Zitat von DasHuhn im Beitrag #501In den alten Wilhelm-Busch-Büchern waren Schnuller mit Honig und Schnaps getränkt.
Soweit brauchste da nicht zurückgehen. Meine Ex Schwiergermutter hat das bei meinem Sohn mit Honig oder Zucker gemacht. Ich dachte damals, ich dreh ihr den Hals um.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Wenn ich bei der Kleinen meiner Tochter bin (16 Monate), kann ich auch nur aufs Klo gehen, wenn sie dabei ist. Wenn sie mich nicht sieht, bekommt sie Panik. Meine Tochter meinte, das tue ihr leid für mich. Ich sagte dann, dass ich schon das ein oder andere Mal auf dem Klo war mit Kind dabei, also keine Aufregung. Ich sehe das als 2fache Mutter und 3fache Oma auch so: jedes Baby und Kleinkind ist anders. Das fast gleich alte Baby meines Sohnes war von Anfang an nicht so anspruchsvoll und hat bei jeder Gelegenheit geschlafen, nicht so die Kleine meiner Tochter. Die braucht einfach Ruhe und Dunkelheit.
So isses...! Aber dass Kinder heute nicht mehr in ihrem Zimmer ein Schläfchen machen, hat mich schon bei der Größeren gewundert. Das Baby war immer im Zimmer, wo auch die Eltern waren oder halt draußen im Kinderwagen oder Tragetuch. Keine Ahnung, was daran falsch sein soll, ein Baby in sein Bettchen oder Wiege zu legen in einem anderen Zimmer und derweil den Haushalt zu machen oder mit dem älteren Kind zu spielen. So hat das Kind doch mehr Ruhe und man hört ja wohl durchaus, wenn es weint. Es gibt ja heute auch Babyphones, die sogar Bilder vom Baby zeigen, wie es schläft (oder eben nicht).
Aber ich sage da nichts dazu. Im Großen und Ganzen machen die jungen Eltern meiner Meinung nach alles gut. Ansichten sind verschieden und können sich ja auch verändern. So ein Abschottungsverhalten oder übertriebene Sorge kenne ich zum Glück von beiden Familien nicht.
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #506An Liane in #500: REzept für Ergotherapie ausstellen, da wird Schlafberatung für die Eltern gemacht. Schlaf ist essentiell für die Gehirnentwicklung.
Mit einem Säugling zur Ergotherapie zur Schlafberatung? Oder meinst Du jetzt Kleinkinder, wie von Kleinfeld mit ihrem Sohn beschrieben? Höre ich tatsächlich zum ersten Mal. Weder die Hebamme noch der Kinderarzt schienen es erstaunlich zu finden, dass das Kind nicht schlafen wollte. Alles völlig normal. Tipps gab es zwar von beiden, gebracht hat es wenig bis gar nichts.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one. George R. R. Martin
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #486Gestern beschwerte sich meine Schwester telefonisch bei mir, dass ihr Mann ja wieder arbeiten geht, und sie nichtmal in Ruhe duschen kann... Tja. Was soll ich sagen. Ich hab ihr geraten, eine der Omas zu Fragen, ob sie mit der Kleinen eine Runde im Kindewagen drehen, gestillt und gewickelt versteht sich.
Skala - deine Schwester hat Vertrauen zu dir und erzählt dir von ihren Problemen. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen.
Bist du dir denn sicher, dass sie in diesem Moment einen Rat von dir wollte? Hat sie darum gebeten? Vielleicht wollte sie auch einfach nur ihr Herz ausschütten?
Ich wäre mit ungefragten Ratschlägen tatsächlich etwas vorsichtig. Das kennt sicher jede, egal ob Mutter oder nicht, dass man so etwas nicht immer möchte und schon gar nicht massiv.
ZitatUnd ich darf es schade finden, dass sie sowenig Input bekommt.
Ja natürlich - aber das sagtest du schon wiederholt, und hat dir hier irgendjemand dein Recht, bestimmte Dinge schade finden zu dürfen, abgesprochen?
Und ich verstehe, dass Frauen, die selbst Mütter sind, den Drang haben, eigene Erfahrungen, eigenes Wissen und Erkenntnisse über Kinderpflege und -erziehung weiterzugeben. Ich habe da wirklich volles Verständnis für, es geht mir bei meinen eigenen Enkeln nicht anders. Aber jede von euch wird sich erinnern, dass sie, früher, als die Kinder noch klein waren, nicht jeden Hinweis und Rat freudestrahlend mit "ach wie schön, dass mir das mal jemand sagt" aufgenommen hat. Und dabei geht es meist gar nicht darum, wer "Recht hat", sondern um das Gefühl des Bevormundetwerdens in Bezug auf das Kostbarste was man hat: das eigene (kleine) Kind.
Es ist oft eine Frage der Situation, der Intention, des Tonfalls, der Wortwahl und der Häufigkeit, mit der man etwas sagt.
Zitat von Genny im Beitrag #492Ich hab mir bei den meinen von Anfang an den Mund fusslig geredet, [...] Nö, wurde konsequent igoriert,
Du bist die Oma, nicht die Mutter des Kindes, richtig?
Das hört sich schon ziemlich penetrant an, deine Wortwahl (Mund fusslig reden).
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Wir waren bei einer Schlafberatung 🙈 Als das Kind ca 7 Monate alt war und über Wochen nur 45 Minuten am Stück schlief, Tag und Nacht, und überhaupt sehr wenig. Ergebnis: Kind ist organisch gesund und braucht wohl einfach wenig Schlaf. Nehmen Sie es mit Humor (höhö).
Da ist einfach eine sehr breite Spanne, und viel tun kann man eh nicht, vorausgesetzt, das Kind ist gesund. Unser Kind schläft jetzt mit 6 immer noch ziemlich wenig, zum Glück aber mittlerweile am Stück 😉
Liane, es gibt ergotherapeutische Methoden, um den Schlaf von Kindern jeglichen Alters zu unterstützen. Viel ist Aufklärung (Frühchen zB können oft nicht schlafen wie ein zeitgerecht Geborenes, weil das zu der Zeit im Bauch nicht vorgesehen ist), Elternberatung (durchatmen; es stirbt nicht, wenns mal knöttert; packen Sie das Kind nicht in Watte; tagsüber im Wohnbereich mit Trubel schlafen lassen; nachts ruhig im kalten Schlafzimmer nahe an den Eltern; viel rausgehen; Kind müde spielen lassen; Taktung von Mahlzeiten; beruhigendes Bad versus aktivierendes Bad; keine überdrehten Rituale einführen; es ist normal, dass gesunde Kinder immer und überall schlafen können, es aber manchmal nicht tun uvm), oft ist es Weiterleitung an Fachärzte (hat das Kind Schmerzen oder Gründe nicht zu schlafen).
Nachtrag: Anlaufstellen dafür ist zB das nächstgelegene Sozialpädiatrische Zentrum.
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #486 Immerhin hat die Mama sie jetzt mal im Tragetuch einmal dabeigehabt, als sie kurz zur Post reinmusste, das hat das Kind wohl gut verkraftet.
Da klingt für mich schon etwas Sarkasmus mit.
Vielleicht freut sich Deine Schwester ja über ein Lob, wenn sie Dir so etwas - eigentlich Banales - erzählt?
Möglicherweise hat dieser Ausflug zur Post nach den Wochen des Einigelns ja wirklich etwas Überwindung gekostet. Ich schätze, sie wird sich nur Schritt für Schritt wieder an die Welt da draußen gewöhnen müssen.
ZitatDie Omas haben Besuche weitgehend eingestellt, auch sonst kommt niemand
Ich schrieb es schon mal, dass ich das eigentlich bedauerlich finde.
Kämen denn die Omas und sonstige Leute (Freunde) denn nur wegen des Babys? Möchten gerade die Omas nicht auch die Tochter/den Sohn sehen?
ZitatIch hab ihr geraten, eine der Omas zu Fragen, ob sie mit der Kleinen eine Runde im Kindewagen drehen, gestillt und gewickelt versteht sich. Wurde abgelehnt, wenn, dann nur im Schlafzimmer nebenan, dass sie gleich dasein kann, wenn die Kleine quäkt.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben beide Omas eine gewisse Anfahrtszeit. Duschen inkl. Haare waschen ist ein Vorgang von rund 10 Minuten, wenn überhaupt.
Da fände ich die Verhältnismäßigkeit bezüglich des Aufwands ziemlich schräg.
Zusammen mit ihrem Mann, der sicher nicht 24/7 in der Arbeit ist, wird sich doch hoffentlich eine simple Lösung finden lassen.
ZitatUnd ich darf es schade finden, dass sie sowenig Input bekommt.
Ein Baby in dem Alter braucht nicht so viel Input von Außenstehenden. Den bekommt es zur Zeit durch die Zuwendung der Eltern, und daran mangelt es bestimmt nicht.
Zitat von Analuisa im Beitrag #508 Aber jede von euch wird sich erinnern, dass sie, früher, als die Kinder noch klein waren, nicht jeden Hinweis und Rat freudestrahlend mit "ach wie schön, dass mir das mal jemand sagt" aufgenommen hat. Und dabei geht es meist gar nicht darum, wer "Recht hat", sondern um das Gefühl des Bevormundetwerdens ...
So ist es.
Dazu kommt das subjektive Gefühl, dass man es nicht gut genug macht - selbst dann, wenn es gar nicht so gemeint ist.
Zitat von Liane im Beitrag #493Ach wie gut, dass ihr alle wisst, wie es besser geht. Glückwunsch.
Ich hab nix gelesen, wie es besser geht. Einfach nur das , was wir eben auch erst lernen mußten zwangsläufig. Ich war NIE diejenige, die mit erhobenem Zeigefinger was sagte, ich hab nur gesagt, du ( an meinen Sohn gerichtet) warst einfacher zu handeln, wenn ....( er seine Ruhe und seinen sturen Ablauf hatte. Auch mittags brauchte er was Warmes am Tisch, und wenn das nur ein paar Nudeln mit Butter waren, sonst war er knatschig. Nö, wir anderen waren noch von späten Sonntagsfrühstück satt, also für uns nichts, aber wehe, er hatte um 12h nichts. Magen mit Wecker, war sowas von nervig. Aber so hatte ich einen friedlichen Sonntag. Kompromisse)
Liane, ich glaube , es gibt fast keine Mutter, die das Patentrezept hat für Babys - denn jedes einzelne ist ein Individuum und hat seinen eigenen Kopf. Und der ist meist wesentlich sturer als der der Eltern. Meine unmaßgebliche Erfahrung.
@Analuisa Bezüglich penetrant: ja, bin ich , da ich regelmäßig sage, wie toll ich es finde , wie sie ihr Kind großziehen. Und meinem Sohn, wie stolz ich bin, was er für ein toller Vater ist. Yep, mea culpa, bin penetrant.
Und während du beim Zähneputzen noch denkst : " Das wird mein Tag !" , hat dir der Zahnpastavogel schon aufs T-Shirt geschissen....
Hach, wie schön, dass es Menschen gibt, die immer den totalen Durchblick haben...
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #499Wenn ein Kind so schlecht schläft, gehört es zum Arzt gebracht!
Ein Paradebeispiel, wie man Eltern nachhaltig verunsichert: einen Ausschnitt aus dem Alltag hören und sofort wissen, dass da eine Störung vorliegt. Liane dürfte drüber hinweg sein, aber mit sowas wäre ich verdammt vorsichtig.
Ich habe gerade das (medizinisch unterfütterte) Curriculum zur Integrativen Eltern-Säuglings-Beratung durchlaufen und was Säuglingsschlaf angeht, gibt es ein riesiges Spektrum von dem, was normal ist und das allein, was Liane schrieb, gibt keinen Anlass zu denken, dass es nicht so ist.
Mir tut die Schwester ein bisschen Leid, die muss doch einsam sein so ohne Kontakte zu anderen Erwachsenen. Ok, vielleicht selbstgewähltes Elend, aber trotzdem.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von Stina im Beitrag #514Ich habe gerade das (medizinisch unterfütterte) Curriculum zur Integrativen Eltern-Säuglings-Beratung durchlaufen und was Säuglingsschlaf angeht, gibt es ein riesiges Spektrum von dem, was normal ist und das allein, was Liane schrieb, gibt keinen Anlass zu denken, dass es nicht so ist.
Ich finde damit lehnst Du Dich jetzt Verdammt weit aus dem Fenster.
„Normal“ hört in dem Moment auf, „normal“ zu sein, in dem es zu massiven Belastung für die jeweilige Mutter (normalerweise hauptbetreuende Person) wird!
Der Klassiker ist „Stillen nach Bedarf“ – da das gerne dazu führt, dass die Mutter Monate lang nur noch maximal 2 Stunden am Stück schläft, wird dieser Ansatz in den US gerade als Ursache für PostPartale Depressionen und schlimmeres diskutiert. Denn da läßt sich wohl eine massive Häufung feststellen - zeitlich passend zum starken Fokus auf den „Bedarf des Babies“.
Es geht eben nicht nur darum, daß das (aktuelle) Baby 100% seiner Bedürfnisse erfüllt bekommt - eiNe Mutter, die nicht „auf dem Hund ist“, kann sich insgesamt wesentlich besser um ihr(e) Kind(er) kümmern. Und bleibt auch den Rest ihres Lebens eine Stabilere Person, als eine, die in schwerere psychiatrisch konnotierte Problematiken geriet.
Das wird in diesen Diskussionen aber gerne komplett ignoriert.
Und deshalb ist es maximalst ungeschickt bis übergriffig, den Rat „Such Dir Hilfe“ als vollkommen unangemessen darzustellen.
P.S. Es gibt keine echte Steigerungsform von maximal. Maximalst ist eine Wertung.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Schafwolle, wie bereits mehrfach erwähnt hier im Strang, ermutige ich meine Schwester lediglich, und haue ihr nix um die Ohren. Insofern, ja, sie berichtet mir stolz. Und ich sage ihr, dass sie das toll gemacht hat.
Zitat von Stina im Beitrag #514Ich habe gerade das (medizinisch unterfütterte) Curriculum zur Integrativen Eltern-Säuglings-Beratung durchlaufen und was Säuglingsschlaf angeht, gibt es ein riesiges Spektrum von dem, was normal ist und das allein, was Liane schrieb, gibt keinen Anlass zu denken, dass es nicht so ist.
Ich finde damit lehnst Du Dich jetzt Verdammt weit aus dem Fenster.
„Normal“ hört in dem Moment auf, „normal“ zu sein, in dem es zu massiven Belastung für die jeweilige Mutter (normalerweise hauptbetreuende Person) wird!
Der Klassiker ist „Stillen nach Bedarf“ – da das gerne dazu führt, dass die Mutter Monate lang nur noch maximal 2 Stunden am Stück schläft, wird dieser Ansatz in den US gerade als Ursache für PostPartale Depressionen und schlimmeres diskutiert. Denn da läßt sich wohl eine massive Häufung feststellen - zeitlich passend zum starken Fokus auf den „Bedarf des Babies“.
Es geht eben nicht nur darum, daß das (aktuelle) Baby 100% seiner Bedürfnisse erfüllt bekommt - eiNe Mutter, die nicht „auf dem Hund ist“, kann sich insgesamt wesentlich besser um ihr(e) Kind(er) kümmern. Und bleibt auch den Rest ihres Lebens eine Stabilere Person, als eine, die in schwerere psychiatrisch konnotierte Problematiken geriet.
Das wird in diesen Diskussionen aber gerne komplett ignoriert.
Und deshalb ist es maximalst ungeschickt bis übergriffig, den Rat „Such Dir Hilfe“ als vollkommen unangemessen darzustellen.
P.S. Es gibt keine echte Steigerungsform von maximal. Maximalst ist eine Wertung.
Da sind wir uns inhaltlich ausnahmsweise mal weitgehend eininig - denn genau das wollte ich ausdrücken, nur andersherum as Du: Ich habe geschrieben, es gibt erst mal keinen Anlass zu denklen, dass eine Störung vorliegt, rein aufgrund der Fakten. Ich stimme aber 100% mit dir überein, dass das Kriterium für Beratungsbedarf und "Störung" die persönliche Belastung ist, nicht ein einzelnes Symptom. Damit begründe icha ber umgekehrt, dass ich es nicht seriös finde, rein aufgrund der Tatsache, dass ein Baby seine Mama nicht duschen lässt, ein Arztbesuch nötig wäre. (Und das ist hier sowieso hypothetisch, denn das schrieb Liane, dere Kind sie vermutlich inzwischen duschen lässt und ob Skalas Schwester es als belastend empfindet, wissen wir nicht.)
Ebenso stimme ich absolut überein, dass "bedürfnisorientiert" die Bedürfnisse aller Beteiligten umfassen muss.
Bei Stillen nach Bedarf bin ich nicht ganz bei Dir, zumindest nicht in jedem Alter. In dem Alter, wo sich eine PPD maifestiert, jedenfalls nicht. Aber das ist auch OT hier.
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #518Schafwolle, wie bereits mehrfach erwähnt hier im Strang, ermutige ich meine Schwester lediglich, und haue ihr nix um die Ohren. Insofern, ja, sie berichtet mir stolz. Und ich sage ihr, dass sie das toll gemacht hat.
Meine Meinung, meine Gedanken bleiben bei mir.
Das machst du genau richtig, meiner Meinung nach. So mache ich das auch. Aber irgendwo muß man dann halt mal Dampf ablassen - ich hab den Opa, dem ich die Ohren volljammere, du halt hier. Umarmung
Und während du beim Zähneputzen noch denkst : " Das wird mein Tag !" , hat dir der Zahnpastavogel schon aufs T-Shirt geschissen....
Hach, wie schön, dass es Menschen gibt, die immer den totalen Durchblick haben...
Ich kriege immer mehr den Eindruck, dass mit der Überinformation durch Social Media und Internet die jungen Eltern insgesamt einen verdammt harten Job haben, aus all der vielfach widersprüchlichen Info das für sie Richtige rauszufischen. War doch etwas einfacher vor 35 Jahren. Krankenhaus Säuglingsstation, Kinderarzt, Hebamme und dann die eigenen Mütter. Für die Unterstützung meiner eigenen Mutter war ich damals unendlich dankbar. Die in praktischer Vorort-Hilfe bestand inklusive Hemdenwaschservice. Danke, Mama, I pay it forward !
Und während du beim Zähneputzen noch denkst : " Das wird mein Tag !" , hat dir der Zahnpastavogel schon aufs T-Shirt geschissen....
Hach, wie schön, dass es Menschen gibt, die immer den totalen Durchblick haben...
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #518Schafwolle, wie bereits mehrfach erwähnt hier im Strang, ermutige ich meine Schwester lediglich, und haue ihr nix um die Ohren. Insofern, ja, sie berichtet mir stolz. Und ich sage ihr, dass sie das toll gemacht hat.
Meine Meinung, meine Gedanken bleiben bei mir.
Das machst du genau richtig, meiner Meinung nach. So mache ich das auch. Aber irgendwo muß man dann halt mal Dampf ablassen - ich hab den Opa, dem ich die Ohren volljammere, du halt hier. Umarmung
Danke für die Umarmung, das brauche ich manchmal 🌺
Ich war jemand, die gern und viel las, las deshalb alle erhältlichen Söuglingsratgeber, um frustriert festzustellen, dass meine Töchter sich anders benahmen als in den Büchern beschrieben:) @Liane, unsere Mittlere schlief als Säugling nicht mehr als 30 Minuten am Stück . Das erste Mal "durchgeschlafen" ( also von 24 bis 4 Uhr) hat sie mit 4. Die Älteste und die Jüngste waren absolut pflegeleichte Kinder. Ich hatte nur - bedingt durch den geringen Altersunterschied zwischen der Mittleren und der Jüngsten- irgendwann einen extremen Schlafmangel. Manchmal hatte ich ganztägig den Geruch von frischbezogenen Betten in der Nase...
Wir waren nicht nur bei einem Arzt, das war eine ganze Odyssee, inkl stationären Aufenthalt ( mit der Jüngsten als Reisebegleitung, die war noch sehr klein und wurde voll gestillt). Aber immer ohne Ergebnis. Dem Kind fehlte nichts- auch kein Schlaf. Als letzte Möglichkeit kam das Angebot, Psychopharmaka einzusetzen- haben wir entschlossen abgelehnt. Später, mit etwa 8, im Rahmen der Autismus Diagnostik ( leichtes Asperger Syndrom) , hieß es dann, das sei in solchen Fällen nicht ungewöhnlich. Sie kommt übrigens heute als junge Frau mit 4 Stunden Schlaf aus. 6 Stunden sind lang. Noch länger schläft sie nur, wenn sie krank ist. Das war aber schon immer so- Krankheiten hat sie grundsätzlich verschlafen. Aber seitdem weiß ich, warum Schlafentzug als Foltermethode gilt.
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #486 Gestern beschwerte sich meine Schwester telefonisch bei mir, dass ihr Mann ja wieder arbeiten geht, und sie nichtmal in Ruhe duschen kann...
Ich hab ihr geraten, eine der Omas zu Fragen, ob sie mit der Kleinen eine Runde im Kindewagen drehen ...
Du könntest ihr aber, wie hier schon mehrfach angedacht, dazu raten, in Ruhe zu duschen, wenn ihr Mann zuhause ist und sich mit der gewohnten Hingabe ums Baby kümmert.
So richtig kann ich die Problematik nicht nachvollziehen.
Was die fehlenden sozialen Kontakte Deiner Schwester angeht: würde sie einen Besuch von Dir, wenn ihr Mann nicht zuhause ist, denn kategorisch ablehnen?
Meine ich jetzt nicht im Sinne von ihr bei etwas helfen wollen, sondern einfach so ... zusammen Kaffee trinken, mit einander quatschen?
Zitat von Genny im Beitrag #513 ... es gibt fast keine Mutter, die das Patentrezept hat für Babys - denn jedes einzelne ist ein Individuum und hat seinen eigenen Kopf. Und der ist meist wesentlich sturer als der der Eltern.
Babys in dem Alter sind per se nicht stur und können auch kein trotziges Verhalten an den Tag legen. Es beginnt viel später, dass ein Kind seinen eigenen Willen entwickelt.
Was bei Eltern manchmal gefühlt wie Sturheit oder Trotz empfunden wird, ist beim Baby nur ein Ausdruck von Bedürfnissen, Frustration, Unwohlsein.