Zitat von Caramac im Beitrag #148Ich fühle mich auch einfach ungerecht behandelt und suche nach Erklärungen. Schließlich möchte ich auch wissen, was ich falsch gemacht habe, um daraus zu lernen.
Du musst gar nichts falsch gemacht haben.
Ich habe mal irgendwo den Satz gelesen: "Nimm von niemandem Kritik an, von dem du nicht auch einen Rat annehmen würdest".
@Caramac Denkst du, sie wird dir auf deine Fragen antworten? Wolltest du diese dann auf der Feier stellen? Hast du eine Idee, was der Grund sein könnte?
Was du von ihrer „Wandlung“ erzählt hast, klingt seltsam. Nach 50 Jahren Beziehung, geht sie so auf dich zu? Seit wann ist das so? Wie ist das für dich? Ist das für dich eine Art Überzeugungsarbeit, die du immer wieder leisten musst?
Ratschläge habe ich schon sehr oft von ihr angenommen. Und solche Phasen, in denen sie mor Vorwürfe macht und eine Weile Funkstille ist, hatten wir schon mehrfach. Ich habe jetzt eine Idee entwickelt, wie ich mir ein nettes Wochenende machen kann und sie quasi einfach nur einschiebe. Muss mal sehen, ob das so klappt. Das fühlt sich irgendwie am sinnigsten an.
Was bedeutet das? Waren es immer wieder dieselben/ähnliche Vorwürfe? Wenn ja- wurde das nie ausgeräumt? Spräche dann sehr dafür, dass es um dasselbe geht- und dann wäre es nicht ungerecht sondern nur das xte Mal, was nahe liegt.
Oder immer neue Themen und ihr habt die alten abgearbeitet? Dann würde einem erneuten Bearbeiten ja nichts im Wege stehen.😀
OT: Ich finde es ehrenhaft, aber letztlich nicht nachvollziehbar, unermüdlich zu versuchen, das tote Pferd zu reanimieren. (Danke, @Julika ;)
Wir sind Ü8 Milliarden potenziell lebende Pferde auf der Welt. Da wird sich doch eine finden lassen, bei der deine Treue und dein Engagement freudvoller für beide Seiten wären, Caramac. 💐💐💐
Zitat von Caramac im Beitrag #154Ich habe jetzt eine Idee entwickelt, wie ich mir ein nettes Wochenende machen kann und sie quasi einfach nur einschiebe. Muss mal sehen, ob das so klappt. Das fühlt sich irgendwie am sinnigsten an.
Das klingt richtig. Ohne den Einschub würdest du nicht zur Ruhe kommen. Und mit dem schönen Rahmenprogramm tust du dir etwas Gutes.
Ich gestehe, dass ich aus Eurer Beziehungsdynamik nicht schlau werde.
Vorwürfe sind nichts anderes als Rügen. Sowas kann situativ mal angebracht sein. Aber quasi als serielle Haltung jemandem gegenüber, den ich als Freund(in) bezeichne...?
Da wird in Deinem Fall offenbar der Fokus darauf gerichtet, was Du angeblich falsch machst.
Normalerweise schafft man dadurch Distanz, (deswegen die jeweilige Funkstille). Statt Verbindung herzustellen, lösen Vorwürfe Gefühle von Schuld, Scham oder Abwehr aus.
Du hingegen - so kommt es mir zumindest vor - verspürst das Bedürfnis, ihr beweisen zu wollen, dass sie sich irrt.
Zitat von schafwolle im Beitrag #159Normalerweise schafft man dadurch Distanz, (deswegen die jeweilige Funkstille). Statt Verbindung herzustellen, lösen Vorwürfe Gefühle von Schuld, Scham oder Abwehr aus.
Du hingegen - so kommt es mir zumindest vor - verspürst das Bedürfnis, ihr beweisen zu wollen, dass sie sich irrt.
Das mutet wirklich sehr seltsam an.
Ich finde es zwar auch schwer nachvollziehbar, sehe diese Dynamik aber immer wieder: wenn ein bindungswilliger Charakter auf einen weniger zu stabilen Beziehungen neigenden Menschen trifft.
Die weniger Bindungsbereiten fühlen sich stranguliert und werden aus ihrer Sicht quasi aus Notwehr fies. Während die Beziehungsfans alles tun, um die Konflikte aufzulösen, um die Bindung zu retten.
Weil nur die erfolgreiche Beziehung ihnen das Gefühl vermittelt, liebenswert zu sein und alles richtig gemacht zu haben.
Während sie eine zerbrochene Beziehung als Scheitern auf ganzer Linie empfinden, weil es ihrem Empfinden nach signalisiert, sie seien nicht wichtig und anziehend genug, um sich mit ihnen abzugeben.
(Was absolut nicht stimmt, da sie durch ihre Loyalität und Treue besonders wertvolle Mitmenschen sind. Aber gegen das eigene Versagensgefühl ist schwer anzukommen.)
@Zinn Wenn wir bei deiner Theorie sind, geht es um Mangel, um Angst vor Verlust und Ablehnung.
Ob man der Freundin einen geringeres Bindungsverhalten unterstellen kann, ist sehr unklar. Wir wissen nicht, wie deren Leben aussieht und welche Beziehungen sie ansonsten lebt.
Ansonsten sprechen 50 Jahre auch nicht gerade eine Bindung-unwillige Sprache- außer es wäre seit sehr langer Zeit eine sehr ungesunde Dynamik.
Cambara ich habe gerade einige der letzten Posts durchgelesen und bin über das „ gestolpert“ Depression hat deine Freundin einmal eine Depression gehabt und ist da nach wielanger Zeit auch immer rausgekommen oder hat sie eine Dysthimia also eine chronische Depression?
Könnte es die banale Erklärung für eure Verstimmung sein - sorry mir fällt gerade kein anderes Wort ein- Du möchtest einen Ko takt ( tel - treffen - nachricht ) 2 x pro Woche mit einer Durchschnittszeit von 2 -5 Stunden, deine Freundin möchte einmal im Monat eine halbe Stunde mit dir Kontakt haben. Früher waren die Kontaktwünsche gleichgelagert, derzeit haben sie sich auseinanderentwickelt? Du hast durch die Konzentration auf diese Freundin/ Ex-Freundin andere Möglichkeiten schleifen lassen - sie möchte trotz eurer Greundschaft andere Kontakte entwickeln die du ihr nach ihrem unausgesprochenen Bauchgefühl wegnimmst ?
Ich finde keine besseren Worte, ich hab nur so ein Gefühl, da ist einiges im schweigenden nebel
Letzter Satz hast du eine klare Vorstellung - du für dich - wie dein Traumkobtakt zu dieser Freundin aussehen sollte / könnte?
Hat Caramac das so geschrieben? Dass sie 2x die Woche Kontakt will, mit einer Zeit von 2-5 Stunden??? Das ist doch jetzt bestimmt ein Scheib- oder Verständigungsfehler- oder??
Ich würde mir gar keine Illussionen machen, dass anlässlich der Geburtstagsfeier irgendetwas geklärt werden könnte und/oder die Freundin sich großartig mit mir beschäftigt. Wäre das meine Erwartung, würde ich mir mein Geld und meine Zeit sparen.
Von außen betrachtet, empfinde ich die Freundschaft als überlebt. An irgendeiner Kreuzung hat jede der beteiligten Personen eine andere Richtung eingeschlagen - nicht besser oder schlechter "nur" anders. Man kann nicht alles "in Ordnung bringen" - auch wenn man es noch so sehr möchte.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Also: In "guten " Zeiten haben wir fast täglich Kontakt per Sprachnachrichten oder Textnachrichten gehabt. Das war beidseitig. Ihre Nachrichten meist deutlich länger als meine. Ich hätte sie gerne öfter persönlich gesehen, aber dafür nahm sie sich die letzten Jahre keine Zeit-und auch davor ging es nur von mir aus. Die Vorwürfe sind seit Jahrzehnten die gleichen: Ich würde mich permanent über sie stellen, respektlos über ihre Kinder sprechen, nicht akzeptieren, dass sie nicht mehr das kleine Dummchen aus Schulzeiten sei, ihr ständig mein tolles Leben vorhalten. Sie würde das aus Harmoniebedürfnis viel zu lange schlucken. So ungefähr. Ich habe sie allerdings schon zu Schulzeiten nie als dumm oder mir unterlegen angesehen und tue das auch heute nicht. Ich habe keinen Kontakt zu ihren Kindern. Die einzigen Informationen bekomme ich von ihr. Und ja-wenn zwei erwachsene Frauen ihre Mutter nachts aus dem Bett klingeln, weil sie sich gestritten haben und sich übereinander ausheulen, dann sage ich mal, dass ich das rücksichtslos finde. Ich halte mich aber schon sehr zurück. Sie kommentiert es genauso, wenn ich mich über meine Brut beschwere. Mein Leben ist nicht "toller" als das ihrige. Ich setze nur meine Prioritäten anders und gönne mir häufig Auszeiten. Das könnte sie auch, ich fliege nicht auf die Malediven sondern ich gehe ins kostenlose Open Air Kino (Beispiel). Wir haben ähnliche Rahmenbedingungen. Ich will auf der Feier nichts klären. Nur zeigen, dass sie mir noch wichtig ist.
Danke, das nochmal so zusammenfassend zu erklären.
Dann ist es aber doch ein kontinuierlicher schwelender Herd zwischen euch! Und es dürfte klar sein, dass es nun um dasselbe geht. Also ungerecht ist dann ihr Verhalten nicht. Es kann natürlich sein, dass sie einfach genug von diesem endlosen Machtkampf hat! Und gesagt hat sie ja seit Jahrzehnten dasselbe. Gut vorstellbar, dass sie sagt „nie hat sie mich verstanden“.
Was da zwischen euch schief läuft, ist so nicht zu sagen.
Klar ist, wer sich minderwertig FÜHLT, der trägt das tief in sich und die besten Worte helfen nicht! Du kannst sie also nicht verbal überzeugen. Denn wir reden von einem Gefühl.
Ob du Caramac evtl doch das eine oder andere an dir hast, was sie „kleiner“ fühlen lässt- kann hier keiner sagen. Ich würde in so einem Fall ganz konkret nachfragen, WIE die Situation war? Was wurde wie gesagt- sich haarklein jeden Moment erzählen lassen! Nur so kann man dem auf die Schliche kommen und du damit verstehen, was oder ob du was ändern kannst!
Und- dein Empfinden spielt dabei gar keine Rolle! Wenn du sie auf Augenhöhe sehen solltest, ist das für sie egal, weil deren Gefühl nur in ihr liegt und DAS alles bestimmt.
Ich stelle es mir von ihrer Seite sehr anstrengend vor, diese Freundschaft zu leben.
Caramac, für mich kommt es schon so rüber, dass du ihren Lebensstil negativ bewertest.
Wenn sie sich keine Auszeit nimmt/nehmen will, dann ist das so. Wenn ihre Töchter sie rausklingeln ebenso. Ihre Grenzen, ihre Tasse Tee.
Sie will keine Diskussionen über Politik etc., dann ist das so. Wenn sie auflegt, weil du womöglich keine Ende findest und ihre Meinung nicht stehen lassen kannst, dann ist sie offensichtlich nur so in der Lage, ihre Grenzen dir gegenüber zu ziehen.
Meine beiden besten Freundinnen führen ein anderes Leben als ich - was uns gemein ist, wir hören einander zu, plärren nicht unsere Meinung heraus, wenn wir nicht danach gefragt werden. Leben und leben lassen, ist unsere gemeinsame Devise. Wenn es brennt, sind wir füreinander da - Entfernung zwischen uns knapp 200 und gut 400 km, einfach.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Caramac, ich glaube der Konflikt ist unlösbar, denn alles was du tust oder machst odercsagt wird von ihrer inneren Stimme entsprechend ihren Selbstbild übersetzt.
Ich versuch mal ein Beispiel: caramac du sagst neulich habe ich xx gekocht und dabei entdeckt yy deine Freundin hört „ Du Freundin bist ein Dummchen das nicht einmal weiss, dass Nudeln immer ins heisse Wasser kommen“
Ja, Lizzy, so.ähnlich kommt mir das auch vor. Und nein, Sariana, ich bewerte ihren Lebensstil nicht negativ und drücke ihr auch keine stundenlangen Monologe aufs Ohr. Aber sie tut halt immer so als würde sie gerne anders leben. Und dann denke ich mir natürlich meinen Teil. Und ja, kenzia, sie empfindet so. Das letzte Mal sagte sie mir deutlich, sie wolle nicht mit mir darüber diskutieren, denn ich würde ihr ja doch nur erklären, dass alles ganz anders sei.
Zitat von Caramac im Beitrag #167Die Vorwürfe sind seit Jahrzehnten die gleichen: Ich würde mich permanent über sie stellen, respektlos über ihre Kinder sprechen, nicht akzeptieren, dass sie nicht mehr das kleine Dummchen aus Schulzeiten sei, ihr ständig mein tolles Leben vorhalten. Sie würde das aus Harmoniebedürfnis viel zu lange schlucken.
Empfindet sie das nur dir gegenüber so oder fühlt sie sich auch anderen Leuten unterlegen? Hat sie einen Minderwertigkeitskomplex? Wie reagierst du auf die Vorwürfe?
Und wenn das schon jahrzehntelang so geht - warum um alles in der Welt? Warum hängst du an dem Kontakt? Oder ist das nur etwas, was immer mal wieder aufflammt und dann wieder weg ist?
Zitat von Caramac im Beitrag #110 Es kommt Familie und einige enge Freunde.
Kann es sein, dass Du Dich geschmeichelt fühlst, durch die Einladung zur Liga ihrer engen Freunde gezählt zu werden?
Und dass Du deshalb bereit bist, Eure Dissonanzen auszublenden bzw. ihnen keinen großen Stellenwert zu geben?
Ich denke nicht, dass die Probleme, die Ihr miteinander habt, durch Gespräche behoben werden können. Dafür sind die Muster Eures Miteinanders schon viel zu tief verankert. Das Bild, das Ihr jeweils von einander habt, lässt sich doch nicht durch Deine Anwesenheit bei der Feier korrigieren.
Zitat von schafwolle im Beitrag #159 Du hingegen - so kommt es mir zumindest vor - verspürst das Bedürfnis, ihr beweisen zu wollen, dass sie sich irrt.
Ihr müsst euch das so vorstellen, dass wir jahrelang nahezu täglich schreiben und uns an jeder Kleinigkeit teilhaben lassen. Ganz ganz eng. Uns gegenseitig versichern, wie froh wir sind, uns zu haben. Und dann auf einmal aus dem Nichts kommen diese Vorwürfe mit der Behauptung, dass hätte sich schon lange angestaut. Sie hat eine klinisch diagnostizierte Depression, war länger in Therapie und wegen eines Burnouts vor ein paar Jahren ein Jahr krankgeschrieben. Ja -sie hat massive Minderwertigkeitskomplexe. Nicht nur mir gegenüber. Hatte eine extrem dominante und narzisstische Mutter. Und ich benutze diesen Begriff nicht inflationär. Ich bin mir immer noch unsicher, ob ich zu der Feier fahre. Ich erwarte mir da kein Gespräch, keine Versöhnung. Darum geht es nicht. Ich fühle mich auch nicht "geschmeichelt " durch die Einladung. Ich bin seit 50 Jahren ihre beste Freundin. Wenn sie mich nicht eingeladen hätte, hätte sie ein klares Zeichen gesetzt. @Agathe: Ich reagiere verletzt auf die Vorwürfe und versuche sie zu entkräften. Ich kenne auch meine Fehler und weiß, dass meine Lösungsorientiertheit nicht immer gut ankommt. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich selber in Mitleid suhlen. Auch bei eigenen Problemen nicht. Hinfallen, aufstehen, Krone richten. Aber nach 50 Jahren kennt man die Art des anderen. Ich glaube nicht, dass sich Dinge bei ihr aufstsuen. Es ist eher so, dass sie selber durch die berufliche und familiäre Situation am Limit ist und von mir Mitleidsbekundungen erwartet. Statt dessen mache ich ihr Vorschläge zur Entlastung. Das empfindet sie dann als überheblich. Sie weiß ja eigentlich selber, wo der Hase im Pfeffer liegt, traut sich aber nicht, das Problem anzugehen, weil sie damit Menschen verärgern könnte. Und da sich diesen Menschen gegenüber nicht traut den Mund aufzumachen, bekomme ich ihre ganze Wut ab. So ungefähr. Für ihre Feier schwanke ich jetzt zwischen Absagen und es mir rundherum mit einem tollen Wochenende für mich schön machen und ihre Feier als einen Punkt einzufügen.
Caramac, es liest sich so, als ob du so einen Rollen-Mix aus Freundin und Mutter einnimmst. Du erlebst schon ewig ihre Doppelbödigkeit und hast es vielleicht nur als Macke gesehen, mit der man eben leben muss. Sie hat dir offenbar viel geben können (Verstehen, Gemeinschaft, Verbindung?) und das lässt alles andere überbrücken.
Es kann auch gut sein, dass du dich ihr mit der Nachsicht, gleich einer Mutter, näherst. „Ja- sie sieht das so, aber ICH weiß ja, so ist es nicht.“ Und damit kann man viel Ungutes ertragen.
Vielleicht ist auch ein Teil Ego dabei- es ist ja schon eindeutig, dass sie immer „von unten“ ankommt und du sie dann „hochziehst“. Das HAT was Erhebendes und wird in dir auch Wirkung haben. Das ist ja zu deutlich und wirkt immer mit. Und dass das dem Ego schmeichelt und dich größer sein lässt- ist sehr menschlich (auch wenn wir das moralisch nicht gut finden😉).
Was mir fehlt, ist das Ernstnehmen ihres Mangels. Das Ausmaß in ihr, wird dir bis heute nicht klar sein. Auch, dass du wohl der größte Spiegel ihres Mangels bist und auch nicht aufhörst, da zu sein!
Man könnte jetzt sagen, du bist für sie DIE Chance ihres Lebens, um zu wachsen- um das Thema in ihr aufzulösen, aber das kann nur sie selbst entscheiden. Und es wäre auch vermessen, ihr das anzutragen.
Vielleicht kann sie auch nicht so wohlwollend sein, selbst wenn du sagen solltest „der Austausch mit dir hat mir so sehr geholfen!“, denn für sie dürfte das nur bedeuten:“ na super- sie hat schon alles und jetzt bekommt sie von MIR auch noch Verbesserung!“. Gut möglich, dass das dann später in ihr aufkommt- wenn du schon lange weg bist.
Ich denke, sie hat lange versucht, ein gutes Gefühl bei dir zu entwickeln. Hat auch Vieles angesprochen ohne so richtig ernst genommen zu werden (was kein Vorwurf sein soll, du hast es anders eingeordnet). Vielleicht war gerade das die Faszination von ihr zu dir.
Naja- und das kennen wir auch aus dem Forum hier- es ist dann auch gut, wenn der Tag kommt, an dem wir erkennen „es reicht“. Wenn wir uns endlich lösen können von unserem bisherigen endlosen Kreisen, um Erlösung zu finden.
Wir können auch nicht jedes Thema in uns auflösen- vielleicht hat sie sogar daran gearbeitet und du bleibst der härteste Dorn in ihrem Fleisch? Dich ändern geht nicht, das hat sie zutiefst verstanden- also lässt sie dich los.
Dein Verlust wäre dann ihr Gewinn, sie hätte sich von dir (und vor allem, was du alles symbolisierst) befreit (viele ungute Gefühle).
Vielleicht wäre ein Anerkennen ihres Weges, ein respektvoller Abschied? Wenn der Zug im Zielbahnhof anhält, nützt kein Einsteigen mehr- die Reise ist zuende.