Ne ist nicht weit, haben wir auch schon mal gemacht. Ohne Gepäck würde ich das sogar laufen. Aber wenn viele Mitreisende auf die gleiche Idee kommen……… und ich glaube diese Brücke ist schon vor Emden. Man kann auch über Holland anreisen. Eemshaven.
Von Emden nach Norddeich (das ist die Strecke, die im Sommer wegen der Brückensanierung gesperrt werden soll) kostet das Taxi ca. 100 €. Ich hab das ja Anfang Oktober gezwungenermaßen machen müssen und fand es ziemlich teuer.
In #1218 war doch die Rede von Emden Hbf-Emden Außenhafen (wenn ich es richtig verstanden habe), diese kurze innerstädtische Anschlussstrecke meinte ich.
Ach so, diese Klappbrücke am alten Binnenhafen ist gemeint, also von Süden her kommend noch vor Emden Hbf (wo die andere Strecke abzweigt, die ich ursprünglich meinte). Das ist natürlich fatal für den Zubringerverkehr zu den Inseln. Wenn Emden Hbf abgeschnitten ist, wo enden denn dann die ganzen Züge von Süden kommend, also auch die Intercitys? In Leer?
Zitat von Iceman im Beitrag #1230Ach so, diese Klappbrücke am alten Binnenhafen ist gemeint, also von Süden her kommend noch vor Emden Hbf (wo die andere Strecke abzweigt, die ich ursprünglich meinte). Das ist natürlich fatal für den Zubringerverkehr zu den Inseln. Wenn Emden Hbf abgeschnitten ist, wo enden denn dann die ganzen Züge von Süden kommend, also auch die Intercitys? In Leer?
Könnte gut möglich sein, dass in Leer dann Endstation ist. Die Alternative zur Fähre wären dann noch die Inselflieger. OFD ab Emden nach Borkum. Die Flüge nach Juist sind ggf. noch ausgesetzt. Aber schon „nett“ sich ausschließlich an VW zu orientieren 🙄
Zitat von Cerulean im Beitrag #1224Das ist doch dann besser als ich gedacht habe mit den SEV. Aber für uns würde das bedeuten nochmals umzusteigen. Mit Reisegepäck für 5 Wochen.
Man kann das Reisegepäck auch schicken. Kostet nicht die Welt und klappt meistens.
Nee, das würde ich auch nicht unbedingt empfehlen. Dafür habe ich schon zu viele Geschichten gehört, wo das nicht geklappt hat, einmal auch selbst erlebt. Zum Glück auf dem Rückweg. Da kam der Koffer erst nach 8 Tagen an. Bei einem 10-tägigen Urlaub hätte mir das auf der Hinfahrt die ganze Reise verdorben. Seitdem gebe ich keine Koffer mehr auf, sondern schicke meistens ein größeres Paket mit schweren Sachen voraus in die Ferienwohnung. Da ist aber nichts drin, was ich sehr dringend brauche und nicht notfalls auch auf der Insel (wesentlich teurer) kaufen könnte.
Zitat von Annilein im Beitrag #1235Mal rein interessehalber: Welche schweren Sachen braucht man denn im Urlaub?
Ich habe eigentlich nie was besonders Schweres in meinen Koffern außer Klamotten und ggf. die genannten Handtücher/Bettwäsche. Aber trotzdem sind sie nie leichtgewichtig samit Inhalt. Ausnahme so ein kleiner Kabinentrolley für Kurzreisen.
Zitat von Deliria im Beitrag #1231... Die Alternative zur Fähre wären dann noch die Inselflieger. OFD ab Emden nach Borkum. ...
Das wollte ich schon immer mal machen, Deliria.
Tja, schade, dass die Küstenbahn, also die Strecke zwischen Esens und Norden, schon seit langer Zeit stillgelegt ist (bis auf gelegentlichen Museumsbahnbetrieb bei Dornum). Die könnte jetzt als Ausweichroute für die Züge nach Norddeich Mole dienen.
Nora, mit Bettwäsche und Handtüchern habe ich in Fewos und Häusern eigentlich schon seit mindestens 15 Jahren keine schlechten Erfahrungen mehr gemacht. Das war immer tiptop und ausreichend vorhanden, bzw. es konnten beim Vermieter noch kurzfristig Badetücher für Strand, Sauna oder Therme nachgeordert werden (ich brauche immer viele davon). Ok, Bratpfanne ist ein anderes Thema, das ist wirklich traurig, was man da manchmal im Küchenschrank findet, aber da muss man halt mal Abstriche machen und ein bisschen improvisieren, finde ich. Wird aber OT hier im DB-Strang.
Zitat von Annilein im Beitrag #1235Mal rein interessehalber: Welche schweren Sachen braucht man denn im Urlaub?
Zum Beispiel eine beschichtete Pfanne, Bücher für das Enkelkind (er mochte früher keinen E- Reader) kleine Portionen bestimmter Lebensmittel (Honig, Marmelade, Kaffee, Reis ...,) Nicht, weil ich zu geizig bin, die deutlich höheren Preise auf der Insel zu zahlen, sondern weil davon sonst viel übrig bleibt und im Müll landet. Mitnehmen kann ich die Reste nicht, wenn ich mit Fähre, verschiedenen Zügen und Enkelkind unterwegs bin. Ferner mindestens 2 Strandhandtücher, ein schwereres Paar Schuhe, Sonnenschutzgel einer bestimmten Marke.
Das sind jetzt ein paar Sachen, die mir spontan einfallen. Das Paket wiegt meistens zwischen 5 und 8 kg. Ob ich das im Koffer habe und in die Züge reinheben oder eine Treppe hochtragen muss oder nicht, macht einen großen Unterschied.
Nachtrag
Handtücher (außer für den Strand) und Bettwäsche habe ich noch nie mitgenommen. Das ist in den Fewos auf den Inseln ausreichend und in guter Qualität vorhanden.
Mit Verlaub, aber das klingt nach einer veritable Exemplifizierung von etwas, was in Kreisen der Konsumkritik unter "First-World-Problems" rubriziert wird.
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
Zitat von Nora im Beitrag #1236In einer Ferienwohnung fängt das schon mit Bettwäsche, Handtüchern und einer guten Pfanne an…
bettwaesche und handtuecher nehme ich hoechstens in den center park mit, weil es sonst extra geld kostet, aber dahin fahre ich sowieso mit dem auto im leben kaeme ich nicht auf die idee eine pfanne mit in den urlaub zu schleppen 😱
frohes neues jahr * happy new year * sa watt dii bpii ma * Chúc mừng Năm Mới
alone we can do soo little together we can do so much kleinschreiberin
Ich gehe davon aus, dass VW wegen der Pkw Verladung im Aussenhafen gefragt worden ist. Die Pkw werden nämlich per Bahn angekarrt. Wenn ich ab und an in Emden arbeite, fahre ich grundsätzlich früher los, damit ich nicht 20 Minuten vor den Schranken stehe, bis dieser Mammut Zug durch ist...
Edit: Auch, wenn die örtliche Tourismuswirtschaft immer laut kräht- das ist nicht der wichtigste Wirtschaftsfaktor in Ostfriesland. Die Tourismuswirtschaft macht, von den Inseln direkt mal abgesehen, einen kleineren Teil aus. 20 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in der Tourismuswirtschaft, allerdings überwiegend TZ und in Minijobs. Der überwiegende Teil, nämlich 70 Prozent, arbeitet in den Bereichen Automobil- und Maschinenbau, Informationstechnologie, Hochschulwesen und Gesundheit. Das erklärt ganz gut, warum keine Rücksicht auf die Ferien genommen wurde. Ich verstehe den Ärger der Urlauber, grundsätzlich finde ich es aber richtig, vom Tourismus wegzukommen.
Zitat von SASAPI im Beitrag #1242 Ich verstehe den Ärger der Urlauber, grundsätzlich finde ich es aber richtig, vom Tourismus wegzukommen.
Dann bin ich aber mal sehr gespannt, wovon die Menschen auf den Inseln leben sollen.
Bei dir hat man immer den Eindruck, die Urlauber in Ostfriesland sind lästig. Wie kommt das?
Ich habe nur Erfahrung mit den Inseln und da auch ganz überwiegend mit einer bestimmten. Und dort stelle ich immer wieder fest, dass es äußerst zivilisiert zugeht. Auch die Kinder sind ganz überwiegend sehr höflich, hilfsbereit und gut erzogen. Ich könnte da aus den letzten 20 Jahren zahlreiche konkrete Beispiele aufzählen Warum hast du also so eine Aversion gegen Urlauber?
Soweit ich das mitbekommen habe, sind auch gar nicht in erster Linie die Gäste verärgert über die Streckensperrung {die große Mehrheit fährt ohnehin mit dem Auto) sondern die Kurverwaltungen auf den Inseln. Die befürchten nämlich, dass Gäste wegbleiben könnten. Ich halte das für unbegründet. Gerade die Inselliebhaber sind erstaunlich leidensfähig, die kommen auch mit dem SEV. Das ist zwar ein bisschen lästig, aber man erreicht ja trotzdem das Ziel.
Nein, so ist es nicht. Aber gut: Abgesehen davon, dass es kaum noch "echte" Insulaner auf den Inseln gibt- was Borkum betrifft, wurden 2025 gerade mal 3 Borkum:Innen geboren-nicht auf Borkum, da gibts keine Entbindungsklinik, sondern in Leer- bringt ein "Tourismus im Übermaß" Probleme mit sich, die ein Urlauber nicht sieht. Es geht schon damit los, dass der Lohn, der verdient wird, in keinem Verhältnis zu den Mieten ( für Dauermieter) steht. Quadratmeterpreise bis zu 17 Euro sind keine Seltenheit (kalt). Eine Fachkraft, nehmen wir einen Restaurantleiter, verdient so 3800 Brutto, der grosse Teil der Servicekräfte bekommt (ungelernt) Mindestlohn oder liegt max bei 15 Euro. Zu bedenken ist, dass ALLE von November bis Mitte März/Anfang April regelmässig arbeitslos sind- Saison halt. Das wirkt sich auch auf Rentenansprüche usw aus. "Versylterung" nennt man das. Der Urlauber zahlt genug für die Unterkunft, ob Hotel oder Ferienwohnung, daran liegt es nicht ( Hotelzimmer um 200 Euro pro Nacht in der Hochsaison sind keine Seltenheit), nur verbleibt das Geld weder bei den Mitarbeitern noch in der Gegend- weil es mittlerweile kaum noch "eingesessene Betriebe" gibt, obwohl zb "Hotel Janssen" dran steht. In der Regel gehören die irgendwelchen Immobilien Konsortien- gerne mit Sitz im Ausland. Ich sehe ja jeden Winter die Abrechnungen der Mitarbeiter:)
Seit den diversen Lockdowns während der Pandemie hat sich immerhin die Einsicht durchgesetzt, dass "Der Tourismus ist das Einzige, was zählt" keine gute Idee ist. Auch, wenn natürlich die Kurverwaltungen/Touristenverbände das anders sehen :)
Sasapi wir sind hier im DB Forum. Nur soviel ich sehe durchaus die Probleme die der Tourismus den Inseln bringt. Ist nicht viel anders in den hiesigen Tourismusgebieten.
Ich weiss, ich wollte nur erklären, wie mein Posting gemeint war. Von daher- sollte ich die ultimative Umgehungslösung für Streckensperrung zur Hochsaison entdeckt haben, teile ich das mit und bleibe ansonsten beim Thema Deutsche Bahn :)