Nachdem ich merke, dass mich das Thema oft ebenso umtreibt, wie Schulthemen, dachte ich, ich eröffne mal einen Strang rund um die Hobbys, um nicht regelmäßig damit OT in den Schulsträngen zu landen - zumal ich da die Trennung nach Altersgruppe nicht notwendig finde. Hier darf es ebenso um erste Hobbys von Kindergartenkindern gehen wie um 17-jährige Leistungssportler (oder das Gegenteil davon). Hobbyart, Terminstress, Vereinsansprüche, blöde Trainer, Sporterfolge, Auftritte, Intrumente üben, Ausprobieren vs. Treue zum Hobby und noch vieles mehr sind solche Themen, die uns und, ich glaube, viele andere Eltern, immer wieder beschäftigen und hier soll der Platz dafür sein.
Sohn: 4-7 - Ballett => aufgegeben, weil die kleinen Mädchen mobbten, er trug natürlich kein rosa Kleidchen 7-12 - Judo => aufgegeben, weil ihm die Sportart am Ende nicht so taugte seither - Badminton => macht er immer noch, liebt's 6-14 - Gitarre und E-Gitarre => der Gitarrenlehrer beging Selbstmord, der danach war offen für E-Gitarre, Sohn hatte irgendwann keine Lust mehr zu üben Er baut richtig gern an PC Setups herum, hat mittlerweile hier einen Server stehen Nach dem Abi macht er jetzt eine Ausbildung zum IT Systemelektroniker
Tochter: 4-15 - Ballett => aufgegeben, weil sie aufgrund Schmerzen in den Beinen nicht zum Spitzentanz wollte 18-21 - Modern Dance => aufgegeben wegen Umzug weit weg (wo sie jetzt ist, gibt es nichts Vergleichbares oder sie hat es noch nicht aufgetrieben) 8-15 - Geige/Bratsche => aufgegeben, weil sie wegen Schmerzen in den Fingern und einem "Schnappfinger" irgendwann nicht mehr die hohen Töne spielen konnte Seither geht sie gern Eislaufen, aber hobbymäßig, das ist sowohl hier als auch in ihrer neuen Stadt in der kälteren Jahreszeit gut möglich. Sie lernt intensiv Sprachen, momentan fuchst sie sich in Portugiesisch ein und hat schon mehrere portugiesische Bücher gelesen Sie puzzelt ebenso intensiv Sie hat nach dem Abi Steuerfachangestellte gelernt und arbeitet seither in dem Beruf
Beide Kinder sind diagnostizierte Adhsler (bei meiner Tochter war das erst im Erwachsenenalter möglich, weil mein Exmann davor blockierte), deshalb fand ich es besonders gut, dass sie lange bei den jeweiligen Sachen blieben. Gerade Ballett fand ich großartig, man merkt bis heute die Haltung und Spannung bei beiden. Bei Instrumenten fand ich es wichtig, dass sie einen Zugang dazu finden, leider lief das nur so semi mit den Lehrern, Sohn hat z.B. keine Noten gelernt. Beide sind ob ihrer Disposition ziemlich vergesslich und haben von der Musik nicht viel behalten.
Ich wollte für beide keinen Sport mit Wettbewerben, weil ich in der Hauptphase dieser Zeit alleinerziehend war und sowieso so viel am Hut hatte, das Fahren und Kümmern hätte ich nicht hinbekommen. Abseits vom Ballett konnten sie zu ihren Hobbys allein hin oder haben es eh allein gemacht.
Beide haben nach wie vor keinen Partner / keine Partnerin und gehen nicht weg, eher Modell "Stubenhocker" und still, ruhig, intro. Wir hatten also, gerade mit Sohn, auch viele Themen rund um Konzentration und LRS und so weiter, da wollte ich nicht auch noch seine sonstige Freizeit zuballern mit Terminen. Meine Tochter hat und hatte eine ausgeprägte Sozialphobie und selektiven Mutismus, sie definiert sich mittlerweilie auch als asexuell, insofern war das, was wir hobbymäßig machten, schon ein sehr guter Weg, ihr stabile Beziehungen zu anderen zu ermöglichen. Das klappt mittlerweile ganz gut, sie ist ja auch weit weg gezogen und hat dort in der LGBTQ+ Community Anschluss gefunden. Seit sie erwachsen ist, hat sie sich enorm geöffnet, reist viel und ich glaube, der Weg mit Ballett, Geige und allem sonst war ein guter, nach vielen Problemen in der Kindheit ist sie eine tolle junge Frau geworden.
Der Sportverein hier ist moderat vom Preis und zumindest beim Badminton ziemlich gut organisiert, die Musikschule konnte ja nun auch nichts für zwei ziemlich depressive Musiklehrer (auch der zweite Gitarrenlehrer fiel monatelang aus), das war eher teuer und nicht so gut organisiert, dafür haben meine Kinder so gar recht lange durchgehalten. Leider hat sich mein Ex auch nicht finanziell beteiligt, da haute die Musikschule mit zuletzt über 200 Euro ganz schön in mein Budget.
Mein Großer (6 Jahre) ist begeisterter Fussballer. Die beiden städtischen Vereine sind leider nichts für uns - Verein A ist eine Kaderschmiede für die 1. Bundesliga, für Verein B sprechen wir zu wenig Türkisch. Er ist jetzt also angemeldet bei einem Verein 3 Dörfer weiter. Seit Anfang September jetzt in der F-Jugend. Da spielen auch einige seiner Schulkameraden (zwar die aus der 2. Klasse, aber er kennt sie). Eine Fahrgemeinschaft hat sich auch schon ergeben. Training ist 2x/Woche, aktuell ist ein Ligabetrieb mit Spielen entweder Freitags oder Samstags. Zwar schon zeitaufwändig, aber solange es ihm Spass macht (und aktuell spielt ja das Wetter auch gut mit), soll er da dabei bleiben. Zudem ist am Trainingsort ein schöner Spielplatz und eine gute Pizzeria. Und der Vereinsbeitrag hält sich auch sehr in Grenzen. Mittlerweile hat sich mein Mann anstecken lassen und spielt jetzt dort bei den alten Herren mit ;-)
Ein Instrument wie Gitarre würde mir für meinen Sohn auch gefallen, er singt auch ziemlich gut. Aber jetzt soll er sich erstmal in den Schulalltag einfinden und dann schauen wir weiter.
Die Kleine (3 Jahre) war bis August im "Musikwichteln" - so eine Art musikalische Früherziehung mit Kniereiterspielen etc. Ein richtiges Hobby hat sich noch nicht ergeben und bislang sehe ich sie auch noch nicht - wie so viele Mädels hier im Umkreis - beim Tanzen, dazu ist sie zu wenig "Mädchen". Der örtliche Turnverein bietet KISS an - Kinder in Sport und Spiel - also so in-alles-mal-reinschnuppern, da steht sie auf der Warteliste.
Kein Mensch kann in der Wüste leben und davon unberührt bleiben. Er wird fortan, wenn vielleicht auch kaum merklich, das Zeichen der Nomaden tragen. (Wilfried Thesiger)
Wir haben es mit den Hobbys der Kinder recht entspannt genommen: Sie haben in jedem Alter selbst entscheiden dürfen, wieviel Zeit und Energie sie investieren wollten.
Lediglich bei der Anzahl der parallel gewählten Hobbys haben wir es auf 2/Kind begrenzt , also: Gitarre und Schwimmen - Pfadfinder und Handball etc Damit blieb auch immer Zeit genug für Verabredungen bis Langeweile 😉
Ich habe auch nicht eingesehen, dass ich ein Üben forciere - wenn sie es nicht gemacht haben: ihr Hobby, ihre Zeit
Z.B. hat ein Kind selten von einer Woche zur nächsten auf seinem Instrument geübt, die Stunde war ihm trotzdem wichtig. Geübt hat es aber freiwillig in den Ferien viel.
Bei uns hat es sich soweit auch ganz gut zurecht geruckelt mit den Terminen im neuen Schuljahr, wobei mir fürs Hennis noch die Hallentermine fehlen und das wird wahrscheinlich dann irgendeine Kollision geben, wenn wir nicht wirklich ganz viel Glück haben. Wir haben eine ziemliche Hobbydichte, was ich niemals bewusst so geplant hätte, aber aktuell passt es noch so. Wenn es nach den Kindern ginge, würden sie noch mehr machen, aber das geht wirklich nicht.
Unser Sohn, vierte Klasse, spielt Fußball - seit diesem Jahr in der E-Jugend, was nochmals eine deutliche Terminzunahme mit sich bringt - aktuell fast jedes Wochenende ein Spiel, wobei wir nicht für jedes zur Verfügung stehen. Und er geht grad zwei Mal ins Training, seither ging er nur einmal - schauen wir mal, was Tennis bringt. Genau - Tennis spielt er auch seit diesem Jahr, da geht es aber bisher weit aus entspannter zu. Außerdem spielt er Gitarre und Chor - beides ist fußläufig erreichbar und dauert unter einer Stunde, und Gitarre ist mit gar keinen, Chor mit wenigen anderen Terminen verbunden, so dass das gut machbar ist.
Unsere Tochter tanzt und wollte eigentlich noch einen Zusatzkurs machen (dann 2 h am Stück statt bisher 1 h), das kollidiert aber phasenweise mit Schule und zudem ist ihre Tanzlehrerin schwerer erkrankt, so dass grad nicht ganz sicher ist, ob der neue Kurs überhaupt anläuft - einer wäre eigentlich besser. Anderserseits ist der Preis mehr als fair und wenn sie will, soll sie gerne beides machen, wird aber immer mal die erste Stunde verpassen. Außerdem spielt sie Klarinette, was mit zwei Terminen pro Woche verbunden ist, einmal Unterricht, einmal Orchester, beides fußläufig und beides abends, daher auch trotz Schule bisher gut machbar.
Der Fußballverein und phasenweise auch der Musikverein sind aber Vereine mit recht ausgeprägten Ansprüchen an die Eltern und insbesondere beim Fußball muss ich mir schon häufig klar machen, wie wichtig das Hobby meinem Kind ist. Mein persönlicher Spaß daran hält sich in extrem engen Grenzen. Und wahrscheinlich werde ich hier öfter mal schimpfen, weil mich oft das ganze Drumherum massiv nervt. Allen voran oft die anderen Eltern, aber häufig auch der Trainer.
Meine Kinder üben nicht viel freiwillig Instrument, wenn ich sie erinnere, machen sie es aber meistens ohne murren. Ständig erinnere ich aber nicht. Bisher läuft es trotzdem. Wir sind aber die Familie ohne Ehrgeiz - uns ist immer recht egal, wie schnell oder perfekt sie etwas lernen, solange es ihnen Spaß macht und sie mitommen, was bei beiden der Fall ist.
Meine 2010erin macht Taekwondo und Kickboxen. 3x die Woche Training, ohne ist sie definitiv nicht ausgelastet. 2021 wurde sie deutscher Meister beim Pointfighting der ISKA, dieses Jahr nimmt sie als Teil der Nationalmannschaft an der WM teil. Ein ganz schön teurer Spaß, unter uns gesagt....
Wir sind sehr stolz auf sie, und fördern sie natürlich in der Hinsicht, dass wir (einer von uns) sie zum Kadertrainig fahren, und der Gatte (der zwischenzeitlich auch mit diesem Sport angefangen hat und demnächst den schwarzen Gürtel macht) sie in den Ferien trainiert. Das tut beiden gut.
Reiten hat sie durch Corona aufgegeben. Darum bin ich nicht böse, denn so fällt ein Termin die Woche weg.
Btw: brauch jemand Reithosen und -Leggings in ca 164? Helm, Stiefel in 39 und Chucks sind auch vorhanden, alles quasi neu....
Klavierunterricht einmal die Woche bei Großmama, die ist Klavierlehrerin. Zwar übt sie nicht gern, aber ist begabt - trotz nicht-Üben kann sie in der Folgestunde umsetzen, was ihr gesagt wurde. Hmpf. Ich musste,damals üben wie blöd, dass alles saß.
Wow, Skala, da hast Du ja eine Profispotlerin daheim. Das kann ich mir vorstellen, dass das finanziell und zeitlich nicht ohne ist. Wie ist sie auf die Sportarten gekommen? Durch den Papa ja offensichtlich nicht, wenn es andersherum war? Ich gebe ja zu, das wäre inhaltlich so gar nicht meins, aber trotzdem Respekt, Nationalmannschaft mit 13 ist auch in Nischensportarten was besonderes! Bekommt sie das alles gut mit Schule unter einen Hut?
Hier geht es beim Fußball grad zu wie im Kindergarten. Nicht unter den Kindern wohlgemerkt. Bin gespannt, wie das weitergeht. Gestern hat der Trainer angekündigt, nach der ersten Punktspielrunde aufzuhören. Bisher halte ich das für eine Kurzschlussreaktion auf Kleinigkeiten. Solange es für die Junsg trotzdem weitergeht, ist es mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal. Er macht gutes Training und ist sehr anspruchsvoll - dagegen ist nichts zu sagen. Aber wenn er nicht damit klar kommt, dass bei 9-10-jährigen Jungs eines Feld-Wald-Wiesenvereins Fußball nicht an 7 Tagen/ Woche oberste Prio hat und er als Trainer mit Niederlagen offenbar noch weniger umgehen kann, als seine Spieler, dann ist es in der Tat vielleicht auch besser, wenn er aufhört.
Stina, der Trainer klingt tatsächlich eher ungeeignet, ohje.
Sie kam drauf, durch das Sommerferienprogramm der Stadt. Da bot der Trainer eben einen Selbstbehauptungskurs an mit anschließendem Grillen. Und das gefiel ihr so gut, dass sie weiter hin wollte. Da war sie (noch) nicht in der ersten Klasse. Der Gatte hat mit ihr die Formen geübt (er war beim Training immer dabei), und irgendwann dann auch angefangen. Mit seinen 59 macht es dieses Jahr noch den schwarzen Gürtel, ich find das richtig toll!
Mit der Schule klappt es gut, das Training braucht sie tatsächlich. Sonst ist sie total unausgeglichen und nervt nur rum. Ich hoffe jetzt nur, dass die Schule die Freistellung für die WM auch genehmigt. Der Spaß hat uns bisher bereits fast 1,5t gekostet, mit Hotel. Gsd ist das in D dieses Jahr.
Meine große Tochter macht "musikalische Früherziehung" - das geht über die Kita und findet einmal wöchentlich statt.
Wir waren beim tanzen mit ihr, extra für die Kleinen, das war ihr zu laut und wir haben es abgebrochen. Den Schwimmkurs mochte sie auch nicht, obwohl sie eine Wasserratte ist. Aber die vielen fremden Leute und das moderierte Anleiten ist ihr einfach (noch?) Nichts.
Sie ist gerade mal 3 und wir haben nach den beiden Fehlversuchen aus dem Bekanntenkreis Vorschläge für weitere Kurse bekommen, die wir mit ihr doch ausprobieren sollten (irgendein Karate-Kurs und ein Turnverein) obwohl sie deutlich zeigt und sagt dass sie das nicht möchte
Kulli, ein Hobby entwickelt sich von selber, und 3 ist noch sehr jung. Ich würde die Bekannten reden lassen und das Kind in Ruhe, früher oder später kommt es selber drauf. *flüster* Reiten?
Sehe ich wie Skala... 3 Jahre.... da muss sie noch keine Idee vom festen Hobby haben und Kursangebote wahrnehmen wollen und da ist es o.k. manches auch nur 2,3 mal auszuprobieren und festzustellen, das ist weniger ideal und in dieser Phase ist sie (noch)nicht ...
Nur kein Stress.... nicht alle Kinder sind gleich ... und das ist auch kein stetiger, linearer Prozess ...
Neues anbieten, mal antesten lassen, was es so gibt im Umfeld für so kleine Kinder ... völlig ausreichend.
Kulli, 3 ist ja echt früh und wenn Eure Tochter so deutlich zeigt, dass es ihr noch zu viel ist, würde ich auch ganz einfach noch abwarten. Ich hab früher immer gesagt, ich will keinen Hobbystress und vor 4 hatten wir zumindest bei der Großen gar nichts, außer Eltern-Kind-Turnen. Das kam irgendwann ganz von selbst und dann hatte ich plötzlich eher das Problem, dass sie nie wieder mit was aufhören wollte.
Ich finde auch, in dem Alter braucht es wirklich noch keine Hobbys. Wie bei Stina waren meine da auch bloß beim Eltern-Kind-Turnen.
Die Kleine hat auch mal einen Schwimmkurs gemacht in dem Alter, das war aber mit Papa.
Richtig angefangen mit Sport und Musik haben sie so in ihrem Vorschuljahr.
Bin grade unterwegs und schreibe demnächst etwas mehr dazu.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Mit 3 haben wir auch noch wenig gemacht, da waren wir bei einem Kindermusikkurs, der ein wenig in Richtung Musikgarten ging, und beim Eltern-Kind-Turnen. In dem Alter würde ich es langsam angehen lassen - und auch später noch, ich finde es relativ sinnfrei, das Kind zu Kursen, Sportstunden u.ä. zu schleppen, an denen es kein Interesse zeigt. Einzige Ausnahme wäre für mich persönlich Schwimmen, denn das müssen Kinder meines Erachtens aus Sicherheitsgründen irgendwann lernen (wobei man das den Kindern natürlich auch selbst beibringen kann, aber bei uns wäre das bspw. keine echte Alternative gewesen, da wir Eltern beide schlechte bis mittelmäßige Schwimmer sind und ich es auch nicht verkehrt finde, wenn das Kind auch gleich eine halbwegs okaye Technik lernt). Da würde ich dann auch sanften Druck ausüben, aber auch das muss mit drei Jahren ja nicht sein - abgesehen davon, dass ich schon öfter gelesen habe, dass die meisten Kinder erst mit plusminus 5 Jahren bereit fürs "richtige" Schwimmen sind.
Bin da voll bei euch. Wir haben es probiert weil wir vom Umfeld "angesteckt" wurden und dachten es würde ihr Spaß machen. Sie hat schon Spaß am Wasser, am singen, am tanzen, aber nicht in dem Rahmen eines Kurses und das ist super ok so.
Die Kinder suchen sich ihre hobbies schon. Und 3 ist ja noch so klein. Und selbst wenn sie kein Hobby haben, geht die Welt nicht unter. Auch wenn das nachbarskind Geige spielt.
Bis sie 5 war: Nix (außer Radeln, Spazieren gehen, Spielplatz.)
Ab 5 dann: Musikschule für Kleine + Schwimmkurs + Eislaufkurs. Drei Termine die Woche fand ich schon nervig, alleine die Fahrerei, Warterei, Abholerei. Ihr hatte es gefallen.
Ab 8: Klavier + Theater AG an der Grundschule. Und Skikurse, wenn Schnee.
Derzeit: Klavier + eine Schul-AG am Gymi. Außerdem Schulschwimmen bis in den Nachmittag rein.
Unsere Tochter wird bald 5. Wir waren ab knapp 3 beim Eltern-Kind-Turnen, was sie sehr gern gemacht hat. Da waren wir 2 Jahre, dann war sie rausgewachsen.
Mit 3,5 haben wir für etwa 6 Monate mal so einen Musikknirps-Kurs ausprobiert, aber da unsere Tochter da vor allem bei den Bewegungsspielen mit Begeisterung dabei war und den Rest eher mäßig fand, geht sie jetzt seit einem guten Jahr zum Ballett und findet das absolut großartig. Ab dem Grundschulalter ist das allerdings 2x die Woche, mal sehen, ob wir das dann weitermachen. Außerdem ist sie seit einem halben Jahr im Schwimmkurs. Ich finde 2 Nachmittagstermine in dem Alter gerade noch ok, mehr zu viel für uns, hatten wir letztes Halbjahr (wegen Turnen und Schwimmen).
Die Große, jetzt 10, hat sich mit vier Jahren so lange die Nase am Fenster des Chores plattgedrückt, bis sie mitmachen durfte. Sie ist immer noch voller Elan dabei. Außerdem spielt sie seit dem 5. Lebensjahr Sopranblockflöte, inzwischen auch Alt und Tenor. Sport macht sie außer dem Schwimmkurs keinen, da suchen wir immer noch. In der Schule nimmt sie an einer Zirkus AG teil.
Der Kleine singt super, möchte aber den Chor nicht. Er spielt Akkordeon seit er 5 ist, im Gegensatz zur Großen hätten wir uns die ersten zwei Jahre auch sparen können, jetzt mit 7 läuft es langsam besser. Er macht eine Turn AG in der Schule mit, einen Sport nach dem Schwimmkurs suchen wir noch.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Ach, das ist ja süß, Pia. Meine Tochter ist jetzt auch im Schulchor und total begeistert. Außerdem noch in einer Art Theater-AG. Und sie spielt auch Sopranflöte und hat jetzt mit Altflöte angefangen. Sportlich ist sie leider nicht sehr unterwegs, sie geht zum Mädchenturnen, das ist aber eher Breitensport. Eigentlich hatte ich gehofft, sie in einem Schwimmkurs unterzukriegen, in dem sie dann mal noch das Silberabzeichen (und vielleicht Gold) machen könnte, aber das scheint wieder nicht geklappt zu haben. Leider haben wir es alle nicht so mit Bällen, daher sind Hand-, Fuß- und Volleyball eher nichts für sie, und Tischtennis und Karate, was sie noch halbwegs interessieren würde, liegen von den Zeiten her blöd. Sie geht noch in eine Jugendgruppe, und das überschneidet sich, und die Jugendgruppe ist uns einfach auch wichtig.
Leider ist sie generell eher faul, geht auch nicht gerne mit spazieren, wandern oder radfahren.
Unser Sohn war bis letztes Jahr bei den Pfadfindern, hat Gitarre gespielt und war beim Schwimmen (Breitensport, und nein, die nehmen niemanden mehr auf, sonst wäre die kleine Schwester längst dort). Inzwischen hat er sich einen neuen Sport gesucht und geht zusätzlich ins Fitnessstudio. Wenn er nicht gerade erkältet ist, Magen-Darm hat oder verletzt ist. Was leider öfter vorkommt, als man meinen sollte.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Meine Mädels sind 7 und 9 Jahre alt. Sie spielen beide Feldhockey, was bei 2 Kindern mit 2 mal die Woche Training zu unterschiedlichen Zeiten und ab und zu Turnieren m Wochenende auch für uns als Eltern ganz schön Zeit intensiv ist. Während die Kleine total begeistert ist, ist die große eher neutral, halte es für möglich dass sie bald nicht mehr will. Die Kleine macht gerade noch einen Schwimmkurs für Bronze. Die Große spielt Alt- und Sopranblockföte, die Kleine Sopranblockflöte.
In der Schule sind beide im Chor und in der Schach AG
Hier wird Klavier gespielt und an Sport Schwimmen, Leichtathletik und Volleyball (hat Ballett/Tanzen ersetzt, was das Kind vorher vier Jahre mit Pausen gemacht hat) betrieben. Schwimmen ist allerdings rein aufs Erlangen vom Schwimmabzeichen ohne Wettkampfambitionen ausgerichtet. Und Leichtathletik ist auch eher spielerisch zum Kennerlernen der diversen Subdisziplinen, wer da Wettkampfambitionen hat, müsste wohl den Verein wechseln. Bei Volleyball soll jetzt im Herbst/Winter an ein paar kleinen Turnieren teilgenommen werden, sozusagen bei den allerjüngsten der Jugendliga. Das ist dann tatsächlich das erste Mal, dass wir zu irgendwelchen Wettkämpfen fahren müssen, aber ich glaube, fürs Kind ist das auch mal gut, sich in einer Mannschaft mit anderen sportlich zu betätigen. Alle Sportsachen finden jeweils einmal in der Woche statt und Schwimmen dabei sogar am Samstag, insofern bleiben dann noch zwei freie Nachmittage unter der Woche zum Verabreden oder auch Rumhängen zu Hause, das finde ich auch wichtig. Bei Klavier müssen wir übrigens manchmal zum Üben anhalten, da sie aber gern spielt und der Unterricht nicht günstig ist, machen wir das noch. AGs an der Schule gibt es hier übrigens leider keine.
Lakritzeis, hier ist es eine weiterführende Schule mit den AGs. An der Grundschule gab es auch nichts.
Sohn ist da auch noch in zwei AGs, die haben aber eher Projektcharakter und treffen sich nicht regelmäßig.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Meine Tochter geht zum Turnen. Andere Sportarten - außer Schwimmen - interessieren sie nicht. Schwimmen ist hier leider mit Fahrerei verbunden und es ist schwierig nach dem Seepferdchen noch Kurse zu finden, die zeitlich passen. Sie hat musikalische Früherziehung gemacht und geht jetzt in die Musik-AG der Schule.