Zitat von Genny im Beitrag #469 Dann müßten alle Kinder mit mehreren Geschwistern hörgeschädigt sein. Zuviel Kinder - ja, ist ein Problem. Zu laut unter Kindern - s.o. Ich geh bei meinen vielbekinderten Bekannten immer recht angeschlagen raus. Und beim Enkel mit 10 Monaten auch - der kann das auch ganz alleine !
Sorry, ist völlig OT, aber ich musste gerade an die Zeit denken, wo ich mir das Büro und das Telefon mit einem Kollegen teilte, der zu dem Zeitpunkt zwei Kinder hatte, 2 und 4 Jahre alt. Wenn seine Frau anrief, um irgendwas zu fragen (z. B. "wo hast Du das Auto gestern geparkt?" - Großstadt halt), wusste ich vom Hintergrundgeräusch immer schon bevor sie sich meldete, dass sie es ist. Da war immer halligalli.
Zitat von kenzia im Beitrag #474Und beim Enkel mit 10 Monaten auch- der kann das auch ganz alleine 😂😂😂😂😂
Ich bin wirklich gesegnet und dankbar mit einem Kind, welches selbst als Säugling nie diese schrille Tonlage hatte, als Kleinkind diese nervig-quietschige nicht, und als junges Kind eine angenehme Tonlage hatte. Jetzt als Teen klingt sie stimmlich (meistens) reif (ausser, sie echauffiert sich 😂 ), und man kann tatsächlich mit ihr reden, also ganz normal.
In der Klasse meiner Nichte gibt es ein paar Mädchen die auch so aufwachsen. Die Eltern sind Muslime / Migranten und möchten nicht das ihre Töchter mit der deutschen Kultur in Kontakt kommen, diese Kinder fehlen regelmäßig an Tagrn mit Sportunterricht oder bei Ausflügen.
Zitat von kenzia im Beitrag #475Da fragt man sich echt- bei allen „Eltern-Recht“, wieso Kinder wie Leibeigene behandelt werden dürfen! Und- was haben diese Machtmenschen für Partner, die sich nich nicht mal für ihre Kinder, durchsetzen können?
Das kann ich Dir sagen. Mein Bruder ist auch so ein Waschlappen. Ich durfte mit den Nichten nie auch nur eine Sekunde alleine verbringen.
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #464 ... das werde ich vorschlagen. Papa-Tochter Time bei Pekip, genial! Hoffentlich nimmt er das an.
Nichts gegen das Pekip-Konzept - aber warum hängst Du Dich da so rein, dass Du meinst, Empfehlungen geben zu müssen? Heißt im Grunde ja nichts anderes, als ihm zu suggerieren, dass er es besser machen könnte/sollte.
Der Mann klingt nicht so, als ob das mit *seiner Linie* vereinbar ist.
Zitat von kenzia im Beitrag #467Ich glaube übrigens nicht, dass sich Skala nun DEN Kopf um das Kind macht ...
Wenn wir hier jetzt immer weiter dieses Thema ausweiten- humorvoll, nachdenkend, analysierend oder wie auch immer- ist das ja unser Dingen und hat ja nichts mit Skalas Denken zu tun.
Doch, ich finde schon, dass die meisten Beiträge eben genau Skalas Denken hier aufgreifen.
Wobei es sich für mich persönlich so darstellt, dass die Sorge um dieses Kind und vor allem dessen Zukunft eher vordergründig ist. Wären Besuche von weniger Einschränkungen geprägt, würde sich die Sache anders darstellen.
Da das Kind wirklich noch sehr klein ist, besteht große Hoffnung, dass sich das alles noch "ausregelt". Ich kenne aus Babyzeiten meiner Mittleren einen Herrn, der auch so ein "Extremvater" war.Sie ist zu einer sehr selbständigen und selbstbewussten jungen Frau herangewachsen, die ihren Vater ( der immer noch die Angewohnheit hat, ihr in alles reinzuquatschen) sehr gut in die Schranken weisen kann.
Da war die Konstellation aber so, dass ihr Vater sehr viel älter ist als ihre Mutter und zum zweiten Mal verheiratet. Die Kinder aus erster Ehe wurden geboren, als er sehr jung war, sie war sein "Kind zum Genießen". Mittlerweile ist sie Mitte 20, er Ü70 mit zuviel Zeit, das ist mitunter anstrengend für die Tochter.
Zitat von schafwolle im Beitrag #481 Wobei es sich für mich persönlich so darstellt, dass die Sorge um dieses Kind und vor allem dessen Zukunft eher vordergründig ist. Wären Besuche von weniger Einschränkungen geprägt, würde sich die Sache anders darstellen.
so unterschiedlich kann man lesen. Für mich ging es in erster Linie um die Enttäuschung, die diese Art des Umgangs mit sich brachte. Und sekundär das, was dieses Verhalten des Vaters- so es sich weiter entwickelt- für das Kind bedeuten würde.
Ich wiederhole mich- "wir" spinnen ja hier den Faden weiter, was alles werden könnte oder welche Erfahrungen in die Richtung vorliegen.
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #477 Ich bin wirklich gesegnet und dankbar mit einem Kind, welches selbst als Säugling nie diese schrille Tonlage hatte, als Kleinkind diese nervig-quietschige nicht, und als junges Kind eine angenehme Tonlage hatte. Jetzt als Teen klingt sie stimmlich (meistens) reif (ausser, sie echauffiert sich 😂 ), und man kann tatsächlich mit ihr reden, also ganz normal.
Meine eigenen waren entweder ganz ruhig (Sohn - bis heute) oder fingen ganz früh an zu plappern. In kleinen Sätzen , nichts mit dada oder Wauwau etc. Und hörte nie mehr auf damit. Glücklicherweise waren beide nicht von der Art wie Nachbarsmädchen, die im Großkindalter immer spitze Begeisterungsschreie losließen. Ich schrak jedes Mal zusammen. Piercing - heißt das so passend auf English.
Ich drück die Daumen, dass es dem neuen Vater irgendwann zu langweilig wird, Töchterchen so in Watte zu packen, während das Leben an ihm vorbeisaust ( irgendwann wird er frustriert sein, dass seine überragende Erziehungsmethode auch keine anderen Eergebnisse erzeugt als andere Methoden, spätestens im Schulalter) oder dass die Mama auf den Tisch haut, weil es ihr zuviel wird. Sie will ja auch mal wieder einen anderen 24/7 Inhalt als nur Kind, könnte ich mir denken.
Geduld, Skala, Geduld. Und laß den Frust hier raus und ignorier einfach die ganzen "gutgemeinten" Ratschläge.
Nein, von mir kriegst du keine. Höchstens mal per PN, sollte ich eine Erleuchtung haben.
Zitat von schafwolle im Beitrag #481 Wobei es sich für mich persönlich so darstellt, dass die Sorge um dieses Kind und vor allem dessen Zukunft eher vordergründig ist. Wären Besuche von weniger Einschränkungen geprägt, würde sich die Sache anders darstellen.
so unterschiedlich kann man lesen. Für mich ging es in erster Linie um die Enttäuschung, die diese Art des Umgangs mit sich brachte. Und sekundär das, was dieses Verhalten des Vaters- so es sich weiter entwickelt- für das Kind bedeuten würde.
Vielleicht ist das ja ein Missverständnis, @kenzia.
Mit *vordergründig* meine ich, dass der Blick in die Zukunft eines acht Wochen alten Säuglings keine tiefere Bedeutung hat, weil er letztlich nichts anderes als spekulativ sein kann.
Wäre ich Skala, würde ich wirklich versuchen, diesen Aspekt außen vor zu lassen.
Wenn die Schwester weiterhin Wert auf persönlichen Kontakt legt (wovon ich ausgehe), dann wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als sich auch selbst darum zu bemühen, indem sie ihre Einstellung eben justiert. Ist alles eine Frage der Zeit, denke ich.
Zitat von Genny im Beitrag #484 ... ignorier einfach die ganzen "gutgemeinten" Ratschläge.
Die TE aufzufordern, das, was andere Userinnen hier schreiben, zu ignorieren, ist ganz schlechter Stil, @Genny.
Skala wird selbst wissen, welche Überlegungen für sie nützlich und welche Anregungen umsetzbar sind.
Wie es bisher weiterging: Das Kindchen ist mittlerweile 13 Wochen alt, hat kräftig zugelegt und ist ordentlich gewachsen - von Fotos her schätze ich, etwa um das Doppelte. Der Umgang mit ihr ist so geblieben, sehr behütend und übervorsichtig. Immerhin hat die Mama sie jetzt mal im Tragetuch einmal dabeigehabt, als sie kurz zur Post reinmusste, das hat das Kind wohl gut verkraftet. Die Omas haben Besuche weitgehend eingestellt, auch sonst kommt niemand. Gestern beschwerte sich meine Schwester telefonisch bei mir, dass ihr Mann ja wieder arbeiten geht, und sie nichtmal in Ruhe duschen kann... Tja. Was soll ich sagen. Ich hab ihr geraten, eine der Omas zu Fragen, ob sie mit der Kleinen eine Runde im Kindewagen drehen, gestillt und gewickelt versteht sich. Wurde abgelehnt, wenn, dann nur im Schlafzimmer nebenan, dass sie gleich dasein kann, wenn die Kleine quäkt.
Die Kleine ist, den Fotos und Beschreibungen nach, sehr aufgeweckt, interessiert, neugierig. Und ich darf es schade finden, dass sie sowenig Input bekommt.
Mal sehen, wie es weitergeht, wenn sie mobil wird.
Geht sie denn sonst mit dem Kind spazieren ? Duschen kann sie doch morgens früh wenn der Mann noch im Haus ist. Und das Kind wird tagsüber ja auch nochmal schlafen. Oder nicht ?🤔
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Ich hatte so eine junge Frau mal als Mieterin. Da kam im ersten Jahr jeden! Tag ihre Mutter vorbei. Mit der bin ich mal ins Gespräch gekommen, man kennt sich ja untereinander hier.
Ja, irgendwann muss sie halt mal duschen oder es muss auch mal Staub gesaugt werden. Ich mach das dann, sie muss sich um die Kleine kümmern. Da hab ich auch immer gedacht...Himmel die Berge. Andere haben 3 Kinder UND gehen arbeiten.
Ist aber ein zugängliches kleines Mädchen aus ihr geworden.:-)
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich hatte mein Baby auch in der Wippe vor der Dusche, dann musste sie halt mal lautstark ihr Missfallen kundtun, solange ich unterm Wasser war. Das will sie aber nicht, also die junge Mutter. Und das schlafende Kind allein im Schlafzimmer lassen geht gar nicht.
Spazieren geht sie wohl, aber eben nicht unter Menschen (sie leben in einer sehr ruhigen Gegend).
Na, dann wirst du wohl eine Zeitlang eine etwas stinkige Schwester haben . Pun intended. Aber du siehst sie ja nicht oft, also machbar, oder? Geduld, liebe Skala, Geduld.
Ich hab mir bei den meinen von Anfang an den Mund fusslig geredet, dass sie einen strikten Tagesablauf einrichten und auch befolgen sollten. Und den Mittagsschlaf nicht mit Spaziergang und rütteln koppeln sollten sondern Schläfchen mit Babybett, Licht , Klängen und Farben im Haus. Nö, wurde konsequent igoriert, es wurde mit Kind durch die Gegend gereist und übernachtet. War schön für mich als Oma, also hielt ich die Klappe. Bei mir auf dem Arm mit La Le Lu Liedchen kam er runter, war immer kurz vorm Einschlafen. Hätte meines Erachtens funktioniert. Aber.... Nun plötzlich, nachdem Kita ansteht und Kind halt nicht durchschläft ( nicht außergewöhnlich) krieg ich Vorträge, dass Kind einen geregelten Tagesablauf braucht, er auch mal in seinem Bett Mittagsschlaf ohne Spaziergang halten muß und dass in fremden Betten/Häusern schlafen ihn unruhig macht. Also weniger reisen. Insta sagt sowas.
Ach was !
Nö, bin nicht angefressen, genau das habe ich erwartet. Spät , aber es kommt. Auch Eltern sein ist eine Lernkurve.
Ach ich denke, dass man das nicht sooo ernst nehmen soll. Das ist doch schon seit Jahrhunderten so. Die vorhergehende Generation weiß alles besser....wenn die jetztige Generation mal Enkel hat, tritt genau der Effekt wieder ein. Und weiter bei der nächsten und übernächsten Generation....
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ja klar. Aber als Mutter eines Babies, das jedesmal (wirklich über Monate jedes einzelne Mal!) sofort aufgewacht ist und losgeplärrt hat, sobald ich den Wasserhahn für die Dusche aufgedreht habe, siehst Du das nicht so entspannt, wenn andere schreiben, ah, dann heult es "halt" mal.... neeee, also ICH konnte da nicht einfach so in Ruhe duschen. Müssen noch ein paar Jahrzehnte vergehen, bis ich mich nicht mehr über solche Sprüche aufrege, sorry.
Edit: Zum Schlafen könnte ich auch noch schöne Sachen beitragen, aber lassen wir das.
Edit 2: Mein 2tes Kind war übrigens viel pflegeleichter, da hat das mit dem auf den Duschvorleger legen u.ä. super geklappt und wenn es schlief, schlief es. Problemlos. Hätte ich nur Kind 2 gehabt könnte ich wahrscheinlich "das ganze Gewese" auch nicht verstehen.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one. George R. R. Martin
Versteh ich total, mir gehts dafür bei anderen Themen so. Trotzdem, nicht aufregen.
Zum Duschen mit Baby kann ich selbst gar nichts beitragen, als meine Kinder Babys waren, hatten wir überhaupt keine Dusche. Wie hatten den...mittlerweile berühmten... Waschlappen.:-)
PS: Mein Sohn war fast 5, ehe er wirklich über Stunden durchgeschlafen hat. Bis dahin bin ich mehr oder weniger auf dem Zahnfleisch gegangen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.