"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
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"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
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"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
Die erste Generation verdient Geld, die zweite verwaltet das Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte und die vierte verkommt vollends. (Ulf Poschardt, Shitbürgertum)
Zitat von Internistin im Beitrag #385Reportage – Classic#87 finde ich sehr schön.
Danke!
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
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"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
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"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
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"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
Ja, ich hätte gerne rechts etwas mehr Platz gehabt, so ist die Cadrage nur halb geglückt. Da waren allerdings störende Elemente und in Street/Reportage kann man (glücklicherweise) nicht alles beeinflussen. Es gibt nur diese eine Sekunde…
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
Tolle Bilder, Dyskolos, und, wie ich finde, ein ungeheurer Vertrauensbeweis der porträtierten Personen, die Kamera in diesen doch sehr privaten (und vielleicht auch stressigen) Situationen an sich heranzulassen.
Ich glaube, ich persönlich hätte es nicht gekonnt, aber für mich zeigen die Bilder trotz der intimen Situationen viel Einfühlungsvermögen und Respekt und haben nichts Voyeuristisches.
Jedes Bild erzählt eine kleine Geschichte mit interessanten Details, z.B. durch den gezielten Einsatz des Spiegels und des Gegenlichtes, oder auch diese leichte Bewegungsunschärfe bei den Tauben.
Der Blick der Brautjungfer/Helferin in #2 ist so wunderbar, liebevoll und konzentriert. Und am besten finde ich beim Foto des Bräutigams diese erst auf den zweiten Blick wahrnehmbare männliche Hand (des Vaters?) am linken Bildrand. Mahnend, richtungweisend, helfend an der Schwelle zum neuen Lebensabschnitt? Darüber kann man trefflich sinnieren.
Zitat von Iceman im Beitrag #393Tolle Bilder, Dyskolos, und, wie ich finde, ein ungeheurer Vertrauensbeweis der porträtierten Personen, die Kamera in diesen doch sehr privaten (und vielleicht auch stressigen) Situationen an sich heranzulassen.
Ich glaube, ich persönlich hätte es nicht gekonnt, aber für mich zeigen die Bilder trotz der intimen Situationen viel Einfühlungsvermögen und Respekt und haben nichts Voyeuristisches.
Jedes Bild erzählt eine kleine Geschichte mit interessanten Details, z.B. durch den gezielten Einsatz des Spiegels und des Gegenlichtes, oder auch diese leichte Bewegungsunschärfe bei den Tauben.
Der Blick der Brautjungfer/Helferin in #2 ist so wunderbar, liebevoll und konzentriert. Und am besten finde ich beim Foto des Bräutigams diese erst auf den zweiten Blick wahrnehmbare männliche Hand (des Vaters?) am linken Bildrand. Mahnend, richtungweisend, helfend an der Schwelle zum neuen Lebensabschnitt? Darüber kann man trefflich sinnieren.
Danke für Deine Anmerkungen!
Ja, nachträglich nochmals ein extra Dank an all die Kund:Innen für ihr Vertrauen. Im Bild mit dem Bräutigam sind es tatsächlich die Eltern, die den jungen Mann herrichten :)) An dem Tag gilt ja eigentlich "It's the Bride", aber wenn es machbar war (was speziell auf Landgasthöfen und sog. Destination Weddings der Fall war), konnte man auch mal kurz beim Bräutigam vorbeischauen. Tatsächlich ein gänzlich anderer vibe, eine andere Art von Anspannung :)
Und ebenfalls ja: stets alle fotografischen Klassiker nutzen: Spiegelungen, Schatten, Reflektionen, Durch- und Übergänge, Fensterlicht, Gegenlicht, hohe Kontraste mit bewusstem Ausbrennen/Absaufen lassen, Scherenschnitte, negative space, selektive Schärfe, Bewegungsunschärfe, ungewöhnliche Cadrage, Brennweiten, Perspektiven, der Moment dècisive (HCB) etc. ppp. Die Verbindung aus jahrelangen Überlegungen, dem ewigen Studium von Vorbildern und dann dieser einen Sekunde, wo man tatsächlich etwas sieht, fast schon spürt, das macht es aus. Das Bild sehen, nicht das Motiv sehen. Das macht Fotografie abseits der abgenudelten Klischees auch nach 200 Jahren noch spannend. Und man bleibt stets Novize, man ist nie "fertig", oder "angekommen", jeder Tag heisst neues Sehen. Mit oder ohne Kamera, auf Hochzeiten, anderen Jobs, auf dem Weg zur Arbeit, in banalsten Situationen. Überall sind spannende Bilder wenn man "Sehen" lernt. Und die Reise endet nie…
BTW, es jährt sich tatsächlich dieses Jahr, vor 200 Jahren hat Niépce das erste Foto aufgenommen, mit einer Belichtungszeit von acht Stunden! Der berühmte "Blick aus dem Arbeitszimmer von Le Gras".
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Zitat von Dyskolos im Beitrag #394...Das Bild sehen, nicht das Motiv sehen. Das macht Fotografie abseits der abgenudelten Klischees auch nach 200 Jahren noch spannend.
Sehr schön auf den Punkt gebracht. Das Gesamtbild als Komposition. Alles andere ist "knipsen".
Zitat von Dyskolos im Beitrag #394... BTW, es jährt sich tatsächlich dieses Jahr, vor 200 Jahren hat Niépce das erste Foto aufgenommen, mit einer Belichtungszeit von acht Stunden! Der berühmte "Blick aus dem Arbeitszimmer von Le Gras".
Tja, wenn man dem Joseph damals erzählt hätte, dass in 200 Jahren fast jeder Mensch so ein kleines flaches Kästchen mit sich herumtragen wird, mit dem man jederzeit und überall Bilder machen und sie auch sofort ansehen (ohne Chemie und Entwicklungs-Gedöns) und sogar an andere Menschen versenden kann...
Zitat von Iceman im Beitrag #395 Tja, wenn man dem Joseph damals erzählt hätte, dass in 200 Jahren fast jeder Mensch so ein kleines flaches Kästchen mit sich herumtragen wird, mit dem man jederzeit und überall Bilder machen und sie auch sofort ansehen (ohne Chemie und Entwicklungs-Gedöns) und sogar an andere Menschen versenden kann...
Vielleicht wäre er, als als Innovator seiner Zeit, im Gegensatz zur allgemeinen damaligen Reaktion, fasziniert von dieser Idee gewesen. Wer sich etwas mit Technikgeschichte, Techniksoziologie und/oder ganz allgemein mit Kulturgeschichte befasst hat, wird ja recht schnell offensichtliche Parallelen erkennen können. Schon damals drohte der Untergang der Kultur an sich. Auffällig dabei ist (wie im schon zu Gutenbergs Zeiten) der stete Rekurs auf die "Seelenlosigkeit". Heutzutage hübsch im Bereich AI zu bewundern.
Nichts Neues unter der Sonne…
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Hübsches Beispiel zum Thema: wann ist ein Bild "gerade". Und nein, zumindest für mich (und der Tradition, auf die ich mich beziehe) ist der Horizont nicht maßgeblich. Wer sich für dieses Thema interessiert, der mag sich gerne mal bei Garry Winogrand [1, 2] umschauen, eines meiner großen Vorbilder. Ein für viele verstörender Fotograf, der tatsächlich in erster Linie fotografiert hat, sprich, sich auf den Prozess, nicht das Ergebnis kapriziert hat. Die letzten 300.000 Fotos hat er weder entwickelt, noch ediert, noch angesehen. Hat ihn nicht mehr interessiert. Wichtig war ihm nur das Fotografieren an sich. Eine Einstellung, die bis heute für viele Fotografen unverständlich erscheint, häufig sogar brüskiert und zu wütenden Kommentaren führt. Bis heute. Selbst seinen großen Förderer John Szarkowski vom MoMa hat er damit wütend gemacht; irgendwie verständlich, weil: was will man kuratieren, wenn es nichts zum kuratieren gibt?
Wer ein paar Jahre/Jahrzehnte Street-Fotografie gemacht hat, kann diesen aber Ansatz, so glaube ich, etwas besser nachvollziehen. Es lebt sich dadurch leichter mit den 99,9% Ausschuss, die man produziert. Der Fokus verschiebt sich.
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"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville