letzte zigarette am 30.12.2016 vorm schlaganfall. danach einfach "vergessen", je geraucht zu haben. besser hätte ich es nicht treffen können, denn einfach so hätte ich nie aufgehört zu rauchen....
habe versucht, geduldiger zu werden, hab aber damit aufgehört. ging mir einfach nicht schnell genug.
An den Jungen, der mir im Kindergarten einen Heiratsantrag gemacht hat: Ich wäre jetzt soweit
Mein Hausarzt hatte eine 24-Std. Blutdrucküberwachung durchgeführt. Ich hatte währenddessen drei Kippen geraucht und er konnte mir genau die Uhrzeiten sagen.
Also, wenn ich Eure Beiträge lese, dann bekomme ich neuen Mut (und hoffentlich den Axxx hoch). Bin jetzt auch schon über 30 Jahre Raucherin.. Ich weiss, dass ich von heute auf morgen ganz aufhören muss - schrittweise weniger rauchen oder so, vergiss es ! Mit dieser Methode war ich zwischendrin mal 3 Jahre rauchfrei - und habe dann auf blöd beim Starkbierfest wieder angefangen - Kopp gegen die Wand.
Jeder Tag ist ein Geschenk Manchmal ist er nur Scheiße verpackt
Bei mir war das auch (vor etwa 4 Jahren) so, dass ich mir gesagt habe "Heute rauche ich nicht". Am nächsten Tag das gleiche wieder. Dann dachte ich "Ok, diese Woche rauchst du auch noch nicht wieder". So ging das dann weiter. Von vornherein zu sagen "Du darfst jetzt NIE wieder rauchen" erschien mir zu frustrierend. So habe ich mich von Tag zu Tag gehangelt. Mittlerweile denke ich manchmal "Och, jetzt eine schöne Zigarette ..." Ich muss aber nicht mehr, also lasse ich es.
Profilbild: (c) Aardman Animations Ltd - shaun the sheep
Ich habe mir auf etwas merkwürdige Art das Rauchen abgewöhnt. Bis zu dem Zeitpunkt war ich so ein Raucher, dem nie die Zigaretten ausgehen durften, also stangenweise kaufen und horten, und der auch bei starken Erkältungen durchgequarzt hat... Ich dachte von mir immer, einen ganzen Tag ohne Ziggis, das schaff ich nicht. Hab ich auch nie versucht.
Eines Sonntagmorgens fand ich mich auf völlig unerklärbare Weise in der Situation, dass ich keine Zigaretten im Haus hatte. Das war Mist. Aber der Gedanke, nun loszuziehen zu irgendeiner Kneipe, Tanke, Café war mir so widerwärtig, dass ich es nicht gemacht habe. Abends waren wir aus essen. Nach dem Essen wurde es meinem Freund langsam unheimlich: "Willst Du Dir keine Zigaretten holen?" Und ich sage spontan: "Ich habe jetzt den ganzen Tag keine geraucht, etwas, was ich für vollkommen unmöglich gehalten hätte, ohne total rappelig zu werden oder jemanden zu hauen. Wenn ich einen Tag schaffe, schaffe ich auch noch einen." und habe mir keine Zigaretten geholt. Ich kam mir so verwegen vor, dass mir ganz schwummerig im Bauch war.
Das alles war wirklich ungeplant, aber vielleicht sollte es so sein? Zufällig war es auch noch der erste Tag eines vierwöchigen Urlaubes. Da ruft der Raucher entsetzt: "Nä, mir meinen Urlaub mit sowas versauen? Kommt nicht in den Glimmstängel." Aber in meinem Kopf ratterte es: "Du hast jetzt vier Wochen, um es zu versuchen ohne Zeugen. Wenn du das schaffst, und deine Kollegen fragen dich: 'Hey, seit wann rauchst du nicht mehr?' dann kann ich stolz antworten: 'Seit 4 Wochen!‘ Diese Vorstellung gefiel mir gut, viel besser als sagen zu müssen: 'Seit heute.' Außerdem stand eins für mich fest, wenn ich aufhöre und alle wissen es einmal, dann war's das. Auf keinen Fall gönne ich den anderen den Triumph, dass ich rückfällig werde und sie sagen könnten: 'Ja, das hab ich schon erwartet.' Das war für mich eine ganz starke Motivation.
Naja, direkt schön war die darauffolgende Zeit nicht. Ich habe mehrere tausendmal am Tag an eine Zigarette gedacht und Kaugummis gekaut bis zum Muskelkater. Aber es war auszuhalten, und es wurde besser von Tag zu Tag. Ein Zurück gab's für mich nicht mehr. Ich wollte mir das so mühsam Geschaffte nicht wieder kaputt machen. Geholfen hat, mir positive Konsequenzen aufzuzählen: "Du qualmst deinen armen, nichtrauchenden Freund nicht mehr voll. Die fiesen, stinkenden Aschenbecher sind passé. Überhaupt ist die Luft besser. Du brauchst keinen braungelben Belag wegzuputzen. usw. Und vor allem, kein dahergelaufener Irgendwer kann mehr mit dieser Stimme zu dir sagen: "Du, ich möchte nicht, dass du hier rauchst." oder "Kannst du mal deine Zigarette woanders hinhalten". und dabei so mit dem Ärmchen wedeln... Boh, wie ich das gehasst habe. Ich fand es so eine Befreiung, keiner konnte mir mehr so kommen. Herrlich.
So war das und so ist es bis heute. Für mich gab's übrigens nur die Nulllösung. Dieses Wenigerrauchen, womöglich nur 5 am Tag oder so... Das geht bei mir nicht.
Was auch noch hilft ist, sich die Sache schönzureden. Also nicht zu denken: "Ich muss mir nun etwas versagen, ich möchte aber so gerne und muss verzichten, es wird mir etwas weggenommen, es wird mir mein Genuss vergällt, das Leben ist nicht mehr schön usw." sondern: "Ich bin so toll und frei, ich brauch das nicht, ich bin so gesund zugange, meine Kehle und Brust fühlen sich morgens nicht mehr so aua an, meine Lunge wird heller und weiter, meine Kleidung, meine Haare, mein Mund riechen nicht mehr nach Rauch, ich brauche nicht mein Leben danach auszurichten, wann darf ich wo rauchen. Keiner hat mehr die Macht, mich zu maßregeln. (Jaja, das hat mich in besonderer Weise gefuchst. ;-) ) Die Wohnung braucht nicht so oft einen neuen Anstrich. Ich brauchte mich nicht mehr zu fragen, ob meine Migräne vom Rauchen kam (leider nicht, sonst wär sie wohl weggewesen.) und musste nicht mehr Unverständnis ernten, dass ich trotz Migräne geraucht habe. Ich kann beim Arzt und im Krankenhaus immer vollmundig "nein" antworten auf die olle Rauchfrage.
Ich glaube, man muss sowieso irgendwie aufhören zu denken: “Ich möchte eigentlich, aber ich darf ja nicht.“ Denn dann wird es schwer und nervt, da es negativ besetzt ist.
Herzlichen Glückwunsch an all die sturen Nichtraucher und vielen lieben Dank für eure wertvollen, Beiträgen, die Hoffnung machen und Mut schenken
Ich bin jetzt (ganze) 3 Jahre rauchfrei und habe (leider auch) 15 Kg mehr auf den Hüften, aber ich bereue nicht mit der Qualmerei aufgehört zu haben und wünsche mir, dass es für immer so bleibt !!
.. die 15 Kilos dürfen sich (sehr gerne) verabschieden ...
07.05.1999 das war der 11. Geburtstag meiner damaligen Hundeoma. Ihr schenkte ich einen rauchfreien Lebensabend zum Geburtstag (irgend einen Aufhänger brauchte ich halt ;-) )
Seit Jahren schon hatte ich das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allan Carr🎚 irgendwo herumliegen, ohne ihm Beachtung zu schenken. Aber dann war es soweit. Skeptisch fing ich an zu lesen. Nicht, dass da auch nur ein Satz drin gestanden hätte den frau nicht schon anderswo gehört oder gelesen hätte, aber trotzdem. Ich zog es durch.... und es wirkte ... nicht! Also las ich das blöde Buch noch einmal (hahaha) machte das Ritual am Ende des Buches und diesmal war ich auch innerlich bereit aufzuhören. Seither habe ich tatsächlich keine Kippe mehr angefasst. Da ich mir selbst nicht traute, band ich das Buch zur Tarnung neutral ein und schleppte es die erste Zeit mit mir herum. Schließlich war es damals noch vollkommen normal überall drinnen zu rauchen. Wenn ich Gefahr lief schwach zu werden, schlug ich die wichtigste Seite auf und rief mir ins Gedächtnis was dort stand: "DU BRAUCHST ES NICHT MEHR" Das funktioniert wunderbar bis heute.
Und ja, es hat sich gelohnt. Ehrlich gesagt, könnte ich mir heutzutage gar nicht mehr leisten zu rauchen und mein gutes Geld in die Luft zu blasen.
Superschöne Erfolgsgeschichte, liebe Besucherin und herzlichen Glückwunsch fürs Durchalten und stur bleiben !!!
Das Buch kenne ich auch und es hat mir kein bisschen geholfen ... mein Aufhänger, war meine damals 11-Jährige Tochter .. für SIE , habe ich es geschafft !! Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen
Mitte August sind es 22 Jahre. Ich war zwar die 20 Jahre davor keine Kettenraucherin, aber schon regelmässig, meist in Gesellschaft und auch so, dass ich schonmal spätabends noch zum Automaten bin. Auslöser war das Zusammenziehen mit einem Mann, der strikt gegen das Rauchen war und der Umzug in ein Land wo Zigaretten superteuer waren und sind. Ich weiss noch, dass ich beim Umsteigen in Singapur die letzte Zigarette geraucht habe. Die haben da so Glaskästen im Flughafengebäude, wo sich die Raucher reinpferchen müssen. Das fand ich so abartig, das half mir zusätzlich. Heute raucht in meinem Umfeld, privat und beruflich, niemand mehr.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Glückwunsch an alle, die vom Rauchen losgekommen sind! 👍
Wenn es als "rauchfrei" gilt, gelegentlich (vielleicht sechs bis achtmal pro Jahr) nikotinfreies Liquid zu dampfen, dann bin ich das seit einer Handvoll Jahren. Einen genauen Zeitpunkt kann ich gar nicht angeben, es hat sich so nach und nach ausgeschlichen...
Zitat von Brausepaul im Beitrag #35 Von vornherein zu sagen "Du darfst jetzt NIE wieder rauchen" erschien mir zu frustrierend.
Genauso ging es mir auch. Die Herangehensweise "klare Entscheidung treffen und dann konsequent durchhalten" hat bei mir nie funktioniert - wohingegen das ja für andere die einzige erfolgversprechende Methode ist. Da ist echt jeder anders und muss seinen eigenen Weg finden.
Für mich hatten die Zigaretten viele "Orte im Leben": Es gab das Zelebrieren von Pausen, Auszeiten und besonderen Momenten (gerne mit einer Selbstgedrehten, wo das Ritual des Drehens den Genuss noch erhöht hat), der Klassiker "Stressabbau" war fast täglich dabei (oft mehrere rasch hintereinander inhalierte Zigaretten direkt aus der Schachtel), seltener auch das soziale Rauchen, dafür leider sehr oft das gedankenlose Nebenher-Konsumieren beim Arbeiten am Computer oder ähnlichen Tätigkeiten, wobei ich oft erst anhand des Aschenbecher-Füllstands realisiert habe, wie viele Kippen ich da mal wieder vernichtet habe.
"Mein" Weg des Aufhörens begann mit mehr Herumhusterei nach Infekten, dann mal einer längeren Bronchitis und schließlich ungefähr mit folgenden Gedanken: Dieses Nebenher-Gequalme - und, seien wir ehrlich, auch das Stressrauchen - ist doch eigentlich gar kein richtiger Genuss. Ich will doch für mein schönes Geld, meine schöne Zeit und meine schöne Gesundheit, wenn ich da schon einen Preis bezahle, wenigstens einen guten Gegenwert haben. Wie wär's denn, das alles versuchsweise einfach mal wegzulassen und nur noch dann eine zu rauchen, wenn ich sie auch richtig auskosten kann?
So, und wenn ich soweit schon mal bin: Ob ich nicht von den Genusszigaretten dann auch die eine oder andere weglassen könnte? Denn in den Momenten geht's mir ja eh schon gut, genau besehen brauche ich dann ja gar nix Zusätzliches mehr, um glücklich zu sein. Und dann kann man vielleicht immer öfter mal eine weglassen, und irgendwann, wer weiß...
Dieser Weg hat in mir keinen Stress ausgelöst und zum ersten Mal hatte ich einen länger anhaltenden Erfolg in Form einer deutlichen Reduzierung meines Konsums (von ca.15 bis 25 Kippen pro Tag schrittweise runter auf ca. zehn pro Woche). Was mich am stärksten noch ans Rauchen gebunden hat, war - wie soll ich sagen? - so eine Art Identifikation mit diesem Akt des Zelebrierens. (Andere Dinge auch, aber das schien mir fast unüberwindlich.) Das gedankenlose Wegqualmen von Tabakwaren konnte ich leichter loslassen, das "war nicht ich". Aber das Feiern einer guten Zeit mit einer bewusst genossenen Zigarette als i-Tüpfelchen, das war - so kam es mir vor - "ich".
Hier hat mir das Dampfen echt geholfen. Ich konnte quasi nahtlos vom Tabak zum Liquid wechseln und dann zunehmend vom nikotinhaltigen zum nikotinfreien - und das wurde quasi ohne mein Zutun dann auch immer seltener.
Es kommt mir so vor, als ob ich nicht in erster Linie vom Nikotin abhängig gewesen wäre (ein Stück weit schon, sicher, aber nicht in erster Linie), sondern von mentalen Verknüpfungen verschiedener Situationen mit dem Akt des Rauchens. Mir als Raucherin alle diese Situationen ohne Zigarette vorzustellen war fast unmöglich, geradezu erschreckend. Ich musste mir sozusagen durch den oben beschriebenen "sanften" Weg und dann durchs Dampfen eine Brücke bauen, um nach und nach dahin zu kommen, dass sich diese Verknüpfungen lösen.
Das kann ich vielleicht als mutmachende Erfahrung hier reinstellen: Diese ganzen Verknüpfungen lassen sich wirklich lösen. Ich hätte früher nicht gedacht, dass ich mal wieder so locker ohne Zigaretten leben kann wie vor meiner ersten, aber jetzt ist es tatsächlich so. (Das seltene Dampfen findet nur statt, wenn ich mich mit bestimmten Leuten treffe, eher gemeinsame Nostalgie als echtes Bedürfnis.)
Wenn andere in meiner Gegenwart rauchen, stört mich persönlich das nicht und führt mich zum Glück auch nicht in Versuchung. Ich finde den Geruch nach wie vor angenehm. (Auch das ist wie in meinem Prä-Raucher-Leben: Ich hab das schon immer gern gerochen, sogar als Kind, wenn nach Besuchen der Tabakqualm im Wohnzimmer hing...)
Ah, a propos "Kind": Diejenigen, die - anders als ich - schon sehr früh mit dem Rauchen angefangen haben (z. T. unter harten Lebensumständen, nach dem, was ich hier gelesen habe) und dennoch davon weggekommen sind, bewundere ich besonders. Respekt!
Ich bin jetzt so ca. 33 Jahre rauchfrei. Das heißt: ich rauche nicht mehr und mein Mann ( schon damals mein Freund) qualmt weiter. Ich war damals sehr sportlich, es war die Aerobic Zeit und es passte nicht mehr zu meinem Selbstbild. Ich habe damals nicht viel geraucht, nur so 10 Zigaretten am Tag. Trotzdem WOLLTE ich nicht mehr. Ganz wichtig. Der erste Versuch ging schief, nachdem ich viel getrunken habe. Also habe ich ein Jahr komplett auf Alkohol verzichtet und beim 2. Mal ging es gut. Ich vermisse absolut nichts, selbst Raucher um mich rum sind mir wurscht.
Passt vielleicht zum Thema, heute morgen auf Twitter gelesen
Zitat 1964: Der US-Sanitätsinspekteur präsentiert eine Studie, die zeigt, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht. Beim @DerSPIEGEL ist man nicht überzeugt. Dass Rauchen z Tumoren führe, sei nicht nachzuweisen. Kein Wunder: von 58 Redakteuren rauchen 36 Zigaretten, 4 Pfeifen und 4 Zigarren
Zitat von Scooter im Beitrag #17Hier etwas über 40J. rauchfrei.
hier auch, 1980 wurde ich zum ersten Mal schwanger und habe sofort aufgehört zu rauchen. Als die ältere Tochter rauchte habe ich ab und zu eine Zigarette mitgeraucht. Als die Töchter 20+ waren hörten sie nacheinander auf zu rauchen und seither habe ich keinen Zug mehr geraucht. Die ganze Familie raucht nicht und inzwischen haben auch alle Freunde, bis auf eine Freundin, aufgehört zu rauchen.
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
God gave rock 'n' roll to you, put it in the soul of everyone. (KISS)
Seit ca. 4490 Tagen rauchfrei (hab grad in der Excel-Tabelle nachgesehen. Dabei ca 16. 000 Euro gespart (Berechnungsgrundlage aber 5 Euro die Schachtel, stimmt ja schon lange nicht mehr) Jetzt frag ich mich, wo ist das Geld geblieben, das gesparte??? Ich geh mal suchen.