ZitatUnd "leider" ist er fast immer da, in seiner Werkstatt hat er gerade nicht soviel zu tun, im Winter sind halt einfach weniger Aufträge."
Heisst aber, dass Aussicht auf Besserung besteht, sprich: endet der Winter, dürfte auch seine Permanent-Anwesenheit enden und sich das Ganze zumindest ein Stück weit normalisieren. Deshalb wirklich mein Hinweis: lass einfach mal die Zeit wirken. Dass du vorläufig nicht mehr dorthin zu Besuch willst, versteh ich und ist sicher eine gute Idee. Wirklich etwas Abstand schaffen und abwarten. Das wird sich einrenken.
Du sagst von dir selbst, du seist ein absoluter Babymensch. Wahrscheinlich fällt es dir deshalb so schwer, auf das Babyhalten zu verzichten, und hast das Gefühl, die Zeit rennt davon und das Baby wird grösser, ohne dass du es gehalten hast. Als völliger Nicht-Baby-Mensch kann ich das echt nicht verstehen. Hier sind Menschen wohl sehr unterschiedlich. Meine Haltung ist eher: es gibt kein Menschenrecht auf Babyhalten, und vielleicht ist es für ein Baby gar nicht so toll, von allen gehalten, angefasst, getragen zu werden. Mit dieser Überlegung im Hinterkopf fällt es vielleicht leichter, das eigene Baby-Knuddel-Bedürfnis etwas zurückzustellen.
Übrigens hat die Kontaktaufnahme deiner Tochter mit ihrer Cousine ja geklappt, das Baby hat sie angelächelt und war zufrieden. Aus Sicht der Eltern des Babys also: Erfolg. Alles richtig gemacht. Es gibt nicht nur EINEN allgemeingültigen Weg.
Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als die eigene Angst.
Skala hast du deinen Schwager schon einmal damit konfrontiert dass seine Art sehr unhöflich ist und innerhalb einer Familie absolut unangemessen? War er vor der Geburt euch gegenüber auch schon so ablehnend? Mir erscheint due Babyproblematik eher ein Stellvertretersymtom zu sein.
Vielleicht lädst du explizit nur mal deine Schwester mit Baby zu dir oder ihr trefft euch im Café.
harder, better, faster, stronger
beating the competition ist easy, beating yourself is a never ending commitment
Zitat von Skala_Rachoni im Beitrag #371 Allerdings nehmen sie, bzw eher mein Schwager, dies dann zum Anlass, am nächsten Tag noch weniger "Reize" zuzulassen: einen Spaziergang gibt es dann zb nicht.
Das klingt wirklich absurd. Ich fürchte, da wird auch der anthroposophische Zugang missverstanden bzw. wird die Umsetzung überstrapaziert. So dürfte das nämlich nicht gemeint sein.
Aber - auch da kannst Du persönlich rein gar nichts machen.
ZitatIch weiß, dass meine Schwester wesentlich gelassener ist. Ist sie alleine mit Baby und unsere Mutter kommt, bekommt diese das gestellte und gewickelte Baby in den Arm gedrückt und meine Schwester widmet sich anderen Dingen, geht auch mal einkaufen und sowas. Nur wenn er da ist, wird so ein bohei gemacht.
Dann hat Deine Schwester so etwas wie zwei Gesichter.
Du hattest ja geschrieben, dass sie sich von ihrem Mann unterbuttern lässt. Das wird schon so sein, diese Beziehungsdynamik mag schwer nachvollziehbar und erst recht nicht durchschaubar sein, aber es ist wohl ihre freie Entscheidung. Gut, wenn Du Dich da nicht einmischst. Die Loyalität zu ihrem Mann und dem Kindsvater dürfte wohl sehr stark ausgeprägt sein.
ZitatWir werden dort nimmer hinfahren, da wir eigentlich unerwünscht sind und das kostbare Kind nur beunruhigen.
Ich finde diese Entscheidung richtig. Denn im Endeffekt machen (derzeit) Eure Begegnungen niemanden happy, eher im Gegenteil. Stress ist da wohl vorprogrammiert, und somit ist Vermeidung die Strategie der Wahl.
Zitat Ich bin ein absoluter Babymensch, vielleicht tut es auch deswegen so weh.
Das sehe ich wie @Horus und kann es ebenfalls nicht nachempfinden, als nicht-Babymensch (also Babys anderer Leute).
Trotzdem würde ich, an Deiner Stelle, versuchen, den Status quo nicht so persönlich zu nehmen. Ich denke, das Verhalten Deiner Schwester und ihres Mannes richtet sich gar nicht mal gegen Dich, sondern ist einfach einer fehlgeleiteten Überzeugung geschuldet.
Ich kann mir das schon vorstellen, @ Skala, dass es weh tut, dass du das Baby noch nicht halten darfst, zumal du dich besonders darauf gefreut hast und Babys liebst.
Selbst bin ich nun auch nicht so ein Baby-Fan, obwohl Mutter von vier Kindern und Oma von fünf Enkelkindern. Ich finde es toll, wenn man mit Kindern schon richtig was machen kann: spielen, etwas unternehmen z.B., ideal ist das Alter so ab vier aufwärts bis zur Pubertät. Ich muss, wenn ich das alles hier so lese, sehr dankbar über das Vertrauen meiner Kinder und deren Partnern sein, dass uns die Kinder fast vom ersten Tag an in den Arm gelegt wurden und wir sie dann auch relativ frühzeitig betreuen durften.
Kinder sind noch ziemlich lange babyhaft, auch über das erste Lebensjahr hinaus. Ich würde auch auf die Zeit vertrauen. Jedes Kind ist anders, und manchmal erlebt man in Kürze große Entwicklungssprünge bei den Kindern. Und es kommt irgendwann der Moment - meist dann, wenn die Kinder mobil werden und man ihnen besser nicht den Rücken zudrehen sollte, da sind die Eltern froh, die Verantwortung mal kurz abgeben zu können, und sei es nur, um den Mantel auszuziehen oder zur Toilette zu gehen. Ich denke auch, das normalisiert sich irgendwann.
Ansonsten stimme ich Flau in #364 und #366 zu und Sariana in #372.
@Bisasam ich finde es toll wie du schreibst dass du deine Enkel betreuen durftest. Ich höre so oft von anderen und habe es auch von meiner Mutter gehört -dass sie die Enkel betreuen müssen und gar keine Freude daran haben.
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Zitat von Letti im Beitrag #380 Ich höre so oft von anderen und habe es auch von meiner Mutter gehört -dass sie die Enkel betreuen müssen und gar keine Freude daran haben.
Nur kurz, weil wir vom Thema abkommen: Das ist natürlich schlimm, wenn man keine Freude an der Enkelbetreuung hat. Es ist anstrengend, das gebe ich gern zu. Und die Generation - ich sage mal - meiner Eltern hat sich oft ausschließlich vom Pflichtgefühl leiten lassen und das eigene Befinden hintenan gestellt. Klar, dass man sich dann irgendwann freudlos und fremdbestimmt fühlt.
Ich kenne eher die hundertprozentigen Omas, wo die Enkelbetreuung Lebensinhalt ist. Das ist bei mir und meinem Mann aber nicht so, wir brauchen auch Ruhe und eigene Interessen. Die Balance ist wichtig. Aber Enkelkinder sind schon was Wunderbares.
@Skala Der Tanz um das goldene Kalb nennst du es. Das klingt wirklich abfällig. So, als ob man selbst nur alles richtig gemacht hat und die anderen jetzt nicht. Ich lese da gar keine liebevolle Zuwendung heraus. Sondern irgendwie so ein Fußaufstampfen:Ich will jetzt aber das Baby halten. Kannst du insgesamt schlecht akzeptieren, wenn andere etwas anders machen als du selbst?
ich lese in Skalas Post nix abfälliges raus.Ich denke,sie ist vllt.bodenlos enttäuscht. Voller Hoffnung auf das Kind mitgefiebert und jetzt ist sie weder willkommen,noch darf sies anfassen. So verstehe ich das.
"Hast Du auch so einen Schrittzähler?" "Nein! Ich fange erstmal langsam an. Ich habe jetzt einen Bewegungsmelder!"
Ich komme gerade von einer Familienfeier und habe dort vier Grosscousins und -Cousinen getroffen.
Ich erinnere mich, wie vor vielen Jahren die Erziehung dieser Kinder in der Familie heiss diskutiert wurde. Die einen wurden von ihrer Mutter zu Selbstständigkeit und Leistung erzogen; die anderen von deren Schwester komplett helikopterverwöhnt und verzogen (so das Familiennarrativ).
Auf dieser Feier war zu sehen, dass sie allesamt gelungene junge Erwachsene geworden sind, die ihren Platz im Leben gefunden haben.
Ich kann also beruhigend sagen: es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Kind deiner Schwester seinen Weg machen wird. Mach dir nicht zu viele Sorgen.
1. Es ist das Privileg der Eltern von gestern, die Eltern von heute seltsam zu finden. Solange das dazu dient, zufrieden auf den eigenen Weg zurückzuschauen finde ich das auch ok. Es scheint ja zB schon jetzt deinen Mann und dich zu verbinden.
2. Wenn du neugierig auf dich selbst bist, könntest du noch mehr darüber herausfinden, warum dich die ganze Sache so anfasst. Ich lese aus den Erzählungen, dass es dich aufbringt, dass deine Schwester sich Dinge herausnimmt, die du dir nie herausgenommen hättest weil man das einfach nicht macht (Familie vor den Kopf stossen zum Beispiel). War das früher auch schon so? Warst du damals froh und stolz, mit dem Baby zur Familienfeier zu fahren oder musste es halt einfach sein?
3. Als Rückmeldung: ich finde beim Lesen deinen Umgang mit deinen eigenen Bedürfnissen irgendwie diffus. Wenn es nur um Dich geht: wird es dir besser gehen, wenn du deine Schwester nun wie beschlossen weniger siehst?
Amelanchier, in Eurer Familie sind es Kinder. Hier ist es ein Kind, das Einzelkind alter Eltern ist. Das ist "Folter und Einzelhaft". Knacks vorprogrammiert.
Skala, Ich würde an deiner Stelle ähnlich empfinden. Hat dein schwager wirklich die idee der anthroposophischen grundlage verstanden? Steiner jedenfalls sprach damals von den Reizen der Umwelt wie heute soziale medien. Was mich ärgern würde, wäre das gefühl, dass dieser Mann alle kontrollieren will, einschliesslich seiner Frau. Das macht einen handlungsunfähig. Gerade die Familie kann dem kind das geben, was es braucht: zuwendung und liebe zum beispiel. Ich verstehe nicht, wo bei einer menschlichen stimme, die liebevoll zum baby spricht oder singt, eine Reizüberflutung entstehen kann. Du kannst von deiner Schwester zu diesem Zeitpunkt keine änderung erwarten, aber ich halte es auch für sinnvoll, erst einmal dort nicht mehr aufzutauchen wenn er da ist. Wie schon vorher beschrieben, nimm es nicht persönlich. Er macht es mit allen so, einschl. Deiner schwester. Ich habe eher den eindruck, dass er ein kontrolltyp ist. Nur er hat das Sagen, fast als ob er das baby besitzen will.
Jedes Kind ist anders, jedes Elternpaar ist anders. Und dass man sich Sensibelchen "heranzüchtet", glaube ich nicht. Ich habe meine Kinder auch Reizen ausgesetzt, mich zum Stillen nicht zurückgezogen und meine Kinder anderen in den Arm gegeben. Und ich fand es auch doof, dass meine Schwägerin das anders gehandhabt hat. Aber ich bin toleranter geworden. Ein Baby ist kein Allgemeingut. Und manche Babies sind leicht reizüberflutet. Und Eltern dürfen selbst entscheiden, was sie ihren Kindern zumuten. Niemand hat ein Recht darauf ein Baby zu halten. Nicht die Tante und nicht die Cousine. Du darfst enttäuscht sein, Deine Tochter darf enttäuscht sein, aber an dem Verhalten der Eltern ist nichts verwerflich. Und wenn Dir die Strampler als Erinnerungsstücke so wichtig waren, hättest Du sie nicht weggeben dürfen. Klar-man zerschneidet kein fremdes Eigentum, aber es hätte auch sein können, dass die Strampler Flecken bekommen hätten, die nicht mehr raus gehen. Die Eltern veranstalten keinen Tanz ums goldene Kalb. Sie haben ihr Baby lieb, es ist für sie wertvoll und sie behandeln es so, wie sie es für richtig halten.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #384 Ich kann also beruhigend sagen: es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Kind deiner Schwester seinen Weg machen wird.
Das Baby ist gerade mal zwei Monate alt. Ein wenig früh für Prognosen jeglicher Art, finde ich.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #386 Wenn es nur um Dich geht: wird es dir besser gehen, wenn du deine Schwester nun wie beschlossen weniger siehst?
So, wie ich @Skala_Rachoni verstehe, geht es ihr im Sinne von reinem Selbstschutz besser mit der Entscheidung, was ich auch nachvollziehen kann.
Die Konstellation ist insgesamt sehr ungünstig und auch konfliktträchtig: das Verhältnis zur Schwester ist gut, das zum Schwager das krasse Gegenteil. Das Baby-Thema und der Schwager sind ja sehr mit einander verknüpft.
Einen gangbaren Mittelweg zu finden dürfte schwierig sein.
Zudem sich die Schwester im Zweifelsfall, wie gesagt, immer loyal gegenüber ihrem Mann zeigen wird.
Auch wenn ich hier nicht lesen, geschweige denn schreiben darf, muss ich jetzt doch einen Gedanken äußern, der mir schon länger durch den Kopf geht. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass auch Eifersucht mit im Spiel ist. Über viele Jahre war, wenn ich das richtig verstanden habe, Skalas Tochter das einzige Enkelkind und jetzt ist da auf einmal noch ein Baby, genannt "das goldene Kalb". Alleine diese Bezeichnung sagt für mich sehr viel aus.
Die Mutter des Kindes und auch die Oma sitzen wohl zwischen allen Stühlen, auch das gibt es meiner Meinung nach zu bedenken.
Zitat von just me im Beitrag #391Auch wenn ich hier nicht lesen, geschweige denn schreiben darf, muss ich jetzt doch einen Gedanken äußern, der mir schon länger durch den Kopf geht. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass auch Eifersucht mit im Spiel ist. Über viele Jahre war, wenn ich das richtig verstanden habe, Skalas Tochter das einzige Enkelkind und jetzt ist da auf einmal noch ein Baby, genannt "das goldene Kalb". Alleine diese Bezeichnung sagt für mich sehr viel aus.
Die Mutter des Kindes und auch die Oma sitzen wohl zwischen allen Stühlen, auch das gibt es meiner Meinung nach zu bedenken.
Im Gegenzug muss ich dich mal fragen, wieso dich Skalas Beschreibungen dermaßen triggern?
Ich persönlich finde übrigens AUCH, dass die Eltern- vor allem der Vater- es ganz schön übertreibt mit seinem Verhalten. Und dass Skalas Beschreibungen zwar subjektiv sind- was sollten sie auch sonst sein?? - es sich für mich aber dafür immer noch ausgewogen anhört.
Witzig übrigens- dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Eltern haben ihre "guten Gründe" und sie "dürfen machen, was sie wollen" sind ja die Eltern (was doch auch nie jemand in Frage gestellt hat!!). Deren emotionale Basis hat Verständnis und Empathie- dass die Tante auch Emotionen hat - ist ja ein Undingen! Was für eine schräge Verzerrung!
Und das hier im Forum öffentlich zu sagen- furchtbar!.........meine Güte noch! Als ob der Vater sich nicht auch darüber auslassen wird- wie die Großeltern oder andere sind! Er macht es halt nicht hier im Forum. Es wäre gut mal aufzuhören, so zu tun, als ob hier nur Götter rumlaufen!
Wenn ich das lese, wäre mir erst Recht mal nach einem Lästerstrang zu Großeltern und jungen Eltern- da könnten sicher viele beitragen. Und man würde sehen, wie wenig Skala hier gelästert hat- aber eben doch auch verletzt ist- was du @just me konsequent ignorierst.
Zitat von kenzia im Beitrag #392Witzig übrigens- dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Was ich völlig angemessen finde.
Das eine sind die Eltern, das andere "nur" Verwandte. Letztere haben keinerlei "Recht" an dem Kind, auch wenn hier oft so getan wird, als sei es ein Recht von Oma und Co. ein Baby halten zu dürfen. Ich verstehe das nicht.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Zitat von kenzia im Beitrag #392Witzig übrigens- dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Was ich völlig angemessen finde.
Das eine sind die Eltern, das andere "nur" Verwandte. Letztere haben keinerlei "Recht" an dem Kind, auch wenn hier oft so getan wird, als sei es ein Recht von Oma und Co. ein Baby halten zu dürfen. Ich verstehe das nicht.
Wieso dürfen Eltern Gefühle haben und danach reagieren, aber Verwandte nicht? Was ist daran angemessen?
Hier hat doch gar keiner geschrieben, dass die Tante ein ANRECHT auf das Kind hätte! Weder Skala schrieb das, noch ein user.
Es geht doch einfach nur um verletzte Gefühle, um Enttäuschung, um Freude, die man hatte und die sich nun in Trauer gewandelt hat! WIESO darf Skala darüber nicht hier schreiben? Sie sagt nichts vor Ort, nimmt das nach außen hin und überlegt, wie sie damit am besten umgehen kann - all das ist doch einfach nur gut!!
Und meine Güte- junge Eltern spinnen einfach öfter mal- vermutlich kann das jeder für sich später auch zugeben, dass das eine oder andere, was man getan hat- alles andere als WICHTIG! Das gehört einfach auch dazu, vor allem beim ersten Kind. Und ist auch ok- hat wiegesagt bestimmt fast jeder auch so erlebt und daher ist ein gewisses Verstehen für die jungen Eltern in dem Kontext doch auch sicher vorhanden! Dass es durchaus "drüber" ist- da sind sich- welch Überraschung- hier doch einige einig........alles Geisterfahrer?? Oder schlicht der Blick von außen, der eben ohne Emotionen ist und dazu Lebenserfahrung einschließt?
Ich finde, dass Skala es doch sehr gut macht, denn auch ihr Schreiben hier, erzählt doch offen von ihren Gefühlen, Enttäuschungen und auch den Blick auf die Gegenseite. Dass sie dann letztlich bei sich bleibt und sich nicht nur hinter die Eltern stellt- was hier einige machen (warum auch immer?) ist letztlich absolut normal.
Zitat von kenzia im Beitrag #392 Es wäre gut mal aufzuhören, so zu tun, als ob hier nur Götter rumlaufen!
Wenn ich das lese, wäre mir erst Recht mal nach einem Lästerstrang zu Großeltern und jungen Eltern- da könnten sicher viele beitragen.
Es wäre schade, würde dieser Strang vermehrt in persönliche Animositäten zwischen einzelnen Userinnen abdriften.
Wenn's nach mir geht - ich weiß, tut es nicht ;) -, dann bitte keinen Lästerstrang zu Großeltern und jungen Eltern. Erfahrungsgemäß dienen solche Threads gerne mal als Deckmäntelchen für das Kundtun allerlei Gehässigkeiten über Familienmitglieder. Über einen konkreten Fall bzw. eine Situation zu diskutieren ist eine ganz andere Basis.
Was den Begriff *goldenes Kalb* in diesem Zusammenhang hier betrifft, bin ich auch eher geneigt, dem durchaus eine Bedeutung zu geben, die ich als ungeschickt bezeichnen würde.
Zitat von schafwolle im Beitrag #396 Was den Begriff *goldenes Kalb* in diesem Zusammenhang hier betrifft, bin ich auch eher geneigt, dem durchaus eine Bedeutung zu geben, die ich als ungeschickt bezeichnen würde.
Und ich würde es eben nicht überbewerten - es beschreibt doch auch das, was dort gerade geschieht und dass das "drüber" wirkt, da sind sich auch einige einig. Dürfe sich dann auch bei einem zweiten Kind sehr schnell erledigen und alle sind "geheilt"- um es mal provokant zu äußern.
Zitat von schafwolle im Beitrag #396Erfahrungsgemäß dienen solche Threads gerne mal als Deckmäntelchen für das Kundtun allerlei Gehässigkeiten über Familienmitglieder. Über einen konkreten Fall bzw. eine Situation zu diskutieren ist eine ganz andere Basis.
Ja und wenn?
Ich weiß, dass ist nun offtopic, aber mich würde schon interessieren, was so schlimm daran ist, seinen Unmut zu äußern? Hier könnte man sich mal äußern- hier könnte mal sagen, was man denkt- ohne eben die Menschen direkt konfrontieren zu müssen und doch auch zu erleben, dass es evtl anderen auch so geht (und dann ist es oft schon viel leichter).
Ist es tatsächlich ein solches Problem zu erkennen, ob ich einfach mal Dampf ablasse, mal mecker oder gar läster- in die Fremde hinein und mal den Mist loswerdend, der mich belastet- was doch auch immer wieder bedeutet, dass man auch gute aufmunternde und helfende Worte bekommt. Statt dessen wird man dann in seiner Verletztheit noch angegriffen- wie unmöglich man wäre........schon kommt die Verhaltens-Polizei....tatütata...
Mal ehrlich- wenn man helfen möchte, dann doch kaum mit solchen Angriffen sondern viel mehr, indem man auf das eingeht, was erzählt wurde, statt es gleich abzuwerten.
Ich finde, diesem Ausdruck wird zu viel Bedeutung beigemessen.
edit: Überschneidung: "das goldene Kalb".
(Skala und Familie haben ja mitgetanzt - ich habe es z. T. auch selbstironisch verstanden).
Ich kann Skala verstehen, ich finde das Verhalten der Eltern bzw. des Vaters auch "drüber".
( Wenn ich auch evtl. das eine oder andere Detail anders gehandhabt hätte. (Die Strampler z. B. hätte ich nicht ausgeliehen, wenn sie mir so wichtig waren, oder nur einen).
Skalas Beschluss, den Kontakt wie beschrieben, einzuschränken, finde ich eine gute Lösung- vorerst.
Ob Probleme damit nur aufgeschoben werden, wird sich zeigen.
Es ist außerdem ein Riesenunterschied, ob man selbst betroffen ist, also viele Emotionen im Spiel sind oder ob man die Situation als Unbeteiligter von außen betrachtet.