Zitat von TrishaTT im Beitrag #50 Hm, ich glaube du hast etwas anderes vor Augen als ich, was die Gesten betrifft. Wie würdest du denn nonverbal nein sagen, ohne unhöflich zu werden?
Schon mit Handsignal, Kopfschütteln auch ok - nur langsam rückwärts gehen hat eher den Anschein, als würde man sich physisch bedroht fühlen.
Ich hab mir vorgestellt, Isla sitzt ihm gegenüber, er legt los und dann steht sie auf, ruft Stopp, geht rückwärts? Das fände ich seltsam.
Sitzen bleiben, sich gerade hinsetzen, mit der Hand ein Stoppsignal geben und dann "Stopp, dass ist kein Thema für unsere Arbeit" sagen dagegen, das fände ich passend.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Kleinfeld im Beitrag #49Jemandem zu sagen, dass man an seiner Meinung nicht im Mindesten interessiert ist, hat doch Null mit Zivilcourage zu tun.
das hat auch keiner behauptet- aber ich bin eh hier raus- schönen Tag noch :-)
Zitat von Karina im Beitrag #30daggy5gram das mit dem charmanten Lächeln und dem Augenzwinkern find ich absolut daneben in Bezug auf die politischen Ansagen des Chefs. Ist wirklich auf Weibchen machen und das in der heutigen Zeit und bei so einem Thema? Ich denke, das kriegt Islabonita anders und besser hin.
Karina, wer mich kennt, weiss, dass ich alles andere als ein Weibchen bin und berüchtigt dafür, klare ansagen zu machen. Ich mache es nur nicht in der rolle einer Bulldogge, sondern der einer Wildkatze (um es mit schrägen bildern zu erklären). In freundlichkeit lassen sich ganz wunderbar kräftige ohrfeigen verpacken, und die verzögerte wirkung hat nochmal einen eigenen effekt.
Ich weiss nicht was das mit "auf Weibchen machen " soll. Als Frau kann man einen Standpunkt vertreten. Das man ueber so ein Thema nicht sprechen möchte. Fertig.
Zitat von daggy5gram im Beitrag #54Karina, wer mich kennt, weiss, dass ich alles andere als ein Weibchen bin...
Ich glaub, dafür kenn ich dich dann nicht gut genug.
Zitat von Farfalle im Beitrag #55Ich weiss nicht was das mit "auf Weibchen machen " soll...
"Charmant lächeln" in Kombi mit "Augenzwinkern" ist für mich nicht "Standpunkt" vertreten. Da setze ich mehr auf Sachlichkeit.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von luciernago im Beitrag #22Bloss nicht auf eine Diskussion einlassen! Lass ihn reden und schalte auf Durchzug. Alles andere führt wahrscheinlich zu nichts.
Das würde ich auch anstreben!
Ja.... einfach nur drüber stehen ... Ohren auf Durchzug... Solche Krisen sitzt man eben aus, so man das eben auch "so strange" empfindet! Er ist der Chef.. lass ihn reden ... BlaBlaBlubb.
Es ist doch einfach nur eine Meinung.. lass sie ihm doch einfach! Sei so tolerant
Ist das nicht ein Fall für eine klassische Ich- Botschaft? : " Ich finde,dass das Thema hier nicht am Platz ist und möchte daher nicht darüber sprechen" oder so.
Es sei denn,es ist eine Schule oder andere Bildungseinrichtung. Da gehört Politik natürlich dazu,sollte aber so neutral wie möglich behandelt werden. Da wäre es dann vielleicht eher: "Ich möchte nicht mit Ihnen darüber diskutieren, denke aber,dass wir hier schon aufgrund einer Vorbildfunktion politisch eher neutral sein sollten" .
Zitat von London im Beitrag #57 Es ist doch einfach nur eine Meinung.. lass sie ihm doch einfach! Solche Krisen sitzt man eben aus!
Sie lässt sie ihm doch auch, sie muss sie sich aber nicht eine Viertelstunde anhören. Das ist keine Krise, da gibt es nichts auszusitzen. Sie kann doch auch STOP, ich will das nicht hören, das gehört hier nicht hin! sagen …
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Vielleicht weil das Eingangspost mit dem los ging, was Islabonita für sich verinnerlicht hat... und sie sich eben geärgert hat?
o.K. ... also ich selbst hab meinem Chef ja eigentlich immer zugehört... und eben so erfahren, was und wie er denkt ... und mich dann darauf eingestellt. Das fand ich vorteilhafter als alles andere.
Und in diesen Tagen rund im diese 3 Wahlen in Ostdeutschlands waren das meiste inhaltlich keine außergewöhnlichen oder extremen Gedanken? und im Forum haben wir diese Themen recht konkret ja nun auch besprochen. Hier hatten die User ja auch Kommunikationsbedarf und besprachen exakt auch diese Inhalte aus dem Eingangspost?
Scheint also irgendwo ein aktuelleres Bedürfnis zu sein ... kein völliges Tabu!
Von daher.. also ich würd es nicht zwingend stoppen. Ich fände das jetzt nichts so tragisch ... Ja, ich hatte selbst am Arbeitsplatz auch immer mal wieder politische Ansichten von Chefs und Kollegen zu tun... ganz unterschiedlichen... In meinem Arbeitsumfeld wurde also auch über Politik geredet. Immer mal wieder! kenne es also nicht so, dass es völliges "NoGo" wäre ...
Vermutlich würde ich mir mehr Kopf machen, wieso ich diejenige bin, an die sich der Chef wendet und dieses Gespräch auf diese Art mit mir sucht.
Dieser Chef ist also wohl CDUler ... na, das darf er doch sein ... why not? Also, für mich ist jetzt wirklich alles kein völliges Tabu ... nur irgendwie doof, wenn ich mich völlig übergangen und überfahren sähe ... was aber eben auch mal vorkommen kann.
Chef ist Chef ... und der darf auch mal monologen. Ist dann halt so.
Ich würde (an deiner Stelle) auch dieses alberne Lächeln und Augenzwinkern bleiben lassen. Wenn du ernst genommen werden willst, solltest du dich auch ernst zu nehmend verhalten.
Also ganz klar sagen, dass du am Arbeitsplatz nicht politisieren willst und das auch nicht tun wirst. Punkt. (Weil das ansonsten sehr unangenehm für euch beide werden könnte.)
Aufstehen und gehen, falls er sich nicht daran hält, wäre für mich dann der nächste Schritt.
Zitat von Kleinfeld im Beitrag #49Jemandem zu sagen, dass man an seiner Meinung nicht im Mindesten interessiert ist, hat doch Null mit Zivilcourage zu tun.
das hat auch keiner behauptet- aber ich bin eh hier raus- schönen Tag noch :-)
Posting 25. Von dir selbst wurde das so aufgebauscht.
"Are you incapable of restraining yourself or do you take pride in being an insufferable know-it-all?" (Severus Snape)
Zitat von Sonnenwende im Beitrag #62Posting 25. Von dir selbst wurde das so aufgebauscht.
Danke, muss ich jetzt nicht suchen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Islabonita im Beitrag #1 Letzte Woche fühlte er sich jedoch bemüßigt mir zu erklären, warum heutzutage "ganz normale Leute AfD wählen". ....... Ich habe ein paarmal versucht ihn in seinem Redefluss zu unterbrechen und gegenzuhalten, aber er hat das gar nicht wahrgenommen oder wahrnehmen wollen. Er hat weiter und weiter und weiter schwadroniert. Bis er irgendwann selbst meinte "aber, das gehört nicht hierher", ich ihm zustimmte und ziemlich abrupt ging. Das Ganze hat mindestens eine Viertelstunde gedauert, also nicht nur ein oder zwei dahingeworfene Sätze. ...
Das ist aus dem Eingangspsot. Und wenn ich es richtig verstanden habe, war das jetzt einmal. Es besteht nur die Besorgnis, es könnte öfters passieren.
Zitat von London im Beitrag #60 Chef ist Chef ... und der darf auch mal monologen. Ist dann halt so.
Chef ist Chef und von dem muss sich eine Angestellte alles gefallen lassen?
Na du hast ja vielleicht ein schrottreifes Weltbild!
kommst, bleibt mir verborgen.
Weder muss sich ein Mitarbeiter von seinem Chef alles gefallen lassen. Noch hat eine Person, die sich als Mitarbeiter "alles gefallen lässt" ein schrottreifes Weltbild. Diese Person agiert eben anders als Du.
@Islabonita Möglicherweise war das nur ein einmaliger Vorgang, der wollten sich halt mal "aussprechen".
Käme das wieder vor, würde ich eine Weile zuhören und dann sagen: "Danke für Ihre Sichtweise. Ich erlaube mir /möchte/ komme nun wieder auf xy zurück" (für den Fall, das passiert in einem Gespräch über xy). Und dann sprichst du auch darüber.
Oder wenn er reinkommt und seine Meinung mitteilt: "Danke für Ihre Sichtweise. Jetzt muss ich xy machen/anrufen etc." Und dann auch den Hörer nehmen, Unterlagen suchen, etc.
Ich bin immer ein Freund der Höflichkeit. Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist er ansonsten ein angenehmer Zeitgenossen als Chef.
Und meine bescheidene Erfahrung: Baue ich schon mal im Kopf so eine "Mauer" (beinahe hätte ich Brandmauer geschrieben) auf, dann kommt da keine Aktion mehr. Fast so als spüre der andere, ich habe eine Grenze errichtet.
Danke nochmal für euren Input. Die "Lächeln und Zwinkern" Variante wäre nicht so meins, das passt nicht zu mir und für mich auch nicht zur Situation oder zu meinem Verhältnis zu meinem Chef. Das kann hier natürlich keiner so genau wissen, daher bedanke ich mich auch für diesen Denkanstoß.
Die längeren Varianten, zuletzt von Clara, finde ich prinzipiell gut und richtig. Mein Hauptproblem ist allerdings, dass er mich nicht zu Wort kommen lässt und ich in der Situation so überfahren war.
Ich hoffe natürlich, dass es einmalig war, ich weiß aber auch, dass er seine Lieblingspferde gerne mehrfach reitet - von daher möchte ich mich für eine eventuelle Wiederholung wappnen. Für mich habe ich als beste Optionen herausgezogen nicht zu versuchen in die Diskussion einzusteigen, ein deutliches STOP verbal/nonverbal zu setzen oder mich aus der Situation mit "Toilette, Folgetermin" herauszuziehen. Das wird sich situativ ergeben.
Zitat von clara im Beitrag #64 Und meine bescheidene Erfahrung: Baue ich schon mal im Kopf so eine "Mauer" (beinahe hätte ich Brandmauer geschrieben) auf, dann kommt da keine Aktion mehr. Fast so als spüre der andere, ich habe eine Grenze errichtet.
Zitat von clara im Beitrag #64Und meine bescheidene Erfahrung: Baue ich schon mal im Kopf so eine "Mauer" (beinahe hätte ich Brandmauer geschrieben) auf, dann kommt da keine Aktion mehr. Fast so als spüre der andere, ich habe eine Grenze errichtet.
Klappt natürlich nicht immer.
Clara das musste ich schon mehrfach erleben - das ist erstaunlich, aber es funktioniert tatsächlich. Nicht immer natürlich, aber oft dann, wenn ich die Szene im Kopf durchgespielt habe "so mach/sag ich das beim nächsten Mal" und siehe da, es gab kein nächstes Mal. Als würde der andere diese Grenze deutlich genug bemerken. Eine "selbsterfüllende Prophezeiung" im positiven Sinne.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von clara im Beitrag #64Und meine bescheidene Erfahrung: Baue ich schon mal im Kopf so eine "Mauer" (beinahe hätte ich Brandmauer geschrieben) auf, dann kommt da keine Aktion mehr. Fast so als spüre der andere, ich habe eine Grenze errichtet.
Klappt natürlich nicht immer.
Clara das musste ich schon mehrfach erleben - das ist erstaunlich, aber es funktioniert tatsächlich. Nicht immer natürlich, aber oft dann, wenn ich die Szene im Kopf durchgespielt habe "so mach/sag ich das beim nächsten Mal" und siehe da, es gab kein nächstes Mal. Als würde der andere diese Grenze deutlich genug bemerken. Eine "selbsterfüllende Prophezeiung" im positiven Sinne.
und das kann ich auch bestätigen... diese Erfahrung hab ich auch schon ein, zweimal gemacht ...
Und jetzt wo ich mal eine Nacht drüber geschlafen hatte, würde ich als Denkansatz anbieten: das Gespräch im nächsten Fall dann auf Europa lenken... das Gespräch weg von Deutschland und in den internationaleren Politsmalltalk verlagern ... schon hat man dem Chef den Wind aus dem Segel genommen und das Schiff in andere, vielw eitere Gewässer dirigiert.
Vielleicht nach Frankreich.. GB.. wohin auch immer .. Hauptsache raus aus der unsrigen Politik und Parteienlandschaft ! Also, evtl. hilft dir Diese Idee ja weiter und du kannst Dir dazu ein par für Dich passende Gedanken zurecht legen.
Zitat von Islabonita im Beitrag #1Ich habe es verinnerlicht, dass im Beruf Politik und Religion Tabu-Themen sind
London du hast es vielleicht nicht so gelesen wie ich: GAR NICHT über Politik reden möchte Isla. Auch dein Ablenkungsmanöver bleibt ja im Themenfeld
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Ja... aber ich dachte halt, es wäre eben ein Weg raus aus dem Dilemma ... denn wenn man thematisch gedanklich dann schon mal raus der dt. Politik ist, könnte man über die kosmopolitische Schiene sich eben auch selbst darstellen und als Gespräch in alle möglichen neuen Richtungen lenken ... Smalltalk übers Ausland führt einen dann evtl zu gutem Essen, Kultur o.ä. ...
Ich dachte halt, so schafft man vielleicht, das Gespräch zu drehen... neue Schwerpunkte setzen ... und die sich entwickeln lassen ... und dabei dem Chef noch suggerieren, dass man über den eigenen Tellerrand hinausschaut und eben auch Europäer und Weltbürger wäre ... evtl. .. so das überhaupt möglich wäre ...
Denn jede Strategie, die man sich vorab zurecht legt... ist auch erstmal nur reine Theorie... und mit etwas Glück braucht man sie gar nicht, denn das Leben widerholt sich eben nicht 1:1.
Fakt ist, ich hab mich jedenfalls auch schon geärgert, im Leben mal nicht souverän reagiert zu haben ... und wusste hinterher auch öfter mal besser, was ich hätte sagen können ...der Moment war dann aber vorbei und kam nie wieder!
Einem Thema eine Wendung zu geben, ist das eine. Über ein Thema gar nicht mehr reden wollen, das andere. Und das will Isla. Daher von dir leider falsch gedacht.
Wobei deine Themen, die du anreißen würdest, erstens sehr privater Natur sind und in einem Büro nix verloren haben und auch viel Zeit beanspruchen. Du hast schon gelesen - sie muss arbeiten?
Daher: gut gemeint von dir, aber ich denke, nicht geeignet.
Nun hoffe ich, hier nach Wochen nur von Isla zu lesen "es herrscht Ruhe im Karton" ...
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Ja.. hatte ich gelesen... aber immerhin, es ist ihr Chef... und er suchte das Gespräch... und eben evtl ja wieder ...
also, ich wollte nur helfen und einen Rat geben, wie man sich für einen nächste unangenehme Situation wappnen könnte und was da als Strategie hilfreich sein könnte .. gehe aber davon aus, wenn tatsächlich so viel Arbeit ansteht, kommt es gar nicht dazu bzw. wollte auch beitragen: ja, ich habe jene Erfahrung auch schon gemacht - es kommt nicht mehr dazu ... man hat sich zu viel Kopf gemacht und es ist tatsächlich "Ruhe im Karton" ... wie ja auch clara meinte.
Jedenfalls, man kann dem Chef schlecht das Wort verbieten... und wenn die Autorität einem Zeit abverlangt, kann man sich wohl nicht ständig irgendwie rumdrücken und für ihn scheint es eben kein Tabu zu sein!
Also ich wollte nur helfen... und würde mich aber auch freuen, zu lesen on und wie das weitergegangen ist.
Ich finde es auch mies, wenn man gegen seinen Willen solche Themen aufgezwängt bekommt oder sich evtl. sogar politisch indoktriniert fühlt ... das ist unangenehm! Kommt leider viel zu häufig vor!
Hm...also, als Kompromiss finde ich Londons Vorschläge gar nicht so übel! Möglicherweise gelingt eine Bewegung weg von der ätzenden Linie des Chefs tatsächlich auf diese Weise.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Wer Chef ist, hat Weisungsrecht gegenüber seinen Direktunterstellten, also seinen Mitarbeitenden, was die Arbeit betrifft. Er hat mehr Entscheidungsspielräume und Gestaltungskompetenzen als jene, was die Arbeit betrifft. Aber nicht darüber hinaus. Nur weil jemand Chef ist, besitzt er nicht mehr Privilegien als alle Nichtchefpersonen. Auch nicht das Privileg, interne Regeln und Umgangsformen wie zum Beispiel "keine politischen Diskussionen" zu verletzten. Und schon gar nicht das Privileg, ein Gespräch, das nichts mit der Arbeit zu tun hat, aufzuzwingen, das der andere nicht will. und erkennbar zu beenden versucht.
Dieses Obrigkeitsdenken "er ist Chef, er darf auch ausserhalb arbeitsbezogener Bereiche gegenüber seinen Leuten mehr, als die anderen" ist für mich recht befremdlich.
Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als die eigene Angst.