TV-Tipp: "Tanken und das Klima -Verbrennen wir die Zukunft?" Heute, Mittwoch, 04.03.2026, ab 18:00 Uhr auf Phoenix
Eigentlich wissen wir, dass Benzin und Diesel dem Klima schaden – und trotzdem tanken Millionen weiter. Warum fahren wir also nicht viel mehr Elektroautos? Antworten geben Menschen an einem für viele vertrauten Ort: an der Tankstelle. Hier treffen Gewohnheiten von Autofahrern, wirtschaftliche Interessen und politische Entscheidungen aufeinander.
Panorama begleitet die 38-jährige Chefin einer Tankstelle in Niedersachsen. Die Erderwärmung macht ihr Sorgen, gleichzeitig lebt sie vom Verkauf klimaschädlicher Kraftstoffe. Welche Entscheidungen sorgen jetzt für eine gute Zukunft – für sie und für uns alle? Diese Frage stellt Panorama nicht nur der Tankstellenchefin und ihren Kunden, sondern auch der Mineralölindustrie, Autoherstellern und der Bundesregierung...
Quarks Prächtige Blüten - bedrohte Ökosysteme Samstag 7.3.2026, NDR, 16.30 Uhr * 6000 km bis in die Vase * Pflanzen und ihre Bestäuber * Können wir Bienen ersetzen? *Top3: Bionik * Giftige Sträuße
Quarks Bezahlbar, sicher, klimafest: Wie wir in Zukunft wohnen und bauen Donnerstag 12.3.2026, WDR und HR, 20.15 Es wird erläutert, welche Alternativen zum Klimatreiber Beton heute bereits alltagstauglich und finanzierbar sind und wie Städte für ein angenehmes und bezahlbares Zuhause für alle bleiben.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
planet e. Delfine, Wale und Haie im Visier Sonntag 15.03.2026, ZDF, 15.30 Uhr
Mit der neuen Ausgabe «planet e.» zum Thema „Delfine, Wale und Haie im Visier“ widmet sich das ZDF einem der drängendsten Umweltkonflikte unserer Zeit. Der von Andreas Ewels realisierte Film ist am Sonntag, 15. März 2026, um 15.30 Uhr im ZDF zu sehen und thematisiert den weltweiten Umgang mit besonders bedrohten Meeresbewohnern.
Die Dokumentation begleitet zwei investigative Reporter auf einer internationalen Recherche nach Senegal, Spanien und Norwegen. Im Mittelpunkt stehen Delfine, Haie und Wale – Arten, die ökologisch eine Schlüsselrolle spielen, gleichzeitig aber zunehmend unter wirtschaftlichem und politischem Druck stehen. Der Film zeigt, wie sich Meeresschutz, Existenzsicherung und globale Märkte immer häufiger widersprechen.
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Die Stadt vor Fluten schützen - Das Schwammstadt-Prinzip gegen Starkregen und Trockenheit Sonntag, 15.3.2026, 3SAT, 19.10 Uhr
Sintflutartige Regenfälle, tödliche Überschwemmungen, monatelange Dürren - die Extreme des Klimawandels sind längst Realität. In Valencia sterben über 200 Menschen nach Starkregen.
In Kopenhagen fällt an einem Tag so viel Regen wie sonst in zwei Monaten, im Ahrtal bringt das Wasser Tod und Zerstörung. Je stärker sich die Erde erwärmt, desto heftiger werden die Gegensätze: Flut und Dürre, Überfluss und Mangel.
Doch es gibt Wege, sich anzupassen, und sie beginnen dort, wo wir leben - in unseren Städten. Der chinesische Landschaftsarchitekt Kongjian Yu, der das Konzept der Schwammstadt prägte, hat jahrzehntelang gegen die Versiegelung der Städte gekämpft. Seine Idee: Urbane Räume sollen Wasser nicht abwehren, sondern aufnehmen - wir sollen Böden, Parks und Flächen wieder durchlässig machen. Yu hat in über 200 Städten Chinas mehr als 500 solcher Schwammparks realisiert.
Sein Ansatz inspiriert längst die Welt - etwa Kopenhagen, das nach der Flut von 2011 mit dem "Skybrudsplan" die Stadt umgekrempelt hat. Die Landschaftsarchitektin Mette Skjold des Büros SLA führt im Film durch Parks, die Kopenhagen nicht nur sicherer, sondern auch lebenswerter machen. Link
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Unter unserm Himmel Rundherum - Verkehrsinseln und Kreisverkehr Sonntag, 15.03.2026, BR, 19.15 Uhr
Es gab eine Zeit, in der die Autos kleiner waren, die Straßen kurvig und schmal, das Verkehrsaufkommen überschaubar. Tempolimits waren sekundär, bei einem R4 mit knapp 30 PS Leistung auch nicht zwingend nötig.
Ende der Siebzigerjahre wurden die Autos größer, Ortsdurchfahrten begradigt und verbreitert. Häuser oder Anbauten mussten teilweise weichen. Der Verkehr sollte ungehindert fließen.
Es wurde gar für Verbreiterungen protestiert: "Wir wollen keine Straßen aus der Postkutschenzeit mehr" war einer der Slogans in Füssen zum geforderten Ausbau der B17. Ortsumgehung war damals noch ein Fremdwort.
Dann war es geschehen. Viele Ortschaften wurden durch ein breites Teerband in zwei Hälften geteilt. Das Überqueren wurde zum Abenteuer. Verkehrszeichen schossen wie Pilze aus dem Boden, Zebrastreifen wurden aufgemalt, Ampeln brachten den Verkehr zu Stillstand.
Und schließlich, etwa Anfang der 1990er-Jahre, entstand ein neues Phänomen: Verkehrsinseln und Kreisverkehre. Die einen sollten den Verkehr abbremsen, die anderen ihn im Fluss halten.
Geplant und gebaut wurden sie zügig, und es sind erstaunlich viele, die sich leidenschaftlich um deren Gestaltung und Pflege kümmern.
Kreisverkehre kannte man damals höchstens aus England, die Roundabouts. Und den vielleicht wohl eindrucksvollsten rund um den Arc de Triomphe in Paris, der bereits 1907 angelegt wurde.
Kreisverkehre gibt es in allen Varianten. Und manch Unbedeutender wird plötzlich überregional bekannt. Wie der Eberhofer-Kreisel, aus der gleichnamigen bayerischen Krimiserie. Kreisverkehre haben trotz großem Flächenverbrauch auch etwas Gutes: In ihrem Zentrum bilden sich kleine Biotope.
Sie sind eine Art endemische Inseln. Nur das Verlassen dieser kann problematisch werden, zumindest auf dem Landweg. So entstehen manchmal sogar neue Schutzgebiete, von Asphalt eingekreist, von Autolärm umgeben und kaum zugänglich.
Oder der Kreisverkehr offenbart sich als öffentlicher Kunstraum. Einfache, schnell zu erfassende Objekte stehen dann in deren Mitte, die die Verkehrsteilnehmer ja nicht zu sehr ablenken sollen. Eine unentgeltliche Open-Air-Galerie, die nicht zum Verweilen einlädt, sondern im Transit, im wahren Sinne des Wortes erfahren werden muss. Piktogramme der Region, an denen sich oftmals die Geister scheiden.
Mittlerweile gehören Verkehrsinseln und Kreisverkehre zum Verkehrsalltag. Aus dem Navi hört man nun: Nehmen Sie die zweite Ausfahrt und dann weiter auf der Route. Ein einfaches Geradeaus gibt es nicht mehr. Link
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Gute Nachrichten vom Planeten Wie schützen wir uns vor Hitze und Hochwasser? Montag 16.03.2026, ARTE, 17.50 Uhr
Die Klimakrise eskaliert und führt an immer mehr Orten zu Überschwemmungen, extremer Hitze oder Waldbränden. Es ist also wichtig, dass schnell Wege gefunden werden, mit Extremwetter umzugehen. Zum Glück gibt es überall Visionärinnen und Forscher, die mit guten, ungewöhnlichen Ideen zu unserem Schutz beitragen. Überschwemmungen, extreme Hitze und Waldbrände: An immer mehr Orten zeigt sich die zunehmende Klimakrise – und stellt Gesellschaften vor Herausforderungen. Doch überall arbeiten Menschen daran, sich und ihre Umgebung an diese neuen Bedingungen und ihre Folgen anzupassen. Auf der französischen Insel Korsika gehen engagierte Waldschützerinnen und Waldforscher ungewöhnliche Wege, um ihre Wälder widerstandsfähiger gegen Brände zu machen: sie legen sogar kontrollierte Feuer. Denn fehlt das Unterholz, breiten sich Waldbrände nicht so weit aus. Im Allgäu in Bayern hingegen bringt ein ehemaliger Feuerwehrmann elf Gemeinden zusammen, die sich nur gemeinsam gut gegen das nächste Hochwasser schützen können. Auch im niederländischen Rotterdam hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengetan und schützt ihre Stadt durch verschiedene Schwammstadt-Projekte vor Überflutung. Gegen brütende Hitze von über 40 Grad Celsius kämpfen Menschen im brasilianischen São Paulo. Doch Freiwillige pflanzten Mini-Regenwälder – kleine kühle Oasen – mitten in die Stadt. Auch in der französischen Hauptstadt Paris kann die Hitze im Sommer lebensbedrohlich werden. Doch Ingenieurinnen und Ingenieure kühlen bereits einige hundert Gebäude der Stadt mit einem unterirdischen, zentralen System – und mit Hilfe des Flusswassers der Seine. Und obendrein stößt diese Art von Kühlung viel weniger Kohlendioxid aus als individuelle Klimaanlagen. Diese Geschichten zeigen, dass wir ungewöhnlichen Ideen brauchen, um uns besser vor Extremwetter schützen zu können. Link
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Gute Nachrichten vom Planeten Woher bekommen wir saubere Energie? Dienstag 17.03.2026, ARTE, 17.50 Uhr
Überschwemmungen, extreme Hitze und Waldbrände verursachen weltweit immer größere Schäden. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, wie sich Gesellschaften besser vor den Folgen der Erderwärmung schützen können. Zum Glück gibt es Visionärinnen und Forscher, die Ideen haben, wie sich das praktisch umsetzen lässt. Klimakrise, steigende Energiekosten und soziale Ungleichheit – Gründe, warum die Welt saubere, sichere und bezahlbare Energie benötigt. Die Lösungen wären da, oft hapert es allerdings an der Umsetzung und Akzeptanz. Doch mittlerweile gibt es gute Beispiele, die zeigen, wie sich grüne Energie in die Fläche bringen lässt – so, dass alle davon profitieren. Eine Agraringenieurin aus Rheinland-Pfalz macht aus Küchenabfällen brennbares Gas – für einfache Biogasanlagen, die in Afrika verkauft und ohne Strom betrieben werden. So kochen Frauen etwa im Senegal heute nicht nur ohne gesundheitsschädliche offene Feuerstellen, sondern verdienen mit dem Gas aus organischen Abfällen sogar Geld. Biogas hat auch das bayerische Großbardorf verändert. Einst litt die Gemeinde an Bevölkerungsschwund. Doch durch eine Biogasanlage, Windräder und einen Solarpark produziert die engagierte Dorfgemeinschaft mehr Wärme und Strom, als sie verbraucht. Und die günstige Nahwärme sorgt sogar dafür, dass der Ort wieder attraktiv wird. Eine Genossenschaft in den Niederlanden entwickelt einen Solarpark zum "Energiegarten" weiter: Schafe grasen zwischen den Modulen, gefährdete Pflanzen kriegen eine Chance – und Dorfbewohnerinnen und Touristen bekommen ein neues Ausflugsziel. In Schleswig-Holstein machen Forscherinnen mit Kameras und künstlicher Intelligenz Windräder sicherer für Seeadler – so bringen sie Windenergie voran, ohne bedrohte Vogelarten zu gefährden. Und im indischen Dorf Kotabagh retten solarbetriebene Laternen Leben, indem sie Menschen nachts vor Tigerangriffen schützen – und die Tiger vor Wilderei. Diese Beispiele zeigen, dass es sich auf der ganzen Welt in mehrfacher Hinsicht lohnt, etwas für die Energiewende zu tun. Link
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Gute Nachrichten vom Planeten Wie können wir die Sonne clever nutzen? Dienstag 17.03.2026, ARTE, 18.35 Uhr
Sonnenenergie verursacht im Gegensatz zu fossilen Energien keine schädlichen Treibhausgase und kann weltweit genutzt werden. Besonders in ärmeren Regionen verbessert sie die Lebensbedingungen und eröffnet neue Möglichkeiten der lokalen Stromversorgung. Die Reihe präsentiert Menschen und Initiativen, die mit innovativen Ideen dazu beitragen, die Energiewende voranzubringen. Die Nutzung von Sonnenenergie wird weltweit immer erschwinglicher. In ärmeren Regionen kann sie Menschen zu einem gesünderen Leben verhelfen oder aus unwirtlichen Orten Hotspots der Sonnenstromerzeugung machen. Es sind Menschen und Organisationen, die mit außergewöhnlichen Ideen Hürden überwinden und so die Energiewende voranbringen. In einer abgelegenen Region der indonesischen Insel Flores sorgen frisch ausgebildete Solartechnikerinnen und Solartechniker für die Beleuchtung ihres Dorfes ohne den Ruß der früher genutzten Kerosinlampen. In der Schweiz hat sich ein Unternehmer ein Solarpanel-System ausgedacht, das aus Kläranlagen Stromerzeuger macht. Auch Brotbacken mit Sonnenenergie funktioniert, sogar in Nordfrankreich – das zeigt einer der ersten Solarbäcker Europas. Etwa 800 Kilometer südlich, in der Nähe von Perpignan, nutzt ein Winzer Solarmodule nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch, um seine Weinreben vor zu viel Sonne zu schützen. Beides funktioniert – und der Wein wird dadurch sogar besser. Und im deutschen Ort Schönau im Schwarzwald hat der Supergau von Tschernobyl die ganze Stromversorgung auf den Kopf gestellt. Was einst als Aktionsgemeinschaft gegen Atomkraft startete, ist inzwischen eine Genossenschaft, die Ökostrom erzeugt und bundesweit liefert. Alle diese bemerkenswerten Beispiele zeigen: Das Engagement für die Zukunft unseres Planeten lohnt sich. Link
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Teure Wärme - Wie werden wir künftig heizen? Dienstag 17.03.2026, SWR, 21.00 Uhr
Die "SWR Story" zeigt: Es braucht beim Thema Heizen klare politische Rahmenbedingungen, gute Kommunikation und im Bereich der Fernwärme transparente Kostenmodelle. Nur so kann die beschlossene Wärmewende beim Heizen gelingen. Kann die Politik das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen?
Millionen Haus- und Wohnungsbesitzer:innen in Deutschland stehen vor der drängenden Frage: Was sind zukunftsfähige Alternativen zu Öl oder Gas und wie lässt sich das finanzieren?
Erwin F. aus Mannheim ist ratlos. Erst vor gut einem Jahr hat er eine neue Gasheizung einbauen lassen. Kurz darauf erfährt er aus der Zeitung: Die Stadt Mannheim plant, das Gasnetz stillzulegen. Doch so einfach will er sich den Gashahn nicht abdrehen lassen. "Eine Wärmepumpe ist im Altbau schwierig und Fernwärme gibt es hier nicht", sagt er und will für den Erhalt des Gasnetzes kämpfen.
Wie kann man klimafreundlich heizen? Es gibt viel Unsicherheit und Angst vor hohen Kosten: Erika B. und Wolfgang N. aus Stuttgart stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Sie möchten weg vom Gas und ihr Mehrfamilienhaus auf klimafreundliche Fernwärme umstellen. Doch der Anschluss ist kompliziert und muss erst noch gelegt werden. Für den Hausumbau müssten sie viel investieren. Können sie sich die Wärmewende leisten? Link
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Gute Nachrichten vom Planeten Was bringt uns Naturschutz? Mittwoch 18.03.2026, ARTE, 17.50 Uhr
Ökosysteme, die Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten, sind auch wichtig für uns Menschen. Intakte Lebensräume tragen zum Klimaschutz bei und sichern unsere Ernährung. In den vergangenen Jahrzehnten sind jedoch viele Ökosysteme verändert oder zerstört worden. Dass wir etwas dagegen tun und die Natur schützen können, zeigen engagierte Umweltschützerinnen und Forscher.
Ob Flüsse, Prärien oder Korallenriffe – überall auf der Welt setzen sich Menschen dafür ein, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen. Ihre Projekte zeigen, wie eng der Schutz der Natur mit unserer eigenen Zukunft verbunden ist – für ein stabiles Klima, gesunde Ernährung und das Zusammenleben in einer vielfältigen Umwelt. Beispiel Bison: In den USA arbeiten Native Americans mit Naturschützerinnen und Park-Rangern zusammen, um den Bisons das Leben zu retten und mit ihnen wieder wilde Herden aufzubauen. Die Tiere weiden große Flächen ab und lassen so eine artenreiche Prärie aufleben, die etwa dreimal mehr Kohlendioxid speichern kann als Ackerland. Auf Raja Ampat, einem Archipel in Indonesien, ziehen sogenannte Hai-Mamas Zebrahaie in Zuchtstationen auf, um sie später freizulassen. Als Wächter der Korallenriffe sorgen die Haie für einen gesünderen Lebensraum. Barcelonas Fluss Besòs ist durch das Engagement von Wissenschaftlerinnen und Naturschützern wieder sauber – und inzwischen sogar ein Zuhause für den europäischen Aal. In einem Begegnungsgarten in der Bayerischen Gemeinde Lautertal steht ökologisches Gärtnern auf dem Programm. Das ist gut für die Natur und für die Menschen. Denn nebenbei überwinden Geflüchtete und alteingesessene Lautertaler gegenseitige Vorurteile. Ebenfalls in Bayern führt die Entdeckung der Bayerischen Kurzohrmaus zu Konsequenzen im Naturschutz – nun werden bestimmte Landschaften geschützt, die gleichzeitig Lebensraum für weitere Tierarten sind. All diese bemerkenswerten Geschichten zeigen: Es lohnt, sich für die Zukunft unseres Planeten zu engagieren. Link
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Quarks Von Polarlichtern bis zum Navi - wofür wir das Magnetfeld brauchen Donnerstag 19.03.2026, WDR, 20.15 Uhr
Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Doch wie robust ist er? Und welche Folgen hätte ein starker Sonnensturm für Satelliten, Navigation und im Extremfall sogar Teile unserer Infrastruktur? Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind. Und wir zeigen, wie der Magnetismus dahinter unseren Alltag erst möglich macht.
Magnete begegnen uns überall in unserem täglichen Leben - oft unbemerkt: in Elektromotoren, Lautsprechern, Generatoren und vielen Netzteilen. Selbst ein Toaster würde ohne Magnetismus nicht funktionieren. Besonders starke Magnete sind für moderne Technologien unverzichtbar, von Elektromotoren über Windkraftanlagen bis zu Smartphones. Im Zentrum steht Neodym: rar, begehrt und größtenteils in China gefördert. Quarks zeigt, warum das zum Problem werden könnte und welche Auswege es gibt. Außerdem: Haben auch wir Menschen einen Magnetsinn? Forschende haben Zellen entdeckt, die auf Magnetfelder reagieren. Was steckt dahinter - und was bedeutet das für uns? Link
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Über Jahrhunderte deckten die Einwohner der dänischen Insel Læsø die Dächer ihrer Häuser mit angeschwemmtem Seegras. Das feuerresistente Naturmaterial schützte die Häuser vor Sturm und Regen. Bis heute greifen die Menschen auf diese bewährte Methode zurück. Dachdecker Henning ist Bewahrer des selten gewordenen Handwerks und gibt sein Wissen an die junge Generation weiter. Link
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CO2-Sauger für Klimaschutz?- Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Sonntag 22.03.2026, 3SAT, 19.30 Uhr
CO? aus der Luft saugen - Vision oder Lösung? "NZZ Format" zeigt den Hype um die CO?-Entfernungsbranche und deren Rückschläge in der Realität.
Von Hightechanlagen bis Pflanzenkohle: Genügt dies, um die Klimaziele zu erreichen? Ein "NZZ Format" über den Wettlauf gegen die Zeit.
In einer Welt, in der es immer schwerer wird, die Klimaziele doch noch zu erreichen, haben Wissenschaft und Start-ups bahnbrechende Technologien entwickelt. Inzwischen kann man CO2 direkt aus der Atmosphäre entfernen, um so das Klima zu retten. Doch nach dem Hype kommt jetzt der Realitätscheck. Bis 2050 sollen jährlich mehrere Milliarden Tonnen CO2 aus der Luft gesogen werden - bisher hat man gerade einmal eine Million Tonnen geschafft. Reicht das noch? [...] Link
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Die Dürreperioden der letzten Jahre haben auch in Europa ihre Spuren hinterlassen. Besonders deutlich im Osten Österreichs, wo der Zicksee 2022 komplett ausgetrocknet war. Für die Menschen vor Ort eine Katastrophe, besonders für den Tourismus und die Landwirtschaft. Wie geht es weiter? Viele unterschiedliche Interessen prallen aufeinander, Konflikte sind vorprogrammiert. Der Zicksee im Osten Österreichs war einst ein beliebter Badesee und ein Ausflugsziel der Wiener Stadtbevölkerung. Doch diese Zeiten sind vorbei. Seit 2019 ist der Wasserstand infolge von Dürreperioden rapide gesunken. Im Jahr 2022 verschwand der See komplett. Im Sommer 2022 zeugte nur noch der verkrustete Lehmboden von der früheren Existenz des Sees – eine Katastrophe für die Menschen vor Ort. Die Urlauber blieben weg, die Surfschule wurde geschlossen, der Fischereiverein hatte keine Fanggründe mehr.
Seitdem wird in St. Andrä am Zicksee heftig diskutiert - schließlich geht es um die Zukunft der Gemeinde, des Tourismus und der Landwirtschaft. Christian Sailer ist der Mann, der eine befriedigende Lösung für die Zukunft finden soll. Er arbeitet bei der Wasserwirtschaft und ist Leiter der Taskforce, die sich um die Wasserprobleme der Region kümmert. Bei ihm landen die unterschiedlichen Interessen auf dem Tisch. Der Bürgermeister und viele Landwirte plädieren für eine Zuleitung von der Donau, um den Wasserstand unabhängig vom Regen stabil zu halten.
Ähnliches wird auch für den größeren Nachbarsee, den Neusiedler See, diskutiert. Ob der wesentlich kleinere See darauf hoffen kann, ist aber mehr als ungewiss. Denn neben den finanziellen und technischen Herausforderungen verschärft der fortschreitende Klimawandel die Situation vor Ort. Die Klimaszenarien zeigen eine weitere Zunahme und Verschärfung von Dürreperioden in den nächsten Jahrzehnten. Manche Prognosen deuten darauf hin, dass selbst der Neusiedler See nicht zu retten sein wird. Link
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Resche Fernsehen Zickzackkurs bei Energiepolitik: Union verwirrt Verbraucher und Wirtschaft
Donnerstag 26.03.2026, ARD, 23.35 Uhr
Im Wahlkampf hatte die Union noch einen klaren Kurs und hohe Wirtschaftskompetenz versprochen. Aber seit sie in der Regierung ist, wird die deutsche Energiepolitik zum Orakel-Spiel: Sind Wärmepumpen sinnvoll oder linksradikal? Kommt das Verbrenner-Aus 2030 oder nicht? Der Kurs von Union und Regierung führt zu Verunsicherung bei Verbrauchern und Unternehmen und bremst so die Energiewende aus.
Bei „Reschke Fernsehen“ trifft Journalismus auf Unterhaltung: Anja Reschke geht in jeder Folge einem Thema auf den Grund, das die Gesellschaft bewegt. Gegen Missstände und Blender. 100 Prozent Recherche, null Prozent Bullshit. Gespickt mit amüsanten Clips und Zitaten zeigt sie Zusammenhänge und Hintergründe auf, die sonst im Verborgenen bleiben.
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Deutschland ist Mieterland: Über 50 % der Bevölkerung leben zur Miete. Der Wohnungsbau stockt, Spekulanten treiben die Preise nach oben, bezahlbare Wohnungen verschwinden vom Markt. Was muss sich ändern, damit wir aus der Mietkrise kommen? Die ARD-Mitmachaktion sammelt Erfahrungen von Mietenden in Deutschland. Was sind die Probleme, und wie könnte es besser laufen? Die ARD Story begleitet die Mitmachaktion #besserwohnen über Monate, stellt die neuen Erkenntnisse daraus vor und Modellprojekte, mit denen die Mietkrise zu stoppen wäre.
Mit rund 500.000 Kilometern Flusslauf zählt Deutschland zu den flussreichsten Ländern der Welt. Als Transportwege verbinden sie uns mit der Welt, liefern Trinkwasser und Energie.
Aber wie geht es den Flüssen dabei? Auch den kleineren Gewässern, die zu den artenreichsten Ökosystemen Deutschlands zählen. Quarks zeigt, wie der Mensch Flüsse für seine Zwecke umgebaut hat, wie renaturierte Flüsse wieder lebendig werden und welch großes Potenzial moderne Technik dabei bietet.
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Daten zeigen, die Zustimmung zur Energiewende sinkt besonders bei jenen Haushalten, die unter Kostendruck stehen. Viele spüren es an ihrer Strom- und Heizrechnung: Der Umbau zur Klimaneutralität wird maßgeblich durch private Haushalte finanziert.
Energiewende mit Gewinnern und Verlierern Die Energiewende ist die Hauptursache, warum Deutschland aktuell den höchsten Strompreis in Europa hat - ein Problem für Unternehmen und Verbraucher. Für viele ist das inzwischen sogar die neue soziale Frage. "Transformationen haben Verteilungseffekte", erklärt Andreas Goldthau von der Willy Brandt School of Public Policy in Erfurt, "es gibt Verlierer und es gibt Gewinner. Und Verlierer sollten nicht alleine dastehen, und Gewinner sollten nicht alles abschöpfen. Der Wohlfahrtsstaat hat eine wichtige Rolle zu spielen. Und all das muss zusammengreifen, sonst gelingt die Wende nicht."
Ungleiche Lastenverteilung Die Doku zeigt mit exklusiven Berechnungen der Hochschule Bochum am Beispiel von drei Haushalten: Der CO2-Preis trifft besonders Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, die nicht einfach auf E-Auto oder selbst produzierten Solarstrom umsteigen können. Brigitte Knopf vom Berliner Thinktank Zukunft KlimaSozial kritisiert eine "Förderpolitik mit der Gießkanne" wie beispielsweise beim bisherigen Umweltbonus für Elektroautos, "wo wir dann gesehen haben, dass obere Einkommen viel mehr davon profitiert haben." Eine Untersuchung von Brigitte Knopf macht klar, dass vor allem Haushalte mit Eigenheim und höherem Einkommen, die in nachhaltige Technologien wie Wärmepumpe oder Solardach investieren können, Zuschüsse bekommen haben. Lediglich rund 14 Prozent der Ausgaben hatten explizit einen sozialen Fokus.
Der Film sucht nach Lösungsansätzen und schaut sich an Beispielhaushalten an, wie eine Umverteilung der Lasten aussehen könnte.
17 Millionen Privatgärten gibt es in Deutschland. Zusammen bedecken sie eine Fläche von 9.000 Quadratkilometern! Dieses riesige Mosaik bietet enormes Potenzial, bedrohten Tier- und Pflanzenarten mehr Lebensraum zu geben. Schauspielerin und Naturliebhaberin Maria Furtwängler reist quer durch die Republik und zeigt, wie sich das Grün vor unserer Haustür in artenreiche Paradiese verwandeln lässt. Naturnahe Gärten statt steriler Schotterflächen, begrünte Hinterhöfe statt schmutziger Ecken, farbenfrohe Dachgärten statt grauer Betonwüsten.
persönliche Anmerkung: ein wunderschön gemachter Film - sehenswert!
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Quarks Grünes Glück ohne Stress - so werden Balkon und Garten zum Paradies für Arten
Donnerstag 23.04.2026, WDR, 20.15 Uhr
Quarks zeigt, wie Gärten und Balkone zugleich schön, funktional und artenreich sein können. Ohne teure Umbauten, ohne komplizierte Pflege und ohne Perfektionsdruck – aber mit spürbarem Nutzen für Mensch und Natur.
Außerdem erklären wir, wie wichtig das Leben unter unseren Füßen ist: Regenwürmer lockern den Boden, verbessern die Wasserspeicherung und schützen vor Erosion – ein Vorteil, den viele unterschätzen.
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Ob in Architektur oder Wirtschaft, Ökologie oder Landwirtschaft – oft kamen unsere Vorfahren auf erstaunlich einfache Ideen, die zeigen, dass nicht Hightech, sondern Lowtech die bessere Lösung sein kann. Heute will man klimaresilient bauen – und weltweit finden sich Beispiele, wie in vergangenen Jahrhunderten clever gewohnt wurde, dank Himmelbetten, Schilfdächern oder Lehmwänden.
Kreislaufwirtschaft im 17. Jahrhundert Im heißen Süden Spaniens sucht eine Architektin nach dem Wissen ihrer Vorfahren, studiert die Alhambra und perfekt temperierte jahrhundertealte Höhlenhäuser – und lüftet alte Geheimnisse mit Blick in die Zukunft.
Eine Reise nach Japan zeigt, wie erfolgreich Kreislaufwirtschaft bereits im 17. Jahrhundert funktionierte. Damals war Japan eine "Zero-Waste"-Gesellschaft, die über ein Jahrhundert blühte, indem sie alles re- oder upcycelte. Aus Baumwollfetzen wurden Kimonos, aus Reisstroh Sandalen.
Traditionelle Feuerpraktiken im modernen Landmanagement Auch am Bodensee zwischen Deutschland und der Schweiz kümmerte man sich früh darum, Ressourcen zu schonen. In der Klosterbibliothek von St. Gallen belegen Gesetze aus dem 16. Jahrhundert, wie Fischerei dort jahrhundertelang nachhaltig reglementiert wurde.
Angesichts immer häufiger auftretender Großfeuer wächst das Interesse an traditionellen Feuerpraktiken. Indigene in Kanada engagieren sich, damit ihre "cultural burns" wieder ins moderne Landmanagement integriert werden: Im Herbst legen sie gezielt kleine Brände, reduzieren Unterholz, den Zündstoff für große Feuer. Und auch die Artenvielfalt profitiert von dieser Methode.
Natürlicher Küstenschutz ohne Beton und Stahl Selbst für den steigenden Meeresspiegel finden uralte Technologien Anwendung: In Mexiko-Stadt bewirtschafteten Azteken künstlich angelegte, mit Baumwurzeln verankerte Inseln, "Chinampas" genannt. Heute leisten sie Pionierarbeit im Küstenschutz: natürlich bepflanzte Inseln, die Ökosysteme stärken und Sturmfluten trotzen – ganz ohne Beton und Stahl.
persönliche Anmerkung: ein hochinteressanter und absolut sehenswerter Film
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Das UNESCO-Weltnaturerbe ist durch den Klimawandel stark bedroht. Erstmals gelang es, am Great Barrier Reef, ein wiederaufgeforstetes Riff zum Laichen zu bringen.
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Kritisch reisen Gardasee - Wo alle Urlaub machen
Mittwoch 06.05.2026, 3SAT, 20.15 Uhr
Alberto Rania ist der einzige Fischer, der im Norden des Sees noch geblieben ist, denn mittlerweile ist der Gardasee eines der beliebtesten Urlaubsziele im Norden Italiens.
Rania kann verstehen, dass es viele Deutsche hierher zieht – in eine wunderschöne Landschaft mit kristallklarem Wasser, Bergen, Olivenhainen und malerischen Dörfern. "Der Gardasee, das ist mein Herz. Ich liebe es, morgens auf dem Wasser zu sein, wenn die Sonne aufgeht, der See ruhig ist und ich ganz allein hier bin", sagt er. Doch 25 Millionen Übernachtungen pro Jahr werden zur Belastung. "Durch Übertourismus geht die Identität von Region und Menschen hier verloren. Irgendwann muss man sagen: Stopp! Es reicht jetzt!" Dieser Film wurde im Jahr 2025 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.
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plan b City Vibes - Wie kühlen wir unsere Städte ab?
Millionen Menschen leiden unter immer extremeren Temperaturen. Mit kluger Architektur, wiederentdeckter Technik und grünen Oasen versuchen Städte in ganz Europa, sich abzukühlen und fit für die Zukunft zu machen. Eine Reise zu wirksamen Lösungen gegen die Hitze. In Delft entsteht das höchste Wohngebäude der Niederlande ohne Betonkern. So soll der ökologische Fußabdruck möglichst gering bleiben und weitere Erderwärmung vermieden werden. Architekt Tim Vermeend sieht die Baubranche in der Verantwortung: "Wir müssen Städte bauen, die Teil der Lösung sind und nicht Teil des Problems." Ein innovatives Begrünungskonzept unterstützt diese Vision. Dafür bringen Daan Grasveld und sein Team Bäume auf das Dach und die Balkone des zehnstöckigen Holzhochhauses, um es auf natürliche Weise zu kühlen. Im benachbarten Leiden wird zusätzlich Moos als Fassadenbegrünung getestet, um Hitze weiter zu reduzieren.
Während Nordeuropa seine Städte für die Hitze wappnet, erlebt Südeuropa sie bereits mit voller Wucht: In Athen steigen die Temperaturen im Sommer regelmäßig über 40 Grad Celsius. Die dicht bebaute Stadt hat kaum Bäume oder Parks, die für Abkühlung sorgen. Die Landschaftsarchitektin Dimitra Theochari erlebt jedes Jahr, wie stark die Hitze den Alltag einschränkt: "Athen muss dringend hitzeresilienter werden." Ein Ansatz sind Netzwerke aus kleinen grünen Oasen, sogenannte Tiny Forests. Sie sollen Schatten, Verdunstungskühle und Luftzirkulation bringen. Zudem testet die Stadt neue Straßenbeläge, die Sonnenstrahlen reflektieren – inspiriert von den weißen Häusern auf Kreta.
Im Kampf gegen die Hitze lohnt sich auch ein Blick in die Vergangenheit: In Sevilla verbindet das Team um María de la Paz Montero Gutiérrez jahrhundertealte, wasser- und erdbasierte Kühltechnik aus dem alten Persien mit moderner Technologie. Die Ingenieurin erklärt: "Mit unserer Arbeit wollen wir kühlende Orte schaffen, die vielen heißen Städten Entlastung bringen könnten." Aktuell entwickelt sie den Prototyp einer Bushaltestelle, die die Umgebungstemperatur spürbar senkt.
Unsere Städte sind Treffpunkt, Arbeitsplatz und Lebensraum zugleich – rund 77 Prozent der Deutschen leben in urbanen Gebieten. Sie angenehm zu gestalten, fördert sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit. Sicherheit und Klimatisierung sind zentrale Stellschrauben, um unsere Städte lebenswerter zu machen. Wenn klassische Verbesserungsmethoden an ihre Grenzen stoßen, sind innovative Lösungen gefragt.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Gesund, leicht, lecker - der Appetit auf Hähnchenfleisch ist ungebrochen. Aber wo liegen die Gründe für die großen Preisunterschiede zwischen konventionell und bio? Worauf lässt sich beim Kauf in Sachen Tierwohl achten? Der Vorkoster macht sich auf Recherche-Tour. Besucht wird ein konventioneller Mastbetrieb sowie Bio-Betriebe und mit Experten wird über neue Konzepte für mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit gesprochen.
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Quarks Mobilität ohne Frust - gelingt uns die Verkehrswende?
Samstag, 18.07.2026, ARD, 11.30 Uhr
Staus, Baustellen, steigende Spritpreise, unpünktliche Züge – für viele Menschen wird Mobilität im Alltag zur Belastung. Die einen wollen immer schneller, bequemer und in größeren Autos fahren – die anderen einfach clever und sparsam unterwegs sein. Wie funktioniert Mobilität besser?
Quarks zeigt, wie man beim Autofahren Geld sparen kann, was Fahrradfahren sicherer macht und wie ein Mega-Tunnel ins Meer abgesenkt wird, der bald Deutschland mit Dänemark verbindet.
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Seit Generationen schippert die Familie Hellmann Touristen durchs Wattenmeer. Doch so schnell wie jetzt hat sich ihr Lebensraum noch nie verändert. Die Brüder Andreas und Jobi Hellmann berichten über ihr Leben zwischen Tourismus, Naturschutz und Klimawandel. Wenn die Brüder in Rente gehen, erlischt die Sondergenehmigung, die Robbenbänke in der Schutzzone des Nationalparks anzusteuern.
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20.15 Uhr Superbeben Superbeben gehören zu den schlimmsten Naturereignissen, die unseren Heimatplaneten heimsuchen – und sie sind nicht vorhersehbar. Doch wie mit der schrecklichen Ungewissheit umgehen? Der Dokumentarfilm zeigt, wie Menschen weltweit forschen, vorsorgen und reagieren – im Wissen, dass sich die zerstörerische Kraft der Erde letztlich nicht kontrollieren lässt. [...] Link
21.45 Uhr Waldbrände verhindern, aber wie? Fast jeden Sommer verwüsten Brände große Flächen in Europa: Im ausgedorrten Nordwesten Spaniens fressen sich Feuer kilometerweit durch die Berge. In Südwestfrankreich gehen über 1000 Hektar Weinberge in Flammen auf. Menschen sterben, Landschaften werden ausgelöscht. Fachleute und Forschende erproben europaweit innovative Maßnahmen, um Waldbrände effektiver zu bekämpfen. [...] Link
22.40 Uhr Heißzeit - Das Gedächtnis der Meere und Ozeane Eine neue Heißzeit wirft ihre Schatten voraus und verändert auch die Ozeane tiefgreifend. An der Universität Utrecht wird erforscht, was während einer besonders schnellen Erwärmung vor 56 Millionen Jahren in den tropischen Meeren passierte: Sie ähnelten Whirlpools, waren bis zu 38 Grad warm, und nahezu alles Leben verschwand aus ihnen. [...] Link
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Weltweit brennen Wälder. Und immer öfter. Bei 300 Grad etwa kann Holz sich entzünden. Wenn unsere Wälder brennen, dominieren sie die Nachrichten. Forscher wollen wissen, was passiert nach einem Waldbrand in der Natur? Link
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Diese Doku "Aus der Asche habe ich gesehen wirklich sehr interessant. Könnte sogar Hoffnung machen, wenn sich die Erkenntnisse aus den gezeigten Beobachtungen/Untersuchungen durchsetzen würden...
Leider furchtbar traurig anzuschauen aber wie ich finde sehr aufschlussreich und wichtig:
S.O.S Mittelmeer
Das Mittelmeer ist nach der Arktis die Klimaregion der Welt, die sich am zweitschnellsten erwärmt. Von Griechenland bis Marokko, von Spanien bis Ägypten verändern Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände, invasive Fischarten, der steigende Meeresspiegel, Landschaften und ganze Ökosysteme – und somit auch die Zukunft von 500 Millionen Menschen in diesem jahrtausendealten Kulturraum.
@print ich fand den Film auch super, vor allem - so schlimm das alles ist - macht er gleichzeitig Hoffnung. Ich gehe einfach davon aus, dass es ein paar schlaue Menschen gibt, die erkennen was abläuft und die das vielen anderen gut nahebringen. Es wär so schade um diese schöne Welt.
Deinen Link - danke, den guck ich mir dieser Tage mal an.
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Egal ob Lilie, Gerbera oder Rose – zu haben sind sie bei uns das ganze Jahr. Dafür sorgen Produzenten in aller Welt.
Über 80 % unserer Schnittblumen kommen aus Kenia, Ecuador, Kolumbien oder aus niederländischen Gewächshäusern. Und das zu einem erstaunlich niedrigen Preis – für uns! Die Natur jedoch zahlt einen hohen Preis: Blumen, die um den halben Erdball fliegen, haben eine verheerende CO2-Bilanz. Dazu kommen ein hoher Wasserverbrauch und massiver Pestizideinsatz. Was können wir für mehr Nachhaltigkeit tun?
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Mein Körper Meine Wohlfühltemperatur. Wie kann ich Hitze aushalten?
Montag 03.08.2026, RBB, 21.00 Uhr
Wenn es draußen heiß oder gar zu heiß wird, leiden Körper und Psyche unter Hitzestress, wir fühlen uns erschöpft und reagieren schnell aggressiv. Derzeit erleben wir die heißesten Sommer seit Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen und länger andauernde Hitzeperioden sind in hiesigen Breitengraden keine Ausnahme mehr. Der Körper muss diese heißen Temperaturen ausgleichen, damit alle Stoffwechselvorgänge weiter gut laufen.
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In Europas Großstädten tummeln sich immer mehr Fahrradfahrer – eigentlich eine gute Nachricht im Sinne der Verkehrswende. Eine schlechte allerdings für die Fußgänger, denn Kollisionen zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern nehmen zu. Häufige Delikte sind rote Ampeln, ignorierte Zebrastreifen, Handy am Lenker oder Missachtung der Vorfahrtsregeln. Sind Fahhradfahrer zu rücksichtslos?
Amsterdam gilt als Europas Fahrrad-Eldorado – neben Kopenhagen, Paris und London überzeugt die Stadt mit moderner Infrastruktur und gelebter Radkultur. Doch nicht alle profitieren davon: Fußgänger fühlen sich zunehmend an den Rand gedrängt.
Für die 72-jährige Rentnerin Patty Muller vom niederländischen Fußgängerverband ist ein Spaziergang durch Amsterdam inzwischen zur Belastungsprobe geworden. In einer Fallstudie dokumentiert sie Stellen, an denen Fußgänger und Radfahrer sich gefährlich nahekommen. Ihr Vorwurf: Zehn Jahre lang habe Amsterdam den Fokus fast ausschließlich auf den Radverkehr gelegt – die Sicherheit der Fußgänger sei dabei auf der Strecke geblieben. Die steigende Zahl von E-Bikes, Lastenrädern und Lieferdienst-Fahrern verschärft die Lage zusätzlich.
Auch in Berlin wächst der Handlungsdruck, denn laut landeseigenem Mobilitätsgesetz soll sich die Stadt von einer Auto- zu einer Fahrradstadt entwickeln. Es gibt in der deutschen Hauptstadt zwar immer mehr Räder, laut Schätzungen um die drei Millionen, aber auch immer mehr Unfälle mit ihnen. Die Fahrradstaffel der Berliner Polizei hat 2024 knapp 20.000 Radfahrer angezeigt. Häufige Delikte sind rote Ampeln, ignorierte Zebrastreifen, Handy am Lenker oder Missachtung der Vorfahrtsregeln. Dort, wo in Berlin viele zu Fuß unterwegs sind, häufen sich auch hier die Verstöße. Trotz aller Aufklärung stoßen die beiden Polizisten Stefanie Lütz und Johannes Feige oft auf wenig Einsicht und die immergleichen Ausreden. Woher aber kommt der Glaube, dass die Straßenverkehrsordnung nicht für alle gleichermaßen gilt?
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