ich möchte geerbten Goldschmuck verkaufen (lokaler Händler oder Scheideanstalt). Kenne mich mit Schmuck überhaupt nicht aus, ich trage selbst keinen.
Wenn ein "585" Stempel darauf steht - kann ich dann das Gewicht des Schmuckstücks als "massiv" verstehen? Wenn mir die Scheideanstalt (fiktives Beispiel) 50 EUR/g für 585 anbietet und das Armband 10 g wiegt, wären das 500 EUR.
Oder können auch vergoldete Stücke gestempelt sein und wenn ja - kann ich den Unterschied als Laie erkennen? Was ich beim googeln gefunden habe erleuchtet mich nicht...
Also zu "kann man immer mit Stempel davon ausgehen, das es sich um "echt" handelt Scheinbar nicht. Hatte einen Weißgoldring (punziert mit 585) geschenkt bekommen. Hab davon aber eine Allergie bekommen Wollte ihn dann verkaufen. Konnte ich aber nicht. Das Gerät konnte nichts genau bestimmen. Bei meinen Verkäufen sonst wurde alles grammgenau berechnet und nach Goldpreis aktuell abgerechnet.
Ich würde direkt davor den aktuellen Goldpreis ermitteln. Dann kann dich keiner übers Ohr hauen. Versucht haben es einige Händler bei mir.
Goldpreis schwankt täglich ( oder sogar stündlich?)
Tja, ob Ausnahme weiß ich nicht. Wenn du sicher gehen willst, nimm die Stücke, bei denen du unsicher bist, wieder mit und versuche es woanders noch mal.
Auf der Website der Scheideanstalten gibt es einen Goldrechner. Da kann man bei Schmuck z.B. angeben, wieviel Gramm von welcher Legierung man verkaufen möchte und dann wird der Preis ermittelt. Das habe ich letztes Jahr bei einem defekten Armband gemacht, dann habe ich bei einem Juwelier gefragt, zu welchem Preis er das Armband ankaufen würde: natürlich für erheblich weniger (klar, er will ja auch was verdienen). Also habe ich das Band per Post an die Scheideanstalt geschickt und den Erlös überwiesen bekommen. Hat einwandfrei geklappt. Es gibt auch Geschäfte der Scheideanstalt, da kann man das vor Ort erledigen.
Im Normalfall kann man sich aber wohl auf die Punze verlassen. Vergoldeter Schmuck wird nicht mit 585 gepunzt.
Geh mal auf die Seite der scheideanstalt.de -> da wird genau aufgeführt, wieviel aktuell für ein Gramm Gold gezahlt wird, aufgeteilt nach der Art des Goldes und nach der Legierung.
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Ich bin gerade dabei, von einem Goldschmied einige Erbstücke umarbeiten zu lassen. Das geht bei 750er Gold. Einen Teil des 585er Goldschmucks hab ich verkauft. Der Goldschmied hat mir vorher gesagt, was ich dafür erzielen müsste und mit dieser Information bin ich zu einem Ankäufer gegangen, der mir auch anstandslos den Preis gezahlt hat, den ich wollte.
Es waren etwa 110 g 585er Gold und ich hab 5500 Euro dafür erzielt. War Anfang Dezember. Keine Ahnung wie der Goldpreis sich seither entwickelt hat.
Im Normalfall kann man sich aber wohl auf die Punze verlassen. Vergoldeter Schmuck wird nicht mit 585 gepunzt.
Danke, genau darum ging es mir :-) Ich hab einfach keine Ahnung in Sachen Schmuck
ZitatGeh mal auf die Seite der scheideanstalt.de -> da wird genau aufgeführt, wieviel aktuell für ein Gramm Gold gezahlt wird, aufgeteilt nach der Art des Goldes und nach der Legierung.
Da war ich schon, ich kann dort nach Legierung gehen und es gibt dazu auch einen Ankaufsrechner. Ich müsste den Ankauf per Post machen aber ich scheue mich noch weil - das Zeug ist dann ja erstmal weg und wenn dann doch irgendwas ist dann gibt es ein hin und her. Darum geh ich wohl doch erstmal zum lokalen Ankäufer, mit dem Preis von der Scheideanstalt im Hinterkopf.
Es sind u.a. 2 Ringe dabei mit kleinen roten bzw. weißen Steinen. Keine Ahnung ob die echt sind. Das würde ich dann den lokalen Ankäufer fragen.
Wenn sie klein sind , wird es wohl auch kein Geld dafür geben. Dann wird wohl nur der reine Goldwert berechnet Ich würde trotzdem erst zu einem guten Schmuckhändler gehen und dann zu einer Scheideanstalt in deiner Stadt.
hab mir die Steine mit der Lupe angesehen und auf einem war ein Kratzer - also nix wertvolles und klein waren sie auch. Beim Goldankäufer vor Ort war niemand am Telefon zu erreichen und als ich mal auf dem Weg dort vorbei war war der Laden zu (trotz Öffnungszeit).
Letztendlich hab ich dann alles direkt an die Scheideanstalt geschickt. Bin begeistert: einfache und schnelle Abwicklung inkl. Geld auf dem Konto. Da der Goldpreis derzeit hoch ist hab ich freudig-große Augen gemacht als die Nachricht über den Betrag kam. Geld war am gleichen Tag auf dem Konto. Kann ich nur empfehlen :-)
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
„Einmal trafen sie eine Krähe. "Vögel sind nicht dumm", sagte der kleine Bär und er fragte die Krähe nach dem Weg."Welchen Weg?", fragte die Krähe. "Es gibt hundert und tausend Wege." (Zitat aus"Oh, wie schön ist Panama“ von Janosch)
Die sind dann unter den Tisch gefallen. Da ich gesehen habe, dass sie nicht echt waren war es ok für mich. Ich hätte sie nicht zurück haben wollen und hatte in meinem Begleitschreiben nichts dazu vermerkt.
Meine Schwiegermutter hat alte Schmuckstücke und zwei Uhren ( die ihrem Schwiegervater gehörten) ,zuerst zu einem Juwelier gebracht. Er hat "sortiert", zwei Herrenringe mit Steinen selbst angekauft, für andere Stücke die Scheideanstalt empfohlen und für die Uhren einen Sammler gefunden. Sie war sehr zufrieden.