TV-Tipp: "E-Auto jetzt? Der Check" Heute, Mittwoch, 29.04.2026, ab 16:45 Uhr auf Phoenix
Sollte man sich jetzt ein E-Auto zulegen? Die Doku macht den Praxistest und liefert wertvolle Antworten. In Zusammenarbeit mit den Datenjournalisten des SWR entsteht ein online-E-Auto-Checker für jedermann, basierend auf den Erfahrungen und Fakten des Films.
SWR-Wissenschaftsjournalist Axel Wagner steigt dafür von seinem alten Verbrenner testweise auf ein E-Auto um und besucht Menschen, die schon lange mit Strom fahren. Beim ADAC testet er, ob die Batteriereichweiten wirklich halten, was Hersteller versprechen, besucht eine Werkstatt, die sich auf den Umbau von Verbrennern zu E-Autos spezialisiert hat und reist nach Norwegen, wo bereits 95 Prozent der PKW-Neuanmeldungen E-Autos sind. Was können wir von dort lernen? Woran liegt es, dass Deutschland sich so schwer tut mit der E-Automobilität?...
TV-Tipp: "Kerry - Irlands wilder Westen" Heute, Mittwoch, 29.04.2026, ab 17:45 Uhr auf 3sat Rothirsche, Dachse, Papageitaucher und die gefährdete Kornweihe prägen die Landschaft der Halbinsel Kerry. Auf den rauen Skellig-Inseln bieten die Papageitaucher zur Brutzeit ein Spektakel.
In der Weite der Landschaft entfaltet sich mit den Jahreszeiten ein biologisch vielfältiges Ökosystem. Naturschützer setzen sich dafür ein, dieses Gleichgewicht zu bewahren. Der westlichste Landstrich Irlands beeindruckt mit dramatisch zerklüfteten Bergen und Küsten, mit Mooren und Seen. Die Natur auf der Halbinsel Kerry entfaltet sich im Wechsel der Jahreszeiten. Rothirsche, Dachse, Papageitaucher und die bedrohte Kornweihe sind dort beheimatet. In den Eichenwäldern spielt sich das geheime Leben der Dachs-Clans ab, wo die Jungen im Schutz der Baue heranwachsen. Vor der Küste, auf den rauen Skellig Islands, bieten zur Brutzeit die Papageitaucher ein Spektakel...
TV-Tipp: "Freie Bahn für Wildtiere" a) Teil 1/4 - Leben mit den Wüstenlöwen, ab 17:50 Uhr b) Teil 2/4 - Leben mit den Bartgeiern, ab 18:35 Uhr Heute, Mittwoch, 29. April 2026 auf Arte
a) Wissenschaftler:innen und Umweltschützer:innen weltweit arbeiten mit der jeweiligen Bevölkerung daran, wieder freie Wildbahnen für Tiere herzustellen. In dieser Folge: In Namibia ist die Tierwelt ständig auf Wanderschaft: auf der Suche nach Nahrung und Artgenossen, mit denen sie sich paaren können. Doch die Privatisierung des Landes und Zäune behindern die Freiräume. In der Region Kunene im Nordwesten Namibias stellt das tägliche Leben eine Herausforderung dar, denn die Ressourcen sind knapp. In dieser Wüste im südwestlichen Afrika, die zu den unwirtlichsten Gegenden der Welt zählt, teilt sich der Mensch den Lebensraum mit vielen Tierarten: Elefanten, Giraffen, Oryxantilopen, Springböcke und Paviane leben hier...
b) In dieser Folge: Zwischen den südfranzösischen Pyrenäen und den Alpen wird ein Luftkorridor für Greifvögel wiederhergestellt. Nur der Bartgeier hat Mühe, sich wieder niederzulassen. Er kommt nicht über die Randbereiche des Korridors hinaus. In Südfrankreich haben menschliche Eingriffe in die Natur zum Verschwinden charakteristischer Arten in den Gebirgsregionen geführt – insbesondere großer Greifvögel und felsbewohnender Huftiere...
TV-Tipp: "Freie Bahn für Wildtiere" a) Teil 3/4 - Leben mit den Karpatenbären, ab 17:50 Uhr b) Teil 4/4 - Leben mit den Bengalischen Tigern, ab 18:35 Uhr Heute, Donnerstag, 30. April 2026 auf Arte
a) Die rumänischen Karpaten sind das wilde Herz Europas. In Rumänien gibt es einen einzigen Korridor, durch den Bären zwischen den westlichen und südlichen Karpaten wechseln können, um Schutz und Nahrung zu finden und sich zu paaren. Die Karpaten sind das Herz der europäischen Wildnis. Die Gebirgskette erstreckt sich über mehrere Länder und ist Heimat für zwei Drittel der in Europa lebenden Bären, Luchse und Wölfe. Bären benötigen riesige Reviere, denn auf der Suche nach Unterschlupf, Nahrung und einem Partner legen sie weite Strecken zurück...
b) Der Bengalische Tiger war durch Jagd, Wilderei und Abholzung am Fuße des Himalayas schon beinahe ausgestorben. Um den "König Asiens" zu retten, haben sich die Menschen zusammengetan. Am Fuße des Himalayas, zwischen Indien und Nepal, liegt das Terai - eine Region mit einer der größten Tigerpopulationen der Welt. Im 2001 vom WWF eingerichteten Khata-Korridor bewegen sich die Raubkatzen frei zwischen zwei großen Nationalparks. Vor 20 Jahren existierte zwischen diesen beiden Schutzgebieten kaum noch intakte Natur: ein durch Abholzung verwüstetes Land, eine durch Wilderei stark dezimierte Tierwelt und eine Dorfbevölkerung, die nur ein karges Auskommen hatte und nach und nach abwanderte...
TV-Tipp: "Unterwegs im Baltikum" a) Teil 1/2 - Von Estland bis Lettland, ab 20:15 Uhr b) Teil 2/2 - Von Lettland bis Litauen, ab 20:55 Uhr Heute, Donnerstag, 30. April 2026 auf Arte
In Sachen Natur hat das Baltikum viel zu bieten: 1.400 Kilometer Küste, einzigartige Wald-, Seen- und Sumpflandschaften, Dutzende seltene Tier- und Pflanzenarten. Die zweiteilige ARTE-Doku nimmt das Publikum mit auf eine bildgewaltige Reise in die Taiga Estlands, auf die Insel Kihnu, in Nationalparks und Naturreservate bis hin zu Litauens imposanten Dünen.
a) Estland ist der kleinste der drei baltischen Staaten. Rund die Hälfte des Landes ist bewaldet. Nahe der russischen Grenze liegt Alutaguse, das größte zusammenhängende Waldgebiet im Baltikum. Der dortige Nationalpark ist Lebensraum für Elche, Wölfe, Bären sowie zahlreiche seltene und gefährdete Tierarten. Die Dokumentation begleitet den Flughörnchen-Forscher Uudo Timm in die Taiga und trifft Triin Asi und Bert Rähni, die in ihrem "Bärenwald" arbeiten...
b) "Die Kurische Nehrung" – das antworten viele Litauer auf die Frage, was man in ihrer Heimat unbedingt sehen muss. Die schmale Halbinsel im Westen des Landes beherbergt die höchsten Dünen Nordeuropas. Mehr als eine Million Reisende zieht es jedes Jahr in die "Sahara der Ostsee". Doch die Nehrung ist bedroht. Dünen-Ranger wachen während der Hochsaison über die einzigartige Landschaft im Nationalpark...
TV-Tipp: "Heimat Natur" a) Teil 1/2 - Berge, Wälder, Moore, ab 17:45 Uhr b) Teil 2/2 - Feldflur, Heide, Küste, ab 18:30 Uhr Heute, Freitag, 1. Mai 2026 auf Arte
a) Diese Folge betrachtet die Lebensräume Gebirge, Wälder und Moore. Dort, wo wir aufwachsen oder irgendwann Fuß fassen, ist unsere Heimat. Sie wird nicht zuletzt von der Natur um uns herum geprägt: Wetter, Landschaft, Tiere und Pflanzen. Unsere Umwelt ist belebt und verändert sich fortlaufend. Zu dieser stetigen Veränderung der Natur tragen auch wir Menschen bei, indem wir unsere Heimat zunehmend gestalten, vernichten, schützen und prägen...
b) Die Doku zeigt die drei Lebensräume Feldflur, Heide und Küste von ihrer schönsten Seite und stellt die dort lebenden Arten und ihre Abhängigkeit von dem jeweiligen Habitat vor. Sie deckt aber auch Naturschutzprobleme auf und beschreibt kritisch den aktuellen Zustand unserer Heimat. In der jüngsten Zeit greift der Mensch auch dort ins Naturgeschehen ein, wo man es überhaupt nicht vermuten würde. Können die heimischen Tiere und Pflanzen da dauerhaft mithalten?...
TV-Tipp: "Glacierexpress: Von St. Moritz zum Matterhorn" Heute, Freitag, 01.05.2026, ab 21:45 Uhr auf 3sat
Die Fahrt mit dem "Glacier Express" ist eine der berühmtesten Eisenbahnreisen der Welt. Acht Stunden zwischen St. Moritz und Zermatt mit knapp 300 Kilometern Schweizer Alpenlandschaft. Seit 1930 gehört die Reise mit dem "langsamsten Schnellzug der Welt" zu einer der aufregendsten und bequemsten Möglichkeiten, die Alpen zu entdecken. Die Reise beginnt im mondänen St. Moritz, dem Geburtsort der alpinen Winterferien, natürlich im Winter. Hier bläst Hans Peter Danuser ins Alphorn. Der ehemalige Kurdirektor von St. Moritz hat schon in den 1980er-Jahren in New York mit dem Alphorn für den "Glacier Express" geworben. Schon bald hinter St. Moritz fährt der Zug durch den Albulatunnel...
TV-Tipp: " Tiere der Nacht - Das verborgene Leben vor unserer Haustür! Heute, Samstag, 02. Mai 2026, 16:30 bis 17:15 Uhr, im NDR
Wenn die Menschen nachts schlafen, erwacht vor der Haustür eine andere Welt - geheimnisvoll, faszinierend und oft unbemerkt. Tiere der Nacht sind echte Überlebenskünstler. Füchse zum Beispiel haben sich nahezu perfekt an das Leben in Städten angepasst. Sie streifen durch die Vorgärten, durchstöbern Mülltonnen und haben sogar gelernt, den Verkehr zu deuten. Auch Waschbären gehören längst zum nächtlichen Stadtbild und hinterlassen bei ihren Streifzügen beträchtliche Schäden: zerstörte Dachisolierungen, leer geräumte Teiche, verwüstete Gärten.
Doch nicht nur in der Stadt beginnt das Leben vieler Tierarten erst mit Einbruch der Dunkelheit. Eulen gleiten fast lautlos durch die Luft und orten mit ihrem feinen Gehör selbst das leiseste Rascheln einer Maus. Dachse, Wildschweine und Rotwild nutzen die Dunkelheit, um unbehelligt Nahrung zu suchen...
TV-Tipp: "Leben an der Nordsee - Norwegens Küsten und Fjorde" Heute, Samstag, 2. Mai 2026 um 16:30 Uhr auf Arte
Die Reise entlang der Nordseeküste beginnt im Süden von Norwegen in den Schären von Kristiansand. Hier fangen Meeresbiolog*innen Kabeljau, um zu untersuchen, wie sich die Population der Fische durch Umwelteinflüsse verändert. Weiter geht es Richtung Norden, vorbei am spektakulären 600 Meter hohen Felsplateau Preikestolen, zu den Algenfischern nahe Bergen.
In den Schären von Kristiansand entlang der Nordseeküste im Süden des Landes gibt es unzählige idyllische Fischerdörfer, einsame Buchten und ertragreiche Angelplätze. Norwegen ist Europas größter Exporteur für Fisch und die Gegend rund um Kristiansand gilt als eine der fischreichsten Norwegens. Meeresbiologen fangen hier Kabeljau im flachen Wasser der Schären, um zu untersuchen, wie sich die Population der Fische durch Umwelteinflüsse verändert...
TV-Tipp: "Wald der wilden Ponys" Heute, Samstag, 02.05.2026, ab 20:15 Uhr auf Phoenix
Der New Forest National Park im Süden Englands ist ein Waldgebiet, das seit seiner Gründung durch Wilhelm den Eroberer seit fast 1000 Jahren unter speziellem Schutz steht. In diesem einzigartigen Biotop aus dichten Eichenwäldern, weiten Heidelandschaften und tiefen Mooren leben die wilden New Forest Ponys.
Der Film begleitet das erste Lebensjahr eines Pony-Fohlens und entdeckt mit ihm die vielen Wunder der Natur im Wald der wilden Ponys...
TV-Tipp: "Kolumbien" a) Teil 1/2 - Wildnis zwischen Amazonas und Orinoco, ab 16:30 Uhr b) Teil 2/2 - Wildnis zwischen Pazifik und Anden, ab 17:15 Uhr Heute, Sonntag, 03.05.2026 im WDR
Kolumbien ist ein Land der Extreme. Von der wilden, oft menschenleeren Pazifikküste hinauf zu den schneebedeckten Vulkanen der Anden. Von den schier endlosen Weiten des Graslands am Orinoco tief hinein in die nahezu undurchdringlichen Regenwälder des Amazonas. Die spektakulären Naturlandschaften bieten ungeheuren Artenreichtum: Jaguar und Anakonda, Faultier und Brillenbär, Buckelwal, Hammerhai und Kondor - sie alle und noch so viele mehr, sind Bewohner einer in weiten Teilen noch ursprünglichen Wildnis. Die bildgewaltige Naturdokumentation des österreichischen Regisseurs und Tierfilmers Harald Pokieser bietet in zwei Teilen überraschende Einblicke in das Naturparadies, das im Bürgerkrieg über ein halbes Jahrhundert lang Sperrgebiet war.
a) Der Osten Kolumbiens wird von zwei gigantischen Flüssen beherrscht: dem Orinoco und dem Amazonas. Im Reich des Amazonas steht dichter Regenwald, während der Orinoco und seine Nebenflüsse durch weites Grasland, die Llanos, fließen...
b) Der zweite Teil führt in Regionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. An der entlegenen Pazifikküste bringen Buckelwale im Sommer ihre Kälber zur Welt. In den nahen Mangroven jagen Fische nach Krabben. Weit vor der Küste liegt, rund um die Felsinsel Malpelo, ein Meeresschutzgebiet der Superlative: Dort ziehen Millionen Schwarmfische, Hammer- und Seidenhaie ihre Bahnen...
TV-Tipp: "Irland: Shelbourne Park" Heute, Sonntag, 03.05.2026, ab 18:00 Uhr im WDR (TSEZ)
Sie werden gezüchtet, um die Schnellsten zu sein, die Greyhound-Hunde im irischen Rennsport. Aber was passiert mit den Tieren, die nicht zu Siegern taugen oder ausgedient haben? Es geht um Geld und Nervenkitzel auf Irlands Greyhound-Rennbahn, dem Shelbourne Park. Das Nachsehen haben dabei die Tiere. Simone Sombecki hat den Shelbourne Park in Dublin besucht und dort Tierschützerinnen getroffen, die sich für die Rechte der Hunde einsetzen...
TV-Tipp: "Der Bach" - Ein Film von Jan Haft Heute, Sonntag, 03.05.2026 | 20:15 - 21:00 Uhr im RBB
Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach, eines haben alle Bäche gemeinsam und unterscheiden sie von den Flüssen: Die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben - fast alle - Bäche gemeinsam: Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes sind in 96 Prozent unserer Bäche die meisten der typischen Tierarten verschwunden. Wie konnte das passieren? Und wie sieht die Zukunft unserer Bäche aus?...
TV-Tipp: "Vom Wegwerfkalb zum Alpenretter" Heute, Montag, 4. Mai 2026 um 19:40 Uhr auf Arte
Einmal im Jahr müssen Kühe kalben, damit sie Milch geben. Doch die männlichen Kälber sind unerwünscht, Abfallprodukte der Milchindustrie. Sie werden oft in Mastanlagen gebracht. Ein Landwirt, ein Wissenschaftler und ein Metzger wollen das ändern. Statt in Tierfabriken, in denen sie mit Soja oder Mais gemästet werden, schicken sie die Tiere auf die Weiden und Almen der Alpen.
Bullenkälber unerwünscht – das gilt in den meisten modernen Milchviehbetrieben. Die Rechnung der Landwirte: Damit die Kuh Milch gibt, muss sie ein Kalb auf die Welt bringen. Weibliche Kälber werden später selbst Milchkuh, Stierkälber lohnen sich nicht, sind nur ein Abfallprodukt der Milchindustrie. Sie enden nach qualvollen Transporten in Mastanlagen, oft außerhalb der EU...
TV-Tipp: "Wilder Rhein" a) Teil 1/2 - Ursprung im Hochgebirge, ab 20:15 Uhr b) Teil 2/2 - Vom Pass ins Tal, ab 21:00 Uhr Heute, Montag, 04.05.2026 auf 3sat
Der Rhein gehört weltweit zu den verkehrsreichsten Wasserstrassen. Sechs Millionen Menschen leben direkt an dieser Lebensader Europas. Aber nur die wenigsten kennen das Ursprungsgebiet des Rheins.
a) In Graubünden, wo die beiden Quellen des Vorder- und des Hinterrheins hoch oben in den Alpen liegen, ist der Rhein noch jung und wild. Die erste Folge startet am Hinterrhein. Es ist Anfang Oktober. Der erste Schnee fällt am Rheinwaldhorn. Der Bach gurgelt gleichmässig und schlängelt sich wenige Meter entfernt an der Zapporthütte vorbei. Es ist einer von zahlreichen Quellbächen des Hinterrheins...
b) Die zweite Folge startet am Oberalppass am Lai da Tuma. Der Tomasee, wie der kleine, unscheinbare Bergsee auf Deutsch heisst, gilt als eigentlicher Quellsee des Vorderrheins. Tatsächlich entspringt der Rhein hier oben aus Dutzenden kleinen Bächen, bevor er sich sammelt und als wilder, junger Fluss durch die bündnerische Surselva fliesst...
TV-Tipp: "Am Great Barrier Reef" Heute, Dienstag, 05.05.2026, ab 17:45 Uhr auf 3sat
Das Great Barrier Reef erstreckt sich über 2300 Kilometer entlang der australischen Nordostküste.Das UNESCO-Weltnaturerbe ist durch den Klimawandel bedroht.
Vier Korallenbleichen in sechs Jahren haben dem Ökosystem zugesetzt. Forschende in Australien suchen nach wiederstandfähigen Korallenarten, um sie nachzuzüchten. Doch ist ein Kollaps dieser bunten Vielfalt noch aufzuhalten?...
TV-Tipp: "Unsere Wälder" a) Teil 1/3 - Netzwerk der Tiere, ab 17:50 Uhr b) Teil 2/3 - Mut zur Lücke, ab 17:35 Uhr Heute, Dienstag, 5. Mai 2026 auf Arte Der Wald ist ein magischer Ort, der nur langsam seine Geheimnisse preisgibt. Eine Art Superorganismus, mit einem faszinierenden Zusammenspiel von Pflanzen, Pilzen und Tieren.
a) In der ersten Folge seiner dreiteiligen Dokureihe berichtet Naturfilmer Jan Haft von den erstaunlichen Verbindungen der Lebewesen im Wald. Die Dokumentationsreihe gibt Einblicke in das Leben seltener Arten, die in einige unserer Wälder zurückgekehrt sind, wie Luchs, Auerhuhn oder Wolf. Sogar Bärenspuren werden immer wieder in den Wäldern am Alpenrand entdeckt...
b) Unsere Wälder sind wahre Multitalente: Orte der Erholung und Inspiration, Holzlieferanten und Trinkwasserspeicher. Aber sind unsere Wälder tatsächlich "wilde Natur"? In Folge 2 seiner dreiteiligen Dokureihe begibt sich Naturfilmer Jan Haft auf Spurensuche. Er geht der Frage nach, wie ein Wald aussehen sollte, in dem Vielfalt herrscht...
TV-Tipp: "Unsere Wälder - Teil 3/3 - Zurück in die Zukunft" Heute, Mittwoch, 6. Mai 2026 um 17:50 Uhr auf Arte
Durch Stürme, Trockenheit, Brände und Borkenkäfer wird binnen kurzer Zeit zerstört, was über Jahrhunderte gewachsen ist. Bedeutet das das Ende für unsere Wälder und ihre Bewohner? Unordnung im Wald durch Windbruch, herumliegendes Totholz oder Brände irritieren uns. Genau darin aber liegt eine Chance für die Natur.
Es ist verblüffend und scheint wie ein Widerspruch: Nach einem Waldbrand oder einem Massenbefall durch Borkenkäfer erholen sich selbst stark geschädigte Wälder. Denn Katastrophen sind Teil eines natürlichen Kreislaufs, der Platz für frisches Grün schafft. Und die Rückkehr von Wisent, Wildpferd oder Rind schafft wichtige Voraussetzungen, um unsere Wälder fit für die Zukunft zu machen. Die großen Pflanzenfresser sorgen dafür, dass Lichtungen entstehen und die Artenvielfalt sprunghaft ansteigt...
TV-Tipp: "Natura Europa" - Teil 1/5 - Was ist Wildnis?" Heute, Mittwoch, 6. Mai 2026 um 18:35 Uhr auf Arte
"Was ist Wildnis?" zeigt, dass die größte Artenvielfalt dort herrscht, wo große Weidetiere Teil des Lebensraums sind. Da Haustiere dieselben "Ökosystem-Ingenieurleistungen" erbringen können wie Wildtiere, liegt in naturnaher Beweidung eine große Chance für Artenvielfalt, Tierwohl, Klima und die Landschaft in der wir leben.
Die größte Artenvielfalt herrscht dort, wo große Weidetiere Teil des Lebensraums sind. Große Teile Europas müssen einmal halboffene Graslandschaften gewesen sein und nicht etwa dicht bewaldet, wie man bislang vielfach angenommen hat. Das legen einerseits die Pflanzen des Grünlandes nahe, die enorm artenreich und samt und sonders mit zahllosen Anpassungen an große Weidetiere ausgestattet sind. Doch die artenreiche Großtierfauna ist mit dem Auftreten des modernen Menschen nahezu aus Europa verschwunden...
TV-Tipp: "Im Einsatz für den Oktopus" Heute, Mittwoch, 06.05.2026, ab 20:15 Uhr auf Phoenix
Etwa fünf Millionen Tonnen Tintenfische landen pro Jahr auf dem Teller. Zu viele, meint Hannes Jaenicke. Sein nächster Einsatz gilt einem der faszinierendsten Meeresbewohner: dem Oktopus. Muss ein Tier erst kurz vor der Ausrottung stehen, damit wir uns für es einsetzen? Für Hannes Jaenicke lautet die klare Antwort: „Nein“ Mit Forschern in Kroatien, mit Tierschützern in Griechenland und nachhaltigen Fischern in Indonesien macht er sich auf die Reise.
Mittlerweile gilt er fast auf der ganzen Welt als Delikatesse. Nachfrage und Preise stiegen in den letzten Jahren sprunghaft an. Bis heute wird jeder Oktopus, der auf einem Teller landet, im Meer gefangen. Trotzdem ist der Oktopus auf der Roten Liste als nicht bedroht eingestuft. Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenickes nächster Einsatz gilt trotzdem dem Oktopus. Hannes Jaenicke zeigt in diesem Film, dass der Oktopus bei größtmöglicher Fremdheit eine hohe menschenähnliche Intelligenz in sich vereint und wir viel von ihm lernen können...
TV-Tipp: "Wer rettet Mallorca?" Heute, Mittwoch, 06.05.2026, ab 21:00 Uhr auf 3sat
Kann man eine Insel kaputt lieben? Mallorca droht das tatsächlich, fürchtet Spanien-Korrespondent Sebastian Kisters. Mit Protesten wie "Euer Luxus ist unser Elend" fordern Bürgerinitiativen in Palma die Touristen auf, diesen Sommer zu Hause zu bleiben - und meinen auch die mehr als vier Millionen Deutschen, die jedes Jahr anreisen. Verrückt, denkt Sebastian Kisters. Noch 2020, während der Corona-Pandemie, sagten ihm Einheimische, ohne Touristen würde Mallorca sterben. Jetzt sind es wieder zu viele. Über mehrere Monate hat Sebastian Kisters auf Mallorca recherchiert und gelernt: Vom Wasserverbrauch bis zu explodierenden Mieten - ausgerechnet die Luxus-Urlauber schaden der Insel mehr als der oft verpönte Ballermann-Tourist. Egal aber, ob "Bierkönig" oder Finca: Wer die Insel retten will, muss der Mallorca-Liebe Grenzen setzen.
TV-Tipp: "Natura Europa" a) Teil 2/5 - Die Rückkehr der Auerochsen, ab 17:50 Uhr b) Teil 3/5 - Ein Himmel voller Vögel, ab 18:30 Uhr Heute, Donnerstag, 7. Mai 2026 auf Arte
a) Wie kein anderes prägte das mythische Tier – der Auerochse – die Landschaft unseres Kontinents. Die Dokumentation begleitet den Versuch, diese ausgestorbene Tierart wieder zum Leben zu erwecken. In einer filmischen Reise vom trockenen Spanien bis zur Bergwildnis des Velebit erleben wir einige der großartigsten Landschaften Europas. Die Dokumentation erzählt von dem ehrgeizigen Versuch, eine ausgestorbene Tierart wieder zum Leben zu erwecken: den Auerochsen. Wie kein anderes prägte das mythische Tier die Landschaft dieses Kontinents. Durch ein großangelegtes Programm, das mehrere europäische Länder und Universitäten umfasst, soll das ehemals größte Landtier des Kontinents in die Natur zurückkehren – mit Hilfe einer Kombination aus moderner Gentechnik und wissenschaftlichen Zuchtmethoden...
b) Der Zug der Vögel, lange Zeit als ewiges Naturgesetz angesehen, ist heute durch menschliche Eingriffe in die Umwelt gefährdet. Von den Niederlanden bis nach Südspanien kommen Tausende Menschen den Vögeln zur Hilfe, damit diese ihren natürlichen Instinkten weiter selbstbestimmt folgen können. Wenn der Sommer endet, verlassen die Zugvögel den Norden, um in mildere Gefilde zu ziehen. Auf ihrer Tausende Kilometer langen Reise überqueren Millionen von Wat-, Stelzen- und Sperlingsvögeln Europa von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Der Zug der Vögel ist ein einzigartiger Naturvorgang, der die Jahreszeiten bestimmt, die Menschen bewegt und sie ihre Blicke gen Himmel richten lässt... Weniger anzeigen
TV-Tipp: "So schlau sind Tiere" Heute, Donnerstag, 07.05.2026, ab 19:15 Uhr auf Phoenix
Im Tierreich wimmelt es nur so von erstaunlichen Fähigkeiten, rationalen Handlungen und mitfühlenden Vierbeinern. Ein spannendes Forschungsgebiet für die Kognitionsbiologie, aber auch die Philosophie.
Der Mensch stellt sich an die Spitze der Evolution. Doch nun finden Psychologen und Biologen heraus, dass auch Tiere intelligente Wesen sind. Im Tierreich wimmelt es von erstaunlichen Fähigkeiten, rationalen Handlungen und mitfühlenden Vierbeinern. Dennoch halten viele Menschen Tiere immer noch für gefühllos und dumm. Nicht zuletzt, weil wir sie für die Fleischproduktion an fabrikähnlichen Orten ausschlachten. Doch Tiere sind dem Menschen oft ähnlicher, als uns lieb ist. Sie nutzen Werkzeuge, haben Sprache und entwickeln manchmal sogar eine eigene Kultur. Übt dies Druck auf unsere derzeitige Beziehung zu ihnen aus?...
TV-Tipp: "Natura Europa" a) Teil 4/5 - Die Grüne Insel und die graue Steinwüste b) Teil 5/5 - Das wilde Schottland, ab 18:35 Uhr Heute, Freitag, 8. Mai 2026, um 17:50 Uhr auf Arte
a) Irland ist für seine üppigen grünen Landschaften und seine wilde Atlantikküste bekannt. Einer seiner größten Naturschätze ist eine graue Steinwüste, die einige der faszinierendsten Tiere und Pflanzen der Insel beherbergt. Der Burren, der sich an die raue Atlantikküste schmiegt, ist eine karge und zugleich mystische Landschaft, den "Herr der Ringe"-Autor J.R.R. Tolkien inspirierte. Das irische Wort "boireann" bedeutet etwa "felsiger Ort", denn charakteristisch für den Burren ist seine hügelige Karstlandschaft aus silbrig glänzendem Kalkstein, die von zahllosen Spalten und unterirdischen Höhlen durchzogen ist. Auf den ersten Blick wirkt der Burren wie ausgestorben, doch das Leben gedeiht hier in einer Vielfalt, wie sie sonst nirgendwo in Irland zu finden ist...
b) Unverwüstlich, stark und stolz – die Waldkiefer ist ein Nationalsymbol Schottlands. Sie steht für die bewegte Geschichte und die unerschöpfliche Dynamik des Landes und spendet Hoffnung für die Zukunft. Seit die Menschen ihre Beziehung zur Natur überdenken und die Rewilding-Bewegung verstärkt Zulauf gewinnt, werden wieder Waldkiefern angepflanzt. Die schottische Waldkiefer trotzt dem unbeständigen Klima und bildet das Herzstück eines faszinierenden Ökosystems, das unter anderem dem Steinadler, dem seltenen Auerhahn und dem quirligen Roten Eichhörnchen ein Zuhause bietet. Als eine der langlebigsten Baumarten ist sie aber auch Zeuge der schottischen Geschichte und der tiefgreifenden Veränderungen, die die wilden Highlands und ihre Bewohner in den vergangenen 500 Jahren durchgemacht haben...