Ich nehme Menosan Salvia. Ob‘s was bringt oder ob es ohne Pillen gleich wäre, kann ich nicht sagen. Ich hatte im Mai/Juni 2025 ziemlich Hitzewallungen. Dann viele Monate nicht mehr. Meine Zyklen bewegten sich mehrfach zwischen 30 und 100 Tagen. Dieses Jahr im Juli hatte ich nach ca. 100 Tagen Pause wieder eine Blutung und danach wieder für ca. 6 Wochen Hitzewallungen, die dann jedoch wieder abflauten. All das immer trotz der Pillen. Zusätzlich zum Salbei nehme ich seit April dieses Jahres noch Femiloges. Es könnte natürlich sein, dass das alles zusammen die Symptome (mein Hauptprobleme haben eher mit dem Bewegungsapparat zu tun) abfedert. Oder auch nicht… aber ich will es nicht austesten, sondern mache einfach weiter wie bisher.
************************************************************ Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach ein bisschen verrückt zu sein! ************************************************************
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #773Ich hoffe wirklich, dass ich um die Hitzewallungen drumherum komme. Meine Mutter hat da sehr gelitten.
Dass deine Mutter damit geplagt war, muss gar nichts bedeuten. Meine Mutter hatte das auch und bis über 70 hinaus deswegen Hormonpflaster geklebt. Ich hatte nichts dergleichen. Ich bin einige Male mit nassgeschwitztem Dekolteé in der Nacht aufgewacht, um gleich wieder weiterzuschlafen. Das wars. Mir war während der Wechseljahre und auch danach genauso kalt wie die all Jahre zuvor, nämlich ziemlich.
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #775Meine Kollegin nimmt jetzt als "Geheimtipp" und weil sie auf gar keinen Fall Hormone nehmen möchte, irgendwelche Salbeikapseln. Hat jemand von Euch damit Erfahrungen?
Da habe ich heute was gelesen. Ökotest hat Präparate getestet. Link
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Danke, Nocturna. In den letzten Tagen hatte ich öfter Hitzewallungen, nicht so, dass alls Klamotten nass waren, aber es war unangenehm genug. Als ersten Schritt werde ich wohl mal meine Frauenärztin drauf ansprechen und schauen, was sie empfiehlt. Ich selber habe aber auch kein grundsätzliches Problem mit der Einnahme von Hormonen und würde das nicht von vorneherein verteufeln.
Gelesen habe ich gestern in einer Beilage unserer Tageszeitung erstens, dass die Perimenopause bis zu zehn Jahren gehen kann, und zweitens, dass Hitzewallungen erst nach dem Ende der Blutungen auftreten. Zum ersten Punkt: Ich schätze, dass es bei mir schon länger geht, und zum zweiten: Ich hatte grade vor kurzem wieder eine Blutung. Kurz danach fingen die starken Hitzewallungen an. Vermutlich heißt das jetzt aber nicht, dass das nun wirklich die allerletzte Blutung war. Hmmm...
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Viola, bei mir hat das mit leichten Hitzewallungen definitiv auch schon angefangen, als ich noch Blutungen hatte. Leider ist inzwischen wohl amtlich, dass keine mehr kommen sollte und zwar habe ich gerade eine Phase, wo ich generell wieder etwas mehr spüre, also auch Hitzeflashs, aber es ist auch nicht so, dass das nun wahnsinnig zugenommen hat. Das Phänomen als solches stört mich gar nicht so sehr, ich stelle aber fest, dass das oft nur eines von mehreren Symtomen ist, die zusammen so ein unangenehmes Gefühl ergeben. Dazu kommt, dass ich dieses Wetter bzw. Licht gerade ganz schlecht vertrage - auch das halte ich nicht für Zufall. "Meine" Jahreszeit war das noch nie, aber seit diesem Jahr reagiere ich stark körperlich drauf. Das Gesamtpaket ist dann so eine Mischung aus Wärmeflashs (ich schwitze nicht, mir wird nur gelegentlich innerlich warm, so eienm leicht flauen Gefühl und etwas, was ich für eine leichte Migräne halten würde - so eine Art Aura, manchmal ohne, manchmal mit zeitlich versetzen Kopfschmerzen.)
Ich hatte das sowieso vor, aber ich werde nun defintiv auch nochmal beim Frauenarzt um den Einsatz von bioidentischen Hormonen bitten. Meine Hausärztin rät mir auch dazu, weniger wegen der aktuellen Symptome, eher aus prophylaktischen Gründen. Inzwischen habe ich auch das Blutbild, das er gerne wollte. Ich würde gerne Estradiol und Gestagen als Gel anwenden, ich hoffe, er geht den Weg mit. Ich habe mich etwas eingelesen/ eingehört - aber so richtig tief im Thema bin ich noch nicht. Leider ist mein Eindruck, er auch nicht, daher will ich mich noch etwas schlauer machen, aber ihm natürlich auch nicht vorschreiben, was er zu tun hat. Nur ein paar Argumente hätte ich gerne dabei. Das mit der Migräne nervt mich tierisch, denn damit hatte ich noch nie Probleme und ich habe nicht vor, das nun zu ändern. Auch wenn ich glaube, dass es grad sehr am Licht liegt, ist der Zeitpunkt mit dem Übergang Perimenopause/ Menopause garantiert kein Zufall.
Bäh, Migräne braucht kein Mensch - aber die geht ja gerne mal mit Hormongedöns einher, kann schon gut sein, dass das mit einem Umschwung zusammenhängt. Ich hoffe, das legt sich schnell wieder. "Komisches" Licht kann bei mir auch ein Trigger sein.
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@ViolaFaber ich habe damals eine Zeitlang Salbeitabletten genommen. Dragees? Hießen was mit sweat.... Ich hatte nach 1,2 Wochen den Eindruck, dass sie helfen. Aber mehr in Situationen, in denen mir warm war und ich dann weniger schwitzte. Die eigentlichen Hitzewallungen mit dem Kältegefühl waren nicht groß beeindruckt 🫤 Ich habe sie so gute 3 Monate genommen. Man soll sie bzw Salbei nicht andauernd nehmen. Div. anderes auch probiert, bis dann eine HET für ein paar Jahre half.
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
@Stina Ist die letzte Blutung ein Jahr her, oder wann ist es "amtlich", dass keine mehr kommt? Einer Freundin von mir hatte sogar der Frauenarzt nach der jährlichen Untersuchung gesagt, da käme wohl nichts mehr, und prompt kam ein paar Wochen später doch noch wieder was. Daher würde mich mal interessieren, wie man es definitiv wissen kann.
Und ist nicht zumindest Estradiol als Gel der Standard? (Das ist das Östrogen, oder?)
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
@Stina Ist die letzte Blutung ein Jahr her, oder wann ist es "amtlich", dass keine mehr kommt? Einer Freundin von mir hatte sogar der Frauenarzt nach der jährlichen Untersuchung gesagt, da käme wohl nichts mehr, und prompt kam ein paar Wochen später doch noch wieder was. Daher würde mich mal interessieren, wie man es definitiv wissen kann.
Und ist nicht zumindest Estradiol als Gel der Standard? (Das ist das Östrogen, oder?)
Genau, meine letzte Blutung ist inzwischen über ein Jahr her und der Frauenarzt meinte im Juli (?), das Ultraschallbild passt auch zu dem, was ich schildere und meinem Gefühl, dass sich da nichts mehr tut. Er hat aber auch gesagt, sicher sagen kann man es nie - das Jahr gilt aber als zuverlässiger Indikator.
Ich glaube auch, dass Östrogen als Gel inzwischen Standard ist und meistens als Estradiol, es gibt ja auch noch Estriol, das fand ich anfangs total verwirrend. Ist glaub ich schwächer und weniger universell, aber den Part würde ich zum Beispiel dann doch gerne dem FA überlassen. Der sprach aber durchaus davon, dass auch orale Produkte nicht auszuschließen wären, daher mal abwarten. Und Gestagen ist ja wichtig als Gegenspieler, um Wucherungen in der Gebärmutter zu verhindern. Das ist auchd er Punkt, bei dem ich durchaus Respekt habe. Bei mir ist es auch so, dass ich zwar einiges spüre, was auf den ja offensichtlich vorhandenen Östrogenmangel hindeutet und mein FA mir das auch glaubt, das was er sieht aber gar nicht nach Östrogenmangel aussieht. Dagegen war Progesteron (ist ein Gestagen) bei mir sehr wahrscheinlich schon immer ein bisschen schwach, wobei es da umgekehrt so war, dass ich von den vielen möglichen Symptomen eigentlich nur ein bis zwei wirklich deutlich hatte, den rest aber so gar nicht. Man kann ja auch ein bisschen irre werden, wenn man das alles kapieren will und kein Endokrinologe ist :-)