TV-Tipp: "Zauber der Korallenriffe: Der Indische Ozean" Heute, Dienstag, 4. August 2026 um 17:40 Uhr auf Arte
Das Chagos-Archipel im Indischen Ozean ist Teil des größten Korallenatolls der Welt. Eine internationale Forschungsexpedition erkundet die einsamen Inseln – und die enorme Artenvielfalt unter Wasser. Die Forschung hat große Bedeutung auch für andere Regionen der Welt, denn fast überall stehen Korallen unter Hitzestress – und Forschende suchen nach Wegen, den Riffen zu helfen.
Das Chagos-Archipel mitten im Indischen Ozean ist Teil des größten Korallenatolls der Welt. Die Artenvielfalt unter Wasser ist enorm. Eine internationale Forschungsexpedition erkundet die einsamen Inseln und Riffe. Fernab von jedem Kontinent suchen Wissenschaftler nach Antworten auf entscheidende Fragen: Wie gesund sind Korallenriffe dort, wo es kaum menschliche Einflüsse gibt? Welche Arten kommen vor: im Wasser und an Land? Und welche Folgen hat der Klimawandel selbst in einem so entlegenen Inselparadies?...
TV-Tipp: "Das unbekannte Leben der Haie: Unterwegs im Meeresschutzgebiet Galápagos" Heute, Dienstag, 4. August 2026 um 18:35 Uhr auf Arte
Haie: gefürchtet, aber unverzichtbar fürs Gleichgewicht der Meere. Wie gefährlich sind sie, wohin wandern sie, wo pflanzen sie sich fort? Auf den Galápagos-Inseln folgen Forschende ihnen mit Satellitensendern und Kameras – und stoßen auf eine womöglich ganz neue Art. Die Dokumentation zeigt auf, welche Schutzmaßnahmen nötig sind, um die Tiere und Ökosysteme zu erhalten.
Haie gelten als gefährlich und gefürchtet. Dabei spielen sie eine zentrale Rolle für das Gleichgewicht der Meere. Doch ihr Verhalten ist nur schwer erforschbar. Wie gefährlich sind sie wirklich? Wie wandern sie? Und wo bringen sie ihren Nachwuchs zur Welt?...
TV-Tipp: "Der Geist des Nordens" Heute, Dienstag, 04.08.2026, ab 19:15 Uhr auf Phoenix
Ihre Zähigkeit ist der Stoff vieler nordischer Legenden, doch ihre spärlichen Spuren blieben bisher verwischt – Vielfraße, auch Bärenmarder genannt, sind wie gemacht für das Leben in den extremen Regionen des russisch-finnischen Grenzgebiet.
Dieser Film gibt erstmals Einblicke in diese kalte, karge und mysteriöse Welt und zeigt wie Freya, eine 3-jährige Vielfraß-Mutter, gegen alle Widrigkeiten versucht, ihren Jungen durch das erste Lebensjahr zu bringen...
TV-Tipp: "La Gomera · Wild, grün, kanarisch" Heute, Dienstag, 04.08.2026, 20:15 bis 21:00 Uhr auf ARD alpha
Der Massentourismus ist der Kanareninsel La Gomera erspart geblieben. Denn es gibt keine direkte Flugverbindung nach Kontinentaleuropa. So wurde La Gomera zum Geheimtipp für Wanderer und Naturfreunde.
Besondere Traditionen haben sich auf der Kanareninsel erhalten. Dazu gehört die Pfeifsprache El Silbo, mit der sich schon die Ureinwohner*innen über Schluchten und Täler hinweg verständigt haben. El Silbo bildet die Melodie der gesprochenen Sprache nach und hat, je nach Tonhöhe, Lautstärke und Unterbrechungen, eigene Vokale und Konsonanten. Die Pfeif-Kommunikation ist heutzutage Pflichtfach auf den Schulen La Gomeras...
TV-Tipp: "Ganz in Schale - Schmuckstücke der Meere" Heute, Mittwoch, 5. August 2026 um 17:50 Uhr auf Arte
Eine Reise durch die wunderbare Welt der Meeresschnecken und Muscheln. Je tiefer wir in die Welt der Schalentiere eintauchen, umso faszinierendere Geschichten lassen sich entdecken. Diese Dokumentation ist eine künstlerische Hommage an die geheimnisvolle Pracht der Muscheln und erklärt, wie diese komplexen Wunderwerke der Natur entstehen konnten.
Im gesamten Tierreich gehört das Schneckenhaus zu den erstaunlichsten Wundern der Evolution. Die Grundlage dafür wird bereits während der Embryonalentwicklung gelegt. Das Schneckenhaus wächst an Größe, wenn die Schalenwand dicker wird, sodass viele Meeresschneckenhäuser mit zunehmendem Alter nahezu unzerstörbar werden und ihre Besitzer gut vor Feinden aus dem umgebenden Meer geschützt sind...
TV-Tipp: "Kroatiens Küste: Endlos und wild" Heute, Mittwoch, 5. August 2026 um 18:35 Uhr auf Arte
Kroatiens Küste gilt als Sehnsuchtsort – doch unter der Oberfläche des Vertrauten verbirgt sich eine wilde Natur. Seltene Gänsegeier nisten direkt über dem Meer, Braunbären, Gämsen und Luchse bevölkern das Velebit-Gebirges, und die bunte Unterwasserwelt überrascht mit einer Vielfalt von Leben. Sonne, Wind und Wetter formen eine Landschaft im Wandel.
Kroatiens Küste ist ein Sehnsuchtsort, den viele zu kennen glauben, mit malerischen Orten, türkisfarbenen Buchten und einem steilen Küstengebirge. Wer genauer hinsieht, entdeckt eine wilde Welt voller Überraschungen und unerwarteter Naturwunder...
TV-Tipp: "Wiens Fiaker im Hitzestress?" Heute, Mittwoch, 5. August 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
Die Fiaker, die traditionellen Pferdekutschen, prägen seit mehr als 300 Jahren das Stadtbild Wiens. Doch die steigende Anzahl an Hitzetagen stellt das Tierwohl dieser Tradition in Frage. Wie zeitgemäß sind die Pferdekutschen noch?
Hermann Hofer arbeitet seit fünf Jahren als Fiaker (auch die Kutscher werden so bezeichnet). Mit Gustl und Herzi, den beiden Lipizzanern, kutschiert er bei schönem Wetter mehrmals am Tag vor allem Touristen durch die Wiener Innenstadt. Die Arbeit mit den beiden Pferden ist für ihn das Schönste, was ein Beruf bieten kann. Schon sein ganzes Leben hat der 58-Jährige mit Tieren gearbeitet. Früher war er Zoofachhändler und hat sich im Tierschutz engagiert...
TV-Tipp: "Das Steinhuder Meer - Niedersachsens wilder See" Heute, Mittwoch, 05. August 2026, 20:15 bis 21:00 Uhr im NDR
Das Steinhuder Meer, Norddeutschlands größter Flachsee, ist mit seinen angrenzenden Mooren, Erlenbrüchen und Feuchtwiesen Naturparadies und Naherholungsgebiet in einem. Segelrevier, Strandbad, aber auch Lebensraum für seltene Tiere. Der 30 Quadratkilometer große See im Westen Hannovers ist ein Paradebeispiel für Naturschutz, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Biologen haben am größten See Niedersachsens in den vergangenen 25 Jahren eine Fülle von Lebensräumen wiederhergestellt und viele längst verschwundene Tierarten wiederangesiedelt.
Der Mensch hat das Gebiet im Westen Hannovers seit jeher geprägt, sei es im Negativen, als in den 1950er-Jahren zahlreiche Feuchtgebiete entwässert wurden, sei es im Positiven, so wurden das Ost- und Westufer zum insgesamt 310 Quadratkilometer großen Naturpark erklärt...
TV-Tipp: "Seychellen - Archipel der Smaragde" Heute, Donnerstag, 6. August 2026 um 17:05 Uhr auf Arte
115 Inseln im Indischen Ozean, die wie vom Himmel gefallene Smaragde wirken: Die Korallen- und Granitinseln der Seychellen sind Wunderwelten der maritimen Biodiversität. Manche Inseln gehören überwiegend der Vogelwelt. Doch selbst unberührte "Trauminseln" sind mittlerweile bedrohte Paradiese. Das Konzept der Blue Economy“ verbindet nachhaltiges Wirtschaften mit Artenschutz.
Wie sehr der Natur der Seychellen von Menschenhand geschädigt wird, zeigt sich nicht nur an den rasch wachsenden Müllbergen, sondern auch an den schrumpfenden Mangrovenwäldern und den immer häufiger durch Korallenbleiche gefährdeten Riffen. Der ansteigende Meeresspiegel bedroht die Koralleninseln mit ihrem Untergang und die Granitinseln mit dem Verlust der Strände und wirtschaftlichen Infrastruktur...
TV-Tipp: "Kenia - Dem Regen hinterher" a) Teil 1/4 - Nach der Sintflut, ab 17:50 Uhr b) Teil 2/4 - Erde und Staub, ab 18:35 Uhr Heute, Donnerstag, 6. August 2026 auf Arte
Wasser – eine rare Ressource, die in Kenias Naturschutzgebieten über Leben und Tod entscheidet. Die Dokumentationsreihe zeigt die Bedeutung des "blauen Goldes" am Beispiel dreier Tierarten, die mit der größten Dürre seit rund 20 Jahren konfrontiert sind: Elefanten, afrikanische Wildhunde und Geparden.
a) In den kenianischen Naturschutzgebieten entscheidet Wasser über Leben und Tod. Dies zeigt sich am Beispiel von drei Tieren, die in der größten Dürre seit 20 Jahren ums nackte Überleben kämpfen. Jede der drei Hauptprotagonistinnen der Doku-Serie führt eine matriarchalisch organisierte Gruppe an. Die Geschichte beginnt unmittelbar nach Ende der Regenzeit. Im Samburu-Nationalreservat führt der Fluss Uaso Nyiro noch ausreichend Wasser und die Elefanten lassen es sich in der sattgrünen Landschaft gut gehen. Doch die Niederschläge waren schwach, und mit der üppigen Vegetation wird es bald vorbei sein...
b) Drei Gruppen von Tierfamilien, jeweils angeführt von einem Weibchen, sind mit der größten Dürre seit 20 Jahren konfrontiert. In Samburu ist der Fluss völlig ausgetrocknet. Zum Glück findet die Elefantenherde mit ihren Rüsseln eine Quelle im Flussbett. In Laikipia passt sich die Afrikanische Wildhündin Phoenix bereits der Trockenheit an. Während andere Fressfeinde der Meute Konkurrenz machen, geht das Rudel auf die Suche nach neuen Jagdgründen. Auf der anderen Seite des Flusses findet es üppigere Vegetation, doch eine Hyänenhorde hat sich an die Hunde herangepirscht. Werden sie dort bleiben können?...
TV-Tipp: "Phänomenale Natur: Grand Canyon, bedrohtes Naturerbe" Heute, Freitag, 7. August 2026 um 17:05 Uhr auf Arte
Im Westen der USA liegt der Grand Canyon, eines der großen Naturwunder der Erde. 1919 als Nationalpark unter Schutz gestellt, beherbergt er trotz unwirtlicher Lebensbedingungen eine beeindruckende Artenvielfalt. Allerdings sind die Ökosysteme des Grand Canyon heute zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt, vom Massentourismus über Uranabbau und Staudammprojekte bis hin zum Klimawandel.
Über Jahrmillionen hat sich der Colorado River tief ins Gestein des amerikanischen Westens gegraben und dabei den Grand Canyon geformt. Über eine Strecke von 445 Kilometern erstreckt sich dieses einzigartige Naturwunder. 1919 als Nationalpark unter Schutz gestellt, beherbergt er trotz unwirtlicher Lebensbedingungen eine beeindruckende Artenvielfalt...
TV-Tipp: "Verlorenes Paradies: Der Überlebenskampf der Orang-Utans" Heute, Freitag, 07.08.2026, ab 17:15 Uhr auf Phoenix
Der Regenwald auf Borneo schwindet. Während Orang-Utans ihren Lebensraum verlieren, kämpfen Menschen vor Ort für den Erhalt des Waldes. Die Abholzung zerstört die Tierwelt in Kalimantan und bringt den Borneo-Orang-Utan gefährlich nahe an den Rand des Aussterbens. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Entwaldung in diesem Teil Indonesiens am schnellsten voranschreitet.
Auf einer Bootstour tief in den Dschungel, begleitet von einem lokalen Guide, suchen wir nach wilden Orang-Utans in einem der letzten intakten Regenwaldgebiete, in denen sie auf Borneo noch überleben können. Ein Ökosystem unter Druck: Große Teile des Dschungels wurden bereits für Palmölplantagen und Bergbau gerodet...
TV-Tipp: "Kenia - Dem Regen hinterher" a) Teil 3/4 - Erlösung, ab 17:50 Uhr b) Teil 4/4 - Making-of, ab 18:35 Uhr Heute, Freitag, 7. August 2026 auf Arte
a) Die Lage wird kritisch: Die drei Weibchen in den Tierfamilien, von denen jedes eine matriarchalisch organisierte Gruppe anführt, warten ungeduldig auf die Regenzeit. Die Dokumentationsreihe "Kenia - Dem Regen hinterher" zeigt die Bedeutung des "blauen Goldes" am Beispiel dreier Tierfamilien, die mit der größten Dürre seit zwanzig Jahren konfrontiert sind. In Samburu hat die Elefantenherde Zuwachs bekommen. Die beiden Kälber und ihre Mütter trennen sich vom Clan. So wollen sie ihre Chancen erhöhen und suchen in der ausgetrockneten Ebene Nahrung. Doch die Ernte ist mager...
b) Diese Folge gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Dokumentationsreihe. In Samburu erläutert das Team von "Save the Elephants", wie man die Fortbewegung der Tiere mittels GPS-Halsbändern verfolgt. Durch dieses System kann das Drehteam jeden Elefanten einzeln orten. Außerdem patrouillieren Frauen aus der Umgebung auf den üblichen Wegen der Dickhäuter, um drohende Gebietskonflikte zwischen Elefanten und Schäferhunden weitestmöglich vorherzusehen. Die Arbeit für das Team gestaltet sich schwieriger als die mit den Elefanten. Der Grund: Die Wildhunde können nämlich bei der Jagd mehr als 20 Kilometer pro Tag zurücklegen. Um Einblick in deren verborgene Welt zu erhalten, wurden zwei Drehteams gebildet und eine Drohne eingesetzt. Dank des Zusammenspiels von Wissenschaft, Logistik und Tracking-Kenntnissen gelang es, die Flussüberquerung der Wildhunde einzufangen – eine der schönsten Szenen der Serie...
TV-Tipp: "Die Inselbahn Wangerooge" Heute, Samstag, 08.08.2026, ab 15:30 Uhr auf 3sat
Die Inselbahn Wangerooge ist die einzige von der Deutschen Bahn betriebene Schmalspurbahn. Sie zuckelt auf einer Strecke von knapp sechs Kilometern über die östlichste ostfriesische Insel. Die Meterspurbahn ist neben dem Fahrrad das einzige Verkehrsmittel auf der autofreien Insel – ohne Bahn läuft dort nichts. Güter, Personen, sogar Müll werden dort auf der Schiene transportiert – ein Paradies nicht nur für Eisenbahnfreunde.
Einen festen Fahrplan gibt es nicht. Die Bahn dient hauptsächlich dem Zubringerverkehr zwischen dem Inselhafen und dem Ort Wangerooge. Für die 3,4 Kilometer lange Strecke entlang des Wattenmeeres braucht sie 15 Minuten und führt dabei durch den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Nur die Bahn darf den Nationalpark durchqueren. Personenverkehr gibt es dort nur, wenn für Passagierschiffe genug Wasser unter dem Kiel ist. Die Inselbahn ist damit tideabhängig...
TV-Tipp: "Kleine Katze · Große Freiheit Heute, Samstag, 08.08.2026, 16:30 bis 17:15 Uhr im BR Fernsehen
Margays sind kleine Raubkatzen, die hauptsächlich durch die Zerstörung der Regenwälder gefährdet sind. Sie leben meist unbemerkt in den Bäumen des Waldes.
Guyana ist eines der kleinsten Länder in Südamerika, doch es besitzt wohl die intakteste Natur des Kontinents: unberührte Wälder, wilde Flüsse und starke autonome indigene Gemeinschaften. In einem kleinen Dorf im Süden Guyanas kümmert sich der junge Falton um das verwaiste Margayjunge. Er betreut den Margay ehrenamtlich im Rahmen des Dorfprojektes Yacumbi. In der Wildtierstation landen verwaiste Jungtiere genauso wie von den Behörden beschlagnahmte oder verletzte Tiere. Ocilla ist der erste Margay, der bei Yacumbi ausgewildert werden soll...
TV-Tipp: "Wildes Italien" a) Teil 1/2 - Von den Alpen zur Toskana, ab 17:15 Uhr b) Teil 2/2 - Von Sardinien zu den Abruzzen, ab 18:00 Uhr Heute, Sonntag, 09.08.2026 im WDR
Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften kennen viele. Dabei hat "Bella Italia" noch viel mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite! Abseits von Touristenströmen und heiß begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie die Abruzzengämsen, Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. Der Zweiteiler "Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln mit bezaubernden Aufnahmen.
a) In der ersten Folge steht der Norden Italiens im Mittelpunkt. Winter im Norden Italiens: Eis und Schnee beherrschen die Dolomiten, viele Monate lang - nur Spezialisten können hier im Hochgebirge überleben, so wie der Steinbock. Kaum ein anderes Tier klettert so trittsicher, erklimmt so elegant die steilsten Hänge...
b) Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens reizvolle Landschaften sind vielen Menschen bekannt. Dabei hat "Bella Italia" noch viel mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite! Abseits von Touristenströmen und heiß begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie Abruzzengämsen, Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. Der Zweiteiler "Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln mit bezaubernden Aufnahmen. In der zweiten Folge steht der Süden Italiens im Mittelpunkt...
TV-Tipp: "Norwegens unterschätzter Fjord" Heute, Sonntag, 09. August 2026, 18:00 bis 18:45 Uhr im NDR
Hohe Berge, tiefe Schluchten: Das ist die magische Natur der norwegischen Fjorde. Hardangerfjord, Sognefjord und Geirangerfjord teilen sich die Spitzenplätze auf der Beliebtheitsskala. Doch zwischen ihnen liegt einer, der oft unterschätzt wird: der Nordfjord. Von Måløy im Westen zieht er sich über 106 Kilometer ins Landesinnere bis zum Jostedalsbreen, Europas größtem Festlandgletscher. Aus einer Tiefe von 565 Metern erhebt sich die Landschaft bis auf 1848 Meter am Skåla. Doch nicht seine Größe macht den Fjord so besonders. Vom Meer zu den Berggipfeln, von der Westküste bis zum Gletscher im Landesinneren, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart: Der Nordfjord scheint ein unterschätzter Fjord zu sein – gerade wegen seiner Vielfalt...
TV-Tipp: "Tausend Moore, hundert Seen und ein Wald" Heute, Sonntag, 09.08.2026 | 20:15 - 21:00 Uhr im RBB Vor den Toren Berlins, im Nordosten Brandenburgs, liegt eine artenreiche Kulturlandschaft, umgeben von uralten Wäldern, tausenden Mooren und über 200 Seen: Die Schorfheide. Sie ist ein Refugium für selten gewordene Tierarten und eine Region, die in Sachen Naturschutz ein Vorbild für ganz Deutschland ist.
Die Schorfheide im Nordosten Brandenburgs ist dünn besiedelt und vielen Menschen kaum bekannt. Dabei wartet die Region mit zahlreichen Superlativen auf: Hier liegt das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Ein Teil, der fast 600 Hektar große Buchenwald Grumsin, gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und steht damit auf einer Stufe mit der Serengeti oder dem Grand Canyon. In den naturnahen Wäldern brüten See-, Fisch- und Schreiadler, Kranich und Schwarzstorch. Neben den Wäldern, prägen tausende Moore und über 200 Seen die Region. Und im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin liegt heute nicht nur der größte Demeterhof Deutschlands, sondern auch die größte zusammenhängende Ökolandbau Region Deutschlands...
TV-Tipp: "Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern" Heute, Sonntag, 09.08.2026 | 21:00 - 21:45 Uhr im RBB
Wildkatzen waren in fast allen Wäldern Mitteleuropas zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie oft verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute zu schaffen, dass es kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder in Deutschland gibt, in deren Schutz sie ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer.
Die Europäische Wildkatze ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder der Eifel, heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heutzutage die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer...
TV-Tipp: "Erstickt das Marmarameer?" Heute, Montag, 10. August 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
Das türkische Marmarameer steht vor dem Kollaps. Verschmutzung, Überfischung und der Klimawandel haben zu einem massiven Sauerstoffverlust geführt. Dass es dem Meer nicht gut geht, konnte die Weltöffentlichkeit im Jahr 2021 sehen. Eine dicke Schleimschicht breitete sich an der Oberfläche aus. Nun ist der Schleim zurück. Ist das Meer noch zu retten?
Necla Köseoğlu aus der Gemeinde Rumelikavağı, am nördlichen Ende des Bosporus, gehört zu den letzten traditionellen Kleinfischern am Marmarameer und ist eine der wenigen Frauen in dem Geschäft. Während sie früher von der Fischerei leben konnte, reicht ihr Einkommen heute nur noch für die Spritkosten. Der Fischbestand im Binnenmeer ist massiv gesunken. Überfischung, industrielle Abwässer und die Verschmutzung durch Schiffe haben das Ökosystem an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Das Marmarameer, an dessen Küsten rund 25 Millionen Menschen leben, droht zu ersticken...
TV-Tipp: "Wasserwunderwelt Schweiz" a) Teil 1/2 - Liebeserklärung ans Wildbaden, ab 20:15 Uhr b) Teil 2/2 - Liebeserklärung ans Stadtbaden, ab 21:00 Uhr Heute, Montag, 10.08.2026 auf 3sat
a) Baden in unberührter Natur – in der Schweiz ist das keine Seltenheit. Egal ob in türkisfarbenen Bergseen, tiefen Felsschluchten und wilden Flüssen; die Schweiz bietet eine Fülle an wilden Bademöglichkeiten. Wo einst Gletscher gewaltige Wasserlandschaften formten, erfrischen sich heute die ganz Mutigen in eisigen Naturpools, die über Jahrtausende in den Fels geschwemmt wurden. Am Caumasee in Graubünden schimmert das Wasser in surrealem Türkis. Diese Lagune ist längst eine Internet-Berühmtheit und zieht Touristinnen und Touristen aus aller Welt an. In den Flimserbergen auf der Alp Mora reihen sich Strudeltöpfe aneinander wie eine Perlenkette. Bei gerade mal 7 Grad Wassertemeratur kostet das Bad in den glasklaren Natur-Whirlpools ein wenig Überwindung. Die steinernen Klippen an der Maggia im Tessin ziehen die wagemutigsten Highdiver der Welt an...
b) Die Schweiz hat nah am Wasser gebaut. Viele der Schweizer Städte laden mit tiefblauen Seen, glasklaren Brunnen und froschgrünen Weihern inmitten der urbanen Landschaft zum Baden und Verweilen ein. Diese Oasen sind weit mehr als Rückzugsorte – sie sind lebendige Treffpunkte gesellschaftlichen Miteinanders, Teil einer gelebten und innig geliebten Alltagskultur. Im Wasser ist die Schweiz in ihrem Element. An der legendären Riviera von Montreux pulsiert das Leben vor allem entlang der Stadtstrände am Genfersee. Seit Jahrzehnten Sehnsuchtsort für Reisende wie Einheimische, und weiss die Stadt mit seiner französisch-inspirierten Lebensart zu punkten. Seine Bahnen ziehen kann man in Schweizer Städten aber längst nicht nur in Seen: So etwa erfreut sich in Basel das Brunnenbaden grösster Beliebtheit. Die grosszügigen Trinkbrunnen der Stadt werden im Sommer zu Pools umfunktioniert, in denen Hitzegeplagte Abkühlung finden...
TV-Tipp: "Wie schützen wir uns vor Hitze und Hochwasser?" Heute, Dienstag, 11.08.2026, ab 14:30 Uhr auf Phoenix
Die Klimakrise führt immer häufiger zu Überschwemmungen, extremer Hitze oder Waldbränden. Es notwendig, dass wir uns auf diese Gefahren einstellen. Zum Glück gibt es überall Visionäre und Forscherinnen, die mit guten, ungewöhnlichen Ideen zu unserem Schutz beitragen.
Auf Korsika gehen die Waldschützer und Waldforscherinnen ungewöhnliche Wege, um ihre Wälder widerstandsfähiger gegen Brände zu machen: sie legen sogar kontrollierte Feuer. Denn fehlt das Unterholz, breiten sich Waldbrände nicht so stark aus. Im Allgäu hingegen bringt ein ehemaliger Feuerwehrmann elf Gemeinden zusammen, die sich nur gemeinsam gut gegen das nächste Hochwasser schützen können.
Auch in Rotterdam hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengetan, sie schützen ihre Stadt durch verschiedene Schwammstadt-Projekte. Gegen brütende Hitze von über 40° Celsius kämpfen Menschen im brasilianischen São Paolo. Freiwillige pflanzen Mini-Regenwälder - kleine Oasen mitten in der Stadt, die für Mensch und Tier ein wenig Kühlung bringen.
Diese Geschichten zeigen, dass wir ungewöhnlichen Ideen brauchen, um uns besser vor Extremwetter schützen zu können...
TV-Tipp: "Wilder Oman" a) Teil 1/2 - Leoparden und Meeresschildkröten, ab 17:50 Uhr b) Teil 2/2 - Wölfe und Buckelwale, ab 18:35 Uhr Heute, Dienstag, 11. August 2026 auf Arte
a) Das Sultanat Oman ist eine der Schatzkammern Arabiens. Es ist ein Land von überraschender Vielfalt, voller ungeahnter Naturwunder und Heimat einiger der seltensten Tiere der Erde. Mehr als 80 Prozent des Landes bestehen aus unwirtlichen Ebenen und Wüsten, darunter die Rub' al Khali – die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt. Die restlichen Gebiete stecken voller Überraschungen. Das Dhofar-Gebirge im Süden ist die letzte Hochburg des Arabischen Leoparden...
b) Kaum bekannt, doch voller Naturschätze: das Sultanat Oman. Das arabische Land beherbergt unvergleichliche Landschaften und einige der produktivsten Ökosysteme unseres Planeten. Hier leben seltene Tiere: Buckelwale, Arabische Wölfe, Karakale und das Arabische Chamäleon. Das Geheimnis des Artenreichtums liegt im Sommermonsun, dem sogenannten Kharif, der der südlichen Küste Regen bringt. Wadis, in die Berge gegrabene trockene Flussbetten, füllen sich mit Wasser, und die trockene Landschaft erwacht zum Leben. Der Kharif wird durch starke Böen angetrieben, die im nördlichen Indischen Ozean entstehen und eine der stärksten Strömungen der Erde antreiben...
TV-Tipp: "Wilde Dynastien" a) Teil 1/2 - Erdmännchen, ab 17:50 Uhr b) Teil 2/2 - Pumas, ab 18:35 Uhr Heute, Mittwoch, 12. August 2026 auf Arte
a) In der trockenen Landschaft Botsuanas sind die Erdmännchen beheimatet. In ihren Kolonien hat immer ein dominantes Weibchen das Sagen. Die mächtigsten unter ihnen herrschen über 30 Tiere und vererben ihr Revier ihrem weiblichen Nachwuchs. Eine junge "Erdmännchenkönigin" lernt gerade, ihre aus zwei weiteren Weibchen, drei Männchen und sieben Jungen bestehende Gruppe zu führen. Die Makgadikgadi-Salzpfannen in Botsuana verdanken ihren Beinamen "das große Nichts" dem Umstand, dass sie völlig vegetationslos sind. Nur am Rand der immensen Salzwüste wächst dürres Gras. Die Temperatur kann hier bis auf 50 Grad Celsius ansteigen, und Regen fällt mehrere Monate lang nicht. In dieser trockenen Landschaft sind die Erdmännchen beheimatet. In ihren Kolonien hat immer ein dominantes Weibchen das Sagen. Die mächtigsten unter ihnen herrschen mitunter über 30 Tiere und vererben ihr Revier ihrem weiblichen Nachwuchs...
b) Die Dokureihe stellt sechs Wildtierfamilien vor und gibt Einblick in ihre kollektiven Überlebensstrategien. In dieser Folge: Patagonien, Südamerika: Um ihre vier Jungen aufzuziehen, muss sich eine Pumamutter gegen Rivalen behaupten, mit Guanakos anlegen, die fast dreimal so groß sind wie sie, und dem rauen Gebirgsklima trotzen. Patagonien, Südamerika: Um ihre vier Jungen aufzuziehen, muss sich eine Pumamutter gegen Rivalen behaupten, mit Guanakos anlegen, die fast dreimal so groß sind wie sie, und dem rauen Gebirgsklima trotzen. Sie muss ihren bislang größten Wurf schützen, den Kleinen aber gleichzeitig möglichst viele Fähigkeiten vermitteln, die sie zum Überleben brauchen. Außerdem muss sie den Männchen entkommen, die sich mit ihr paaren wollen, für ihren Nachwuchs aber eine tödliche Gefahr darstellen. Zudem macht ein anderes Pumaweibchen ihr das Revier streitig. Die in über zweijähriger Drehzeit entstandene Folge lässt die Schönheit und Härte eines Pumalebens aus nächster Nähe miterleben...
TV-Tipp: "Sizilien - Profit durch Brandstiftung?" Heute, Mittwoch, 12. August 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
Tausende Brände verwüsten jeden Sommer auf Sizilien ganze Landstriche. Allein im Jahr 2024 wurden rund 5.000 Quadratkilometer zerstört – eine Fläche größer als Wien. Satellitendaten zeigen ein alarmierendes Bild: Mehr als 80 Prozent der Feuer werden mutwillig gelegt. Weil die Behörden überfordert sind, tritt eine Selbsthilfe-Feuerwehr den Flammen entgegen.
Jeden Sommer steht Sizilien in Flammen. Bis zu 5.000 Brände verwüsten ganze Landstriche, zerstören Wälder, Felder und Existenzen. Offiziell sind Forstbehörde, Feuerwehr und Zivilschutz für die Brandbekämpfung zuständig. Immer wieder tauchen allerdings Fälle auf, in denen Einsatzkräfte selbst Feuer gelegt haben – um danach Prämien einzustreichen. Und immer wieder deuten Hinweise auf eine Verwicklung der Mafia, die aus verbranntem Land Profit schlägt...
TV-Tipp: "Wilde Dynastien" a) Teil 3/6 - Elefanten, ab 17:50 Uhr b) Teil 4/6 - Geparde, ab 18:35 Uhr Heute, Donnerstag, 13. August 2026 auf Arte
a) Die Dokureihe stellt sechs Wildtierfamilien vor und gibt Einblick in ihre kollektiven Überlebensstrategien. Der Amboseli-Nationalpark in Kenia ist die Heimat einer Elefantenfamilie, die seit dem Tod ihrer erfahrenen Matriarchin in Schwierigkeiten ist – in den vergangenen fünf Jahren sind zehn Elefantenbabys gestorben. Ohne eine starke Anführerin, die der Herde hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und sie zusammenhält, um die Sicherheit der Babys zu gewährleisten, ist diese Dynastie gefährdet. Ein trächtiges junges Weibchen zeigt immer mehr Selbstvertrauen und die Fähigkeit, andere zu beschützen. Bald bringt sie ihr erstes Elefantenbaby zur Welt und dann ein zweites, was bei dieser Tierart sehr selten vorkommt...
b) In dieser Folge: In einem riesigen Gebiet mit Savannen, Sümpfen und Grasland im Westen Sambias befindet sich das Revier eines Gepardenweibchens, das in diesem geschützten Reservat lebt und jagt. Seit acht Jahren beobachtet eine Gruppe von Wissenschaftlern die Wildkatze. In einem riesigen Gebiet mit Savannen, Sümpfen und Grasland im Westen Sambias befindet sich das Revier eines Gepardenweibchens, das in diesem geschützten Reservat lebt und jagt. Seit acht Jahren beobachtet eine Gruppe von Wissenschaftlern die Wildkatze. Nur fünf der 17 Jungen, die sie bisher zur Welt gebracht hat, haben das Erwachsenenalter erreicht. Nun ist sie neun – für Geparde ein sehr hohes Alter. Wird es ihr gelingen, ihre beiden neuen Babys großzuziehen?...
TV-Tipp: "Wilde Dynastien" a) Teil 5/6 - Hyänen, ab 17:50 Uhr b) Teil 6/6 - Makaken, ab 18:35 Uhr Heute, Freitag, 14. August 2026 auf Arte
a) In dieser Folge: In den sambischen Liuwa-Ebenen begleitet diese Folge eine Gruppe Tüpfelhyänen, die sich angesichts zahlreicher Veränderungen behaupten muss: In der Region herrscht große Dürre, und das dominante Weibchen des Clans ist gestorben. In den sambischen Liuwa-Ebenen begleitet diese Folge eine Gruppe Tüpfelhyänen, die sich behaupten muss: Es herrscht große Dürre, und das dominante Weibchen des Clans ist gestorben. Eigentlich hätte nun ihre Tochter die Führungsposition geerbt. Diese ist jedoch noch sehr jung, und eine ältere Hyäne macht ihr den Rang streitig...
b) In dieser Folge: In den Zedernwäldern des marokkanischen Atlasgebirges tobt ein brutaler Machtkampf unter Makaken: Das ehemalige Alphatier hat die Gruppe verlassen, und zehn Männchen machen sich nun die Vorherrschaft streitig. Letztlich triumphiert ein starker junger Makake. In den Zedernwäldern des marokkanischen Atlasgebirges tobt ein brutaler Machtkampf unter Makaken: Das ehemalige Alphatier hat die Gruppe verlassen und zehn Männchen machen sich nun die Vorherrschaft streitig. Letztlich triumphiert ein starker junger Makake. Doch er ist unerfahren, und seine größte Herausforderung wird darin bestehen, sich an der Spitze zu halten und seine eigene Dynastie zu begründen...
TV-Tipp: "Mexikos magische Tierwanderungen" Heute, Freitag, 14.08.2026, ab 18:15 Uhr auf 3sat
Ganz gleich, ob federleichter Monarchfalter, tonnenschwerer Grauwal, ob massiger See-Elefant oder graziler Flamingo - sie legen tausende Kilometer zurück, um ein besonderes Ziel zu erreichen: Mexiko. Der Staat südlich der USA zählt zu den wichtigsten Biodiversitäts-Hotspots der Erde und ist eines der artenreichsten Länder der Welt. Hier findet fast jede Spezies einen geeigneten Platz zum Gedeihen, für den es sich lohnt, große Wanderungen auf sich zu nehmen.
Die meisten Tierarten kommen hierher, um der Kälte zu entfliehen, sich fortzupflanzen oder sich satt zu fressen und Energie zu tanken. Blüten-Fledermäuse landen in der Kakteenwüste im Norden Mexikos, um hier ihre Jungen großzuziehen. Millionen Schmetterlinge überwintern in den Bergwäldern Michoacáns, Lederschildkröten legen ihre Eier an der Küste von Oaxaca im Süden des Landes ab und Grauwale schützen ihre Jungen in der San-Ignacio-Lagune im Westen...
TV-Tipp: "Leben mit Wildtieren" Heute, Freitag, 14. August 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
Wildkatzen, Wildschweine, Affen: Diese Tiere leben hierzulande nicht nur in Zoos. Der Trend, Wildtiere auch privat zu halten, führt leider oft zu nicht artgerechter Haltung. In der Reportage kämpfen engagierte Exotenliebhaberinnen und -liebhaber für Wildtiere, die ein neues besseres Zuhause benötigen. Dabei stoßen sie häufig an finanzielle und rechtliche Grenzen.
In Deutschland und Frankreich leben in manchen privaten Haushalten wilde Tiere. Die Reportage begleitet mehrere engagierte Menschen, die ihr Leben ganz den Tieren widmen. In Hohenfels am Bodensee pflegt die 75-jährige Nada Lange verletzte Wildkatzen – viele stammen aus schlechter Haltung. Für ihre Servale und Leopardenkatzen will sie eine Stiftung gründen, doch noch fehlt das nötige Startkapital...
TV-Tipp: "Das andere Spanien · Im Reich der Vögel" Heute, Samstag, 15.08.2026, 16:30 bis 17:15 Uhr im BR Fernsehen
Von diesem Landstrich haben viele noch nie gehört: die Extremadura. Doch eine Entdeckungsreise in diese entlegene Region Spaniens an der Grenze zu Portugal offenbart eine ungeahnte Artenvielfalt. In einem der am dünnsten besiedelten Landstriche in ganz Europa hat sich seit Jahrhunderten eine nahezu intakte Umwelt erhalten.
In den endlosen Weiten der spanischen Extremadura an der Grenze Spaniens zu Portugal stehen noch heute uralte, knorrige Eichen auf ausgedehnten, naturbelassenen Weidegründen. Bekannt ist die Region allenfalls für sein wichtigstes Exportgut: den iberischen Schinken. Aber die Extremadura hält nicht nur die perfekten Lebensbedingungen für die iberischen Schweine bereit. Die besondere Landschaft, die vielfältigen Naturräume, vor allem die geringe Besiedlung durch den Menschen haben in den letzten Jahrzehnten weitere Bewohner angelockt: Nach und nach haben sich immer mehr Vögel angesiedelt...
TV-Tipp: "Im Zeitalter des Feuers - Asche und Wiedergeburt in Spaniens Wäldern" Heute, Samstag, 15.08.2026, 18:45 bis 19:30 Uhr im BR Fernsehen
Waldbrände gehören seit jeher zum natürlichen Rhythmus der Erneuerung. Aus Asche folgt Wiedergeburt. Tier- und Pflanzenarten in natürlich gewachsenen Wäldern haben im Lauf der Evolution erstaunliche Anpassungs- und Überlebenstricks entwickelt. Es gibt feuerresistente Arten und sogar solche, die das Inferno für die Fortpflanzung brauchen. Auf der Iberischen Halbinsel wachsen und leben besonders viele dieser Feuerspezialisten. Oft kann die Natur vom Feuer profitieren. Die Dokumentation nimmt Spaniens Natur vor, während und nach der Feuersaison unter die Lupe.
Die andalusischen Korkeichenwälder etwa trotzen seit Jahrtausenden den immer wiederkehrenden Waldbränden. Ihre mehrere Zentimeter dicke Korkborke ist eine Anpassung an Feuer. Sie schützt die Bäume und die darunter liegenden Knospen. Diese entfalten sich nach dem Brand aufs Neue. Das artenreiche spanische Buschland existiert nur, weil es hier regelmäßig brennt. Einige hier lebende Arten wie das andalusische Taublatt und verschiedene Heidebüsche brauchen die Brände sogar, um zu überleben...