wir beschäftigen uns mit dem Gedanken einen Hund zu adoptieren, der Weg dahingehend ist gar nicht so einfach. Ein Welpe soll es nicht sein, da der Hund nach Eingewöhnungszeit an 4 Tagen halbtags allein überbrücken sollte. Ein Züchter kommt nicht infrage, da nur Welpen, Tierheime haben wir besucht, derzeit nichts Passendes dabei.
Dann gibt es z.B. "deine Tierwelt", in dem Tiere inseriert werden, fraglich nur ob das seriös ist. Einen Hund haben wir aus den Inseraten bereits besucht. Spaziergang mit dem Besitzer, Wohnverhältnisse auch kennengelernt. Der Hund ist 7 Monate alt, hat einen Impfpasse, Chip, allerdings noch kein präziser Herkunftsnachweis.
Parallel haben wir Kontakt zu einer Tierschutzorganisation, die Hunde, die sich in Pflegestellen befinden, vermitteln. Wir hatten nun einen Kennenlerntermin, unternahmen mit den Hunden und Pflegerin einen großen Spaziergang. Die Hunde haben uns sehr berührt, das jeweilige Schicksal kann man ja nur erahnen, aber das waren wirklich tolle Hund. Allerdings wurde uns erzählt, dass die meisten Hunde mit der Mittelmeerkrankheit infiziert sein können. Einen Bluttest müssten wir übernehmen. Auf der Homepage der Organisation ist das gesamte Prozedere, bis die Hunde hier eingeführt werden, lesbar.
Nun die Frage, hat hier jemand Erfahrungen mit Tierschutzhunden, was kommt da ggf. auf uns zu, speziell zu og. Krankheitsbild. Und ist ein Tierschutzhund, der sich erst seit einigen Wochen in der Pflegestelle befindet, überhaupt einfach integrierbar ?
Hi! Ich habe 2 Tierschutzhunde (ganz ohne Pflegestelle - nicht ganz einfach) und meine junge Hündin ist seropositiv auf mehrere MMK getestet. Ich teile gern meine Erfahriungen mit dir, bin aber ab jetzt gleich für heute nicht mehr da. Liebe Grüße!
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ich habe mittlerweile meinen 3.Tierschutzhund allerdings ohne Mittelmeerkrankheiten und ich kann dir sagen die Integration dauert mehrere Wochen, teilweise Monate mit 14 Tagen Urlaub ist es nicht getan. Hinzu kommt die finanzielle Situation, Spezialfutter und Orthopädische Kissen kosten reichlich. Ihr solltet pi mal Daumen ca. 500€ monatlich einplanen.
harder, better, faster, stronger
beating the competition ist easy, beating yourself is a never ending commitment
wir beschäftigen uns mit dem Gedanken einen Hund zu adoptieren, der Weg dahingehend ist gar nicht so einfach. Ein Welpe soll es nicht sein, da der Hund nach Eingewöhnungszeit an 4 Tagen halbtags allein überbrücken sollte. Ein Züchter kommt nicht infrage, da nur Welpen, Tierheime haben wir besucht, derzeit nichts Passendes dabei.
Dann gibt es z.B. "deine Tierwelt", in dem Tiere inseriert werden, fraglich nur ob das seriös ist. Einen Hund haben wir aus den Inseraten bereits besucht. Spaziergang mit dem Besitzer, Wohnverhältnisse auch kennengelernt. Der Hund ist 7 Monate alt, hat einen Impfpasse, Chip, allerdings noch kein präziser Herkunftsnachweis.
Parallel haben wir Kontakt zu einer Tierschutzorganisation, die Hunde, die sich in Pflegestellen befinden, vermitteln. Wir hatten nun einen Kennenlerntermin, unternahmen mit den Hunden und Pflegerin einen großen Spaziergang. Die Hunde haben uns sehr berührt, das jeweilige Schicksal kann man ja nur erahnen, aber das waren wirklich tolle Hund. Allerdings wurde uns erzählt, dass die meisten Hunde mit der Mittelmeerkrankheit infiziert sein können. Einen Bluttest müssten wir übernehmen. Auf der Homepage der Organisation ist das gesamte Prozedere, bis die Hunde hier eingeführt werden, lesbar.
Nun die Frage, hat hier jemand Erfahrungen mit Tierschutzhunden, was kommt da ggf. auf uns zu, speziell zu og. Krankheitsbild. Und ist ein Tierschutzhund, der sich erst seit einigen Wochen in der Pflegestelle befindet, überhaupt einfach integrierbar ?
Vielen Dank fürs Lesen
Meine Stieftochter hat einen Hund aus dem Tierschutz, aus Spanien.Testen lassen auf Mittelmeerkrankheiten hat sie noch nicht. Von daher kann ich dazu nichts sagen. Aber davon abgesehen ist es halt nicht einfach. Die Huendin ist nicht an Menschen gewöhnt. Speziell vor Männern hat sie großer Angst. Sie freut sich uns zu besuchen, aber dann macht sie wieder einen großen Bogen. Sie ist jetzt seit sieben Monaten bei meiner Stieftochter.
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Hier auch eine Hündin aus dem Tierschutz ohne Mittelmeerkrankheiten. Mit großen Ängsten vor allem, insbesondere vor Männern. Haus oder Wohnung kannte sie nicht, da wild aufgewachsen. Die ersten Wochen versteckte sie sich sofort im dicksten Dickicht, wenn sich die Möglichkeit ergab. Nach zwei Jahren intensiver Hundeschule mit wöchentlichen Einzel-Doppelstunden war sie gut händelbar, ein freundlicher, sehr intelligenter Hund, immer noch vorsichtig, aber nicht mehr panisch. Mit anderen Hunden gab es nie Probleme, da war sie von Anfang an gut sozialisiert. Epilepsie, leicht, aber Medis musste sie nehmen. Zu aggressiver Speichel macht Zahnfleischprobleme, man wollte ihr alle Zähne ziehen. Hab ich nicht gemacht. Beim Tierarzt waren wir Stammgäste, ich war allerdings auch sehr vorsichtig. Die letzte Krankheit, deren Anzeichen ich wahrnahm, wurden deshalb vom Tierarzt abgewiegelt, da wär nix, ich wäre zu genau. Mit 8 Jahren musste ich sie aufgrund Nierenversagens einschläfern lassen.
Das alles klingt jetzt nicht danach, ein Tier aus dem Tierschutz zu nehmen. Ja, man kann Pech haben und es kostet euch evtl. viel Geld. Aber das muss nicht sein. Meine Hündin würde ich immer wieder nehmen, das Glück in ihren Augen, ihre Lebensfreude, wenn sie sich sicher und geborgen fühlte, überwog alles.
Wir haben eine Hündin aus Italien. Sie wurde von der Tierschutzorganisation schon auf alle relevanten Krankheiten getestet, und wir mussten uns an den Kosten beteiligen (ich glaube so um die 100€). Bei uns lief alles völlig unkompliziert. Sie hat sich ganz wunderbar an unser Leben angepasst und ist auch sehr offen und hat keine Ängste. Nur ganz selten mal bei alleine spazieren gehenden Männern. Auch mit den Kindern war sie von Anfang an völlig entspannt, obwohl sie das eher nicht kannte. Allerdings hatte die nie auf der Straße oder im Tierheim gelebt. Sie wurde mit einem Jahr ausgesetzt und dann sofort von den Tierschützern übernommen, kastriert, geimpft und nach Deutschland gebracht. Ich habe nach einem Jahr nochmal auf die Krankheiten testen lassen und alles war negativ
Ich halte es für keine so gute Idee, mit dem Wunsch, dass der Hund nach einer (wie lange plant ihr denn dafür?) Eingewöhnung problemlos länger allein zu Hause bleiben kann, eine "Wundertüte" aus dem Ausland zu wählen. Die Leute, die ich so kennengelernt habe, die einen solchen Hund haben, erzählten mir bisher durch die Bank von vielen Problemen, die unerwartet kamen und gemeistert werden mussten. Was ist Euer Plan B, wenn sich herausstellt, allein zu Hause geht nicht?
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
Der Tierschutz-Hund, den wir avisieren, haben wir kürzlich kennengelernt. Er ist seit einigen Wochen in der Pflegestelle und wird als ruhiges, verträgliches Tier beschrieben. Er kommt aus einem Shelter. Wir haben ihn, siehe oben, mit anderen Schutzhunden samt "Pflegestellenmutti" bei einem chilligen Walk durch den Wald begleitet. Alle Hunde, die sich in deren Obhut befinden, waren dabei. Anfangs gab es ein Abscannen, Unsicherheit. Wir verfügen über Sensibilität, Affinität, was Tiere betrifft. Und nach einer Weile Walken, waren wir, für den Moment, eine homogene Gruppe. Selbst die sehr schüchternen Hunde tauten auf, für den Moment.
Wir sind uns im Klaren, dass das keine "mal eben Entscheidung" sein wird, die Tragweite ist uns bewusst. Wir müssen aber auch darauf schauen, was wir imstande sind zu bieten. Dieser Hund würde nur in Minischritten einen Weg zu uns finden und wir zu ihm. Und die mögliche Mittelmeergeschichte steht auch noch im Raum.
Als Alternative haben wir eine gut sozialisierte, junge Hündin aus Privatvermittlung (junge Familie - Abgabe) im Visier, die allerdings auch erst 7 Monate alt ist, die das Alleinbleiben wenige Stunden bereits gut toleriert (nach Aussage Halter).
Ich habe auch eine Hündin aus dem Tierschutz. Sie kam mit 6 Monaten nach D und war knapp 1 1/2 Monate in einer Pflegestelle. Gelebt hat sie wohl nie auf der Strasse, sondern soll im Shelter geboren worden sein. Keine Krankheiten,mehrfach neg auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Die ist wirklich pumperlgsund ;-) Jetzt ist sie drei Jahre. Super verträglich mit anderen Hunden, Katzen und Menschen. Gelehrig etc pp Sie konnte auch von Beginn an bis 4 Stunden alleine sein(auf Pflegestelle gelernt), hat keine großen Macken.Ach was, eine Super-Hündin ist sie :-)) Sie ist allerdings im Laufe der Zeit sehr anhänglich geworden und macht aktuell etwas Zicken was alleine-sein anbelangt- hat sie kein Bock drauf ;-)
Ich kenne und erlebe viele Hunde aus dem Tierschutz- es ist halt sehr unterschiedlich, könnte da gar keine allgemeine Aussage machen. Aber viele tolle Hunde :-)
So ein Hund aus dem Tierschutz braucht aber mE wirklich Eingewöhnungszeit. Ich würde da bis zu 6 Monaten rechnen, was ich an Zeit geben würde .Bis sich sowas wie "Alltag" entwickelt (hat).
Bis zu 6 Monate ? Nee, wir sind bei 7 Monaten und das Ende der Schwierigkeiten ist nicht absehbar. Tochter wuerde den Hund am liebsten mal zu uns bringen, wenn sie zur Fortbildung muss. Geht aber gar nicht. Die Huendin wuerde nicht hierbleiben wollen. Und mit meinem Mann will sie nicht raus. Die lässt sich von ihm nicht anleinen. Mein Mann war schon da in der Wohnung. Wenn er die Tuer ausschliesst und er kommt rein knurrt sie und läuft weg. Entweder legt sie sich dann auf den Balkon oder die kommt und setzt sich neben ihn. Beim nächsten Mal kann es wieder ganz anders sein, und sie bleibt nur weg.
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Meine alte Dame, sie ist jetzt fast 14 und etwas greisenhaft, kam zum Zahnwechsel zu mir. Sie war Angsthund und blieb trotz viel Arbeit sehr ängstlich - kein Hund fürs Wirtshaus oder für Ausflüge in die Innenstadt. Aber wir haben einen guten Weg gefunden. Auf vertrautem Terrain wurde sie relativ sicher.
Meine junge Hündin ist seit 2 Jahren bei mir, ich habe sie von einer kleinen und vielleicht etwas blauäugigen Tierschutzorganisation mit 1 Jahr übernommen. Mit einem Dreivierteljahr wurde sie von der Straße geholt, war schwer verletzt, wurde operiert ...
Sie brachte einen negativen MMK-Test mit (wobei auf Leishmaniose, die südlich eines bestimmten Breitengrads auch in Rumänien vorkommt, gar nicht getestet wurde). Solche Tests sollen ein Erreger-Antigen nachweisen, sind aber ähnlich wie die Corona-Schnelltests nicht die zuverlässigsten Tests. Eine seriöse oder professionelle Organisation sollte die Adoptierenden darauf hinweisen, dass die Hunde nach ein paar Monaten unbedingt erneut getestet werden müssen. Das hängt nicht nur mit den billigen Tests zusammen (andere sind für die Organisationen nicht finanzierbar), sondern auch mit infektiologischen und immunologischen Faktoren. Kurz: Nach ein paar Monaten war sie für 4 (!) MMK seropositiv, d. h. sie hatte Antikörper gegen Antigene der Erreger gebildet. Dazu muss sie vorher Kontakt zu den Erregern gehabt haben. Sie erschien aber immer wie ein gesunder junger Hund. edit: Nach längerer Recherche fand ich raus, dass sie neben ihrer Verletzung auch internistisch krank war. Die Laborwerte, an die ich rankam, sprechen für MMK.
Kurz darauf sahen wir im Schall einen dicken Lymphknoten im Bauch und sie hatte erschreckend wenig Thrombozyten im Blut. Erneute MMK-Tests gingen in ein Speziallabor, die Titer waren gestiegen, Erregernachweis gelang nicht, weder mikroskopisch im Blutausstrich, noch der Erreger-DNA-Nachweis mittels PCR.
Da die Thrombozyten konstant niedrig waren, behandelten wir aggressiv, die Titer blieben hoch, die Thrombozyten niedrig (alle anderen Blutzellen waren immer im Referenzbereich). Nur Leishmaniosetiter war bald im Negativbereich. Anfangs hatten wir alle 10 Tage Blutbildkontrollen, Antikörpertiter alle 3 Monate. Erst jetzt, nach über 1,5 Jahren waren die Thrombos jetzt schon 3-mal im Referenzbereich, sogar bei Zählung im Gerät, anfangs wurden sie immer auch manuell gezählt (an die Einsendelabors verschicken funktioniert in diesen Fällen schon mal nicht). Wunderbar, ich war so happy ... und jetzt steigen alle Titer wieder, auch Leishmaniose. Letzterer zwar noch im negativen Bereich, aber mal schauen. Warum ist unklar.
Unbehandelt führen die MMK - Ehrlichiose/Anaplasmose, Leishmaniose, Babesiose und weitere (die mein Hund nicht hat) - in der Regel zu schweren/schwersten Schäden (z. B. Niere!) - manchmal erst nach vielen Jahren eines chronischen unauffälligen Verlaufs. Behandlung im Sinne einer Elimination der Erreger ist schwierig, wenn man nicht in der ersten akuten Phase eingreifen kann, denn die Erreger "verstecken" sich bei Chronifizierung im Knochenmark, in der Milz, in den Lymphknoten ... Im Falle einer Immunsuppression durch ein evtl. notwendiges Medikament, eine Krankheit oder eine Impfung, die das Immunsystem beschäftigt, können die Erreger "erwachen" und schwere Schübe auslösen. Wir impfen meine Hündin deshalb schon gesplittet, aber es sind derzeit nicht alle Komponenten, die dringend geimpft werden müssen, als Einzelimpfstoffe erhältlich. Dazu kommt, dass die Impfungen, die meine Hündin noch im Shelter bekommen hat, wohl keinen guten Erfolg hatten, der Impftiter gegen eine Krankheit lag bei Null (also wie ungeimpft), ein anderer war viel zu niedrig. Infektionsbedingt? Überalterte oder falsch gelagerte Impfstoffe? Oder was auch immer.
Ich bin zwar selbst "gelernte" Tierärztin, habe aber nicht viel über MMK gelernt, da zu meinen Studien- und Klinikzeiten die MMK noch als Reisekrankheiten galten und wir nur extrem selten einen infizierten Hund sahen. Auslandstierschutz-Hunde gab es noch nicht oder kaum. Vielen Kolleg:innen geht es ähnlich), speziell auch zum Thema Verläufe und Impfungen. Ich verberinge meine freie Zeit damit, aktuelle Publikationen zu suchen, Kolleg:innen anzuschreiben und Spezialist:innen für MMK zu finden. Ich habe schon Unmengen von Geld, Zeit und Energie in diesen Hund gesteckt. Untersuchungen, Behandlungen und Training. Denn ich habe mein Herz an das kleine Monster verloren und kämpfe darum, dass sie eine normale Lebenserwartung haben kann. Sie selbst erscheint wie ein gesunder junger Hund, von der Zeitbombe in ihr ist nichts zu merken.
Training: Das Verhalten ist auch eine Baustelle ... Meine Hündin ist wie viele Auslandshunde (speziell aus Südosteuropa) durch ihre lausige bzw. fehlende Sozialisation ein "asozialer Köter", wie unser Trainer spaßeshalber immer sagt. Sie ist angst-/unsicherheitsaggressiv, verteidigt Haus, Garten, Straße beim Haus und sich. Mich wahrscheinlich auch. Besuch ist schwierig. Beim Gassigehen ist sie gehorsam, hat einen guten Abruf, orientiert sich an mir. Kurz: Unterordnung ist super. Sie kann auf flachem, übersichtlichem Gelände fast immer frei laufen, verträgt sich mit den meisten Hunden. Menschen (Männer) ohne Hund, Radler, Jogger, ...alles was sich auf sie zubewegt oder wenn die Individualdistanz unterschritten wird, ist dagegen kritisch. Die Nachbarn sind sowieso Feinde und Besuch ist sympathieabhängig - und kaum jemand ist ihr sympathisch, der ins Haus kommen könnte. Alle werden verbellt und angeknurrt bis auf (bisher) eine Freundin. Hunde dürfen dagegen auch über Nacht bleiben. Wir arbeiten daran, und das Tolle ist: Andere Leute sagen, dass sich soviel zum Positiven verändert hat. Ich merke das natürlich nicht so, weil ich sie immer um mich habe. Und es ist ein Fulltime-Job für mich. Allein bleiben klappte nach ca. 1,5 Jahren ganz gut. Sie bellt schon noch, wenn ich gehe, aber dann ist bald Ruhe. Wie das aber wird, wenn mein altes Mädchen mal nicht mehr ist, weiß ich nicht.
Mit einem Hund aus dem Ausland kann es super laufen. Es kann auch komplett in die Hose gehen. Ich würde heute einen Hund, der schon einige Zeit auf einer Pflegestelle ist, bevorzugen. Meine kam mit einem Transport aus RO und saß 8 oder 10 Wochen dann in in einem Tierheim, wo die Orga ein paar Gehege als Untermieter hatte.
Nimm dir zu Anschau-Terminen wenn möglich eine/n gute/n Trainer:in mit und lass dich nicht mit "braucht nur ein bissschen Liebe", "unkompliziert", "dankbar" ... einlullen. Schau dir die Orga genau an. Du musst wissen, worauf du dich einlässt, und zwar dem Hund zuliebe. Es gibt soviele zurückgegebene "Wanderpokale". Ein Hund mit Geschichte hat meist wirklich viel hinter sich. Traumata sitzen tief und werden durch ganz lächerliche Ereignisse wieder wachgerufen. Und manche Importhunde werden in Städten, Häusern und Familien nicht glücklich. Sicher gibt es welche, die sich ratzfatz in einen Familienalltag einfügen, aber viele eben auch nicht. Und jedes Zurückgeben ist entsetzlich für die Hunde. edit: Ich kenne mich ganz gut mit Hunden aus, bin mit größeren, nicht einfachen Hunden und lebe fast mein ganzes Leben mit Hunden (die jetzigen beisden siind Nr. 7 und 8). Aber meine junge Hündin konfrontiert mich mit immer wieder neuen Herausforderungen.
Zu den MMK: Testen, testen, testen. Adäquat behandeln, wenn möglich. Monitoren, monitoren, monitoren. Bei Leishmaniose sterben soviele unbehandelte Hunde, weil die Nieren versagen. Hätte man es gewusst, hätte man die Erregerbelastung senken können. Frühzeitig Praxen suchen, die Spezialisten haben, ist auch wichtig. Und die Organisation mit Fragen löchern. Ich hab das leider versäumt.
PS: Gute Infos zu MMK sollte es bei Parasitus ex geben (googlen). Ich werde mich nach dem nächsten Labor auch an sie wenden.
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Zitat von Farfalle im Beitrag #11Bis zu 6 Monate ? Nee, wir sind bei 7 Monaten und das Ende der Schwierigkeiten ist nicht absehbar. Tochter wuerde den Hund am liebsten mal zu uns bringen, wenn sie zur Fortbildung muss. Geht aber gar nicht. Die Huendin wuerde nicht hierbleiben wollen. Und mit meinem Mann will sie nicht raus. Die lässt sich von ihm nicht anleinen. Mein Mann war schon da in der Wohnung. Wenn er die Tuer ausschliesst und er kommt rein knurrt sie und läuft weg. Entweder legt sie sich dann auf den Balkon oder die kommt und setzt sich neben ihn. Beim nächsten Mal kann es wieder ganz anders sein, und sie bleibt nur weg.
Ich bin jetzt bei 2 Jahren.
Meine Hundebekannten mit bei Adoption erwachsenen Auslandshunden (mit Geschichte) sagen überwiegend: "Nach 3 Jahren hat er/sie meinen Mann (die Passanten, die Nachbarn etc.) toleriert".
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Zitat von Farfalle im Beitrag #11Bis zu 6 Monate ? Nee, wir sind bei 7 Monaten und das Ende der Schwierigkeiten ist nicht absehbar. Tochter wuerde den Hund am liebsten mal zu uns bringen, wenn sie zur Fortbildung muss. Geht aber gar nicht. Die Huendin wuerde nicht hierbleiben wollen. Und mit meinem Mann will sie nicht raus. Die lässt sich von ihm nicht anleinen. Mein Mann war schon da in der Wohnung. Wenn er die Tuer ausschliesst und er kommt rein knurrt sie und läuft weg. Entweder legt sie sich dann auf den Balkon oder die kommt und setzt sich neben ihn. Beim nächsten Mal kann es wieder ganz anders sein, und sie bleibt nur weg.
Ich bin jetzt bei 2 Jahren.
Meine Hundebekannten mit bei Adoption erwachsenen Auslandshunden (mit Geschichte) sagen überwiegend: "Nach 3 Jahren hat er/sie meinen Mann (die Passanten, die Nachbarn etc.) toleriert".
Danke fuer deine Berichte 🌹
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Zitat von LadyLucka im Beitrag #12Bitte, BITTE! kauft keinen Hund aus einem Kleinanzeigenportal, da könnt ihr nur verlieren, im besten Fall nur viel Geld im schlechtesten Fall auch noch den Hund dazu.
Das ist in dieser Absolutheit nicht wahr. Letztendlich gibt es auch Tierschutzorgas und -heime, die über Kleinanzeigenportale (FB würde ich übrigens dazu zählen) ihre Schützlinge vorstellen und vermitteln. Und tatsächlich gibt es auch von privat abgegeben Tiere (egal, aus welchen Gründen auch immer), die problemlos sind. Von niedlichen Rassewelpen via Portal ist nicht die Rede, das ist ohne Frage keine gute Idee. Übrigens wäre es durchaus auch eine Möglichkeit, doch mal bei Züchtern nachzufragen, denn auch da kann es ja mal vorkommen, dass ein Hund zurück kommt und ein guter Züchter kümmert sich dann um ein neues Zuhause.
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
Da bin ich durchaus bei dir Mambi. In Kleinanzeigen werden auch Hunde vermittelt wo z.B. der Halter verstorben ist, und Altenheim kam oder anderes. Man kann da hinfahren, sich die Geschichte anhören und das Tier beobachten. Da ist der Hund schon an Menschen gewöhnt.
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Würde ich gezielt suchen, hätte ich wohl auch zuerst in Tierheimen geschaut. Und Anzeigen...hier in der Gegend läuft vieles über Kontakte, sprich Tiertrainer helfen teils mit ,wenn ein Hund aus zBsp Krankheitsgründen abgegeben werden muss. Und die schalten durchaus auch Mal einen fb Aufruf o.ä. Ich habe damals gar nicht gesucht, das war schlichter Zufall wie ich zum Hund gekommen bin. Und ich war froh,das sie auf einer tollen Pflegestelle gewesen ist. Dadurch wusste ich schon einiges über sie und habe sie mehrfach gesehen, bevor ich sie übernommen habe.
P.s. Ich glaube hier verstehen einige etwas anderes unter Eingewöhnungszeit als ich
Vielen Dank für eure Berichte und toll, dass so viele Tierschutzhunde ein schönes Zuhause gefunden haben.
Und danke Dir, Katelbach, für die ausführliche Aufklärung und Expertise.👍
Das alles ist ja ein sehr komplexes Thema, für mich käme, wenn überhaupt, nur ein langsam, über längere Zeit stattfindender Kennenlernprozess/Adoption infrage. Hier in unserem Haus leben auch andere Familien mit Hunden (meist von Züchtern), ist das irgendwie übertragbar ?
Dass eine erneute Untersuchung stattfinden soll nach einigen Monaten, darüber sind wir aufgeklärt. Der Hund aus dem Tierschutz befindet sich nun derzeit in Pflegestelle mit vielen anderen Hunden, sozusagen im Rudel. Ihn da rauszunehmen stelle ich mir schon schwierig vor.
Katelbach, über was für einen Kostenapparat reden wir pi mal Daumen (natürlich ist jeder Fall individuell), also Untersuchungskosten, Medikamente ? Labor ? Und das fortwährend immer wieder mal, je nach Befinden und Blutbild ? Und kann so ein Hund trotz allem bei gesunder Ernährung, guter Pflege nicht auch eine gute Prognose haben ? Denn heilbar ist das Ganze ja wohl nicht.
Der andere Hund, den wir auch im Auge haben, lebt in einer Familie, die sich beruflich verändert. Wir haben sie besucht, Hund und Menschen auf uns wirken lassen, mein Partner hat den Hund auf den "Kopf" gestellt, um das Verhalten zu checken. Soweit im grünen Bereich. Allerdings weiß man nie wirklich, welcher Herkunft er ist, und da bekomme ich bissl Bauchweh. Ein scheinbar gesund aussehender Hund kann auch trotz allem krank sein oder eine schlechte Genetik haben (?)
Letztlich finde ich schwierig auszuloten, viele raten zu Züchtern, das ist aber nicht meins, da ich es besser finde, moralisch gesehen, eher zu adoptieren.
Achja, der Familienund ist 7 Monate alt, was gilt es zu beachten aufgrund des Alters ? Pubertät, etc.
Und noch eine Frage an Katelbach, woran könnte man (rein hypothetisch) einen gefälschten Impfausweis erkennen ? Z.B. Chargen-Nr. der Impfstoffe kann man das fälschen ?
#19 Gute Fragen stellst du 😉 Wenn du dir Sorgen um Kosten machst: das kann sehr teuer werden. Es gibt eine Gebuehrenordnung fuer Tieraerzte. Das ist wie Mensch als Privatpatient. Seit einem oder zwei Jahren haben die Preise sich verdoppelt. Bei mehreren Besuchen ist das echt richtig viel Geld. Vielleicht eine Tierkrankenversicherung abschließen ?
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Zitat von Rosewood im Beitrag #19 Und danke Dir, Katelbach, für die ausführliche Aufklärung und Expertise.👍
Naja Expertise ... Ich lerne.
ZitatDas alles ist ja ein sehr komplexes Thema, für mich käme, wenn überhaupt, nur ein langsam, über längere Zeit stattfindender Kennenlernprozess/Adoption infrage. Hier in unserem Haus leben auch andere Familien mit Hunden (meist von Züchtern), ist das irgendwie übertragbar ?
Hmmm ... Meine unkompliziertesten Hunde waren von Züchtern. Top gesund, ebenfalls die Eltern und Großmütter oder ein Opa, super sozialisiert, einer kannte als wir ihn abholten schon Schulkinder, Musikschüler, die ins Haus kamen, Menschen mit Handicap, Katzen, Hühner, ... und hatte schon einen gewiussen Grundgehorsam. Der war bis an sein Lebensende einfach super (außer, dass er ein bisschen ein Sexprotz war). der andere ist ein bisschen abseits aufgewachsen und kannte icht soviel, aber auch bei ihm war ein totales Vertrauen da und Neugierde. Aber das muss nicht so sein, es kommt natürlch auf die Züchter an.
ZitatDass eine erneute Untersuchung stattfinden soll nach einigen Monaten, darüber sind wir aufgeklärt. Der Hund aus dem Tierschutz befindet sich nun derzeit in Pflegestelle mit vielen anderen Hunden, sozusagen im Rudel. Ihn da rauszunehmen stelle ich mir schon schwierig vor.
Solche Pflegestellen mit ganzen Rudeln sind meiner Meinung nach kontraproduktiv. Auuf den Pflegestellen sollen die Hunde ja auf ein Leben mit Mensczhen vorbereitet werden und was lernen. Im Rudel verhalten sich die oft ganz anders. Sind zum Beispil ohne Rudel maximal unsicher. Bekannte haben einen solchen Hund, der in der Gruppe quasi perfekt war, adoptiert. Zuhause mit den beiden Menschen hat er den Besuch gebissen, hat die neien Besitzer massiv verteidigt bzw. beschützt etc. Schließlich mussten sie ihn schweren Herzens abgeben. Jetzt lebt er in einer größeren Gruppe bei jemandem, der eine Hundebetreuung hat. Da ist der super anpassungsfähig und relaxed.
ZitatKatelbach, über was für einen Kostenapparat reden wir pi mal Daumen (natürlich ist jeder Fall individuell), also Untersuchungskosten, Medikamente ? Labor ? Und das fortwährend immer wieder mal, je nach Befinden und Blutbild ? Und kann so ein Hund trotz allem bei gesunder Ernährung, guter Pflege nicht auch eine gute Prognose haben ? Denn heilbar ist das Ganze ja wohl nicht.
da muss ich mich erst durch den Wust von Rechnungen pflügen, ich melde mich dann per PN, ok? Aber 5-stellig in 2 Jahren schon. Mit Kastration, einer akuten schweren Infektion und Training. Ich bin im Rentenalter und arbeite noch angestellt bei meinem früheren Arbeitgeber. Aber ich glaube, meine Hündin ist ein Spezialfall. Meine anderen Hunde waren nicht solche Geldvrschlinger. Versicherung wäre nicht mehr gegangen, weil die MMK ja dann schnell bekannt waren.
ZitatDer andere Hund, den wir auch im Auge haben, lebt in einer Familie, die sich beruflich verändert. Wir haben sie besucht, Hund und Menschen auf uns wirken lassen, mein Partner hat den Hund auf den "Kopf" gestellt, um das Verhalten zu checken. Soweit im grünen Bereich. Allerdings weiß man nie wirklich, welcher Herkunft er ist, und da bekomme ich bissl Bauchweh. Ein scheinbar gesund aussehender Hund kann auch trotz allem krank sein oder eine schlechte Genetik haben (?)
Letztlich finde ich schwierig auszuloten, viele raten zu Züchtern, das ist aber nicht meins, da ich es besser finde, moralisch gesehen, eher zu adoptieren.
Also irgensdein verstecktes Leiden kann der Hund oder der Mensch immer haben, trotz sorgfältigster Auswahl der Eltern und bester Herkunft. Ein paar jeweils rassetypische Gendefekte sollte man schon ausschließen lassen, sofern es Tests dafür gibt (und da gibt es inzwischen schon viele). Verantwortungsvolle Züchter lassen die potenziellen Eltern auch diesbezüglich testen, zumindest bei schwerwiegenden Defekten wie dem MDR1-Defekt bei Hütehunden.
ZitatAchja, der Familienund ist 7 Monate alt, was gilt es zu beachten aufgrund des Alters ? Pubertät, etc.
Er sollte schon einiges an Manieren mitbekommen haben, wenn seine Familie das Thema Hund ernst genommen hat. Sitz, Platz, Hier, Leinenführigkeit, warten bis das Futter freigegeben ist, nicht einfach aud die Couch donnern, sondern nur auf Einladung ...
Mit 7 Monaten kann die Pubertät (Flegeljahre) einsetzen oder in vollem Gang sein oder, bei großen Rassen sind die Hunde mit 7 Monaten noch richtige Kleinkinder. Hündinnen können in dem Alter geschlechtsreif werden oder erst mit fast 2 Jahren. Das hängt von der Rasse ab.
Ich kam zum ersten Tierschutzhund, meiner alten Hündin, eher aus Versehen (lange Geschichte, ich wollte eigentlich keinen dritten Hund). Meine junge Hündin habe ich auf einem Foto gesehen und bin dann in das Tierheim gefahren, wir haben uns von Anfang an verstanden und eine Woche später kam die Frau von der Orga und hat mir den Hund übergeben. Informationen flossen nicht viele und ich habe auch nie Antworten bekommen, wenn ich wegen der MMK oder der Infektionssituation in der Herkunftsgegend in Rumänien gefragt habe. Man hat mir auch keine spezialisierten Trainer:innen genannt oder Tierärzt:innen mit MMK-Expertise. Deshalb: Vorher bohren! Es gibt Orgas, denen nur daran gelegen ist, möglichst viele Tiere aus dem Land zu kriegen und auf Teufel komm raus zu vermitteln. Sie möchten sicher "Gutes tun", aber sie arbeiten nicht professionell und richten zum Teil viel Schaden an.
Aber es gibt auch gute. :-)
Ich bin sowieso auf Auslandstierschutz angewiesen, denn zumindest im städtischen Tierheim hier bekäme ich qua Alter schon lang keinen Hund mehr. Trotz Super-Vernetzung mit Hundeleuten und trotz junger Bürgen.
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Zitat von Rosewood im Beitrag #20Und noch eine Frage an Katelbach, woran könnte man (rein hypothetisch) einen gefälschten Impfausweis erkennen ? Z.B. Chargen-Nr. der Impfstoffe kann man das fälschen ?
Hieruzulande nimmt man den Aufkleber des Durchstechfläschchens mit dem Impfstoff. Das sollte sicher sein. Im Impfpass meiner jungen Hündin sind die Chargennummern händisch eingetragen. Das kann ein tatsächlich Hinweis sein, dass was nicht stimmt. Abe rich kenne die Gepflogenheiten in anderen Länndern nicht und weiß auch nicht, wie engagiert die Tierärzt:innen sind, die die Shelter betreuen.
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In unserer Familie gab es 3 Tierschutz-Katzen. 2 komplett unauffällig, 1 mochte bis ans Lebensende keine Fremden. Der erste (Rasse)Hund aus dem Tierschutz war unkompliziert, solange ein Mann "das Sagen" hatte. Auf die Frauen hat er wenig gehört. Teuer wurde er weil er Spezialfutter brauchte. Aber das kann ja mit jedem Tier passieren, dass es irgendwann krank wird oder andere verweigern auch Futter. Der 2. Hund war eine Übernahme aus dem Bekanntenkreis. Rassehund und schwierig in der Hundeschule, schwierig mit dem Alleinelassen, schwierig mit dem Futter.
Naja, ich bin froh, dass ich dort nur mehr zu Besuch bin :-) Wenn ich ausgesucht hätte, hätte ich darauf geachtet, ob ich eine Beziehung zu dem Tier aufbauen kann, ob es emotional passt. Und nicht, dass es eine bestimmte Rasse ist, nur weil man über diese Rasse gutes gehört hatte.
Zitat von Rosewood im Beitrag #20Und noch eine Frage an Katelbach, woran könnte man (rein hypothetisch) einen gefälschten Impfausweis erkennen ? Z.B. Chargen-Nr. der Impfstoffe kann man das fälschen ?
Hieruzulande nimmt man den Aufkleber des Durchstechfläschchens mit dem Impfstoff. Das sollte sicher sein. Im Impfpass meiner jungen Hündin sind die Chargennummern händisch eingetragen. Das kann ein tatsächlich Hinweis sein, dass was nicht stimmt. Abe rich kenne die Gepflogenheiten in anderen Länndern nicht und weiß auch nicht, wie engagiert die Tierärzt:innen sind, die die Shelter betreuen.
Bei meinem Ausweis war es teils, teils eingetragen. Letztlich muss man drauf vertrauen ( und im Hinterkopf haben: kann auch anders sein). Meine Hündin sollte (wie alle anderen) schon kastriert sein- war sie nicht, wie ich dann festellen musste. Die Tierärzte in dem Shelter arbeiten aber auch sicher anders- da liegen zur Kastration zBsp 15 Hunde in Reihe ect pp- das kann man mit hier nicht vergleichen. Und da geht eben auch mal etwas unter. Und dran denken: Hunde brauchen jetzt EU Ausweise ( meine hatte primär ihren Bosnischen Ausweis). Ich hatte eine Tiertrainerin, welche mit Hunden aus dem Tierschutz seit langem viel arbeitet und meine Tierärztin ist da auch firm- sie hat selber einen Hund aus dem Tierschutz.Das war auch hilfreich.
Alle Risiken kann man eben nie ausschließen, muss man ehrlicherweise einfach mit berücksichtigen. In der Hundeschule waren einige , wenige "Rassehunde" vom Züchter.Der Rest aus dem Tierschutz. Da hat eine Rassehündin ihre Besitzer auch latent vor so einige Herausforderungen gestellt^^, da lief wenig rund und so wie geplant.