Was bei Tankstellen schon längst Gewohnheit ist, nämlich der Vergleich der verschiedenen Anbieterpreise, läuft in der e- Mobilität nur beschränkt. Der Grund soll einerseits in der Vergabepraxis für Ladesäulen bestehen und andererseits in einer möglicherweise undurchsichtigen Preisgestaltung durch die Anbieter.
Bei der Vergabepraxis ist es teilweise so, dass in einer Gemeinde eben nur EIN Anbieter Säulen betreibt und somit keine Konkurrenz fürchten muss.
Dem soll nun ein Riegel vorgeschoben werden, insbesondere was Preisgestaltung betrifft:»Die Kunden haben nur Wahlfreiheit, wenn sie in einem nicht allzu weiten Umfeld Ladesäulen mehrerer Anbieter anfahren können. Um die Anbietervielfalt künftig zu stärken, sollte insbesondere bei Vergaben die begrenzte lokale Reichweite der betroffenen Märkte berücksichtigt werden.«
Das finde ich wiederum verzichtbar, da der Ladevorgang ja anders abläuft wie Tanken fahren - ad hoc und dann guck ich mal, wo es aktuell am günstigsten ist, das ist Verbrenner Modus. Man fährt halt nicht an eine Ladesäule und guckt, was kostet es denn jetzt. Als E-Auto Fahrer schau ich mir an, welchen Vertrag ich abschließe und habe dann die Sicherheit, ÜBERALL diesen Preis zu bekommen (vergleichbar mit einem Mobilfunk Vertrag, da auch ich auch einmal das für mich passende). Als Sicherheit noch ein oder zwei Karten/Anbieter, die überall gehen (wie z. B. EnBW), da kann man etwas ohne monatliche Gebühr nehmen, und fertig. Für diejenigen, die zuhause laden können, reicht sogar das generell. Ich fand das wesentlich transparenter und zuverlässiger als Tankstellen, wo der Preis mehrmals am Tag geändert wird und der Literpreis sogar noch umspringt an der Tafel, wenn ich an die Säule fahre.
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
Zitat von Mambi im Beitrag #177Als E-Auto Fahrer schau ich mir an, welchen Vertrag ich abschließe und habe dann die Sicherheit, ÜBERALL diesen Preis zu bekommen (vergleichbar mit einem Mobilfunk Vertrag, da auch ich auch einmal das für mich passende).
Wenn ich es richtig verstanden habe, steht der Vorwurf im Raum, dass diese Preise überrissen und nicht transparent sind. Also nicht der Preis der Dir gegenüber vereinbart wird,der ist offensichtlich. Dessen Zustandekommen wirft aber offenbar Fragen auf.
Dazu kommt sicherlich noch der Vorwurf, die Strompreise für E-Autos seien im europäischen Vergleich unheimlich hoch...
„VON DER EINSTELLUNG HER STIMMT DIE EINSTELLUNG.“ (Andi Brehme)
Nun wird DAS sichtbar, was schon längst im Raum steht. Der Automobilmarkt wird technisch und volumenmäßig von China dominiert...
Einer Hochrechnung des Bochumer Center Automotive Research (CAR) zufolge ist die chinesische Autoindustrie nicht mehr zu stoppen. Laut Instituts-Leiter Ferdinand Dudenhöffer hat China als erstes Land der Welt 2024 mehr als 30 Millionen Autos in einem Jahr produziert. "Das ist das erste Mal in der Geschichte der Autoindustrie, dass ein Land diese Fahrzeug-Produktionsgrenze in einem Jahr übertrifft", heißt es in einer Mitteilung.
Ja, das Meiste landet auf dem heimischen Markt. Dieser bildet jedoch die Basis für hohe Zuverlässigkeit der in den Export gehenden Produkte. Dazu kommt natürlich der Faktor: Guter Preis dank hoher Stückzahlen.
Zitat von walter_52 im Beitrag #178 Wenn ich es richtig verstanden habe, steht der Vorwurf im Raum, dass diese Preise überrissen und nicht transparent sind. Also nicht der Preis der Dir gegenüber vereinbart wird,der ist offensichtlich. Dessen Zustandekommen wirft aber offenbar Fragen auf.
Dazu kommt sicherlich noch der Vorwurf, die Strompreise für E-Autos seien im europäischen Vergleich unheimlich hoch...
Nun, für welches Produkt kann ich als Verbraucher denn ansonsten das Zustandekommen des Preises "transparent nachverfolgen" (bei meinem Mobilfunkvertrag weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, warum und wieso der Preis so ist wie er ist)? Ich bekomme ein Angebot und kann es annehmen oder ablehnen.
Das die Strompreise in D generell im Vergleich (zu) hoch sind, ist ja wieder eine andere Sache.
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Söder scheint seine Meinung bezüglich E-Autos geändert zu haben, denn nun verspricht er eine E-Mobilitätsprämie, sollte die Union die Wahlen gewinnen. Es wäre doch wirklich mal schön, wenn sich die Politiker einmal auf langfristige Ziele festlegen würden und an diesen auch einmal festhalten würden.
Söder plant E-Auto-Initiative, wenn die Union die Wahl gewinnt (Merkur) Ab 1. April 2025 dürfen Elektroautos in ganz Bayern drei Stunden kostenlos auf eigentlich gebührenpflichtigen Stellflächen parken. Das Kabinett in München beschloss eine dafür notwendige Änderung der entsprechenden Verordnung. Die Regelung ist zunächst bis Ende 2026 befristet. Die Kommunen können sie nicht außer Kraft setzen – und einen finanziellen Ausgleich werde es dafür nicht geben, hieß es.
Mal sehen, was sich dieser Anreiz auswirken wird, wenn E-Autos dann bald in Bayern frei parken dürfen und Verbrenner-Autos damit ungleich behandelt werden. Auch mal sehen, wo die Kommunen mit den finanziellen Ausfällen umgehen werden.
Mal hü, mal hott... Kostenfrei Parken für E-Autos gab es schon mal in vielen Städten, nach und nach wurde das überall zurück genommen. Jetzt also wieder? Für mich der falsche Weg. Immerhin stelle ich immer noch ein Fahrzeug auf öffentlichen Grund, warum soll das antriebsabhängig kosten? Es sollte lieber dafür gesorgt werden, dass die Plätze an den Ladesäulen nicht von Verbrennern belegt werden.
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Zitat von Mambi im Beitrag #184Das lag noch nie am Preis, jedenfalls nicht vorrangig.
So ist es. Wenn ich eine Wallbox hätte, würde ich mir tatsächlich den MINI Aceman überlegen. Aber da ich fernab jeder Ladesäule wohne, ist das keine Option und in meiner in der Nachbarschaft gemieteten Garage ist kein Strom.
Zitat von Mambi im Beitrag #184Das lag noch nie am Preis, jedenfalls nicht vorrangig.
Vielleicht, weil die Leute auch im Winter fahren müssen? Der ADAC hat einen ganz neuen Test über die Reichweite im Winter herausgebracht. Die ist hervorragend! Aber nur, wenn man einen Mercedes EQS 450+, Porsche Taycan oder Lucid Air fährt, Preis deutlich jenseits von 100.000 Euro.
Die Besseren der mittelteuren Autos müssen einmal nachladen und sind damit auch langstreckentauglich. Einstiegspreise um 45.000 bis 59.000 Euro. Andere, die auch so ähnlich kosten, schneiden dafür miserabel ab und schaffen gerade mal die Hälfte.
Und ja, ich weiß, nicht jeder fährt Langstrecke. Aber kein Laternenparker hat Bock, alle drei oder vier Tage eine Zapfsäule zu suchen und teuren Strom zu laden. Die Kosten steigen, wenn die Temperaturen fallen.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Bei Porsche scheint's nicht so gut mit Elektroautos zu laufen. Die wollen wieder mehr Verbrenner/Hybridautos: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Porsche-w...le25545128.html Nur warum? Der Preis wird doch bei Porschekunden nicht unbedingt eine Rolle spielen.
Zitat von weka im Beitrag #188Nur warum? Der Preis wird doch bei Porschekunden nicht unbedingt eine Rolle spielen.
Schon mal einen E-Porsche gehört? Der Sound vom Porsche war für viele ein Kaufkriterium. Damit beschäftigen sich schließlich Scharen von Akustik-Ingenieuren.
Zudem sind Porschefahrer ganz klischeehaft meist schneller unterwegs, das kostet Reichweite. Soviel Pause brauchen die Porschefahrer meistens nicht, da sie seltener mit Kind und Kegel unterwegs sind.
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Also der ADAC hat heute gemeldet, dass die Spritpreise ab 2027 stark ansteigen werden, wenn der europäische Emissionshandel für den Verkehr kommt. Der Preis soll dann deutlicher steigen als 2025 und 2026, wo man von ca 3 Cent ausgeht. Laut ADAC könnten es dann ab 2027 zusätzlich bis zu 19 Cent werden, was den Spritpreis in die Nähe von 2 Euro bringen könnte. Link
Bevor ich nun meinen spontanen Gedankengang zu Ende gebracht habe, ob sich dann ab diesem Zeitpunkt ein E-Auto finanziell rechnet, las ich im nächsten Satz von der Forderung nach einem Ausgleich. Also doch weiter auf Verbrenner setzen, zumal die im Handling eindeutig praktischer sind? Unterläuft das nicht alle Bemühungen die Bürger zum Umstieg aufs E-Auto zu bringen? Und kommt die Entlastung für den teuren Sprit zusätzlich zum Klimageld für die Heizkosten, das seit Jahren angekündigt ist? Und wenn wir alle Verbraucher entlasten mit Steuergeldern, die erst noch verdient werden müssen und so weitermachen wie bisher, was macht das mit dem Klimaschutz? Es bleibt spannend.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Nocturna im Beitrag #186Und ja, ich weiß, nicht jeder fährt Langstrecke. Aber kein Laternenparker hat Bock, alle drei oder vier Tage eine Zapfsäule zu suchen und teuren Strom zu laden. Die Kosten steigen, wenn die Temperaturen fallen.
Ich fahre noch nicht mal Langstrecke… Aber wöchentlich steuere ich ein Ziel in knapp 250 km Entfernung an (einfache Strecke) - und zwar über ein kälteträchtiges deutsches Mittelgebirge drüber, meistens frühmorgens oder später Abend.
Der Autohändler meines Vertrauens (der meine Fahrgewohnheiten kennt) hat sich letztes Jahr geweigert, mir ein E-Auto im Mittelklassenereich zu verkaufen :
“Und dann stehen Sie bei mir auf der Matte und wollen mir einen neuen Scheitel ziehen, weil Sie total genervt davon sind, auf einer Strecke von 2,5 Stunden Fahrt im Winter jedes Mal zwischenladen zu müssen!“
Er hat nämlich schon solche Kunden…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Naja da wurde ja im Windschatten der großen Empörungswelle gegen Friedrich Merz Ende Januar, gschwind und klammheimlich noch schnell sowas Richtung ETS-2 beschlossen - da waren sich dann alle so einig, daß es keine AfD gebraucht hat. Da kommen wohl diese steigenden Preise her. Wird halt einen zünftigen Inflationsschub auslösen und der Industrie in D einen weiteren Nackenschlag verpassen. Ist aber ganz bestimmt ganz toll fürs Klima. Nur sehe ich nicht, warum dann Strom in D nicht auch entsprechend teurer werden soll. Wenn ich auf diese lustigen Energiecharts schaue, dann sehe ich eigentlich sehr oft, daß Deutschland farbtechnisch viel näher an Polen ist, als z.b. an Frankreich. Damit also auch der Strom, der in D verbraucht wird, ordentlich CO2 erzeugt... Klar, aber wir werden uns natürlich tüchtig anstrengen, und dann werden wir bestimmt ganz viele Stromspeicher bis dahin haben und Wind und Sonne, die ja bekanntlich keine Rechnung schicken.
Zitat von Nora im Beitrag #191Der Autohändler meines Vertrauens (der meine Fahrgewohnheiten kennt) hat sich letztes Jahr geweigert, mir ein E-Auto im Mittelklassenereich zu verkaufen :“Und dann stehen Sie bei mir auf der Matte und wollen mir einen neuen Scheitel ziehen, weil Sie total genervt davon sind,auf einer Strecke von 2,5 Stunden Fahrt im Winter jedes Mal zwischenladen zu müssen!“
Ein Praktiker mit Erfahrung!
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Zitat von weka im Beitrag #192Naja da wurde ja im Windschatten der großen Empörungswelle gegen Friedrich Merz Ende Januar, gschwind und klammheimlich noch schnell sowas Richtung ETS-2 beschlossen - da waren sich dann alle so einig, daß es keine AfD gebraucht hat. Da kommen wohl diese steigenden Preise her. Wird halt einen zünftigen Inflationsschub auslösen und der Industrie in D einen weiteren Nackenschlag verpassen. Ist aber ganz bestimmt ganz toll fürs Klima.
Die Bundestagentscheidung über ETS-2 wurde von den wenigsten Medien thematisiert. Klar, kommt nicht gut im Wahlkampf.
Ich denke gerade sehr intensiv über ein e-Auto nach. Mein wunderschöner alter Diesel hat mich in den letzten 1,5 Jahren viel an Reparaturen gekostet und er motzt jetzt schon wieder wegen irgendwas am Abgassystem. Ich fahre jetzt wenig und überwiegend kurze Strecken, was der Diesel gar nicht mag. Da ich von April bis mindestens Ende Oktober viel Strom vom Dach und auch eine Wallbox habe, würde sich also ein E-Auto anbieten.
Aber die Qual der Wahl ... Sie sind alle so hässlich und für mich auch unpraktisch. Was mir gefallen würde, gibt es nicht elektrisch, z. B. kleinere Kombis oder den Mini Clubman. Dazu kommen natürlich auch die Preise.
Noch passabel wären vielleicht der kleine Volvo (aber 5-8 Monate Lieferzeit, außerdem ist der relativ breit für meine prähistorische Garage) oder der Kia ev2. Aber mein Herz schlägt da auch nicht wirklich höher.
Wer von euch fährt vollelektrisch und mag von den Erfahrungen berichten?
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ich fahre seit ca 3 Jahren voll elektrisch. Erst der Mercedes EQA und nun der VW ID 3. beides super Autos, bei Langstrecken muss man dann schauen, dass man entsprechend Tankstopp einrichtet, aber ich fahre selten lange Strecken. Im Sommer bei voller Tankladung hält er circa 450-500 km. Diese Woche ist auch der E Polo rausgekommen. Sieht wirklich sehr sehr schick aus. Ich habe die Autos als Leasing Modell, binde mich also nicht länger als ein bis zwei Jahre. Ich bin total zufrieden und möchte nicht wieder zurück zum Verbrenner, wenn es nicht sein muss.
Wir haben seit einigen Wochen einen Hyundai Inster. Optisch ein kleines Auto, aber das Raumangebot ist klasse. Die beiden Rücksitze lassen sich getrennt verschieben und umklappen. Soweit ich es erinnere, hast du ja auch einen Hund, der Platz finden muss. Mit gut 300 Kilometern hat er zwar keine riesige Reichweite, das ist aber für unsere Zwecke vollkommen ausreichend. Vor dem Kauf haben wir uns natürlich ordentlich umgesehen. Der Inster passt auch gut in unsere ältere Garage. Die mittlere Ausstattung hat uns 25.000,- Euro gekostet. Über die E-Auto-Förderung hoffen wir, dass wir davon 5.000,- Euro zurück bekommen. Auf YouTube gibt es etliche Erfahrungsberichte.
Danke schon mal. Ich fahre auch meist allein mit Hund und ich denke, mir würden im Allgemeinen auch 300 km reichen.
Ich bin halt sehr oldschool, was die Optik betrifft. Eigentlich gefallen mir nur Kombis, alte Pick-ups und Roadster. 🫢 Der KIA wird mir aber sympathischer. Nächste Woche schaue ich mir mal einen an, damit ich ein Gefühl dafür bekomme.
Der Polo sieht wirklich gut aus.
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