Vermutlich gehöre ich zu den alten Schachteln, die grüßen + Namen.
Sprich: Entweder Nachbarn etc.: Guten Tag Herr; guten Tag Frau ... (Müller, Meyer, Schulze) - auf Siez-Ebene und hallo Lieselotte .... auf Duz-Ebene.
Ich ärgere mich, dass mein Nachbar von Gegenüber mich grundsätzlich grüßt mit: Hallo Frau Nachbarin . Nein ich heiße nicht Nachbarin, sondern .....
Auf der Duz-Ebene (Kollegen) sind an der Tagesordnung: Hey, Tach, Hallo (in den verschiedensten Stimmungslagen).
Beim Nachbarn habe ich mir vorgenommen, beim nächsten Mal zu sagen, dass ich nicht Frau Nachbarin heiße, sondern Frau .... und bei den Kollegen .... nun ja, will ich nicht belehren und grüße mit Namen zurück.
Bin jetzt nicht griesgrämig oder so. Nehme ich so hin, aber wir wurden von unseren Eltern angehalten, mit Namen zu grüßen (so bekannt).
das habe ich von meinen Eltern anders gelernt - Grußformel und aus. Ich könnte mich nicht erinnern jemals mit "Guten Morgen, Frau Meier" gegrüßt zu haben. "Guten Morgen, Frau Nachbarin" ist hier für näher bekannte Nachbarn gebräuchlich. Man muss hier sicherlich den beachtlichen geographischen Unterschied beachten. Ich bin aus dem südlichen Süden von Österreich.
Wann hat es sich z.B. eingebürgert, dass man mit großem Trara einen Termin vereinbart und dann einfach nicht erscheint, ohne Bescheid zu sagen und ohne sich wenigstens hinterher nochmal zu melden? (So gerade geschehen bei einem mutmaßlichen Interessenten via Kleinanzeige). Ich finde das zum K***
Und ja, ich gebe zu: Die Kollegen, die keine einigermaßen brauchbaren Umgangsformen haben, lasse ich auch mal auflaufen.
das habe ich von meinen Eltern anders gelernt - Grußformel und aus. Ich könnte mich nicht erinnern jemals mit "Guten Morgen, Frau Meier" gegrüßt zu haben. "Guten Morgen, Frau Nachbarin" ist hier für näher bekannte Nachbarn gebräuchlich. Man muss hier sicherlich den beachtlichen geographischen Unterschied beachten. Ich bin aus dem südlichen Süden von Österreich.
LG Emmi
Hallo Lady Emelia,
ich denke schon, dass es in diesem Punkt unterschiedliche "Erziehungsstile" gibt und vielleicht auch die Region(en) eine Rolle spielen.
Wohne im Süd-Osten der Republik (Niedersachsens) und da ist es durchaus üblich, mit Namen zu grüßen.
Habe insofern meinen Frieden damit gemacht: Ich grüße weiterhin mit Namen und was meinen (alten) Nachbarn angeht .... kommt drauf an, auf welchem Fuß er mich das nächste Mal erwischt.
Bin ich an dem Tag großzügig aufgelegt, nehm ich es kommentarlos hin; aber es gibt bei mir auch noch andere Tage.
Zitat von Sondermodell im Beitrag #12Also, ich finde das Thema schon wichtig.
Wann hat es sich z.B. eingebürgert, dass man mit großem Trara einen Termin vereinbart und dann einfach nicht erscheint, ohne Bescheid zu sagen und ohne sich wenigstens hinterher nochmal zu melden? (So gerade geschehen bei einem mutmaßlichen Interessenten via Kleinanzeige). Ich finde das zum K***
Und ja, ich gebe zu: Die Kollegen, die keine einigermaßen brauchbaren Umgangsformen haben, lasse ich auch mal auflaufen.
Das hört man auch immer wieder. Vereinbarte Termine einfach nicht einhalten. Geht gar nicht!
Bei Kollegen mit ihrem stimmungsmäßig eher ganz ganz unten angesiedelten, gedehnten, miesepetrigen "Halloooo" denke ich oft: Lass es doch einfach. Ein wenn auch gequältes Lächeln hätt's auch getan.
Zitat von Sondermodell im Beitrag #12Also, ich finde das Thema schon wichtig.
Wann hat es sich z.B. eingebürgert, dass man mit großem Trara einen Termin vereinbart und dann einfach nicht erscheint, ohne Bescheid zu sagen und ohne sich wenigstens hinterher nochmal zu melden? (So gerade geschehen bei einem mutmaßlichen Interessenten via Kleinanzeige). Ich finde das zum K***
Und ja, ich gebe zu: Die Kollegen, die keine einigermaßen brauchbaren Umgangsformen haben, lasse ich auch mal auflaufen.
Das hört man auch immer wieder. Vereinbarte Termine einfach nicht einhalten. Geht gar nicht!
Bei Kollegen mit ihrem stimmungsmäßig eher ganz ganz unten angesiedelten, gedehnten, miesepetrigen "Halloooo" denke ich oft: Lass es doch einfach. Ein wenn auch gequältes Lächeln hätt's auch getan.
Das kenne ich eher aus Vor-Handy-Zeiten.
Heutzutage gibts ne absage per WA - 5 Minuten vor dem Termin. Auch geil.
Zitat von Chambord im Beitrag #13 Wohne im Süd-Osten der Republik (Niedersachsens) und da ist es durchaus üblich, mit Namen zu grüßen.
Hallo Chambord,
so unterschiedlich kann es schon in einem Bundesland sein, hier im tiefsten Nordwesten von NIedersachsen heißt es einfach "Moin", egal ob morgens, mittags oder abends.
Ich selbst grüße, sofern ich den Namen weiß, auch mit "Hallo Frau Meier!", bei älteren Semestern wünsche ich "Guten Tag, Frau Meier!". Das steckt in mir drin - wurde ich doch von meinen Eltern auch immer dazu angehalten, mit Namen zu grüßen. In meiner Kindheit gab es viel "Trara", wenn ich die Frau Meier nicht mit ihrem Namen gegrüßt habe. Meinen Kindern habe ich beigebracht, dass erwachsene Menschen gesiezt werden, bis sie das "Du" anbieten. Und ich kenne auch noch die Regel, dass die Älteren das "Du" anbieten, nicht andersherum. Bei den jüngeren Kindern erlebe ich eigentlich fast immer, dass ich sofort geduzt werde. Mich stört es auch überhaupt nicht Als Teenager wurden wir ab der Konfirmation gesiezt von den Älteren; da fühlte ich mich immer "sehr erwachsen".
Was mich jedoch zunehmend stört ist die Selbstverständlichkeit, mit der zu spät zu einer Verabredung gekommen wird. Ich habe immer versucht, pünktlich zu sein und habe angerufen, wenn es sich abzeichnete, dass ich mich ein wenig verspäte (durch den Verkehr z. B.). Ich erlebe es aber immer wieder, dass es vielleicht gar nicht mehr so eng gesehen wird, auch eine Viertelstunde zu spät zu kommen und kein Wort darüber zu verlieren. Das finde ich tatsächlich unhöflich
Ja! Ätzend. Ich habe neulich einen Kollegen stehenlassen, der sich das auch angewöhnt hat und gar nichts dabei findet, so achtlos mit der Zeit anderer Leute umzugehen. Kam dann ein Anruf "Wo bist du denn?".
Ich komme aus dem Norden und mir wurde als Kind auch beigebracht, mit Guten Morgen/Tag/Abend, Frau/Herr Name zu grüssen. Alles Andere wäre als Respektlosigkeit angesehen worden. und derJüngere grüsst natürlich zuerst.
Zitat von Chambord im Beitrag #6Ich werfe mal Begrüßung in den Ring:
Vermutlich gehöre ich zu den alten Schachteln, die grüßen + Namen.
Sprich: Entweder Nachbarn etc.: Guten Tag Herr; guten Tag Frau ... (Müller, Meyer, Schulze) - auf Siez-Ebene und hallo Lieselotte .... auf Duz-Ebene.
Ich ärgere mich, dass mein Nachbar von Gegenüber mich grundsätzlich grüßt mit: Hallo Frau Nachbarin . Nein ich heiße nicht Nachbarin, sondern .....
Interessant. Mein Nachbar grüßt mich immer mit:"Hallo Chefin!" (seine Chefin bin ich natürlich nicht), ich antworte oder grüße ihn mit:"Hallo Nachbar!" Seit Jahren läuft das so; ich weiß nicht mehr, wer damit anfing. Beide Seiten sind zufrieden - wir heißen selbstverständlich weder Nachbar noch Chefin. Wir duzen uns und kennen auch unsere jeweiligen Vornamen. - Unser Verhältnis ist ein eher kumpelhaftes; uns beiden gefällt das so. Sag deinem Nachbarn doch mal, dass es dir nicht gefällt!
"Hallo Chefin!" kenne ich auch. Das wird hier in meinem Umkreis gern von den Männern angebracht, wenn sie die Frau ein bisschen necken wollen - vielleicht schon schmeicheln. Es hat so ein bisschen etwas bubenhaftes und ist zumindest hier immer nett gemeint.