Äpfel im Kühlschrank, aber nicht in der Gemüselade wegen dieses Stoffes, den sie ausströmen, der alles andere schneller verderben lässt.
Gurken abgewaschen in einem Trockentuch in der (relativ warmen) Kühlschranktür. Auch angeschnitten. Ich schneide mir da über 3 Tage Scheiben für das Frühstück ab.
Tomaten und Zitronen, Limetten, Bananen immer Outdoor, also nicht im Kühlschrank. Tomaten immer abseits, weil auch sie durch irgendwelche Stoffe das Verderben anderer Früchte beschleunigen. Bei den Zitronen und Limetten in Bio habe ich enorme Haltbarkeitserfolge erzielt, indem ich sie unter heißem Wasser abgeschrubbt habe.
In warmen Monaten kommt so gut wie alles bis auf die obigen Ausnahmen in den Kühli. Vermindert auch Obstfliegen.
Bei Kartoffeln bin ich weiter ratlos, scheinbar haben sie deren Behandlung geändert, früher hielten sie wesentlich länger in Keller, Kellerschrank, Gemüsekiste, Kühlschrank. Ich hab alles durch. Zu 50% Biokartoffeln, Rest konventionell (die mehligen, ich arbeite dran). Im Kühlschrank bekommen sie zu viel Kälte. An allen anderen Orten keimen sie zu schnell. Trotz Dunkelheit, Keller usw. Ist wie gesagt erst seit ein paar Jahren so. Weshalb ich Kartoffeln nur noch bedarfsgerecht kaufe.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Die Zahlen liegen auf dem Tisch und sind bekannt. Auch das what to do. Nur das mit dem do…
Im Prinzip mache ich es wie du, nur die Äpfel kommen ins Gemüsefach, weil sie sonst zu schnell Feuchtigkeit verlieren (ich lagere immer größere Mengen), zgl habe ich drei Kühlis, so dass ich künftig trennen kann. bzw eben anders sortieren. . Tomaten vertragen keine Kälte bzw verlieren dort an Geschmack und auch sie produzieren Ethylen). Lagerung schwierig: dunkel, aber idealerweise nicht zu trocken. Dunkel und nicht im Kühlschrank auch Zitrusfrüchte; eingewickelt in "Seidenpapier" (mach ich nicht) und möglichst berührungsfrei. meine sind in einem textilen Brotkörbchen, das sich oben umschlagen lässst, so dass kein Licht, aber doch noch etwas Luft drankommt, so halten sich sogar bio wochenlang. Kartoffeln habe ich im Keller in Pappkartons mit Deckel (getrennt nach Sorten), im Sommer kann ich aber tatsächlich kaum mehr als einen Wochenvorrat kaufen, weil sie sonst zu keimen anfangen. Erdmiete ist ein Projekt, das ich wirklich umsetzen will Weil der nächste wirklich vertrauenswürdige Bio-Laden in der nächsten Stadt ist, kaufe ich gerne auf Vorrat; Bio-Kiste könnte ich reaktivieren, Supermarkt-Bio ist eine andere kategorie und nur Notlösung. Gegen Obstfliegen kommen Abdeckhauben zum Einsatz. oder eben auch der Kühli
Zitat von vultura im Beitrag #15 interessant deshalb, weil ich deine Systematik nicht kapier.
Da gibt es auch nichts zu kapieren, weil ich gar keine Systematik habe. Ich kaufe einfach nur das Gemüse ein, was ich innerhalb einer Woche essen möchte. Bei einem Single-Haushalt ist das aber auch nicht schwer, ich muss ja sonst keine Wünsche berücksichtigen.
Auch zu Familienzeiten wurde das ähnlich gehandhabt. Wir ließen uns Obst und Gemüse einmal wöchentlich liefern, allerdings lag da den Bestellungen ein relativ konkreter Plan zugrunde. Es gab einen großen, amerikanischen Kühlschrank mit sinnvollen Einteilungen, sodass die Aufbewahrung kein Problem war.
Zitat von Internistin im Beitrag #18 Ich würde auf dem Balkon (wegen Temperaturschwankungen) keine Lebensmittel aufbewahren.
Und ich nicht wegen der Optik ;).
Zitat von vultura im Beitrag #27 zgl habe ich drei Kühlis
Nicht provokant gemeint - aber wozu braucht ein zwei Personen-Haushalt (das seid Ihr doch, oder?) drei Kühlschränke?
Drei Kühlschränke finde ich auch Hammer. Ich wundere mich schon immer über diese Mannshohen Kühl- und Gefrierschränke, schon in denen würde ich den Überblick verlieren was alles vorhanden ist.
Zitat von Kulli im Beitrag #29 Ich wundere mich schon immer über diese Mannshohen Kühl- und Gefrierschränke, schon in denen würde ich den Überblick verlieren was alles vorhanden ist.
Die sind aber schon sehr toll - besonders mit Eiswürfelspender - und für eine Familie genau richtig. Man verliert eben viel weniger den Überblick als bei einem kleinen Kühlschrank, indem sich alles drängt und stapelt.
Nein, gilt nicht für mich, hier völlige Zufriedenheit über 3 Fächer Tiefkühlschrank, 3 Fächer Kühlschrank plus dem Gemüsefach. Eiswürfel nutzt hier niemand.
Die drei ergaben sich notgedrungen, einer steht in der Besuchswohnung, zwei waren in der Voll-Familienzeit sehr lebens-erleichternd, weil für den Side-by-Side kein Platz ist. Den würde ich wg Eiswürfeln und Getränkezugang von außen sonst auch bei deutlich reduzierter Bestückung auch heute noch auf der Stelle kaufenu
Gurken liegen bei mir immer im Kühlschrank, zumindest in den warmen Monaten. Karotten kaufe ich jede Woche ...der Hund bekommt oft welche...und die kommen in eine Dose und mache diese nicht ganz zu. Die halten dort problemlos eine Woche.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von schafwolle im Beitrag #28[quote="vultura"|p1286373]
Nicht provokant gemeint - aber wozu braucht ein zwei Personen-Haushalt (das seid Ihr doch, oder?) drei Kühlschränke?
s. grad eben erklärt. Der in der Souterrainwohnung ist sinnvoll wg Besuch und im Sommer praktisch, im Winter lagern da meine eingeweckten Sachen. die könnten prinzipiell (kühl+dunkel) auch im Keller, aber da er. nun mal da ist, wird er genutzt. Den zweiten (in der Speisekammer) bräuchten wir derzeit tatsächlich nicht, aber er ist eben auch noch da und wird auch für Vorrat genutzt, weil ich frische Lebensmittel nur notfalls im Supermarkt kaufe und die entsprechenden Geschäfte auch fürs Rad zu zeitraubend und anstrengend mit dem Rad wären. Auch wenn ich es zum Fitnessprogramm deklariere. Außerdem finde ich ihn (Bosch) besser als das Küchenmodell von Liebherr.
Zitat von Kleinfeld im Beitrag #33 Karotten kaufe ich jede Woche ...der Hund bekommt oft welche...und die kommen in eine Dose ...
OT eigentlich hier (sorry, vultura) ...
... die Karotten für den Hund schneide ich gleich nach dem Kauf in dicke Scheiben, dazu noch geviertelte ungeschälte Piccolino (Drillinge), das alles koche ich 10 Minuten, dann kommt das Gemisch in ein ganz großes Tupper mit Deckel und in den Kühlschrank. Reicht für sechs mal Futterbeigabe. Wird aber vor dem Servieren natürlich kurz in Wasser erhitzt ... kaltes Zeugs frisst mein verwöhntes Tier nicht ;).
Zitat von vultura im Beitrag #34 s. grad eben erklärt.
Danke :) Wenn es sich quasi um zwei Wohnungen handelt, dann klingt das gleich ganz anders.
naja, üppig ist es schon immer noch. Aber es erklärt sich - wie geschrieben - auch aus der Vergangenheit und ich schätze den Luxus. Beim TK hingegen habe ich mich bewusst immer schon für den kleinstmöglichen entschieden (ich mag keine Mammuts)
Wir haben zwei Kühlschränke und einen TK-Schrank. Kühlschrank No. 2 wird nur benutzt, wenn Besuch kommt oder wenn wir im Sommer Getränke kühlen wollen. Ansonsten ist er Vorratsschrank.
Ich habe übrigens gute Erfahrungen mit Bananen im Kühli gemacht. Nur die Schale wird schwarz - das Innenleben bleibt top. Bei mir kommen von drei Bananen immer zwei in den Kühli und werden nacheinander rausgeholt.