Ich bin jetzt bei der zweiten Folge und finde die eigentlich ganz gut.
Mhh, da schau ich sicherlich auch mal rein Habe die Ingalls und Walnut Grove geliebt als Kind. Mal schauen, wie ich es heute finde.
Ich sehe es gerade, finde aber die Freundlichkeit der Leute too much. Aber vielleicht muss das ja so sein.
War aber doch früher auch schon so Die Ingalls und ihre Freunde waren die superguten, christlichen, hilfsbereiten Mitmenschen - die Olsons, zumindest Mama und Nellie, die Axxkrapfen. OHNE wäre es nicht Walnut Grove
Jeder Tag ist ein Geschenk Manchmal ist er nur Scheiße verpackt
Jetzt könnte ich sie aber schütteln und denke mir die ganze Zeit: Sprich es doch aus! Mary ist fehlbesetzt, Laura aber sehr gut. Eigentlich finde ich diese Eisenbahnerfreundin als Typ am besten.
Also, ich hatte mir dann gestern noch einmal die erste Folge von der alten Verfilmung angesehen. Natürlich ist das alles sehr süß und auf heile Welt gemacht. Aber der Vater zeigt auch seinen Ärger deutlich und spricht Konflikte an. Das vermisse ich bei dieser weichgespülten neuen Version.
Ich hab gestern auf Netflix I will find you mit Sam Worthington angefangen. Bin bis Folge 5 von 8 gekommen und fand es spannend und gut gemacht. Heute schaue ich den Rest und bin gespannt.
——————————————————————————————————— Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. (Jean Anouilh)
@frauclooney Ich habe mal bei reddit nachgelesen, da gibt es einen Strang zur Neuverfilmung. Und ich fühle mich mit den Bewertungen von dort nicht allein: Charles ist einem konfliktscheuen New Yorker Hipster nachempfunden und Mary einem gewöhnlichen Teenager von heute. Eigentlich fehlt nur das Augenrollen, das man aus amerikanischen Serien so gut kennt. Und die Kätzchen sind völlig aus der Zeit gefallen. ;-)
Sehr nett und lustig fand ich jetzt auf Netflix als Zufalls-Entdeckung die niederländische Serie "Fußball-Eltern" (Original: Voetbalouders).
Die unterschiedlichen Arten von Vätern und Müttern einer Jugendmannschaft am Spielfeldrand, rund um das Training und beim Dienst schieben im Vereinsheim werden wunderbar karikiert, vor allem der Typ des "Gschaftlhubers/huberin". Die völlig überdrehte, alle anderen mit Dauer-WhatsApp nervende "Fußball-Muddi" ist in der Rolle einer Darstellerin (Ilse Warringa, die gleichzeitig auch Regisseurin ist) sehr präsent. Ich habe eine Frau "wiedererkannt", die ich so ähnlich im Vereinsleben in einer anderen Sportart kennengelernt habe. Natürlich bekommen auch die Männer ihr Fett weg. Die Kinder (Jungen und Mädchen spielen übrigens zusammen in einem Team, was bei einigen Eltern anfangs für große Irritationen sorgt) können oft nur die Köpfe schütteln über ihre peinlichen Eltern und lösen ihre Konflikte auf ihre eigene Weise bzw lassen diese gar nicht erst aufkommen.
Auch die Hierarchien und Intrigen innerhalb eines "Dorfvereins" werden aufs Korn genommen. Am besten kommt die Serie nach meinem Eindruck im niederländischen Original mit deutschen Untertiteln, gerade die Flüche und Beschimpfungen (und es wird sich viel gefetzt dort) klingen in dieser Sprache so herrlich, ähnlich wie bei den "New Kids Nitro".
Titelmelodie der Serie ist übrigens das wunderschöne alte Lied von den Nits, J.O.S. Days, da geht es auch um Fußball und Kindheit, vielleicht kennt es die eine oder der andere noch...
Zitat von Marieken im Beitrag #2159Danke, @Iceman , das könnte genau meinen Humor treffen. Auf Netflix stand auch, dass es eine zweite Staffel geben wird.
PS: Hier hab ich noch den Trailer zur ersten Staffel gefunden: Fußball-Eltern
Zitat von Katelbach im Beitrag #2161Auf Magenta: Father - Mother - Sister - Brother von Jim Jarmusch.
Ich habe ihn vor einiger Zeit im Kino gesehen und hatte schon lange keinen Jim Jarmusch-Film gesehen. Er war ganz interessant, finde ich. Er hat meinen Mann und mich noch ein paar Tage beschäftigt.
Zitat von Annilein im Beitrag #2156Ich hab gestern auf Netflix I will find you mit Sam Worthington angefangen. Bin bis Folge 5 von 8 gekommen und fand es spannend und gut gemacht. Heute schaue ich den Rest und bin gespannt.
Haben wir auch angefangen und die ersten beiden Folgen gesehen. Ja, ist spannend und bei Harlan Coban vermute ich mal noch einen Twist zum Ende
Jeder Tag ist ein Geschenk Manchmal ist er nur Scheiße verpackt
Ich bin jetzt bei der zweiten Folge und finde die eigentlich ganz gut.
Mhh, da schau ich sicherlich auch mal rein Habe die Ingalls und Walnut Grove geliebt als Kind. Mal schauen, wie ich es heute finde.
Ich sehe es gerade, finde aber die Freundlichkeit der Leute too much. Aber vielleicht muss das ja so sein.
Und die Sprache passt auch nicht zur dargestellten Zeit, z.B. spricht Laura von einer "indigenen Puppe", als ob sie sich polit. korrekt 2026 ausdrücken wollte. Das zieht sich mit ähnlichen Begrifflichkeiten durch die ganze Neeverfilmung.
Netflix: "Drive my car" von Ryūsuke Hamaguchi nach Motiven von Haruki Murakami. 2022 Oscar für den besten internationalen Film. Ein ruhiger Film, in dem es um Verlust, Verdrängung, Schuldgefühle und die Verarbeitung geht.
Bisschen anstrengend ist, dass der Film im Original mit deutschen Untertiteln ist.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ebenfalls Netflix auf den letzten Drücker - Eine Million Minuten - den ich im Kino verpasst habe. Sehr schöner Film, regt mal zum Nachdenken an über das "normale" Hamsterrad indem viel stecken - aber auch etwas doppelmoralig, meiner Meinung nach. Wer für den Umweltschutz arbeitet, andere per Videokonferenz am Strand von Thailand als digitaler Nomade umweltgerecht belehrt und zusammenstaucht, jettet per Flieger dann "umweltbewußt und klimaneutral" um die ganze Welt mit der Family um "runterzukommen". Da hätte es auch nen "Perspektivwechsel" innerhalb Mitteleuropas getan - Mitarbeit auf ner Alm beispielsweise?!
Guckt niemand BLUTOPFER (Netflix)? Megaspannend, auch blutig, aber ich bin wirklich zartbesaitet und habe es trotzdem gesehen. Es gibt eine Szene (rel. Ende der 4. Folge), die ist heftig. Da würde ich jetzt schon vor "warnen", aber ansonsten - ich fand es gut.