Es sind 2 verschiedene Kellerräume, aber ohne Tür dazwischen. Da müsste ich eine Staubschutztür befestigen. Im gleichen Keller würde ich das natürlich nicht aufstellen ☺️.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Endlich mal ECHTE Werkstattladies hier. Sympathisch!
Meiner gut ausgestatteten Holzwerkstatt habe ich in Coronazeit noch eine Sandstrahlmaschine hinzugefügt. Ich find es toll, Holzmaserungen freizulegen.
Meine Maschinen kaufe ich je nach erwartbarer Häufigkeit der Nutzung. Das beginnt bei Festool über Makita und Bosch, aber auch mal Parkside, wenn ich weiß, dass ich sie nur sporadisch nutzen werde. Maschinen sind immer eine Gefahr für mich: Wo sich andere Schuhe kaufen, lege ich mir Maschinen zu.
Ach ja, was mir noch fehlt ist ein Schweißgerät. Und ein Laserschneider ...
Zitat von Lollla im Beitrag #52Meine Maschinen kaufe ich je nach erwartbarer Häufigkeit der Nutzung. Das beginnt bei Festool über Makita und Bosch, aber auch mal Parkside, wenn ich weiß, dass ich sie nur sporadisch nutzen werde.
Theoretisch mache ich das auch so. Praktisch nutzt man manches dann aber häufiger als gedacht und ersetzt es doch nie. Aber im Prinzip stimmt es schon. Meine vielgenutzten Akkuschrauber sind von Makita und Bosch Blau, mein selten genutzter Stemmhammer von Parkside, das reicht für den Zweck. Mein Multitool habe ich kürzlich von Bosch Grün kabelgebunden auf Fein Akku umgestellt. Ist schon netter. Aber ich schleppe immer noch einiges aus der Studentenzeit, Ererbtes oder Geschenktes mit mir herum, da ist auch ziemlicher Schrott dabei.
Daher genieße ich den Strang und schwelge in Umbauplänen 😉 ich komme zwar aus einer Selbermacherfamilie, aber mit Holz hatte es dort keiner und Geld könnte dafür auch nicht ausgegeben werden. Sprich, ich traue mich an alles ran, meine Werkbank besteht jedoch aus zwei alten Windelkartons, auf die ich das Werkstück lege. Mit der Oberfräse bin ich da allerdings an Grenzen gestossen, weil ich die ja zweihändig bedienen muss und dann mit dem Knie das Werkstück.... Nicht gut.
Noch viel Luft nach oben in der Ausstattung.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Ach so, so etwas ähnliches wie das Stauraummonster habe ich vor ein paar Jahren für unsere Garage gebaut. Wie fast alle Laien viel zu massiv. Da reicht ne Handkreissäge, notfalls auch Muckies und ein Fuchsschwanz. Kappsäge mit Zugfunktion ist schicker, aber für OSB Platten ist eine Handkreissäge praktischer.
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Na, aber für das Üben mit einer vernünftigen Säge (da waren sie wieder meine drei Probleme, aber ich kreise das Thema so nach und nach ein) wäre es schon toll 😊.
Ich habe meinem Mann gerade das Stauraum-Monster gezeigt. Er war sehr angetan.
>>> Aber: jetzt will er mitmachen 🫢. Ich grübel mal drüber nach. Die Praktische hier im Haus bin ich. Ganz klar. Also ob das so gut geht 😬.
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Naja, gelegenlich braucht man ein zweites Paar Hände um mal was zu halten oder zu heben und zum transportieren. So lange ihm klar ist, dass du die Chefin der Werkstatt bist, ist ja alles gut.
Und ja das Stauraummonster hatte ich beim durchzappen auch gesehen und direkt an dich gedacht. Und a) wie sie ja auch irgendwo sagt, lieber etwas zu massiv als zu filigran, aber ich halte es auch für eine gute Idee es mehrteilig zu bauen und dann flexibel zu sein.
@promethea71 : Siesta! Bin da auch eher beim Klotzen und bei Flexibilität. Sonst ist man wieder dabei zu stabilisieren durch Kreuze usw.
Je älter ich werde, desto qualitativer anspruchsvoller werden meine Wünsche. Auch wegen der Umwelt sind viele Umwege über überflüssige Produkte oder solche, die zu schnell den Geist aufgeben, nicht gut.
Manchmal wünschte ich mir zurück, dass der Vater dem Sohne und heute die Eltern dem Kind mehr Handgreifliches zeigen können. Ich habe zumindest durch meinen Stiefvater durch Handlangertätigkeiten einiges abschauen dürfen. Das hat mir sehr geholfen. Und die Veranlagung/Begabung natürlich.
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Ja, ich hatte ja auch das Glück, dass es mich immer interessiert hat und ich meinen Vater schon früh geholfen habe, eines meiner ersten Worte war wohl "Brummschiene" - die heißt bei uns bis heute so.
Nachteil, mein Vater ist in der Werkstatt passionierter Einzelkämpfer, so dass ich einige Geräte zwar kenne, aber nur vom beobachten, nicht vom selbst bedienen, daher würden mir diese Kurse in Köln schon auch gut gefallen.
Und zum Thema stabil, ich bin immer der Meinung, auf praktisch jedes Möbel, dass mein Vater und ich bauen, könnte man jederzeit einen mittelgroßen Elefanten setzen, ohne dass etwas passiert, manches Möbel hätte ich mir schon ein wenig filigraner gewünscht .... insbesondere bei jedem Umzug. Aber dafür ist auch alles unkaputtbar.
Und es ist absolut nicht zu unterschätzen, was man sich als Kind abgeguckt hat. Meine Mutter war gelernte Weißwäschenäherin, hat mir aber nichts beigebracht. Trotzdem hatte ich beim Nähenlernen manche Handgriffe drauf allein von der visuellen Erinnerung.
Müssen wir jetzt zusammen Kurse buchen in Overath? 😇 Ich glaube, dafür bist du im Niveau viel zu weit für mich.
Und ja, meine allgemeine Aufstellung ist eher Klotzen statt Kleckern. Bei uns wird immer jeder satt, meine Maschinen aus den letzten Jahren sind immer aus dem besseren Qualitätssegment, uswusf. Ein Stück großes Glück gepaart mit Umweltschutz und Zufriedenheit. Für diese Möglichkeiten bin ich extrem dankbar.
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Unkaputtbar sind die selbst gebauten Teile in der Tat. Was ich persönlich so schön finde, ist die Möglichkeit, Schäden gut reparieren zu können. Bei den ganzen Pressspanmöbeln oder dünn furnierten Teilen hast du keine Chance, etwas vernünftig zu reparieren. Wenn ein Schrank im Laufe der Jahre zu dunkel wurde, wird er einfach mal abgeschliffen und neu versiegelt. Als Frevel empfinde ich, Massivholz zu lackieren. Ich wachse oder öle. Ab und zu, wenn ich aus Kostengründen mal günstigere Buche verwendet habe, beize ich auch erst einmal auf Eiche um, wenn das Teil in meiner Wohnung steht.
Eins der ersten Worte meines Sohnes war auch Brummschiene für Bohrmaschine und dann das 2. Wort, was noch immer in unserem Sprachgebrauch abgekürzt herumgeistert war Luluckkaffine für die Kaffeemaschine. Die Kaffeemaschine heißt bei uns einfach nur Kaffine.
Ich bin wirklich von klein auf an Maschinen gewöhnt, weil ich aus einer Handwerkerfamilie komme, allerdings gabs keine Schreiner. Dann hatte ich 2 Jahre lang die Chance, immer wieder in die Schreinerei bei mir im damaligen Ortsteil zu gehen. Der Meister dort war immer begeistert, dass ich mich als damals noch junges Mädchen für das Handwerk interessiert habe. Techniken wie die z.B. Überblattung sind also nichts Fremdes für mich und nutze ich bei hochwertigen Möbelteilen gerne. Ich liebe es, Verbindungen zu erzeugen, wo erst einmal niemand sieht, wie es funktioniert, weil man keine Verbindungshilfsmittel sieht. Auch über die Holzveredelung habe ich einiges gelernt.
Bei dem Phonoregal, was ich weiter vorne im Thread gepostet habe, gibt es nur innerhalb der Stempel aus gebürstetem Aluminium jeweils eine Gewindestange. Jede Platte hat Lochbohrungen im Durchmesser des Alu-Rohres in genau definierter Tiefe, sowie mittig darin ein Loch für die Gewindestange. Wenn man die Füße abdreht, kann man das Teil ganz simpel auseinander nehmen, ist sozusagen nur aufeinander gestapelt und wird dann durchs Aufschrauben der Füße auf die Gewindestange zusammengehalten. In der Deckplatte sind auf der Unterseite Schlagmuttern mit Gewinde eingearbeitet worden, die die Gewindestange aufnehmen. Einzig wichtig ist absolut präzises Bohren.
Jetzt habt Ihr mich angefixt. So ein Kurs wäre cool. Muss mal in mich gehen.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Und ich stelle nach all dem Videosschauen fest, dass ich dringend eine Tauchsäge und eine ZUG Kappsäge statt meiner simplen Kappsäge brauchen 😁
Ernsthaft, ich fang mal ganz klein an und hätte gerne einen Tipp für einen ordentlichen Schreinerwinkel (derzeit habe ich das billigste Modell vom Obi, mit gefühlt 91°) und am liebsten auch noch einen für eine Schieblehre.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Wenn jemand Interesse an Kursen in Overrath (Möbelphantasie) oder Meschede (über Festool/Vhs) hat…das wären die, die für mich fahrtechnisch in Frage kämen. Bzw. das Sauerland, also Meschede, würde ich dann direkt mit einem verlängerten Wochenende koppeln, ich habe dort Familie und Bekannte.
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Das Bedürfnis nach einer Tauchsäge habe ich noch nie gehabt. Schreinerwinkel - Es gibt gute z.B. von Dictum oder ECE. Ich achte bei einem Schreinerwinkel auf stabiles Material und einer Mehrpunktverbindung der beiden Schenkel, sowie Hartholz. Schieblehre, eigentlich heißt das Messschieber ( das ist sowas wie Schraubendreher-Schraubenzieher ;-) ) - GEDORE ist nicht schlecht und bezahlbar. Die von STIER sind auch nicht schlecht, man kann ruhig die digital ablesbaren verwenden.
Ich musste jetzt erst mal den Unterschied zwischen Tauchsäge und Kreissäge suchen - und weiß jetzt eine Tauchsäge besitze ich nicht, nur eine Handkreissäge (und Kapp- und Tischkreissäge). Und nein eine Tauchsäge habe ich wohl auch noch nie vermisst, die wenigen Ausschnitte aus Küchenarbeitsplatten gingen immer mit der Stichsäge.
Zitat von Marieken im Beitrag #18Stimmt, gerade bei Einbauschränken kann man viel auf Ikea aufbauen, aber WENN wir hier wohnen bleiben, hätte ich gerne das Innenleben nicht aus Presspan sondern massiv.
Du kannst auch mal gucken, ob du bei Kleinanzeigen Massivholzmöbel findest, das du umbauen könntest. Gerade aus Haushaltsauflösungen gibt es da einiges. Ich fand es am Anfang leichter, vorhandenes umzubauen, gerade, wenn es um so große Möbel wie einen Einbauschrank geht.
Zu Sägen und Bohrer hat Bitti schon einiges gesagt. Ich bin so neidisch, auf die Werkstatt! Ich hoffe, ich kann mir auch endlich eine richtige einrichten, wenn wir mal angekommen sind und keine 3-Zimmer-Wohnung mehr haben ...
Danke für die Tipps! Messschieber, stimmt, so heißt das Dingens.
Geht mir übrigens sehr oft so, auch bei Sanitärarbeiten, dass ich weiß, es gibt ein Gerät oder Bauteil für meinen Bedarf, aber ich habe keine Ahnung wie es heißt und wonach ich suchen muss. Ich bastel dann irgendwelche workarounds um hinterher zu erfahren, dass es doch ein "richtiges" Werkzeug gegeben hätte, das den Job besser erledigt hätte.
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Zitat von promethea71 im Beitrag #71Ich musste jetzt erst mal den Unterschied zwischen Tauchsäge und Kreissäge suchen
Die Tauchsäge ist eine Variante der Handkreissäge, bei der man das Sägeblatt absenken kann. Das Sägeblatt lässt sich auf eine gewünschte Schnitttiefe einstellen, so dass man so u.a. eine Nut sägen kann. Sehr praktisch. Diese letzte Anwendungsvariante ließe sich auch mit einer Oberfräse erledigen.
Als ich aber vor der Kaufentscheidung der Handkreissäge versus einer Tauchsäge stand, entschied ich mich eindeutig für Letzere, da sie vielseitiger anwendbar ist.
Zitat von Marieken im Beitrag #18Stimmt, gerade bei Einbauschränken kann man viel auf Ikea aufbauen, aber WENN wir hier wohnen bleiben, hätte ich gerne das Innenleben nicht aus Presspan sondern massiv.
Du kannst auch mal gucken, ob du bei Kleinanzeigen Massivholzmöbel findest, das du umbauen könntest. Gerade aus Haushaltsauflösungen gibt es da einiges. Ich fand es am Anfang leichter, vorhandenes umzubauen, gerade, wenn es um so große Möbel wie einen Einbauschrank geht.
Zu Sägen und Bohrer hat Bitti schon einiges gesagt. Ich bin so neidisch, auf die Werkstatt! Ich hoffe, ich kann mir auch endlich eine richtige einrichten, wenn wir mal angekommen sind und keine 3-Zimmer-Wohnung mehr haben ...
Ich sag es mal so: der Einbauschrank wäre die Krönung und käme ganz am Schluss .
Ich denke, wenn du auch mit deiner Ausbildung komplett fertig bist und in den Job gehst, hast du gute Chancen für eine eigene Werkstatt.
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