Zitat von Kleinfeld im Beitrag #300Die kluge...und schon etwas ältere Hausfrau...achtet in fremden Haushalten unbedingt darauf, was auf Tuben aufgedruckt ist. Das erspart ihr die Vitaminpaste für die Katz an den Händen.
Was dann aber wieder das Händewaschen erspart, wenn die Katz die Hände sauber schleckt.
Vorsicht mit dem Heiligenschein! Er könnte über die Augen rutschen.
Zitat von N8eule im Beitrag #301Was dann aber wieder das Händewaschen erspart, wenn die Katz die Hände sauber schleckt.
Umweltfreundlich Wasser sparen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Das funktioniert auch ganz hervorragend mit heißem Pfefferminztee. Gibt einen angenehmen Duft, der auch nach dem Trocknen anhält. Und erzeugt den beliebten Antiklook für Papier.
Die superkluge Hausfrau, die sowieso alles besser weiß und deshalb Gebrauchsanleitungen für überflüssig hält, legt ihre Körnerpantoffeln, mit denen sie ihre Eisfüße bekämpfen will, in die Mikrowelle, stellt sie großzügig auf volle Wattzahl ein und gibt noch ein Minütchen mehr dazu. Weil, viel hilft viel und die Füße sind wirklich sehr kalt.
Dann bekommt sie gleich ein Feuerchen mitgeliefert, dass in Zeiten der Gasknappheit und der kalten Füße die Küche ein wenig aufwärmt. Wenn man denn eine Wäscheklammer auf die Nase steckt.
Vom Duft hat man tagelang was.
Denn der Nationalsozialismus (...) hütete sich, die ganze Radikalität seiner Ziele zu zeigen, ehe man die Welt abgehärtet hatte. So übten sie vorsichtig ihre Methode: immer nur eine Dosis und nach der Dosis eine kleine Pause. Immer nur eine einzelne Pille und dann einen Augenblick Abwartens, ob sie nicht zu stark gewesen, ob das Weltgewissen diese Dosis noch vertrage. Stefan Zweig (1942)
Zitat von perlengazelle im Beitrag #304Dann bekommt sie gleich ein Feuerchen mitgeliefert, dass in Zeiten der Gasknappheit und der kalten Füße die Küche ein wenig aufwärmt. Wenn man denn eine Wäscheklammer auf die Nase steckt.
Vom Duft hat man tagelang was.
Genial Sind dann von deiner Seite aus eher Hausschuhe mit Natursohle zu empfehlen? Die würden doch sicher nicht so stark riechen, sondern rauchfrei brennen?
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Dieselbe kluge Hausfrau hat mal, als es schnell gehen sollte, ein Glas fertige Tomatensauce mit geschlossenem Deckel in die Mikrowelle gestellt. Beim Öffnen derselben hat sie sich eine ordentliche Verbrennung an der Hand zugezogen, von der sie noch Tage zehrte. Der Appetit war ihr eh vergangen. Die Küche hatte zudem ein interessantes rotes Muster.
Denn der Nationalsozialismus (...) hütete sich, die ganze Radikalität seiner Ziele zu zeigen, ehe man die Welt abgehärtet hatte. So übten sie vorsichtig ihre Methode: immer nur eine Dosis und nach der Dosis eine kleine Pause. Immer nur eine einzelne Pille und dann einen Augenblick Abwartens, ob sie nicht zu stark gewesen, ob das Weltgewissen diese Dosis noch vertrage. Stefan Zweig (1942)
Die gedanklich ein wenig abgelenkte Hausfrau hier hat mal mit bloßen Fingern versucht das heiße Backblech aus dem Ofen zu holen. Hübsche Brandblasen zierten die Fingerkuppen. Ein klitzekleinwenig hats auch weh getan, aber was macht man nicht alles für ein ungewöhnliches Erscheinungsbild.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one. George R. R. Martin
Die multitasking-fähige Hausfrau hat die liebevoll gekochte Brokkoli-Soße im Topf zusammen mit den noch ungekochten Nudeln (in einer offenen Tüte) zu einer Veranstaltung gefahren.
Bei dem Versuch, mit dem Pappkarton in den Händen (vollgestellt mit Topf, Nudeln im Beutel, Ketchup, Käse) das Auto auch noch per Fernbedienung zuzuschließen, riss der eine Henkel des leider sehr laweden Kartons und der komplette Inhalt desselben ergoss sich im wahrsten Sinne des Wortes auf mitten auf die Straße. Die rohen Nudeln in der Soße waren ein schöner Anblick, der von Schuhen, Jeans und Handtasche eher nicht.
Die Hausfrau hat dann mit dem Händen versucht, die wenigstens die Nudeln von der Straße zu klauben und alles in den Karton zu schmeißen. Gott sei Dank kam bei der Aktion kein Auto vorbei.
Die Dame in der Küche, die den Gerichten dann den letzten Feinschliff geben wollte, hat die aufgeklaubten Nudeln mit gekocht - es gab dann Beschwerden über Steine in den Nudeln.
Aber erstaunlich, wie schnell Nudeln mit Flüssigkeit in irgendeiner Form matschig werden...sollte der Herd mal nicht funktionieren, geht das bestimmt auch mit kaltem Wasser.
Zitat von Nocturna im Beitrag #306Sind dann von deiner Seite aus eher Hausschuhe mit Natursohle zu empfehlen? Die würden doch sicher nicht so stark riechen, sondern rauchfrei brennen?
Selbstverständlich, es sollte umweltfreundlich abfackeln! Ich muss das gleich mal meinem Büronachbarn erzählen, der ist SV für Brandschäden.
Zitat von Sonofi im Beitrag #309Die Dame in der Küche, die den Gerichten dann den letzten Feinschliff geben wollte, hat die aufgeklaubten Nudeln mit gekocht - es gab dann Beschwerden über Steine in den Nudeln.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one. George R. R. Martin
Zitat von Sonofi im Beitrag #309Aber erstaunlich, wie schnell Nudeln mit Flüssigkeit in irgendeiner Form matschig werden...sollte der Herd mal nicht funktionieren, geht das bestimmt auch mit kaltem Wasser.
Das stimmt so nicht ganz. Wenn die kluge Hausfrau wirklich richtig klug werden will, muss sie schon frühzeitig anfangen, zu üben.
Also schnappt sie sich mit ihren Freundinnen ein Paket Spaghetti und eine Flasche Ketchup aus dem Keller der Eltern und verzieht sich ins Freie. Da wird dann ein Lagerfeuer gemacht, auf das ein Topf mit Wasser gestellt wird. Da das kluge "Hausfräulein" noch nicht wirklich mit Geduld gesegnet ist (oder das Feuer einfach nicht groß genug?) werden die Spaghetti ins lauwarme und viel zu langsam warm werdende Wasser gestellt und fleißig gerührt. Obwohl das Wasser nach einer Stunde immer noch nicht kocht, sind die Spaghetti dann irgendwann doch weich und bilden mit dem Wasser zusammen einen glibbrigen, ziemlich ungenießbaren, Brei.
Weil ja Lebensmittel nicht weggeschmissen werden dürfen, besteht der Rettungsversuch daraus, die Flasche Ketchup auch noch in den Brei reinzurühren, was die Gesamtkomposition aber nicht wirklich genießbarer macht.
Da das Ganze bestimmt schon 45 Jahre her ist, kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen, was im Endeffekt mit diesem Brei passiert ist.
Die kluge Hausfrau betreibt die Eismaschine lärmbedingt im Keller. Welche Steckdose macht sie dafür frei? Natürlich nicht die, die die laufende Waschmaschine gerade benötigt, sondern die andere - der Trockner läuft ja nicht.
Das Eis ist fertig, die Hausfrau löffelt genüsslich im Erdgeschoss mit ihrem Gatten.
Plötzlich hören beide ein Plätschergeräusch, welches aus dem Keller kommt. Beide sind sich ziemlich sicher, in den letzten Jahren kein Schwimmbad o.ä. im Keller eingebaut zu haben, stürmen aber trotzdem hinunter.
In diesem Herunterstürmen zeigt sich, dass die Hausfrau öfters dafür sorgt, dass der Blutdruck der Hausbewohner nicht zu sehr abfällt - das ist wichtig, gerade bei der Hitze!
Unten angekommen zeigt sich ein überschwemmtes Waschbecken im Waschkeller, welches schwallartig Wasser an den Boden abgibt (da es leider kein bedarfsgerecht mitwachsendes Waschbecken ist).
Der Gatte beginnt sofort mit Eimern das übervolle Waschbecken abzuschöpfen und vermutet prompt, dass der Motor der Hebeanlage defekt ist und daher das von der Waschmaschine abgegebene Wasser nicht in die Kanalisation gelangen kann.
Der Hausfrau fällt daraufhin siedendheiß ein, dass es überhaupt eine Hebeanlage gibt. Das verdrängt sie regelmäßig, weil ihre liebsten Geräte in diesem Raum Waschmaschine und Trockner sind.
Sie erklärt ohne Schuldbewußtsein, für den Betrieb der Eismaschine lediglich den Stecker vom Trockner gezogen zu haben, woraufhin der Gatte trocken moniert, dass dieser weiter unten hinter dem Trockner sei.
Noch bevor die Wasserschöpfaktion so richtig ins Laufen kommt, ergibt sich nun ein umwerfendes Glückserlebnis: Der Hebeanlagenstecker (der sich zweifelsfrei als Trocknerstecker getarnt hatte) wird statt der Eismaschine in die Steckdose gesteckt und die Hebeanlage nimmt brummend und gurgelnd ihre Arbeit auf.
Der Gatte ist prompt erleichtert, dass er sich (vorerst) nicht um eine neue Hebeanlage kümmern muss. Das ist immer schön, wenn man jemandem zu solch erleichternden Gefühlen verhelfen kann!
Weil die Hausfrau sonst gar nicht gewusst hätte, wie sie den Nachmittag sonst hätte verbringen sollen, startet sie gleich nach dem Aufessen der Eiscreme die Beseitigung der Überschwemmung - eine Tätigkeit im Keller kann sie bei einer Außentemperatur von 34 Grad gar nicht genug wertschätzen!
Wischdienst ist fertig und war *hüstel* ganz angebracht. Komme gerade vom See und finde es schön, dass ihr euch amüsiert habt - dann war es doch für etwas gut.
Die sparsame Hausfrau spielt zuerst Geschirrspüler-Tetris. Danach ist noch Platz in der Maschine. Da sie die schmutzigen Lesebrillen hasst, deren mehrere in der Wohnung aus guten Gründen verteilt sind, sammelt sie die auch noch ein, packt sie in den Spüler und "Start".
Als sie den Geschirrspüler anschließend ausräumt, sind die Brillengläser sehr sauber. Aber von einer Brille sieht das Gestell nicht mehr optimal aus... Sofort erinnert sich die Hausfrau, dass sie das schon mal irgendwo gelesen hat... Und lernt daraus: Es geht nichts über eigene Erfahrung!
Damit die effiziente Hausfrau auch weiterhin so effizient bleibt, kümmert sie sich natürlich auch um körperliche Belange und auch das natürlich gewohnt effizient und im Multitasking: Bei der Zahnpflege entnimmt sie Zahnseide aus der Packung und wickelt diese geschickt so um den Finger, dass sie genau in einem kleinen Schnitt in der Haut landet, und sorgt beim hektischen wieder abwickeln dafür, dass die Zahnseide nochmal richtig schön durch die kleine Wunde gezogen wird. So wird der Schnitt hygienisch sauber, beim gleichzeitigen Herumfluchen werden die Stimmbänder traniert, und mit einem neuen Zahnseidefaden dann schließlich die Zähne gesäubert. Drei Gesundheitsvorsorgemaßnahmen auf einmal erledigt. * Daumen hoch *
Zitat von Mathildchen im Beitrag #318 Als sie den Geschirrspüler anschließend ausräumt, sind die Brillengläser sehr sauber. Aber von einer Brille sieht das Gestell nicht mehr optimal aus...
Aber - wow! Du weißt nun, welche Deiner Lesebrillen spülmaschinentauglich sind!
Zitat von Mathildchen im Beitrag #318 Als sie den Geschirrspüler anschließend ausräumt, sind die Brillengläser sehr sauber. Aber von einer Brille sieht das Gestell nicht mehr optimal aus...
Aber - wow! Du weißt nun, welche Deiner Lesebrillen spülmaschinentauglich sind!
Unbedingt! Das Brillengestell ist für's Leben gezeichnet!