Mehr Bewegung im Alltag ist ganz gut gelungen. Das setze ich um. Nun darf die Fortsetzung starten. Es ist für mich Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen: Ich möchte mich gezielt und mehr an Kraft und Ausdauer rantasten. Es fehlt mir an Wissen, wie ich es gut angehe und an Durchhaltevermögen. Ich starte, dann kommt etwas dazwischen oder ich überfordere mich, in dem meine Ziele zu hoch gesteckt sind/waren oder ich bin schlichtweg müde. Irgendwas is immer, nach dem Motto - Ausrede verlasse mich nicht --> das kann ich besser, vor allem mit ein bisschen Hilfe, dem einen oder andren Schubser und durch Austausch mit anderen.
Kraftaufbau soll zumindest die ersten Monate im neuen Jahr daheim stattfinden. Kein Studio (und gleichzeitig sind alle willkommen, die gerne ins Studio gehen). Cardio am besten auch, allerdings weiß ich da noch gar nicht, wie ich das löse. Ich bin mir auch noch unschlüssig, wie und ob ich tracke und was alles. Ich bin zuversichtlich, das entwickelt sich nach und nach. Wie seid ihr das angegangen bzw. handhabt ihr das? Vielleicht habt ihr Lust ein bisschen zu erzählen, wie eure Strategie so aussieht, wie ihr das anfangs angegangen seid und was ihr so macht, wie ihr dazu gekommen seid, wie oft und halt alles was ihr halt so erzählen mögt. Habt ihr fixe Zeiten für Sport, welche Routine, wie viel Zeit die Woche und und und - ich bin neugierig :)
Neu dazu kommt für mich auch, dass ich Sport und Ernährung besser koppeln und mich gerne im Zuge dessen hier austauschen möchte. Ich meine damit nicht, dass das hier vordergründig ein Abnehmstrang werden soll, wo hauptsächlich Kcal gegen Sporteinheiten gegen gerechnet werden, auch wenn das schon dazu gehört. Ich merke allerdings, dass meine Ernährung gerade wieder zu wünschen übrig lässt und ich manchmal nicht ausreichend satt werde nach dem Sport. Oder wann esse ich was am besten, vor dem Sport, danach usw. usf. - das in einem getrennten Strang zu diskutieren erscheint mir nicht schlüssig. Ich weiß, bei mir steht und fällt es mit meal prep - da ist noch ordentlich Luft nach oben.
Was darf bleiben: Ich mochte den alten Strang "Bewegter und fitter durch 2024" total gerne und möchte einiges (ähnlich) übernehmen: Am Ende des Jahres möchte ich auf eine Entwicklung zurückschauen, die eine Lebensänderung hervorgerufen hat. Weg von unmotiviert und zu wenig Sport - hin zu Freude an Sport, motivierter, sportlicher, Muskelaufbau, schlanker, Fettabbau, gestärkter Körper und gesünderer Ernährung. Das sind mal so grob meine Ziele. Jede und jeder hat andere Ziele. Ob man kräftiger werden will, zunehmen, abnehmen, Muskelmasse erhalten oder aufbauen oder einfach Freude an Sport & Bewegung haben will, ganz egal.
Ich wünsche mir Gleichgesinnte, die sich gegenseitig motivieren, bei Laune halten, reflektieren und gemeinsam drauf schauen, was schon erreicht wurde. Wissensaustausch. Manchmal fehlt einem selbst der Blick. Motivation der Peer Group, um sich selbst zu feiern für den einen oder andren Schritt, das erreichte Zwischenziel, einen Erfolg, wie auch immer man das nennen mag. Die aber auch akzeptieren, dass die Erfolgskurve nicht ausschließlich steil nach oben geht und kurz Händchen halten, wenn es mal nicht so läuft, wie man will. Manchmal muss man sich wieder aufrappeln und weitermachen. Da finde ich Unterstützung besonders wertvoll. Gemeinsam auf Erholungszeiten achten, ohne schlechtes Gewissen. Ganz wichtig. Manchmal darf man auch faul sein. Betonung auf manchmal.
Der Strang soll wieder hauptsächlich Spaß machen. Freude an Bewegung, Sport und einem gesünderen Lebensstil entstehen und wachsen lassen. Fokus auf das, was geht. Neue Blickwinkel ermöglichen. Vielleicht entwickelt man im Laufe des Jahres Freude an einer bestimmten/neuen Sportart und entwickelt eine Routine. Im Jahresverlauf schauen, was gut tut. Wie sich der Körper verändert, wie man sich fühlt, was langsam noch alles möglich wird, umso fitter und sportlicher man wird. Wichtig ist mir, dass sich genauso Userinnen und User hier reintrauen, die das Gefühl haben, sie stehen noch am Anfang, wie auch die, die schon gut dabei sind und ihre Routinen etabliert haben. Miteinander. Gemeinsam. Füreinander.
Ich freue mich wie voriges Jahr auf Begleitung von euch und Mitstreiter:innen. Los geht’s
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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"Aufbruch zu neuen Ufern" - das klingt gut! Habe ich auch vor...
bzw. ich werde gleich konkret: wir haben im Sommer 2025 einen Urlaub in den Alpen geplant, mit einem erwachsenen Sohn, der schon ganz abenteuerlustig ist und gern den einen oder anderen hohen Berg mit uns besteigen würde. Problem ist: Die "Alten" sind sowas von aus der Form.
Im alten Jahr bin ich in Sachen Sport immer wieder gesundheitlich ausgebremst worden. Ich hoffe, im neuen Jahr wird das anders! Zum Glück fahren wir übermorgen schon mal ins Mittelgebirge und ich hoffe auf die eine oder andere Wanderung.
Im neuen Jahr würde ich gern: konsequent in Kurse gehen: Yoga, Schwimmen. Und vom Walken zum Laufen wechseln. Ich habe wirklich Lust darauf. Außerdem mehr Krafttraining...
Zum Jahreswechsel ist mir bewusst geworden, dass ich gern das eine oder andere Ziel noch angehen würde. Da wäre noch ein hoher Berg, der viel Vorbereitung braucht, und wofür das nächste Jahr noch nicht ausreichen dürfte. Egal... ich freue mich auf den Austausch.
Und natürlich wäre ich auch gern dabei mit gesunder Ernährung. Der Anfang ist gemacht, es muss weiter gehen.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #1 Ich möchte mich gezielt und mehr an Kraft und Ausdauer rantasten. Es fehlt mir an Wissen, wie ich es gut angehe und an Durchhaltevermögen. Ich starte, dann kommt etwas dazwischen oder ich überfordere mich, in dem meine Ziele zu hoch gesteckt sind/waren oder ich bin schlichtweg müde. Irgendwas is immer, nach dem Motto - Ausrede verlasse mich nicht --> das kann ich besser, vor allem mit ein bisschen Hilfe, dem einen oder andren Schubser und durch Austausch mit anderen. ... Neu dazu kommt für mich auch, dass ich Sport und Ernährung besser koppeln und mich gerne im Zuge dessen hier austauschen möchte. Ich meine damit nicht, dass das hier vordergründig ein Abnehmstrang werden soll, wo hauptsächlich Kcal gegen Sporteinheiten gegen gerechnet werden, auch wenn das schon dazu gehört. Ich merke allerdings, dass meine Ernährung gerade wieder zu wünschen übrig lässt und ich manchmal nicht ausreichend satt werde nach dem Sport. Oder wann esse ich was am besten, vor dem Sport, danach usw. usf. - das in einem getrennten Strang zu diskutieren erscheint mir nicht schlüssig. Ich weiß, bei mir steht und fällt es mit meal prep - da ist noch ordentlich Luft nach oben. ...
Schöner Strang. Ich werde sicher immer mal wieder reinschauen, als Motivation und Erinnerung daran, meine "gesunden" Gewohnheiten weiter zu festigen.
Bei dem Eingangsbeitrag fiel mir auf, dass da sehr viele Vorsätze enthalten sind, zwei habe ich mal rausgegriffen. Davor möchte ich ein bisschen warnen. Zuviel auf einmal klappt eigentlich nie (sofern es nicht irgendeinen überdeutlichen, gesundheitlichen Warnschuss gab). Ich würde dazu raten, sich erstmal auf eine Sache zu konzentrieren, wenn das gut klappt, vielleicht nach einem Monat, die nächste überschaubare Herausforderung dazu nehmen. Nichts ist demotivierender wie gefühltes Versagen. Und die Gefahr ist bei mehreren Vorsätzen größer als bei einem. Also z. B. erstmal zwei- bis dreimal ein Kraft-Ausdauer-Training auf den Wochenplan setzen. Und dann kommt als nächstes eine Ernährungsherausforderung. Oder in umgekehrter Reihenfolge. Bei der Ernährung funktioniert nach meiner Erfahrung ein mehr von "Gesundem", z. B. Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn usw., besser, als sich zu einem Verzicht zu verdonnern. Wenn man sich an Gemüse usw. richtig satt isst, geht die Lust auf Süßes, Chips oder was auch immer ja auch zurück. Bitte entschuldige die Oberlehrerin-Weisheiten, sind halt meine Erfahrungen.
Zu Bewegung und Festigung der Gewohnheiten: Vielleicht schaust du mal nach den (Online-)Angeboten deiner Krankenkasse. Ich habe in diesem Jahr einen Online-Kurs gemacht, bei dem jeweils zwei 30-Minuten Einheiten Kraft-Ausdauer pro Woche Pflicht waren und eine dritte optional absolviert werden konnte, dazu kam ein bisschen Theorie, auch in Bezug auf Etablierung von Gewohnheiten und Umgang mit dem inneren Schweinehund. Wenn man die zehn Wochen durchgehalten hat, gab es das Kursentgelt von der Krankenkasse zurück. Die Aussicht auf die Erstattung des Geldes hat mich schon motiviert (und ich habe auch nicht geschummelt, sondern die Übungen brav durchexerziert und mich gefreut, dass die besonders herausfordernden so nach und nach etwas leichter wurden). Ich kann das also empfehlen.
Ansonsten auf in eine bewegtes Jahr 2025.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Es passt ganz gut, denn ich bin auch gerade am hirnen wie ich nächstes Jahr sportlich und ernährungstechnisch gestalten werde, um mein Ziel für Ende 2025 zu erreichen. Da geht es auf eine längere Reise und mein Mann mag gern ein 4tägiges trekking oder so einplanen. Momentan bin ich dazu absolut unfit und möchte meine Kondition für lange Wanderungen verbessern. Und ein paar Kilos weniger würde dazu auch gut passen.
Im Laufe der nächsten Tage kann ich mich mit diesem Thema beschäftigen und werde hier schreiben, wie ich das im Alltag umsetzen kann.
Ich bin mit meinen Trainingsfortschritt sehr zufrieden. Fit und trainiert bin ich aktuell allemal - allein die Nichtraucherpfunde lassen sich nicht beeindrucken. Mehrere hundert KM gewandert aber kein Gramm weniger.
Im Laufe des Jahres habe ich meine Fastner-Übungen immer wieder aufgepeppt: erst mit Kleinhanteln, dann auch immer mal wieder mit Fitness-Loop oder Theraband und zum Schluss habe ich ein leichtes Trainingsgewicht dazugenommen. Das war so richtig für mich, weil mehr Gewicht nicht zur Belastbarkeit meiner Gelenke gepasst hätte. Ich setze das noch eine Weile fort, und bevor es mir zu langweilig wird, werde ich wieder ins Gym wechseln für Krafttraining 3x die Woche. Dann beteilige ich mich auch wieder hier. 🌹
Ich wünsche allen viel Freude und Erfolg beim Genießen und Erreichen eurer Ziele! 🍀
Zitat von aquadiparma im Beitrag #1Kraftaufbau soll zumindest die ersten Monate im neuen Jahr daheim stattfinden. Kein Studio (und gleichzeitig sind alle willkommen, die gerne ins Studio gehen). Cardio am besten auch, allerdings weiß ich da noch gar nicht, wie ich das löse. Ich bin mir auch noch unschlüssig, wie und ob ich tracke und was alles. Ich bin zuversichtlich, das entwickelt sich nach und nach. Wie seid ihr das angegangen bzw. handhabt ihr das? Vielleicht habt ihr Lust ein bisschen zu erzählen, wie eure Strategie so aussieht, wie ihr das anfangs angegangen seid und was ihr so macht, wie ihr dazu gekommen seid, wie oft und halt alles was ihr halt so erzählen mögt. Habt ihr fixe Zeiten für Sport, welche Routine, wie viel Zeit die Woche und und und - ich bin neugierig :)
Ich glaube, das A und O, zumindest für mich, ist schon, auch ein konkretes Ziel zu haben. Momentan ist das einfach. Ich hatte Ende 2023 eine Corona-Infektion, die mich auch den Latschen gekippt hat. Nicht so schlimm wie das, was hier andere im Long-Covid-Strang schreiben, aber mit für mich über ein halbes Jahr lang deutlich spürbaren Folgen. Solche Regenerationszeiten hatte ich noch nie, so schnell außer Puste war ich auch selten. Meine Krafttrainingroutine hab ich praktisch gebrochen und bisher in dem Sinne auch nicht wieder gefunden. Seit Herbst war ich gefühlt dauermatschig. Ziel daher: mein Körpergewicht bis Ende Juni wieder mit Langhantel kniebeugen. Bis 2023: Ich trage mir meine Krafteinheiten im Kalender ein und tracke sie mit einer simplen Excel-Tabelle. (Das ist auch wichtig, weil ich so nach vier Wochen Urlaub weiß, wie viel ich sinnvollerweise erstmal wieder von der Stange nehme).
Hast du konkrete, messbare Ziele?
Ich mache zweieinhalb mal in der Woche Sport im Verein, die Routine halte ich gut, denn ich halte auch Trainingseinheiten. Da drückt es sich schlecht. Damit ist Cardio auch durchaus abgedeckt, auch wenn ich joggen ab und an für die Psyche/den Kopf mag. Das halbe Mal ist ein anderes Thema.
Meal prep kann ich hingegen gut: einfach machen. Plan erstellen, einkaufen, kochen/schnibbeln, eintuppern, (eventuell einfreiern), fertig. Mehr ist es nicht.
Zum Thema Wissen: Letztlich hast du mehrere Möglichkeiten: anlesen, ausprobieren, einem Forum vertrauen, eine Person dafür bezahlen, dass sie ihres mit dir teilt, Mischungen daraus.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #1Gemeinsam auf Erholungszeiten achten, ohne schlechtes Gewissen. Ganz wichtig. Manchmal darf man auch faul sein. Betonung auf manchmal.
Ich greif das nochmal raus, weil da "Erholung" und "Faulsein" in einer Zeile steht. Vielleicht auch Zufall. Regeneration ist kein Faulsein, Regeneration ist wichtig. Faulsein ist etwas ganz anderes. Aber das darf auch mal sein. Noch wichtiger mag es sein zu lernen, das eine vom anderen zu unterscheiden.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
In diesem Jahr war ich bis in den Oktober hinein sehr aktiv: schwimmen, wandern, Fitness-Studio, ab und zu einzelne Reihen mit Gabi Fastner, bis zum Sommer auch Yoga. Dann war ich im Herbst nicht mehr so motiviert, möchte mich jetzt aber auch wieder mehr bewegen. Ich habe mir wieder Ziele gesetzt für jeden Monat: Schwimmzeiten, Zeiten für verschiedene Übungen im Fitness-Studio und beginne nun mit einem Garmin-Trainingsplan zu Hause.
Für 2025 habe ich schon Wochenenden und Urlaub mit viel Bewegung/Sport geplant.
Wie schon 2024 beginne ich 2025 mit veganer Ernährung im Januar.
Ich hoffe sehr, dass ich mich wieder gut motivieren kann.
Der perfekte Strang für mich, denn ich werde einiges an Zuspruch und Motivation ... oder auch Erinnerung an meine eigene Motivation brauchen.
In 2024 lief es sehr unterschiedlich. Einige Etappenziele habe ich erreicht, u.a. deutlich weniger Schokolade (unerwartetes Ergebnis einer Hypnosesitzung) einiges haben ich viel länger durchgehalten, als selbst vermutet (drei Monate regelmäßig Gabi), aber wie immer in meinem Leben habe ich mich immer wieder aus der Routine rausgebracht und nicht wieder zurück gefunden durch Reisen, Besuch, Krankheiten .... zuletzt durch eine wirklich doofe schwere Erkältung, die ich unwissentlich mit einer Impfung kombiniert habe, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat.
Und wenn ich nur halb so fleißig und kreativ trainieren würde, wie ich Ausreden finde .... mein innerer Schweinehund dürfte die besttrainierte Muskulatur von allen haben ...
Meine Ziele und Herausforderungen für das kommende Jahr:
- ein einwöchiger auswärtiger Sportkurs Ende Februar (Details unterliegen dem Datenschutz), aber dafür muss ich einiges an Rumpf- und Armmuskulatur trainieren und Beweglichkeit - anschließend reise ich drei Monate mit dem Auto durch Frankreich und Italien, dabei ist die Herausforderung trotz ständigem Ortswechsel meine Routine beizubehalten oder sinnvoll zu ergänzen
Ich starte das Jahr daneben noch mit einer Darmspiegelung im Januar und sehe darin jetzt mal die Chance für eine leise Korrektur meiner Ernährung, auch die gilt es auf Reisen nicht zu vernachlässigen. Hier ist das Ziel in erster Linie mehr Gemüse und weniger Süssigkeiten.
Konkreter Plan ab morgen früh
- morgens Übungen mit Gabi (das geht immer und überall, die Scheu vor kleinen Publikum muss ich noch überwinden) - tagsüber wieder auf meine Rudermaschine (Start mit 5 Minuten und dann jeden Tag drei Minuten mehr ....)
beides bis meine auswärtige Sportwoche beginnt also bis 24.2.
Ab da weiterhin jeden Tag Gabi, viel Bewegung durch Gehen und Radfahren.
Ich wäre auch gerne dabei. Letztes Jahr hat mir der Druck, zum Lauf halbwegs fit zu sein, gut getan, leider war ich dann seit Mitte September dauerkrank, jetzt ist die Kondition wieder weg und ich traue mich noch nicht so recht ran.
Ein Laufziel wäre gut, ein entspannender Kurs auch. Krafttraining fänd ich super, es müsste aber für Zuhause sein und ein klar definiertes Programm.
Tryke, was für einen Garmin Trainingsplan machst Du und wie funktioniert das genau?
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
@Pia: In Garmin Connect habe ich unter „Training und Planung“ den Garmin-Coach-Plan „Fitness-Optimierer“ gewählt, man kann die Trainingstage festlegen und in der App wird dann zum jeweiligen Trainingstag angezeigt, welche Übungen gemacht werden, teilweise mit Visualisierung der Bewegungen. Ziemlich selbsterklärend mit der Einrichtung und auch dann in der Ausführung mit der App.
Als ich meine Reise zur Sportlichkeit gestartet habe, haben mir Messwerte und Trainingspläne sehr geholfen. Ich musste da erst einmal Vertrauen fassen, dass ich das überhaupt kann.
Nach den ersten absolvierten Trainingsplänen habe ich mich für Läufe angemeldet. Das hat mich zum Weitertrainieren motiviert.
Inzwischen habe ich die alte Form nicht mehr und werde sie wohl auch nie wieder erreichen. Aber ich habe mich aus dem Loch nach der COVID-Impfung wieder berappelt, laufe wieder gern und bin zufrieden.
Soviel zu Cardio.
Hilfsmittel: Trainingspläne, Garmin-Uhr, Laufpartner, coole Destinationen für Halbmarathons.
Kraft: gestartet unter Anleitung im Studio. Da haben mich die schnellen Fortschritte angefixt und wie schnell man es sieht. Irgendwann wurde es mir zu langweilig und ich habe mit Bouldern angefangen. So bekomme ich Krafttraining gewissermassen nebenher und mit viel Spass und Gemeinschaft .
Mein neues Ziel: mehr polysportiv werden, mehr wagen, neues ausprobieren. Ausserdem hätte ich gern eine „langsame“ Sportart (Yoga oder so?) im Portfolio.
Was für mich gar nicht klappt: Sport zu Hause.
Bei Ernährung kann ich nicht mitreden, da muss ich auf Nix achten - es achtet sich von allein.
Dieses Jahr hatte ich ganz konsequent (war selbst überrascht von meiner Energie) am 1. Januar mit täglichen Übungen mit der Gabi begonnen und hab einige Wochen durchgehalten. Die Motivation war riesig. Dann hat eine Krebserkrankung in der engsten Familie mich komplett aus der Spur gebracht. Ich war von heute auf morgen komplett neben mir, Chemo, der ganze Scheiss, die Hoffnung, die Angst, monatelange Unsicherheit. Es ist zum Glück alles gut ausgegangen, aber ich hab mich noch nicht wieder ganz psychisch davon erholt und hab sehr wenig Antrieb seitdem, möchte mich ständig nur noch einigeln. Obwohl ich bei solchen Dingen eher an Gewicht und Appetit verliere, konnte ich das Gewicht 2024 nur halten, bzw. minimal reduzieren, obwohl das Ziel eigentlich war, ca.10 kg zu verlieren.
Nun möchte ich im Frühling 2025 einen Pilgerweg für ca. 4-5 Wochen in Italien laufen, und dafür möchte ich bis dahin 1. ca. 6-8 kg verlieren (das muss ich schon nicht mit rumtragen) 2. diese Antriebslosigkeit endlich wieder loswerden und psychich wieder fitter werden 3. Kondition aufbauen 4. Beweglichkeit aufbauen 5. Kraft aufbauen
Was ich vorhabe: Am 1. Januar wieder mit der Gabi anfangen (und der Schweinehund, der Hund, der wird mich kennenlernen!). Dabei sollen sich Ausdauer, Pilates, Yoga, Rücken und Kraft abwechseln. Dabei denke ich an Einheiten von 20-60 Minuten, je nach Lust und Laune, lieber ne kürzere Einheit, wenn mal die Lust fehlt, als gar nichts gemacht. Kleinere Gerätschaften dafür sind hier vorhanden und die nutze ich auch sehr gerne. Zwischendurch ruhigere Tage mit Dehnen, Ruhetage ohne alles sind zwischendurch auch nicht verkehrt. An den Wochenenden dann gerne Wanderungen (300-400km kommen so eh jedes Jahr zusammen) oder im Frühjahr auch wieder Radtouren.
Ich benutze keinerlei Tracker oder Fitnessuhren. Lege mir aber gerne eigene Exceltabellen an, wo ich meine Sporteinheiten notiere. Das hilft mir bei der Übersicht und zur Motivation. Studio kommt für mich seit Gabi nicht mehr in Frage, ich kann mich viel eher zuhause aufraffen, als wenn ich erst irgenwohin fahren müsste.
Ich muss mich nun für 2025 echt wieder am Riemen reissen. Ich merke ja, wie viel besser es mir geht, wenn ich am Ball bleibe, wie viel beweglicher ich bin, wie viel besser sich der eigene Körper anfühlt. Eine grosse Motivation ist der Weitwanderweg, den ich unbedingt durchziehen möchte, und ich freu mich schon unbändig drauf. Je fitter ich bis dahin werde, desto mehr Freude werde dabei ich haben!
Ernährungsmässig muss ich mich bei Kohlenhydraten sehr zurücknehmen, weil ich leider einen Hang zum Diabetes habe. Mit konsquenter Ernährung kann ich die Entwicklung aber seit nun fast 15 Jahren blocken und fahre sehr gut damit, brauche keinerlei Medikamente. Ohne Konsequenz kann ich nämlich die Gewichtsabnahme vergessen bzw. nehme gnadenlos zu. Ich hab mich mittlerweile daran gewöhnt, was "Gutes zu essen" gibt es ab und an nach einer längeren Wanderung, da freu ich mich dann auch sehr drauf! Ich muss Kohlenhydrate mit Sport ausgleichen.
Wie schön, dass ihr mit an Bord seid! Danke schon mal für eure Einblicke.
Zitat von Lea58 im Beitrag #3Schöner Strang. Ich werde sicher immer mal wieder reinschauen, als Motivation und Erinnerung daran, meine "gesunden" Gewohnheiten weiter zu festigen.
Ja, mach das! Keine Sorge, ich habe dich nicht als Oberlehrerin wahrgenommen. Ich habe ja um Tipps gebeten. Bei meiner Krankenkasse ist da nicht viel zu holen. Das österreichische System ist anders aufgebaut. Zwecks Vorsätze, also einerseits sind die nicht komplett neu und andrerseits gut durchdacht. Sport und Ernährung geht bei mir Hand in Hand, neu ist es aber, das in einem Strang zu besprechen - nur noch zur Klarstellung. Und ja, es gibt auch einen Warnschuss, ich spüre körperlich deutlich, wo ich was schleifen habe lassen und ärgere mich.
Zitat von Bisasam im Beitrag #2Ich bin gern dabei.
Eine Wanderung in den Alpen klingt richtig gut! Ein schönes Ziel. Irgendwann möchte ich das auch wieder machen. Schön, dass du auch diesmal dabei bist!
Zitat von Thinking im Beitrag #4Ich bin dabei, dankeschön aqua für den Start!
Schön, dass du auch wieder dabei bist. Ich bin schon gespannt auf deine Pläne.
Zitat von spreefee im Beitrag #5Dann beteilige ich mich auch wieder hier. ��
Ich freue mich, wenn du auch wieder vorbeikommst! Du hast viel geschafft
Cool, dass du dabei bist, Borghild! An den konkreten messbaren Zielen arbeite ich noch. Gar nicht so einfach. Ich glaube, bislang war ich da zu schlampig. Der Unterschied zwischen Erholung und Faulsein ist mir klar und dass beides in einer Zeile steht, ist absichtlich so gewählt. Ich finde allerdings, gerade wenn ich starte, Regeneration schwierig einzuhalten. Manchmal stehe ich so unter Druck, schwer zu erklären. Mir tut es jedenfalls gut, euch zu antworten, euren Input aufzunehmen und mir Gedanken zu machen. Danke schon mal dafür! Das mit dem Trainieren im Verein klingt interessant. Machst du das schon lange?
Zitat von Borghild im Beitrag #6Meal prep kann ich hingegen gut: einfach machen. Plan erstellen, einkaufen, kochen/schnibbeln, eintuppern, (eventuell einfreiern), fertig. Mehr ist es nicht.
Ja und nein. Ich empfinde es durchaus als zeitaufwendig und bedarf gut geplanter Pausen zum Essen. Mein Alltag hat sich in den letzten Monaten geändert und mir fehlt es da noch an einer Routine, wie ich mit Zeit für Essen umgehe und dieses vorbereite. Liegt vielleicht in der Natur der Sache, wenn so vieles neu ist. Weniger bezüglich der Hauptmahlzeit, ich habe eher Schwierigkeiten mit den anderen Mahlzeiten. Ich will meinen Tagesablauf nicht näher ausführen. Da muss ich einfach ein bisschen ausprobieren.
Während ich hier so schreibe, fällt mir auf, ich war die letzten Wochen über einfach so krass müde. Ich bin mir gar nicht sicher, ob müde reicht. Körperlich wie seelisch. Mir tut die freie Zeit jetzt richtig gut, auch wenn die nun doch leider mit mehr Arbeiten und Gedanken verbunden ist, als mir lieb ist.
Hast du - oder jemand anders - noch ein paar Tipps wo ich mich im Netz einlesen kann?
Tryke, super, dass du auch hier dabei bist. Motivieren können wir uns gegenseitig. Ein bisschen Unterstützung kann nicht schaden. Den Garmin Trainingsplan finde ich spannend. Vielleicht schaue ich da mal rein. Wie lange ziehst du die vegane Ernährung durch? Bereitetst du dich vor? Wie isst du denn sonst so?
Zitat von promethea71 im Beitrag #8Der perfekte Strang für mich, denn ich werde einiges an Zuspruch und Motivation ... oder auch Erinnerung an meine eigene Motivation brauchen.
Hello again! Hast du deinen Plan heute Morgen umgesetzt?
Zitat von Pia im Beitrag #9Ich wäre auch gerne dabei.
Natürlich! Schön, dass du wieder mitmachst! Ich wünsche dir, dass du gesünder ins neue Jahr starten kannst!
Zitat von Amelanchier im Beitrag #11Als ich meine Reise zur Sportlichkeit gestartet habe, haben mir Messwerte und Trainingspläne sehr geholfen. Ich musste da erst einmal Vertrauen fassen, dass ich das überhaupt kann.
Hm, ich denke, mir wird ein Trainingsplan auch helfen. Bei den Messwerten muss ich noch überlegen, wie ich das angehe. Schön, dass du hier reinschaust Mir war gar nicht klar, was für Auswirkungen die Impfung für dich hatte :(
Zitat von Enna im Beitrag #12Ich würde mich auch gerne anschliessen!
Gerne!
Zitat von Enna im Beitrag #12Dabei sollen sich Ausdauer, Pilates, Yoga, Rücken und Kraft abwechseln. Dabei denke ich an Einheiten von 20-60 Minuten, je nach Lust und Laune, lieber ne kürzere Einheit, wenn mal die Lust fehlt, als gar nichts gemacht.
Hast du einen Plan oder machst du einfach eines nach dem anderen? Im Studio, daheim, mittels App? Erzähl mehr!
Vielleicht sollte ich mich bei der Gelegenheit mit Excel anfreunden. Na mal sehen. Ich freue mich auf alle Fälle schon mal sehr über eure Beteiligung und werde dann auch noch den anderen Thread für mich abschließen.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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Ich würde mich sehr gern anschließen. Bei mir stehen im im nächsten Jahr 3 Operationen wo ich jeweils für einige Wochen lahm gelegt bin. Ich möchte die Motivation finden trotzdem dazwischen immer wieder regelmäßig zu trainieren und nicht bis zum Abschluss zu warten. Für die Ernährung muss ich mir auch noch einiges einfallen lassen da ich über einige Monate nur weiches essen kann
harder, better, faster, stronger
beating the competition ist easy, beating yourself is a never ending commitment
Tja, Ihr habt das Dilemma schon beschrieben, in dem ich mich befinde:
Zitat von Bisasam im Beitrag #2Im alten Jahr bin ich in Sachen Sport immer wieder gesundheitlich ausgebremst worden. Ich hoffe, im neuen Jahr wird das anders!
Zitat von Enna im Beitrag #12Ich muss mich nun für 2025 echt wieder am Riemen reissen. Ich merke ja, wie viel besser es mir geht, wenn ich am Ball bleibe, wie viel beweglicher ich bin, wie viel besser sich der eigene Körper anfühlt.
Meine Ziele sind ziemlich ambitioniert, hängen aber in meinen Augen auch alle miteinander zusammen: Stabilität, Kraft und Ausdauer.
Was die Ernährung betrifft, bin ich relativ zufrieden mit mir und ich bleibe daher bei der antientzündlichen Ernährung der letzten Jahre.
Meine größten Herausforderungen werden die vorhandene Zeit und meine gesundheitliche Belastbarkeit sein. Bei letzterem muß ich akzeptieren, daß ich nicht so kann wie ich gerne wollte und mich in Geduld üben...
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #13 Hast du einen Plan oder machst du einfach eines nach dem anderen? Im Studio, daheim, mittels App? Erzähl mehr!
Einen konkreten Plan hab ich nicht. Seit ich vor einigen Jahren die Übungseineiten von Gabi Fastner im BR kennengelernt hab, mag/brauch ich kein Studio mehr. App hab ich mangels Smartphone auch nicht, ich wollte auch nicht mit so einem Minimalbildschirm arbeiten.
Ich hab mir aber in den letzten Jahren nach und nach Videos von ihr runtergeladen und nach Gruppen sortiert auf DVD gebrannt. Da such ich mir dann die entsprechenden Übungen raus, immer schön abwechselnd. Im Februar will ich ein 28-Tage-Programm durchziehen, passt so schön von der Anzahl der Tage, alle 7 Tage mit einer entspannenden Dehnübung für den Ruhetag. Bis dahin versuche ich jeden Tag dranzubleiben, an Wanderwochenenden setzte ich aus, am Tag danach vielleicht nur Dehnen, ansonsten eben abwechselnde Übungen. Ich hasse Ausdauer, aber auch das will ich nach und nach einbauen.
Ich leg mir also einfach die Matte ins Wohnzimmer vor den Fernseher (grosser Bildschirm) und mach einfach. Von ihren Zusatzgeräten, die sie oft benutzt, habe ich mir einige besorgt, Bälle, Jacaranda, Rollen, Balancierkissen, Brasils. Die gibt es günstig von einer Firma am Chiemsee, und ich nutze die gerne, liegen griffbereit im Wohnzimmer im Regal. Sogar mein Partner macht mit, was ich ihm früher nie zugetraut hätte, so turnend vorm Fernseher. Aber er hat seitdem keine Probleme mehr mit dem Rücken und wir merken beide, wie gut es uns tut, einfach dranzubleiben. Ich merke immer schon nach ein paar Tagen, wie sich die Körpermitte stabilisert und ich viel aufrechter und beweglicher durchs Leben gehe, der Bauch flacher wird. Das spornt an.
Noch drei Tage geb ich dem Schweinehund hier, dann tret ich ihm in den Hintern.
Mich würde ja interessierien, wie ihr eure sportlichen Aktivitäten protokolliert, oder ob überhaupt. Ich führe gerne Excel-Listen, aber auch da gibt es ja viele Möglichkeiten. Zeitdauer, Art des Sports, grober Kalorienverbrauch dabei. Ich muss nochmal in mich gehen, vielleicht gestalte ich mir eine neue schicke Tabelle, das motiviert mich auch zum Dranbleiben...
Ich bin gerne auch wieder dabei. Letztes Jahr hat es nur in den ersten 2-3 Monaten gereicht. Die waren super gefüllt mit Nordic Walking und Gymnastikübungen online.
Das würde ich gerne in 2025 wiederholen und durchgehend schaffen. Und irgendwie - da habe ich noch keinen Plan - auch noch Krafttraining einbauen und zwar am liebsten auch zu Hause ohne Hantelbank & Co.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #13Hast du - oder jemand anders - noch ein paar Tipps wo ich mich im Netz einlesen kann?
Wozu konkret?
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Die Messwerte hat meine Uhr ganz automatisch ausgespuckt. Gelaufene Kilometer, Geschwindigkeit, allgemeine Fitnesswerte… - alles liess sich mühelos über die Zeit verfolgen. Dort ist dann der Impfknick auch deutlich sichtbar. Aber ich bin immer noch durchaus fit. Nur die gleichen Leistungsspitzen erreiche ich halt nicht mehr.
Fürs Bouldern nutze ich TopLogger. Auch da kann ich meine Fortschritte gut verfolgen.
Und als ich im Studio angefangen habe, war es natürlich schön zu sehen, wie Woche für Woche mehr Gewicht ging und wie sich mein Körper verändert hat.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #13Während ich hier so schreibe, fällt mir auf, ich war die letzten Wochen über einfach so krass müde. Ich bin mir gar nicht sicher, ob müde reicht. Körperlich wie seelisch. Mir tut die freie Zeit jetzt richtig gut, auch wenn die nun doch leider mit mehr Arbeiten und Gedanken verbunden ist, als mir lieb ist.
Bei mir waren es nicht nur die letzten Wochen, sondern eher Monate. Es gibt im Moment nichts Schöneres für mich, als mich mit Wärmflasche unter die Kuscheldecke zu verziehen. Betrifft mich auch körperlich wie seelisch. Ich erhoffe mir, dass das mit (zumindest anfangs erzwungener) Bewegung nach und nach besser wird. Jetzt werden zumindest die Tage wieder länger, das baut auf. So kann's jedenfalls nicht weitergehen!!!
Zitat von Letti im Beitrag #14Ich würde mich sehr gern anschließen. Bei mir stehen im im nächsten Jahr 3 Operationen wo ich jeweils für einige Wochen lahm gelegt bin. Ich möchte die Motivation finden trotzdem dazwischen immer wieder regelmäßig zu trainieren und nicht bis zum Abschluss zu warten. Für die Ernährung muss ich mir auch noch einiges einfallen lassen da ich über einige Monate nur weiches essen kann
Das finde ich ne wirklich tolle Sache! Nicht jetzt schon zu sagen, lohnt sich eh nicht, bevor die OP's vorbei sind, sonderen jetzt schon was zu tun! Alle Achtung!!! Das begünstigt sicher auch die Regeneration zwischen den OP's.
Was mir noch einfällt, was ich seit ca. einem Jahr mache, keine zusätzliche Zeit braucht und mir mittlerweile zur Routine geworden ist:
Zähneputzen empfinde ich als absolut lästiges Übel, es langweilt und nervt mich (scheinbare Zeitverschwendung). Ca. 2x3 Minuten sind pro Tag angesagt, das teile ich grob auf in je 1 min Aussenseiten der Zähne (li + re), 1 min die Innenseiten (li+re), 1 min die Kauflächen. So genau kommt's da auch nicht drauf an. Lacht bitte nicht, wenn ich das nun erkläre...
Die erste Minute lege ich abwechselnd ein Bein nach vorne aufs Fensterbrett und dehne abwechselnd das linke und rechte Bein (je 1/2 min). Die zweite Minute stehe ich für je 1/2 min auf einem Bein, ziehe das andere erst vorne hoch und gehe dann nach hinten in die Standwaage, nach einer halben Minute Seitenwechsel. Die dritte Minute stehe ich auf dem Balancekissen, das tatsächlich im Bad rumliegt und gehe zweimal in die Kniebeuge und wieder hoch. Da kann man sich Übungen ausdenken, die zu einem passen. Mir tut das sehr gut, und wenn ich das hochrechne auf's Jahr, kommen da ordentlich Übungsstunden zusammen, morgens und abends macht das zusmmen um die 36 Stunden Dehn- und Gleichgewichtsübungen, ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand! Mir gefällt's. Vielleicht ist das eine Anregung für euch.
Zitat von Enna im Beitrag #16Mich würde ja interessierien, wie ihr eure sportlichen Aktivitäten protokolliert, oder ob überhaupt.
Ja, auch mit Excel. Wann, was, wie lange, Puls. Unabhängig von den Sporteinheiten protokolliere ich auch in eher unregelmäßigen Abständen Blutdruck und Gewicht. Gute Werte sind für mich ein Ansporn, weiterzumachen und schlechte ein Tritt in den verlängerten Rücken, endlich in die Puschen zu kommen.
Übungen bei Zähneputzen habe ich übrigens auch längere Zeit gemacht, aber momentan fehlt mir der Gleichgewichtssinn, da muß ich mich langsam wieder rantasten.
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Wie lange ziehst du die vegane Ernährung durch? Bereitetst du dich vor? Wie isst du denn sonst so?
Vegetarisch esse ich schon länger, mehrere Jahre. Vegan im Januar ist für mich immer mal wieder der Punkt, noch bewusster auf meine Ernährung zu schauen. Meine Schwachstelle sind leider Süßigkeiten und mit konsequentem veganen Essen fällt da einiges weg. Ich merke, dass es mir gut geht damit, kann das aber nicht so durchhalten, wie es wohl gut wäre. Ich mache mir da aber keinen Stress. Grundsätzlich kaufe ich fast nur Obst und Gemüse, kaum mal „Fertigessen“, so eine riesige Umstellung ist vegan dann nicht. Eine Vorbereitung brauche ich da nicht, gucke zwischendurch immer mal wieder nach Rezepten.