Zitat von Lissy im Beitrag #49 Ende vom Lied war, dass für ihn alles wieder gut ist und er direkt schon wieder den Rest vom Wochenende zusammen verbringen wollte. Und ich habe gesagt, dass ich das nicht möchte.
Großartig! Super gemacht! Er konnte dich nicht mehr leimen! Und du durchschaust ihn. Das schmälert seine Attraktivität, oder? Noch ein paar Wochen Abstand und du bist komplett entliebt.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Liebe @Lissy , Du brauchst Dich nicht bei uns zu entschuldigen, weil Du uns evtl. enttäuscht haben könntest - Du schuldest uns nichts, sondern nur Dir ganz allein! Du hast es verdient, glücklich zu sein, mit Menschen um Dich herum, die Dich wertschätzen und unterstützen. Die Dich mögen, so wie Du bist. Du hast das heute super hingekriegt - weiter so! Du schaffst das!!!
Zitat von Julika im Beitrag #47 Das klingt so, als sei das etwas Schlimmes. Jede/r hat Bedürfnisse, und wenn diese nicht erfüllt werden, ist sie/er bedürftig.
Nur kurz dazu:
Bedürftigkeit im Rahmen einer Beziehung hat einen eigenen Stellenwert, denke ich.
Denn sie beruht auf einem Mangel an Selbstwert und Selbstliebe - was die Gefahr in sich birgt, in emotionale Abhängigkeit zu geraten (unsicherer Bindungsstil, der meist durch die Kindheit geprägt wird).
Da ist man dann recht schnell verunsichert, klammert übermäßig, kann fordernd sein - oder man passt sich viel zu sehr den Vorlieben des Partners an, um diesen nicht zu verlieren.
So gesehen, waren sowohl Lissy als auch der Mann in dieser Beziehung bedürftig, jeder auf seine Weise.
Ich meinte das auch gar nicht als Kritik an Lissy, sondern lediglich in dem Sinne, dass es sich lohnt, sich mit diesen Aspekten ehrlich auseinanderzusetzen, wenn man sich selbst und sein Beziehungsverhalten bzw. die Partner-Dynamik verstehen möchte. Und als Grundlage für Veränderungen ist es nie verkehrt, sich selbst auf die Schliche zu kommen. Auch wenn dieser Prozess dauern und holprig sein kann ... er lohnt sich.
Zitat von Vamos! im Beitrag #48 So, wie Du hier schreibst, @Lissy, habe ich das Gefühl, dass Du auf einem guten Weg zu Dir und Deinen Bedürfnissen bist.
Dem schließe ich mich an.
Zitat von Lissy im Beitrag #49 Und ich habe gesagt ... wir können uns nächstes Wochenende vielleicht noch einmal treffen.
Es ist so - ich bin bei 70/80 % dass ich die Beziehung so nicht mehr möchte, aber ich möchte die 20/30 % auch noch still kriegen.
Ich kann verstehen, dass Du so reagiert hast, wäre mir vermutlich ähnlich gegangen.
Auch wenn es etwas schwülstig klingt - Du folgst Deinem Herzen. Und Deinem Bauchgefühl, das verständlicherweise schwankend und irritiert ist. Dein bedächtiges Vorgehen ist bestimmt hilfreicher für Dich als eine eventuell vorschnelle Reaktion, an der Du erst recht knabbern würdest.
Du hast in #22 von einer noch nicht stornierten Urlaubsbuchung gesprochen. Bis wann musst Du Dich denn entscheiden, bevor Kosten entstehen?
Danke für den Bericht, mir fällt ein kleiner Stein vom Herzen, denn ich habe schon ein bisschen mitgebibbert, obwohl ich großes Vertrauen hatte, dass du zu dir stehen kannst, du hast ja wirklich schon viel Weg geschafft, sowohl von der Erkenntnis und Analyse her als auch emotional.
Kam er gar nicht an mit dem Move "du hast ja Recht, ich werde mich bessern"? Das könnte dann demnächst blühen, falls du bis dahin nicht wunschgemäß auf seine bisherigen "Bemühungen" reagiert hast.
Was mich besonders freut ist zu lesen, dass du die Zeit ohne ihn für dich auch genießen kannst! Ich wünsche dir mehr davon! Und dass du wieder zu Kräften kommst. Dann sieht das Leben nämlich gleich ganz anders aus, wenn man nicht mehr ständig am letzten Loch pfeift ;)
Fühlt es sich gut an, nur für die eigene gute Laune verantwortlich zu sein? Und nicht für die Befindlichkeiten eines anderen?
Es muß eine heftige Belastung gewesen sein, die Jungs nicht spüren zu lassen, daß sie eigentlich „außen vor“ sind - denn damit sie die Abweisung nicht bemerken, mußt Du Dich verbogen haben… Auch das ist unheimlich anstrengend!
Ich wünsche Dir, daß es gut für Dich weitergeht - daß Du ihn als den Nicht-Partner siehst, der er ist und war. Denn: jemand, der Dich nicht vollumfänglich akzeptiert wer und wie Du bist, jemand, der dein Leben nicht leichter, sondern komplizierter macht ist kein Partner, sondern eine Belastung!
Sicher hat die Beziehung Dir auch etwas gegeben. Aber letztendlich nicht genug, oder?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Liebe Lissy, ich hoffe, du hast dein Restwochenende noch gut genossen.
Zitat von Lissy im Beitrag #49Ja, ich bin hingegangen. Ich musste das für mich tun, ich wollte wissen, wie ich mich fühle, wenn ich ihn sehe, ob ich dann auch noch grübel...
Das kann ich gut nachvollziehen. Ich sehe es ähnlich wie Vamos!. Es ist dann aus, wenn es für dich aus ist.
Zitat von Lissy im Beitrag #49Er blieb die ganze Zeit bei dem Standpunkt, dass ich ja die Beziehung beendet hätte, weil ich keine Gefühle mehr hätte - was definitiv ja nicht stimmt. Aber das kenne ich ja, und das habt ihr auch schon gesagt - er dreht die "Schuld"-Frage um.
Mal abgesehen von der "Schuld"-Frage (die selten was bringt), ein Körnchen Wahrheit liegt ja darin. Im Gegensatz zu den anderen Malen, als er Schlussgetöse gemacht hat, warst du ja auch schon etwas abgekühlt. Darin sehe ich ja die positive Veränderung .
Zitat von Lissy im Beitrag #49Ende vom Lied war, dass für ihn alles wieder gut ist und er direkt schon wieder den Rest vom Wochenende zusammen verbringen wollte. Und ich habe gesagt, dass ich das nicht möchte. Ich bräuchte noch Zeit zum Nachdenken, und wir können uns nächstes Wochenende vielleicht noch einmal treffen.
War das dein vorbereiteter Ausstieg für den Abschied, oder hast du wirklich noch "Nachdenkbedarf"? Wenn ja, worüber genau? Also welche Faktoren könnten die Waagschale 70/30 noch mal verändern?
Zitat von Lissy im Beitrag #49Es ist so - ich bin bei 70/80 % dass ich die Beziehung so nicht mehr möchte, aber ich möchte die 20/30 % auch noch still kriegen.
Du schreibst "so" nicht mehr möchte. Anders evtl. schon? Wie wäre das? Dass du ihn nicht ändern kannst, ist dir wohl klar. Er müsste sich selbst ändern wollen, hast du da einen Ansatz gesehen? Es klingt nicht so. Das Aufrechnen, wer jetzt mehr gemacht, getan, unterstützt hat ist ja nicht wirklich ein substantielles Gespräch. Was wäre z.B. wenn du die Fahrerei einstellen würdest – würde er dann zu dir kommen? Und würdest du das wollen? Es wohnt ja nur noch der Jüngste bei dir, und der ist am Wochenende sicher auch schon unterwegs. Könntest du dir das (besser) vorstellen? Ich finde es ja merkwürdig, dass du ihn als Lebensgefährten bezeichnest, und nicht mal eine Zahnbürste bei ihm hast. D.h. du reist immer "zu Besuch" an. Wie wäre es umgekehrt – wenn er bei dir so nach und nach ein paar Klamotten, Toilettenartikel etc. deponieren würde, wäre das ok für dich, selbstverständlich, oder würde es dich stören? Dein Alarm hat ja bereits angeschlagen bei der Vorstellung, mit ihm zusammenzíehen zu "müssen".
Zitat von Lissy im Beitrag #49Vielleicht brauche ich dafür noch eine Woche, vielleicht länger. Aber auf jeden Fall werde ich mich so oder so nicht mehr so vereinnahmen lassen. Ich brauche Luft zum Atmen, und ich habe in den vergangenen beiden Wochen gemerkt, wie gut es mir tut, alleine etwas zu machen, und an mich zu denken.
Ja, der Körper ist da ein guter Indikator. Er lügt i.d.R. nicht – anders als der Verstand, der manchmal "alte" Geschichten runterleiert.
Zitat von Lissy im Beitrag #49Es tut mir leid, wenn ich die ein oder andere jetzt enttäuscht habe, und, das gebe ich zu, wenn ich von oben auf mich schauen würde, dann würde ich mich auch schütteln, aber irgendwie fehlte mir heute der letzte überzeugte Funke. :-(
Für uns musst du hier nichts machen – nur für dich. Und statt dich zu schütteln, könntest du dir auch einfach auf die Schulter klopfen und sagen "Gut gemacht für heute!" – DU darfst auch ein bisschen liebevoller mit dir umgehen. Weiter so!
Wohnt der Partner nicht bei seiner Mutter, oder habe ich es falsch in Erinnerung? Möglicherweise benötigt sie Hilfe oder Pflege, da ist es vllt sogar gerechtfertigt, dass er dort seinen Lebensmittelpunkt hat?
Nein, er wohnt nicht bei seiner Mutter, fährt aber täglich zum Essen dorthin. Außer an den Wochenenden natürlich...
Und nein, ich glaube gar nicht daran dass er sich ändert. Das ist mir klar, dass es, wenn, so weiter geht wie bisher. Wobei ich ja bisher damit leben konnte, weil ich mich eigentlich immer auf das Positive konzentriere. Und das gab es ja auch... Und es stimmt auch, ich habe dieses "unterordnen" irgendwie als Kind schon gelernt. "Du sprichst nicht, wenn du nicht gefragt wirst" , "Du bist still, wenn sich Erwachsene unterhalten" , etc. Alles Dinge, die "meine Generation" ja früher oft gehört hat. Und mich hat es scheinbar geprägt. "Du wirst geliebt, wenn du dich unterordnet." Aber ich bin ja neu in Therapie, da gibt es ein paar Baustellen, die wir versuchen aufzuarbeiten.
Wie gesagt, solche Trennungen habe ich schon oft durch - sonst immer grundlos (aus meiner Sicht) -, dieses Mal kann ich es soweit sogar fast nachvollziehen, weil ich mich ja tatsächlich aus Erschöpfung oder was auch immer, distanziert habe. Ich mochte mein Verhalten teilweise selber nicht, konnte aber nicht anders. Aber das habe ich ihm am Samstag auch erklärt, und mich auch dafür entschuldigt.
Von ihm kam diesbezüglich leider gar nichts. Seine Nachrichten seien ja gar nicht so gemeint gewesen. Keine Entschuldigung, weder für die Nachrichten, noch für die Art und Weise.
Derzeit schreiben wir "neutrale" Nachrichten. "Small Talk".
Ich warte ab, was zum Wochenende kommt. Ob er davon ausgeht, dass ich wie immer Freitagabend bis Sonntagabend angefahren komme, also quasi wieder "Tagesordnung", oder ob er fragt, was ich möchte, und somit auf meinen Wunsch nach mehr "eigenem Leben" eingeht. Aber eigentlich erwartet er ja, dass ich beweise, dass ich unverändert Gefühle für ihn habe, und ich mich entsprechend bemühe.
Tja, was muss sein, damit ich 100% hinter einer Trennung stehen würde? Ich glaube, wenn ich merke, dass er wirklich einfach so weiter macht, ohne Rücksicht auf mich, und das, was ich ihm über meinen derzeitigen Zustand erzählt habe... Und wenn der letzte Funken Gefühl bei mir erloschen ist...
Zitat von Lissy im Beitrag #58Nein, er wohnt nicht bei seiner Mutter, fährt aber täglich zum Essen dorthin. Außer an den Wochenenden natürlich...
Wobei es aber sicher nicht darum geht, daß er seiner Mutter das Essen bereitet, sondern darum, daß ER hervorragend verköstigt wird. Vermutlich sogar, ohne etwas dafür zu bezahlen…
ZitatUnd nein, ich glaube gar nicht daran dass er sich ändert. Das ist mir klar, dass es, wenn, so weiter geht wie bisher.
Jo!
ZitatWobei ich ja bisher damit leben konnte, weil ich mich eigentlich immer auf das Positive konzentriere. Und das gab es ja auch...
Das ist garnicht der Punkt. Du redest Dir aber damit die ganzen miesen Seiten damit schön, oder? Und das ist das eigentliche Problem!
ZitatUnd es stimmt auch, ich habe dieses "unterordnen" irgendwie als Kind schon gelernt. "Du sprichst nicht, wenn du nicht gefragt wirst" , "Du bist still, wenn sich Erwachsene unterhalten" , etc. Alles Dinge, die "meine Generation" ja früher oft gehört hat. Und mich hat es scheinbar geprägt. "Du wirst geliebt, wenn du dich unterordnet." Aber ich bin ja neu in Therapie, da gibt es ein paar Baustellen, die wir versuchen aufzuarbeiten.
Das ist eine Riesenbaustelle, wenn Du das verinnerlicht hast - und Deinen Lebensgefährten als Autoritätsperson betrachtest… so unterbewußt.
ZitatWie gesagt, solche Trennungen habe ich schon oft durch - sonst immer grundlos (aus meiner Sicht) -, dieses Mal kann ich es soweit sogar fast nachvollziehen, weil ich mich ja tatsächlich aus Erschöpfung oder was auch immer, distanziert habe. Ich mochte mein Verhalten teilweise selber nicht, konnte aber nicht anders. Aber das habe ich ihm am Samstag auch erklärt, und mich auch dafür entschuldigt.
Nein, zieh Dir diesen Schuh bloß nicht an, da spielt Dir deine Sozialisation gerade einen fiesen Streich! Du warst erschöpft, und Monsieur benutzt das als Begründung, Schluß zu machen? Einen besseren Beweis, daß er nicht (aber auch garnicht!) als Partner taugt, gibt es nicht!
Die korrekte Antwort auf „Du, ich bin fertig, erschöpft, brauche Ruhe“ ist „Aber natürlich, Schatz, ruh Dich aus! Kann ich Dir was Gutes tun? Dir helfen, Dir das Leben irgendwie leichter machen?“ Und nicht „Du, das ist mir aber zu wenig für mich getan!“
ZitatVon ihm kam diesbezüglich leider gar nichts. Seine Nachrichten seien ja gar nicht so gemeint gewesen. Keine Entschuldigung, weder für die Nachrichten, noch für die Art und Weise.
Das ist typisch für solche Egozentriker!
ZitatDerzeit schreiben wir "neutrale" Nachrichten. "Small Talk".
Warum überhaupt? Du weißt, daß da nichts Positives kommen wird! Aber Du hoffst?
ZitatIch warte ab, was zum Wochenende kommt. Ob er davon ausgeht, dass ich wie immer Freitagabend bis Sonntagabend angefahren komme, also quasi wieder "Tagesordnung", oder ob er fragt, was ich möchte, und somit auf meinen Wunsch nach mehr "eigenem Leben" eingeht.
Eigentlich weißt Du, was passieren wird, oder?
ZitatAber eigentlich erwartet er ja, dass ich beweise, dass ich unverändert Gefühle für ihn habe, und ich mich entsprechend bemühe.
Dir ist hoffentlich klar, welche grandiose Unverschämtheit das ist? Wie klar er damit seinen selbstsüchtigen Charakter zeigt, Wie schietegal Du und das, was Du fühlst, für ihn sind?
ZitatTja, was muss sein, damit ich 100% hinter einer Trennung stehen würde? Ich glaube, wenn ich merke, dass er wirklich einfach so weiter macht, ohne Rücksicht auf mich, und das, was ich ihm über meinen derzeitigen Zustand erzählt habe... Und wenn der letzte Funken Gefühl bei mir erloschen ist...
Du wartest also auf einen letzten Beweis seines unerfreulichen Grundverhaltens? Eigentlich hast Du den doch schon - keine Entschuldigung! Horch mal in Dich hinein: Du hast doch noch nie eine bekommen, egal für was, oder? Er hatte doch bestimmt immer eine gute Begründung, warum DU schuld warst? Das hast Du 14 Jahre lang serviert bekommen… Du brauchst nicht „noch einen finalen Beweis, daß er wirklich…“ Er hat den schon x-Mal geliefert. Erlaube Dir, es zu glauben, und aus dieser Beziehung rauszugehen!
Edit: Bezeichnung entschärft
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Lissy im Beitrag #58 Und es stimmt auch, ich habe dieses "unterordnen" irgendwie als Kind schon gelernt. (...) "Du wirst geliebt, wenn du dich unterordnet."
Genau das meinte ich in #53:
Bedürftigkeit im Rahmen einer Beziehung hat einen eigenen Stellenwert, denke ich.
Denn sie beruht auf einem Mangel an Selbstwert und Selbstliebe - was die Gefahr in sich birgt, in emotionale Abhängigkeit zu geraten (unsicherer Bindungsstil, der meist durch die Kindheit geprägt wird).
Ich hoffe sehr für Dich, dass Deine Therapie daran etwas ändern wird.
ZitatIch warte ab, was zum Wochenende kommt. Ob er davon ausgeht ... Aber eigentlich erwartet er ja, dass ich beweise ...
markiert von mir
Vielleicht ist Dein Fokus zu stark auf ihn gerichtet - auf das, was er denken und erwarten könnte. War das schon immer so?
Hattest Du überwiegend die Rolle der Passiven, der Abwartenden?
ZitatWie gesagt, solche Trennungen habe ich schon oft durch
Zitat von Lissy im Beitrag #58Ich warte ab, was zum Wochenende kommt. Ob er davon ausgeht, dass ich wie immer Freitagabend bis Sonntagabend angefahren komme, also quasi wieder "Tagesordnung", oder ob er fragt, was ich möchte, und somit auf meinen Wunsch nach mehr "eigenem Leben" eingeht. Aber eigentlich erwartet er ja, dass ich beweise, dass ich unverändert Gefühle für ihn habe, und ich mich entsprechend bemühe.
Und sollte er fragen, was wäre deine Antwort? Weißt du, was du möchtest? Ihn nur einen Tag sehen, gar nicht oder so wie immer?
Zitat von Lissy im Beitrag #58Tja, was muss sein, damit ich 100% hinter einer Trennung stehen würde? Ich glaube, wenn ich merke, dass er wirklich einfach so weiter macht, ohne Rücksicht auf mich, und das, was ich ihm über meinen derzeitigen Zustand erzählt habe... Und wenn der letzte Funken Gefühl bei mir erloschen ist...
Der erste Teil klingt nach einem Plan, der zweite ist ein zäher Kaugummi .
Zitat von Lissy im Beitrag #58Aber ich bin ja neu in Therapie, da gibt es ein paar Baustellen, die wir versuchen aufzuarbeiten.
Wir hatten ja im letzten Thread über Beratung gesprochen. Schön, dass du einen Platz gefunden hast .
Ich verlinke nochmal ein Video aus meinem Lieblingskanal von Dami Charf Autonomie vs Beziehung (edit: ich hatte mich für Autonomie entschieden, das war auch nicht leichter)
Ich kann dir nur den Tipp geben, spüre gut in deinen Körper bei deinen Entscheidungen - ob es eng wird oder Freude auftaucht.