wie sinnvoll ist es mit Ende 40 und bereits Anzeichen der Perimenopause (sehr unregelmäßiger Zyklus und leichte Wechselsymptome) einen Hormonstatus machen zu lassen um die Wahrscheinlichkeit schwanger werden zu können zu bestimmen? Oder was wäre sonst sinnvoll um rauszufinden, ob eine Schwangerschaft überhaupt noch klappen kann?
Wenn Du noch schwanger werden willst, kümmert sich da am Besten direkt eine SpezialistIn für dieses Thema drum! Die weiß nämlich, was sie da tut.
Willst Du es nur wissen, um Dein „Verhütungsrisiko“ zu kennen - ist es rausgeschmissenes Geld. Denn der tagesaktuelle Hormonstatus ist „Glücksache“ - und schwankt von Tag zu Tag, teilweise massiv. Auch das Anti-Müllersche Hormon ist allenfalls eine „Indikation“.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich bin für mich unschlüssig, ob ich noch ein Baby will oder nicht. Wenn ein Test das sehr wahrscheinlich ausschließen könnte, kann ich für mich besser entscheiden (das ist aber nur meine innere Logik, muss keine/r verstehen können ;-)).
Was ich nicht möchte: Auf biegen und brechen schwanger werden. Etwaige KiWu-Behandlungen möchte ich also definitiv nicht.
Eure Antworten gehen jedenfalls in die Richtung dessen, was ich bislang dazu gelesen habe: Hormonstati bei unregelmäßigem Zyklus und meinem Alter: eher nur Momentaufnahme als Entscheidungsbasis.
Die Basaltemperatur zu messen könnte dir auch Aufschluss darüber geben, ob (und wie oft) noch Eisprünge stattfinden.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Das ist schon richtig- wenn aber nach ein paar Zyklen klar ist, dass kein regelmäßiger Eisprung mehr vorhanden ist, könnte es Bazeba bei der endgültigen Entscheidung und ihrer "inneren Logik" helfen. Ein KiWu Behandlung schließt sie ja aus.
Es gibt auch Eisprung-Teststäbchen, in der Anwendung wie Schwangerschaftstests. Beim großen A im 10erpack oder mehr günstiger als ein selbstzuzahlender Hormonstatus beim FA.
Ende 40 heißt Ü46? Dann ist die Wahrscheinlichkeit einer intakten Schwangerschaft ziemlich gering. Es geht ja nicht nur um regelmäßige Eisprünge sondern vorrangig um die Qualität Deiner Eizellen. Und darüber sagt der Hormonstatus nichts aus.
Nachtrag: Eine Schwangerschaft ist doch auch ein Stück weit psychisch abhängig, grade in dieser Lebensphase. Ich hab mit frisch 48, Wechseljahre, sehr unregelmäßig Periode, geradezu panische Angst schwanger zu werden. Und noch panischer vor Zwillingen, soll ja grad jetzt öfter passieren, dass die Eierstöcke auch mal zwei springen lassen....
Ich verstehe deine Frage und die Intention dahinter. Aber ich hinterfrage dich: Bist du bereit, nochmal Schwangerschaft, Geburt, Kleinkindalter, Elternabende (!!!), Grundschule usw durchzustehen? Also DU persönlich? Willst du das, packst du das?
Liebe Skala, all das frage ich mich auch und versuche zu verstehen, ob es ein Versuch meinerseits ist, das nachzuholen, was ich mit meiner Tochter nicht hatte. Keinen Baby-Vater, der sich auf das Baby gefreut hat, keinen Partner, der um mich besorgt war, mich in den Arm genommen hat. Vielleicht sind diese Schwangerschaftsgedanken Teil meines Trauerprozesses um etwas was ich nicht erlebt habe. Meine immer unreglmäßiger, aber stärker werdenede Periode und meine Hormonschwankungen machen mir das alles nicht leichter. Aber nun ja, so ist das im Leben.
Liebe Bazeba, du wirst die für dich richtige Entscheidung treffen; entweder laufen lassen und nicht verhüten, oder eben konsequent verhüten. Wäre eine weitere "Aufzucht" für dich denkbar, würde ich es dann einfach dem Zufall überlassen. Ih meine, mehr kannst du da eh nicht tun, da du ja eine KiWuBehandlung ausschließt.
Wie steht denn dein Partner dazu, möchte er vielleicht mehr ein Kind als du, denkst du ihm zuliebe darüber nach?
Du musst Dir aber darüber klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit ein Kind mit Trosomie zu bekommen, in Deinem Alter sehr hoch ist. Bist Du bereit dazu? Ein Abbruch in einem späten Stadium ist psychisch sehr belastend. Auch das Fehlgeburtsrisiko ist sehr hoch. Es sagt sich leicht, dass man es darauf ankommen lässt. Aber die Erwartungshaltung und die Enttäuschung ist dann doch schwer. Alles im Leben hat seine Zeit und die Zeit für Babys ist mit Ü45 nun einmal idR vorbei.
Zitat von bazeba im Beitrag #13Liebe Skala, all das frage ich mich auch und versuche zu verstehen, ob es ein Versuch meinerseits ist, das nachzuholen, was ich mit meiner Tochter nicht hatte. Keinen Baby-Vater, der sich auf das Baby gefreut hat, keinen Partner, der um mich besorgt war, mich in den Arm genommen hat. Vielleicht sind diese Schwangerschaftsgedanken Teil meines Trauerprozesses um etwas was ich nicht erlebt habe.
Meine immer unreglmäßiger, aber stärker werdenede Periode und meine Hormonschwankungen machen mir das alles nicht leichter. Aber nun ja, so ist das im Leben.
Das sind, meiner Meinung nach, Wechseljahrsbeschwerden. An deiner Stelle würde ich zum Gyn meines Vertrauens gehen, mich von ihm untersuchen lassen und das besprechen. Wenn du sagst das du Wechseljahrsbeschwerden hast wird er den Hormonstatus ueberpruefen.
Zitat von Farfalle im Beitrag #16 Wenn du sagst das du Wechseljahrsbeschwerden hast wird er den Hormonstatus ueberpruefen.
Dein Gyn macht das? Da hätte ich keine Chance. Ich habe vor Jahren wegen meiner OP, GM raus und nur noch ein Viertel Eierstock, einen erbeten, weil ich das Eine oder Andere Problem hatte. Ich hab ihn bekommen, aber nur als Selbstzahler.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Farfalle im Beitrag #16 Wenn du sagst das du Wechseljahrsbeschwerden hast wird er den Hormonstatus ueberpruefen.
Dein Gyn macht das? Da hätte ich keine Chance. Ich habe vor Jahren wegen meiner OP, GM raus und nur noch ein Viertel Eierstock, einen erbeten, weil ich das Eine oder Andere Problem hatte. Ich hab ihn bekommen, aber nur als Selbstzahler.
Meiner hat das ohne irgendwelches Brimborium gemacht.
Zitat von Caramac im Beitrag #11Ende 40 heißt Ü46? Dann ist die Wahrscheinlichkeit einer intakten Schwangerschaft ziemlich gering. Es geht ja nicht nur um regelmäßige Eisprünge sondern vorrangig um die Qualität Deiner Eizellen. Und darüber sagt der Hormonstatus nichts aus.
Das möchte ich unterstreichen. Ob Eisprünge stattfinden oder nicht, ist nur ein kleiner Baustein. Ich habe (aufgrund eines anderen medizinischen Problemens als "Alter") mehrere Jahre Kiwu-Behandling hinter mir und kann berichten, dass ab 40 auch die Behandlungen nur noch unter bestimmten Bedingungen sinnvoll sind. Eizellspenden zum Beispiel. Ja, Ausnahmen gibt es natürlich 😉 ich weiß die Eintrittswahrscheinlichkeiten für Schwangerschaften nicht mehr auswendig, aber mit Mitte 40 sind sie sehr niedrig, auch bei Eisprung.
Hormonstatus: Meine Fä macht es dann, wenn wegen der Wechseljahre Probleme bestehen und ggf Medikamente angeraten sein könnten.
Sowohl mein Partner, als auch ich hätten irgendwie noch gerne ein Kind und scheuen gleichzeitig beide davor zurück, das so geplant anzugehen (meine Sicht der Dinge und auch nicht weiter Gegenstand der Diskussion hier). Das mag alles seltsam scheinen, wir sind eben noch recht frisch zusammen und gleichzeitig beide nicht mehr ganz taufrisch ;-).
Natürlich habe ich Wechselbeschwerden, mein Zyklus ist aber noch vorhanden. Ich bin mir eines erhöhten Risikos bewusst.
Ich werde nichts untersuchen lassen, regelmäßige Kontrollen bei der Gyn habe ich sowieso. Die Verhütung erfolgt mittels Kondom. Sollte was schiefgehen, werden wir einen Weg finden. Eine Spirale oder Unterbindung werde ich nicht machen lassen.
Ich wünsche euch beiden alles Gute für euren weiteren Weg, und würde mich natürlich freuen, im Fall eines neuen Abenteuers, wieder von dir zu hören!
(Die Sehnsucht, und auch die Wehmut, kann ich verstehen. Ich hatte einen absolut ungewollten KS und auch die Tage danach waren schrecklich. Die Jahre danach dachte ich oft über ein zweites Kind nach, um da dann hoffentlich die gewollte natürliche Geburt zu erleben. Jetzt bin ich froh, dass es bei einem Kind blieb. Es sind zwar unterschiedliche Voraussetzungen bei uns beiden, denn meine Tochter wurde von ihrem Vater gewollt und ich umsorgt, dennoch hadere ich bis heute mit den Umständen ihrer Geburt, es hätte (aus medizinischer Sicht) nicht so laufen müssen, die Hebamme würde ich gern.... lassen wir das. Du und dein Partner jedenfalls, ihr werdet euren Weg finden!)
Ich würde mich hier gern dranhängen. Ich bin in bazebas Alter und habe meinen Hormonstatus neulich aus einem anderen Grund bestimmen lassen, um nämlich hormonelle Auslöser eines anderen Problems auszuschließen. Das Ergebnis war, ich stehe also vor dem Klimakterium und jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um mit einer Hormontherapie einzusteigen, damit man später (wenn es zu Hitzewallungen und Schlafstörungen kommt) nicht bei Null anfangen muss. Die Alternativen seien, so mein Frauenarzt, pflanzliche Mittel oder es einfach auf sich zukommen lassen. Hormone zusätzlich schlucken, behagt mir nicht so sehr, andererseits sehe ich bei meiner Mutter, wie das ausgehen kann ohne und es war nicht schön. Was sind eure Erfahrungen mit Hormonen / pflanzlichen Präparaten (was bewirken die) / und sonstigen Strategien? Und wie ist das mit den Hormonen - erhalten die einem eigentlich die Möglichkeit, theoretisch noch schwanger zu werden?
Drücken wir es mal so aus: Eine HRT erhält Dir noch ein bisschen länger die Möglichkeit, schwanger zu werden - Eisprung und so. Aber nicht die, schwanger zu bleiben, da sind etliche andere Hormonzustände nötig für. Das muß Dein Körper noch selbst schaffen.
HAST Du denn schon Probleme der klimakterischen Art? Denn gegen etwas, das ich nicht habe, würde ich persönlich auch nichts nehmen.
Daß HRT „präventiv“ eingesetzt wird, hätte ich noch nie gehört… Wobei es durchaus zunächst „unspürbare“ Indikationen gibt - Richtung Osteoporose. Inwieweit das dann als präventiv gesehen würde 🤷🏻♀️
Meine „Kurzfassung“ hier - es gibt aber auch einen Strang dazu, mit vielen anderen Erfahrungen…
Falls „nur“ der Zyklus schiefsitzt- Agnus Castus hat bei mir etwa 1Jahr lang geholfen. Und anfänglich Salbeizeug (z.B. Salvysat) gegen Hitze. Massive Schlafstörungen durch Hitzewallungen (nach 4 Wochen etwa alle Stunde Wachsein war ich ein mentales Wrack) führten dann zum Einstieg in die HRT. Funktioniert…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich habe Schlafstörungen, die aber vermutlich eher auf einen dauerhaft hohen Adrenalinpegel zurückzuführen sind. Sonst nichts weiter, die Haut altert aber gerade massiv. Momentan habe ich meine Tage nach exakt 28 Tagen, aber ich habe vor zwei, drei Jahren auch schon Agnus Castus genommen, als sich der Zyklus massiv verkürzt hatte. Ich glaube, das liegt am Sommer. Mein FA meinte - wenn ich ihn richtig verstanden habe - das jetzt bei mir ein guter Zeitpunkt sei, um einzusteigen.
4 Wochen Schlafentzug hören sich wirklich nicht gut an. Ich schlafe eher zu kurz und kann, auch am WE, nicht ohne Hilfsmittel länger schlafen.