Seit Homeoffice geh ich ja nicht mehr in die Kantine sondern koche jeden Tag oder für 2 Tage.
Habt Ihr einen Menüplaner evtl. mit Einkaufsliste?
Bin ziemlich planlos, was den Planer angeht - ein magnetischer Block am Kühlschrank mit Einkaufsliste und ein Feld für jeden Tag oder macht Ihr das Ihr mit einer App? Es sollte auf jeden Fall für eine Woche sein und auch eine Einkaufsliste für noch zu kaufende Ergänzungen für die Mahlzeiten sein.
Ich habe immer für eine Woche vorgeplant, solange ich noch Vollzeit gearbeitet habe. Heißt, ich habe händisch eine Miniliste, eigentlich nur ein Schmierzettel, mit den geplanten Gerichten gemacht, dazu geschrieben, ob das für ein-, zwei-, drei- oder viermal sein soll (ab dreimal zum portionsweise einfrieren) und danach eine Einkaufsliste erstellt. Alles händisch. Eingekauft wurde immer an einem Wochentag morgens vor der Arbeit zusammen mit meinem Mann, der die Einkäufe nach Hause transportierte, während ich zur Arbeit fuhr, wenn nicht Homeoffice angesagt war. Zusätzlich wurde in der Woche dann bei Bedarf nochmal frisches Brot und vielleicht Salat und Obst nachgekauft.
Geplant habe ich immer für sechs Tage, einen Tag habe ich bewusst offen gelassen, damit ich bei ungeplanten Aktiviitäten nicht in Kochzwang geriet. Für Tag sieben gab es dann halt Vorräte aus dem TK, Fertigessen oder es wurde auswärts gegessen. Die Reihenfolge der Gerichte war nicht für alles festgelegt. Begonnen wurde mit den verderblicheren Lebensmitteln und die haltbareren kamen später dran. Für die Woche wurden schnelle Gerichte vorgesehen, am Wochenende die mit mehr Aufwand bzw. gezielt vorgekocht.
Seit ich nur noch wenig arbeite, mache ich nur manchmal eine mehrtägige Essensplanung. Für die Arbeitstage koche ich immer noch vor, an den Tagen habe ich keine Lust, länger in der Küche zu stehen. Ansonsten bin ich inzwischen halt freier, muss nur meine wöchentliche Gemüse- und Salatkiste abarbeiten, ohne dass etwas verdirbt.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Ich habe in der Notizenfunktion meines Smartphones eine Notiz „Essensplan“, die ich laufend aktualisiere. Meistens gibt es einen Wochenplan.
Parallel dazu die App „Bring“, die ist meine Einkaufsliste. Meine Familie hat da auch Zugriff und kann ergänzen/löschen. Allerdings haben nicht alle Familienmitglieder Zugriff auf alle Listen (Allg. Einkaufsliste, Markt, DM usw.).
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Zitat von Imke im Beitrag #3Hab jetzt bei etsy so einen schönen Block mit Wochentagen und Einkaufsliste gekauft. Wird auch jetzt händisch erledigt, genau wie ei dir.
Gutes Gelingen. Es braucht sicher etwas Gewöhnungszeit, aber dann ist so eine Planung schon praktisch. Vor allem, weil man dann auch mal größere Mengen kaufen und die Lebensmittel geplant in unterschiedlichen Essen unterbringen kann. Oder auch einzelne Zutaten gezielt vorkochen/gleich größere Mengen mitkochen, was den Aufwand insgesamt verringert.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Ich arbeite quasi mit 2-3 Plänen. Unter der Woche schreibe ich mir Sachen, die mir spontan auffallen ("oh, Milch wird leer") ins Handy. Sonntag abend sitze ich mit den Wochenprospekten und einem Zettel am Tisch und plane für Montag bis Freitag - wie Lea mit Schmierzettel. Manchmal tippe ich mir das dann zu den Sachen ins Handy ab.
Am Kühlschrank hängt ein magnetischer Planer, der ist aber eigentlich eher für die Familie gedacht, damit die so grob wissen, was es zu essen gibt. Hier im Forum schreibe ich es auch nochmal auf ;-) Aber sklavisch halte ich mich nicht daran, dazu kann sich zu schnell etwas ändern.
Kein Mensch kann in der Wüste leben und davon unberührt bleiben. Er wird fortan, wenn vielleicht auch kaum merklich, das Zeichen der Nomaden tragen. (Wilfried Thesiger)