Habe von einem Jägerfreund Damwild-Keule bekommen. Steaks daraus geschnitten und die liegen seid gestern in einer Sauerkirsch-Marinade. Aus dem übrigen Fleisch mache ich ein Gulasch für den Vorrat.
Die Steaks werden heute gegrillt. Dazu gibt es einen grünen Salat und einen Erdnuss-Dip mit gerösteten Erdnüssen, Sojasauce, Zitrone und Chili.
Aus den von gestern übrigen Quellmännern werden Bratkartoffeln mit Zwiebeln, dazu Filetsteaks mit Bacon umwickelt und Tomatensalat aus gelben Kirschtomaten. Und mit einem Teil des gestern gekochten Klarapfelkompotts mache ich Apfeltaschen. Der Blätterteig hierfür ist gekauft.
Wir sind mit dem Reste essen noch nicht fertig. Es gibt also entweder adlige Spaghetti als Vorspeise und dann wahlweise Chili con carne oder Zucchinisuppe. Oder ich nutze die heutige freie Zeit zum Kochen und rühre uns ein Risotto mit Meeresfrüchten. Da gäbs dann einen Zucchinisalat vorher, nach einem Rezept von Ottolenghi.
Heute gibt es Pasta mit Rinderfiletstreifen und einer Steinpilz-Sahne-Sauce, dazu Salat. Außerdem wurde die Bohnenernte blanchiert, der Dörrautomat mit Tomaten befüllt und noch eine Tomatensauce gekocht.
Eine Reispfanne mit Brokkoli und Tempeh gibt es heute Mittag.
Ansonsten war in meiner Küche heute schon einiges los, der Inhalt einer übervollen Gemüsekiste wollte verarbeitet werden. Aufgrund der Wetterbedingungen musste auf den Bauernhöfen wohl mehr als geplant geerntet werden. Nach dem Transport durch die Hitze schien mir schnelles Verarbeiten angebracht. Also wurde gewaschen, geputzt, blanchiert bzw. gegart und eingefroren: sehr sandiger Mangold, ebenfalls sandige grüne Bohnen und Mais. Brokkoli wurde teilweise ebenfalls blanchiert und wartet vakkuumiert im Kühlschrank, er war mir zum Einfrieren nicht schön genug. Außerdem wurde Plflaumen-Apfel-Kompott gekocht, Pflaumen kamen mit der Kiste, die Sommeräpfelchen dümpelten hier noch rum. Es ist ja nicht nur das Vorbereiten des Gemüses, hinterher waren so ziemlich alle großen Kochtöpfe, große Schüsseln für's Eiswasser und Durchschläge, Arbeitsflächen, Schneidebrett und Küchenboden zu reinigen. Aber dafür habe ich jetzt einen Vorrat an kochfertig vorbereitetem Gemüse im Tiefkühler und stehe adhoc nicht unter zu großem Kochzwang. Was jetzt frisch noch da ist, ist überschaubar.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Nachmittags sind wir beim Paddeln am Wasser eingekehrt und ich habe eine Portion Pfifferlinge mit Brot gegessen. Der King brauchte Spareribs mit Fritten. Jetzt haben wir aber wieder Hunger und machen uns noch diversen Adel wieder hübsch.
Ich hab heute eine leckere Resteverwertung ausprobiert. Von gestern hatte ich noch eine erkleckliche Menge an rausgebratener Chickenwings-Marinade. Ich hab Kartoffeln und Auberginenwürfel reingeschnippelt und das Ganze in den Backofen geschoben. Schmackofatz.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Wir gehen abends ins Konzert, und essen vorher beim Fischer am See ein Fischbrötchen mit geräucherter kleinen Maräne, die Spezialität des Sees. Also die kleine Maräne.
Zusammengekocht wurden hier Brokkoli, Möhre, Paprikaschote, Zwiebel, rote Linsen und Tempeh, freestyle gewürzt mit Ingwer, Knoblauch, Chili, Sojasauce, Zitronensaft, Zitronengras, Koriander, etwas Currypulver, etwas Honig ... dazu Reis.
Ich habe nur für mich gekocht und mir hat es geschmeckt. Reicht noch für morgen.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Wir sind heute zu einem Geburtstags-Brunch bei einem Kochkollegen von der Männerkoch-Gruppe eingeladen. Ich bringe als Geschenk aus der Küche eine Auswahl meiner Würz-Öle mit. Auch ein schwarzes Chili-Öl und Rosmarin-Öl wird dabei sein.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #22698Hillie, wie machst du die scharfe Pilzsauce? Das klingt gut!
Ich habe Shitakepilze in Streifen geschnitten und angebraten, Tomaten kleingeschnitten und mit gedünstet. Mit Salz, Ras-el-Hanout und Chilipulver gewürzt und mit etwas Schmand und süßer Sahne cremig werden lassen. Auf die Pilzsauce wurden dann die gebratenen Bratlinge gesetzt. Herr H. hat die Pfanne ausgeschleckt.
"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."