Zitat von Agathe13 im Beitrag #221Tja, was soll ich sagen: Heute war eine Mail von ihr im Briefkasten. Tenor: Ist irgendwas los, dass du mich mutest?
Und insgesamt ein sehr herzlicher Tonfall.
Hallo Agathe! Mich interessiert, ob Euer Gespräch, was Du ja angedacht hattest, in dem ihr Dinge klären könnt, noch stattgefunden hat?
Zitat von Caramac im Beitrag #222Ich habe keinen "Ersatz" für sie, niemanden mit dem ich mich über all die kleinen Nervereien des Alltags austauschen kann. Niemanden in der gleichen Lebenslage wie wir beiden. Ich verstehe es einfach nicht. Und bin traurig.
Zitat von Caramac im Beitrag #224Aber es ist so ein bestimmter Part, den einfach niemand davon ausfüllen kann. Sie fehlt mir einfach auch als sehr vertrauter Mensch. Es fehlt mir auch an ihrem Leben teilzuhaben.
Ich wollte Dir da lassen, dass ich Dich verstehe. Meine ehemalige Freundin fehlt mir auch, obwohl ich inzwischen klar habe, dass sie für mich immer mehr war als ich für sie. Retrospektiv kann ich sehen, dass dies schon vor vielen Jahren, vermutlich von Anfang an, so war. Sie war für mich Vertraute und Austauschpartnerin, ich für sie wohl eher eine angenehme Freizeitpartnerin. Jedenfalls fühlt es sich für mich so an.
Einen Rat habe ich nicht für Dich, Caramac. Nur Verständnis.
Oh Agathe, unsere Postings haben sich überschnitten. Das tut mir leid, ich hatte gehofft, bei Euch wäre es vielleicht ein anderer Ausgang der Geschichte. Vielleicht ist es wirklich so, wie weiter oben jemand schrieb: Freundschaften sind nicht immer fürs ganze Leben. Sie können auch nach Jahrzehnten noch crashen, weil wir alle uns entwickeln. Manchmal eben auseinander, leider.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #221Tja, was soll ich sagen: Heute war eine Mail von ihr im Briefkasten. Tenor: Ist irgendwas los, dass du mich mutest?
Und insgesamt ein sehr herzlicher Tonfall.
Hallo Agathe! Mich interessiert, ob Euer Gespräch, was Du ja angedacht hattest, in dem ihr Dinge klären könnt, noch stattgefunden hat?
Nein, siehe das Posting vor diesem: Sie hat sich nicht gemeldet, und per Whatsapp möchte ich das nicht führen (sie ist auf einem anderen Kontinent). Kann sein, dass sie sich jetzt noch meldet, aber ehrlich: ich werde nicht meine Feiertagspläne umwerfen, wenn sie sich heute oder morgen oder so noch meldet. Ich stehe nicht parat. Da bin ich dann auch mal zickig.
Schade, Agathe, dass es sich bei Dir auch nicht in eine gute Richtung entwickelt hat. Ich muss mich damit abfinden, dass die Freundschaft beendet ist. Aber es schmerzt. Rational gesehen habe ich keine Lust auf den Eiertanz, diese Goldwaage, auf die ich jede Bemerkung legen muss. Emotional gesehen hätte ich meine Freundin aber gerne zurück. Es gibt einfach so viele Momente, an denen ich an sie denke. Ich überlege, welchen Weihnachtsfilm ich mir ansehe und denke daran, dass wir uns da früher Tipps gegeben haben. Ich fühle mich einsam, wenn mein Jüngster nach einem gemeinsamen Wochenende in seine Studentenbude abgedüst ist, ich habe ein lang vermisstes Teil wiedergefunden, mich über etwas gefreut oder geärgert, brauche Trost und und und. Umgekehrt natürlich genauso. Und natürlich frage ich mich auch, ob sie mich denn gar nicht vermisst.
Ich habe nicht die übliche Weihnachtskarte von ihr bekommen und meine Nachricht per WhatsApp hat sie nicht gelesen. Zz der Trauer kommt jetzt auch noch Sorge um sie. Sonst hat sie meine Nachrichten wenigstens freundlich beantwortet.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #228Nein, siehe das Posting vor diesem: Sie hat sich nicht gemeldet, und per Whatsapp möchte ich das nicht führen (sie ist auf einem anderen Kontinent). Kann sein, dass sie sich jetzt noch meldet, aber ehrlich: ich werde nicht meine Feiertagspläne umwerfen, wenn sie sich heute oder morgen oder so noch meldet. Ich stehe nicht parat. Da bin ich dann auch mal zickig.
Kleines Update: Sie hat sich gestern gemeldet, um mir nachträglich zu meinem runden Geburtstag zu gratulieren. Relativ lapidar, aber mit Angabe des Ortes in D, wo sie offenbar gerade ist. Ich habe kurz zurückgefragt, sie meinte, sie fliegt heute wieder zurück zu ihrem aktuellen Wohnort auf einem anderen Kontinent. Ich habe darauf nur "Mir fehlen die Worte" geschrieben und den Chat archiviert. (Vielleicht hätte ich mir auch diesen letzten Kommentar noch sparen sollen)
Echt prima. Sie meldet sich kommentarlos nicht auf meine Mail aus dem letzten August mit dem Vorschlag, sich um die Advents-/Weihnachtszeit mal in Ruhe zu treffen, obwohl sie sicher da war. Und auch jetzt höre ich erst von ihr kurz bevor sie zurückfliegt. Also Interesse ihrerseits an einer Klärung oder auch nur daran, sich zu sehen: Null. Es ist immerhin informativ, das jetzt nochmal so deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Traurig, auch wenn ich damit schon so gut wie abgeschlosssen hatte.
@Agathe13 - da muss man sich doch fragen, was sie noch mit dir „abzurechnen“ hat, bei so einem Verhalten?
Sie gibt dir keine Chance, hat sich aber gemeldet🤪 Wirkt unausgegoren und unklar. So als hätte sie einerseits noch eine Rechnung mit dir offen und weiß aber selbst auch nicht konkret, wo sie sich hinstellen soll.
Zitat von kenzia im Beitrag #232@Agathe13 - da muss man sich doch fragen, was sie noch mit dir „abzurechnen“ hat, bei so einem Verhalten?
Sie gibt dir keine Chance, hat sich aber gemeldet🤪 Wirkt unausgegoren und unklar. So als hätte sie einerseits noch eine Rechnung mit dir offen und weiß aber selbst auch nicht konkret, wo sie sich hinstellen soll.
Ja, etwas seltsam. Sie ist eine extrovertierte Person, die sich für Menschen interessiert, gerne kommuniziert etc. Insofern passt es, dass sie Glückwünsche sendet. So wie sie 100 Leuten Glückwünsche sendet.
Ich sehe mich aber nicht als eine beliebige Person unter 100, dazu habe ich keine Lust.
Dass sie was "abrechnen" will, glaube ich eigentlich nicht. Eher, dass sie sich nichts weiter denkt.
Aber wie dem auch sei, ich mach da nix mehr.
Neulich hab ich in der ZEIT einen Artikel über Freundschaften gelesen, da wurde u.a. folgendes gesagt:
McCabe: Häufig zerbrechen sie nicht, sondern ebben langsam ab. Das kann sehr wehtun, meist hat es jedoch strukturelle Gründe: Wir ziehen weg oder beginnen einen neuen Lebensabschnitt. Interessant ist, dass Freundschaften oft für einige Jahre verblassen und dann wieder aufblühen. Freundschaften, die wir seit 20 Jahren haben, durchliefen rückblickend häufig Phasen, in denen man wenig oder kaum Kontakt hatte. Zu manchen Zeiten hat es sich womöglich so angefühlt, als würde die Freundschaft schwinden. Manchmal werden sie später sogar enger als zuvor. Es lohnt sich also, immer wieder an seine früheren Freunde zu denken. Vielleicht haben Sie sich beide weiterentwickelt und können mittlerweile wieder neu zueinanderfinden.
Zitat von kenzia im Beitrag #234Ihr habt offenbar ganz unterschiedliche Sichtweisen über diese „Freundschaft“ - und das war mal anders?
Das war mal anders, ja. Ganz eindeutig. Sicherlich war es zumindest die letzten 30 Jahre manchmal nötig, dass ich mich zeitlich stärker nach ihr richte, aber das war plausibel: Sie, (die meiste Zeit alleinerziehende) Mutter zweier Kinder, Vollzeit berufstätig in einem anspruchsvollen Job, mehrere Haustiere, mehrmalige Auslandsaufenthalte, dazwischen ihre früh verstorbene Mutter gepflegt, musste mehr unter einen Hut bringen als ich, ohne Kinder, ohne Haustiere, ohne Auslandsaufenthalte. Aber ich habe mich immer gesehen gefühlt. Zeitweise waren wir sowas wie "Wahlfamilie", haben mit ihr, ihren Geschwistern und Eltern Urlaube verbracht, Feiertage sowieso, haben uns in teils existenziellen Notlagen geholfen, uns über Kontinente hinweg wochenlang besucht, sie hatte Schlüssel zu meiner, ich zu ihrer Wohnung. Vorbei.
Zitat von kenzia im Beitrag #237Kannst du heute nachvollziehen, wo sich eure Wege getrennt haben? Wo sie den engen Bezug zu dir verloren hat?
Es gab einen Streit - in einer Whatsapp-Gruppe - um eigentlich eine Nichtigkeit. Da war ein Zusammenhang mit dem Thema Corona/Querdenker/Esoterik, in diese Richtung tendierte sie zunehmend. Früher auch schon ein bisschen, aber harmlos, das lief für mich unter "liebenswerte Marotte". Ich habe dann nochmal nachgehakt nach dem kleinen Eklat, aber das war alles unergiebig, sie kurz angebunden, dann Wechsel der Telefonnummer, sie im Ausland etc. Es "verdunstete" so irgendwie.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, wenn mich jemand, der mir wichtig ist, etwas fragt, z.B. ob es einem Verwandten jetzt besser geht, dann antworte ich nicht einfach "Besser". Sondern schreibe "Danke, dass du fragst. Er hat jetzt <was auch immer> bekommen, es geht besser, in 2 Wochen wird dann <was auch immer>, drück uns mal die Daumen". Ihre Antwort war Variante 1.
Oder wenn jemand, der mir wichtig ist, ein Treffen vorschlägt und ich nicht kann, antworte ich nicht "Passt nicht, bin morgen wieder weg". Sondern "Au Mist, normalerweise gerne, aber ich muss morgen wieder los. Lass uns mal quatschen am Telefon oder wir schauen, dass wir uns zu <was auch immer> sehen." Ihre Antwort war Variante 1.
Das hab ich 2 oder 3 mal gemacht, dann hat es mir gereicht.
Verstehe ich und bleibt ja dennoch so aufgerissen für dich, weil unerklärt.
Corona ist jetzt schon länger vorbei- so wie sie schreibt, gehörst du nicht mehr zu ihrem engen Kreis. Und ich sehe das mit deinen Antworten ganz genauso wie du!
Frage ist, ob sie nicht am Ende in Kreisen ist, die du nur ablehnen könntest?
Seltsam, da ist einer abgefahren und man hat es nicht mitbekommen, weil man ihm innerlich noch ganz nah war. Da Menschen leider oft lieber ausweichen als sich aufrichtig zu zeigen, hört man von solchen Verläufen immer wieder. Und immer ist es mit Abschied und Trauer verbunden.
@Agathe13 Das tut mir sehr leid. Ich kann ja verstehen, dass manches auseinander geht. Aber dann wäre doch ein faires Gespräch mal ange bracht.
Ich habe eine Freundin, die ich seit der fünften Klasse kenne und von der ich dachte, wir hätten uns auseinander gelebt, haben wir uns natürlich auch, aber wir haben endlich wieder telefoniert. und ich merke, wie frohr ich war, dass sie doch noch ein bisschen dazu gehört. Denn durch die lange Jahre haben wir manche Gemeinsamkeiten und sehen trotzdem ein bisschen wie die andere sich entwickelt hat. das ist gar nicht so schlecht
Agathe, Du ahnst nicht, wie gut ich mich in Deine Situation reinfühlen kann, denn ich erlebe sehr ähnliches. Was ich nicht verstehe, wieso Deine (und auch meine) Freundin den Kontakt nicht einfach abbricht. Durch diese „Häppchen“, die sie einem hinwirft, wird man immer wieder getriggert oder schöpft neue Hoffnung, die dann doch nur wieder enttäuscht wird. Ich habe keine Ahnung, was der Grund dafür ist. Gedankenlosigkeit? Reicht ihr dieses Minimum an Kontakt? Traut sie sich nicht, den Kontakt abzubrechen? Ist vielleicht sogar ein Fünkchen Sadismus dabei? Ich weiß es nicht.
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Zitat von Balena im Beitrag #240@Agathe13 Das tut mir sehr leid. Ich habe Ähnliches erlebt und weiß, wie weh so was tut. Ich lasse Dir ein da.
Danke, sehr lieb!
Zitat von -franzi- im Beitrag #241@Agathe13 Das tut mir sehr leid. Ich kann ja verstehen, dass manches auseinander geht. Aber dann wäre doch ein faires Gespräch mal ange bracht.
Vielleicht, ja. Aber eigentlich sage ich: wenn so ein Gespräch nötig ist, dann ist es vielleicht schon zu spät. Da sehe ich es anders als bei einer Paarbeziehung.
Zitat von Mediterranee im Beitrag #242Agathe, Du ahnst nicht, wie gut ich mich in Deine Situation reinfühlen kann, denn ich erlebe sehr ähnliches. Was ich nicht verstehe, wieso Deine (und auch meine) Freundin den Kontakt nicht einfach abbricht. Durch diese „Häppchen“, die sie einem hinwirft, wird man immer wieder getriggert oder schöpft neue Hoffnung, die dann doch nur wieder enttäuscht wird. Ich habe keine Ahnung, was der Grund dafür ist. Gedankenlosigkeit? Reicht ihr dieses Minimum an Kontakt? Traut sie sich nicht, den Kontakt abzubrechen? Ist vielleicht sogar ein Fünkchen Sadismus dabei? Ich weiß es nicht.
Ich weiß es auch nicht. Vieles ist denke ich, Gedankenlosigkeit. In meinem Fall: Sie hat, wie gesagt, immer viel um die Ohren, ist auch eine Charismatikerin, hat einen "Fanclub". (Und das zu recht: sie ist eine intelligente, gebildete, herzliche Frau, dazu tough und zielstrebig, erfolgreich). Sie hat sich über mich geärgert, offenbar bin ich dadurch auf einer entfernten Umlaufbahn gelandet. Und was macht es schon, wenn auf der Liste mit den 150 Empfängern ihrer Statusmeldungen oder ihrer Broadcasts eine Person fehlt? Sicherlich tut es ihr auch ein bisschen leid, wir kennen uns mehr als ein halbes Leben, ich habe ihre Kinder aufwachsen sehen, ihre Männer kommen und gehen sehen, the whole nine yards... Aber halt doch nicht sooo sehr leid, dass sie sich Ungelegenheiten macht. Und ich kann es ja auch verstehen: Der Job auf einem anderen Kontinent, das Haus hier in D an Ort X, ihr eines Kind an Ort Y, das andere Kind an Ort Z, der Vater noch wo anders - sie hat wirklich viel um die Ohren. Früher hat es trotzdem gepasst, wir haben es möglich gemacht, weil wir es beide wollten. Jetzt müsste ich für zwei wollen, und da sag ich: nee.
Zitat von Ranunkel im Beitrag #243Agathe13: das tut mir sehr leid.
Danke!
Edit: ich habe nochmal die Passage durchgelesen, die mit "Und ich kann es ja auch verstehen:" anfängt. Da darf ich mir nicht in meine eigene Tasche lügen. Sie hat sehr wohl Kontakt auch zu anderen, gemeinsamen entfernteren Freunden, die zugegeben geographisch etwas näher dran sind zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort. Es geht also, wenn sie will. Es ist nicht so, dass sie nicht weiß, wo ihr der Kopf steht. Auch schon früher war sie eine Meisterin der Organisation, plante, wer wann wohin fährt, wen wohin mitnehmen könnte, wer sich wo wann trifft etc. Sie könnte, wenn sie wollte. Aber sie will nicht.
Nur mal so ganz nebenbei, kann hinkommen oder auch nicht ...
mit zunehmendem Alter ist es manchmal nicht mehr möglich, das umzusetzen, was man eigentlich will. Da werden dann die näherliegenden Möglichkeiten bevorzugt.
Ich merke das an mir selbst ...jedesmal, wenn ich eine meiner Freundinnen sehe, ahne ich, dass es das letzte Mal gewesen sein könnte, da ich nirgends mehr hinkomme.
Eine von ihnen, die selbst von sich sagt, sie sei bösartig vor allem ihren Nahestehenden gegenüber, hat mich vor 10 Jahren spüren lassen, dass sie tatsächlich bösartig ist. Wir verbrachten unsere Leben seit 48 Jahren gemeinsam, als Nachbarn, als Babysitter oder nahe beieinander wohnend und ganz plötzlich, aus heiterem Himmel beschimpfte sie mich: du gehst wie ne 144 jährige Oma, du siehst scheisse aus und ausserdem klaust du mir meine Energien.
Ich war stumm vor Schock, was war bloss passiert? Es gab keinen Anlass, so zuzuschlagen. Ausser, dass sie seit Jahren mal wieder eine andere Freundin hatte, die mit ihr im Chor sang. Ich freute mich darüber, weil ich sie bei Städtebummeln nicht begleiten konnte ...
Als ich mich gefangen hatte, wollte ich das so nicht stehen lassen und fragte, ob sie sich nicht entschuldigen wollte ... wofür denn , na, wenn du meinst, wenn es dir dann besser geht, dann entschuldige ich mich. Das habe ich nicht annehmen können, bis heute nicht. Das war für mich keine Entschuldigung. Der Anruf von ihr am nächsten Tag sagte mir nur, sie hätte eine Depression ...die hatte sie fast immer. Das war es nun mit fast 50 Jahren Freundschaft ...mit ein paar blöden Worten, vor allem in einer sehr unterirdischen und anklagenden Tonlage ...nö, das war mir zuwider.
Danach wusste ich auch, wie es kam, dass sie zu zweien ihrer Kinder keinen oder kaum noch Kontakt hatte, dh, er ist von den Kindern nicht gewünscht. Auf einem Wochenendtrip sind die beiden über ihre Mutter hergefallen und haben ihr Vorwürfe wegen ihrer Kindheit gemacht ...und die Mutter weiss von nix. Vielleicht konnte sie sich da auch nicht entschuldigen ...ich weiss es nicht.
Es hat mir bitter weh getan, diese Freundschaft zu beenden, es tut mir immer noch weh, aber es ist besser, als solch eine kaputte Sache wieder auffrischen zu wollen, das klappt nicht. Sie kam in all den Jahren zu meinem Geburtstag, aber richtig warm ist keiner mehr miteinander geworden ...das wird auch nichts mehr.
Ich kann euch sehr gut verstehen, caramac und auch Agathe und alle anderen, die eine Freundschaft aufgeben mussten, egal, warum...ich fühle mit euch.
Du hast gesagt, sie hat so eine „Fangemeinde“ um sich. Solche Magneten trifft man immer wieder mal im Leben und mein Eindruck war dann immer wieder, dass diese Menschen nie so richtig tief in die Beziehungen eingetaucht sind. Sie haben das nicht nötig, weil immer woanders noch jemand steht und bereit ist, zu tun. Sie nehmen gerne alles an, Können auch selbst nett sein- aber sie haften an nichts wirklich. Und ich meine das auch nicht abwertend, nur beschreibend.
Dazu deutet man ja gerne so, wie es einem dient.
Ich glaube, dass ein anderer Kontinent kein Problem darstellt. Nicht heute mit Handy und allem, was möglich ist.
Zu erkennen, wie nah/fern man jemanden ist, ist halt schwer zu identifizieren. Und vielleicht warst du ihr auch mal sehr nah- aber sie braucht diese Loyalität gar nicht, da sie nie alleine bleibt.
Im Übrigen kann es auch sein, dass sie gar keine so tiefe Beziehungen eingeht. Wer kann das beurteilen? Auch damit ist das Weiterziehen zum Nächsten, der mit MIR zusammen sein will, so leicht.
Wer nur wenige Menschen „hat“, wird diese immer mehr schätzen!
Du hast gesagt, sie hat so eine „Fangemeinde“ um sich. Solche Magneten trifft man immer wieder mal im Leben und mein Eindruck war dann immer wieder, dass diese Menschen nie so richtig tief in die Beziehungen eingetaucht sind.
Wäre denkbar. Bspw. ihre Paarbeziehungen dauerten, solange ich sie kenne, also ca. 35 Jahre, kaum je länger als 2 Jahre. Ich möchte aber auch nicht aus Selbstschutz ein Problem in sie "hineingeheimnissen", um das Ganze zu erklären und weniger traurig und eher erträglich zu machen.
ZitatIch glaube, dass ein anderer Kontinent kein Problem darstellt. Nicht heute mit Handy und allem, was möglich ist.
Nein, da hast du recht, es ging ja vorher auch, es ist ihr dritter mehrjähriger Auslandsaufenthalt und ich weiß ja, wie es bei den vorigen war.
Auch von mir alles Gute zum Runden🍀🍀🍀 sorry, ist mir nun durch das Thema durchgerutscht.
Und- weil du schreibst, du möchtest es nicht weniger traurig machen, aus Selbstschutz.
Deine Trauer nimmt dir keiner😉 du entscheidest doch auch selbst darüber. Dennoch kann die Sicht auf Vergangenes helfen.
Wenn MIR eine Beziehung sehr wichtig wäre und ich würde mich daraus lösen, wäre das ein großer Akt. Es müsste also durchaus etwas Gravierendes vorfallen, dass das geschieht.
Wo ich mich wiederum weniger verbinde, braucht es nur wenig, um weiter zu ziehen.
Heißt- für mich wäre es schon ein Unterschied, ob ich mich fragen muss „WAS hab ich falsch gemacht?“ und keine Antwort erhalten oder zu erkennen, dass es nicht an mir lag.
Dass -manches vielleicht nicht erkannt zu haben- mich getäuscht zu haben, auch schmerzt, ist klar. Genauso der Abschied an sich.
Mir wäre es aber lieber zu erkennen, dass mein „Fehler“ nur in Liebe, Vertrauen und dem Wunsch nach guter Beziehung lag und nichts Schlimmes -Ihr gegenüber- vorgefallen ist.
Aber- das ist auch mein Denken. Und jeder hat seinen Weg.