Zitat von FantaMandarine im Beitrag #1914Kerstin gefällt ihr besser, war die Erklärung. 😂
Schlimm finde ich, wenn Leute gerne weltgewandt wirken wollen und dann darauf bestehen, dass schwedische Namen auch schwedisch ausgesprochen werden. Das ist für deutsche Ohren nicht nur gewöhnungsbedürftig, die meisten können das auch nicht richtig aussprechen (selbst besagte Eltern oft nicht), und dann wirkt der Name einfach lächerlich.
Solveig...
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von Fels im Beitrag #1925Der Enkel meiner Cousine ist vom Vater her Türke, von der Mutter her Deutscher. Er hat einen italienischen Namen, weil die Mutter das schön fand. Bei den türkischen Großeltern hat er einen komplett anderen, türkischen Namen. Ob da nicht eine gespaltene Persönlichkeit heraus kommt?
Hat er denn beide Namen offiziell? Oder nennen die Großeltern ihn einfach anders?
Ich schrieb schonmal anderswo, unsere Tochter hat im dt. Pass einen anderen Nachnamen als im anderen Pass (unterschiedliches Namensrecht). Fand ich auch schräg, sie empfindet das meiner Wahrnehmung nach eher als etwas (positiv) Besonderes.
Ja, wir hatten mal eine junge Kollegin, die sich Gisela nannte.
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Wird das nicht mit u gesprochen und das g hinten fällt weg?
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Das kann man hier hören: Forvo Ausspracheführer. Ob es nun ein o oder ein u ist, hängt sicher auch vom Landesteil ab, aber verglichen mit anderen Namen lässt sich das eher einfach aussprechen. Was natürlich nix nützt, wenn die Eltern nicht wissen, wie es richtig ist.
(Nachttrag: o, u oder auch a (oder alle anderen Laute) haben außerdem eine enorme Bandbreite an Aussprachemöglichkeiten. Die meisten Menschen hören das aber nicht, wenn sie eine Fremdsprache lernen, daher kommt dann u.a. der landestypische Akzent.)
Zitat von Iceman im Beitrag #1920Die Frau des Schweizer Kabarettisten Emil Steinberger heißt Niccel.
Hab versucht, was herauszufinden, aber den Namen in keiner seriösen Quelle gefunden. Kann's mir aber gut vorstellen. Zumindest konnte ich Nikel als männliche Variante von Nikolaus finden.
Zitat von Ranunkel im Beitrag #1931Das scheint in China und auch z. T. Japan üblich zu sein. Man gibt sich einen europäisch oder amerikanisch/englisch klingenden Rufnamen.
Genau, ich kenne das auch von Kolleginnen und Kollegen in China. Doof ist nur, wenn man die Kollegin nur als Emily Wang kennt, selbige im Mailverzeichnis sucht und sie dort als Xiaoxiao Wang gelistet ist (Beispiel frei erfunden)
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Zitat von rahsil im Beitrag #1936Tatsächlich ist Kjell gar kein dänischer Name, sondern ein schwedischer oder norwegischer. Dänisch wäre Kjeld oder Keld.
Und hört sich auf Dänisch dann eben auch ganz anders an.
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #1929Anderer Rufname als im Ausweis gibts in türkischen Familien oft.
Da wird aus Ümmügülsüm (Ausweis) gern mal Aynur und aus Sakine eine (E)Mina.
Das finde ich tatsächlich skurril. Man hätte das kind ja auch gleich Aynur nennen können. Der Name funktioniert ja in beiden Sprachen problemlos. Wenn ein Name nur in einer Sprache gut funktioniert, dann kann ich so etwas verstehen. Ich kenne zum Beispiel koreanische Eltern, die ihrem in Deutschland geborenen Kind einen normalen deutschen Namen gegeben haben, aber auch noch einen inoffiziellen koreanischen Rufnamen für es hatten.
Zitat von Klarinette im Beitrag #1940Gestern im Zug ein niedlicher Junge namens "Cäsar".
Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Wie mag es ihm in Zukunft mit diesem Namen ergehen?
Wahrscheinlich nicht schlimm. Wie gesagt heute ist man namenstoleranter als früher. In anderen Ländern übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Ich kenne eine italienischen Cesare und einen mexikanischen Cesar
Zitat von Ranunkel im Beitrag #1931Das scheint in China und auch z. T. Japan üblich zu sein. Man gibt sich einen europäisch oder amerikanisch/englisch klingenden Rufnamen.
Genau, ich kenne das auch von Kolleginnen und Kollegen in China. Doof ist nur, wenn man die Kollegin nur als Emily Wang kennt, selbige im Mailverzeichnis sucht und sie dort als Xiaoxiao Wang gelistet ist (Beispiel frei erfunden)
Eine Kollegin von mir mag ihren Vornamen (Typ Monika) nicht und lässt sich anders nennen (Richtung Clara).
Gibt auch immer Verwirrung, wenn dann im Mailverzeichnis, auf Teilnehmerlisten „Monika Baumann“ auftaucht.
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Zitat von Klarinette im Beitrag #1940Gestern im Zug ein niedlicher Junge namens "Cäsar".
Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Wie mag es ihm in Zukunft mit diesem Namen ergehen?
Wahrscheinlich nicht schlimm. Wie gesagt heute ist man namens toleranter la früher. In anderen Ländern übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Ich kenne eine italienischen Cesare und einen mexikanischen Cesar
Zitat von Klarinette im Beitrag #1940Gestern im Zug ein niedlicher Junge namens "Cäsar".
naja wenn Kinder Romeo heissen, warum dann nicht Cäsar
aber ich kann mir nicht helfen, bei so berühmten historischen/fiktiven Figuren, gehen meine Gedanken automatisch dahin. Aber vermutlich legt sich das schnell im Alltag, trotzdem wollte ich nicht Cleopatra oder Jeanne D'arc heissen.
Ich kannte mal eine Janet, Schande auf mein Haupt aber ich musste da auch immer an Frau Jackson denken :D
Den Teenie namens Attila hatte ich schon erwähnt, oder? Weckt auch keine positiven Assoziationen bei mir.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)