Zitat von Fairyqueen im Beitrag #148Setz doch einfach zusätzlich noch eine Kornelkirsche. Meine blüht in diesem Jahr auch zum ersten Mal anständig. Aber auf die Forsythie würde ich trotzdem nicht verzichten - sie gibt schöne Zweige für die Vase. Die Kornelkirsche wächst dafür zu langsam.
ist das dann nicht eine riesige sauerei mit den beeren ?
Aus den Früchten - Beeren sind das nicht! kann man sehr leckere Marmelade oder Fruchtmus machen.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Heute war mir tatsächlich danach, alles "zusammen zu schneiden". Ich hatte einen harten Tag und danach gehe ich oft in den Garten und tobe mich dort aus. Die wilde Brombeere ist als nächstes dran, sie legt auch schon wieder los.
Die Rose habe ich kräftig eingekürzt ;-).
Danke!
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
Zitat von Fairyqueen im Beitrag #148Setz doch einfach zusätzlich noch eine Kornelkirsche. Meine blüht in diesem Jahr auch zum ersten Mal anständig. Aber auf die Forsythie würde ich trotzdem nicht verzichten - sie gibt schöne Zweige für die Vase. Die Kornelkirsche wächst dafür zu langsam.
Ich meine, diese zwei Pflanzen sind nicht zu vergleichen. In einem kleinen städtischen Garten ist die Kornelkirsche, die ja fast zu einem kleinen Baum werden kann, nicht wirklich geeignet. Zudem ist die Blüte bei weitem nicht so attraktiv wie bei der Forsitie. Ich habe in meinem ländlichen Garten beides. Zwei große Büsche- fast schon kleine Bäume - der Kornelkirsche, die lieber frei stehen, als in einer Buschreihe. Bei der Terrasse des Hauses sind drei Forsitien gepflanzt, deren leuchtendes Gelb in den Wohnnraum strahlen und den Frühling so richtig sichtbar machen.
Na ja, beide blühen gelb und ungefähr zur gleichen Zeit, sind gefühlsmäßig die ersten, die den Frühling vermelden, neben der Hammamelis - insofern sind sie schon vergleichbar. Was die Wuchsbedingungen angeht, natürlich nicht. Bei mir sind die Forsythien auch im Vorgarten, aus Stecklingen gezogen. Die sind unverwüstlich, zu Ostern kommen dann die Eier dran. Aber ich habe auch noch eine stark verwilderte hinten im Garten, aus der bediene ich mich hemmungslos für Blütenzweige. Dort steht auch die Kornelkirsche in Einzelstellung. Aber in die muss sie erst mal hineinwachsen.
Ich nasche im Herbst gern die reifen Früchte der Kornelkirsche - wir hier nennen sie "Dirndl", aber Marmelade mache ich n i e mehr wieder. Extreme Patzerei für ganz wenig Resultat!
Ich werde am Wochendende diverse Samen aussäen (Rizinus, Lauchzwiebeln, Zuckerschoten, Petersilie, Basilikum) . . ich weiss, es ist momentan etwas früh. Ich WILL aber endlich mal was aussäen. Die Töpfe / Zimmergewächshäuschen stehen mir halt in der Wohnung im Weg rum, aber da müssen wir zusammen durch.
Meine Ziergräser im Garten in Töpfen hatte ich kürzlich zurückgeschnitten, die treiben wunderbar aus. Manche sind schon 10 cm hoch. Hoffentlich erfrieren sie nicht, es wird die nächsten Tage saukalt . . *bibber*
Heute wird ein Gartentag, der Wetterbericht ist hervorragend. Rizinussamen keinen, nachher topfe ich ein paar Pflanzen um. Mein Schnittlauch ist schon 15 cm hoch, aber von Unkraut überwuchert . . den Topf hatte ich ganz vergessen, der stand den ganzen Winter in einer Ecke rum. Schnittlauch scheint hart im Nehmen zu sein.
Ich bleibe heuer meinem Vorsatz treu: vor den Eismännern kommt nichts in die Erde! Auch wenn die Wiesen schon grün werden und an geschützten Stellen die ersten Buschwindröschen auftauchen. Wir haben hier gerade mal die erste Woche keine Nachtfröste mehr, aber auf den höheren Hügeln liegt noch immer etwas Schnee! Ich bin also gartenmäßig noch im Ruhemodus! 😄
Da würde ich hier - anderes Klima - schon Wichtiges verpassen. Aber die Eisheiligen plusminus bleiben trotzdem eine wichtige Wegmarke und warme Luft heißt noch lange nicht, dass sich der Boden erwärmt hat Ein toller Anblick: Pfirsiche blühen und so viele Hummeln auf einmal hab ich noch nie gesehen
Wir haben noch jede Nacht Frost. Ich mache noch gar nichts. Außer mein Hochbeet einreißen und ein neues, kleineres mit Erde befüllen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich hatte so gar keine Chance letztes Wochenende. Viel Regen, viel stürmisch. Dafür habe ich gesehen, das der kleine Apfelbaum kurz vorm Blühen steht.... Da muss ich dann aufpassen, wenn nachts Frost gemeldet ist. Muss ich den Baum einpacken, ich hab meinem Mann schon eine Rolle Vlies aus dem Kreuz geleiert. Letztes Jahr hatte er nur eine Blüte, die ich eingepackt habe und trotzdem hat sie es nicht geschafft.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Die Marillenbauen bei uns fürchten auch jedes Jahr die späten Nachtfröste. Sie besprühen ihre Bäume mit feinem Sprühregen, um so die empfindlichen Blüten vor Frostschäden zu schützen. Der feinen Sprühnebel wird auf dem Baum verteilt. Gefriert das Wasser auf den Blüten, wird sogenannte Kristallisationswärme freigesetzt, der die Blüten vor dem Erfrieren schützt.
Letztes Jahr sind alle Blüten, bis auf die Heidelbeeren, erfroren. Warum erfriert eigentlich Unkraut nicht???
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich habe meine Terrasse begrünt, sie liegt in in der ersten Etage, man kann vom Schlafzimmer aus hinausgehen. Also wie bei meinem Balkon vorher alle Kåsten bepflanzt und an die Umrandung gehangen. Das tat so gut! (Ich hängen die immer nach innen, damit ich selber die Pflanzen sehen kann.) 80 kleine Gänseblümchen und Stiefmütterchen habe ich eingepflanzt.
Achja und am Wochenende waren wir in einem riesigen neuen Pflanzenmarkt. Mitgenommen habe ich zwei Maiglöckchen. Also die Zwiebeln. Mehr mache ich jetzt aber noch nicht, bei uns war gestern noch Frost.
Zitat von Kleinfeld im Beitrag #166.... Letztes Jahr sind alle Blüten, bis auf die Heidelbeeren, erfroren. Warum erfriert eigentlich Unkraut nicht???
Naja, DAS ist extrem hart im Nehmen! Unkräuter haben entweder tief gehende Pfeilwurzeln (Löwenzahn) oder tausende Ausläufer wie Girsch, die nicht nur gut geschützt im Boden verankert sind, sondern auch niemandem schmecken und daher nicht angeknabbert und gefressen werden, wie zB. Zwiebeln. Durch ihre sehr gute Verwurzelung halten sie Nässe wie auch Trockenheit sehr gut aus, Kälte eben so gut wie Hitze. Dazu vermehren sie sich rasch, treiben sehr früh im Jahr aus und können so alle später treibende Pflanzen locker überwuchern! Echte Überlebenskünstler eben!
Unkräuter, also die man hier so nennt, sind halt angepasst. Auch an Spätfröste. Die lassen vielleicht mal die Blätter hängen, kommen aber dann sofort wieder. Bei mir hat mal der Gundermann gegen den Giersch gewonnen. Beide um die Wette gewachsen, den Gundermann wollte ich behalten als schönen lila Bodendecker, ist ja auch heimisch. Aber er hat es wirklich geschafft, den Giersch zu überwuchern. Und das ist mir noch nie passiert, trotz all der ach so tollen Tipps, die gegen Giersch helfen sollen. Da hilft hal nix. Außer man siebt den Boden nach auch den kleinsten Wurzelrestchen durch, sonst, hurra, ist er wieder da. Ich liebe gerade meine HOrnveilchen. Die hab ich im Spätherbst gekauft, die haben auch im Frost schlapp gemacht, dann aber sofort wieder die Stehaufmännchen gemacht. Jetzt stehen sie prächtigst in Blüte. Und samen sich auch fleißig aus. Ich mag die als Wildform wesentlich lieber als Stiefmütterchen. Mir graust schon vor dem Wachstumsschub des Waldmeisters, der hat auch so Welteroberungstendenzen. Jedes Jahr muss ich ein paar Kubikmeter (gefühlt) rausrupfen, sonst würde man in meinem Waldbeet nichts anderes mehr sehen.
Ja, Hornveilchen sind sehr robust. Ich hatte im Herbst 10 Stück in kleinen, zusammenhängenden Töpfchen gekauft. Die standen den ganzen Winter auf der Kellertreppe, weil ich nicht mehr dazu gekommen war, sie auszupflanzen. Bei 10 Grad minus, sahen sie derart schlimm aus, dass ich schon in Versuchung war, das ganze Tragerl auf dem Kompost zu entleeren. Aber dann hab ich sie doch stehen lassen. Gegossen hab ich sie die ganze Zeit nicht, Regen haben sie natürlich abbekommen.
Und siehe da, als es wärmer wurde, standen sie wieder auf und erholten sich. Ich hab sie in den Vorgarten gepflanzt und sie haben jede Menge Knospen angesetzt (wir leben hier in einer sehr kalten Gegend, die Forsythien fangen gerade erst an zu blühen).
Das hat mich wirklich überrascht und sehr gefreut.
Giersch hat mich nie so gestört, wahrscheinlich vorallem weil ich den früher ans Kleingetier verfüttert habe, der kam verlässlich gut an und war fast immer verfügbar. Im Beet zwischen den Stauden ist er gewachsen, aber hat nix unterdrückt. Ich hab ihn immer nur oberflächlich rausgerissen. Ich bin jetzt aber auch nicht böse drüber dass er im neuen Garten nicht zu finden ist.
Was mich gestört hat ist so ein gelbblühendes Unkraut. Am Anfang hab ichs gepflegt und gehegt bis ich irgendwann gecheckt hatte dass es die Herrschaft im Garten an sich reißt. Ich hab keine Ahnung was es war, es sieht aus wie gelbes Windröschen. Ich bin das nie losgeworden. Grausam waren auch die Hyazinthen, nicht so große stabile, sondern so kleine fitzelige. Millionenfach im Garten, furchtbar.
Mit was ich im neuen Garten zu kämpfen haben werde kann ich noch nicht ausmachen, bisher ist viel Brennessel, aber der wird man gut Herr und die soll auch nicht ganz verschwinden müssen.
Zitat von Anemone im Beitrag #170... Mir graust schon vor dem Wachstumsschub des Waldmeisters, der hat auch so Welteroberungstendenzen. Jedes Jahr muss ich ein paar Kubikmeter (gefühlt) rausrupfen, sonst würde man in meinem Waldbeet nichts anderes mehr sehen.
🤔 Eigenartig, ich könnte nicht sagen, dass der Waldmeister bei mir derart 'übergriffig ist. Aber wahrscheinlich ist es ihm unter den Fichten zu schattig, um zu wuchern. Ich mag ihn gerne, ich mache dann für Gäste oft eine Maibowle!
Zitat von Kulli im Beitrag #172... Was mich gestört hat ist so ein gelbblühendes Unkraut. Am Anfang hab ichs gepflegt und gehegt bis ich irgendwann gecheckt hatte dass es die Herrschaft im Garten an sich reißt. Ich hab keine Ahnung was es war, es sieht aus wie gelbes Windröschen. Ich bin das nie losgeworden...
Ich denke, du meinst Scharbockskraut?Das Scharbockskraut ist mit seinen gelben, sternförmigen Blüten eigentlich ein sehr hübsch anzusehender Frühjahrsblüher. Aber du hast schon recht, das bekommt man nie mehr los! Aber anders als der riesig werdende Girsch, vertrocknet das Scharbockskraut und zieht im Mai ein. Der widerliche Girsch würde im November noch wachsen, würde ich ihn nicht unermüdlich ausreißen!
Nein, Scharbockskraut war es nicht, es hatte so zackige Blätter. Ich dachte immer es ist Butterblume, dann hatte ich es mal über Google-Lens ausfindig gemacht aber hab vergessen wie es hieß. Gelbes Windröschen war es auch nicht, aber es sah so ähnlich aus.