Netz sagt, Gurken gehören nicht in den Kühlschrank. Bfriends sagen: geht doch. Ausprobiert, inzwischen mehrfach: friendsch schlagen Netz. Matchball volley übers Netz
Netz sagt, Karotten in den Kühli. Friendin schrieb im Gurkenstrang Karotten nicht in den Kühli. Erfahrung: nach einiger Zeit im Kühli schmecken sie fad bis bitter. Warum eigentlich und wie konserviert ihr so als Zwei-Wochen-Vorrat? im Behälter oder feuchten Tuch gammeln/schimmeln sie
Karotten wasche ich, abtupfen und dann im PrimaKlimabehälter von Tupper mit beiden Klappen zu in den Kühlschrank, wo normalerweise die Gemüsefächer sind. Halten mindestens 2 Wochen. Gurke nicht in den Kühlschrank, verdirbt m.M. nach das Aroma, hier wird sie eh schnell gegessen. Bittere oder fade Karotten hab ich noch nie gehabt/gehört.
** Das mit dem Deckel und dem Topf klappt bei mir nicht... ich glaube, ich bin ein Backblech ! **
Ich lagere, insbesondere im Sommer, nahezu alles an Obst und Gemüse im Gemüsefach des Kühlschranks, einschließlich Kartoffeln und Tomaten. Oft auch über eine ganze Woche, weil ich einmal die Woche meine Gemüsekiste bekomme. Ich habe da noch nie große Geschmackseinbußen feststellen können. In den kühleren Jahreszeiten braucht es die Kühlung meist nicht, da werden dann nur Blattsalat und Kräuter gekühlt, der Rest hält es ohne aus. Nie in den Kühlschrank kommen bei mir Bananen und Zitrusfrüchte, andere "Exoten" aus wärmeren Gefilden esse ich eher nicht.
Dafür friere ich Gemüse nicht so gern ein, da sich dabei nach meinem Gefühl die Konsistenz nachteilig verändert. Ausnahmen sind manchmal Kohl und grüne Bohnen (beides vorher blanchiert) oder derzeit kleingeschnittener Kürbis, der dann aber nur noch für pürierte Suppe verwendet wird.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Außer Salat lagere ich sämtliches Gemüse im Keller (Bruchstein und Lehmboden). Kürbis hält von September bis Ostern, Kartoffeln eh, Möhren mindestens bis Weihnachten, Zwiebeln bis ins nächste Frühjahr, Sellerie...
Ich lagere Kartoffeln mittlerweile in einem Korb direkt in der Küche. Dort ist es relativ dunkel. Das geht besser als vorher im Küchenschrank, da sind sie schnell weich geworden und gekeimt.
Alles andere Gemüse, bis auf Tomaten, auch im Kühlschrank. Kürbis und Kohl draußen wenn Platzmangel im Kühlschrank, aber das ist beides nix was ich auf langen Vorrat da habe sondern für den schnellen Verbrauch kaufe. Möhren werden wabbelig mit der Zeit, lassen sich dann nicht mehr reiben, aber zum verkochen sind sie eh gut genug.
Grundsätzlich bin ich nicht so der Typ der Nahrungsmittel hortet, wir gehen mindestens wöchentlich einkaufen, diese Zeitspanne hat noch alles Gemüse ausgehalten.
Ich habe sie ja auch im Kühlschrank, aber irgendjemand hatte geschrieben, dass Karotte besser nicht. Tatsächlich merke ich, dass sich der Geschmack verändert. Bei gekochten fällt das nicht auf, im Salat auch nicht, aber ich esse die gerne mal nach Kaninchenart einfach so und da fällt es mir auf
Zitat von vultura im Beitrag #1 ... wie konserviert ihr so als Zwei-Wochen-Vorrat?
Weder Gurken noch Karotten kaufe ich auf Vorrat, sondern nur das, was ich zeitnah essen bzw. zubereiten möchte. Da es sich also immer nur um maximal ein paar Tage Aufbewahrungszeit handelt: Gurken in den Kühlschrank, Karotten in den Vorratsschrank.
Speziell diese beiden Gemüse sind mMn nicht dazu gedacht, sie für längere Zeit liegen zu lassen, egal wo.
Anders schaut's aus bei Kartoffeln, Kohlrabi, Karfiol, Auberginen, Topinambur, Paprika, Petersilwurzel etc. Aber das ist ja nicht Thema, oder?
Wenn ich Möhren draußen lagere, kann ich zugucken, wie sie vergammeln, schon nach einem Tag sind sie nicht mehr knackig; vermutlich ist es .in meiner offenen Küche deutlich zu warm. Also im Kühlschrank im Gemüsefach, in einer Gefrierdose mit Abtropfgitter, und da halten sie durchaus ein paar Wochen durch. Gurken auch im Kühlschrank, aber die kaufe ich auch nicht auf Vorrat und sie müssen eh nur zwei, drei Tage durchhalten.
Übrigens habe ich mal gelesen, dass Cocktailtomaten durchaus in den Kühlschrank können ohne Aromaverlust, mir ist da bisher auch nichts aufgefallen.
In einer 22 ° C geheizten Wohnung oder einem warmen Hauswirtschaftsraum, in dem auch noch die Therme ist, verdirbt natürlich alles. Balkon, Keller, Garage- da kommt der Vorrat hin.
Zitat von vultura im Beitrag #1 ... wie konserviert ihr so als Zwei-Wochen-Vorrat?
Weder Gurken noch Karotten kaufe ich auf Vorrat, sondern nur das, was ich zeitnah essen bzw. zubereiten möchte. Da es sich also immer nur um maximal ein paar Tage Aufbewahrungszeit handelt: Gurken in den Kühlschrank, Karotten in den Vorratsschrank.
Speziell diese beiden Gemüse sind mMn nicht dazu gedacht, sie für längere Zeit liegen zu lassen, egal wo.
Anders schaut's aus bei Kartoffeln, Kohlrabi, Karfiol, Auberginen, Topinambur, Paprika, Petersilwurzel etc. Aber das ist ja nicht Thema, oder?
interessant deshalb, weil ich deine Systematik nicht kapier. Kartoffeln dürften die meisten auf Vorrat kaufen, Topinambur haben viele gar nicht auf dem Schirm (der kann übrigens ganzjährig in der Erde bleiben). Petersilwurzel brauch ich ja nicht ständig, die friere ich ein, die hält aber auch ganz gut im Gemüsefach. "länger liegen lassen" würde ich aber am allerwenigsten Auberginen, Karfiol, Paprika, Kohlrabi, die kaufe ich wirklich nur bei akutem Verbrauchswunsch. , Karotten hätte ich aber gerne auf Halbvorrat - ohne Geschmacksverlust beim roh essen. Kaufen würde ich Gurken auch nicht auf Vorrat, aber wenn sie im Rudel heranwachsen, kann nicht einmal ich sie zeitnah verbrauchen. Aber die G-Frage hat sich ja erledigt, aktuell und überhaupt
Übrigens habe ich grade die Erklärung=Lösung gefunden, danke internetz. Selbst im 0°-Gemüsefach geben Äpfel offenbar noch Ethylen ab und das verändert den Karottengeschmack. Also muss ich auch beim Kühlen trennen
Zitat von vultura im Beitrag #15Karotten hätte ich aber gerne auf Halbvorrat - ohne Geschmacksverlust beim roh essen.
Ich auch, da ich sie täglich (blanchiert oder roh) esse. Sie werden roh in einem größeren Vorratsbehälter aus Glas, mit Deckel im Kühlschrank aufbewahrt und bleiben mindestens 2 Wochen frisch und knackig.
Wir müssen uns von der schematischen Vorstellung lösen, mit 16 Jahren sind alle erwachsen und mit 65 alle alt. (Franz Müntefering)
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #14Balkon, Keller, Garage- da kommt der Vorrat hin.
Ich würde auf dem Balkon (wegen Temperaturschwankungen) keine Lebensmittel aufbewahren. Nicht einmal Kartoffeln, die recht unempfindlich sind. Es tut keinem Lebensmittel gut, tagsüber bei 16-20 Grad und nachts bei 4-6 Grad gelagert zu werden.
Wir müssen uns von der schematischen Vorstellung lösen, mit 16 Jahren sind alle erwachsen und mit 65 alle alt. (Franz Müntefering)
Zitat von vultura im Beitrag #16Übrigens habe ich grade die Erklärung=Lösung gefunden, danke internetz. Selbst im 0°-Gemüsefach geben Äpfel offenbar noch Ethylen ab und das verändert den Karottengeschmack. Also muss ich auch beim Kühlen trennen
Äpfel im Kühlschrank ????
** Das mit dem Deckel und dem Topf klappt bei mir nicht... ich glaube, ich bin ein Backblech ! **
Zitat von vultura im Beitrag #16Übrigens habe ich grade die Erklärung=Lösung gefunden, danke internetz. Selbst im 0°-Gemüsefach geben Äpfel offenbar noch Ethylen ab und das verändert den Karottengeschmack. Also muss ich auch beim Kühlen trennen
Äpfel im Kühlschrank ????
Ja, und Birnen auch, zumindest, wenn es wärmer ist. Bleiben nach meiner Erfahrung länger frisch. Die Äpfel und Birnen aus der Region, die wir im Winter/Frühling kaufen, kommen auch aus Kühlhäusern. Aber immer strikt getrennt von allen anderen Obst- und Gemüsesorten wegen des Ethylen.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Mir schmeckt kaltes Obst nicht, da fehlt mir das Aroma... daher kommt ausser Erdbeeren für den Kuchen, wenn sie etwas länger stehen, oder Angeschnittenes bei mir nichts in den Kühlschrank. Erschwerend kommt in meinem Fall dazu, dass ich nur einen kleinen Kühlschrank habe und mein Einräum-Tetris exakt ausgeklügelten Strategien folgen muss.
** Das mit dem Deckel und dem Topf klappt bei mir nicht... ich glaube, ich bin ein Backblech ! **