Ich durfte in der Früh-Pubertät meiner Kinder feststellen, daß diese ganzen alten Klamauk-Chosen (Ilja Richter, Rudi Carell, die Pauker-Filme, etc.) super ankamen… Was für mich „unsehbar“ war, war für die zum Schreien witzig. Nun, immerhin „Jugendfrei“… Daher besitzen wir das ganze Zeug auf DVD…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Nora im Beitrag #19Harry Potter Mir ging der Hype auf die Nerven…
Ging mir auch so, bis ich dann doch mal Band 1 auf englisch eine Chance gegeben habe. Und zack, war ich angefüttert. Ich habe zwar nicht nachts vor der Buchhandlung kampiert, wenn ein neuer Band rauskam, aber mich doch immer sehr gefreut, wenn es endlich weiterging.
Zitat von Antje im Beitrag #25und auch Süßigkeiten standen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Da war süße Kondensmilch und Dosenpfirsiche sicher eine (vor allem auch vom Budget von Kindern) erschwingliche süße Delikatesse.
Das steckt mit Sicherheit dahinter. Als Kind mochte ich Dosenpfirsiche übrigens auch sehr.
Zitat von Nora im Beitrag #18Die sind nicht „lahm“, aber die triefen halt nicht vor Perversität, Psychopatentum und möglichst detaillierten Tötungs-Schilderungen… Ich vermisse diese wirklich gute Art des Krimis - verkauft sich wohl nicht mehr.
Doch, es gibt sie noch. Man muss sie nur finden zwischen all dem blutrünstigen Kram und den totalen Langweilern.
Zitat von Nora im Beitrag #18Die neuere Übersetzung von Wolfgang Kreges ist flüssiger zu lesen als die erste (von Tolkien persönlich beeinflußte) von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann – ich finde sie aber nicht so „fantastisch“.
Ich oute mich mal als Krege-Fan. Ich weiß, dass viele die Übersetzung nicht mögen, aber ich finde Carroux ziemlich angestaubt (obwohl ich etwas altmodische Sprache häufig mag).
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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[quote=Nora|p1460167]Ich durfte in der Früh-Pubertät meiner Kinder feststellen, daß diese ganzen alten Klamauk-Chosen (Ilja Richter, Rudi Carell, die Pauker-Filme, etc.) super ankamen… Was für mich „unsehbar“ war, war für die zum Schreien witzig. Nun, immerhin „Jugendfrei“… Daher besitzen wir das ganze Zeug auf DVD…[/quote Ich sehe diese Filme immer noch gerne. Sie erinnern mich an meine Schulzeit.
Zitat von just me im Beitrag #20Vom Winde verweht las ich mit 16 zum ersten Mal, beide Bände und noch in Frakturschrift. Später dann auch immer wieder mal und im letzten Jahr habe ich mir das Hörbuch angehört. Ich mag es!
Konsalik war als junge Frau für mich gut zu lesen, Simmel auch und natürlich Kishon. Heute ist das nichts mehr für mich
Ich bin etwas verwirrt. Vom Winde verweht ist nur ein Buch. Die Fortsetzung Scarlett kam sehr viel später raus, 1991, und ist sicher nicht in Frakturschrift zu haben.
Ich habe den sehr gehypten Titel "Der Schwarm" von Frank Schätzing versucht zu lesen und fand ihn so grottenschlecht, dass ich nach drei Kapiteln aufgegeben habe. Überhaupt nicht mein Fall, keine Ahnung, warum. Ist schon ein paar Jahre her, deswegen weiß ich auch nicht mehr, was genau mich so gestört hat.
"Herr der Ringe" habe ich als junge Frau in einem Rutsch durchgelesen und fand die Geschichte phantastisch, die Filme kann ich mir allerdings nicht ansehen, die sind mir zu düster und kriegerisch und unheilvoll, das habe ich beim Lesen so "übel" nicht wahrgenommen.
"Vom Winde verweht" habe ich völlig kritiklos mit 16 oder 17 gelesen, da stand einfach diese Liebesgeschichte im Vordergrund, über die ganzen Hintergründe mit Südstaaten, Sklaverei, Krieg etc. wusste ich damals grad gar nichts und habe mich auch gar nicht dafür interessiert *schäm*.
Agatha Christie mag ich nach wie vor und auch die alten Edgar Wallace-Krimis finde ich immer noch gut. Diese ekelhaft blutrünstigen Krimis a la Mo Hayder machen mir Alpträume ...
---------------------------------- ... and nothing else matters
Zitat von Spatz im Beitrag #31die Filme kann ich mir allerdings nicht ansehen, die sind mir zu düster und kriegerisch und unheilvoll, das habe ich beim Lesen so "übel" nicht wahrgenommen.
Ich kann in Büchern deutlich mehr ertragen als in Filmen. Beim Film ist es oft nicht mal das Visuelle, was mich fertig macht, sondern die Audiokulisse.
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Zitat von Spatz im Beitrag #31die Filme kann ich mir allerdings nicht ansehen, die sind mir zu düster und kriegerisch und unheilvoll, das habe ich beim Lesen so "übel" nicht wahrgenommen.
Ich kann in Büchern deutlich mehr ertragen als in Filmen. Beim Film ist es oft nicht mal das Visuelle, was mich fertig macht, sondern die Audiokulisse.
Das mit der Audiokulisse kommt noch dazu, da gebe ich Dir recht.
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Zitat von just me im Beitrag #20Vom Winde verweht las ich mit 16 zum ersten Mal, beide Bände und noch in Frakturschrift. Später dann auch immer wieder mal und im letzten Jahr habe ich mir das Hörbuch angehört. Ich mag es!
Konsalik war als junge Frau für mich gut zu lesen, Simmel auch und natürlich Kishon. Heute ist das nichts mehr für mich
Ich bin etwas verwirrt. Vom Winde verweht ist nur ein Buch. Die Fortsetzung Scarlett kam sehr viel später raus, 1991, und ist sicher nicht in Frakturschrift zu haben.
Also, zu meiner Zeit hatte die Geschichte zwei Bände. Ich glaube, die entstanden noch in der Vorkriegszeit. Scarlett kam erst viel später dazu.
Spatz, mir hatte die Geschichte zu einem Referatsthema inspiriert. Ich referierte über Abraham Lincoln und den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
Bei Harry Potter ging es mir so, dass ich den ersten Band anfing und nach ca. 50 Seiten zur Seite legte. Den ganzen Hype verstand ich echt nicht! Dann kamen die Filme heraus und die mochte ich wirklich sehr. Diese Farben, diese Orte, das ganze Opulente, ein Fest für meine Augen. Hätte ich die Bände gelesen, wäre es mir vielleicht auch nicht so gegangen, es ist immer schwierig, wenn man ein Buch mag, sich die Protagonisten vorstellt und die Orte und dann sieht alles im Film ganz anders aus.
Ich lese gerade Band 5 von Harry Potter mit meinem Sohn. Die ersten 3 Bände waren ja noch ok für mich. Jetzt aber finde ich Harry nur noch nervig. Den Band unnötig ausschweifend und eeeeeendlos laaaaaaaang. Also ne, nicht meins.
Vom Winde verweht fand ich toll und habs als Teenie bestimmt 3 Mal gelesen. Vor einiger Zeit wollte ich wieder und bin nicht über die ersten 20 Seiten hinweggekommen. Unlesbar geworden.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one. George R. R. Martin
Ich habe den Hype um Harry Potter damals gar nicht so mitbekommen und bin mit der ersten Verfilmung eingestiegen als sie im TV kam. War aber sofort begeistert.
Genervt war ich vom Hype um die Twilight Bücher, gefolgt vom Hype um die Verfilmungen. Puhh. Wenn ich noch einmal jemanden Edward schmachten gehört hätte...tja, was soll ich sagen. Einmal beim zappen hängengeblieben und zack war ich Edward Fangirl
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #32Ich kann in Büchern deutlich mehr ertragen als in Filmen.
Hm, ich weiß nicht. Ich bin mittlerweile sehr empfindlich was Bücher angeht. Stelle ich immer wieder bei Arno Strobels Mörderfinder fest. Viel zu detailreich für mich.
Ich vermute, "Vom Winde verweht" wäre mir mittlerweile zu dramatisch. Dr. Schiwago könnte ich mal wieder einer Prüfung unterziehen. Nie losmachen konnte ich mich übrigens von "Fackeln im Sturm" - sorry, ein bisschen OT, weil Fehler war es keiner für mich
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Vom Winde verweht würde ich heute nicht mehr lesen; als 14-jährige habe ich es verschlungen und nachdem ich den Film ein Jahr später sah, war ich in Clark Gable verliebt 😁. HarryPotter: ich liebe die Bücher, die Hörbücher und die Filme - immer noch. Arno Strobel lese ich nicht mehr weil zu grausam (Fitzek Niveau). Herr der Ringe und due twillight Saga haben mich weder als Buch noch als Film interessiert. Agatha Christie Romane liebe ich immer noch.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #39Hm, ich weiß nicht. Ich bin mittlerweile sehr empfindlich was Bücher angeht. Stelle ich immer wieder bei Arno Strobels Mörderfinder fest. Viel zu detailreich für mich.
Das ist bei mir unterschiedlich. In manchen Büchern kann ich Gewaltszenen ertragen, wenn ich das Gefühl habe, dass es "passt" und nicht voyeuristisch ausgeschlachtet wird. So Ekel-Splatter-Perversitäten-Kram brauche ich in Büchern aber auch nicht und lese da schon mal quer. Bei so einem Graus-Thriller, der sich an Scheußlichkeiten selbst zu überbieten versucht, bin ich raus.
Aber trotzdem steige ich bei fiesen Szenen im Film viel schneller aus als im Buch, vielleicht schützt mich da meine Phantasie vor den ganz schlimmen Bildern (und den zugehörigen Geräuschen), denen man sich beim Filmegucken schlecht entziehen kann.
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Womit wir wohl endgültig bei Game of Thrones angekommen sind…
Der Hype über die Bücher ging mir auf die Nerven.
Bevor ich mich dann doch überwinden konnte sie mal zu lesen, Kann die Serie raus. Noch mehr Hype.
Dann tauchten die ersten Ausschnitte bei YouTube auf. Einer der ersten, die mir unterkamen, war die Ermordung von Sharin Baratheon. (Stichworte Kind und Scheiterhaufen).
Jo… auch wenn die Serie durchaus wunderbare Bilder liefert - die Gesamt-Handlung ist mit „Aneinanderreihung von größtenteils ziemlich widerlichen Tötungen, meist aus widerlichsten Motiven“ hinreichend beschrieben.
Ich wollte es dann doch einmal mit den Büchern probieren, ob man dem Autor unrecht getan hat… Soweit ich mich durch den ersten Band durch gekämpft habe, habe ich nicht diesen Eindruck. Und ganz ehrlich, ich bin einfach zu alt, um freiwillig Bücher zu lesen, in den Frauen etwa den Wert eines Paar Schuhe haben.
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