erfahrung mit Niedergelassenen verschiedener Fachrichtungen, Kliniken, ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen. Und Krankenkassen selbstredend Da kommt einiges zusammen. Zur Ehrenrettung: ich habe durchaus auch zugewandte Ärzte und Pflegekräfte getroffen. Einige waren sogar zugewandt und soweit man das als vorgebildeter Laie beurteilen kann, wußten sie sogar, was sie taten - auch mit Therapieerfolg.
Wie man das jetzt sinnvoller und kostengünstiger gestalten kann - ist es meine Aufgabe, da ein schlüssiges Gesamtkonzept vorzulegen?
Einzelne Punkte, sind Preise überhöht, wo kommt es zu Verschwendung, Präventionsprogramme habe ich angesprochen. Die Frage, ob es eine einheitliche Grundversicherung braucht (für alle) und wo man sich bestimmte Versorgungen (Wahlarzt im KH, Komfort wie Einzelzimmer, Wahlessen etc.) durch Zusatzversicherung zubuchen kann, steht im Raum, ich kann das nicht durchrechnen. Wenn das alles nicht hilft, dann müssen die Versicherungsbeiträge steigen, das glaube ich schon.
Wenn es am Personal fehlt, dann müssen wir vielleicht gezielt ausgebildete Leute auch anwerben. In vielen Ländern der Welt gibt es weiterhin starkes Bevölkerungswachstum, gleichzeitig aber auch qualifizierte Leute, die zu Hause nicht unterkommen. Ich denke z.B an die Philippinen. Oder Vietnam. Auch nicht ganz einfach und mit Schwierigkeiten behaftet. Da fände ich dann auch wichtig, dass die Leute mit Vertrag einreisen. Und nicht auf die Kundschaft losgelassen werden, bevor Sprachkenntnisse B2 gesichert nachgewiesen werden können.
Zum Geld nochmal: im System werden ja auch krasse Summen umgesetzt. Follow the Money, wär da auch Thema. Wenn im Pflegeheim 3.000 Euro Selbstzahlung monatlich bezahlt werden müssen (also zusätzlich zur eigentlichen Pflegeleistung) - wo geht das hin? Da fürchte ich nämlich, am Ende zum Kapitalanleger und Investorengruppen.
Zitat von Knuffi im Beitrag #300Wenn man nicht im Krankenhaus ist, kann man halt nicht alle Eventualitäten abdecken.
Aber das kann man niemals im Leben. Dachte, das ist klar.
Und Freundschaften zu pflegen, weil sie einen nützen, halte ich für einen völlig falschen Ansatz. Es geht mir eher um ein Netz, welches man hat, um sich im Leben wohlfühlen und mit Menschen etwas zu machen.
Es gibt Menschen, die ziehen Energie daraus, mit anderen zusammen zu sein. Und es gibt Menschen, die es Energie kostet, mit anderen zusammen zu sein. Die lieber alleine sind. Lieber ruhig und reizarm leben. Die soziales Gewimmel mit Abstand genießen oder ertragen. Genau diese Menschen müssten aus deiner Sicht sich nun zwanghaft um Kontakte kümmern, damit sie im Zweifelsfall versorgt wären.
Nee.
Ich glaube, die zahlen lieber: für ein Taxi, wir Unterstützung. sind lieber autark und unterschreiben das auch gegenüber Ärzten. Insofern finde ich diesen Zwang nach Begleitung extrem unangenehm.
Zitat von Kleinfeld im Beitrag #305Ernsthafte Frage. Wo gibt es schon Telemedizinzentren?
Nirgendwo? Wäre aber dringend notwendig, da mal einen Zahn zuzulegen. Die Apple Watch erkennt harte Stürze und ruft bei ausbleibender Reaktion Hilfe. Und hat die Pixel Watch 3 nicht sowas für Herzstillstand, welchen eine KI erkennt?
Ich hoffe wirklich, dass sich da in den nächsten 10 Jahren was tut. In unserem diskutiertem Fall könnte man dem Patient so ein Funktionsarmband umbinden und die Überwachung setzt ein. Im Zweifelsfall drückt derjenige auch selbständig auf Notruffunktion.
Ja, so etwas finde ich auch gut. Und am Ende am Ende sitzt eine KI und unterstützt. Bin ich auch für.
Mit 50 oder gar 30 kann man sich meist nicht vorstellen, dass man selbst auch mal alt sein könnte. Oder alt und krank. Im schlimmsten Fall alt und krank und arm. Und womöglich noch alleinstehend.
Wenn es aber mal so ist, kann man das nicht mehr ändern, schon gar nicht adhoc. Dafür gibt es m.E. in der Altersgruppe der Berufstätigen auch zu wenig Verständnis. Wenn man nicht damit persönlich konfrontiert ist, befasst man sich damit am liebsten gar nicht oder man stellt sich vor "dann lieber tot". Könnte sein, dass man das anders sieht, wenn man dann doch in das Alter kommt.
Zitat von Nocturna im Beitrag #307Nirgendwo? Wäre aber dringend notwendig, da mal einen Zahn zuzulegen.
Okay, dachte ich mir. Dass das in absehbarer Zeit kommt, halte ich für ausgeschlossen. Es klemmt ja schon an den kleinen Dingen.
Na in der Schweiz sieht man darin die Zukunft. Denn es führt auch zu Einsparungen im Gesundheitswesen. Es gibt erste Versuche und ich hoffe das damit weitergemacht wird.
Zitat von lenita im Beitrag #309Und nicht auf die Kundschaft losgelassen werden, bevor Sprachkenntnisse B2 gesichert nachgewiesen werden können.
Da habe ich gerade in den letzten Tagen ein sehr positives Beispiel im Fernsehen gesehen, kann mich aber nicht erinnern, wo. Da ging es um die Anwerbung von Personal in Indien und eine Pflegerin oder Krankenschwester, die gezeigt wurde, arbeitet inzwischen hier und hat vorher auf eigene Kosten in Indien Deutsch gelernt, um diese Anforderung zu erfüllen. Da ich beruflich viel mit Indern zu tun hatte, kann ich bestätigen: sie sprach wirklich außergewöhnlich gut Deutsch! Das gibt es also durchaus.
Zitat von lenita im Beitrag #312Wenn es aber mal so ist, kann man das nicht mehr ändern, schon gar nicht adhoc. Dafür gibt es m.E. in der Altersgruppe der Berufstätigen auch zu wenig Verständnis. Wenn man nicht damit persönlich konfrontiert ist, befasst man sich damit am liebsten gar nicht oder man stellt sich vor "dann lieber tot". Könnte sein, dass man das anders sieht, wenn man dann doch in das Alter kommt.
Das würde ich gar nicht mal so sehr am Alter festmachen, sondern einfach an der Frage "war man selbst (als Patient oder Angehöriger) schon einmal betroffen oder nicht".
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Zitat von Cerulean im Beitrag #304Man kann die Vitalzeichen, Blutdruck, Sauerstoff, usw mit den nötigen Geräten überwachen lassen. Die Übertragung der Daten geht in stündlichen ? Abstand an ein Telemedizinzetrum . Bei schlechten Werten schicken die dann einen Arzt? Sanitäter? vorbei. Oder ein Arzt ruft dich an. Nach Gebrauch werden die Geräte wieder zurückgebracht.
Das könnte ein gangbarer Weg für die Zukunft sein. Ich hoffe, so etwas in der Art wird kommen.
Zitat von -franzi- im Beitrag #310Es gibt Menschen, die ziehen Energie daraus, mit anderen zusammen zu sein. Und es gibt Menschen, die es Energie kostet, mit anderen zusammen zu sein. Die lieber alleine sind. Lieber ruhig und reizarm leben. Die soziales Gewimmel mit Abstand genießen oder ertragen. Genau diese Menschen müssten aus deiner Sicht sich nun zwanghaft um Kontakte kümmern, damit sie im Zweifelsfall versorgt wären.
Nein, da hätte ja niemand etwas davon. Zwang kann es nicht sein!
Übrigens ist auch jemand mit Freunden nicht unbedingt im Zweifelsfall für alle Eventualitäten versorgt.
Ich dachte eher an ein "normales" soziales Netz bei "normalen" Krisen wie z.B. Corona oder andere Bettlägerigkeit: Nachbarn, die für die Kranke mit einkaufen. (Ehemalige) Kolleginnen, die mal Besuche machen oder anrufen. Menschen aus der Hobbygruppe... so etwa.
Ich würde für eine Freundin auch mitfahren in ein Krankenhaus zum Abholen oder so - okay, bin auch schon in Rente, da kann man sich das einteilen.
Das mit dem Überwachen nach einer OP - da hoffe ich, dass die Technik sich weiterentwickelt wie oben angedacht.
Zitat von Cerulean im Beitrag #304Man kann die Vitalzeichen, Blutdruck, Sauerstoff, usw mit den nötigen Geräten überwachen lassen. Die Übertragung der Daten geht in stündlichen ? Abstand an ein Telemedizinzetrum . Bei schlechten Werten schicken die dann einen Arzt? Sanitäter? vorbei. Oder ein Arzt ruft dich an. Nach Gebrauch werden die Geräte wieder zurückgebracht.
Oh, dein Beitrag ist mir durchgerutscht. Das funktioniert schon in der Schweiz? Respekt! Und es weckt Hoffnungen, dass es Deutschland in den kommenden 10 Jahren dann auch schaffen könnte...
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Nocturna, es ist an einigen Orten in der Erprobung. Habe nur neulich einen Artikel gelesen, wie sehr das doch die Notaufnahmen entlastet. Und etwas mit dem sich Geld sparen lässt hat in der Schweiz gute Chancen. Wobei das dann bestimmt auch von Kanton zu wieder verschieden sein wird. Und das dauert natürlich. Meine Hausarztpraxis bietet seit Herbst auch einen Telemediziner an. Wenn ich dort anrufe kann ich wählen, ob ich den sprechen will. Habe ich noch nicht ausprobiert, aber der hat dann meine Unterlagen. Ist vielleicht von Vorteil.
Zitat von Charlie03 im Beitrag #269 Wer Kinder über 12 oder pflegebedürftige Angehörige hat, macht dies auch.
Das stimmt. [Ich war wahrscheinlich in meinem Leben mehr Tage als Besucherin und Begleitperson bei meinen Angehörigen im Krankenhaus als im Urlaub.]
ZitatIch verstehe nicht, warum man keine Freunde hat, die unterstützen.
Das ist Einsamkeit, wer niemanden in der Not hat.
Das möchte ich nicht unterschreiben. Ich gehöre, wie viele andere auch, zu der Fraktion, die zwar wenig gesellig ist, aber doch einige enge und gute Freundschaften hat und pflegt. Nur eben leider nicht mehr vor Ort in derselben Stadt.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Knuffi im Beitrag #274Aber es gibt doch auch Menschen, die leben nun mal gerne zurückgezogener - und das ist doch jedem sein gutes Recht- , und dennoch helfe ich gerne, insbesondere wenn jemand in einer Notlage ist. Aber für mich sind Bekannte, die entweder älter sind und sich keine Nacht um die Ohren schlagen können, oder Berufstätige, nicht meine Chauffeure und schon gar nicht meine Krankenpfleger, die aus ihrer Sicht das Risiko doch überhaupt nicht abschätzen können. Für mich ist meine Gesundheit etwas, das ich auch nicht gerne mit Nachbarn oder Kollegen bespreche, das ist mir zu privat.
Und noch mal: Diesen Anspruch habe nicht ich. Ich bin jemand, die das gerne in eigener Verantwortung regeln möchte, ohne Private Leute da mit rein zu ziehen, oder eben bezahlt, was es kostet, und gut.
Genau.
Ich würde mir auch wünschen, dass ich dann einfach eine Nacht bleiben könnte, wenn mein Mitbewohner nicht da ist (wobei der ja auch nicht in meinem Schlafzimmer ist) oder auch in der Nacht VOR einem Eingriff o. ä. schon ein Zimmer bekäme. Ich würde das ja bezahlen.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Sandsturm2 im Beitrag #261Da ging es dann aber um die Bestrahlung, nicht wegen der Pflegestufe.
Ich verstehe nicht ganz, was du mir damit sagen willst. Hier wurde gesagt, dass die Krankenbeförderung erst ab PG 3 übernommen wird, ich habe nur angemerkt, dass das so absolut nicht stimmt.
Das deine Mutter es (wahrscheinlich) aufgrund der Bestrahlung bezahlt bekommen hat. Nicht weil Sie Pflegestufe 2 hat.
Durch die Bestrahlung hätte Sie es auch ohne Pflegestufe bekommen.
Sie hätte aber keine Fahrtkosten übernommen gekriegt aufgrund von alleiniger Pflegestufe 2.
Zitat von Nocturna im Beitrag #307 Die Apple Watch erkennt harte Stürze und ruft bei ausbleibender Reaktion Hilfe. Und hat die Pixel Watch 3 nicht sowas für Herzstillstand, welchen eine KI erkennt?
Die Pixel Watch 3 hat Sturzerkennung und Pulsüberwachung. Außerdem kann sie zwischendurch EKG messen (keine Ahnung wie aussagekräftig das ist).
Zitat von Knuffi im Beitrag #300Wenn man nicht im Krankenhaus ist, kann man halt nicht alle Eventualitäten abdecken.
Aber das kann man niemals im Leben. Dachte, das ist klar.
Und Freundschaften zu pflegen, weil sie einen nützen, halte ich für einen völlig falschen Ansatz. Es geht mir eher um ein Netz, welches man hat, um sich im Leben wohlfühlen und mit Menschen etwas zu machen.
Es gibt Menschen, die ziehen Energie daraus, mit anderen zusammen zu sein. Und es gibt Menschen, die es Energie kostet, mit anderen zusammen zu sein. Die lieber alleine sind. Lieber ruhig und reizarm leben. Die soziales Gewimmel mit Abstand genießen oder ertragen. Genau diese Menschen müssten aus deiner Sicht sich nun zwanghaft um Kontakte kümmern, damit sie im Zweifelsfall versorgt wären.
Nee.
Ich glaube, die zahlen lieber: für ein Taxi, wir Unterstützung. sind lieber autark und unterschreiben das auch gegenüber Ärzten. Insofern finde ich diesen Zwang nach Begleitung extrem unangenehm.
Du sprichst mir auch aus der Seele. Von mir aus können sie ja auf die Risiken hinweisen, dazu sind sie auch verplichtet. Aber wenn der Patient dann schildert, dass er das nicht aus dem privaten Umfeld regeln kann, die Leute nicht hinstellen wie Asis, sondern dem Patienten zutrauen, dass er selbst entscheiden kann, ob er eine Nacht allein bleiben kann; und wenn nicht, müssen Möglichkeiten angeboten werden - und nochmal, es muss nicht alles kostenlos sein.
Ich würde mir auch wünschen, dass ich dann einfach eine Nacht bleiben könnte, wenn mein Mitbewohner nicht da ist (wobei der ja auch nicht in meinem Schlafzimmer ist) oder auch in der Nacht VOR einem Eingriff o. ä. schon ein Zimmer bekäme. Ich würde das ja bezahlen.
Die Zeiten in denen man einen Tag vor einer OP aufgenommen wird sind scheinbar längst vorbei.
Ich habe das vergangene Woche so lösen können in dem ich einen Tag vorher angereist bin und ein Zimmer in einem Hotel gebucht habe, welches nahe am KH liegt. Nüchtern bei denen morgens um 7 Uhr auf der Matte zu stehen habe ich mir nicht zugetraut, zumal ich vorher zwei Stunden mit dem Zug hätte anreisen müssen....😳 Aufstehen mitten in der Nacht und ohne Essen und Trinken los war für mich nicht machbar!!
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.