Ich mache mir jetzt nur Gedanken, weil ich etwas vom Infekt vom Kind abbekommen hab und auch leicht produktiven Husten habe. Nach dem CT mir Kontrastmittel hab ich richtig arg abgehustet und jetzt denke ich, evtl ist da was, was da nicht sein soll.
Ich weiß gar nicht mehr, ob ich 2011 ähnlich reagiert hab.
Dein jetziges Husten ist - behaupte ich einfach mal so als Laie - sicher kein HINweis oder gar BEweis hinsichtlich möglicher Metastasen.
Du bist halt erkältet und musst jetzt ein bisschen mehr abhusten als z. B. heute Morgen oder gestern Abend. Das ist doch aber grundsätzlich nicht unnormal bei einer Erkältung. Und wenn du keine Krebsdiagnose hättest, würdest du dir da gewiss auch keinerlei Gedanken machen, ob der Husten evtl. auf Lungenkrebs hindeuten könnte.
Nicht falsch verstehen: Ich verstehe deine Gedanken weiß Gott vollumfänglich!! Aber ich denke, dass du dich nicht zu verrückt machen solltest. Derzeit spricht doch eigentlich alles dafür, dass der Husten bzw. das Abhusten einfach nur erkältungsbedingt ist.
Mich beunruhigt das grade sehr, weil es nach dem CT echt extrem war. Hab richtig gemerkt, wie es aus den Tiefen meiner Lunge kam und jetzt huste ich weiter arg ab.
Zitat von Moon im Beitrag #176Tja also erfahren hab ich heute nichts. [...] Nach dem CT mir Kontrastmittel hab ich richtig arg abgehustet und jetzt denke ich, evtl ist da was, was da nicht sein soll. [...]
Hattest Du kein Arztgespräch direkt im Anschluss an die CT-Untersuchung?
Frag ruhig bei den nächsten Untersuchungen danach - manchmal muss man auch etwas hartnäckig bleiben.
Liebe Moon, ich hatte eine Metastase meines Sarkoms in der Lunge, 4 cm groß und ich habe nichts bemerkt. Gar nichts. Weder Husten noch sonstwas.
Man versucht ja immer, sehr still zu liegen, damit die Bilder was werden. Dann muss man im CT sehr tief einatmen und die Luft anhalten. Mehrfach meistens. Genau das tiefe Einatmen kann zum normalen Abhusten bei einer Erkältung geführt haben.
Dieses Warten auf die Ergebnisse ist furchtbar. Gibt es bei euch keine Praxis, die CT und MRTs durchführen und direkt im Anschluß die Ergebnisse mitteilen? Ich wurde von meinem Onko-Prof dahin geschickt, weil das riesige Krankenhaus hier hinsichtlich dieser Untersuchungen überlastet ist. Was für ein Glück, mitunter habe ich 10 Tage auf die Ergebnisse gewartet. Frag doch mal nach.
Meinem Professor werden die Bilder im Anschluss geschickt und auch er begutachtet sie noch mal und bespricht sich dann mit mir. Dafür muss ich zwar 2 x fahren, aber das nehme ich hin.
Danke dir, ich hab halt vor der Untersuchung den Husten unterdrückt und danach ging es dann richtig los und es hört auch nicht auf. Das ist grade alles sehr belastend.
Also wir haben hier schon radiologische Praxen, aber das BZ macht alles im Haus. Das war damals auch so, nur dass einfach alles damals schneller ging.
Mir macht es sehr zu schaffen, dass der Tumor weiterhin in meiner Brust ist. Ich komme damit sehr schwer zurecht.
Ich verstehe dich. Man selbst hätte am liebsten, dass dieses - sorry - Scheißding sofort entfernt wird. Was weg ist, ist weg.
Aber dass das so eben nicht unbedingt gemacht wird, hat ja Gründe: Man untersucht erst alles ganz genau, um dann die optimale Therapie festzusetzen. Und bestimmt dauert's nicht mehr lange, dann wird dem Tumor auf den Leib gerückt, aber so was von!!
Halte noch ein wenig durch, wenn's erst mal losgeht, löst sich die ganze Anspannung wieder etwas.
Sprich Dein BZ an (wenn Du demnächst die Kraft dazu hast), dass Du die Ergebnisse sofort willst. Wenn das nicht geht, ob man damit einverstanden ist, dass Du die CTs und MRTs extern machst und das BZ sich dann zeitnah die Bilder angucken und mit Dir sprechen werden. Ich habe den Termin mit dem Prof immer einen Tag nach den Bildern, die Termine stehen ja Monate vorher fest. Die Termine bei der radiologischen Praxis macht die Sekretärin des Profs.
Dieses Warten auf die Ergebnisse ist völlig unnötig. Da sitzen Ärzte vor den Bildschirmen und können direkt alles sehen. Ich habe selbst mal einen unter Druck gesetzt, weil ich am nächsten Tag eine OP-Entscheidung treffen sollte für die ich aber das Ergebnis brauchte. Er hat es mir dann auch danach mitgeteilt, aber natürlich unter dem Mantel der Verschwiegenheit etc. pp. Er dürfe das nicht, nur der Prof usw.
Dein Unterdrücken des Hustens und das tiefe Einatmen und Anhalten des Atems im CT waren dann wohl die Auslöser für Deinen Hustenanfall.
Ich drücke Dir die Daumen und bin gedanklich direkt neben Dir!
Ist natürlich doof, Du könntest die Kräfte ja gerade anders gebrauchen. Andererseits ist es nur ein Infekt, der in Kürze vorbei sein wird. Ich hoffe, Ihr seid bald damit durch. Vielleicht besser jetzt als zum Therapiestart.
Ich hab den Fehler gemacht und wieder zu viel im Internet gelesen. Hab da auch was schlimmes mitbekommen und bekomme die dunklen Gedanken jetzt wieder nicht abgeschaltet. Habe Angst, was man mir mitteilen wird nächste Woche. Dass ich nicht mehr heilbar bin.
Informiere mich grade über ketogene Ernährung, blöd ist nur, dass mir der Appetit völlig abhanden gekommen ist.
Zitat von Moon im Beitrag #187Ich hab den Fehler gemacht und wieder zu viel im Internet gelesen. Hab da auch was schlimmes mitbekommen und bekomme die dunklen Gedanken jetzt wieder nicht abgeschaltet. Habe Angst, was man mir mitteilen wird nächste Woche. Dass ich nicht mehr heilbar bin.
Informiere mich grade über ketogene Ernährung, blöd ist nur, dass mir der Appetit völlig abhanden gekommen ist.
Liebe Moon, mit tut das wie allen hier unendlich leid, und ich drücke dir beide Daumen. Ich bin ja auch mal durch die Hölle gegangen - nicht für mich, aber für meinen Mann - und ich weiß, wie furchtbar solche Situationen sind. Man weiß nicht, wohin mit sich selbst und diese Hilflosigkeit! Alles, alles Gute für dich !
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Liebe Moon, ja, das Internet. Das habe ich damals auch gemacht. Danach ging es mir, gelinde gesagt, mehr als beschixxxx. Ich kann Dir nur als Selbstschutz raten, lass es! Lass andere googlen, die die guten Dinge finden, die es das Internet ja unbestritten auch hergeben kann und Dir helfen könnten. Wenn man selbst betroffen ist, liest man einfach alles. Und das ist nicht gut für uns. Mach jetzt etwas Schönes, was Dich ablenkt! Ganz liebe Grüße, Mayali
Ich war schon im Garten, aber es ist alles so getrübt. Ich sehe, wie die Nachbarn ihren Alltag leben. Ich bin so neidisch. Für mich und meinen Mann ist grade einfach nichts mehr normal.
Dann schafft mich die Erkältung grade auch noch sehr, ich wäre gern raus gefahren. Wandern. Aber merken Nebenhöhlen sind dicht.
Ich hab so schreckliche Angst vor der Besprechung. Ich versuche mir immer wieder zu sagen, dass heute noch nichts passiert. Heute noch nicht. Beschäftige mich mit Ernährung. Habe aber keinen Appetit.
Frage mich, ob der Tumor nicht gewachsen ist. Ob er mehr angestellt hat durch diese ewige Wartezeit.
Es tut mir leid, dass du das als Angehörige miterleben musstest. Ich kann selbst auch nicht aufhören meine Familie gegenüber ein schlechtes Gewissen zu haben. Letztendlich hab ich mich mit den Zeitabständen der Nachsorge unwohl gefühlt. Wohl nicht ohne Grund. Trotzdem hab ich nichts dagegen getan. Weil ich meine Angst nicht füttern wollte. Und jetzt ist es, wie es ist.
Zitat von Moon im Beitrag #191Jetzt hab ich auch noch einen schmerzhaften dicken Lk hinterm Ohr. Und den im Nacken.
Puh.
Ach man, es tut mir so leid. Ich kann verstehen, dass Du gerade jedes ziepen hinterfragst. Da nutzt es auch nichts zu schreiben, dass es alles wahrscheinlich ein Zufall ist.
Ich würde Dur raten, sehr schnell eine begleitende Therapie zu machen. Denn. Da hast Du dann auch ein Gegenüber, dem Du alles frei sagen kannst. Bei Familie und Freunden hält man sich ja doch eher zurück und möchte die nicht belasten.
Ich wünsche dir unendlich viel Kraft für die nächste Zeit, was auch immer sie bringen mag.
Zitat von Moon im Beitrag #187Ich hab den Fehler gemacht und wieder zu viel im Internet gelesen. Hab da auch was schlimmes mitbekommen und bekomme die dunklen Gedanken jetzt wieder nicht abgeschaltet. Habe Angst, was man mir mitteilen wird nächste Woche. Dass ich nicht mehr heilbar bin.
Vielleicht klingt das unempahtisch - ich sitze leider vor der Tastatur und finde beim besten Willen nicht die richtigen Worte. Aber ich denke irgendwie, dass du die dunklen Gedanken und die Angst vielleicht an dich heranlassen musst und gar nicht versuchen solltest, sie abzuschalten. Vielleicht wäre es besser, wenn du es schaffen würdest, dich abzulenken. Aber das lässt sich nicht erzwingen. Deine Angst ist ganz natürlich und berechtigt. Du hast eine schwere, bedrohliche Erkrankung und musst weder dir selber gegenüber noch anderen gegenüber so tun, als wäre die Welt in Ordnung.
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #193Deine Angst ist ganz natürlich und berechtigt. Du hast eine schwere, bedrohliche Erkrankung und musst weder dir selber gegenüber noch anderen gegenüber so tun, als wäre die Welt in Ordnung.
Nein, das musst du nicht, Moon. Nimm ruhig auch Schlaftabletten, damit du einige Stunden Ruhe und Vergessen hast, das ist erlaubt! Ich habe mich damals, als es auf Messers Schneide stand mit meinem Mann und ich überhaupt nicht wusste, was die Zukunft für uns bereit hielt, mit Sudoku abgelenkt und über Wasser gehalten.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Moon im Beitrag #190Ich war schon im Garten, aber es ist alles so getrübt. Ich sehe, wie die Nachbarn ihren Alltag leben. Ich bin so neidisch. Für mich und meinen Mann ist grade einfach nichts mehr normal. ...
So verschieden sind die Blickwinkel, kannste mal sehen...
Mir hat genau das immer geholfen, wenn ich einen Tiefpunkt hatte: draußen fährt ein Bus vorbei, die Biotonne wird gleich abgeholt, der Nachbar mäht den Rasen, im Vorderhaus ist jemand am Staubsaugen, die gefiederten Mitarbeiterinnen meiner Schwester haben einen Schwung neuer Küken ausgebrütet, eine Freundin schickt via WhatsApp Bilder aus Schottland... und das Leben läuft irgendwie ganz normal weiter.
Genau wie meines.
Ich bin diesbezüglich keine Expertin, das war nur meine ganz persönliche und pragmatische Art, mit dem Hummer umzugehen. Die Panik, die du gerade fühlst, kommt hier auch immer wieder vorbei; ich bin sehr oft längst nicht so tapfer, wie ich gern wäre.
Vielleicht hilft es dir, den Fokus etwas zu ändern.
Wenn nicht, kann ich von hier aus nichts anderes machen, als dir von ganzem Herzen alle verfügbaren Daumen zu drücken. Eventuell hilft dir das Wissen, daß du nicht allein bist, sondern von guten Gedanken diverser Mammazonen begleitet wirst, Schwester.
▬|███████|▬ This is a Nudelholz. Use it to klopp the Krustentier kaputt
Zitat von Moon im Beitrag #190Dann schafft mich die Erkältung grade auch noch sehr, ich wäre gern raus gefahren. Wandern. Aber merken Nebenhöhlen sind dicht.
Vielleicht wäre ein kleiner Spaziergang im Grünen okay?
Meine Nerven liegen heute wieder so richtig blank. Ich huste, hatte nachts ein Ziehen in der gegen der Leber, natürlich Male ich mir jetzt alles aus was da sein könnte.
Bin wieder mit richtig starker Übelkeit aufgewacht
Ich mache mir grade so richtig dumme Gedanken. Normalerweise bin ich sehr aktiv, aber wie ihr wisst hat mich die Diagnose so geschockt, dass ich seit zwei Wochen quasi nur sitze. Ich Wechsel vom Bett zum Sofa, an den Esstisch, ins Bad und zurück. Und das war’s.
Kann das dafür gesorgt haben, dass der Tumor streut? Ich hab es ihm ja denkbar einfach gemacht