TV-Tipp: "Wunderbare Waldwelt - Wie diese grünen Oasen zum Klimaschutz und zur Gesundheit beitragen" Heute, Freitag. 22.05.2026, ab 17:20 Uhr auf 3sat
Fast die Hälfte der ganzen Fläche Österreichs ist bewaldet. Die Wälder sind wie eine große, grüne Lunge, die Sauerstoff erzeugt und Kohlenstoff speichert. Dadurch tragen Bäume zum Klimaschutz bei. Etwa 37 Prozent der Landesfläche Vorarlbergs bzw. die Hälfte der Staatsfläche Österreichs sind bewaldet, es ist eine große, grüne Lunge. Nadelwälder erzeugen pro Jahr und Hektar 30 Tonnen Sauerstoff, Laubwälder immerhin 15 Tonnen...
TV-Tipp: "Rumänien, das unvermessene Land" Heute, Freitag, 22. Mai 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
Seit Jahren versuchen Topographen die Grundstücke Rumäniens zu vermessen. Doch bis heute ist das Kataster eines der unvollständigsten der EU. Besonders in den abgelegenen Bergregionen, wo Eigentum seit Jahrhunderten per Handschlag geregelt wird, herrscht Misstrauen gegenüber den Landvermessern. Nur die alten Bergbauern kennen die überlieferten Grundstücksgrenzen.
"Er ist wieder nicht da", sagt Andrei Costea. Dabei hatte der Eigentümer des Bauernhofs der Vermessung telefonisch zugestimmt. Frustriert packen die Topographen aus Bukarest ihre Messgeräte wieder ein. Allein die Fahrt in die Banater Berge hat acht Stunden gedauert. Nun stehen sie bereits zum zweiten Mal vor verschlossener Tür...
TV-Tipp: "Ein Jahr auf unserer Erde" a) Teil 3/4 - Herbst & b) Teil 4/4 - Winter, beides in der Mediathek
a) Die ewige Reise der Erde um die Sonne bestimmt alles Leben auf dem Planeten. Auf keinem anderen gibt es Jahreszeiten. Folge 3 handelt nun vom Herbst. In Nordamerika sammelt ein junges Backenhörnchen, das keinen Winterschlaf halten wird, eifrig Vorräte – nicht ohne Pannen. Eine Grizzlybärin steht vor einem vereisten Fluss: Wie soll sie Lachse für sich und ihre beiden Jungtiere fangen und genug Winterspeck ansetzen? Was hierzulande Herbst heißt, bedeutet auf der Südhalbkugel Erleichterung: Auf der Marion Insel wird es immer wärmer und heller. Doch der junge Königspinguin hat ein Problem: Schwertwale patrouillieren die Küste...
b) Die ewige Reise der Erde um die Sonne bestimmt alles Leben auf dem Planeten. Auf keinem anderen gibt es Jahreszeiten. Im hohen Norden macht sich der Winter als erstes bemerkbar. Auf Spitzbergen herrschen Ende Oktober minus 15 Grad. Für Eisbären ist das kein Problem, doch auch auf sie warten enorme Herausforderung. Wenn die Polarnacht beginnt, verabschiedet sich die Sonne für mehr als 100 Tage. Trotzdem macht sie sich immer wieder bemerkbar: Sonnenwinde, Ströme aus geladenen Teilchen, treffen auf das Erdmagnetfeld und sorgen in Polarregionen für außerordentliche Lichtspektakel: Polarlichter. Hier bekommt man eine Ahnung von den sonst unsichtbaren magnetischen Kräften...
TV-Tipp: "Im Reich der Seeadler" Heute, Samstag, 23. Mai 2026, 14:30 bis 16:00 Uhr im NDR
Seeadler lieben die Natur und Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern. In den Baumkronen sorgen die abgeschieden gelegenen Horste und frischer Fisch für das Familienglück. Mit 479 Brutpaaren und Hunderten umherziehenden Jungvögeln gibt es im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns die meisten Seeadler.
Eine ganze Gruppe von Ehrenamtlichen beobachtet den Horstbau. Die Seeadlerschützer kontrollieren die Nester im Frühjahr und starten im Sommer riskante Kletterpartien hinauf in die Horstbäume, um die jungen Greifvögel zu beringen. 27 Meter hoch sind manche Kiefern oder Buchen, in denen die Seeadler leben...
TV-Tipp: "Italien: Die Igel-Retter aus dem Piemont" Heute, Samstag, 23. Mai 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
Die Aufnahme eines Baby-Igels hat sein Leben verändert. Als Massimo Vacchetta die kleine Ninna entdeckte, adoptierte er sie und rettete sie vor dem sicheren Tod. Seitdem hat der Tierarzt, dessen Spezialität die Behandlung von Rindern war, seine Berufung gefunden und eine Igelstation eröffnet. Die Villa des "dottore dei ricci" im Piemont ist zu einer wahren Institution geworden.
Orecchio, Ettore, Pino oder Onorina – sie alle sind Patienten von Dr. Massimo Vacchetta in der einzigen Igelklinik Italiens. Die nachtaktiven Tiere fallen Autos, motorisierten Heckenscheren, Sensen oder Mährobotern zum Opfer. Ihre Verletzungen sind oft schwerwiegend. Dottore Massimo betreut seine Schützlinge zusammen mit fünf Angestellten und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern rund um die Uhr...
Millionen Haustiere in Deutschland leiden unter Qualzuchten: etwa mit Atemnot und Kopfschmerzen, weil das Hirn nicht in klein gezüchtete Schädel passt. Schmerzen und Leiden - nur für das Aussehen. Zwergspitz, Mops, die französische Bulldogge oder Perserkatzen sind Symbol eines Trends,der Schönheit über Gesundheit stellt. Trotz des Qualzuchtparagrafen im Tierschutzgesetz, der die Zucht von kranken Wirbeltieren verbietet, sind in Deutschland mehr als 50 Hunderassen, ein Dutzend Katzenrassen sowie Meerschweinchen, Kaninchen oder Ziervögel betroffen. SWR Story deckt Verstöße auf Hundeausstellungen auf und dokumentiert, wie trotz Ausstellungsverbots Rassen ausgestellt und prämiert werden, die Qualzuchtmerkmale aufweisen. Eine verdeckte SWR Recherche zeigt, dass teure Zwergspitz-Welpen verkauft werden, ohne die Eltern auf Erbkrankheiten untersucht zu haben. Tierpathologe Prof. Achim Gruber: "Wir haben viele Rassen kaputt gezüchtet." Ist Deutschland bereit, das Gesetz zu verschärfen?
Wir sollten doch wirklich darauf achten, was wir für Haustiere anschaffen. Wenn diese Tiere keinen "Markt" finden würden, gäbe es keine derartige Zuchten. Furchtbar das alles.
TV-Tipp: "Die Leopardin" Heute, Pfingst-Sonntag, 24. Mai 2026 um 15:05 Uhr auf Arte
Wenige Tiere können es mit der Eleganz von Leoparden aufnehmen. Selten sieht man die vorsichtigen und extrem scheuen Raubkatzen länger als ein paar Sekunden. In der Serengeti gelang es jedoch, erstaunliche Einblicke in das Sozialleben und die Jagdtaktik der Lauerjäger festzuhalten. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen eine Leopardin und der Kampf, ihre Jungen großzuziehen.
Sie sind vorsichtig, extrem scheu und von beeindruckender Eleganz: Leoparden bekommt man in der freien Wildbahn meist nur für wenige Sekunden zu Gesicht. Ausgiebiger lassen sie sich höchstens beobachten, wenn sie schlafend auf einem Baum rasten und sich von der nächtlichen Jagd erholen. In der nördlichen Serengeti gelangen erstaunliche Einblicke in das Sozialleben und die Jagdtaktiken dieser Lauerjäger...
TV-Tipp: "Die letzten Europas - Wildpferde im Münsterland" Heute, Pfingst-Sonntag, 24.05.2026, ab 18:00 Uhr im WDR
Im Herzen Westfalens verbirgt sich eine Sensation: die letzten Wildpferde Europas - ursprünglich, ungezähmt und nahezu frei. Jahrhundertelang überstanden sie den Wandel von Wildnis in Kulturland und leben noch immer bei jeder Witterung mitten im Münsterland - Seite an Seite mit anderen seltenen Tieren und Pflanzen.
Einst war ganz Westfalen von sumpfigen Wäldern bedeckt. Zu jener Zeit streiften noch vielerorts wilde Pferdeherden durch das Land. Überlebt hat davon nur eine einzige. Die letzten 20 Tiere flohen vor den Menschen, die alle Wildpferde als unwillkommene Weidekonkurrenten vernichten wollten, in ein Sumpfgebiet nahe der Stadt Dülmen. Das Land gehörte den Herzögen von Croÿ. Sie stellten es Mitte des 19. Jahrhunderts kurzentschlossen unter Schutz und sicherten so das Überleben dieser letzten Wildpferde Europas...
TV-Tipp: "Spektakuläre Erde: Polarlichter" Heute, Pfingst-Sonntag, 24.05.2026, ab 19:05 Uhr auf ARD-alpha
Die Aurora borealis erstreckt sich über Tausende von Kilometern am nächtlichen Himmel. In der nordschwedischen Arktis kann sie allerdings am besten beobachtet und untersucht werden. Polarlichter zählen zu den atemberaubendsten Naturereignissen auf der Erde. Die Ausmaße dieses Schauspiels sind so gewaltig, dass es in einer Nacht in allen Ländern des Polarkreises zu sehen ist.
Unser Planet inszeniert außergewöhnliche Naturspektakel: von heftigen Blitzgewittern über riesigen Ozeanwellen, gewaltigen Vulkanausbrüchen bis zu geradezu magisch anmutenden Polarlichtern. Aber um diese einzigartigen Momente mitzuerleben, muss man nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, sondern einige der extremsten Regionen unseres Planeten aufsuchen. Die Doku-Reihe zeigt die spektakulärsten Naturschauspiele in einer nie gezeigten Schönheit...
TV-Tipp: "Spektakuläre Erde" a) Teil 1/3 - Blitze, ab 18:15 Uhr b) Teil 2/3 - Monsterwellen, ab 19:05 Uhr c) Teil 3/3 - Vulkane, ab 20:15 Uhr Heute, Pfingstmontag, 25.05.2026 auf ARD alpha
a) Ein Team aus ForscherInnen und spezialisierten Kameraleuten versucht mit Hochgeschwindigkeitskameras, Blitze zu fotografieren und zu filmen, um mehr über ihre Entstehung zu erfahren. Doch bei der Jagd nach den schweren Gewittern, die dafür nötig sind, geraten sie auch immer wieder in Gefahr. Wird es ihnen am Ende gelingen, das spektakuläre Himmelsschauspiel einzufangen?...
b) Nazaré ist nur ein kleines verträumtes Fischerdorf an der Westküste Portugals, doch es ist auf der ganzen Welt bekannt, vor allem unter Surfern, denn hier treten die größten Wellen der Erde auf. Über zwanzig Meter hohe Monsterwellen krachen bei bestimmten Wetterlagen auf die Steilküste. Doch warum türmt sich ausgerechnet hier das Meerwasser derart hoch auf? Ein Team von Spezialisten versucht, dies näher zu ergründen und gleichzeitig bei halsbrecherischen Aktionen atemberaubende Aufnahmen von den gigantischen Wellen einzufangen...
c) Unser Planet inszeniert ständig außergewöhnliche Naturspektakel: von magisch aufflammenden Polarlichtern über gleißende Gewitterstürme bis hin zu gewaltigen Vulkaneruptionen. Aber um diese einzigartigen Momente mitzuerleben, muss man nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, sondern einige der extremsten Regionen unseres Planeten aufsuchen. Für diese Doku-Reihe wurden renommierte WissenschaftlerInnen, waghalsige AbenteurerInnen und erfahrenen Kamerateams verpflichtet, um die spektakulärsten Naturschauspiele einzufangen und in einer Schönheit zu zeigen, die Sie so noch nie gesehen haben. In dieser Folge geht es um die Gewalt, die Gefahren und die Geheimnisse der Vulkane...
TV-Tipp: "Berlin ganz wild" a) Teil 1/2 - Unter Biber, Fledermaus und Nachtigall, ab 20:15 Uhr b) Teil 2/2 - Unter Hornisse, Sumpfkrebs und Wildkaninchen, ab 21:00 Uhr Heute, Pfingstmontag, 25.05.2026 im RBB
a) Berlin ist voller Naturspektakel und wilder Nachbarn. Über 200 Wildtierarten gibt es in der Stadt. Tendenz steigend. Ob Biber, Fledermaus oder Nachtigall: Die wilden Berliner haben sich längst in den vielfältigen ökologischen Nischen der Stadt eingerichtet. In Folge 1 von "Berlin ganz wild" geht es um Biber, Fledermaus und Nachtigall...
b) Berlin ist voller Naturspektakel und wilder Nachbarn. Über 200 Wildtierarten gibt es in der Stadt. Tendenz steigend. Ob Hornisse, Amerikanischer Sumpfkrebs oder Wildkaninchen: Die wilden Berliner haben sich längst in den vielfältigen ökologischen Nischen der Stadt eingerichtet. Und wie beim Menschen ist es mit tierischen Nachbarn so eine Sache: Die einen werden Freunde fürs Leben. Die anderen sieht man so gut wie nie. Einige können ziemlich lästig werden...
TV-Tipp: "Serbien - Land des Wassers" Heute, Dienstag, 26. Mai 2026 um 18:35 Uhr auf Arte
Serbien liegt zwar nicht am Meer – das Wasser prägt das Land aber trotzdem. Die großen Flüsse, allen voran die Donau, versorgen zahlreiche Ökosysteme und schaffen Lebensraum für so verschiedene Tiere wie Braunbären und Gänsegeier. Das Eiserne Tor, ein Durchbruchstal der Donau, ist die größte Flussklippenlandschaft Europas und Unesco-Weltnaturerbe.
Serbien ist geprägt von Wasser. Die Donau und die großen Flüsse Save, Morava, Drau und Theiß tragen Wasser in das Land hinein. Dort, wo vor Millionen von Jahren ein riesiges Binnenmeer die Ebene bedeckte, entstand ein einzigartiger Lebensraum mit vielfältigen Ökosystemen und ein Hotspot für Biodiversität. Das Eiserne Tor ist die größte Flussklippenlandschaft Europas und Unesco-Weltnaturerbe. Hundert Kilometer lang hat sich die Donau einen Weg durch die Südkarpaten zum Schwarzen Meer geschaffen...
TV-Tipp: "Montenegro" Heute, Mittwoch, 217.05.2026, ab 16:15 Uhr auf 3sat Das Balkanland Montenegro verdankt seinen Namen den Schwarzen Bergen. Doch es gibt viel mehr: Felsen, Schluchten, malerische Seen, Klöster, venezianische Baukunst, Sandstrände und sogar Fjorde.
Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen noch immer ihren Weg zwischen den Herausforderungen eines postsozialistischen Systems, der viel gerühmten Balkan-Gelassenheit und den Chancen eines noch weithin unentdeckten Reiseziels in Europa finden.
Ganze drei Klimazonen durchziehen das Adrialand, das gerade so groß ist wie Schleswig-Holstein. Montenegro ist ein noch sehr junges Land, seine Geschichte reicht jedoch bis ins Mittelalter zurück. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Montenegro in das neu entstandene Königreich Jugoslawien eingegliedert, nach dem Zweiten Weltkrieg war es eine Teilrepublik der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien, bevor die Bürgerinnen und Bürger 2006 für die Unabhängigkeit Montenegros stimmten...
TV-Tipp. "Kroatiens wilde Küste - Unter Geiern und Braunbären" Heute, Mittwoch, 27. Mai 2026, 20:15 bis 21:00 Uhr im NDR
Glitzerndes Licht auf türkisblauem Wasser, sonnenverwöhnte Olivenhaine und historische Küstenorte - für Touristen ist Kroatien ein mediterraner Sehnsuchtsort. Aber die Region ist viel mehr. Der Film über Kroatiens wilde Küste öffnet den Blick in ein kaum bekanntes Naturparadies entlang von mehr als 6000 Kilometern Küstenlinie und über 1000 Inseln, eine Landschaft zwischen Felsen, Meer und Gebirge, geprägt von enormer biologischer Vielfalt.
Einst waren Gänsegeier in ganz Kroatien verbreitet. Heute sind die Klippen der Kvarner Bucht an der Oberen Adria ihr letztes Rückzugsgebiet.
Im Zentrum des Naturfilms steht eine der letzten Kolonien von Gänsegeiern, die an senkrechten Klippen direkt über dem Meer brüten. Rund 100 Paare trotzen dort manchmal orkanartigen Winden. Den Filmemachern Christine Sonvilla und Marc Graf gelang es, die majestätischen Tiere über Wochen aus versteckten Kamera-Standorten zu beobachten - ein logistisches Mammutprojekt, das zu einzigartigen Aufnahmen führte...
TV-Tipp: "Mission Erdbeere - wie kommt der Geschmack zurück?" Heute, Donnerstag, 28.05.2026, ab 20:15 Uhr im WDR
Unsere Lieblingsfrucht muss vieles können: Lange Transportwege überstehen, im Supermarkt perfekt aussehen und am besten fast das ganze Jahr verfügbar sein. Der Preis: Nur noch wenig Erdbeer-Aroma.
Erdbeeren gehören zum Sommer wie Grillen, Garten und Schwimmbadpommes. Viele erinnern sich noch an diesen intensiven Duft und Geschmack aus der Kindheit. Doch warum schmecken Erdbeeren heute oft nach nichts und sind manchmal fest wie Gurken? Unsere Lieblingsfrucht muss sich neuen Herausforderungen stellen: lange Transportwege überstehen, im Supermarkt perfekt aussehen und am besten fast das ganze Jahr verfügbar sein. Der Preis: oft weniger Aroma. Denn ausgerechnet die Gene, die für den typischen Erdbeerduft sorgen, vererben sich nur schwer weiter...
TV-Tipp: "Die Anden Ecuadors - Eine mystische Bergwelt" Heute, Donnerstag, 28. Mai 2026, 20:15 bis 21:00 Uhr im NDR Im Herzen der Anden, überragt von den Vulkanen Cotopaxi und Chimborazo, liegt Ecuador, ein Land voller lebendiger Traditionen.
Wie das Fest La Mama Negra in Latacunga zum Beispiel, bei dem Elemente indigener, afroecuadorianischer und katholischer Riten verschmelzen. Zentrale Figuren sind die sogenannten Ashangueros, die einen bis zu 180 Kilogramm schweren Opferkorb in einer prächtigen Prozession durch die Stadt tragen. Die Gaben für Virgen de la Merced werden direkt anschließend von den Gläubigen verzehrt...
TV-Tipp: "Galapagos - Leben im Nationalpark" Heute, Donnerstag, 28. Mai 2026, 21:00 bis 21:45 Uhr im NDR
Seelöwen, die ohne Angst vor Menschen auf Parkbänken lümmeln, Riesenschildkröten, die die Hauptstraße überqueren, Meerechsen, die auf den Anlegestellen der Fähren lungern: eine zum Greifen nahe, wilde Natur macht die Galapagosinseln zum Traumziel für Naturliebhaber. Das Archipel, 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors im Pazifik gelegen, hat sich vom Geheimtipp zu einer der beliebtesten Destinationen Südamerikas entwickelt.
Rund 300.000 Reisende besuchen jedes Jahr den Galapagos-Nationalpark, Tendenz steigend. Und damit beginnt das Problem. Denn jeder Besucher ist eine Gefahr für die Natur: Durch eingeschleppte Samen können sich Pflanzen verbreiten, die das Ökosystem durcheinanderbringen, der Touristenboom zieht ein Bevölkerungswachstum nach sich, Wasser und Energie werden knapp. Wie die 30.000 Einwohner der zu Ecuador gehörenden Galapagosinseln leben, wie sie versuchen, sich mit den einzigartigen Tieren und Pflanzen zu arrangieren, ohne der Natur zu schaden, ist das Thema dieser Dokumentation. Sie zeigt den Alltag der Menschen in dieser besonderen Inselwelt...
TV-Tipp: "Schleswig-Holstein - Zwei Meere, ein Land" Heute, Freitag, 29. Mai 2026 um 17:50 Uhr auf Arte
Schleswig-Holstein liegt meerumschlungen im Norden Deutschlands zwischen Nord- und Ostsee. Das Bundesland ist durchzogen von vielfältigen Wasserwelten. Flüsse wie Eider, Treene, Sorge und Trave sind weitgehend unbekannt und bieten manches Geheimnis. Zwischen Wattenmeer und Kieler Bucht durchziehen über 200 Seen und Moore, Buchten, Förden und ein Fjord das Land...
TV-Tipp: "Die wimmelnde Welt der Termiten" Heute, Freitag, 29. Mai 2026 um 18:35 Uhr auf Arte
Termiten gelten als Schädlinge, die immer wieder immense wirtschaftliche Verluste verursachen. Doch diese Doku zeichnet ein gänzlich anderes Bild der tropischen Krabbeltiere: Sie zeigt eine Spezies, die das Ökosystem des gesamten Planeten beeinflusst und deren erstaunliche Lebensweise das Interesse der Forschung geweckt hat.
"Die wimmelnde Welt der Termiten" handelt von einer Entdeckung des tschechischen Entomologen Dr. Jan Šobotník: Sein Team fand heraus, dass eine südamerikanische Termitenart sich bei Gefahr selbst in die Luft sprengt. Wird ein Arbeiter der Art Neocapritermes taracua von anderen Termiten oder Ameisen angegriffen, kann er als letzten Ausweg seinen eigenen Körper zum Platzen bringen und die feindlichen Tiere mit einem dabei austretenden giftigen Sekret töten...
Hühner besitzen eine erstaunliche Intelligenz, ausgeprägte Sinne und ein komplexes Sozialleben. Die Dokumentation zeigt ihre Fähigkeiten: beeindruckendes Sehvermögen bei Futtersuche und Feinderkennung sowie Kampfgeist in der Rangordnung. Forschende weltweit untersuchen sie in Langzeitbeobachtungen, führen Spiegeltests durch und machen sich Gedanken zum Henne-Ei-Problem.
edit: bei mir im Garten leben 4 "gerettete" Hühner
Ein großer Teil der Tiere auf unserem Planeten sind Nutztiere. Dabei sind Schweine, Ziegen, Hühner und Co. klüger als vermutet. Das genau zu beweisen, ist allerdings gar nicht so einfach. Dass Nutztiere überhaupt kognitive Fähigkeiten haben, darüber wiederum besteht kein Zweifel. Was bedeutet das für die Nutztierhaltung?
Lange Zeit haben wir ihre geistigen Talente sträflich vernachlässigt. Schweine, Ziegen, Hühner, Lachse und Mäuse sind oft cleverer, als wir denken – nur leider sind unsere Messmethoden menschlich geprägt. Wie schlau sie genau sind, lässt sich schwer sagen. Während Wildtiere täglich geistige Höchstleistungen vollbringen müssen, um zu überleben, führen Nutztiere meist ein ziemlich langweiliges Leben. Könnte es sein, dass Massentierhaltung ihre Gehirne schrumpfen lässt oder sie gar depressiv macht? Neue Studien gehen genau diesen Fragen nach – mit überraschenden Ansätzen! Forschende prüfen, ob Tests, die eigentlich für Kinder oder Primaten gedacht sind, auch für unsere Nutztiere funktionieren. Und stoßen schnell an ihre Grenzen: Können wir Menschen überhaupt nachvollziehen, wie etwa ein Schwein oder ein Huhn die Welt wahrnimmt? Geschweige denn, was es denkt oder fühlt? Können uns die Erforschung der Tiersprache oder innovative Beobachtungsmethoden dabei helfen, ihre verborgenen Talente besser zu erkennen? Vor allem aber stellt sich die Frage: Was bedeutet das alles für unseren Umgang mit Nutztieren? Fest steht: Je mehr wir über ihre erstaunlichen Fähigkeiten erfahren, desto dringender wird die Debatte darüber, wie wir sie behandeln sollten. Spannende Zeiten für die Verhaltensbiologie – und höchste Zeit, unsere tierischen Mitbewohner ernst zu nehmen!
Forscher und Züchter widerlegen so manches Klischee rund um Gans, Ziege und Kaninchen. Dokureihe. In dieser Folge: Ziegen gelten als zänkisch, rastlos und launisch, verblüffen aber auch durch ihre Energie und Schalkhaftigkeit. Von allen Nutztieren sind sie ihren Naturinstinkten am nächsten geblieben. Manche Facetten ihres Verhaltens sind noch immer ein Rätsel.
Ziegen gelten als zänkisch, rastlos und launisch, verblüffen aber auch durch ihre Energie und Schalkhaftigkeit. Von allen Nutztieren sind sie ihren Naturinstinkten am nächsten geblieben. Obwohl Ziegen schon seit rund 10.000 Jahren an der Seite des Menschen leben, sind manche Facetten ihres Verhaltens noch immer ein Rätsel. So legten Ziegen bei jüngsten wissenschaftlichen Experimenten überraschende Fähigkeiten an den Tag und erwiesen sich als überaus ausgefuchst.
TV-Tipp: "Die Azoren – Naturerlebnis im Atlantik" Heute, Samstag, 30.05.2026, ab 15:30 Uhr im BR
Vulkane mit azurblauen Kraterseen, Wasserfälle im Dschungel, heiße Quellen und Portugals höchster Berg: Die Azoren sind ein grünes Paradies mitten im Atlantik. Die Inselgruppe bietet alles für einen naturnahen Abenteuerurlaub - inklusive Wandern, Canyoning, Surfen, Tauchen, Kanufahren und Baden im Naturschwimmbecken. Tamina Kallert besucht drei der insgesamt neun Inseln.
Die Hauptinsel, São Miguel, ist berühmt für ihre üppige Vegetation mit riesigen Farnen, Baumheide, Lorbeerhecken und Blumen, die nur auf den Azoren wachsen. Die malerische Hauptstadt Ponta Delgada erinnert mit ihrem typischen Kopfsteinpflaster und ihrer Architektur in vielem an das Mutterland Portugal...
TV-Tipp: "Das Moor" Heute, Samstag, 30.05.2026, 16:30 bis 17:15 Uhr im BR Fernsehen
Vor 10.000 Jahren prägten Moore weite Flächen Europas. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem veränderte, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, einen Blick in eine längst vergangene Zeit.
Es scheint, als wären die bizarrsten und farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Fauna und Flora im Moor zu Hause. Hier leben Pflanzen, die Tiere fressen und quietschbunte Pilze, die Pflanzen aussaugen. Die Balz der Doppelschnepfen wirkt wie ein Tanz von Elfen...
TV-Tipp: "100 Jahre Kruger Nationalpark mit Dirk Steffens" Heute, Sonntag, 31.05.2026, ab 17:15 Uhr im WDR
Seit hundert Jahren steht der Kruger Nationalpark für die große Vision des Naturschutzes: eine sichere Heimat für Afrikas wilde Tiere, ein Schutzgebiet für uralte Landschaften - und eine Lebensgrundlage für Menschen. Zum Jubiläum eines der berühmtesten Nationalparks der Welt begibt sich Dirk Steffens auf eine Erlebnis-Reise durch das Herz des südlichen Afrikas.
Der Dokumentarfilm führt tief hinein in den Kruger Nationalpark - von den weiten Ebenen des Südens bis zu den abgelegenen Schluchten und Flusslandschaften im Norden. Dirk Steffens erlebt den Park im Geländewagen, aber auch zu Fuß: auf Gamewalks mit Rangern, bei der Suche nach Nashörnern, Elefanten und Löwen, am Wasserloch in der Trockenzeit und unter dem Sternenhimmel eines Sleepover-Hides. Immer wieder kommt er den Tieren erstaunlich nah - respektvoll, aufmerksam, mit großem Wissen, aber auch staunend und neugierig...
TV-Tipp: "Gerettete Greyhounds: Irische Tierschützer gegen die Rennindustrie" Heute, Sonntag, 31.05.2026, ab 18:00 Uhr im WDR (TSEZ)
Moderatorin Simone Sombecki reist für „Tiere suchen ein Zuhause“ nach Irland und besucht Tiere, die auf der grünen Insel Schlimmes erlebt haben. In Irland sind Greyhound- und Pferderennen tief verwurzelt. Während auf den Rennbahnen gewettet und gefeiert wird, kämpfen Tierschützer täglich gegen die Schattenseiten der milliardenschweren Industrie. Die Reportage begleitet engagierte Helfer wie Paul O’Riordan, Sarah Conolly und viele Ehrenamtliche, die misshandelte, verletzte oder aussortierte Tiere retten und versorgen.
Im Mittelpunkt stehen ehemalige Rennhunde, die oft nur so lange gebraucht werden, wie sie Leistung bringen. Viele Tiere landen danach in Tierheimen oder auf Rettungshöfen. Die Reportage zeigt bewegende Schicksale, aber auch Hoffnung, Mitgefühl und Menschen, die unermüdlich für ein besseres Leben der Tiere kämpfen...
TV-Tipp: "Tierische Kämpfe" a) Teil 1/2 - Die Angreifer, ab 20:15 Uhr b) Teil 2/2 - Die Verteidiger, ab 21:00 Uhr Heute, Sonntag, 31.05.2026 im RBB
a) Die Angreifer jagen alle sehr unterschiedlich – und für viele ist es nicht ganz einfach, ihre Beute zu fangen. Einige der stärksten Angreifer sind die Löwen. Sie fangen auch Zebras, was aber nicht ganz so einfach ist – denn die Zebrastreifen sorgen dafür, dass kein Löwe genau erkennt, wo der vordere Anfang und das hintere Ende des Tieres ist. Hier erfolgreich zu jagen, schaffen die Löwen meistens nur, wenn sie alle zusammen angreifen. Trotzdem haben sie dann natürlich eine große Beute...
b) Bis zu 200.000 Stare fliegen gemeinsam in einer riesigen Gruppe. Eigentlich könnten sie Angreifer sogar gefährden, wenn ganz viele den Jäger mit ihrem Schnabel anpicken würden. Das passiert jedoch nie. Aber alle, die nicht ganz am Rand fliegen, sind trotzdem sehr geschützt und können sich so gut verteidigen. Auch Antilopen sind in Gruppen unterwegs. Sie haben zwar große Hörner, nutzen die aber auch nicht, um sich zu schützen. Doch wenn zum Beispiel ein Leopard angreifen will, gibt die Antilope, die ihn zuerst sieht, einen Warnruf ab. Alle anderen blicken dann zu diesem gefährlichen Feind, manche rennen sogar auf ihn zu und schaffen es dadurch, dass er sich entfernt...
TV-Tipp: "Die zauberhaften Vier" Heute, Montag, 01.06.2026, ab 16:15 Uhr auf 3sat Jahreszeiten prägen den Kreislauf des Lebens auf dramatische Weise: Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit ist einzigartig, jede stellt die Natur vor neue Herausforderungen.
Der ständige Wandel der Lebensbedingungen verlangt Tieren und Pflanzen das ganze Jahr über Höchstleistungen ab. Und die Überlebensstrategien von Eichhörnchen, Fuchs und Co. könnten faszinierender kaum sein. Der Film geht auf eine atemberaubende Entdeckungstour. Nach den Entbehrungen des Winters explodiert das Leben im Frühjahr, auf die Hitze des Sommers folgt die Erntezeit des Herbstes. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, immer mit Blick für saisonale Besonderheiten, lassen den Zauber unserer Jahreszeiten durch die heimische Natur lebendig werden...
TV-Tipp: "Afrika von oben" Teil 1/10 - Marokko, ab 17:50 Uhr Teil 2/10 - Äthiopien, ab 18:35 Uhr Heute, Montag, 1. Juni 2026 auf Arte
a) Eine Reise aus der Luft über ein Land im Nordwesten des Kontinents: Marokko. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe, verfügt das Land über mittelalterliche Städte und eindrucksvolle Architektur. Im Marokko von heute trifft die alte Welt auf die neue. Technische Meisterleistungen, wie der Megahafen Tanger Med und eine der größten Solarfarmen der Welt, versetzen in Staunen.Als Tor zu Afrika hat Marokko lange Zeit Eroberer angezogen, die alle ihre Spuren hinterlassen haben. Die Hassan-II.-Moschee in Casablanca ist eine der größten Moscheen überhaupt. Das befestigte Dorf Aït-Ben-Haddou ist eine ehemalige Karawanenstadt. Mit seinen Lehmmauern erhebt sich der Ort wie eine Fata Morgana und dient immer wieder als Filmkulisse...
b) Eine Reise aus der Luft entdeckt das bevölkerungsreichste Binnenland der Erde: Äthiopien. Das am Horn von Afrika gelegene Land wurde einst von Erdbeben und Vulkanen geprägt. Noch immer wirken gewaltige Naturkräfte: Der giftige Rauch des Erta Ale ist meilenweit zu sehen. Nicht weit von der Hauptstadt Addis Abeba eröffnet sich das Great Rift Valley...
TV-Tipp: "Marder - Eine außerordentliche Familie" Heute, Dienstag, 02.06.2026, ab 17:00 Uhr auf 3sat
Die Marderfamilie ist eine der ältesten, größten und vielfältigsten Fleischfresser-Familien der Welt.
Vom kleinsten Wiesel über den Riesenotter, den schlauen Honigdachs bis hin zum bemerkenswerten Vielfraß - diese Tierfamilie ist bekannt für ihre Fähigkeiten zur Problemlösung, ihre erstaunliche Beweglichkeit und ihre tödlichen Jagdfähigkeiten. Was macht die Marder so erfolgreich?
Mit intimen Geschichten einer Familie von Hermelinen, brandneuen Forschungsergebnissen und unglaublichem Tierverhalten enthüllt dieser Film die einzigartigen Attribute, die diesen schlauen Tieren geholfen haben, auf fast jedem Kontinent der Erde zu gedeihen.
TV-Tipp: "Afrika von oben" a) Teil 3/10 - Ghana, ab 17:50 Uhr b) Teil 4/10 - Uganda, ab 18:30 Uhr Heute, Dienstag, 2. Juni 2026 auf Arte
a) Eine Reise über das westafrikanische Land Ghana: Es ist ein Land der glühend heißen Savannen, der alten Königreiche und versunkenen Wälder. Von Nord nach Süd strömt der längste Fluss des Landes – der Volta. Er führt von den Sahel-Savannen des Nordens durch die fruchtbaren Hügel im Herzen des Landes über den größten von Menschenhand geschaffenen See Afrikas: Den Volta-See...
b) Eine Reise aus der Luft über Uganda zeigt spektakuläre Landschaften: die gletscherbedeckten Ruwenzori-Berge, urzeitliche Regenwälder und Kraterseen. Die Virunga-Berge erstrecken sich über Uganda und Ruanda bis nach Kongo. Im Bwindi-Nationalpark haben die seltenen Berggorillas ihre Heimat. Der Victoriasee hat eine enorme Größe und ist ein Paradies für Vögel...
TV-Tipp: "Afrika von oben" a) Teil 5/10 - Mosambik, ab 17:50 Uhr b) Teil 6/10 - Botsuana, ab 18:30 Uhr Heute, Mittwoch, 3. Juni 2026 auf Arte
a) Eine Reise aus der Luft über Mosambik zeigt vielfältige Naturräume: von den südlichen Savannenebenen entlang der Küste des Indischen Ozeans über Bergregenwälder hinweg bis zum Sambesi-Delta. Einsame Strände säumen unberührte Meeresparadiese. Das Verschmelzen afrikanischer, arabischer und europäischer Traditionen macht Mosambik zu einem der rätselhaftesten Länder Afrikas. Vor den Küsten Mosambiks treffen sich Große Tümmler, farbenfrohe Korallenriffe beherbergen eine riesige Artenvielfalt und auch Afrikas größte Population von Manta-Rochen lebt hier...
b) Ein Abenteuer ist die Reise aus der Luft über die Landschaften Botswanas: Der Binnenstaat überrascht mit den ausgetrockneten Salzpfannen des Makgadikgadi über das scheinbar endlose Labyrinth der Sümpfe und Überschwemmungsgebiete des Okavango-Deltas bis hin zur zweitgrößten Wüste Afrikas, der Kalahari. Das Okavango-Delta ist Weltnaturerbe und Heimat einer einzigartigen Tierwelt. An der Grenze zu Namibia fließt der Okavango und dient als ganzjährige Wasserquelle. Der Strom bietet Lebensraum für mehr als 400 Vogelarten. Auch die Menschen versorgt der Fluss. Sie fangen Fisch oder ernten Schilfgras. Die Arbeit ist nicht ungefährlich: Flusspferde, Krokodile und Schlangen lauern. Das Okavango-Delta ist Weltnaturerbe und Heimat einer einzigartigen Tierwelt.,,
TV-Tipp: "Afrika von oben" a) Teil 7/10 - Südafrika, ab 17:50 Uhr b) Teil 8/10 - Kenia, ab 18:30 Uhr Heute, Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni 2026 auf Arte
a) Eine erstaunliche Reise führt aus der Luft über das südlichste Land des Kontinents: Südafrika. Zu entdecken sind spektakuläre Küsten, wo es im Meer von Leben nur so wimmelt, und pulsierende Städte voller Leben. Südafrika vereint unterschiedlichste Naturräume. Es ist ein wildes Land, in dem die Menschen für den Erhalt ihrer kostbaren Naturschätze kämpfen. Südafrika – das sind die riesige Kalahari-Wüste im Norden und die langgezogenen Bergketten, die das Land umschließen. Am Westkap hebt Naturschutzfotograf Jean Tresfon mit dem Tragschrauber ab, auf der Suche nach dem perfekten Motiv. Dieses Paradies für Meeresbewohner ist ein Hotspot der Biodiversität. Unzählige Fischarten, Haie und Wale sind zu allen Jahreszeiten anzutreffen...
b) Eine unglaubliche Reise aus der Luft über die unzähligen Landschaften Kenias. Direkt an der Bruchkante des Großen Afrikanischen Grabenbruchs liegt auf einer Höhe von 2.400 Metern die Stadt Iten. Die Hochgebirgsgegend ist ein Mekka für die besten Läufer der Welt. Wasser vom Kilimandscharo speist die Graslandschaften im Amboseli-Nationalpark. Fruchtbare Vulkanerde hat im Hell's-Gate-Nationalpark ein Paradies für Pflanzenfresser wie Zebras und Büffel entstehen lassen. Wasser vom Kilimandscharo speist die Graslandschaften im Amboseli-Nationalpark. Die Elefanten wandern von hier zum Tsavo-Nationalpark. Sie vor Wilderei zu schützen, hat sich die Big Life Foundation zur Aufgabe gemacht. Aus der Luft spürt Pilot Craig Miller die Herden auf. Am Boden behalten erfahrene Ranger die Tiere im Blick...
TV-Tipp: "Afrika von oben" a) Teil 09/10 - Kamerun, ab 17:50 Uhr b) Teil 10/10 - Sambia, ab 18:35 Uhr Heute, Freitag, 5. Juni 2026 auf Arte
a) Die Reise aus der Luft führt nach Kamerun, an der Kreuzung von West- und Zentralafrika gelegen. Das Land ist für seine kulturelle und sprachliche Vielfalt bekannt. Von den atemberaubenden Küstenregionen am Atlantik bis zu den Ufern des Ossa-Sees sind spektakuläre Landschaften zu entdecken. Kamerun ist auch Heimat vieler Primaten. Unter den Primaten in Kamerun ist besonders der Mandrill gefährdet. Im Limbe Wildlife Center werden Opfer des illegalen Tierhandels gepflegt und auf die Rückkehr in die Wildnis vorbereitet. Kameruns größter Fluss, der Sanaga, speist den größten See des Landes. Im Ossa-See leben Rundschwanzseekühe. Ihr Lebensraum wird durch einen aggressiven Schwimmfarn bedroht...
b) Ein Flug über den Binnenstaat Sambia führt ins Herz des südlichen Afrikas. Das Land ist von mächtigen Flüssen durchzogen. Die Reise führt im Osten entlang des Sambesi über die üppigen Feuchtgebiete im Norden und erreicht schließlich das Luangwa-Tal im Osten. Die Victoriafälle an der Grenze zu Simbabwe sind einer der größten Wasserfälle der Erde. Im westlichen Flachland von Sambia speist der Sambesi fruchtbare Überschwemmungsgebiete. Hier ist das Volk der Lozi zu Hause. Wenn der Sambesi über die Ufer tritt, ziehen die Lozi in höher liegende Regionen. Es ist der Beginn eines feierlichen Massenexodus zum Klang von traditionellen Kriegstrommeln...
TV-Tipp: "Der Streit um Zoos" Heute, Freitag, 05.06.2026, ab 18:00 Uhr auf Phoenix
Wildnis mitten in der Stadt: Zoos stehen für Unterhaltung, gleichzeitig auch für Bildung und Artenschutz. Aber kann es Wildtieren in Gefangenschaft überhaupt gut gehen? Von Tierwohl bis Artenschutz erkundet Harald Lesch, was wissenschaftlich geführte Zoos leisten können und wo Kritik berechtigt ist.
Eine Reise durch Forschung, Emotionen und unsere Verantwortung gegenüber Tieren. Millionen Menschen besuchen Zoos jedes Jahr, gleichzeitig werden sie zum Schauplatz hitziger Debatten – nicht zuletzt in den sozialen Medien. „Terra X Harald Lesch“ taucht ein in dieses Spannungsfeld mit dem Ziel, wissenschaftlich einzuordnen. Harald Lesch trifft Forschende und Experten, die sich täglich der Frage stellen, wie ein tiergerechtes Leben in menschlicher Obhut möglich ist und wie Zoos gleichzeitig ihrer Verantwortung für den Artenschutz gerecht werden können...
TV-Tipp: "Kormorane · Fischdieb oder Sündenbock?" Heute, Samstag, 06.06.2026, 16:30 bis 17:15 Uhr im BR Fernsehen
Kormorane jagen, was jeweils am leichtesten verfügbar ist. So beobachtet der Biologe Stefano Volponi auf Sardinien das soziale Fischen der Kormorane. Beim gemeinschaftlichen Jagen pflegen Hunderte von Kormoranen eine extrem effektive Art des Fischfangs: Während etwa die Hälfte der Vögel durch Flügelschlagen einen Fischschwarm zusammenscheucht, kann die andere Hälfte die Fische bequem fangen und fressen. Nach einiger Zeit wechseln sich die Kormorangruppen ab...
Huhu, gestern Vormittag funktionierte das Programm hier nicht & dann war ich den ganzen Tag unterwegs. Ich hatte bereits alles vorbereitet, deshalb heute die Tipps für gestern, können bei Interesse auch in der Mediathek nachgesehen werden:
TV-Tipp: "Die verrückte Welt der Tintenfische - Die Welt der Kopffüßer" Heute, Sonntag, 07.06.2026, ab 16:30 Uhr im WDR
In den Tiefen der Meere lebt eine Gruppe von Tieren mit unglaublichen Fähigkeiten. Knochenlose Kreaturen, die Farbe und Form verändern können. Saugnäpfe machen sie zu effizienten Jägern: Tintenfische. So unterschiedlich wie ihre Fähigkeiten, ist auch die Tiergruppe selbst: Oktopusse sind achtarmige Alleskönner und Sepien die Chamäleons der Meere. Sie haben zwei weitere Tentakel, die sie entfalten können, um Beute zu machen. Genauso wie Kalmare. Sie haben besonders große Augen, mit denen sie sogar in der Tiefsee leben können. Was alle vereint: Sie sind intelligent, anpassungsfähig und haben seit Millionen von Jahren die Ozeane der Welt erobert...
TV-Tipp: "Wuppertaler Taltatzen: Hilfe für Straßenkatzen" Heute, Sonntag, 07.06.2026, ab 18:00 Uhr im WDR (TSEZ)
In Wuppertal leben nach Schätzungen von Tierschützern tausende Katzen auf der Straße, die völlig auf sich allein gestellt sind. Sie kämpfen um Futter, übertragen oft Krankheiten und vermehren sich unkontrolliert. Ein junger Verein will genau dieses Leid stoppen: die „Taltatzen“. Mit Fallen, Futterstellen und viel Einsatz versuchen die Ehrenamtlichen, die Tiere zu sichern, zu versorgen und medizinisch zu behandeln...
TV-Tipp: "Ziemlich wilde Bienen" - Ein Film von Jan Haft Heute, Sonntag, 07.06.2026 | 20:15 - 21:00 im RBB
Über Jahrtausende war sie die Honiglieferantin, perfekt an Flora und Klima in Mitteleuropa angepasst: die Dunkle Biene. Doch in den 1970er-Jahren verschwand sie aus Deutschland. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker begannen, daraus das kleinste Haustier der Welt zu machen...
TV-Tipp: "Wildes Deutschland: Der Harz" - Im Wald der Luchse Heute, Sonntag, 07.06.2026 | 21:00 - 21:45 Uhr im RBB
Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge hat viel zu bieten: verwunschene Wälder, Wildkatzen, wilde Schafe und einen langen, harten Winter. Der Harz ist sagenumwobener Treffpunkt der Hexen und ein Naturjuwel mit einer Tierwelt, die man anderenorts in Deutschland kaum noch findet. Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen Landschaft. Kahl und windumpeitscht ist sein Gipfel, dunkel und wasserreich sind seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist ein Regenfänger. Hier fällt zwei- bis dreimal so viel Niederschlag wie im Umland. Im Winter kommt der Niederschlag als Schnee und verwandelt das Gebirge in eine weiße Traumlandschaft. Dabei kann es in den Hochlagen ungemütlich werden. Am Brocken erreichen Stürme nicht selten Orkanstärke und die Temperaturen fallen regelmäßig unter minus 20 Grad...
TV-Tipp: "Mit dem Zug durch Kanada" Heute, Montag, 08.06.2026, ab 15:30 Uhr auf 3sat Einmal mit dem Zug quer durch Kanada fahren, von Toronto am Ontario Lake bis nach Vancouver, der Perle am Pazifik - von so einer Traumreise schwärmen viele Menschen . Autorin Kristin Fröhlich hat sich auf den Weg gemacht, rund 5000 Kilometer weit: Mit dem Zug durchquert sie Kanada, das zweitgrößte Land der Welt. Noch vor dem Corona-Lockdown 2020 geht es los, durch insgesamt fünf Provinzen und unterschiedlichen Zeitzonen. In Toronto steigt das Team in das Flaggschiff der kanadischen Bahngesellschaft VIA Rail, den legendären "Canadian". Die erste Teilstrecke fährt es mit diesem Linienzug über Edmonton, Winnipeg bis an den Fuß der Rocky Mountains nach Jasper...
TV-Tipp: "Die Insel der Giganten" Heute, Montag, 8. Juni 2026 um 18:35 Uhr auf Arte
Vor der Azoreninsel Santa Maria wurden Walhaie gesichtet. Es ist der einzige Ort Europas, an dem man die bis zu 20 Meter langen Riesen beobachten kann. Seit Beginn der 2000er werden sie einzeln in den tieferen Gewässern vor der Insel gesichtet. Inzwischen kehren sie fast jährlich zurück – zahlreicher und begleitet von Thunfischschwärmen. Ist der Klimawandel der Grund für ihre Präsenz?
Im Jahr 2008 hört der Unterwasserkameramann und Tierfilmer Nuno Sá von Thunfisch-Fischern von riesigen Tieren mit Mustern auf dem Rücken. Für ihn ist klar: Es kann sich nur um Walhaie handeln, die in dieser Region jedoch noch nie gesichtet wurden. Nuno und die Fischer stellen fest, dass die Meeresriesen die Thunfische anziehen. Um diese Entdeckung zu dokumentieren und das Verhalten der Walhaie zu verstehen, arbeitet Nuno fortan mit dem Meeresforschungsinstitut Okeanos zusammen...
TV-Tipp: "Rumäniens umstrittene Pferdemärkte" Heute, Dienstag, 9. Juni 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
In Rumänien haben Pferdemärkte eine lange Tradition. Doch der Handel mit Pferden ist stark reglementiert - zum Schutz vor Krankheiten und Seuchen. Die hohen behördlichen Auflagen sind für die Händler kaum einzuhalten. Doch auf dem Land sind Pferde als Arbeitstiere unverzichtbar. Und so geht der Handel auf sogenannten "Pferdeausstellungen" inoffiziell weiter.
Im ländlichen Rumänien gelten Pferde immer noch als wichtiges Arbeitsmittel, denn moderne Maschinen sind teuer und die Dieselpreise hoch. Als günstige, vielseitige Alternative ziehen die Vierbeiner in der rumänischen Landwirtschaft noch vielerorts Pflüge, Karren oder auch Holzstämme aus dem Wald...
TV-Tipp: "Das Tote Gebirge - Wunderwelt in Österreich" Heute, Mittwoch, 10. Juni 2026 um 17:50 Uhr auf Arte
Umrahmt von der Landschaft des Salzkammerguts und geschützt durch steile Felsflanken liegt auf einer Höhe von bis knapp über 2.500 Meter ein wildes und nahezu unberührtes Hochplateau: das Tote Gebirge. Das größte Karstplateau Mitteleuropas ist scheinbar ein lebensfeindlicher Ort. Doch der Schein trügt.
Nicht ohne Grund ist das Tote Gebirge von besonderem Wert und als Europaschutzgebiet ausgewiesen. Rund um das Karstplateau finden sich noch glasklare Seen, ursprüngliche Wälder, Wiesen oder Moore und bilden damit einen spektakulären Kontrast zur schroffen Felslandschaft...
TV-Tipp: "Unter Graugänsen" Heute, Mittwoch, 10. Juni 2026 um 18:30 Uhr auf Arte
Im österreichischen Almtal werden seit Jahrzehnten wilde Graugänse auf Schritt und Tritt begleitet. Ihr wildes Verhalten ist gründlicher erforscht als das aller anderen Tiere der Welt. Das Wissenschaftlerteam der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle folgt den Gänsen bei ihren täglichen Herausforderungen, lernt ihre individuellen Persönlichkeiten, Talente und Intelligenz kennen.
Die Kulisse bietet das österreichische Almtal am Rande des Toten Gebirges. Vor rund 50 Jahren siedelte der Nobelpreisträger Konrad Lorenz hier Graugänse für Verhaltensstudien an. Ihr wildes Verhalten gilt mittlerweile als gründlicher erforscht als das aller anderen Tiere der Welt...
TV-Tipp: "Dummes Huhn? Keineswegs!" Heute, Donnerstag, 11. Juni 2026 um 17:05 Uhr auf Arte
Hühner besitzen eine erstaunliche Intelligenz, ausgeprägte Sinne und ein komplexes Sozialleben. Die Dokumentation zeigt ihre Fähigkeiten: beeindruckendes Sehvermögen bei Futtersuche und Feinderkennung sowie Kampfgeist in der Rangordnung. Forschende weltweit untersuchen sie in Langzeitbeobachtungen, führen Spiegeltests durch und machen sich Gedanken zum Henne-Ei-Problem.
Auf der Erde gibt es fast dreimal so viele Hühner wie Menschen – und doch zählt der wohl bekannteste Vogel der Welt zugleich zu den rätselhaftesten...
TV-Tipp: "Orang-Utans - Die unbekannten Menschenaffen" a) Teil 1/2 - Im Dschungel Borneos, ab 20:15 Uhr b) Teil 2/2 - Im Einsatz für die Waldmenschen, ab 20:55 Uhr Heute, Donnerstag, 11.06.2026 auf Arte
In den Baumkronen Borneos begleitet die Dokumentation ein Weibchen mit zwei Jungtieren und zeigt seltene Einblicke in den Alltag der Orang-Utans. Mit spektakulären Aufnahmen erleben wir, wie geschickt diese Menschenaffen ihren Lebensraum nutzen – und wie stark Palmölplantagen ihren Regenwald unter Druck setzen. Gibt es noch Hoffnung für die letzten Menschenaffen Asiens?
a) Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation führt in die schwindelerregenden Baumwipfel Borneos, Heimat der Orang-Utans. Dank modernster Drohnentechnik erleben wir die Welt dieser faszinierenden Menschenaffen erstmals hautnah. Im Mittelpunkt stehen Sati und ihre Tochter Huyan, deren Leben die Zuschauenden tief in den Regenwald eintauchen lässt...
b) Wir wissen, dass ihr Überleben am seidenen Faden hängt. Wie sich Orang-Utans aber in der Wildnis wirklich verhalten und sich in ihrer dreidimensionalen Welt genau orientieren, wurde im Detail bisher nie gefilmt. Noch immer wird Erstaunliches über die "Waldmenschen" herausgefunden. Die Dokumentation setzt vor allem auf spektakuläre Drohnenbilder, um erstmals das Tierverhalten der Orang-Utans auf Augenhöhe festzuhalten und ihren Lebensraum erlebbar zu machen. Aufnahmen aus 40 Meter Höhe zeigen, dass ihr Leben ein ständiger Drahtseilakt ist...
TV-Tipp: "Guadeloupe, von den Gipfeln bis zum Meeresgrund" Heute, Freitag, 12. Juni 2026 um 17:50 Uhr auf Arte
Auch wenn Guadeloupe ein beliebtes Touristenziel ist und weite Teile der Insel bewohnt sind, hat die Natur an vielen Orten die Oberhand behalten. Manche Tierarten leben zurückgezogen in den noch unerschlossenen Gebieten der Insel. Andere halten sich ganz in der Nähe von Städten und Siedlungen auf – und sind doch erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Was weiß man über sie?
Auf der Insel Guadeloupe im Herzen des Karibischen Meers ist eine faszinierende Tierwelt zu Hause. Von Berggipfeln über Wälder, Flüsse und Strände bis zu Mangrovensümpfen verfügt die Insel über eine Vielzahl abwechslungsreicher und spektakulärer Landschaften und Ökosysteme. Ob Regen- oder Trockenwälder, Sand- oder Felsstrände, schroffe Berghänge oder fruchtbare Ebenen, ob von Menschenhand geformt oder noch unberührt – all diese Landschaften sind Heimat einer Vielzahl teils überraschender und wenig bekannter Tierarten...
TV-Tipp: "Lord Howe Island - Das gerettete Paradies" Heute, Freitag, 12. Juni 2026 um 18:35 Uhr auf Arte
Lord Howe Island ist Unesco-Weltnaturerbe mit einzigartiger Tier- und Unterwasserwelt. Doch eingeschleppte Ratten bedrohen das Ökosystem. Die Insulaner um Ian Hutton bekämpften die Tiere gemeinsam mit den Rangern des Nationalparks fast zwei Jahre lang – und siegten. Plötzlich tauchen Arten auf, die als ausgestorben galten. Ein Beweis dafür, wie der Mensch Natur zerstören und retten kann.
Mitten im Pazifik, fast genau auf halber Flugstrecke zwischen Neuseeland und Australien, liegt Lord Howe Island, für viele eine der schönsten Inseln der Welt – nicht nur wegen ihrer weißen Sandstrände und türkisblauen Lagunen. Lord Howe ist Unesco-Weltnaturerbe, weil hier an Land hunderte endemische Arten leben, die im Lauf der Evolution einen besonderen Weg gegangen sind. Auch die Unterwasserwelt um Lord Howe ist einzigartig. Aufgrund spezieller Strömungen befindet sich hier das südlichste Korallenriff der Welt. Die fast 4.000 Unterwasserbewohner sind Wanderer zwischen den Welten, zwischen kalt und warm...
TV-Tipp. "Formentera - Insel Paradies im Mittelmeer" Heute, Freitag, 12.06.2026 , ab 20:15 Uhr im HR
Kristallklar und türkisblau – schöner kann Wasser nicht sein, endlose weiße Strände, Wander- und Radwege in Hülle und Fülle, Leuchttürme und Mühlen, Pinien und Rosmarin sattgrün und duftend. Wo bitte gibt es denn noch so etwas auf der Welt? Auf Formentera!
Der zweitkleinsten Balearen-Insel, die nicht umsonst die „europäische Karibik“ genannt wird. Ein echtes Mini-Paradies, gerade mal 19 Kilometer lang und an der schmalsten Stelle 1,5 Kilometer breit. Zwischen Ibiza und Formentera wächst eine der größten Posidonia- Seegraswiesen der Welt. Sie ist acht Kilometer lang, rund 100.000 Jahre alt und UNESCO-Welterbe. Diese grüne Lunge des Mittelmeers ist verantwortlich für das außergewöhnlich klare Wasser. Formentera hat den Schutz dieses besonderen ökologischen Lebensraums höchste Priorität eingeräumt...
TV-Tipp: "Die Farben der Tierwelt" a) Teil 1/2 - Im Auge des Betrachters, ab 16:00 Uhr b) Teil 2/2 - Hinters Licht geführt, ab 16:45 Uhr Heute, Samstag, 13.06.2026 auf Arte
a) Farben spielen eine entscheidende Rolle bei den Interaktionen vieler Tiere. Manche sind bunt, um Partner anzulocken und Rivalen zu beeindrucken. Andere warnen Feinde mit Farbe vor ihrem Gift. Die bunten Zeichnungen vieler Tiere sind für Menschen nur unvollständig sichtbar. Mit speziell entwickelter Kameratechnologie machen Sir David Attenborough und sein Team auch Farben erkennbar, die das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnehmen kann...
b) Farben helfen einigen Tieren, sich zu tarnen und zu verstecken. Andere stellen eine reiche Farbenpracht zur Schau – und diese muss nicht einmal bei allen Exemplaren derselben Art gleich sein. Dem Filmemacher und seinem Team gelingen dank moderner Kameratechnik ungewöhnliche Einblicke in die Wirkungen von Farben und Mustern im Tierreich. Sie zeigen unter anderem, wie Mimikry funktioniert und welche Vorteile sie den Tieren bieten kann, warum Tiger für ihre wichtigsten Beutetiere nicht orange, sondern unscheinbar grün aussehen, warum Schneehühner im Sommer ganz anderes aussehen als im Winter und auf welche Weise Zebras von ihren individuellen Streifenmustern profitieren...
TV-Tipp: "Raupe auf Reisen" Heute, Samstag, 13.06.2026, 16:30 bis 17:15 Uhr im BR Fernsehen
Große Reise einer Schmetterlingsraupe: Durch die Reise ums Überleben einer kleinen Raupe entdeckt man den unglaublichen Reichtum der Mikrowelten. Mit opulenten Bildern entführt der Film in eine andere Welt. Die Welt im Kleinen, die uns jeden Tag umgibt.
Die Filmautoren begleiten eine kleine Raupe auf ihrer großen Reise durch verschiedene Ökosysteme, immer mit dem Ziel zu überleben. Der Film taucht ein in die Welt dieser Raupe, wo eine Wiese ein unendliches Gräsermeer, ein Teich ein Ozean und ein Gartenweg eine Wüste ist. Liebevoll und mit viel Aufwand produziert, faszinieren die fantastischen Bilder dieses Mikrokosmos...
TV-Tipp: "Traumzüge - Rocky Mountaineer" Heute, Samstag, 13.06.2026, ab 18:25 Uhr auf Welt
Kanadas Rocky Mountains sind mit mehr als neun Millionen Besuchern jährlich eine touristische Top-Attraktion. Seit 1990 bietet die Eisenbahngesellschaft Rocky Mountaineer Zugreisen durch die Gebirgsregion des Ahornstaats an. Eine der bekanntesten Strecken ist die von Vancouver nach Banff. Wer es sich leisten kann, genießt die Landschaft entlang des Fraser Rivers in einem der Premium-Waggons. Für 2.500 Dollar erhält der Passagier einen Platz auf dem Panoramadeck des Zuges mitsamt Gourmetmenü...