Ich habe eine, ich sag mal beste Freundin, weil es die ist, mit der ich am besten kann. Und noch 2,3 andere, die auch total lieb sind, und wir kennen uns seit Jahren.
Und ich bin froh 😬, dass alle recht weit weg wohnen; so sind persönliche Treffen eher sehr selten, und der Kontakt ist hauptsächlich telefonisch und per WA. Mir reicht das vollkommen! Wenn ich mir vorstelle, da ist eine Freundin in der Nähe, mit der ich mich regelmäßig treffen "muss", stresst mich das schon.
Ich habe hier gute Bekannte, man trifft sich beim Einkaufen, beim Elternabend, schwätzt mal eine Runde miteinander, und das reicht mir an persönlicher Interaktion. Meine beste Freundin möchte gerne nächstes Jahr mit mir verreisen, ein paar gemeinsame Tage. Eigentlich will ich das nicht..... mich stresst schon die Terminfindung (ich plane immer bereits spätestens im November das komplette nächste Jahr durch, und will da nicht was bereits geplantes umschmeißen - ja, unflexibel), und die Vorschläge die wir uns gegenseitig machen, passen auch überhaupt nicht. Sie würde zb gerne ins Musical mit paar Tagen Aufenthalt, das ist so gar nichts für mich, und meine Vorschläge wie Wellnesshotel sind nichts für sie. Schwierig.
Ich merke halt auch, wenn wir uns persönlich treffen, bin ich froh wenn es vorbei ist - auf gemeinsamen Urlaub bin ich auch nicht so scharf. Generell bin ich lieber für mich.
Ich habe 2 WA Gruppen, eine mit Frauen aus der damaligen Eltern-Community die mit mir zeitgleich schwanger waren, wir sind nun noch 11 und schreiben seit 15 Jahren miteinander.... persönlich kenne ich nur zwei oder drei. Und eine Gruppe von 7 aus einem Katzenforum, auch da kenne ich nur 3 persönlich (eine davon meine Beste, und eine seit der ersten Klasse).
Und mir fehlt nichts, ich bin froh, wenn ich meine Ruhe habe.
Mir geht es ähnlich. Ich vermute mal, dass Du ein Mensch bist, der eher aus der Ruhe Kraft schöpft als aus vielen Kontakten.
Mich stressen zu viele Treffen und Kontakte auch, irgendwann schlägt dann das "Mensch-o-Meter" Alarm und ich brauche dringend ein bisschen Me-Time (oder maximal me-and-Ehemann-Time). Daher habe ich auch keinen großen Freundeskreis, ohne dass ich etwas vermissen würde.
Ganz ohne Sozialkontakte geht auch bei mir nicht, aber mir reichen da völlig mein Partner, meine Familie und sehr gelegentliche Treffen mit Freunden (von denen die allermeisten Verständnis dafür haben, dass ich nicht so hohe Treffen-Frequenzen mag). Außerdem habe ich einen ziemlich kommunikativen Vollzeitjob, bei dem ich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun habe, darunter sehr viele großartige Kollegen und Kolleginnen. Ich mache meine Arbeit sehr gerne und könnte niemals 8 Stunden am Tag wortlos im stillen Kämmerlein arbeiten - aber nach Feierabend reicht's dann auch mit Menschen ;-)
Wenn ich das richtig im Kopf habe, arbeitest Du auch mit viel Kundenkontakt und vermutlich auch einigem an Gesprächen und Smalltalk. Da sind die Kontakte-Batterien irgendwann leer.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
Wollte ich mir lange nicht eingestehen... gehört ja dazu, soziale Kontakte zu haben.
Mir geht es erst richtig gut, seit ich letztes Jahr einen Cut gemacht habe (schade, dass ich über 50 Jahre nicht diesen Schritt wagte).
Das lag nicht an den Menschen, die ich kannte und traf (dafür waren es auch zu unterschiedliche im Laufe meines Lebens). Mich stresst es, das Haus zu verlassen, etwas zu einer vorgegebenen Zeit machen oder reden zu müssen.
An Tagen, wo ich verabredet war, egal mit wem, lag das wie ein großer Brocken vor mir, ähnlich wie zur Arbeit zu müssen. Es war mehr Verpflichtung als Freude. Manchmal wurde es auch nett, wenn ich erstmal da war, oft freute ich mich aber einfach nur darauf, wenn es erledigt/vorbei war. Während kontaktlose Tage für mich immer Highlights sind.
Ca. zwei Mal im Monat sehe ich einen guten Freund; bei uns ist das aber spontan und unkompliziert. Er ist auch ein Einzelgänger, ruhig und hat sonst keine Kontakte. Er unternimmt zwar im Gegensatz zu mir viel (Hobby, Konzerte, Fahrradtouren), aber auch bewusst alles alleine.
Dieser Kontakt und die Kontakte auf der Arbeit genügen mir völlig und darüber hinaus brauche ich die Zeit für mich.
Ich bin da ähnlich gestrickt. Ich merke, je älter ich werde, desto weniger Treffen brauche ich. Hat bestimmt auch damit zu tun, daß ich schon immer viele Kontakte mit Menschen im Beruf hatte. (In jungen Jahren war das noch anders) Aber das ist auch vollkommen in Ordnung. Die wenigen Events mit vielen Menschen machen mir noch Spaß, aber das sind auch recht wenige.
Urlaub mit Freundin ginge nur, wenn sie nicht darauf bestünde 24 Stunden alles zusammen zu machen. Selbst im Urlaub mit meinem Partner freue ich mich auf die 1-2 Tage, in denen er ein paar Stunden seins macht und ich tun und lassen kann, was ich will.
Schließe mich an. Im Beruf rede/telefoniere ich den ganzen Tag, da bräuchte ich am Wochenende gar keine Menschen, allerdings sieht meine Familie das anders. Mir würden eine Tasse Kaffee oder Tee, ein bequemer Sessel und ein spannendes Buch (manchmal auch ein Film) reichen. Bald gehe ich in Rente, mal schauen, ob mein Bedürfnis nach Kontakten dann wieder steigt.
Ich fühle mich alleine superwohl, eigentlich fehlt mir da nichts.
Aber dennoch käme ich nie auf die Idee, an mich herangetragene persönliche Treffen, Telefonate, gar Reisen als „überforderung“ zu empfinden, oder davon „gestresst zu sein“. Ich finde das super und freue mich - Manchmal initiiere sogar ich so etwas.
Wie geht das zusammen?
Ich habe auch Freundinnen, die nenne ich scherzhaft „übersozialisiert“ - weil permanent in Sachen „Sozialkontakt“ unterwegs. Das kann ich auch nicht nachvollziehen!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
So wie viele andere, häufig mit „Mädels“ (bin allergisch gegen diesen Ausdruck) „rausgehen“, das wäre eine beklemmende Vorstellung für mich.
Am liebsten sind mir lange Spaziergänge mit einer Freundin oder Freund oder eine gemeinsame Aktivität. Stundenlang irgendwo hocken und reden strengt mich an.
Allerdings merke ich – zumal ich seit einigen Jahren nahezu ausschließlich im Home Office arbeite – das ich eine Tendenz bekomme, leicht eigenbrötlerisch zu werden.
Urlaub mit Freundin ist vor vielen Jahren mal völlig in die Hose gegangen. Meine Zeit ist mir kostbar und ich genieße es grundsätzlich sehr, oft alleine zu sein. Zudem hasse ich small Talk.
Schmaler Grat – man, resp. ich, neige dann dazu, das was ich denke, für richtig zu halten und habe manchmal zu wenig Input/Gedankenimpulse von anderen.
Und ich möchte im Alter nicht einsam sein – (auch) deshalb pflege ich meinen eher überschaubaren Freundes– und Bekanntenkreis schon.
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"Paradise has never been about places. It exists in moments. In connection. In flashes across time."
Beim Urlaub bin ich auch eigen, das kann ich mir aktuell nur mit meinem Partner vorstellen. Oder theoretisch mit meiner Schwester (was praktisch aber momentan aus verschiedenen Gründen kein Thema ist).
Nur Home Office ist nix für mich, das habe ich während Corona gemerkt. Ich war heilfroh, als wir wieder ins Büro durften, und nutze das mobile Arbeiten, das bei uns dauerhaft möglich gemacht wurde, nur selten.
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Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #1 Geht es noch jemandem so?
Mir. Ich könnte auch nie mit jemandem zusammenwohnen! Ich habe eine handvoll richtig guter Freundinnen. Die sehe ich gerne, aber schon ein Urlaub länger als 3 Tage wäre mir wahrscheinlich zuviel. Ist aber erst mit dem Alter so gekommen.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Wenn ihr finder, als „Nichtbetroffene“ rausbleiben zu sollen @Skala_Rachoni Insbesondere aus Deiner Sicht als TE wäre das ok, sagt es mir!
Aber ich finde das Thema interessant, weil unterschiedliches Kommunikationsbedürfnis sehr schwierig ist in allen Beziehungen.
Wieso ist „ein Partner“ für Euch ein Unterschied? Wohl kaum nur „deswegen“ - ihr macht das eher am „Kommunikationsbedarf“ fest. Der sei ja bei Männern eher „geringer“ - macht das den Unterschied?
Und ich käme nie auf die Idee, meine Kommunikation mit Freundinnen als „Smalltalk“ zu klassifizieren - letzterer ist für mich das, was ich mit Großtante Hilde (die ich das letzte Mal vor 10 Jahren traf) auf dem Beerdigungskaffee von Großcousin Hubert betreibe. Oder mit irgendeiner Mitmutter beim Schulfest/Elternabend!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Nora im Beitrag #12 Und ich käme nie auf die Idee, meine Kommunikation mot Freundinnen als „Smalltalk“ zu klassifizieren - letzterer ist für mich das, was ich mit Großtante Hilde (die ich das letzte Mal vor 10 Jahren traf) auf dem Beerdigungskaffee von Großcousin Hubert betreibe. Oder mit irgendeiner Mitmutter beim Schilfest/Elternabend!
Da habe ich mich unglücklich ausgedrückt, bzw. gar nicht..
Das mit dem smalltalk bezog sich nicht auf Treffen mit Freundinnen oder Freunden, sondern war ein generelles Statement im Zusammenhang mit „grundsätzlich gerne oder gar lieber alleine sein“.
Ich finde so Höflichkeitsgespräche etwa „Flurgespräche“ im Job oder wenn ich die vielredende Nachbarin treffe, schlicht anstrengend. Andere mögen das, so mit Wetter, und „hast du schon gehört, die Müllers haben…“ – Daher war Home Office für mich der 6er im Lotto 😊 – ich muss da genug mit Menschen zoomen und teamen.
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Zitat von Nora im Beitrag #12Wieso ist „ein Partner“ für Euch ein Unterschied? Wohl kaum nur „deswegen“ - ihr macht das eher am „Kommunikationsbedarf“ fest. Der sei ja bei Männern eher „geringer“ - macht das den Unterschied?
Dass der bei Männern grundsätzlich geringer ist, würde ich nicht unterschreiben.
Abgesehen davon ist mein Partner für mich einfach der Mensch, mit dem ich mein Leben teile und das freiwillig und gerne, weil wir gut miteinander harmonieren, auch in unserem Gesprächs- und Nähebedürfnis. Und er ist gleichzeitig in vielem mein bester Freund. Uns verbindet eine Art vertrauensvolle Intimität, die ich Freundinnen gegenüber nicht in dem Maße empfinde. Die treffe ich gerne mal und gehe dann genauso gerne wieder nach Hause.
Meinen Mann habe ich hingegen immer gern in meiner Nähe. Oder auch mal für ein paar Stunden nicht, wir sind beide eher introvertiert und mögen auch mal Alleinezeit ;-)
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Im Großen und Ganzen freu ich mich immer auf Treffen mit Freundinnen. Hab aber auch schon mal an bestimmten Sachen nicht mit teilgenommen, entweder weil es Veranstaltungen sind, wo ich von vornherein keine Lust habe (Fasching, Oktoberfeste), oder es mir auch manchmal einfach zu viel wird.
Früher war ich auch eher so dass ich nichts verpassen wollte, immer versucht alles mitzumachen, da bin ich jetzt bisschen gleichgültiger geworden.
Aber wenn eine Freundin zu bestimmend werden würde, würde ich auch eher auf Abstand gehen, ist aber zum Glück nicht der Fall bei mir.
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #13Wegen mir kann hier jeder mitschreiben, solange es am Thema bleibt.
Ich finde Termine mit Freunden einfach anstrengend. Auch mit meiner Familie manchmal, und genieße es immer, wenn ich mal allein im Haus bin.
ich glaube das haengt bei dir auch damit zusammen, das du den ganzen tag mit menschen umgeben bist, und auch einen sehr getaktetetn alltag hast deshalb bist du froh, wenn du privat mal ganz alleine bist, mit niemanden reden musst, und einfach nur deine ruhe hast
kann ich sehr gut verstehen in deinem fall
alone we can do soo little together we can do so much kleinschreiberin
Bzgl des Partners geht es mir wie Marie-Madeleine.
Meinen Mann würde ich allerdings, das ist anders, nicht so beschreiben, dass er ein geringeres Kommunikationsbedürfnis hat. Er ist eindeutig extrovertiert(er).
Mit dem Partner kann man einfach schweigen, sich zurückziehen, in die Glotze gucken, einfach nur essen und so, und man muss auch nicht viel erklären, weil man sich halt in- und auswendig kennt. Ist man verabredet, heißt das immer Sprechen und Zuhören, und ich finde das auch oft anstrengend, Familienfeiern noch viel mehr, da gehe ich lieber arbeiten, habe ich schon oft gedacht.
Manchmal habe ich das Gefühl, ich verabrede mich nicht, ich werde verabredet. Die Verabredungen rieseln so rein und irgendwann kriege ich eine Art Platzangst bei zu viel Termindichte. Zu viel Sozialstress oder wie auch immer man das nennen mag. Ich verstehe es immer sehr gut, wenn jemand sagt "Ich brauchte Zeit für mich".
Beruhigend zu lesen, dass es anderen ähnlich geht. Ist ja eigentlich nicht gegen irgendwen gerichtet, ist mehr so eine Frage der Dosierung.
Ich lebe so ein Mittelding. Ich brauch schon richtige Treffen mit Freunden, 1-2 Mal in der Woche bin ich Abends unterwegs und meist wenigstens 1 Treffen am Wochende als Familie irgendwo zu Besuch oder eben als Gastgeber. Aber ich merke auch dass es mich stresst täglich Programm zu haben wie jetzt zur Weihnachtszeit. Dann zu Hause zu nix zu kommen macht mich richtig unzufrieden.
Zitat von Babella im Beitrag #19Manchmal habe ich das Gefühl, ich verabrede mich nicht, ich werde verabredet. Die Verabredungen rieseln so rein und irgendwann kriege ich eine Art Platzangst bei zu viel Termindichte.
Das hast Du schön beschrieben. Ich empfinde das ähnlich und habe inzwischen gelernt, Verabredungen auch mal höflich, aber bestimmt abzulehnen, weil ich weiß, was am Ende passiert, wenn es zu viel wird: im besten Fall bin ich genervt und gestresst, im schlimmsten liege ich irgendwann mit Migräne in der Ecke. Muss ja nicht sein.
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Zitat von Babella im Beitrag #19Mit dem Partner kann man einfach schweigen, sich zurückziehen, in die Glotze gucken, einfach nur essen und so, und man muss auch nicht viel erklären,
Super beschrieben! So geht es mir auch.
Ansonsten, ich verstehe dich sehr gut, Skala. Ich brauche auch nur 1 oder 2 Verabredungen mit Freunden oder Bekannten pro Monat und hab ansonsten lieber meine Ruhe.
Hurra, ich bin doch nicht so seltsam wie ich gedacht habe, es gibt noch mehr Frauen die mit Mädelabenden nicht wirklich was anfangen können. Ich treffe mich schon sehr gerne mit Freunden, lade auch gerne zum Essen ein, aber alles wohl dosiert. Muss in meinem Beruf als Anästhesieschwester den ganzen Tag reden, beruhigen, trösten, aufmuntern….., da bin ich froh wenn ich abends meine Ruhe habe. Da reichen mir mein Mann und mein ipad, oder der Kindle. Wobei mich mein Mann in der Coronazeit auch schon mal an meine Grenzen gebracht hat, er 100% im Homeoffice, ich halt oft der einzige Mensch den er in echt gesehen hat. Da hat er mich anfangs schon quasi an der Wohnungstür zugetextet. Konnten wir aber schnell klären 😍
Zitat von Polgara im Beitrag #23Muss in meinem Beruf als Anästhesieschwester den ganzen Tag reden, beruhigen, trösten, aufmuntern….., da bin ich froh wenn ich abends meine Ruhe habe.
Zu bestimmten Persönlichkeitseigenschaften, die ich nun mal besitze, kommt ein sozialer, kommunikativer Job noch dazu. Abends kann ich dann nur noch lesen, schreiben, aber ich will nichts mehr hören und schon gar nicht reden.
Zitat von Nora im Beitrag #12Wieso ist „ein Partner“ für Euch ein Unterschied?
Für mich nicht. Für mich wäre auch ein Partner "zu eng" und "zu viel".
Ich gehöre auch zu denen, die gerne alleine zu Hause sind. Tage ohne einen Termin im Kalender tun mir gut. Jahrzehntelang hatte ich mit anspruchsvoller Berufstätigkeit und großer Familie nie Zeit für mich, jetzt möchte ich das ein bisschen nachholen. Freundinnen gibt es, wenige, und die verstehen nicht, dass ich auch zu meinen erwachsenen Kindern nicht ständig persönlichen Kontakt habe und nicht darüber weine, dass eine Tochter in Übersee lebt. Ich weiß, dass es ihr da sehr gut geht, wir sind uns innerlich sehr nah, halten Kontakt über WhatsApp -für uns beide ok. Mit meinem Mann verbringe ich gerne Zeit, aber wir sind auch keine siamesischen Zwillinge. Interessant zu lesen, dass nicht alle Menschen ständig mit anderen zusammen sein müssen um zufrieden zu sein.