Zitat von Stina im Beitrag #970da hat dann die Chefin auch noch mich angemotzt
Wow, wenn ich als Kundin angemotzt werde, komme ich garantiert nicht wieder.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von schafwolle im Beitrag #964 Handwerker bekommen bei mir immer Trinkgeld. Ich muss aber auch sagen, dass die hier immer freundlichen und angenehm sind. Wäre das nicht der Fall, würde ich es vermutlich anders handhaben.
Ja, hier auch. Handwerker oder auch Lieferanten, die größere Sachen bringen. Neulich wurde ein Kleiderschrank geliefert, da waren viele Pakete zu schleppen. Da gibt es selbstverständlich ein Trinkgeld von 5,- pro Person. Das haben auch die sehr freundlichen drei Jungs bekommen, die hier Glasfaser ins Haus gelegt haben. Die bekamen dazu auch Kaffee und Kekse.
Die 10% Richtwert bei Trinkgeld beziehen sich doch auf Restaurant- oder Kneipenbesuche. Handwerker bekommen selbstverständlich nicht 10% des Rechnungsbetrages, sondern je nach Aufwand 5 oder 10 Euro.
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Zitat von Stina im Beitrag #970da hat dann die Chefin auch noch mich angemotzt
Wow, wenn ich als Kundin angemotzt werde, komme ich garantiert nicht wieder.
Einzelne Ausrutscher verzeihe ich, die waren da gerade alle gestresst und dann komme ich noch mit komplizierten Aufträgen. Bisher waren da immer alle nett und der Chef ist extrem nett, der hat mich und die Kinder zum Beispiel auch schon von sich aus aufgefordert, uns mit unseren Eiswaffeln an einen freien Tisch in der Eisdiele zu setzen, als wir im Nieselregen unterm Vordach standen. Und das Eis ist auch super, so schnell werden die mich nicht los :-)
Mir ging es eher drum, dass es einfach auch unangenehm ist, nichts gesagt zu haben, wenn ein Fehler passiert ist, weil es auch auf einen selbst zurückfallen kann. Ich hab in dem Moment objektiv nichts wirklich falsch gemacht, außer nicht selbst nachgerechnet zu haben, was ich aber auch in anderen Bezahlsituationen (Supermarkt etc.) nicht immer mache. Subjektiv hatte ich dann aber trotzdem das Gefühl, ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Und allein deshalb (und natürlich auch aus Gründen der Ehrlichkeit) würde ich solche Fehler nicht absichtlich verschweigen - nur unter Umstände nicht nachträglich korrigieren, wenn sie mir erst dann auffallen.
@ Stina, wenn du selbst weisst das du sonst immer aufpasst brauchst du doch jetzt kein schlechtes Gewissen haben. Die Frau hat es gemerkt und gut ist es. Aber dich bloed anmachen brauchte sie wirklich nicht.
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Zitat von Mediterranee im Beitrag #977Die 10% Richtwert bei Trinkgeld beziehen sich doch auf Restaurant- oder Kneipenbesuche. Handwerker bekommen selbstverständlich nicht 10% des Rechnungsbetrages, sondern je nach Aufwand 5 oder 10 Euro.
So selbstverständlich habe ich das aus den vorigen Beiträgen - nicht nur deine - nicht rausgelesen.
Es gibt ja auch noch Frisör, Pediküre und was weiß ich was. Die Floristin, die einen besonders schönen Strauß bindet. Die Metzgerin, die das Fleisch noch schneidet und vakuumiert. Die Kassiererin, die mir beim Einpacken behilflich ist. Der Busfahrer, der extra auf mich gewartet hat...ich kann das noch ein zeiterl weiterführen. Alles Arbeiten, die wahrscheinlich nicht gerade managermäßig bezahlt sind. Ich bezahle für die Lieferung und den Aufbau von Möbeln, da denke ich, ist das Anliefern der Pakete inkludiert - beispielsweise. Ich finde es schwierig, eine Grenze zu ziehen und fühle mich auch nicht verpflichtet, schlechte Gehälter auszugleichen. Ich gebe Trinkgeld, wenn ich möchte und wie viel ich möchte. Mögliche Erwartungshaltungen diesbezüglich finde ich schwierig. Ich mag nicht für alles und jedes, das jemand für mich extra tut, Tr8inkgeld geben und erwarte mir das auch im Gegenzug nicht. Toll, wenn jemand Trinkgeld gibt. Tut das jemand nicht, werte ich die Person trotzdem nicht ab. Wird schon Gründe dafür geben. So what.
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Ich bin, als ich gekellnert habe, mal einen ganzen Abend für sechs Jungs hin und her gerannt und habe etliche Runden Bier gezapft, serviert und abgeräumt. Am Ende wurde so aufgerundet, dass ich ungefähr 80 Cent Trinkgeld bekam. Das fand ich unter aller Sau.
Médi (und auch Nora im darauf folgenden Beitrag), als ich das las, musste ich an ein Erlebnis kürzlich im Stadion denken. Normalerweise bin ich ja immer ganz normal "im Block" auf der Tribüne, aber ein Kumpel hatte mich mal in eine "Business Lounge" eingeladen, in die er über seine Firma Zutritt hat. In dieser Loge waren 12 Leute, es bediente eine sehr nette und aufmerksame junge Frau, eine Jurastudentin. Sie brachte die Getränke, das Essen holte man sich selber an einem kleinen Buffet. Alles war im Preis inbegriffen.
Am Ende wurde zusammengelegt für Trinkgeld, und jeder gab 10 bzw. die meisten 20 Euro "in den Topf", das fand ich ok. So etwas gehört trotz der vielen Rennerei sicher zu den eher lukrativen Student/innen-Jobs. Bei uns in der Lounge verhielten sich alle sehr korrekt ihr gegenüber, ich kann mir natürlich auch vorstellen, dass es woanders Deppen gibt, die unter Einfluss von Alkohol denken, der "all inclusive"-Status an so einem Ort berechtige sie zu Übergriffigkeiten.
Naja, war mal ein Einblick in eine fremde Welt, ich brauche so etwas nicht. Übrigens, der ganz normale Bierverkäufer im Block bekommt von mir auch immer ein Trinkgeld, denn das ist sicher kein leichter Job, diesen schweren Bauchladen voller Bierbecher herumzuschleppen.
Huch 10% Trinkgeld sind mir zuviel. Ich gebe max. 5% im Restaurant ansonsten habe ich Standard Trinkgelder, die Friseurin bekommt immer 2€, der Essenlieferant 1€, die Handwerker 5€
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Zitat von aquadiparma im Beitrag #981 Ich gebe Trinkgeld, wenn ich möchte und wie viel ich möchte. Mögliche Erwartungshaltungen diesbezüglich finde ich schwierig. Ich mag nicht für alles und jedes, das jemand für mich extra tut, Tr8inkgeld geben und erwarte mir das auch im Gegenzug nicht. Toll, wenn jemand Trinkgeld gibt. Tut das jemand nicht, werte ich die Person trotzdem nicht ab. Wird schon Gründe dafür geben. So what.
Wenn jemand sich wirklich den ... aufreißt und dann mit 10 Cent abgespeist wird, dann finde ich das wirklich unhöflich. Ansonsten sehe ich es wie Du, das muss jeder selbst wissen. Ich gebe gern Trinkgeld, einfach als Anerkennung für eine gute Arbeit. Ich sage das dann auch oft gerne dazu, z.B. "Vielen Dank für den wirklich guten Service." oder "Danke, ich hab mich bei Ihnen wirklich wohl gefühlt."
Zitat von Iceman im Beitrag #982 ich kann mir natürlich auch vorstellen, dass es woanders Deppen gibt, die unter Einfluss von Alkohol denken, der "all inclusive"-Status an so einem Ort berechtige sie zu Übergriffigkeiten.
Wenn Du als Frau mal gekellnert hast, dann weißt Du, was Übergriffigkeiten sind, von der rustikalen Bierkneipe bis zum feinen Restaurant. Was Männer glauben, sich Frauen gegenüber erlauben zu können, verdichtet sich im Kellnerinnenjob.
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@983 Ganz abgesehen davon, erhält man die Rechnung über Handwerker-Leistungen eh erst im Nachhinein. Bis dahin kennt man ja den Rechnungsbetrag gar nicht. [/quote]
Das ist vollkommen realitaetsfremd.
Du lässt dir z.B. ein Zimmer tapezieren und weisst vorher nicht wievielte es kostet ? Erst hinterher ?
Aber davon abgesehen, die Rechnung schickt der Chef. Da hat der ausführende Geselle nichts mit zu tun. Der Geselle würde von uns am Ende ein kleines Trinkgeld bekommen.
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Zitat von Mediterranee im Beitrag #985... Wenn Du als Frau mal gekellnert hast, dann weißt Du, was Übergriffigkeiten sind, von der rustikalen Bierkneipe bis zum feinen Restaurant. Was Männer glauben, sich Frauen gegenüber erlauben zu können, verdichtet sich im Kellnerinnenjob.
Zitat von Mediterranee im Beitrag #985... Wenn Du als Frau mal gekellnert hast, dann weißt Du, was Übergriffigkeiten sind, von der rustikalen Bierkneipe bis zum feinen Restaurant. Was Männer glauben, sich Frauen gegenüber erlauben zu können, verdichtet sich im Kellnerinnenjob.
Das glaube ich dir sofort.
Ich habe im Studium in einer Diskothek an der Bar gearbeitet - der Trinkgeldausschnitt - hatte da durchaus seine Berechtigung. Ob mit oder ohne machte einige DM am Ende der Nacht.
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Du lässt dir z.B. ein Zimmer tapezieren und weisst vorher nicht wievielte es kostet ? Erst hinterher ?
Das kommt drauf an.
Bei planbaren Arbeiten gibt es vorher einen Kostenvorschlag. Aber auch dann kann Unvorhergesehenes auftreten, das die Rechnung erhöht.
Wenn die Heizung streikt und ich brauche schnell jemanden, weiß ich vorher nicht, was das kostet. Da ist mir vor allem wichtig, dass möglichst bald jemand kommt.
Du lässt dir z.B. ein Zimmer tapezieren und weisst vorher nicht wievielte es kostet ? Erst hinterher ?
Das kommt drauf an.
Bei planbaren Arbeiten gibt es vorher einen Kostenvorschlag. Aber auch dann kann Unvorhergesehenes auftreten, das die Rechnung erhöht.
Wenn die Heizung streikt und ich brauche schnell jemanden, weiß ich vorher nicht, was das kostet. Da ist mir vor allem wichtig, dass möglichst bald jemand kommt.
Selbst wenn die Heizung ploetzlich kaputt geht frage ich wieviel das Kosten kann. Da muss man manchmal auch abschätzen ob sich eine Reparatur noch lohnt.
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Aber für die Trinkgeldberechnung ist das doch völlig latte. Man gibt Handwerkern keinen Prozentsatz vom Rechnungsbetrag, sondern einen kleinen Obulus.
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Zitat von Mediterranee im Beitrag #992Aber für die Trinkgeldberechnung ist das doch völlig latte. Man gibt Handwerkern keinen Prozentsatz vom Rechnungsbetrag, sondern einen kleinen Obulus.
Das sage ich schon die ganze Zeit 😉
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Zitat von poca im Beitrag #963Wie haltet ihr das mit Trinkgeld bei Handwerkern?
Früher absolut üblich, heutzutage eher die Ausnahme. Sagt mein Handwerkerbruder.
kommt drauf an!
Bei 0815 Auftrag erledigt, gemuffelt und gemüffelt: nein Bei exzellenter und freundlicher, voraus- und MITdenkender Arbeitsweise: ja gern! Und dann durchaus großzügig. Also im Sinne "mehrere Getränke drin"
Ich honoriere außerordentlichen Leistungswillen und besondere Expertise. Das gern und großzügig.
So "Normaljob" : ungern und wenn überhaupt nur den "Anstandsbetrag" der in manchen Branchen (Gastro, Friseur) irgendwie sein "muss". Das dann ungern.
Es hat bei mir jeder einfach selber in der Hand, wie der Tipp ausfällt. Wenn sich wer total reinkniet und versucht mir eine exzellente Zusatzleistung zu liefern: $$ Das find ich fair.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Ganz abgesehen davon, erhält man die Rechnung über Handwerker-Leistungen eh erst im Nachhinein. Bis dahin kennt man ja den Rechnungsbetrag gar nicht.
der, der malert oder schraubt ist nicht der, dem ich den Rechnungsbetrag überweise. Oder nur in den seltensten Fällen. Dem Chef gibt man nie Trinkgeld. Der Chef hält sich an Gewinn und Unternehmerlohn. Wenn ihm das nicht gelingt: Steuerberater wechseln oder das Unternehmertum nochmal überdenken.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Bei 0815 Auftrag erledigt, gemuffelt und gemüffelt: nein Bei exzellenter und freundlicher, voraus- und MITdenkender Arbeitsweise: ja gern! Und dann durchaus großzügig. Also im Sinne "mehrere Getränke drin"
Ich honoriere außerordentlichen Leistungswillen und besondere Expertise. Das gern und großzügig.
Allerdings. Vor einiger Zeit hatten wir einen neuen Kühl-/Gefrierschrank bestellt, der alte sollte abgeholt werden, beides Keller. Wir hatten bei Bestellung zusätzlich dafür bezahlt, dass der neue an seinen Platz gebracht wird und der alte von da aus mitgenommen wird. Weil die Treppe eng ist und man etwas zirkeln muss (wir haben da selbst schon oft sperrige Dinge rauf und runter getragen), hatte ich trotzdem einen Zehn-Euro-Schein bereitliegen. Und dann kamen die und wollten diskutieren, dass das ja wohl nicht im Leistungsumfang drin sein, das Ding in den Keller zu bringen (in den Flur selbst war übrigens praktisch ebenerdig und "geradeaus", kein besonderer Aufwand). Nach langer Diskussion haben sie es dann muffelig gemacht - und nie erfahren, dass sie dieses Theater um das Trinkgeld gebracht hat.
Wir hatten es auch schon mal umgekehrt. Wir hatten die Malerfirma unseres Vertrauens 3 Tage im Haus, während wir gar nicht da waren. Mit Schlüsselübergabe haben wir ihnen gezeigt, wo Kaffeemaschine, Milch, Kaffee und Zucker stehen und gesagt, sie sollen sich einfach bedienen. Auf der Handwerkerrechnung stand dann unter "Anfahrt": "nicht berechnet, danke für den Kaffee"
Grad bei Handwerkern ist es oft tatsächlich Art "Hand wäscht die andere" - also ich bin großzügig und bekomme dafür auch ein Extra zurück oder einen Termin viel früher etc....
Oft aber halt auch "kein Wort, weder Grüß Gott noch danke, bitte " Sondern so bissl auf Kannitverstan tun und die Arbeit nicht erfunden haben.
Grad, wenn ich wen häufiger beauftragen will und der mir geeignet erscheint, geb ich gern mal einen Schein und hab damit gute Karten s. o.
Sogar irgendwie lieber als in der Gastro. Wenn alles super war, geb ich bei 27,90 auf 30. Mehr aber nicht. Und ich bin da nach meiner Beobachtung eh bei den Großzügigen, viele geben in der Relation nur auf 28 oder 29 inzwischen. Was aber auch oft einfach mit dem Verhalten der Bedienung zusammenhängt. Aber irgendwie schnallen das die wenigsten, hab ich das Gefühl.
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Die Sitte des Trinkgeldgebens ist ja uralt. Ich denke aber auch oft, dass es manchmal nicht mehr so recht in die jetzige Zeit passt. Früher, wo Kellner nur ein geringes Gehalt bekamen, auch Friseure, quasi einen Sockel, war der allgemeine Konsens, dass man schon deshalb Trinkgeld gibt. Bei der Bemessung der Höhe kam es dann darauf an, ob der Service gut war. Heutzutage verdienen Handwerker und Friseure nicht nur Mindestlohn, sondern oft auch ähnlich viel wie die, die das Trinkgeld geben, da ist das Geben von Trinkgeld eigentlich absurd, jedenfalls so als Standardleistung. Besondere Leistungen natürlich ausgenommen. Der Mindestlohn stellt ja eigentlich sicher, dass es keine reinen Sockel mehr gibt. Also eigentlich könnte man das mittlerweile abschaffen. Soweit die Theorie.
In der Praxis gebe ich schon Trinkgeld. Im Restaurant, dem Friseur, gelegentlich Handwerkern. Im Hotel je nach Dauer, Zufriedenheit, Anlass der Übernachtung etwas an der Rezeption. Wenn ich ein Zimmermädchen sehe, gebe ich ganz direkt was. Ich muss auch zugeben, dass mein Trinkgeld beim Restaurant und Friseur nicht uneigennützig ist. Wenn ich anrufe und nach einem Termin frage, ist man oft sehr bemüht, einen passenden zu finden, hab ich beobachtet.
Und es geschah also, dass zu jener Zeit die Töchter und Söhne an ihre Geburtsstätten zurückkehrten, um die IT Probleme ihrer Eltern zu lösen.
Trinkgeld manifestiert auch ein soziales und organisatorisches Machtgefälle. Die "Herrschaft" gibt dem "Lakaien" ein Trinkgeld. Der Lakai" hält die Hand auf und hofft, dass die "Herrschaft" diese nicht ignoriert.
Augenhöhe ist da nix. Daher gibt man ja dem Chef kein Trinkgeld, der ist (mehr) auf Augenhöhe. Unter "Gleichen" wird nicht getippt.
Mag heute anders sein, daher kommt es.
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