mytholon, Menschen sind verschieden. Ich hatte ein ziemlich ausgeprägtes Bedürfnis nach Ruhe und wollte mich gern daheim einmummeln. Lag vielleicht an der Jahreszeit, meine Tochter hatte auch vor kurzer Zeit Geburtstag. Friseur war so ziemlich das Letzte, worauf ich Lust gehabt hätte 😊
Zitat von kenzia im Beitrag #618Übrigens- @Nora Wieso wird es als Befehl empfunden, wenn ein Wunsch geäußert wird? Und muss ich so einen Wunsch nach bis zum Familienkrach durchfechten oder kann sowas auch einfach nur hingenommen werden?
Die Anweisung, erst in 6 Wochen vorbeikommen, um das Enkelkind zum ersten Mal sehen zu können, i s t ein Befehl - dem gefälligst Folge zu leisten ist.
Anders kann ich diese seltsame Aufforderung nicht interpretieren.
Ist aber leicht zu testen. Anrufen, und sagen : Ich komme dann morgen, ist Euch 15:00 Recht, welchen Kuchen soll ich mitbringen? Die Reaktion ist wohl kaum positiv…
Nein, 6 Wochen Besuchsverbot kann ich nicht einfach hinnehmen. Denn das widerspricht sämtlichen normalen familiären Verhaltensweisen.
Zu denen gehört, nicht einfach im Krankenhaus/zuhause aufzutauchen, wie es m i r passt, sondern zu fragen - „Wann magst Du/ihr? / Braucht Jungmutter Zeit zur Erholung?/ Soll ich für Euch vorher noch einkaufen gehen/ Kuchen/ Vorgekochtes mitbringen?“
Entweder bricht in dieser Anweisung ein zerrüttetes Verhältnis, das mir vorher nicht klar war, durch. Oder hier spinnt jemand komplett. Analog Skalas Schwager.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Beim Ausgangspost zu der Diskussion war vom "spielsüchtigem Mann" die Rede. Da würden mir auch einige Gründe für den späten Kontakt einfallen, auch wenn der Vate inzwischen tot ist. Es ist immer schwierig, fremde Familiengeschichten von außen zu beurteilen.
Zitat von Genny im Beitrag #619Bitte, wo sonst kann man so ehrlich umgehen mit Menschen wie in der Familie? Da kann man offen sagen, was nicht passt.
Ja, dann kann man doch offen sagen, dass man erst einmal seine Ruhe haben möchte? Ich verstehe überhaupt nicht, was daran nun so irre problematisch sein soll.
Zitat von mytholon im Beitrag #622Passiert zudem eher Eltern mit Schwiegertöchtern; hat man Töchter und Schwiegersöhne, bleibt das Verhältnis oftmals gut.
Das stimmt. Die Söhne werden öfter in die Familie der Frau aufgenommen als umgekehrt. Auch werden deren Familientraditionen häufiger weitergelebt als die des Mannes. Und bei so intimen Dingen wie Schwangerschaften sprechen viele eher mit der eigenen Mutter als der Schwiegermutter, was ich aber für völlig normal halte.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
@Convallaria, da magst Du Recht haben. Damals herrschte auch ein anderer Zeitgeist, so langsam kamen Doppelverdienertum und staatliche Kinderbetreuung in meiner eher ländlichen Wohnregion auf, man identifizierte sich über den Beruf, freute sich über den verbesserten Lebensstandard (z.B. Hausbau dank 2er Gehälter möglich) und empfand den damaligen dreijährigen Erziehungsurlaub eher so, dass einem die Decke auf den Kopf fiel, man sich beim Beobachten des schlafenden Babys manchmal langweilte und die Kollegen vermisste, zumal es damals noch kein Handy und kein Internet gab. Mag sein, dass hier auch die heutigen anderen Rahmenbedingungen eine Rolle spielen.
Zitat von Nora im Beitrag #627Anrufen, und sagen : Ich komme dann morgen, ist Euch 15:00 Recht, welchen Kuchen soll ich mitbringen?
Hätte ich als Überfall empfunden und mir verbeten. Man lädt sich doch nicht einfach selber ein?
Zitat von Nora im Beitrag #627Denn das widerspricht sämtlichen normalen familiären Verhaltensweisen.
Sämtlichen von Dir als normal definierten Verhaltensweisen.
Eltern oder Schwiegereltern, die sich aufdrängen, selbst einladen, die Wünsche der jungen Familie übergehen - wollt Ihr das wirklich sein? Bereitet Euch ein Besuch Freude, der "erdrängelt" ist? Kontakt, der nur aus "Anstand" stattfindet?
Ja, ich würde mich vermutlich auch freuen, das Baby kennenzulernen und das junge Paar unterstützen zu können. Aber wenn die das nicht wollen, bin ich in dem Augenblick nicht so wichtig und fordere das doch nicht ein? Mit welchem Recht? Und welchen Nutzen sollte das haben?
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Zitat von Ronja im Beitrag #623Und wenn die Antwort ist Noraoma, wir haben dich sehr lieb, aber brauchen momentan einfach Ruhe und Zeit für uns? Könntest du das dann akzeptieren?
In dieser Form (6 Wochen) ist das das, was auch @mytholon benennt. Überspannt.
Das:
ZitatWenn man beispielsweise mit Wochenbettdepressionen zu tun hat
ist ein medizinischer Grund - natürlich muss darauf adäquat reagiert werden. Mutter und Kind alleine zu lassen ist jedoch die vollkommen falsche Handlung - die Mutter braucht Kindfreie Zeit zur Erholung, nicht 24/7 Kinderbetreuen! Ganz abgesehen davon, daß die Wochrnbettdepression erst 2 Wochen nach der Geburt als Diagnose festzumachen ist.
Zitatoder einfach mal seine Blase genießen will, ganz ohne Pflichten, Termine und Erwartungen, das ist einmalig und geht eh nur beim ersten Kind.
Der Besuch einer vernünftigen Großmutter beinhaltet keinerlei Pflichten und Erwartungen an die Mutter.
Wenn der Besuch der engsten Familie dermaßen abgelehnt wird, weil unfassbar anstrengend/einengend etc., wenn ich mich da nicht drauf freue, wenn diese Menschen zu Besuch kommen - Dann ist da etwas nicht in Ordnung in der Beziehung. Und dann gilt „um Liebe kann ich nicht kämpfen“.
ZitatWäre das für dich ein Grund, dich komplett zurückziehen, bis...? Bis was eigentlich, wie lange willst du im Schmollwinkel bleiben?
Kein Schmollwinkel. Sondern Selbstschutz vor übergriffigem Verhalten der Kindergeneration: „Nur nach unserer Ansage“. Und/oder Akzeptanz, daß da der Wurm in der Beziehung.
ZitatDisclaimer: ich fände es auch toller, das Baby mit ganz viel Herzlichkeit und Schwung in der Familie aufzunehmen, würde aber versuchen, Verständnis aufzubringen.
Ich kann nur Verständnis aufbringen, wenn ich es verstehe. Dazu ist eine Erklärung nötig, die wohl nicht erfolgte.
Und mir fällt keine verständliche ein - außer „die Beziehung zur Ona ist eigentlich extrem belastet.“ Und das ist dann nicht durch 6 Wochen no contact zu heilen.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
@Pia, kenne ich ganz anders...das ist dann aber auch mein letzter "Senf" in diesem Faden. Was war das schön, wenn meine Mutter mit einer Tüte Gebäck an unser Küchenfenster klopfte. Meine kleinen Kinder aus dem Häuschen, Oma Oma wurde gerufen. Zwanghaft oder krampfig, wie hier geschildert, sowas kannte ich damals nicht. Habe die Unterstützung von Verwandten u.a. als Entlastung empfunden.
@mytholon, freu Dich, dass das für Dich so ist, dass Du eine solche Mutter oder Schwiegermutter hast.
Das ist aber nicht bei allen der Fall. In sicherlich unterschiedlichen Härtegraden.
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Zitat von Nora im Beitrag #633Der Besuch einer vernünftigen Großmutter beinhaltet keinerlei Pflichten und Erwartungen an die Mutter.
Zitat von Nora im Beitrag #633weil unfassbar anstrengend/einengend etc., wenn ich mich da nicht drauf freue, wenn diese Menschen zu Besuch kommen - Dann ist da etwas nicht in Ordnung in der Beziehung.
Mit beidem hast Du völlig recht. Aber das gibt es halt sehr oft. Auch wenn hier offenbar Ramafamilien vorherrschen.
Und nein, ich finde nicht, dass die junge Familie sich für das Nichtbesuchtwerdenwollen rechtfertigen muss. Warum? Es ist ihre Entscheidung. Das geht niemanden etwas an. Schon gar nicht diejenigen Mütter und Schwiegermütter, die den Rechtfertigungsgrund dann nämlich nicht akzeptieren wollen, sondern beginnen zu argumentieren, warum das doch gar nicht anstrengend, unüblich, doch nur ganz kurz, usw.
Gerade in dem von Skala genannten Beispiel war die Herkunftsfamilie ja offenbar nicht ganz unkompliziert. Ich kann mir gut vorstellen, dass man dann einfach nur in Ruhe neu starten möchte.
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Zitat von Nora im Beitrag #627Anrufen, und sagen : Ich komme dann morgen, ist Euch 15:00 Recht, welchen Kuchen soll ich mitbringen?
Hätte ich als Überfall empfunden und mir verbeten. Man lädt sich doch nicht einfach selber ein?
Zitat von Nora im Beitrag #627Denn das widerspricht sämtlichen normalen familiären Verhaltensweisen.
Sämtlichen von Dir als normal definierten Verhaltensweisen.
Eltern oder Schwiegereltern, die sich aufdrängen, selbst einladen, die Wünsche der jungen Familie übergehen - wollt Ihr das wirklich sein? Bereitet Euch ein Besuch Freude, der "erdrängelt" ist? Kontakt, der nur aus "Anstand" stattfindet?
Ja, ich würde mich vermutlich auch freuen, das Baby kennenzulernen und das junge Paar unterstützen zu können. Aber wenn die das nicht wollen, bin ich in dem Augenblick nicht so wichtig und fordere das doch nicht ein? Mit welchem Recht? Und welchen Nutzen sollte das haben?
Danke für deinen Beitrag- auch den davor
Mich stört dieser Egoismus- "ICH WILL"- was ich sehr befremdlich finde. Man kann das Enkelkind sehen wollen- natürlich und wäre vielleicht auch ganz schnell dabei, aber es ist doch das Kind von zwei anderen Menschen! Mit deren Vorstellungen und Wünschen.
Zitat von Nora im Beitrag #627Anrufen, und sagen : Ich komme dann morgen, ist Euch 15:00 Recht, welchen Kuchen soll ich mitbringen?
Hätte ich als Überfall empfunden und mir verbeten. Man lädt sich doch nicht einfach selber ein?
Das war ein Beispiel. Für „ich versuche einen vernünftigen Termin zum Besuch zu vereinbaren - zu einem der Jungen Mutter/Baby passenden Zeitpunkt.
Zitat
Zitat von Nora im Beitrag #627Denn das widerspricht sämtlichen normalen familiären Verhaltensweisen.
Sämtlichen von Dir als normal definierten Verhaltensweisen.
Nein. Den in unserer hiesigen Gesellschaft üblichen Verhaltensweisen. Die beinhalten „Großeltern lernen das Enkelkind in den ersten Tagen nach der Geburt kennen, wenn das Verhältnis zu ihnen in Ordnung ist.“ Aufgrund der familiären und emotionalen Verbindung, die zu diesen besteht.
In anderen Kulturen steht am Tag nach der Entbindung die ganze (weibliche) Verwandtschaft bis ins siebte Glied am Bett der Jungmutter! (Nicht, daß ich dS für sinnvoll hielte!)
ZitatEltern oder Schwiegereltern, die sich aufdrängen, selbst einladen, die Wünsche der jungen Familie übergehen - wollt Ihr das wirklich sein? Bereitet Euch ein Besuch Freude, der "erdrängelt" ist? Kontakt, der nur aus "Anstand" stattfindet?
Diese unterstellten Szenarien haben nichts mit meinen Denk- und Verhaltensweisrn zu tun. Sollte nach lesen von Post #617 eigentlich klar sein.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich habe mit meinen Kindern auch eine ehrliche Beziehung. Wir können uns was kritisches sagen. Wenn eine der Töchter mich jetzt zur Oma machen wuerde und der Besuch nicht direkt passt wäre es OK für mich. Ich wüsste die kommen bald darauf zurück.
Wobei es auch immer auf den Oma-Typ ankommt. Ich war ja auch mal in dem Stadium und Mutter und Schwiegermutter kamen. Mutter war der Typ: brauchst du was ? Und die haette es mir geholt. Schwiegermutter war der Typ: ich setz mich und lass mich bedienen.
Ich wäre heute auch eher die unterstützende Oma. Allerdings wuerde ich den Schwiegersohn auch sagen was zu tun ist 😂.
Wie man sieht, hängt es doch sehr offensichtlich auch von dem Verhältnis ab, wie es VORHER war!
Nur weil ein Baby kommt, ist nicht alles vergessen oder alle lieben sich deshalb.
Gleichzeitig- wenn es generell gut läuft- dürfte doch so ein Verhalten, nicht geschehen. Oder man würde es schon vorher erfahren und könnte drüber reden.
Zitat von Nora im Beitrag #639Die beinhalten „Großeltern lernen das Enkelkind in den ersten Tagen nach der Geburt kennen, wenn das Verhältnis zu ihnen in Ordnung ist.“
Zitat von Nora im Beitrag #639Diese unterstellten Szenarien haben nichts mit meinen Denk- und Verhaltensweisrn zu tun.
Du forderst aber doch ein, dass man sich nach Deiner (!) obenstehenden Norm verhält?
Nein. Muss man nicht.
Nein. Es gibt kein Recht auf einen schnellen Besuch.
Ich finde es erstaunlich, dass man jungen Menschen, die man sehr liebt, so in ihr Leben reinreden will. Die haben das selbst zu entscheiden. Schön, wenn ich sie mit Kuchen im Gepäck besuchen darf, aber zu akzeptieren, wenn das nicht der Fall ist. Ohne Rechtfertigung. Man bevormundet doch nicht seine erwachsenen Kinder?
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Zitat von Genny im Beitrag #619 Was hier teilweise geschildert wird, empfinde ich als toxische Familienbeziehungen..
Dann bist du die einzige mit gesunden Familienbeziehungen?
Nope. Aber ich hab die Nase gestrichen voll von dem Mutter-Bashing in diesem Strang und allgemein. Kenne viele sehr gute Familienbeziehungen. Aber da wird auch mal Tacheles geredet. Ich bin im Kinder-,Enkelleben involviert. Weil sie es wollen. Immer noch. Oder wieder. Kann ich auch mit halbjährlichen Messages oder Bildern? Sehr gerne. Wird aber nicht gewünscht.
Weil wir miteinander reden. Ehrlich reden.
Was für mich auch mal bedeutet, dass ich mal meine Ansprüche äußere. Meine !! Auch Mütter/Oma haben welche, die sie auch äußern dürfen !!!!
Aber das ist nicht in in einer Zeit, in der immer die Mütter an allem schuldig sind. Wartet es nur ab, irgendwann seid ihr das nämlich.
Zitat von Nora im Beitrag #617Und dieses aus meiner Sicht üble Missbenehmen auch noch goutieren!
Aus Deiner Sicht. Genau. Die ist aber nicht allgemeingültig. Warum sollte es ein Missbenehmen sein, erst einmal seine Ruhe haben zu wollen?
Bei normalen, liebevollen Familienbeziehungen i s t es übles Missbenehmen.
Selbst nach einem Kaiserschnitt bedarf es keiner 6 Wochen völliger Abgeschiedenheit, um sich zu erholen.
ZitatMal ganz davon abgesehen, dass wir gar nicht wissen, ob es nicht irgendeine total harmlose Erklärung für das Warten bis Weihnachten gibt.
Ich bin gespannt: Was wäre für Dich eine solche „total harmlose Erklärung?“
ZitatWarum sollten andere der Kernfamilie vorschreiben, wie sie ins Leben starten?
Es ist definitiv ziemlich merkwürdig, die Großeltern vom Enkelkind fernzuhalten, wenn es dafür keinen in der Person und Verhaltensweise der Großeltern liegenden Grund gibt. Denn das sind bei normaler Familienbeziehung die Menschen, denen Dein Kind fast genauso am Herzen liegt wie Dir.
ZitatIch habe das Gefühl, hier können ganz viele nicht abgeben. Nicht akzeptieren, dass es für ihre Kinder plötzlich Menschen gibt, die wichtiger als Mama sind.
Damit hat es nichts zu tun.
ZitatDas ist der Start einer neuen Familie. Einer Familienbindung, die für das Kind (und den Enkel) nun enger ist als die zur (Groß)Mutter.
Sicher. Und um diese Kernfamilie herum gibt es die weitere engste Familie. Die durchaus dysfunktional sein kann - was wenig Kontakt sinnvoll macht. Aber im „Gutfall“?
ZitatDa sollten sie so reinfinden können, wie die das wollen.
Sie dürfen das so tun, wie sie wollen. Wenn das was sie wollen die Großeltern sehr lange ausschließt, sagt das sehr viel über den Stellenwert der Neu-Großeltern für die Jungeltern.
ZitatWie sind doch nicht bei Königs, wo der Thronfolger der Öffentlichkeit präsentiert werden muss.
Wenn du den Wunsch, das Enkelkind zu sehen, so siehst - will ich lieber nicht wissen, was bei dir in der Familie schieflief.
Zitat von Nora im Beitrag #617Aber auch Menschen, mit denen man gerne Kontakt hat, muss man doch nicht bei jedem Meilenstein um sich haben?
Die Ankunft in einer Familie ist nicht „irgendein Meilenstein“. Jedenfalls in meiner Welt.
ZitatManche finden es wichtig, einen neuen Erdenbürger schnell zu begrüßen, andere eben nicht. Warum kann man das nicht akzeptieren?
Es geht hier nicht um die Wichtigkeit zur Begrüßung.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich sehe dieses Einfordern, das u.a. Genny beschreibt, zwar auchs ehr schwierig. Aber die Großeltern des neuen Babys 6 Wochen lang nicht sehen zu wollen, kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen und verstehe, dass das sehr verletztend ist.
Zitat von mytholon im Beitrag #622Der Begriff narzisstisch wird ebenfalls inflationär verwendet. Man muss als Boomer-Elternteil seine Worte heutzutage weise wählen, um nicht so ein Mode-Etikett übergestülpt zu bekommen; entsprechende Posts und Podcasts befeuern diese neue Denke noch.
Passiert zudem eher Eltern mit Schwiegertöchtern; hat man Töchter und Schwiegersöhne, bleibt das Verhältnis oftmals gut.
Dann passiert es den Eltern des Schwiegersohns. Die haben ja eine Schwiegertochter. Richtig??🤔🤔
Zitat von Genny im Beitrag #587 Und ihn mal kurz drauf aufmerksam machen, was ich alles für ihn getan haben.
Echt jetzt ...?
Echt jetzt. Irgendwann dürfen Mütter auch mal was einfordern.
Echt jetzt: nein! Sage ich als Mutter. Kein Kind hat darum gebeten, auf die Welt zu kommen, als Mütter tun wir, was wir glauben tun zu müssen, warum auch immer, idealerweise aus Liebe, realisstischerweise weil irgedwer irgendwas fordert, zumindest ein genetisches Programm. Kinder schulden uns nichts. Wenn was zurückkommt, dann hoffentlich nicht aus Pflichtgefühl