Aber das Schwimm-Finale mit zwei Deutschen schaue ich natürlich noch...
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
• Dabei in den Nachrichten gehört, dass die olympische Flamme in den Tuillerien? zu besichtigen ist und bei Anbruch der Dunkelheit mit dem Ballon in 60 m Höhe schwebt. Sieht da bestimmt schön aus 😘 •
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Ich habe gerade den Rest der Aufnahme von der Olympia-Eröffnung gesehen und es hat mir sehr gut gefallen.
Die Freude der Teilnehmer auf den Booten, die Lichter, Tänzer und Musiker - einfach toll.
Der Ausdruck der Diversität einfach durch die Anwesenheit der Personen - klasse.
Überhaupt die Idee, die Teilnehmenden auf Booten auf der Seine zu fahren- einmalig. Großartig. Das wird Geschichte schreiben.
Sehr beeindruckt war ich auch, wie die Tänzer und Musiker dem strömenden Regen getrotzt haben- tanzen auf nasser Fläche, selbst klitschnass!
Mir ist aufgefallen, dass die meisten negativen Kommentare hier im Forum von Zuschauerinnen kommen, die nur einen kleinen Teil der vier Stunden gesehen haben.
Der weitaus größte Teil der Eröffnung war aber der Durchfahrt der Boote gewidmet, für mich das Wichtigste.
Die Resonanz im Freundes- und Bekanntenkreis war absolut positiv!
Guten Morgen! Zugegeben, ich habe nur einen kleinen Ausschnitt gesehen, weil wir Besuch hatten. Mir hat allerdings schon der Ausschnitt mit dem für mich apokalyptischen Reiter gereicht, ich hatte keine Nerven mehr für den Rest.
Was die Diversität angeht, kann von mir aus jeder in seinen eigenen vier Wänden tun, was ihm Spaß macht, sofern die Beteiligten volljährig und sich einig sind und keine Abhängigkeiten bestehen. Aber öffentlich zur Schau stellen muss nicht sein. Und man kann auch an die Revolution erinnern, ohne Marie Antoinette noch einmal zu köpfen. Nebenbei: kamen auch (noch) weniger ruhmreiche Aspekte der französischen Geschichte zu Sprache, etwa die Hugenottenkriege?
Wie ich ja schon geschrieben hatte, hat mir auch nicht alles gefallen, aber ich habe gerade über das nachgedacht, was Ranunkel geschrieben hat - vielleicht liegt das Gesamt-Urteil wirklich daran, ob man von Anfang geschaut hat oder nicht. Ich war von Anfang an dabei und wahrscheinlich dadurch waren für mich die roten Fäden gut nachvollziehbar. Gerade den Fackelläufer über die Dächer fand ich z.B. spektakulär.
Die für mich besten Programm-Punkte waren die Boote auf der Seine, der Fackelläufer über die Dächer und dann noch einmal die Fackelläufer am Schluß (z.B. im Louvre), die Nachbildungen von Bildern in der Seine vor dem Louvre, die Nationalhymne auf dem Grand Palais, Celine Dion, die Luftaufnahmen von Paris, die Laser-Show am Eiffelturm (da war der Regen sogar hilfreich) und das olympische Feuer.
Andere Punkte, die mir persönlich in den ca. 4 Stunden auch nicht gefallen haben wie z.B. der Technopop und die Modenschau habe ich da mehr oder weniger ausgeblendet, weil es für mich nur Programm-Punkte unter vielen waren. Wenn ich gerade in so einem Moment zugeschaltet hätte, hätte mich das vielleicht auch abgeschreckt.
Und wie Ranunkel habe ich selbst bei den Acts, die mir nicht gefallen haben, höchste Hochachtung wie die Tänzer bei dem Regen sicher getanzt haben. Teilweise stand ja das Wasser auf den Flächen.
Eins haben die Veranstalter aber offensichtlich erfolgreich erreicht: man spricht darüber und diese Eröffnungsfeier ist anders als alle anderen...
Ich kenne Leute, die vor Ort waren/sind und mich interessiert wirklich, wie sie das empfunden haben. Es wird aber leider noch dauern, bis ich das erfahre.
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Mir hat die Feier auch überwiegend gefallen. Nur das mit den Booten fand ich zwar für die Zuschauer ganz nett und „übersichtlich“, aber für die Athleten blöd. Das hatte mehr von Separation als von Gemeinschaft und war - nicht nur für die Fahnenträger - viel zu statisch.
Den Rest fand ich überwiegend gelungen. Der Fackelläufer und der Reiter waren wirklich spektakulär. Modeschauen brauche ich nicht dringend, aber zu Paris passt es. Mit Drag Queens und Travestie kann ich persönlich wenig anfangen, aber viele andere schon und ich fand es schön, dass auch das vorkam und wirklich die ganze bunte Vielfalt von unterschiedlichen Menschen vorkam. Bei den paralympischen Sportlern wurde mir fast ein wenig zu sehr betont, wie toll es ist, dass sie mitlaufen - da dachte ich wirklich „sollte das nicht völlig selbstverständlich so sein?“. Die geköpfte Marie Antoinette hab ich anscheinend verpasst. Dass ein Land sich positiv repräsentiert, finde ich nicht verwerflich. Haben wir bei der WM oder EM unsere schlimme Vergangenheit betont? Das einzige was ich blöd fand: den 100-Jährigen Olympioniken im Rollstuhl hätte bitte ebenso wie die Moderatoren jemand mit einem Regenschirm begleiten dürfen - der tat mir irgendwie leid, so abgestellt im Starkregen.
Kein Land hat sich im Laufe der Geschichte immer mit Ruhm bekleckert. Wenn man aber schon mit Geschichte kommt, dann konsequent. Und bei einer Darstellung des Abendmahls als Travestieshow verstehe ich keinen Spaß.
Zitat von Stina im Beitrag #235 Mit Drag Queens und Travestie kann ich persönlich wenig anfangen, aber viele andere schon und ich fand es schön, dass auch das vorkam und wirklich die ganze bunte Vielfalt von unterschiedlichen Menschen vorkam. .
Ich fand das toll. Wie überhaupt die ganze Eröffnung. Ich habe noch nie eine komplette Eröffnung der olympischen Spiele verfolgt, diese hier schon.
Aber ja, der 100- Jährige Olympionike hätte wirklich einen Schirm verdient gehabt.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Dineke im Beitrag #236Kein Land hat sich im Laufe der Geschichte immer mit Ruhm bekleckert. Wenn man aber schon mit Geschichte kommt, dann konsequent. Und bei einer Darstellung des Abendmahls als Travestieshow verstehe ich keinen Spaß.
Mit einer anderen Religion hätten sie sich das sicher nicht getraut und - ich wette - dann wäre hier auch der Teufel los.
Zitat von Dineke im Beitrag #236Kein Land hat sich im Laufe der Geschichte immer mit Ruhm bekleckert. Wenn man aber schon mit Geschichte kommt, dann konsequent. Und bei einer Darstellung des Abendmahls als Travestieshow verstehe ich keinen Spaß.
Mit einer anderen Religion hätten sie sich das sicher nicht getraut und - ich wette - dann wäre hier auch der Teufel los.
Das war auch mein Gedanke, nach dem ich - hinterher - gelesen habe, es wäre die Szene des letzten Abendmahls.
Ich dachte, der etwas kompakte Mensch mit dem Strahlenkranz soll die Freiheitsstatue darstellen, die ja mal ein Geschenk von Frankreich an die USA war.
Egal, ich habe es zu bombastisch gefunden. Und ich habe mich gefragt: ist das alles nachhaltig, das habe ich mich schon bei der EM gefragt. Braucht es noch solche Großereignisse, zu denen die Leute von allen Länderen anreisen (und einfliegen)? Auch egal hier, wäre Thema für einen anderen Strang.
Und ich bin überrascht, es gibt für den Schwimmteil im Triathlon keine Alternative zur Seine.
Ich habe da vielleicht wirklich nicht stringent und aufmerksam genug geschaut, aber ich hatte die Abendmahls-Assoziation nicht, sondern ich dachte bei der Szene mit dem "blauen Schlumpf" (wie mein Sohn sagte) eher an die Götter des Olymp, was ja irgendwie auch naheliegend ist. Und ich glaube, die damaligen Götterdarstellungen waren durchaus auch freizügig und nicht immer sehr auf ein Geschlecht festgelegt . Aufs Abendmahl wäre ich echt gar nicht gekommen. Der Regisseur äuußert sich wohl - wie ich wirklich soeben erst gegoogelt habe - ebenso.
Ich hab auch das Gemälde von DaVinci gegoogelt und kann wenig Parallelen finden, die über "Tafel und Menschen" hinausgehen.
Also wenn ich falsch liege, kann ich die Aufregung erin wenig verstehen, auch wenn ich das als Christin trotzdem auch mit Abstand sehen könnte. Aber ich hab es echt nicht so wahrgenommen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Mein erster Gedanke war ja, Paris Stadt der Mode und damit der Laufstege. Es sollte mal eine andere Modenschau dargestellt werden.
Bei dieser Variante wäre "meine Freiheitsstatue" dann die Vogue-Cheffin (heißt Win-weiter weiß ich es nicht mehr) gewesen. Soweit konnte ich am Freitag nicht denken.
Der französische Regisseur Thomas Jolly sagt: Das Abendmahl? „Es war nicht meine Inspiration“, antwortete er, fast amüsiert über die Verwirrung. „Ich denke, es war ganz klar, dass Dionysos an diesen Tisch kommt. Er ist da, weil er der Gott des Feierns (...), des Weins und Vater von Sequana ist, der mit dem Fluss verbundenen Göttin“, fügte er diesen Sonntag, den 28. Juli, auf BFMTV hinzu. „Die Idee war vielmehr, ein großes heidnisches Fest zu veranstalten, das mit den Göttern des Olymps … des Olymps … des Olympismus verbunden ist“, fährt er fort. "Du wirst bei mir nie den Wunsch verspüren, etwas zu verspotten oder zu verunglimpfen. Ich wollte eine Zeremonie veranstalten, die repariert und versöhnt“, fügte er hinzu, um die Kritik beiseite zu schieben, die zum Teil besonders heftig von der französischen extremen Rechten kam. (Quelle + Google Translate)
Mir hat die Eröffnungsfeier ausgesprochen gut gefallen. Ganz toll. Und der Regen, der für die Beteiligten vielleicht nicht so gemütlich war, machte die Bilder richtig künstlerisch und sorgte für eine besondere, fast mystische und ein wenig morbide Atmosphäre, fand ich.
Ich fand es insgesamt ein bisschen zu lang, aber schon eindrucksvoll, was da alles auf die Beine gestellt wurde.
Die Idee mit den Teams auf den Booten mochte ich sehr, auch die Figuren aus dem Louvre im Wasser, den geheimnisvollen Läufer, die Sängerin, die auf dem Dach die Nationalhymne dargeboten hat, viele der Tanzeinlagen (z. B. das "Versailles" auf dem Wasser).
Die bunt gemixten Tänzer auf dem Floß gefielen mir anfangs auch, deren Segment war mir aber zu länglich. Die Modenschau war schrill und mir gefiel lang nicht alles an Klamotten, was gezeigt wurde, aber was ich mochte, war die selbstverständliche Diversität. Insbesondere das ältere Pärchen in den bunten Kleidern fand ich toll.
Der Gedanke mit dem Abendmahl kam mir tatsächlich ganz kurz, aber es war auch schnell für mich klar, dass das nicht die Inspiration war, weil das Tableau doch ganz anders aussah und spätestens der quietschbunte Dionysos sprach dann doch sehr eindeutig für die Götter vom Olymp :)
Dass der Wettergott Paris so gar nicht hold war: wirklich sehr sehr schade, vor allem auch für die Leute vor Ort. Ich hoffe, die Sportler haben sich da nicht was weggeholt, abends auf der Seine wird es sehr frisch und dann auch noch der Regen ...
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
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Die Szene , die wie ein Abendmahl aussieht, habe ich wohl verpasst. Warum die geköpfte Marie Antoinette gleich 20fach in den Fenstern stand, hat sich mir nicht erschlossen.
ich hab hier nicht die ganze Zeit mitgelesen, vielleicht hat es schon jemand erwähnt.
Es gibt eine Doku hinter den Kulissen der Eröffnungsfeier. Ich sah Ausschnitte am WE auf eurosport (da gab es eine brainstorming Gruppe mit Leila Slimani u.a.), La Grande Seine. Schönes Wortspiel.
Mir hat die Eröffnungsfeier im Großen und Ganzen gefallen. Schade, dass das Wetter nicht mitgespielt hat. Ich fand es streckenweise zu lang, es zog sich am Ende doch sehr. Den Fackelläufer fand ich super! Aber warum musste es Lady Gaga sein? Frankreich hat doch sicher sehr gute Sängerinnen. Insgesamt war es für mich persönlich ein Tick zu viel von allem.
Nun hoffe ich, dass es für das deutsche Team auch noch ein paar Medaillen gibt. Verfolge nun Angelique Kerber und hoffe für sie, dass sie in ihrem letzten Turnier weit kommen wird.